Schweiz
Gesellschaft & Politik

Eisenstangen, Flaschen, Steine: Gewaltbereite gingen auf Polizei-Patrouillen los

Policemen take a man into custody in the Langstrasse in Zurich, Switzerland, on November 13, 2009. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Polizisten nehmen am 13. November 2009 einen Mann in der Langstrasse in Z ...
In der Unterführung beim Hardplatz eskalierte die Situation.Bild: KEYSTONE

Eisenstangen, Flaschen, Steine: Gewaltbereite Sprayer gingen auf Polizei-Patrouillen los

Am frühen Montagmorgen löste die Polizei im Bereich Hardplatz mittels Reizstoff eine illegale Party auf. Die Polizei wurde mit Wurfgegenständen und Feuerwerkskörpern angegriffen.
26.12.2017, 13:5826.12.2017, 13:58

Am Montag kurz vor 01.30 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet , dass mehrere Personen beim Hardplatz und der Grossbaustelle des Polizei- und Justizzentrums Zürich (PJZ) Betonwände besprayen. Als die Patrouillen vor Ort eintrafen, wurden sie sofort mit Steinen und Eisenstangen beworfen und angegriffen. Zudem wurde mehrfach pyrotechnisches Material gezündet. Dies teilte die Stadtpolizei Zürich am Dienstag mit.

Die Stadtpolizei Zürich setzte daraufhin Gummischrot und Reizstoff ein. Die Personen zogen sich danach in die Unterführung beim Hardplatz zurück, in der eine illegale Party mit rund 100 bis 200 Personen im Gang war. Von dort aus warfen sie weiter Steine und Flaschen gegen die Polizisten. Nachdem die Polizei mit Megaphon die Leute mehrfach aufforderte, die Party zu beenden und die Unterführung zu verlassen, wurden sie erneut mit Steinen und Flaschen angegriffen. Nach einer weiteren Abmahnung hat die Polizei dann Reizstoff eingesetzt. Daraufhin endete die Party.

Bisher liegen keine Angaben zu Verletzten vor. Die Höhe des angerichteten Sachschadens kann zurzeit nicht beziffert werden. Neben der Stadtpolizei Zürich standen auch Patrouillen der Kantonspolizei Zürich im Einsatz.

(bal/aargauerzeitung.ch)

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52 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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flying kid
26.12.2017 13:35registriert August 2017
Aber nein, die Autonomen und Alternativen würden doch nie mit Steinen und Eisenstangen auf Menschen losgehen. Das machen ja nur die Extremen am rechten Rand...
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derEchteElch
26.12.2017 13:16registriert Juni 2017
Da haben wir sie wieder. Die allseits beliebte, alternative linke Szene aus Zürich. Sach- und Lärmbelästigungen, Angriff auf Personen mit gefährlichen Gegenständen.

Kein Respekt vor gesellschaftlichen Strukturen aber immer auf die soziale Wohlfahrt pochen..
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Lai Nair
26.12.2017 15:07registriert Dezember 2016
Jedes Jahr dasselbe, die Zürcher und ihre Anhänger (wenn es denn solche geben sollte) haben nichts besseres zu tun. Was sind das den für arme Kreaturen.
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