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Gesellschaft & Politik

Mehrere Städte haben wahrscheinlich zu viele Zweitwohnungen

Zweitwohnungen

Mehrere Städte haben wahrscheinlich zu viele Zweitwohnungen

14.03.2014, 20:2614.03.2014, 20:26

In Städten wie Rorschach SG, Freiburg und Lugano gibt es möglicherweise mehr als 20 Prozent Zweitwohnungen. Das ergaben neue Daten des Bundesamtes für Statistik zu bewohnten Wohnungen. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) veröffentlichte diese Woche eine Liste von 91 Städten und Gemeinden, die eventuell künftig neue Zweitwohnungen nur noch unter Auflagen bewilligen dürfen.

Das ARE geht davon aus, dass der vermutete und der tatsächliche Zweitwohnungsanteil nicht übereinstimmen. Die betroffenen Städte und Gemeinden sollen deshalb ihren Zweitwohnungsanteil nachweisen. Dafür haben sie bis Mitte 2014 Zeit.

Auf der Liste stehen Städte wie etwa Freiburg mit einem Zweitwohnungsanteil von 21,3 Prozent, Rorschach SG (20,3 Prozent), Biel (21,9 Prozent), Lugano (20,1 Prozent), Chiasso (22,6 Prozent) oder Delsberg (32,7 Prozent). Es handle sich nicht um eine schwarze Liste, sagte Gabriel Hefti von der Sektion Recht im ARE. (tvr/sda)

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