Schweiz
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Tausende Frauen in der Schweiz treiben jährlich ab – doch kaum eine redet darüber

Aus Protest gegen weitere Verschärfungen der Gesetze in den USA haben auf Twitter mehr als 70 000 Frauen ihre Abtreibungsgeschichten geteilt. In der Schweiz behalten die meisten Frauen diese für sich.

Diana Hagmann-Bula / ch media



Demonstranten protestieren gegen die Kundgebung

Demonstranten protestieren gegen die Kundgebung «Marsch fürs Läbe», 17. September 2016. Bild: KEYSTONE

Die US-Schauspielerinnen Busy Philipps und Keke Palmer hatten bis vor kurzem das gleiche Geheimnis: Sie haben abgetrieben. Nun reden sie erstmals im Internet darüber. Busy Philipps entschied sich mit 15 Jahren gegen ein Kind. Keke Palmer mit 24: «Ich machte mir Sorgen wegen meiner Karriere und hatte Angst, Beruf und Familie nicht unter einen Hut zu bringen.»

Mit ihrem Gang an die Öffentlichkeit wollen sie ein Zeichen gegen «den Rückfall» setzen, den Amerika gerade erlebt. Anfang Mai entschied der US-Staat Georgia: Frauen sollen keine Schwangerschaften mehr beenden dürfen, sobald der Herzschlag des Fötus zu hören ist. Das ist bereits in der sechsten Woche möglich.

Die Realität zeigt: Zu diesem Zeitpunkt wissen viele Frauen noch gar nicht, dass sie schwanger sind. Letzte Woche folgte Alabama: Das Parlament will Abtreibungen in fast allen Fällen verbieten – auch bei Vergewaltigung. Ärzte, die sich nicht an das Gesetz halten, sollen mit bis zu 99 Jahren Haft bestraft werden.

Die Antiabtreibungsaktivisten jubeln, wie sie es immer tun: Zu laut, kritisiert Busy Philipps. Auch deshalb hätten betroffene Frauen bisher meist geschwiegen. Damit müsse nun Schluss sein, meint Philipps. Und beginnt in ihrer eigenen Late-Night-Show mit Reden. «Die Statistik zeigt, dass eine von vier Frauen eine Schwangerschaft abbricht. Und dann sitzt man da und denkt, dass man keine Frau kennt, die eine Abtreibung hatte. Doch, Sie kennen mich.» Dann erzählte sie ihre Geschichte.

Kampf gegen alte Strukturen

Die Reaktionen auf ihre Sendung überwältigen Philipps. Ihre Produzentin rät ihr, den Hashtag #Youknowme (zu Deutsch: Du kennst mich) ins Leben zu rufen. Philipps zögert. Doch dann lässt sie sich ein auf den Kampf gegen «die letzten alten Männer, die versuchen, ihr Patriarchat und ihre Macht in irgendeiner Art aufrechtzuerhalten», wie sie gegenüber der «New York Times» sagt.

Dabei nutzt sie die gleiche Strategie, die schon dem Hashtag #Metoo zum Siegeszug um die Welt verholfen hat: persönliche Geschichten aus dem Leben. Neu ist die Idee nicht. Unter dem Hashtag #shoutyourabortion macht seit 2015 Aktivistin Lindy West auf die Tabuisierung von Abtreibungen aufmerksam. Philipps Prominentenbonus versetzt der Bewegung einen Schub: 70 000 Frauen haben in den sozialen Medien schon von ihrem Schwangerschaftsabbruch erzählt.

Bild

Schwangerschaftsabbrüche in der Schweiz.-

Die Emotionen gehen hoch, die Zahlen runter: In den USA nimmt die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche seit Jahren ab. Ende der 1980er-Jahre trieben noch 1.6 Millionen Frauen jährlich ab, unterdessen sind es noch rund 1.1 Millionen. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Teenagerschwangerschaften.

Dauerhaftere Verhütungsmethoden wie die Dreimonatsspritze, neue und bessere Arten der Aufklärung und RealitySerien, die das komplizierte Leben von jungen Müttern nach ungewollter Schwangerschaft zeigen, nennen Experten als Gründe für den Rückgang.

Dass sich der Ton zwischen Abtreibungsgegnern und Abtreibungsbefürwortern wieder verschärft, hat mit Präsident Donald Trump zu tun. Er hatte im Wahlkampf versprochen, abtreibungskritische Richter einzusetzen. Sechzehn Gliedstaaten sind gerade dran, strengere Abtreibungsgesetze zu erlassen.

Die Unterschiede innerhalb der USA sind riesig: Das liberale Kalifornien verfügt über 150 Abtreibungskliniken, das konservative Mississippi nur über eine. Wer es vermag, reist für den Abbruch über die Grenze in einen fortschrittlicheren Staat.

Vorurteile halten sich

«Je höher der sozioökonomische Status der Frauen, desto weniger ungewollte Schwangerschaften gibt es», sagt René Hornung, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Bevölkerung in der Schweiz sei gut informiert und beraten. «Das ermöglicht einem Grossteil der Frauen, ihre Familie zu planen.»

Rund 10 000 Frauen in der Schweiz brachen 2017 dennoch eine Schwangerschaft ab. In den ersten zwölf Wochen können sie das straffrei tun, danach muss eine schwere körperliche Schädigung oder seelische Notlage der werdenden Mutter vorliegen. 2002 sprach sich die Bevölkerung für diese Fristenregelung aus. «Wir haben den Diskurs geführt. Jede andere Gesellschaft muss das auch tun und diese Frage für sich beantworten», sagt Hornung.

«Die Abtreibung war eine schreckliche, aber die richtige Entscheidung.»

Bettina Dieterle, Schauspielerin

Der Schwangerschaftsabbruch erfolgt bis zur neunten Woche per Pille, danach in einer Operation. «Nicht jede Frau ist nach dem Eingriff seelisch beeinträchtigt», räumt Hornung mit einem Klischee auf. Aber: «Frauen, die abtreiben, schämen sich noch immer. Auch weil sich die Stereotypen über sie hartnäckig halten», sagt die Berliner Feministin und Autorin Sarah Diehl. Sie seien traumatisiert, verantwortungslos, gefühlskalt, egoistisch, hätten bei der Verhütung geschlampt, heisse es bis heute.

Dabei funktioniere Verhütung nun mal nicht immer. Diehl meint: Eine Abtreibung sei eine sehr verantwortungsbewusste Tat. «Gemäss Studien haben 60 Prozent der Frauen, die sich für einen Abbruch entscheiden, bereits Kinder. Es ist also auch ein Entscheid für die anderen Kinder.» Busy Philipps trage mit ihrer Aufforderung das Schweigen über Abtreibung zu brechen zur Selbstbestimmtheit der Frau bei: «Nur wenn Frauen ihre Abtreibungsgeschichten erzählen, merkt die Gesellschaft: Jede Geschichte ist anders. Erst dann verschwinden die Klischees.»

Hoheit über den eigenen Körper

Im Vergleich zu den USA ist es in der Schweiz ruhig um das Thema Schwangerschaftsabbrüche geworden. Nur wenn es um Pränataldiagnostik geht, flammt die Debatte kurz wieder auf. Betroffene lassen sich meist nur anonym zitieren. Das zeigt: Mit der Fristenregelung scheint sich die Diskussion fast erübrigt zu haben, das Tabu ist geblieben.

Eine die es bricht, ist die Basler Schauspielerin und Regisseurin Bettina Dieterle: «Ich war 28 und nicht fähig, dem Kind das zu geben, was ich ihm hätte geben wollen. Ich hatte den falschen Mann und gerade erst mit der Schauspielerei begonnen», erzählt sie. Also entschied sie sich gegen das Baby. «Es war eine schreckliche, aber die richtige Entscheidung. Keine Frau treibt ab, ohne dass es etwas mit ihr macht», sagt sie.

Sie echauffiert sich über die politischen Entscheide in den USA. Ein Rückschritt ins Mittelalter sei das. Es werde kriminalisiert, was nicht kriminalisiert gehöre: «Die Frauen müssen doch das Recht haben, über ihren Körper und ihr Leben zu entscheiden.»

Bettina Dieterle stammt aus einem Umfeld, in dem es üblich ist, selbstbestimmt zu entscheiden. «Ich musste mich nie rechtfertigen, fast jede meiner Freundinnen hat ebenfalls eine Abtreibung hinter sich.» Diese Bedingungen wünscht die 53-Jährige auch den jungen Frauen von heute. «Eine Frau, die mit den Kindern daheim bleibt, gilt als Hausmütterchen. Eine Mutter, die arbeiten geht, als Egoistin. Und mit einer Frau, die keine Kinder hat, stimmt sowieso etwas nicht. Von diesen Verurteilungen müssen wir wegkommen.» Ein Hashtag genügt da nicht, ist sie überzeugt. «Diese Themen gehören auf die Strasse und in die Tagespolitik.» (bzbasel.ch)

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120Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 24.05.2019 22:57
    Highlight Highlight 10'000 finde ich richtig viel.
  • Gugguseli1963 24.05.2019 16:57
    Highlight Highlight Wie schizophren die Gesellschaft ist zeigt sich, in dem man die Abtreibung bewilligt und dann noch die In-vitro-Fertilisation oder sonst was für Praktiken bewilligt um menschliches Leben zu zeugen. Noch was, zu behaupten das Recht auf den eigenen Körper sein ein Grund zur Abreibung ist totaler Stumpfsinn, weil es nicht um die Organe - Körper der Frau geht. Sondern um ein eigenständiges Lebewesen.
    • Evan 24.05.2019 22:22
      Highlight Highlight Es gibt gute Gründe dafür, die Abtreibung nicht zu verbieten. Ich bitte dich, dich darüber mit einer offenen Einstellung zu informieren.
    • Zwei Fallende Stimmen 24.05.2019 23:10
      Highlight Highlight Das Lebewesen kann nun mal aber nur im Körper der Frau heranwachsen. Und eine Frau dazu zu verpflichten - nun im einigen Bundesstaaten der USA selbst nach einer Vergewaltigung, als "Brutkasten" herzuhalten, betrifft damit ganz klar ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmung!
    • Gugguseli1963 25.05.2019 08:36
      Highlight Highlight zwei Fallende Stimmen
      Richtig aber das ist kein Organ der Frau. Es ist wie sie schreiben ein Lebewesen und die Frau hat kein Recht dieses abzutreiben. "Brutkasten" ein sehr schlimmes Wort für eine Frau sehr erniedrigend.
  • Karl Marx 24.05.2019 14:54
    Highlight Highlight Es gibt Frauen, die es bereuen abgetrieben zu haben. Das kann sehr belastend sein. Das wird in der Diskussion häufig nicht thematisiert.
  • Der Soziale 24.05.2019 11:23
    Highlight Highlight Ich finde Abtreibungen eine riesige Schweinerei.
    Ethisch überhaupt nicht korrekt.
    Wieso werden so kleine, unschuldige und wertvolle Lebewesen getötet?
    Es werden nur noch perfekte Babys akzeptiert.
    Alles andere wir ausgelöscht.
    Diese Taktik kennen wir doch von irgendwoher...
    Frauen die Abtreiben sollten wegen Mord verurteilt werden.
    Bei Sexualverbrechen und grosse Gefahr für Mutter und Kind darf eine Ausnahme gemacht werden.
    In allen anderen Fällen gilt:
    Verbot von Abtreibung.
    • Evan 24.05.2019 22:22
      Highlight Highlight "Es werden nur noch perfekte Babys akzeptiert.
      Alles andere wir ausgelöscht. "

      Darum geht es in den allermeisten Fällen überhaupt nicht.
  • Ramy 24.05.2019 10:36
    Highlight Highlight :)
    Benutzer Bild
  • no-Name 24.05.2019 07:01
    Highlight Highlight Nicht falsch verstehen. Ich bin nicht gegen Abtreibung. Aber irgendwie mag ich es nicht wenn darüber gesprochen wird als wäre es eine Haarfärbung oder Brust-OP.

    Schämen braucht man sich nicht, aber bitte doch verstehen, dass es die mieseste aller Lösungen ist um nicht schwanger zu werden und jede andere Option bevorzugt werden soll.

    Natürlich hat eine Person das recht selbst zu entscheiden. Unsere Familie stand auch schon vor der Frage. Und wir haben auch entschieden.

    Aber es ist der Abbruch werdenden Lebens. Dieser Fakt lässt sich nicht schönreden.
  • Nüübächler 23.05.2019 21:14
    Highlight Highlight Also, ich bin nicht gleicher Meunung wie fast alle auf diesem Blog.
    Wenn ich die Statistik anschaue, sehe ich dass gerade 7% der Frauen jünger als 19 sind welche abgetrieben haben. Und ein weiteres immer genanntes Motiv, Vergewaltigung, bewegt sich sogar im Promillebereich ( zum Glück). Zusätzlich weiss man dass die meisten Frauen schon Mutter sind wenn sie abtreiben. Im Stil; 2 Kinder reichen, was denken sonst die Leute.
    Wir sind ja alle aufgeklärt, also denkt bevor es so weit ist.
    Zudem gibt es viele kinderlose Paare die gerne adoptieren würden.
    • Evan 24.05.2019 22:24
      Highlight Highlight "Zudem gibt es viele kinderlose Paare die gerne adoptieren würden."

      Und dafür soll man auf Vorrat produzieren oder wie? Absolut pervers diese Aussage. Und ich würde auch sagen, ziemlich falsch. Ich denke, es gibt Genug Kinder, die keine Familie haben. Und jedes, welches keine Familie oder nicht die eigene Familie hat, ist eines zu viel.
    • Nüübächler 24.05.2019 22:54
      Highlight Highlight Liebe Evan
      Es gibt viele Paare die gerne Kinder hätten, aber keine bekommen können.
      Wenn ein Paar Kinder adoptieren will, kommen dann vor allem russische Kinder und Kinder aus Afrika in Frage. Kinder aus der Schweiz gibt es sehr selten. Die wurden abgetrieben.
    • Evan 25.05.2019 09:45
      Highlight Highlight Du stellst scheinbar das wohl der Paare über das wohl der Kinder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 23.05.2019 19:17
    Highlight Highlight „doch kaum eine redet darüber“

    Wessen Schuld ist das? Jenes der Männer, der Frauen oder doch dieser Gesellschaft?

    Wollen Frauen überhaupt darüber sprechen? Warum tun sie es nicht?

    Sie werden ja nicht daran gehindert. Also liebe Frauen, bitte, redet darüber, erzählt aus eurer Intim- und Privatsphäre.

    Alle hören euch zu, aber seid ihr dafür auch offen genug? Und wollt ihr es? Bitte.

    Der Ball liegt bei euch 🤷🏻‍♂️
  • gecko25 23.05.2019 17:07
    Highlight Highlight Können wir uns hier alle mal einigen, dass Abtreibungen auf keinen Fall verboten und stigmatisiert werden dürfen. Im Gegenzug tun wir alles dafür, um Abtreibungen zu minimieren. Im Minimum än Gummi drum. Vor allem bei ONS
  • imposselbee 23.05.2019 16:49
    Highlight Highlight Hätten wir Männer eine effiziente Langzeit-Verhütungsmethode gäbe es bestimmt weniger ungewollte Schwangerschaften, z.B. einen Schalter ‚Sperma ein/aus‘. Ich würde mir so ein Ding sofort einbauen lassen.
    • Garp 23.05.2019 19:02
      Highlight Highlight Gäbe es diesen Schalter für Frauen auch, der noch zudem die Gesundheit nicht gefährdet, wäre das ebenso.
    • AngelitosHE 23.05.2019 19:43
      Highlight Highlight Nennt sich Kondom
    • Garp 24.05.2019 15:27
      Highlight Highlight Kondome sind halt nicht 100% ig , können mal abrutschen, sind aber sicher eine gute Lösung. Vielleicht gehört aircake auch zu den vielen Kondomphobikern, die es leider immer noch gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 23.05.2019 15:54
    Highlight Highlight Sich aus psychischen oder körperlichen Gründen gegen ein Kind zu entscheiden ist nachvollziehbar, aber Karriere? Wie geldgeil seid ihr eigentlich?
    • Kleine Hexe 23.05.2019 21:50
      Highlight Highlight Ich persönlich finde es ehrlicher dazu zu stehen, dass einem der Beruf wichtiger ist (muss ja nichtmal ums Geld gehen) als wenn man ein Kind austrägt, dem man unterbewusst vorwirft die eigenen Träume verunmöglicht zu haben
    • Ramy 24.05.2019 10:27
      Highlight Highlight Karriere muss nicht wegen des Geldes erstrebenswert sein. Stellen Sie sich mal vor, sie träumen seit ihrer Schulzeit davon Arzt zu werden. Sie lernen nur noch für dieses Ziel, dann rackern Sie sich im Studium ab, geben ihrer Freizeit für lernen auf. Dann mit 30 haben Sie ihr Ziel endlich erreicht, arbeiten als Arzt und sind so glücklich wie nie zuvor, doch sie wollen mehr, Oberarzt. Mit 33 werden Sie dafür in Erwägung gezogen. Doch dann werden Sie schwanger. Geben Sie ihren Job und die Karriere nun auf?
    • Satan Claws 24.05.2019 14:14
      Highlight Highlight Wenn die psychischen Folgen vom höchst möglichen Verdienst abhängig sind, dann wird dieser Weg ohnehin in einem Burnout enden. Ich verstehe die Menschen nicht.

      Ich schrieb ja, dass psychische und physische Gründe völlig in Ordnung gehen und darunter fallen bei genauerer Betrachtung all eure Geschichten.
  • LibConTheo 23.05.2019 15:37
    Highlight Highlight Ich denke, die Frage die hier die Gemüter spaltet ist, ob man das Abtreiben eines Ungebohrenen als "Mord" bezeichnet oder nicht.

    Dies misst sich vermutlich daran, ab welchem Entwicklungsstadium ein Fetus als Lebensform angesehen wird oder nicht.

    Bin im Clinch zwischen dem (absolut legitimen Anspruch auf das) Selbstbestimmungsrecht einer Frau und der Differenzierung zum "töten" eines Lebens, welches durch eine Abtreibung verursacht würde.

    Weiss jemand, ob das Vorhandensein eines "Lebens" eine wissenschaftliche (sprich Anatomie,...) oder eine moralische Frage ist, und warum?
    • Knäckebrot 23.05.2019 16:08
      Highlight Highlight Es wird natürlich viel über die Abtreibungsgegner und restriktivere Gesetze berichtet.
      Es gibt aber auch umgekehrte Tendenzen. In acht Staaten darf man sogar bis zum 9. Monat (!) abtreiben.

      Wenn so totschlagargumente, wie z.B. dass Abtreibungsgegner rückständige Leute sind, die am Patriarchat festhalten, benutzt werden, wird damit schon mal davon ausgegangen, dass gar keine aufrichtige Haltung hinter den Gegnern sein kann.

      Ich habe oft den Eindruck, dass es "nicht sein darf", dass ein Fötus schon ein Leben ist.
    • LibConTheo 23.05.2019 16:21
      Highlight Highlight @Knäckebrot:

      Ich will nicht auf die Gegner und die Befürworter der Abtreibungen und deren Haltung eingehen sondern eine Basis erörtern, mit welcher bestimmt werden kann, ob überhaupt ein Konsenz in der Beurteilung dieser Sachlage möglich ist.
    • Satan Claws 23.05.2019 17:11
      Highlight Highlight @Käckebrot

      Das Recht bis ans Ende der Schwangerschaft abzutreiben gilt nur, wenn die Gesundheit der Mutter gefährdet oder der Embryo nicht lebensfähig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Selbst-Verantwortin 23.05.2019 15:28
    Highlight Highlight Gut wenn dies bekannter wird. Aber es ist besser, wenn es in 🇨🇭 kein Thema der Politik wird, sonst kommen irgendwelche Kreise noch auf die Idee die Gesetze zu verschärfen.
    • Froggr 23.05.2019 18:11
      Highlight Highlight Was ja in einem freien Land wie der Schweiz nicht verboten ist oder?
    • Garp 23.05.2019 19:04
      Highlight Highlight Du hast ja wenig vertrauen in die Stimmbürger.
  • Ökonometriker 23.05.2019 15:05
    Highlight Highlight Die Abtreibungsgegner argumentieren immer gern damit, dass da verhindert wird, dass neues Leben entsteht. Sie vergessen dabei, dass das Austragen des ersten Kindes verhindert, dass in Zukunft neues Leben entsteht: in einer intakten Familie mit einer emotional bereiten Mutter.
    Dagegen haben Kinder aus schwierigen Verhältnissen oft viel mehr Mühe im Leben. Warum wollen in den USA gerade Rechtsparteien neue Sozialhilfeempfänger züchten?
    • Garp 23.05.2019 19:09
      Highlight Highlight Damit sie weiter nach unten treten können und Angst verbreiten. Wer Chancenungleichheit aufrecht erhält, der will sich besser fühlen und mächtiger auf Kosten von andern. Die Unterprivilegierten dienen der Machterhaltung.
  • Fever333 23.05.2019 14:46
    Highlight Highlight Jeder hat ein recht auf leben und weil man zu ....ist zum verhüten dann muss man halt auf die karriere usw verzichten und nicht einfach egoistisch sein und abtreiben immer der einfache weg tztztz
    • DieRoseInDerHose 23.05.2019 15:53
      Highlight Highlight Newsflash: man kann auch trotz Verhütung schwanger werden!

      Ach, und wer soll denn jetzt genau auf die Karriere und dergleichen verzichten? Automatisch die Frau? Für eine Schwangerschaft benötigt es immer noch zwei.


    • owlee 23.05.2019 16:50
      Highlight Highlight Solche Kommentare machen mich so hässig 🤬 Informier dich mal ein bisschen über verschiedene Verhütungsmethoden und deren Pearl Index.
    • Kleine Hexe 23.05.2019 22:00
      Highlight Highlight Ich hoffe sehr, dass du einfach trollst. Oder warum masst du dir an zu sagen, dass die Abtreibung der einfachste Weg sei?
  • Menel 23.05.2019 14:41
    Highlight Highlight Republikaner setzten sich doch immer so für Freiheit ein und dafür, dass der Staat möglichst wenig reguliert; handkehrum halten sie anscheinend ihre Frauen für nicht urteilsfähig und mündig genug, für sich und das Ungeborene, entscheiden zu können und das alles unter dem Gesichtspunkt der Bibel. Gesetzgebung nach einem religiösen Buch...woher kenne ich das bloss...🤔
  • Ich_bin_ich 23.05.2019 14:38
    Highlight Highlight Eine Abtreibung sollte im Rahmen der Selbstbestimmung möglich sein, gerade in unserer hochgelobten freien Gesellschaft
    Instrumentalisiert aber bitte die Freiheit zur Abtreibung nicht als Propagandamittel zum Zwecke des politischen Kampfes der Freiheit der Frau oder des Kampfes liberal gegen konservativ.
    Für das ist das Thema zu ernst.
  • Asha 23.05.2019 14:32
    Highlight Highlight Und noch was zu „Pro Life“: Diskussionen mit Abtreibungsgegnern, die gleichzeitig Fleischesser sind, sind im Grunde genommen ein Witz. Woher kommt diese unbeschreibliche Arroganz, nur menschliches Leben als so wertvoll und heilig zu klassifizieren, dass es als schützenswerte gilt? Es soll kriminell sein einen ungeborenen Fötus im Entwicklungsstadium abzutreiben, aber gleichzeitig ist es völlig legitim, Tiere zu schlachten und fressen? Die Überlegenheit der menschlichen Spezies ist grösstenteils eingebildet, wir sind kohlenstoffbasierte Säugetiere, wie Kühe, Schafe, oder Schweine auch.
    • Bits_and_More 23.05.2019 15:17
      Highlight Highlight Ja, wird sind genau so wie Schweine, Kühe, Schaffe etc. Säugetiere. Aber auch im tierischen Reich gibt und gab es schon immer einen Kampf ums Überleben. Tiere fressen andere Tiere, einzelne Gattungen sind anderen Überlegen.
      Und ob es dir passt oder nicht, der Mensch wurde durch Evolution, den freien Willen und dem eigenen Bewusstsein gegenüber vielen Tierarten überlegen. Ob das nun gut oder schlecht ist, darf jeder für sich selbst entscheiden.
    • DieRoseInDerHose 23.05.2019 15:59
      Highlight Highlight Vorallem werden ja für die Milchproduktion immer Mutterkühe künstlich befruchtet. Ironischerweise ist das bei der “Pro Live”-Fraktion bekanntermassen verpönt. Nicht Gottes Wille und so.
  • Blaumeisli 23.05.2019 14:05
    Highlight Highlight Um die Anzahl Abtreibungen zu reduzieren, was an sich kein schlechtes Ziel wäre, bräuchte es mMn folgendes: gute Aufklärung, Unterstützung von Verhütung, Unterstützung der Mütter (sei es finanziell, Adoption etc.). Nur wollen das die Gruppierungen der Abtreibungsgegner, insbesondere in den USA, auch nicht. Insofern sind diese Gesetze ein grosser Mittelfinger für Frauen.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 23.05.2019 14:43
      Highlight Highlight Wunderbar auf den Punkt gebracht.
      Besonders die widerliche Doppelmoral der meisten Abtreibungsgegner.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 23.05.2019 16:07
      Highlight Highlight Könnte mir vielleicht einer der Blitzer Argumente liefern?
      Es ist in der Realität wirklich so dass die von der ProLife-Bewegung ausschließlich um das ungeborene Leben kümmern.
      Was hingegen nach der Geburt geschieht ist denen vollkommen egal. Dabei sollten die sich doch auchcdafür einsetzen, dass es ungewollten Kindern auch nachher gut geht.
      Oder übersteigt dass dann die eigene Moral und man will nichts, was das eigene Portemonnaie schmälern könnte?
      Würde mich echt brennend interessieren. Hat irgendein Abtreibungsgegner den Mut, mir zu antworten?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 23.05.2019 13:50
    Highlight Highlight Werfe mal einen möglicherweise provokanten Vorschlag in die Runde.
    Zugang zu Abtreibung so niederschwellig wie möglich, auch über die 12 Schwangerschftswoche hinaus mit entkriminialisierung. Sprich ohne das eine Notlage oder so vorliegen muss.
    Es braucht nur eine Bestimmung des Gestationsalters.
    Ab der ~28 SSW Geburt des Kindes, dass zur Adoption fregegeben wird.
    Grundsätzlich sollten Abtreibungen natürlich auch entstigmatisiert werden, wie im Text steht, es geschieht sehr häufig und es gibt keinen Grund sich zu schämen.
    • p4trick 23.05.2019 14:29
      Highlight Highlight Kleiner Hinweis: Ab der 16 SSW ist das Kind gesetzlich gesehen ein eigenständiger Mensch. Die Mutter darf ab dieser Woche nicht mehr über sein Leben bestimmen.
      Auch ist ein Kind nie das Eigentum der Eltern, die Eltern haben nur eine Sorge Pflicht.
    • maude 23.05.2019 18:54
      Highlight Highlight @patrick, woher hast Du diese Info? dann würden sich all die Spätabbrüche bis zur 24 sww nicht erklären lassen?
    • p4trick 23.05.2019 21:08
      Highlight Highlight Von Frauenarzt.. ab Woche 16 spricht man auch von einer Totgeburt und das Kind muss beerdigt werden.
      Wie gehen dann Spätabbrüche ab Woche 16? Dann musst du dein Kind beerdigen das du "umgebracht" hast? Finde ich schon krass. Klar es gibt Krankheiten die das Kind eh Null Chance hätte nach Geburt. Aber eben ist eine mega Belastung für die Eltern so oder so in dieser Zeit.
      Ich verstehe ja dass Kinder in den ersten Wochen abgetrieben werden aber mach Woche 8? Jeder der mal eine Fehlgeburt erlebt hat, wo das Kind leider keinen Herzschlag mehr hat denkt halt ein wenig anders darüber...
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  • Asha 23.05.2019 13:49
    Highlight Highlight Eine Frau die ein Kind nicht austragen will, wird es nicht austragen, Verbot hin oder her. Sie wird die Schwangerschaft abbrechen und in einem Land wo es verboten ist, wird sie dafür hohe gesundheitliche Risiken eingehen. Ebenfalls sei gesagt, dass es in einer Zeit, wo Überbevölkerung eines der dringlichsten Probleme ist, wahnwitzig ist über ein Abtreibungsverbot zu diskutieren.
    • Safado 23.05.2019 14:24
      Highlight Highlight Sehe ich als Mann auch so. Wobei wir in dieser Diskusion sowieso eher zurückhaltend sein sollten. Finde ich.
    • FrancoL 23.05.2019 16:17
      Highlight Highlight @Safado; Wieso genau? Es ist nach heute geltendem Recht und einer vernünftigen Verantwortungsübernahme des Mannes auch die Sache des Mannes sich da zu äußern.
    • Garp 23.05.2019 16:50
      Highlight Highlight In einer gesunden Beziehung passiert das auch Franco, dass das Paar entscheidet. Die Zeit ist leider oft sehr knapp, für so eine schwierige Entscheidung, man ist unter Druck.

      Ist die Beziehung nicht gesund wird es noch schwieriger.
      Wenn eine Frau partout ein Kind nicht will, darf man sie auch nicht zwingen. Wenn sie es behalten will auch nicht. Es ist nunmal ihr Körper in dem der Eingriff stattfindet. Also hat sie darüber das letzte Wort zu haben und das Bestimmungsrecht.
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  • Friedhofsgärtner 23.05.2019 13:48
    Highlight Highlight Wow. Das finde ich sehr mutig und wichtig von Philipps! Das Thema gehört auch bei uns enttabuisiert. Nur so können Frauen diese schwierige Entscheidung für sich treffen und lernen mit dem Danach besser umzugehen.

    Nur der Rassismus von Phillips gegenüber weisse Männern hätte viellicht nicht sein müssen. Aber hey.. alles kann man nicht haben und mir ist immer lieber jemand spricht Klartext.
  • Kampfsalami 23.05.2019 13:47
    Highlight Highlight Grundsätzlich: Mama und Papa entscheiden.
    Alle Anderen: Einfach mal die Kresse halten!
    • banane1 23.05.2019 14:19
      Highlight Highlight Und wenn Papa der Onkel ist und Mama erst 14? Darf Papa dann auch noch entscheiden?
    • Knäckebrot 23.05.2019 16:15
      Highlight Highlight Darf Mama auch selber Entscheiden, wenn sie nicht abtreiben möchte und der Papa schon?
      Aus beruflichen Gründen habe ich mit einer Schwangerschaftsberatungsstelle zu tun gehabt. Es gibt erstaunlich viele, die unter dem Druck des Papas abtreiben, obwohl sie selber das Kind behalten wollen. Dies sollte auch mehr thematisiert werden. In der ganzen politischen Abtreibungskampagne werden solche Konstellationen oft tabuisiert.
    • FrancoL 23.05.2019 16:15
      Highlight Highlight @WEBOLA; Schön dass man immer den Papa als den Doofen hinstellen mag. Auch schon mal bemerkt dass Frauen sich manchmal auch mit gewissen Hintergedanken schwängern lassen? Es gibt genügend Mittel auch Kondome zu umgehen.
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  • FrancoL 23.05.2019 13:45
    Highlight Highlight Die Hoheit über den eigenen Körper muss garantiert sein und sollte auch nich antastbar sein.
    Das ist meine Überzeugung.
    In diesem Zusammenhang muss man sich auch die Frage stellen, wie wird der Partner, der Samenspender auch in seiner Hoheit geschützt? Wie wird seine Hoheit auch unantastbar gehalten?
    • Aglaya 23.05.2019 14:44
      Highlight Highlight Inwiefern ist bei einer Schwangerschaft die Hoheit des Mannes über seinen eigenen Körper betroffen?
    • FrancoL 23.05.2019 16:12
      Highlight Highlight Echt das fragst Du und dies in Kenntnis der Verantwortlichkeit, die auf den Mann zukommen können? Echt, jetzt?
    • Aglaya 23.05.2019 16:26
      Highlight Highlight Was hat die Verantwortung mit der Hoheit über den Körper zu tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 23.05.2019 13:43
    Highlight Highlight Ist das ein Vorwurf? Wenn nicht, bitte den Titel besser formulieren.
  • COLD AS ICE 23.05.2019 13:31
    Highlight Highlight ich finde jeder soll entscheiden wie er will. wenn eine frau erst im 6. monat merkt das sie schwanger ist, dann soll sie auch dann noch abtreiben dürfen. das geht den staat und auch sonst niemanden was an.
    • Jungleböy 23.05.2019 13:52
      Highlight Highlight Schon ein ziemlicher unterschied ob jemand zellklumpen oder ein fast fertig gestelltes baby abtreibt. Nach deiner logik sollte man das kind nach der geburt in die tone schmeissen dürfen. Abtreibung hab ich kein problem mit, aber sicher nicht im 6ten monat.
    • One_in_a_million 23.05.2019 14:24
      Highlight Highlight Jungleböy

      1. Warum?

      2. Hat er nicht gesagt.

      3. Ich bin kein rassist, aber..

    • Jungleböy 23.05.2019 15:19
      Highlight Highlight @oia

      Auf youtube kannst du dir ganz tolle videos anschauen und sehen wie sich ein kind entwickelt. Wenn du da keinen unuerschied zwischen woche 4 und monat 6 erkennen kannst, stimmt entweder etwas mit deinem intellekt nicht oder dir fehlt es einfach an bildung.

      Zu punkt 3 ist es mir nicht mal wert dir irgendeine antwort zu geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 23.05.2019 13:31
    Highlight Highlight Und warum soll eine Frau über eine so zutiefst private Sache reden? Klar, wenn der politische Kampf noch nicht entschieden ist, ist es wichtig – heute in den USA, so wie «damals» auch bei uns, als sich auch bei uns Frauen als Teil der politischen Diskussion «outeten». Man erinnere sich an die Aktion des Spiegels anfangs der 70er-Jahre, als 374 Frauen sich namentlich dazu bekannten, abgetrieben zu haben (Titel: «Wir haben abgetrieben!»). Aber heute, mit der Fristenlösung, gibt es keinen Grund mehr, sein innerstes öffentlich nach aussen zu kehren.
    • Dr. Zoidberg 23.05.2019 13:50
      Highlight Highlight <klugscheiss>
      das war der stern. 1971.
      </klugscheiss>

      ansonsten gebe ich dir recht. abtreibung ist eine privatangelegenheit, damit sollte jede frau so umgehen, wie sie es für richtig hält.
    • AnnaBanana 23.05.2019 22:20
      Highlight Highlight Weil es so gut tun würde, könnte man in solchen schwierigen Situationen mit anderen reden, die das gleiche erlebt haben. Solange dieses Thema aber tabuisiert wird, lässt sich kaum jemand zum Reden finden.
  • Kronrod 23.05.2019 13:23
    Highlight Highlight Abtreibung ist eine Frage des Zeitpunkts. Je später, desto heikler. Ich persönlich würde die Grenze bei drei Monaten ziehen und danach nur noch in Ausnahmefällen zulassen.
    • Noob 23.05.2019 13:37
      Highlight Highlight Warum?
    • xlt 23.05.2019 13:43
      Highlight Highlight Ist deine Grenze ein Bauchentscheid oder hast du auch medizinischr Argumente?
    • Chili5000 23.05.2019 13:55
      Highlight Highlight Ja, warum? Wieso bildest du dir ein das du das für eine Frau entscheiden darfst? Nur die Frau selbst kann das entscheiden. Sie wird von einem Arzt ganz sicher auch über Risiken aufgeklärt wie jeder andere Patient auch...
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  • Bunnymommy 23.05.2019 13:23
    Highlight Highlight Ich finde die Abtreibung gehört zu einem guten Gesundheitssystem dazu und finde es schrecklich das man es verbietet/bestraft/schlecht ansieht. Es ist das eigene Recht zum Körper.
    • gecko25 23.05.2019 13:30
      Highlight Highlight in Kombination mit verantwortungsvollen und erwachsenem Verhalten, ist ihr Text absolut zu unterstützen.
    • Baccaralette 23.05.2019 13:47
      Highlight Highlight gecko - ach und wenn ich mich als Frau nicht verantwortungsvoll verhalte, werde ich mit dem Austragen des Kindes bestraft?

      Nur so:
      Eine Frau kann nur einmal schwanger werden, auch wenn sie in 9 Monaten mit 100 Männern schläft.
      Ein Mann kann 100 Frauen in viel weniger als 9 Monaten schwängern.

      Nun.
    • Noob 23.05.2019 13:52
      Highlight Highlight Verantwortungsvolles und Erwachsenes Verhalten bekommt man nur mit der entsprechenden Bildung und Aufklärung. Ich finde die Schweiz macht hier einen guten Job. Daher verstehe ich nicht was das mit dieser Fristenregelung soll...
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2, 15 oder 38 Wochen? Ein Überblick im Vaterschaftszeit-Dschungel

Nach der Abstimmung ist vor der nächsten Debatte: Mit dem Nationalratsentscheid vom Mittwochabend ist der mehrwöchige Vaterschaftsurlaub kein Tabuthema mehr. Zwei weitere Initiativen für eine längere Elternzeit sind bereits geplant.

Noch im Frühling 2016 lehnte das Parlament die Forderung nach einem zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ab. Doch seit Beginn dieser Legislaturperiode hat sich einiges getan. Es ist keine Minderheit mehr, die findet, dass der bisher geltende Vaterschaftsurlaub von einem Tag nicht mehr zeitgemäss ist. Wenige Tage nach dem Frauenstreik dann sprach sich der Ständerat mit einer deutlichen Mehrheit für eine 2-Wochen-Forderung aus.

Am Mittwochabend stimmte nun auch der Nationalrat dem Vorschlag zu. …

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