Crans-Montana: Erste Brand-Verletzte kehren in ihren Alltag zurück
Drei Monate nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS vermeldeten die Suva-Kliniken erste Erfolge bei der Rehabilitation der Patientinnen und Patienten. 16 Verletzte konnten aus den Einrichtungen in Sitten VS und Bellikon AG entlassen werden.
Die Patientinnen und Patienten seien «weitgehend in ihren Alltag zurückgekehrt, haben berufliche oder schulische Tätigkeiten wieder aufgenommen oder finden schrittweise in ihr gewohntes Umfeld zurück», teilten die Suva-Kliniken am Freitag mit.
Zusammenarbeit ist wichtig
Die ersten Rehabilitationserfolge würden die Bedeutung der frühzeitigen und spezialisierten Betreuung für den Weg zurück ins Leben nach diesem schweren Brandereignis unterstreichen. Bisherige Rückmeldungen seitens der involvierten Stellen bestätigten, dass die Koordination von der Erstversorgung über die Akutbehandlung bis hin zur Rehabilitation gut funktioniere.
Die Abläufe seien klar geregelt, die Beteiligten würden eng und abgestimmt zusammenarbeiten. Laut Gianni R. Rossi, CEO der Suva-Kliniken, ist das gerade bei der Rehabilitation komplexer Unfälle entscheidend.
Bald wieder Kapazität
Aktuell würden noch acht Patientinnen und Patienten mit Verbrennungen an fünfzig bis siebzig Prozent der Körperoberfläche von hoch spezialisierten Teams in den Suva-Kliniken betreut. Die Rückführung von im Ausland behandelten Patienten werde fortgesetzt, so die Organisation.
Die Kliniken gehen derzeit davon aus, in den kommenden Wochen und Monaten zirka 15 neue Patientinnen und Patienten mit Verbrennungen an mehr als 70 Prozent der Körperoberfläche aufnehmen zu können. (sda)
