Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Warnung vor Bissen

Bild

Die Kreuzotter, eine in der Schweiz verbreitete Vipernart. Bild: Wikipedia

Das schöne Wetter lockt Giftschlangen früher an die Sonne



Bild

Verbreitung der Kreuzotter Bild: Wikipedia

Das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum (Tox) warnt vor Giftschlangen. In den vergangenen Wochen sind bereits drei Unfälle durch Vipernbisse registriert worden. Dies sei für die Jahreszeit ungewöhnlich, schreibt das Tox. Grund dafür dürfte das schöne Wetter sein. 

In zwei Fällen wurden Erwachsene beim Wandern gebissen. Beim dritten Fall hatte ein Kind beim Spielen im Garten einen Schmerz verspürt, worauf sich später die typische Bissmarke der Viper sowie eine Schwellung zeigten, wie es in der Mitteilung des Tox vom Donnerstag heisst. Normalerweise erhalte das Zentrum die ersten Anfragen zu Bissen von einheimischen Giftschlangen Ende April bis Anfang Mai. 

Bild

Eine Kreuzotter. Bild: Wikipedia

Vipern aus dem Tessin, aufgenommen 1982. (KEYSTONE/str)

Vipern aus dem Tessin. Bild: KEYSTONE

Keine Zunahme der Population

Eine Zunahme der Giftschlangenpopulation könne jedoch ausgeschlossen werden. Vielmehr hätten die Vipern in den letzten Wochen wohl die ersten Sonnentage genossen. Durch die erhöhte Aktivität auf Grund der Paarungszeit sei gemäss Tox zudem die Fluchtreaktion der Tiere etwas vermindert. Schlangenbisse sind aber weniger gefährlich als allgemein angenommen. 

In der Schweiz gab seit 1960 einen einzigen Todesfall durch einen Giftschlangenbiss. Um Schlangenbisse zu vermeiden empfiehlt das Tox, in entsprechendem Gelände nicht barfuss zu gehen, sowie beim Aufheben von Steinen oder Brettern vorsichtig zu sein. Die wichtigste Vorsichtsmassnahme sei aber, die Schlange nicht anzufassen und ihr die Gelegenheit zur Flucht zu ermöglichen. Dennoch sollte jeder Verunfallte nach einem Vipernbiss unverzüglich ins Spital gebracht werden. Bei schweren Vergiftungssymptomen ist der Einsatz eines Gegengifts notwendig, wie das Tox schreibt. (dwi/sda) 

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Warum der Applaus nicht reicht: «Die Bedingungen in der Pflege müssen sich verbessern»

Am Freitagmittag applaudierte die ganze Schweiz für das Gesundheitspersonal, das in der Corona-Krise wichtiger ist denn je. Die Geschäftsführerin des Schweizer Verbands der Pflegefachpersonen erhofft sich, dass nun ihre jahrelangen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen endlich erhört werden.

Frau Ribi, heute Mittag hat die Schweiz für das Gesundheitspersonal applaudiert. Rührt Sie das?Yvonne Ribi: Ja, das rührt mich und im Namen des Pflegepersonals danken wir ganz herzlich dafür. Ganz wichtig ist aber, dass die Bevölkerung uns jetzt unterstützt, in dem sie zuhause bleibt, soziale Kontakte meidet und die Anweisungen des Bundesamtes für Gesundheit befolgt.

Was haben die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner in den letzten Wochen geleistet?Viele erleben, dass ihr Berufsalltag …

Artikel lesen
Link zum Artikel