Schweiz
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Impfung Frau Impfgegner Impfen

Wer gegen Masern geimpft ist, ist ziemlich sicher auch gegen Röteln und Mumps geimpft. Doch viele wissen das nicht. Bild: shutterstock.com

Diese neue Studie heizt die Impfdebatte weiter an

Eine neue Studie heizt die Impfdebatte weiter an. Sie zeigt, dass besonders Personen mit einer tieferen Bildung ungenügend geimpft oder zu wenig darüber informiert sind.



Die Impfdebatte wird derzeit wegen zwei Maserntoten intensiv geführt. Dass nicht nur Impfgegner an Ansteckungen schuld sind, sagte kürzlich Daniel Koch, Chefbeamter der Gesundheitsbehörde gegenüber der SRF Rundschau. Laut Koch gehen zwei Drittel der Masern-Ansteckungen auf das Konto von Personen, die zu wenig informiert sind.

Eine repräsentative Studie, die im Auftrag der Vergleichsplattform «comparis» durchgeführt wurde, bestätigt Kochs Aussage. «Die wahre Gefahr sind nicht nur die kategorischen Impfgegner, sondern die latente Impfignoranz», so Felix Schneuwly, Gesundheitsexperte bei Comparis. 21,3 Prozent der Befragten finden, dass nur die ausgewählten Basisimpfungen* nötig seien. Diese Haltung vertreten vor allem die 15- bis 29-Jährigen (26,2 Prozent vs. 20,7 Prozent bei den 30- bis 49-Jährigen und 18 Prozent bei den über 50-Jährigen).

«Die wahre Gefahr sind nicht nur die kategorischen Impfgegner, sondern die latente Impfignoranz.»

Felix Schneuwly

«Das Problem ist: Wegen dieser Haltung können sich ansteckende, potenziell lebensgefährliche Krankheiten wieder ausbreiten», so Gesundheitsexperte Schneuwly. 80 bis 95 Prozent der Bevölkerung müssen gegen eine Krankheit geimpft sein, damit diese ausgerottet werden kann und besonders gefährdete Personen geschützt sind. Nur so hat ein Krankheitserreger kein ausreichendes Reservoir mehr und kann sich nicht mehr ausbreiten und vermehren. Dieses Phänomen wird als «Herdenimmunität» bezeichnet.

Unwissen und Impfgegner

Gegen die vom Bundesamt empfohlenen Basisimpfungen sind gemäss der Comparis-Studie knapp 12,2 Prozent der Deutschschweizer Bevölkerung. Gemäss Schneuwly findet die Hälfte der 12,2 Prozent Impfgegner, dass nur eine durchgestandene Krankheit das Immunsystem stärken würde. Ein Fünftel ist überzeugt, dass Impfungen gefährlich sind. Ein weiteres Fünftel begründete die ablehnende Haltung nicht. Gar nicht geimpft sind aber bloss 4,1 Prozent der Deutschschweizer Bevölkerung.

Impfen Baby Kind Impfung Spritze

Geimpft wird vorzugsweise im Kindesalter. Viele Erwachsene wissen danach nicht mehr genau, gegen was sie überhaupt geimpft sind. Bild: Shutterstock.com

Ein weiteres Problem kommt hinzu: Viele der Studienteilnehmer wussten gar nicht so genau, gegen was sie überhaupt geimpft sind. So gaben 43,5 Prozent der Befragten an, gegen Röteln geimpft zu sein und 40,5 Prozent gegen Mumps. «Diese beiden Werte zeigen: Offenbar ist vielen Personen nicht bekannt, dass Masern, Mumps und Röteln oft gemeinsam geimpft werden», beobachtet Schneuwly.

«Wie bei anderen Gesundheitsthemen zeigt sich auch beim Impfen, dass offenbar Bildung die beste Gesundheitsvorsorge ist.»

Felix Schneuwly

Comparis stellte zudem fest, dass sich bezüglich der Kenntnis über die eigenen Impfungen ein massiver Bildungsgraben auftut. 60,3 Prozent der Personen mit Hochschul- bzw. Fachhochschulabschluss gaben an, gegen Kinderlähmung geimpft zu sein. Bei den Personen mit Primar- oder Sekundarschulabschluss waren es nur 37,9 Prozent.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei der Masernimpfung: Wiederum gaben 60,3 Prozent der Personen mit tertiärem Bildungsabschluss an, geimpft zu sein. Bei Personen mit einem Sekundarschulabschluss waren es 40,9 Prozent. Für den Gesundheitsexperten Schneuwly ist deshalb klar: «Wie bei anderen Gesundheitsthemen zeigt sich auch beim Impfen, dass offenbar Bildung die beste Gesundheitsvorsorge ist.»

Dagegen solltest du geimpft sein:

Bild

bild: watson

Zur Tabelle

Die Tabelle ist eine vereinfachte Version des Schweizerischen Impfplans des Bundesamt für Gesundheit (BAG). Er zeigt die vom BAG empfohlenen Basisimpfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Weitere Informationen zu ergänzenden Impfungen sowie Impfungen für Risikogruppen und/oder Situationen sind der Website des BAGs zu entnehmen.

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264Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • scertes 13.05.2019 08:48
    Highlight Highlight eure impftabelle ist leider nicht aktuell... die HPV impfung wird neu auch bei knaben gemacht!
  • Basti Spiesser 12.05.2019 21:30
    Highlight Highlight Wieso hatten wir 2009 und 2011 so ein hohen Teil an Maserausbrüchen? Was hat damals zum Rückgang geführt?
    Benutzer Bild
  • rodolofo 12.05.2019 11:00
    Highlight Highlight Mir fällt auch hier auf, dass sich (charakterlich unterschiedlich gelagerte) Kontrahenten auf Social Media über eine Detailfrage, wie "Impfens gegen die Masern Ja, oder Nein?" festbeissen und in den Haaren liegen.
    Jede eingeworfene Tatsache wird von den BEIDEN Lagern sofort als freundlich, oder feindlich bewertet und dann für den jeweiligen "Heiligen Krieg gegen das Böse" verwertet.
    Die wirklich wichtigen "Grossen Fragen" will niemand hören, und niemand will sich damit beschäftigen!
    Der Kleinkrieg bietet eine willkommene Ausrede dafür, sich nicht mit "Grossen Fragen" auseinanderzusetzen...
  • Stefano82 12.05.2019 10:53
    Highlight Highlight Wenn man der gängige Meinung folg, dann sollte jeder/e geimpft sein, um die Anderen zu schützen und Herdenschutz zu gewährleisten. Nur frage ich mich, ob dies überhaupt möglich ist bei so vielen Viren und Bakterien??
    Ist es da nicht egoistisch von jemandem zu verlangen, dass er sich Impfen soll?
    Heute sind es bis zu 20 Impfung. Wie viele werden es in 30 Jahren sein?
    Und wenn Impfungen so sicher und gut sind, wieso können sich da nicht alle impfen lassen? Sie sind ja sicher... Oder?
  • Nausicaä 12.05.2019 09:46
    Highlight Highlight Ich habe nur einen MMR-Eintrag in meiner alten Impfkarte. Reicht eine Impfung oder muss ich mich nochmals impfen lassen?
    • MeineMeinung 12.05.2019 10:33
      Highlight Highlight Kläre das am besten bei deinem Hausarzt ab. Kannst ja den Impfausweis scannen und deinem Arzt eine Mail schreiben und fragen, was noch geimpft und was nachgeimpft werden sollte
    • scertes 13.05.2019 08:52
      Highlight Highlight nein 1x reicht nicht
  • frnrsch 12.05.2019 08:37
    Highlight Highlight Ich würde mich wehren sollte es dazu kommen dass meine körperliche Integrität angegriffen werden würde. Es ist mein Körper und niemand anderes entscheidet darüber.
    • In vino veritas 12.05.2019 10:52
      Highlight Highlight Darf sich eine Person (die sich nicht impfen lassen kann) auch gegen dich wehren, wenn du sie anstecken willst (offenkundig absichtlich, da du das Ansteckungsrisiko nicht mit einer Impfung vermeiden willst)? 🤔
    • Stefano82 13.05.2019 06:29
      Highlight Highlight Wenn es so ist, dass man die Ansteckung von Viren und Bakterien jedes Individuum, um jeden Preis verhindern will/muss, dann muss man ja sich für alle Krankheiten impfen. Denn jede Krankheit (selbst die einfachste Influenza) kann zu Komplikationen führen. Soll heissen, dass ich mindestens 3 bis 10 jährlich impfen müsste. Je mehr erforscht wird, desto mehr Imfungen wird es auch geben. Wo soll dies hinführen? Mindestens 10 Imfungen und mehr pro Jahr?
      Ich habe auf sowas überhaupt keine Lust.
      Dann lieber die Impfung verträglicher und sicherer machen für diejenigen, welche sie nicht vertragen.
    • scertes 13.05.2019 08:55
      Highlight Highlight das hat keinen sinn. impfungen gibt es nur für schlimme krankheiten, welche mit hohen gesundheitlichen und finanziellen kosten verbunden sind (im falle einer Ansteckung) sonst würde sich das nicht rechnen.
      es gibt schon heute sehr viele impfungen gegen kleinigkeiten (z.B. wirde eine impfung gegen nikotin sucht entwickelt) solche impfungen werden aber nicht bezahlt/promotet
  • beaetel 12.05.2019 08:24
    Highlight Highlight Schon einmal gehört, dass „wissenschaftliche“ Studien durch Pharmafirmen finanziert, wenn das Resultat der Firma nicht genehm, nicht publiziert werden? Je nach Design von Studie, die Resultate in die gewünschte Richtung manipulierbar. Also tut hier nicht so, als gäbe es „die Wissenschaft“. Es gibt vor allem Menschen die Recht haben wollen. Dazu noch viel Geld verdienen und möglichst bekannt werden. Seriöse gibt es natürlich auch. Das eine vom andern aber zu unterscheiden scheint mir ziemlich unmöglich. Und Einzelfälle bagatellisieren halte ich für total unwissenschaftlich!
    • Gummibär 12.05.2019 12:50
      Highlight Highlight Geehrter Beatel. Wer so wie ich als Rotkreuz-Mitarbeiter eine Masernepidemie in einem Flüchtingslager erlebt hat verlässt sich nicht auf "Pharmastudien" sondern auf seine eigene Erfahrung. Kleinkinder mit geschwächtem Immunsystem sterben an den Komplikationen von Masern wie die Fliegen.
    • rodolofo 12.05.2019 14:32
      Highlight Highlight @ Gummibär
      Dann müsste man eigentlich dort ansetzen, wo Flüchtlinge "produziert" werden...
      Aber wie immer fängt man nur die "kleinen Fische".
      Und das sind in diesem Falle die Masernerreger.
      Einen Putin, oder einen Assad unschädlich zu machen fällt da unendlich viel schwerer!
      Gegen diese Chef-Giftmischer, die im Syrischen Bürgerkrieg Chemiewaffen gegen Zivilisten und Nothelfer eingesetzt haben, gibt es weder ein Gegengift, noch eine Impfung...
      Aber mit den Masern können wir fertigwerden.
      Ist doch immerhin etwas.
    • Satox 13.05.2019 00:17
      Highlight Highlight Witzig wie Impfgegner immer gegen die doch so teuren Pharmakonzerne mit ihren ach so teuren Medikamenten wettern, danach aber Weihrauchtropfen für die Aura zum Preis von 70.- pro 100ml zahlen. Lächerlich
  • Jean-Claude Schuppi 11.05.2019 20:06
    Highlight Highlight .... nicht geimpfte können also geimpfte anstecken ?
    Genau mein Humor....
    ( ich habe vor ca.30 Jahren meine letzte Impfung gekriegt,habe nie Grippe oder sonstwas,als Kind mal den Mumps)
    Leider leide ich an einer "Spritzen-Phobie" ....
    .... aber auch sonst bin ich nicht sehr von den Impfungen überzeugt .
    • Ueli_DeSchwert 12.05.2019 17:10
      Highlight Highlight Nein. Nicht geimpfte können Personen anstecken, die sich nicht impfen lassen KÖNNEN.
      Lesen bildet.
    • scertes 13.05.2019 08:59
      Highlight Highlight es gibt einen kleinen prozentsatz an geimpften, bei welchen die impfung zu keiner immunität (sogenannte impfversager) führt. statistisch gesehen sind es nach 2-3 impfungen (je nach dem ob tot oder lebend impfstoff) aber nur noch so wenige, dass die herdenimmunität bei 95% durchimpfung gegeben ist.
      ist jedoch die impfquote tiefer so kann es passieren, dass bereits geimpfte impfversager sich anstecken.
  • Pointer 11.05.2019 18:08
    Highlight Highlight Einfach mal im Impfausweis schauen, ob man einen bzw. 2 MMR-Eintrag hat. Die Impfungen wurden aber nur bis etwa 1986/1987 durchgeführt.
  • I Mens 11.05.2019 17:59
    Highlight Highlight Klar es macht sicherlich Sinn, seinem Kind 30 Impfungen reinzudrücken in den ersten 2 Lebensjahren (Impfplan/Empfehlung).

    Nur mal so nebenbei - Masern können nicht ausgerottet werden, weil der Wirt nicht ausgerottet werden kann, welcher die Fledermaus ist.

    Genau das ist der Grund, warum zum Beispiel auch in China mit gefühlten 100% Durchimpfungsraten immer wieder Epidemien entstehen.

    Masern sind heute im Regelfall nicht mehr tödlich, da sterben mehr Leute an resistenten Keimen oder an der normalen Grippe. Impfpflicht für Grippe fordert aber komischerweise keiner.
    • cAMP 11.05.2019 18:51
      Highlight Highlight Die Grippe ist relativ virulent und es sind mehrere stämme unterwegs.
      Die Masern haben vergleichsweise recht konstante epitope.
    • Garp 11.05.2019 19:26
      Highlight Highlight Die Fledermäuse sind keineswegs der Wirt des Masernvirus, der uns Menschen krank macht. Es wurde lediglich ein verwandtes Virus gefunden. Die Forschergruppe, die das Virus entdeckte fühlt sicher übrigens von den Impfgegnern missbraucht, weil das Fledermausvirus ein anderes ist.

      Sich gegen Grippe zu impfen ist auch sehr sinnvoll. Da sind wohl mehr Leute dagegen weil man sich jährlich impfen muss und nicht nur 2x.



    • I Mens 11.05.2019 21:09
      Highlight Highlight @Garp
      Uni Bonn => https://www.uni-bonn.de/neues/102-2012

      "Denn um einen Erreger dauerhaft durch Impfungen aus der Bevölkerung zu entfernen, darf es keine Wirte im Tierreich geben, aus denen heraus es zu einer Neuinfektion kommen kann"

      Gegen Grippe impfen sinnvoll - kannst Du so sehen, die Frage ist, würdest Du eine Impfpflicht befürworten? Ich bin kein Impfgegner sondern nur ein Pflichtgegner.

      Dagegen würde ich mich mit allen Mitteln wehren - wäre ja noch schöner, wenn man per Gesetz Massen-Körperverletzung begehen dürfte sowie Patienten und Menschenrechte verletzen könnte!

    Weitere Antworten anzeigen
  • Tridecan 11.05.2019 15:57
    Highlight Highlight Ich bin kein Impfgegner, das klingt viel zu negativ...
    Ich bin Krankheitsbefürworter
    • Garp 11.05.2019 17:29
      Highlight Highlight Würdest Du das auch sagen wenn es bei uns eine Ebolaepidemie gäbe und es eine Impfung gäbe?
    • Gummibär 12.05.2019 13:01
      Highlight Highlight Solange nur wissentliche Impfgegner erkranken und diese nicht dazu beitragen, dass aus anderen Gründen Ungeschützte und Geschwächte erkranken, bin ich ebenfalls Krankheits-befürworter. Tuberkulose und Kinderlähmung sind besonders empfehlenswert.
  • Triumvir 11.05.2019 15:44
    Highlight Highlight Bildung ist nicht nur die beste Gesundheitsvorsorge, sondern auch für jeden anderen Lebensbereich einfach unerlässlich. Es steigert nicht nur die potentielle Lebenserwartung, sondern normalerweise auch das künftige und aktuelle Einkommen und somit auch - zu einem guten Teil - die allgemeine Zufriedenheit...
    • rodolofo 11.05.2019 18:22
      Highlight Highlight Ja, aber nur wenn sie nicht zum Eingebildet sein führt.
  • drjayvargas 11.05.2019 15:43
    Highlight Highlight Survival of the fittest? Thanos hatte eben doch recht.
  • rodolofo 11.05.2019 14:49
    Highlight Highlight Das Gesamt-System "Planet Erde" bleibt nur dann vital, wenn seine natürlichen Grundlagen und seine Artenvielfalt erhalten bleibt!
    Alle Arten von Lebewesen, mit denen wir letztlich näher, oder entfernter verwandt sind, haben deshalb "ökologische Gegenspieler", die dafür sorgen, dass keine Art überhand nimmt.
    Im Biolandbau machen wir uns solche ökologische Gegenspieler zunutze, mit deren Hilfe wir (von uns aus gesehen) schädliche Lebewesen in Schach halten.
    Aber wenn wir selbstkritisch und ehrlich genug sind, dann werden wir erkennen, dass die heutige Menschheit zur Plage geworden ist...
    • cAMP 11.05.2019 18:58
      Highlight Highlight Das ist weder die frage, noch kann das eine einzelne Person entscheiden, weil ethik eine menschliche erfindung und nicht in stein gemeisselt ist.
      Dein Kommentar ist somit absolut obsolet.
  • Hadschi 11.05.2019 14:36
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstehe, können nur Personen angesteckt werden, die nicht geimpft sind. Diese wären ja dann selber schuld. Wo ist dann das Problem?
    • Elephant Soup slow cooker recipes 11.05.2019 15:47
      Highlight Highlight Je nach dem ist es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sich impfen zu lassen. Oder Babys werden meine ich erst nach 2-3 Monaten geimpft. Man lässt sich auch zum Schutze der Anderen impfen.
    • Kleine Hexe 11.05.2019 16:31
      Highlight Highlight Genau, all die Menschen in Entwicklungsländern sind selber schuld, dass sie keinen Zugang zu Impfungen haben. Ebenso alle Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.
    • cAMP 11.05.2019 19:19
      Highlight Highlight Wenn Viren eine Zelle erfolgreich infizieren, replizieren sie sich. Sie kopieren also ihre DNS/RNS und bilden mehr Viren bis die Zelle.
      Beim Kopieren entstehen Fehler, welche den Virus verändern können. (Btw so entsteht krebs)
      Wird der Virus an der Oberfläche verändert, mit welcher unser Immunsystem interagiert, kann es sein, dass die alten Impfungen nicht mehr gegen den veränderten Virus wirken, weil dieser quasi anders "aussieht". Je mehr Personen erkranken, desto höher die Wahrscheinlichkeit von impf-resistenten Viren. Antigendrift.
  • Balois 11.05.2019 13:49
    Highlight Highlight Huch Polemikalarm, selbst hier bei Watsonkommentatoren.
    Ich denke die Hausärzte sollten besser für Beratung abgegolten werden. Somit würden die Themen auch mit dem Patienten besprochen.
  • Triple A 11.05.2019 13:47
    Highlight Highlight Impfen ist natürlich eine geniale Sache. Aber an mir sehe ich es ja selbst: Ich gehe davon aus, dass sich mein Hausarzt darum kümmert. - Bei unseren Katzen ist es auch so, dass wir von Tierarzt eine Einladung bekommen, wenn sie wieder geimpft werden sollten. Wäre toll dies auch bei den Menschen so zu handhaben!
    • The Count 11.05.2019 15:08
      Highlight Highlight Oder einfach nur für alle ohne eigenes Denkvermögen. Finde ich gut, dann gäbe es drei Gruppen. Die die selber daran denken, die die sich nicht impfen lassen und die Doofen.
    • Merida 11.05.2019 16:27
      Highlight Highlight Es gibt Apps, da kann man seine Impfungen eintragen und ärztlich verifizieren lassen.
      Wenn ein Impfschutz nicht (mehr) reicht, sieht man das sofort an einer roten „Ampel“.
    • Triple A 11.05.2019 18:36
      Highlight Highlight Danke für die Tipps! Zum Doofheitsvorwurf: Es gibt tatsächlich Menschen, die sich nicht stets selbstoptimieren!
  • Jungleböy 11.05.2019 13:40
    Highlight Highlight Ich möchte mal ganz provokativ die frage stellen ob wir unsere zivilisation schwächen, indem wir jeden und alles auf biegen und brechen retten wollen.
    • Adumdum 11.05.2019 13:59
      Highlight Highlight Das verlogene am dieser Art Fragen ist immer dass man diese nicht mehr stellt sobald man mal selbst betroffen ist...
    • Jungleböy 11.05.2019 14:23
      Highlight Highlight Um das gehts jetzt nicht. Es geht einzig und allein darum ob die zivilisation geschwächt wird indem man versucht jeden auf biegen und brechen zu retten. Bitte nicht emotionalisieren.
    • ACT 11.05.2019 14:31
      Highlight Highlight Ich verstehe dein Argument nicht. Zielst du damit auf Impfungen ab oder auf was anderes? Impfungen, Seife, Kanalisation und Ernährung sind wohl mitunter die Massnahmen, die eben nicht "auf biegen und brechen" - sondern im Gegenteil - die grösste Wirkung auf die Gesundheit einer Bevölkerung haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gratwanderer 11.05.2019 13:26
    Highlight Highlight Bei Impfbefürwortern wird die Wissenschaft als alleinwissende Instanz gehandelt. Die Wissenschaft sagt z.b. Wenn von 100 Schwänen 99 weiss sind und einer schwarz sind Schwäne weiss. So, wenn bei 99% bei Impfungen keine Komplikationen auftreten ist das Medikament sicher. Aber sagen sie dass mal dem einen Prozent die dann darunter leiden, den Angehörigen und Freunden. Die Ärzte selbst sagen dann ; kann nicht sein! Hab ich selbst erlebt nach einer Grippeimpfung.
    • Daniel Caduff 11.05.2019 13:50
      Highlight Highlight Nein. Wenn von 100 Schwänen 1 schwarz ist, dann sagt die Wissenschaft "Schwäne sind mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% weiss, und mit 1% Wahrscheinlichkeit schwarz".

      Die Wissenschaft sagt dann auch noch, wie gross die Grundgesamtheit ist, wie die Stichprobe gebildet wurde, wie die Standardabweichung und die Konfidenzintervalle sind...

      Die Wissenschaft produziert objektiv reproduzierbare Ergebnisse. Im Gegensatz zu Ihrer subjektiven Wahrheit, die auf einer einzigen Grippeimpfung beruht.

      Und nur weil etwas NACH einer Impfung passiert, heisst das nicht, dass es WEGEN der Impfung passiert.
    • Michele80 11.05.2019 13:52
      Highlight Highlight Die Wissenschaft sagt auch, dass wenn von 100 Schwänen 90 geimpft sind weder das Schwänli mit einer Autoimmunerkrankungen noch das Frühchen-Schwänchen sterben muss.
      Sag das sonst mal den Angehörigen und Freunden dieser Schwäne... "tut mir leid, dass dein Kind sterben musstest, aber im 21. Jahrhundert sind wir eben "back to survival of the fittest" und nur dezent asozial"
    • Adumdum 11.05.2019 14:00
      Highlight Highlight Mein lieber Schwan, wo kommen denn diese Theorien her?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Caduff 11.05.2019 13:24
    Highlight Highlight Impfgegner / Verschwörungstheoreriker wollen, dass die Wirksamkeit von Impfungen "debatiert" wird. - Um dann den Eindruck zu erwecken, es gäbe legitime Zweifel und die ganze Sache sei eigentlich gar nicht so klar und die Wissenschaft sei sich nicht einig. (Gleiche Strategie wie zB. auch bei den Leugnern des menschgemachten Klimawandels).

    Man sollte sich deswegen nur bedingt auf diese "Debatten" einlassen.

    Schlussendlich werden wir an einer Impfpflicht, wie gerade in Deutschland beschlossen, nicht vorbeikommen.

    Es gibt nun mal kein Recht darauf, durch Unterlassung andere zu gefährden.
    • Juliet Bravo 11.05.2019 13:41
      Highlight Highlight Genau, ich finde man sollte hier eigentlich auch nicht von einer „Debatte“ sprechen.
    • Basti Spiesser 11.05.2019 13:47
      Highlight Highlight Stimmt wor sollten der wissenschaft bedingungslos glauben. Sie irrt sich nie!
    • Juliet Bravo 11.05.2019 14:08
      Highlight Highlight Bei Wissenschaft geht eben genau *nicht* um Glauben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gratwanderer 11.05.2019 13:16
    Highlight Highlight Mir geht es um den Zwang & die Nebenwirkungen mit den Interaktionen der verschiedenen Impfwirkstoffe. Im Gesundheitsbereich tätig weiss ich dass es vielfältige Nebenwirkungen gibt mit einem Wirkstoff was sich potenziert bei mehreren Impfstoffen + den Medis die ein Patient unabhängig der Impfung einnehmen muss. Es ist schlichtnicht möglich all diese Wirkstoffe in Kombination individuell zu erkennen mit den körperlichen Eigenheiten, Allergien, Schwächen und Intoleranzen. Zusätzlich kommt noch der Zwang. Die Befürworter reden von ca. 95%. Die Gegnerschaft ist aber nur ca3-5% gross, so what ???
    • Daniel Caduff 11.05.2019 13:58
      Highlight Highlight Simple Kosten-Nutzen-Rechnung.

      Welches Risiko ist grösser: Nebenwirkungen von Impfungen bei Einzelpersonen oder Verlust der Herdenimmunität für die ganze Gesellschaft? (Und Verhinderung der Ausrottung der Krankheit).

      Wenn Du wirklich im Gesundheitswesen arbeitest, weisst Du, dass diese Frage längst zweifelsfrei beantwortet ist.

      Der Egoismus einer Minderheit steht nicht über dem Recht auf körperliche Unversehrtheit der Mehrheit. Ganz einfach.

      Es gibt kein Recht darauf, durch Impfverweigerung eine Gefahr für andere zu sein.
    • The Count 11.05.2019 15:12
      Highlight Highlight Doch Daniel, das Recht habe ich.
    • Daniel Caduff 11.05.2019 15:46
      Highlight Highlight Woraus leitest Du dieses Recht ab?
      Nach meinem Verständnis endet Deine Freiheit, mit Deinem Körper zu tun und lassen was Du willst, an dem Punkt, wo anderen daraus gravierende Nachteile entstehen.

      Durch Impfverweigerung trägt man direkt Mitverantwortung für das Weiterbestehen von Krankheiten, die ausgerottet werden könnten. Und das ist ein gravierender Nachteil für andere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 11.05.2019 13:00
    Highlight Highlight Wäre schon praktisch, wenn es ein Impfregister gäbe in dem Patienten stets ihren Impfstatus prüfen könnten. Der Impfausweis geht bei zu vielen verloren und noch mehr verstehen den Impfausweis nicht und können nicht abschätzen, welche Impfungen fällig wären. Warum nicht hier in die Informatik investieren?
  • Juliet Bravo 11.05.2019 12:53
    Highlight Highlight Ich finde es falsch, dass hier von einer „Debatte“ gesprochen wird. Es gibt ja eigentlich schlicht nichts zu debattieren.
  • rundumeli 11.05.2019 12:44
    Highlight Highlight an der steiner-schule zaubern sie die masern mit einem eurythmie-tänzchen weg ...

    "Der Bund der Freien Waldorfschulen gibt als pädagogischer Dachverband grundsätzlich keinerlei Impfempfehlungen, sondern verweist Eltern auf die ... "
  • Radesch 11.05.2019 12:16
    Highlight Highlight Es wird so getan, als ob Impfen ein umstrittenes Thema ist. Dabei ist eigentlich jedem intelligenten Menschen bewusst, dass gewisse Impfungen (z. B. gegen die Grippe) eher gut, aber nicht unbedingt nötig und deswegen (Nebenwirkungen) vernachlässigbar sind und den Impfungen gegen Masern, Starrkrampf, ... welche absolut essentiell sind um diese Krankheiten auszurotten.

    Die Herdenimmunität funktioniert nur, weil 95% (legt mich nicht auf die Zahl fest) immun bzw. geimpft sind. Deshalb erübrigt sich, zumindest für Leute die Biologie und einen Schulabschluss absolviert haben diese Diskussion.
    • ACT 11.05.2019 14:34
      Highlight Highlight Deine Überlegung zur Grippe-Impfung stimmt nicht ganz. Gesunde junge Menschen müssen sich nicht impfen. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Organfehlern (Herz u.a.), Schwangere (wegen dem Kind) sollte sich sehr wohl impfen lassen. Demzufolge auch alle Gesunden, die mit diesen Menschen in engem Kontakt sind (Spital, Pflegeheim, etc).
  • John Carter 11.05.2019 12:14
    Highlight Highlight Dieses Gejammer wegen einer kleinen Impfung. Ich habe alle Impfungen die es überhaupt gibt und lebe immer noch ein wunderbares Leben. Zudem noch sicher für mich und meine Umgebung.

    Ich würde halt nicht geimpfte im Falle einer Krankheit sofort von der Öffentlichkeit ausschliessen, bis sie wieder gesund sind. Zudem müssen Sie für den Schaden an Dritten aufkommen.

    Diese Impfgegner benehmen sich schon fast ideologisch - wie eine Freikirche oder Scientology. Ein kleiner Picks und gut ist.
    • Daniel Caduff 11.05.2019 14:04
      Highlight Highlight Naja, viele von denen sind ja auch in Freikirchen...

      Und gerade vor kurzem gelesen: "Masernausbruch auf Scientology-Schiff".... 🤣

      An Gott zu glauben und Wissenschaft abzulehnen sind die 2 Seiten derselbem Medaille.

      Wer sich seinen Glauben an Gott erhalten will, muss die (Natur-)Wissenschaft ablehnen. Beides zusammen geht nicht auf.
    • CaptainLonestarr 11.05.2019 21:07
      Highlight Highlight Mit der ausage wollte Einstein sagen dass es Gott nicht gibt. Denn das Universum besteht aus Naturgesetzen und Zufall
  • Magnum44 11.05.2019 12:08
    Highlight Highlight Omg, da lebe ich mit meinem E-Impfausweis ja fast schon in einer Paralleltwelt.
  • Lara1234 11.05.2019 12:01
    Highlight Highlight Als die Masernimpfung obligatorisch werden sollte, meinte meine Schwiegermutter zu mir, sie hoffe doch inständig dass wir uns trotzdem nicht zwingen lassen unsere Kinder zu impfen. Als ich ihr entgegnete, die seien schon längst geimpft, konnte ich mir einen Vortrag anhören, dass die Kinder an Autismus erkranken werden dank unserer Unwissenheit 😏 Meine Schwiegereltern sind ganz und gar nicht ungebildet, jedoch in ihrer Meinung festgefahren und wollen auch nichts darüber hören, dass z.b. die Sache mit dem Autismus längst wiederlegt wurde...
    Ich denke da liegt das Problem, dass Menschen sich häufig nur in diesen Lagern informieren die ihre Meinung vertritt.
  • Lowend 11.05.2019 12:01
    Highlight Highlight Früher wurde Bildung noch durch ausgebildete Leute vermittelt.

    Heute bilden, oder besser beeinflussen YouTube-Videos von oft sehr dubiosen Beeinflussern die Menschen.

    Ich will ja nicht als Kulturpessimist gelten, aber das Ergebnis, gerade was Impfkritik, Klimawandel, usw. angeht, ist schon besorgniserregend.
    • Basti Spiesser 11.05.2019 15:52
      Highlight Highlight Frage dich malwarum die Leute den Institutionen und „gebildeten“ nicht mehr vertrauen. Darum gehts nämlich
  • Wander Kern 11.05.2019 11:54
    Highlight Highlight Impfgegner sind die Klimaskeptiker der Linken.
    • mostlyharmless 11.05.2019 13:34
      Highlight Highlight Meiner Wahrnehmung nach wachsen diese Pflänzchen in allen möglichen Breitengraden.
      Die Anhänger der Germanischen Heilkunde beispielsweise sind völlig woanders anzusiedeln.
    • Daniel Caduff 11.05.2019 14:11
      Highlight Highlight Es gibt sowohl linke (Antroposophen, Steiner-Schüler, Öko-Esos), als auch rechte Impfgegner. Rechte Impfgegner schwafeln dann gerne auch von NWO, Chemtrails und "replacement migration".

      Subjektiv habe ich den Eindruck, bei beiden Ausprägungen überwiegen Frauen.

      Gemeinsam ist beiden Gruppen ihr egoistisches Weltbild ("es geht nur um mich und alle anderen interessieren mich nicht") und die Ablehnung von Wissenschaft, obwohl beide Gruppen täglich Produkte einsetzen, die ohne Wissenschaft nicht existieren würden...



    • The Count 11.05.2019 15:20
      Highlight Highlight Daniel, falsch. Dein Schubladisieren ist nicht zielführend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 11.05.2019 11:53
    Highlight Highlight Als Kind hatte ich Masern und Keuchhusten. Aber da meine Eltern mein Impfbüchlein bei einem Umzug verloren haben, weiss ich nicht, wogegen ich geimpft wurde. Ich weiss auch nicht, ob ich mich in dem Alter (1960) noch impfen lassen soll.
    Vor einiger Zeit fragte ich den Hausarzt, ob das wichtig sei. Er sagte, bei mir sei nur Tetanus wichtig, weil ich so viel draussen bin und auch mit Wildtieren zu tun habe. (Nein, ich bin kein Jäger, ich verachte die meisten Jäger.) Der Rest sei unwichtig. Irgendwie bezweifle ich aber diese Aussage. Mein Hausarzt ist sonst sehr gut, aber eben auch schon 70.
    • TheBase 11.05.2019 12:40
      Highlight Highlight Wechseln Sie lieber den Hausarzt, denn Sie sind mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) geimpft. Eine Form der Hirnhautentzündung, die auch Entzündungen des eigentlichen Gehirns nach sich ziehen kann, was wiederum nicht selten zu bleibenden, neurologischen Folgeschäden führt - FÜRCHTERLICH GRAUSAM! Da die Infektion mit FSME-Viren zumeist über den Biss in der Schweiz heimischer Zecken erfolgt und Sie sich gerne im Freien aufhalten, empfehle ich Ihnen demnach dringend, sich NEBST der Auffrischung Ihres Tetanus-Schutzes WENIGSTENS gegen FSME impfen lassen.
    • mostlyharmless 11.05.2019 13:08
      Highlight Highlight Weshalb die Blitze hier?
      Weil die Eltern das Impfbüchlein verloren haben? Weil der Hausarzt nur Tetanus wichtig findet? Weil Boadicea die meisten Jäger verachtet oder die Aussage des Arztes bezweifelt?
      Früher war das Impfen nun mal kein grosses Thema und eher Glückssache. Auch ich – einiges jünger – weiss nicht wogegen ich geimpft wurde, werde das aber nächste Woche ebenfalls abklären lassen, da ich heute weiss, dass es wichtig ist.
    • esmereldat 11.05.2019 14:32
      Highlight Highlight @Boadicea: ich weiss nicht wo du wohnst, es gibt aber an einigen Orten in der Schweiz Impfzentren, in denen man sich umfassend beraten lassen kann. Am besten vorher kurz überlegen, was man für Fragen hat und gegen was man "abgesichert" sein möchte. Impfungen werden dann nach Wunsch direkt vor Ort durchgeführt. Wenn man selber unsicher ist, ist das Einholen einer Zweitmeinung sicher gut. Man sollte sich aber bewusst sein, dass die Impfzentren pro Impfung sind. Ich hatte aber nie das Gefühl, dass man mir etwas aufschwatzen wollte, das nicht nötig ist.

      Zeckenimpfung ist sicher ein Thema bei dir!
    Weitere Antworten anzeigen
  • elly1981 11.05.2019 11:21
    Highlight Highlight Ich hatte letzten Sommer Keuchhusten. Erst nach 6 Wochen und 3 Arztbesuchen, und weil ich Druck machte wurde überhaupt getestet.
    Ich wurde als Kind geimpft. Dass man es auffrischen sollte als Erwachsener, über das hat mich kein Arzt informiert.







    • The Count 11.05.2019 15:21
      Highlight Highlight Selber denken wäre mal was...
  • Der Kritiker 11.05.2019 11:08
    Highlight Highlight Meine Erfahrung zeigt, dass selbst die Ärzte nicht genau wissen, was man impfen soll und was nicht. Auf explizite Nachfrage sagen sie dann, dass gemäss Quelle XYZ diese und jene Impfung empfohlen sei. Selbst bei Reisen in Tropengebiete ist das Tropeninstitut teils sehr zurückhaltend mit Impfempfehlungen.
    • Zat 11.05.2019 11:33
      Highlight Highlight Das mit der Quellenangabe bei Ärzten dient wohl eher der Absicherung.
    • Der Kritiker 11.05.2019 14:59
      Highlight Highlight Klar, dient es der Absicherung, weil sich unser Rechtssystem mehr und mehr "veramerikanisiert". Aber ich möchte von meinem Arzt keine rechtlich abgesicherte Antwort erhalten, sondern eine wissenschaftliche. Die Blitzer versteh ich bei meinem Kommentar nicht ganz, weil der Kommentar wertfrei ist und nur meine Erfahrungen mit verschiedenen Ärzten widergibt, aber nun ja, auch diese lassen sich blitzen 🤨🤔🤨
    • Mutzli 11.05.2019 16:37
      Highlight Highlight @Kritiker

      ? Gerade der Verweis auf die Infoquelle bzw. Richtlinien der offiziellen Ämter ist eine wissenschaftliche Antwort.

      Die Arbeit mit und das Zitieren von Quellen ist die Basis jedes wissenschaftlichen Arbeitens. Verstehe also nicht ganz, was Sie weiter möchten. Ein exemplarisches Paper oder eine tiefergehende Erklärung zu den biochemischen Prozessen?
  • Sörbeee 11.05.2019 11:01
    Highlight Highlight Was zeigt nun die Studie auf?
    - Höhere Bildung = besser geimpft
    oder
    - Höhere Bildung = kann sich besser merken, gegen was man geimpft wurde ?

    • Zat 11.05.2019 11:36
      Highlight Highlight Ja, aber wenn immer mehr denken, sie seien gesund, obwohl sie nicht geimpft seien, und das so an die nächste Generation weitergeben, ist das nicht so toll. Tatsächlich sind sie längst geimpftworden, deswegen gesund, nur wissen sie es nicht.
    • Ritiker K. 11.05.2019 11:48
      Highlight Highlight Ich würde mal zweiteres behaupten aber auch:

      - Niedrigere Bildung: Hat kein Problem zu gestehen etwas nicht zu wissen.

      - Höhere Bildung: Hat gelernt auch bei Unkenntnis einfach mal was zu behaupten und zu hoffen damit durch zu kommen.
    • TheBase 11.05.2019 12:49
      Highlight Highlight @Ritiker K.
      Tja, ob Sie’s nun einsehen wollen oder nicht: Die Realität zeigt in den allermeisten Fällen genau das Gegenteil davon, was Sie hier auf so süffisante Art und Weise ins Blaue hinein behaupten 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • space_tourist 11.05.2019 10:58
    Highlight Highlight Wäre die Impfdosis eine Tablette die man schlucken könnte, wir hätten die Diskussion nicht...
    • _stefan 11.05.2019 12:17
      Highlight Highlight @space_tourist: Da bin ich mir nicht so sicher. Viele würden wohl nur behaupten sie geschluckt zu haben...
    • Basti Spiesser 11.05.2019 18:28
      Highlight Highlight Es gibt Schluckimpfungen...
  • Ritiker K. 11.05.2019 10:48
    Highlight Highlight "21,3 Prozent der Befragten finden, dass nur die ausgewählten Basisimpfungen* nötig seien."
    wo wird * erklärt?

    Es ist etwas verwirrend, dass mit der Herdenimmunität argumentiert wird, in der Übersicht aber auch Krankheiten aufgeführt sind, bei welcher Keine Herdenimmunität mit Impfungen erreicht wird z.B. Starrkrampf und HPV-Impfungen nur bei Mädchen.

    Auch störe ich mich daran, dass es in der Umfrage um die KENNTNIS über die eigenen Impfungen geht - dann aber eine Aussage von Schneuwly zu dem effektiven IMPFSTATUS zitiert wird.

    Für ein so heikles Thema ein ungenügender Bericht.
  • Marat 11.05.2019 10:44
    Highlight Highlight Eine Schulmedizin, die im Umgang mit zahlreichen chronischen Krankheiten weitgehend hilflos ist und die keine Ahnung hat, woher die Zunahme an Allergien und Autoimmunerkrankungen rührt, will alle als dumm bzw. ungebildet erklären, die gegenüber Impfungen gegen Kinderkrankheiten skeptisch sind... Das nenne ich ignorant.
    • Avenarius 11.05.2019 11:42
      Highlight Highlight HI Marat,
      bin ganz deiner Ansicht. In einem Land mit modernster Medizin. Seit 50 Jahren steigen die KK Prämien unaufhaltsam (weil sie niemand aufhalten will). Geben in 1. Linie nur Medis ab. Also könnte der Grossteil auch einfach in die Apotheke gehen!
      Es ist soooo peinlich, weil alles wissen, dass etwas echt schief läuft aber sich viele eben kaufen/bestechen lassen. Lobbyismus diabolicus.
    • Selbst-Verantwortin 11.05.2019 11:58
      Highlight Highlight Dein Argument ist also: weil wir nicht alles wissen, soll das wissenschaftlich erhärtete Wissen ignoriert werden.
      ...
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    • cAMP 11.05.2019 12:39
      Highlight Highlight Meinst du die "schulmedizin" welche die lebenserwartung mehr als verdoppelt hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Legaschtenie 11.05.2019 10:44
    Highlight Highlight Mal ne Frage, gibt es irgendwelche Tests wo man rausfinden kann gegen was man geimpft ist?

    oder sind Impf-Überdosen nicht möglich?

    Frage für einen Freund ;-)
    • Mutzli 11.05.2019 11:29
      Highlight Highlight @Legaschtenie

      Überdosen gibts nicht beim Impfen, nein. Ist halt je nach dem einfach bisserl Geldverschwendung und z.B. auch ein Routinestich kann sich entzünden.

      Entweder versuchen Sie Ihren Impfstatus mit Unterlagen und ärztlicher Beratung zu rekonstruieren, oder Sie machen einen Antikörpertest.
      Letzterer zeigt dann recht direkt Ihren Schutzstatus an und ob man da auffrischen müsste.
    • Max Dick 11.05.2019 11:55
      Highlight Highlight Impfausweis verloren du Chaot? :D Es lässt sich möglicherweise via Bluttest herausfinden, allerdings ist diese Methode fehlerhaft und wohl auch aufwändig. Besser alle je besuchten Ärzte fragen, ob sie die Angaben noch haben. Falls das nix bringt - erneut impfen lassen. Das alles aber mit dem Arzt besprechen natürlich.
    • Selbst-Verantwortin 11.05.2019 11:58
      Highlight Highlight Impf-Überdosen sind nicht möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChlyklassSFI 11.05.2019 10:40
    Highlight Highlight Ich will nicht impfen.
    Ich will schimpfen
    Die böse Wissenschaft //
    hat Unglück gebracht.

    Ich bin dagegen.
    Impfschäden will ich belegen.
    Ich habe keine Argumente.
    Mein Verstand ist in Rente.

    Überzeugen lasse ich mich nur //
    von einer Globuli-Kur.
    • Zat 11.05.2019 11:39
      Highlight Highlight Ironie bei einem so delikaten Thema finde ich heikel, denn sie wird nicht immer erkannt.
    • ChlyklassSFI 11.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Heikel ist es nicht, //
      es ist sogar Pflicht.
      So wird man gewahr //
      der grossen Gefahr.


    • blobb 11.05.2019 17:02
      Highlight Highlight Lamino ist ein guter Mann :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • YvesM 11.05.2019 10:33
    Highlight Highlight Impfen ist wohl die günstigste Prävention, die wir heute kennen. Die meisten Impfgegner verstehen weder den Mechanismus der Impfung, noch haben sie ein grundsätzliches Verständnis von Statistik und Chemie. In dem Sinne hat es wohl sicher mit der Bildung zu tun.
    • I don't give a fuck 11.05.2019 11:18
      Highlight Highlight Das steht ausser Frage, war auch schon lange vor der Studie bekannt...
    • _kokolorix 11.05.2019 11:44
      Highlight Highlight Als ob die Befürworter von Impfzwang eine Ahnung von Impfmechanismen hätten. Die Menschen haben gerne absolute Sicherheit. Das verspricht die Impfindustrie, darum hat sie Erfolg. Ist wie mit der Religion. Mit der Realität hat allerdings weder das Eine noch das Andere viel zu tun
    • Roman Loosli 11.05.2019 13:05
      Highlight Highlight Impfschäden sind bei uns nicht annerkannt , in D schon. Warum?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 11.05.2019 10:30
    Highlight Highlight Vielleicht ist es auch ein Phänomen der gutgestellten Bevölkerung die potentiellen Gefahren auszublenden. Als ich in fernen Ländern arbeitete, gabs die Impfdiskussion nicht. Die Folgen waren für jeden sichtbar, bzw was Konsequenzen hätten sein können.
    • Coffeetime 11.05.2019 10:45
      Highlight Highlight Oft ist es leider so, dass das Verhalten erst geändert wird, wenn es weh tut, also wenn Gesundheit dahin ist oder es sehr stark den Geldbeutel belastet. Vorher wird oft die Regel aus den Augen, aus dem Sinn angewendet...
  • RalpH_himself 11.05.2019 10:30
    Highlight Highlight Auch Männer können sich gegen HPV impfen lassen! Sie habe davon zwar nichts direkt, da HPV bei Männern normalerweise keine Symptome hervorruft. Sie reduzieren damit aber die Verbreitung, wovon ungeimpfte Frauen profitieren.
    • M. mit P. 11.05.2019 12:38
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht ganz, denn auch Männer können an HPV erkranken. Das Virus kann sich z.B. im Rachenraum oder Analbereich ansiedeln und dort Tumore bilden. Sonst hast du absolut recht. ☺️
    • Decke 11.05.2019 13:10
      Highlight Highlight Tatsächlich? Diesen Gedanken habe ich mir noch nie gemacht, klingt aber logisch
    • Pafeld 11.05.2019 13:33
      Highlight Highlight Mit praktisch jedem Monat entdeckt man eine neue Tumorart, die mit HPV assoziiert ist. Auch wenn der Nachweis noch nicht eindeutig erbracht ist, von "keinen Vorteilen" würde ich nicht sprechen. Die in der HPV-Impfung enthaltenen Stämme treten auch bei Speiseröhren- und Rachen-, bei Penis- und bei Enddarmkarzinomen auf. Zudem reduziert die HPV-Impfung das generelle Risiko für Feigwarzen. Es ist halt zwingend nötig, dass die Impfung vor den ersten Sexualkontakten erfolgt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Älü Täme 11.05.2019 10:28
    Highlight Highlight An unserer Schule werden auch Jungs gegen HPV geimpft. Sie können zwar nicht daran erkranken, können aber Träger sein.
    • heinzelman 11.05.2019 16:25
      Highlight Highlight Doch, auch sie bekommen davon Penis- und Analkrebs. Und Rachenkrebs...
  • Coffeetime 11.05.2019 10:25
    Highlight Highlight 3x gegen Röteln geimpft, aber immer noch keine Antikörper gebildet. Ärztin war etwas ratlos und meinte dass ich wohl autoimmun sei, weiteres Impfen würde nichts bringen 🤷🏻‍♀️
    • Holzkopf 11.05.2019 10:41
      Highlight Highlight Das nennt man Low- oder ggf. Non-Responder. In den meisten Fällen helfen weitere Impfdosen, doch noch einen genügenden Titer aufzubauen. Wenn die Ärztin nicht weiter weiss, soll sie in der Infektiologie eines grösseren Spitals anrufen. Dort wird ihr geholfen werden 😉
    • Loe 11.05.2019 10:43
      Highlight Highlight 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
    • Zat 11.05.2019 11:41
      Highlight Highlight Und genau Sie würden eben vom Herdenschutz profitieren, wenn es ihn denn gäbe.
  • Maracuja 11.05.2019 10:24
    Highlight Highlight <Eine neue Studie heizt die Impfdebatte weiter an. Sie zeigt, dass besonders Personen mit einer tieferen Bildung ungenügend geimpft oder zu wenig darüber informiert sind>

    Diesen Personenkreis gibt es sicher, aber ich bezweifle, dass in den sogenannten Masernhochburgen der Schweiz (Entlebuch, Appenzell Innerrhoden, Bezirk Dorneck) nur ein niedriger Bildungsstand für die tiefe Impfrate verantwortlich ist.
    • Zat 11.05.2019 11:44
      Highlight Highlight Und was ist für Sie in diesen Regionen für den tiefen Impfstatus verantwortlich? Ich hätte jetzt diese beiden Fakten nicht in einen Kausalzusammenhang gebracht.
    • Maracuja 11.05.2019 12:14
      Highlight Highlight @Zat

      Was letztlich verantwortlich ist, weiss ich nicht. Bezüglich des Bezirks Dorneck und Innerrhoden habe ich jedoch Vermutungen. Dornach der Hauptort von Dorneck ist ein Zentrum der Anthroposophen und im Appenzellischen praktizieren viele Naturheiler. Ich vermute die tiefere Impfrate geht an diesen Orten auf Überzeugung zurück und nicht auf einen tieferen Bildungsgrad als in vergleichbaren ländlichen Gegenden.
  • wolge 11.05.2019 10:23
    Highlight Highlight Ist ja nicht gerade so dass die Menschheit vom aussterben bedroht wäre...

    Pro Sekunde kommen fast drei Erdbewohner hinzu. Das sind jedes Jahr rund 83 Millionen Menschen zusätzlich.

    https://www.dsw.org/bevoelkerungswachstum_historische_entwicklung/
  • Caturix 11.05.2019 10:14
    Highlight Highlight War gegen Mumps und Röteln geimpft und habe sie dennoch bekommen.
    Die Masern bin ich auch geimpft nur ob es wircklich was bringt ? keine Ahnung. Geschadet hat die Impfung nicht.
    • Holzkopf 11.05.2019 10:48
      Highlight Highlight Der Impfschutz ist nicht bei allen Impfungen gleich hoch. Ein kleiner Prozentsatz kann bei allen Impfungen dennoch erkranken (insb. natülich Low- und Non-Responder), was aber nicht gegen das Impfen spricht. Die Krankheitsverläufe sind in der Regel deutlich sanfter und die Koplikationsraten geringer als bei gar nicht geimpften.
  • Ruedi56 11.05.2019 10:07
    Highlight Highlight Wie doof muss man sein, um gegen die wohl grösste Errungenschaft (impfen) der Medizin zu sein und damit sich und v.a. Auch andere zu gefährden. Diese Ignoranz der Impfgegner sollte Konsequenzen haben, z.B. Impfst du nicht, trägst du die Kosten von allfälligen Krankheitskosten selber, keinen Kita Zutritt, KiGa und Schulausschluss von 14 Tagen bei Krankheit.
    • wolge 11.05.2019 10:28
      Highlight Highlight @Ruedi56:

      Die Medizin ist eine tolle Sache, jeder möchte gerne möglichst lange und gesund leben.

      Nur führt dies halt auch zu einem exponentionellen Bevölkerungswachstum.

      Daneben stellt sich die Frage ob wir mit der Medizin und unserer Gleichmacherei nicht auch die Evolution verhindern. Was wir heute als Fehle/Krankheit ansehen welcher zu beheben ist, könnte eigentlich der nächste Schritt in der Evolution sein...
    • Hexenkönig 11.05.2019 10:28
      Highlight Highlight @Ruedi: ich verstehe die Blitze nicht, stimme dir absolut zu!
      Die Freiheit der Einzelnen hört dort auf, wo seine/ihre Dummheit und Ignoranz andere Mitmenschen (via Kita, Schule, Arbeit) lebensgefährlich bedroht. Manchmal wünsche ich mir, diese Leute könnten in der Zeit zurückreisen und sehen, wieviel Leid durch diese Krankheiten verursacht werden kann...
    • Holzkopf 11.05.2019 10:57
      Highlight Highlight Man mag sich über Impfgegner aufregen, die Kostenübernahme für alffällige medizinische Versorgung zu verweigern, passt einfach absolut nicht zu unserem Gesundheits- und Rechtssystem.
      Ungesunde Lebensstile (Rauchen, ungenügende Bewegung, schlechte Ernährung, Alkohol etc.) führen Volkswirtschaflich zu massiv höheren Behandlungskosten als nicht-impfen. Trotzdem zahlen "wir" die Behandlungen.
      Zum Glück sage ich nur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 11.05.2019 10:04
    Highlight Highlight Je dümmer, desto schlechter informiert? Erstaunt mich irgendwie nicht. Ich meine als ob ein Prolet eine schlaue Zeitung liest?
    • Froggr 11.05.2019 10:17
      Highlight Highlight Was liest denn du, als nicht-Prolet? Die WOZ? Watson? Oder was?
    • Astrogator 11.05.2019 10:57
      Highlight Highlight Den Blitzen nach zu urteilen wird gelesen aber nicht verstanden.
  • The Count 11.05.2019 09:59
    Highlight Highlight Was spricht dagegen dass mehr Menschen an Masern sterben? Das wahre Geschwür der Natur ist der Mensch, daher sollte seine Population weitmöglichst auf natürliche Weise eingedämmt werden. Z. B. in Form von Krankheiten wie Masern. Wir müssen wieder umdenken und Krankheiten als etwas Posotives für die Natur anschauen.
    • Healthy Cereal 11.05.2019 10:21
      Highlight Highlight Sagst Du das auch noch, wenn Du, deine Tochter, dein Sohn oder deine Frau daran schwer erkrankt und im Sterben liegt?

      Diese Aussage, auch wenn Sie einen wahren Kern hat (welcher Ethisch überhaupt nicht vertretbar ist), kommt mit eine sehr krassen Doppelmoral einher.

      Wenn es die anderen betrifft ist es einfach wegzuschauen.
    • Luviora 11.05.2019 10:21
      Highlight Highlight In der Theorie stimmen wohl viele zu. Wenn aber das eigene Kind bspw. wegen einer Lungenentzündung vom Leben bedroht ist, ändert jeder plötzlich seine Meinung.
    • rodolofo 11.05.2019 10:34
      Highlight Highlight Genau!
      Gut, dass Dein Beitrag nicht als "Negativ" zensuriert wird!
      "Krankheit" ist auch etwas sehr gesundes!
      Wie verbreiten sich denn "Krankheiten"?
      Als Reaktionen auf "kranke" Verhältnisse.
      In der Massentierhaltung kommt es immer wieder zu Seuchen, so dass ganze Tierbestände notgeschlachtet und verbrannt werden müssen!
      "Krank" ist also wohl eher unser Umgang mit den Tieren, die wir als Fleischproduktion-Maschinen behandeln und weniger die hoch ansteckenden Keime.
      Aber da muss will jedeR für sich entscheiden, was kränker sein soll, ob die Gesellschaft, oder der Erreger als Sündenbock...
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  • najaundso 11.05.2019 09:55
    Highlight Highlight Wenn die Impfgegner Haftung der Pharma bei Impfschäden fordern, sollen sie haftbar für die Schäden sein die Sie bei einer Ansteckung verursachen.
    • Froggr 11.05.2019 10:19
      Highlight Highlight Nein Moment. So funktioniert das nicht. Der Hersteller hat die Haftung für seine Produkte zu übernehmen. Nicht der Konsument die Haftung, wenn er seine Produkte nicht benutzt.
    • najaundso 11.05.2019 13:24
      Highlight Highlight Es geht um Haftpflicht wenn man anderen Schaden zufügt, zum Beispiel Masern überträgt wenn man ungeimpft ist, weil man sich auf youtube informiert.
    • mostlyharmless 11.05.2019 13:28
      Highlight Highlight Wieso nicht?
      Also jetzt nicht die Haftung für Schäden – aber Bussen für unterlassenes Impfen, bevor etwas passiert.
      Man wird ja auch gebüsst, wenn man in öffentlichen Innenräumen raucht, sich nicht angurtet oder zu schnell fährt. Wieso nicht fürs Nichtimpfen?
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  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.05.2019 09:49
    Highlight Highlight Super Artikel, danke}

Deutsches Versuchslabor lässt Tiere qualvoll verenden – Spuren führen in die Schweiz

In einem deutschen Labor sterben junge Hunde, Affen und Katzen einen qualvollen Tod. Was eine Schweizer Pharma-Firma damit zu tun hat.

Ein Mitarbeiter der Tierschutzorganisation Soko Tierschutz und Cruelty Free International hat sich als Pfleger in das Tierversuchslabor LPT nahe Hamburg eingeschleust. Von Dezember 2018 bis März 2019 dokumentierte der Tierschützer die zahlreichen brutalen Tierversuche an jungen Hunden, Katzen, Affen und Kaninchen.

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Bei LPT handelt es sich um ein Familienunternehmen. Das Versuchslabor ist eine der grössten Einrichtungen für …

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