Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Jan. 17, 2018, file photo, a transplant surgeon holds the kidney from a donor during surgery in St. Louis. America’s transplant system is run by a network of government contractors that do the tough job of collecting organs from deceased donors. Those groups are under fire for letting potentially usable organs go to waste. (Laurie Skrivan/St. Louis Post-Dispatch via AP, File)

Für Asylsuchende gilt der Leistungskatalog in der Grundversicherung ohne Einschränkungen. Bild: AP

Per Asylgesuch zur Gratis-OP

Georgier kommen als Asylsuchende in die Schweiz, um sich hier medizinisch behandeln zu lassen.

tobias bär / schweiz am wochenende



Gemäss dem Asylgesetz erhalten jene Personen Schutz in der Schweiz, die in ihrem Herkunftsland verfolgt werden und an Leib und Leben bedroht sind. Das Gesetz werde aber «immer mehr auch zu einem Schutzgedanken für medizinische Bedürfnisse von Asylsuchenden ausgeweitet». So lässt sich die Vizedirektorin des Staatssekretariats für Migration (SEM), Esther Maurer, in einer Zeitschrift der Eidgenössischen Migrationskommission zitieren. Menschen mit oftmals «sehr gravierenden medizinischen Problemen» stellten ein Asylgesuch, «um sich hier gratis behandeln zu lassen», sagt Maurer im Interview weiter. Die Schweiz sei aufgrund ihres gut ausgebauten Gesundheitssystems sehr attraktiv – und im Vergleich mit anderen Ländern «recht grosszügig».

Asylsuchende sind in der Schweiz krankenversicherungspflichtig. In der Grundversorgung erhalten sie dieselben Leistungen wie andere Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, ohne Einschränkungen des Leistungskatalogs. In der ersten Phase, während der sie sich in einem Zentrum des Bundes aufhalten, sind sämtliche Asylsuchende bei der CSS versichert. Diese Regelung gilt seit Anfang Juni. Nach der Verteilung auf die Kantone kommen auch andere Kassen in Frage, wobei die Auswahl auf Versicherer mit günstigen Konditionen beschränkt werden kann.

Bund zahlte zuletzt 82 Mio. für Asylgesundheitskosten

Bei sozialhilfeabhängigen Personen im Asylbereich kommt der Kanton für die Prämien, Franchisen und Selbstbehalte auf. Dafür gibt es wiederum Geld vom Bund. 2017 betrugen die Bundessubventionen für die Gesundheitskosten der Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen 117 Millionen Franken, im vergangenen Jahr waren es 82 Millionen.

«Es geht um wenige, aber zum teil schwerkranke Personen.»

Daniel Bach, Staatssekretariat für Migration

Gemäss SEM-Sprecher Daniel Bach kommen die Menschen, die ein Asylgesuch stellen und sich während des Verfahrens medizinisch behandeln lassen wollen, aus Georgien. Zahlen kann Bach nicht nennen. Es handle sich um «wenige, aber zum Teil schwerkranke Personen». Georgier haben keine Aussicht auf Asyl in der Schweiz, das Land gilt als sicherer Herkunftsstaat. Die Rückführung wird aber aufgeschoben, wenn eine Person nicht transportfähig ist oder sich ihr Zustand in Georgien wegen fehlender Behandlungsmöglichkeiten dramatisch verschlechtern würde. Bei einem Besuch in Georgien machte sich SEM-Chef Mario Gattiker im September ein Bild vom medizinischen Angebot. Und er einigte sich mit dem georgischen Innenminister auf eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der irregulären Migration.

Gemäss dem Präsidenten der Vereinigung der kantonalen Migrationsbehörden, Marcel Suter, gibt es vereinzelt auch Fälle aus anderen Ländern, etwa aus Weissrussland und der Ukraine. Die kantonalen Migrationsbehörden hätten aber keine Kenntnis von einer starken Zunahme. Der Krankenversicherer CSS teilt mit, für ein eindeutiges Fazit sei es noch zu früh, weil man die Asylsuchenden erst seit kurzer Zeit versichere. Es handle sich aber nicht um ein sehr verbreitetes Phänomen. «Unsere bisherigen Berechnungen deuten auch nicht darauf hin, dass Asylsuchende überdurchschnittlich hohe Kosten verursachen.»

Frankreich will nur noch Notfälle behandeln

Zu einem anderen Schluss kam vor rund zwei Jahren der Bundesrat. Auf einen Vorstoss aus der SVP antwortete er, die Durchschnittskosten von Asylsuchenden in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung seien im Jahr 2015 um 8,8 Prozent höher gewesen als die Durchschnittskosten der übrigen Versicherten. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) gibt es keine neueren Berechnungen. 2015 war zudem ein aussergewöhnliches Jahr mit vielen Asylgesuchen. Die Zahlen seien deshalb nur sehr bedingt aussagekräftig, heisst es beim BAG.

Asylgesuche zwecks medizinischer Behandlung betreffen nicht nur die Schweiz. Auch die französischen Behörden machten kürzlich auf den «Medizintourismus» aufmerksam. Als Gegenmassnahme sollen Asylsuchende künftig erst nach drei Monaten Zugang zum Gesundheitssystem haben – es sei denn, es handle sich um einen Notfall. Der Zürcher SVP-Nationalrat Gregor Rutz ortet auch in der Schweiz Handlungsbedarf. Asylbewerber sollten sich zwar «selbstverständlich behandeln lassen können». Wenn jemand aber nur zu diesem Zweck ein Gesuch einreiche und nicht aus einem eigentlichen Asylgrund, dann sei dies störend, sagt Rutz. «Wir werden dem Staatssekretariat für Migration hierzu sicherlich Fragen stellen.»

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

30 Jahre Aids-Prävention

Wenn man per Samenspende gezeugt wurde ...

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

82
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
82Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kanischti 11.11.2019 10:19
    Highlight Highlight Nur ein weiterer Beweis unserer völlig untauglichen Asyl-/Migrationspolitik.
    Das nun sogar das SEM von sich aus Probleme öffentlich macht, spricht Bände.
  • manhunt 11.11.2019 09:24
    Highlight Highlight beim SEM sieht man offensichtlich handlungsbedarf und agiert auch entsprechend. also alles halb so schlimm.
    und trotzdem sehen unsere wutbürgerkommentatoren bereits unser sozialsystem kollabieren.
    wenn unser rechtsbürgerliches parlament jedoch grosszügig milliardensteuergeschenke an holdings und grosskonzerne verteilt, was in jedem fall ein >100 faches kostet und für die normal arbeitende bevölkerung keinen nutzen darstellt, ist die empörung augenblicklich verstummt.
  • murrayB 11.11.2019 00:09
    Highlight Highlight Da werden Äpfel mit Birnen verglichen - Die Kosten der Asylsuchenden müssen mit der gleichen Altersgruppe verglichen werden...

    Denn das Durchschnittsalter der CH-Versicherten ist um einiges höher als das Durchschnittsalter der Asylsuchenden!

    Es sollten nur Notfallbehandlungen übernommen werden,da bin ich mit den Franzosen einer Meinung.
  • Chääschueche 10.11.2019 21:07
    Highlight Highlight Tja dasist eben auch Links liebe Watsonuser....

    🤷‍♀️
  • Mitel 10.11.2019 20:02
    Highlight Highlight Anzahl: Unbekannt
    Art der Erkrankungen: Unbekannt
    Art der medizinischen Behandlung: Unbekannt
    Kosten von OPs: Unbekannt
    Schlussfolgerung: Gratis-OPs
    • Ueli der Knecht 11.11.2019 06:42
      Highlight Highlight Art der Erkrankung: schwerkrank.

      Anzahl: Ein paar wenige Fälle.

      Art der medizinischen Behandlung: OP/Chirurgie.

      Kosten von OPs: maximal 82 Mio. pro Jahr (sprich höchstens 3 Rappen pro Einwohner und Tag). Vermutich aber wesentlich weniger.

      Schlussfolgerung: Es fehlt dir offensichtlich am Leseverständnis.
  • MBär 10.11.2019 19:29
    Highlight Highlight Zu warten bei medizinischen Handlungsbedarf steigert nur die Kosten, wenn erst nach (den hier vorgeschlagenen) drei Monaten behandelt werden darf.
    Da müssen wir wieder mehr in die Entwicklungszusammenarbeit investieren und die Entwicklung des Gesundheitswesens vor Ort vorantreiben. Das Etat für Entwicklungszusammenarbeit sollte erhöht werden, um dies zu ermöglichen. Es wäre eine Investition, welche sich in weniger Migration zeigen würde. Und ganz nebenbei die humanitäre Tradition der Schweiz unterstreichen würde, von der alle gerne reden, nicht alle aber aktiv betreiben wollen.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 10.11.2019 19:55
      Highlight Highlight Sorry aber das stimmt nicht. Der Westen investiert Milliarden in Entwicklungshilfe. Gebracht hat es nichts.
      Im Gegenteil. Es wird eine abhängigkeits-Haltung gefördert.
      Der nächste Schritt müsste heissen, Rückbau der Entwicklungshilfe.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.11.2019 20:51
      Highlight Highlight Der Westen bestiehlt die Leuter anderer Länder und nimmt sich wie im Selbstbedienungsladen ohne Kasse an den Rohstoffen.
      Da ist es doch legitim, dass manche dasselbe versuchen. Kann's niemandem verübeln.

      Wie auch immer, die SVP wid's rigoros ausschlachten, während sie die von mir geschilderte Tatsache weiterhin verschweigen werden.

      Entwicklungshilfe ist lächerlich. Man erkauft sich ein gutes Gewissen, ohne die Kosten des Raubbaus wirklich zu decken. Beschämend.
    • MBär 10.11.2019 21:19
      Highlight Highlight Sie meinen es bringt nichts? Sauberes Wasser dort, Impfungen da, Aufklärung woanders, etc. Es bringt sehr viel. Aber es fallen halt nur jene auf, welche nach Europa kommen. Die kann man auch zählen. Jene die Aufgrund der Entwicklungshilfe nicht ihre Heimat verlassen und nicht nach Europa kommen, die bemerkt man eben nicht.
      Bei der Abhängigkeit geb ich Ihnen teilweise recht. Dies liegt aber nicht an Entwicklungszusammenarbeit an sich, sondern an der Art der EZ. Europäisches Geld wird an europäische Firmen bezahlt welche vor Ort helfen. Das Geld kommt dann zurück via Löhne & Steuern.
  • Pandabarius 10.11.2019 19:10
    Highlight Highlight Nur mal so als Info... Somit erhalten diese Personen mehr Leistungen, als ein Schweizer Bürger, der auf der schwarzen Liste steht (das ist natürlich überhaupt nicht ok!). Aber die erhalten nur Notfallbehandlungen... Nur mal so zum Nachdenken...
  • Cotten91 10.11.2019 19:03
    Highlight Highlight Für was bezahlen wir eigentlich jedes Jahr mehr? Damit sich andere gratis behandeln lassen können? So nicht!
    • Chääschueche 10.11.2019 21:08
      Highlight Highlight Das ist das Geschenk der Linken an die Bürger :)

    • Ueli der Knecht 10.11.2019 22:25
      Highlight Highlight Hast du dir schonmal überlegt, wieviel mehr es denn ist, Cotten91? Wohl kaum!

      Es ist nämlich ziemlich kleinlich, und armselig, wenn du dich wegen diesem Rappen pro Tag, den du höchstens mehr bezahlst, derart aufregst.

      Hast du keine anderen Probleme? Oder glaubst du, du müsstest von den wahren Problemen ablenken, indem du diese Null-Probleme derart aufbauschst?

      So löst man keine Probleme, Cotten91. So nicht!
  • einmalquer 10.11.2019 18:28
    Highlight Highlight Die Schweiz weigert sich, genügend Ärzte auszubilden und "importiert" sie aus dem Ausland. Vermehrt aus osteuropäischen Ländern, weil die Deutschen nicht mehr kommen wollen.

    Aber die Patienten wollen wir nicht. Weil sie etwas kosten.

    Die Ausbildung der Ärzte dagegen ist für die Schweiz gratis.

    Ein schönes Modell der schweizerischen Ego-Politik.

    • 044 508 39 39 het sie gseit 10.11.2019 19:56
      Highlight Highlight Seit wann wollen die Deutscehn nicht mehr kommen ?
      : ))
    • Hoidu2000 10.11.2019 23:59
      Highlight Highlight Hmm komisch... trotzdem sehe ich nur Deutsche Kennzeichen nei Firmenparkplätze...
    • einmalquer 11.11.2019 09:34
      Highlight Highlight https://www.watson.ch/schweiz/international/440340587-weil-sie-sich-nicht-willkommen-fuehlen-deutsche-aerzte-meiden-die-schweiz-jetzt-wird-s-knapp
    Weitere Antworten anzeigen
  • Manuel Schild 10.11.2019 18:27
    Highlight Highlight Also man kann keine Zahlen nennen und es wird auch von den zuständigen Behörden gesagt, dass solche Fälle selten sind. Trotzdem haut man einen solchen Artikel raus. Sorry, das ist einfach Stimmungsmache, eine sehr billige noch dazu.
    • Manulu 10.11.2019 20:37
      Highlight Highlight Der Bund hat für die medizinische Versorgung dieser Gesundheitswohlfahrtturisten letztes Jahr 82 Millionen ausgegeben. Diese Zahl reicht mir als Steuerzahler!
    • Ueli der Knecht 10.11.2019 22:21
      Highlight Highlight 82 Millionen pro Jahr (für die Gesundheitskosten aller Asylsuchenden, nicht nur der schwerkranken Georgier) sind pro Kopf und Tag nicht einmal 3 Rappen.

      DREI RAPPEN !!!1!111!!

      Peanuts! Aber genug, dass sich da einige wegen diesen 3 Rappen pro Tag entsetzlich aufregen. Wutbürger eben. Die sind froh für jedes Brosämchen, das man ihnen zum Frass vorwirft.

      Armselig!
    • Manulu 10.11.2019 22:48
      Highlight Highlight Wieviele Asylsuchenden hast du denn bei dir zuhause einquartiert, Ueli? So wie du hier jeweils textest, müssten das einige sein. Oder gehörst du einfach auch nur zu jenen Exemplaren welche gerne mit der Geld-Giesskanne - gefüllt von der Allgemeinheit - unterwegs bist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brett-vorm-Kopf 10.11.2019 18:20
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass es stossend ist wenn unser Sozial- und Asylsystem missbraucht wird... genauso wie es stossend ist wenn Steuern hinterzogen werden.
    In beiden Fällen gilt es auch möglichst "Einzelfälle" zu verhindern da sonst das Vertrauen flöten geht, Politikverdrossenheit auftritt und Populisten Auftrieb erhalten.

    Langfristig darf und muss man darüber brainstormen wie ein guter, nachhaltiger Lebensstandard mit vernünftigen Gesundheitssystem für jeden Erdenbürger erreicht werden kann.
    • Manulu 10.11.2019 20:43
      Highlight Highlight Ganz einfach, massive Dezimierung des Menschen. Anders ist auf diesem Planeten keine Nachhaltigkeit mehr möglich. Sad fact!
    • Ueli der Knecht 11.11.2019 00:02
      Highlight Highlight Du könntest doch mal als gutes Vorbild mit dir beginnen, Manulu.
    • Brett-vorm-Kopf 11.11.2019 07:10
      Highlight Highlight @Manulu: Bin nicht deiner Meinung. Mit den Lebensmitteln und Ressourcen welche die industrialisierten Nationen verschwenden, könnte man locker alle hungernden Menschen ernähren.

      Oder alleine Somalia's fruchtbare Böden könnten 1 Milliarde Menschen ernähren.
      Alles eine Frage der Bewirtschaftung und Koordination.

      Des weiteren ist die Mär des ungebremsten Bevölkerungswachstum wiederlegt. Wir bewegen uns auf einer S-Kurve und pendeln und auf 10 bis max 11 Milliarden Menschen ein.

      Aber so lange jeder nur an sein eigenes kleines Königreich denkt (me first) kommen wir nicht weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 10.11.2019 18:19
    Highlight Highlight Und danach fahren sie „geflickt“ zurück nach Hause und lachen Uns aus, wie blöd wir sind. das gehört auf reine Notfälle begrenzt und die eingesparten Millionen in den Prämienverbilligungstopf.
    • JasCar 10.11.2019 19:14
      Highlight Highlight Möchtest du dein Leben gegen ihres tauschen?
      Womit hast du es "verdient", in der Schweiz geboren zu sein?

      Andere Länder "chrampfen" genausoviel wie wir, und trotzdem reichts zum leben nicht.

      Nein, wir können nicht ALLEN helfen, aber ich verstehe jeden, der ein besseres Leben sucht.
    • Fip 10.11.2019 19:24
      Highlight Highlight Du bist bestimmt einer wo sie lieber „behalten“ würde..
    • Multitalent 10.11.2019 19:37
      Highlight Highlight Viele in der Schweiz benötigen Hilfe. Bei denen wird weggeschaut, da sie in einem reichen Land leben. Zuerst den eigenen Leute helfen bevor man irgendjemanden alles in den Arsch schiebt. Jedes Land hat genügend Geld seinen Bürger zu helfen, sie wollen es nicht, da die Schweiz das machen wird. Auf welchen Planeten lebst du?
    Weitere Antworten anzeigen
  • In vino veritas 10.11.2019 18:17
    Highlight Highlight 👏 Da geht einem doch das Herz auf😊. Zum Glück sind die Prämien so niedrig (sind sie nicht) und alle Parteien unternehmen etwas dagegen diesen Betrug am Prämienzahler (tun sie nicht - ausser die SVP). Danach kann man sich ja wieder fragen, warum die SVP über ein Viertel der Stimmen erhält. Kleiner Tipp, sie wird nicht wegen der Abzocke des eigenen Volkes, den Ewiggestrigen oder wegen den Klimawandelleugnern gewählt. Nein, sie wird gewählt weil sie gegen Ausländer und die EU ist. Wir können nicht halb Europa alimentieren, so leid es mir tut.
    • Petoman 10.11.2019 19:07
      Highlight Highlight Wir reden von 20.- CHF pro Kopf/Jahr also etwa 5Rappen pro Tag und (das Wichtigste!) das SEM arbeitet aktiv an diesen Fällen.

      Dass ihre ach so tolle SVP jedes erdenkliche Steuerloch für die Reichen, die Pharma (De Courten), die KK’s (Frehner) etc. öffnet, das blenden Sie aus. Die Lobbies ihrer Überpartei kosten Sie deutlich mehr als der Georgier, das können Sie mir glauben.

      Manchmal frag ich mich schon ob der Kurzsichtigkeit der SVP-Soldaten. Wird der niedere Instinkt getriggert (Ausländer, Geld) ziehen Sie blind in den medialen Krieg. Ganz grosses Kino, molmol.
    • In vino veritas 10.11.2019 19:21
      Highlight Highlight Zufälligerweise habe ich diesen Herbst die Grünen gewählt. Das die SVP nicht gut für die Schweiz ist, habe ich ja selbst geschrieben 🙄. Ich glaube eher, dass Sie getriggert sind, sobald Sie SVP lesen. Wenn Sie meinen Text gelesen hätten, hätte ihnen auffallen müssen, dass ich die konsequente Verweigerung der linken Parteien in diesem und weiterern Problemen mit Ausländern und Asylanten verurteile. Bitte lesen Sie die Kommentare, bevor sie getriggert antworten und andere beschuldigen Parteisoldaten zu sein. Das gehört zum guten Ton in einer Kommentarspalte dazu!
    • Neruda 10.11.2019 19:57
      Highlight Highlight Die SVP betrügt zusammen mit FDP und CVP die Bürger indem sie, wie z. B. in Luzern, zu wenig Prämienverbilligungen auszahlen. Die SP mussten diese fürs Volk vor Gericht erstreiten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 10.11.2019 18:17
    Highlight Highlight «Es geht um wenige, aber zum teil schwerkranke Personen.»

    Das ruft natürlich wieder die Hetzer auf den Plan, die ihren Hass am liebsten an wehr- und hilflose Menschen austoben.

    "Bund zahlte zuletzt 82 Mio. für Asylgesundheitskosten"

    Das sind 10 Franken pro Einwohner und Jahr. Nicht nur für die schwerkranken Georgier, sondern für alle medizinischen Belangen von allen Asylsuchenden. Das ist ein Klacks. Soviel bezahlt Otto Durchschnitts-Schweizer pro Tag für seine Krankenkasse.

    Aber Hauptsache, die Hetzer haben mal wieder einen noch so kleinlichen Grund gefunden, um ihren Hass zu füttern.
    • Petoman 10.11.2019 19:14
      Highlight Highlight Sie haben umfassend und total Recht.

      Dass die Parteien der Wutbürger DER Kostentreiber ist, das blenden die Haters aus. Dabei ist‘s einfach, seit die bürgerlich/liberalen (FDP) und braunen (SVP) am Drücker sind (80er), werden wir ausgenommen wie die Weihnachtsgänse. Oder hat irgendwer der ach so scharfsinnigen Rechten eine positive Entwicklung festgestellt in der Zeit? Wohl nicht, gell!

      Nun hat‘s zum Glück eine Korrektur an der Urne gegeben. Mal schauen ob‘s die starke Mitte richten kann. Ist immer noch zu liberal, aber schon Mal besser.

    • Petoman 10.11.2019 20:42
      Highlight Highlight Schau, Cedric, das unterscheidet Sie und ihresgleichen von Menschen. Menschlichkeit.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 10.11.2019 21:13
      Highlight Highlight Dan Ka

      ich verstehe was Sie meinen. Ich glaube aber, Sie verwechseln Naivität mit Menschlichkeit (oder umgekehrt). Es geht auch nicht an, das hier ansässige Organisationen, die die eigentlichen Asylgewinnler sind, Politik machen und Asylmissbrauch noch fördern. Leute wie Sie sind wohl einfach etwas gutgläubig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 10.11.2019 18:04
    Highlight Highlight Da sieht man wieder den Design-Fehler des KVG. Unnötige Operationen gehören nicht in die Grundversicherung. Dafür sind die Zusatzversicherungen da.
    Dann wäre auch diese Diskussion überflüssig.

    Aber hey, ihr wählt die KK-Lobbyisten ins Parlament. Gerade waren Wahlen und FDP/CVP/SVP wurden fröhlich wiedergewählt, also beklagt euch nicht.
    • In vino veritas 10.11.2019 19:13
      Highlight Highlight Und welche Operation ist unnötig? Bei der Brustvergrösserung sind wir uns wahrscheinlich einig, aber was ist mit dem künstlichen Knie? Kaum jemand wird direkt daran sterben, sondern nur Lebensqualität einbüssen. Aber sollen wir deswegen keine künstliche Gelenke einsetzen? Dann wird der 60 Jährige einfach von der Sozialhilfe leben anstatt zu arbeiten und die 70 jährige wird alle paar Jahre schwer stürzen und im Spital landen. Ist das besser und günstiger?
  • GoldjungeKrater 10.11.2019 17:34
    Highlight Highlight Das Geld hätte man gut gebrauchen können, um Menschen die in die Sozialwerke einbezahlt haben zu helfen. Das wäre die Idee dieser Sozialwerke gewesen..

    Der tägliche linke Wahnsinn...!
    • ingmarbergman 10.11.2019 17:59
      Highlight Highlight Du meinst rechte Wahnsinn? Die Schweiz hat seit 1848 eine rechte Mehrheit. Wenn dann bedanke dich bei den Rechten.

      Und nun kusch zurück zu 20minuten. Lass die Erwachsenen hier vernünftig diskutieren.
    • Mrlukluk 10.11.2019 18:18
      Highlight Highlight Systeme werden von allen ausgenützt, nicht nur bei linken Themen.
    • Too Scoop 10.11.2019 18:32
      Highlight Highlight Es geht um die "Grosszügigkeit". Diese ist folglich eher ein "blinder Fleck" im Systen und weniger "linker Wahnsinn". Dennoch bedarf es einer Anpassung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 10.11.2019 17:32
    Highlight Highlight Und da wundert Ihr euch, das man jetzt kein Freund der "Migration" ist und die meisten Parteien im Moment in Frage stellt? Welche Partei stellt hier und bei anderen eher schwierigen Themen wenig populäre Fragen? Man weiss einzig bei der SVP, das Sie dies konsequent bekämpft. Nicht bei den anderen Parteien. Schade!
    • semipro 10.11.2019 17:43
      Highlight Highlight Ich befürchte die Migration als politischer Themenbereich ist Vieles, unpopulär aber nicht.
    • Too Scoop 10.11.2019 18:37
      Highlight Highlight Die "anderen Parteien" bemühen sich enorm breiter. Sry, ist einfach so.
  • Team Insomnia 10.11.2019 16:59
    Highlight Highlight Ganz grosses Kino. Bravo🤮.
  • Evan 10.11.2019 16:56
    Highlight Highlight ärgerlich, traurig, und verständlich zugleich
  • Stirling 10.11.2019 16:29
    Highlight Highlight Und mit wessen Geld wird das Finanziert?
    Das ist ein Rhetorische Frage...
    • ands 10.11.2019 16:43
      Highlight Highlight Sofern du nicht überdurchschnittlich gut verdienst, kaum mit deinem. Und wenn doch, kannst du es dir ja leisten...
    • Diavolino666 10.11.2019 16:51
      Highlight Highlight @ands
      Jaaaaaa und das hat sicher auch keinen Einfluss auf die steigenden Gesundheitskosten, die die Prämien nach oben treiben und die werden von wem nochmals bezahlt?
    • ands 10.11.2019 17:07
      Highlight Highlight @ Diavolino666: Laut der CSS nicht. Und die müssten ja wissen, was sie bezahlen. Die Prämien werden vom Bund getragen. Und jetzt Hand aufs Herz. Wie viele Bundessteuern zahlt ein durchschnittlich verdienender Schweizer?
    Weitere Antworten anzeigen

Daniel Koch kritisiert Bundesrat – und verteidigt seine Masken-Aussage

Daniel Koch kritisiert im «Blick», der Bundesrat habe die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr zu spät eingeführt. Und der Ex-«Mr. Corona» rechtfertigt seine einstige Botschaft, Masken würden nichts bringen.

Der ehemalige Chefbeamte im Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist mittlerweile mit einer eigenen Firma als Corona-Berater aktiv. Am Montag nun sagt der Ex-«Mr. Corona» des Bundes im «Blick»-Interview: «Der Bundesrat hätte die Maskenpflicht früher einführen sollen.» Konkret hätte die Landesregierung die Maskenpflicht Daniel Koch zufolge bereits anordnen sollen, als der öffentliche Verkehr wieder hochgefahren wurde. Allerdings relativierte er diese Aussage sogleich und sagte, dass dies …

Artikel lesen
Link zum Artikel