Schweiz
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Guests dance the night away at the St. Germain nightclub in Zurich, Switzerland, pictured on June 3, 2008. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Gaeste tanzen am 3. Juni 2008 im Nachtklub St. Germain in Zuerich, Schweiz. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Der Kanton Zürich zieht die Schraube an. In Club- und Barbetriebe dürfen nicht mehr als 100 Personen sein. Bild: KEYSTONE

Dürfen 100 oder 300 rein? Streit zwischen Clubs und Kanton Zürich entbrannt

Dürfen am Wochenende mehr als 100 Personen in einen Club oder nicht? Darüber sind sich die Zürcher Bar & Club Kommission und die Zürcher Regierung uneinig. Der Teufel liegt im Detail.

helene obrist



Seit heute Donnerstag gilt im Kanton Zürich eine Maskenpflicht in Einkaufszentren und Märkten. Zudem dürfen Gastrobetriebe, Bars und Clubs nur noch 100 Personen pro Innenraum zulassen. Anders sieht es bei Veranstaltungen aus: Dort sind bis zu 300 Personen erlaubt, wenn ein Schutzkonzept vorliegt oder der erforderliche Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Falls dies nicht der Fall ist, muss eine Maske getragen werden.

Aktuell gehen die Zürcher Regierung und die Zürcher Bar & Club Kommission von zwei unterschiedlichen Szenarien aus. Konkret herrscht bei der Definition einer «Veranstaltung» Uneinigkeit. Für die Zürcher Bar- & Club Kommission ist gemäss Pressesprecher Alexander Bücheli eine Party im Club eine Veranstaltung. «Es gibt eine definierte Anfangs- und Endzeit, ein Programm und die Gäste kommen extra für diese Veranstaltungen in den Club.» Gemäss der Verordnung des Kantons sei es somit erlaubt, mehr als 100 Gästen Eintritt zu gewähren, wenn eine Maksentragepflicht durchgesetzt wird, so Bücheli.

Bücheli spielt auf die Definition von Veranstaltungen in der Verordnung des Regierungsrates an. Unter Artikel 6.3 ist eine Veranstaltung als ein «zeitlich begrenzter, in einem definierten Raum oder Perimeter stattfindender und geplanter öffentlicher oder privater Anlass» definiert. Die Veranstaltung braucht zudem einen «definierten Zweck oder eine Programmfolge».

Veranstaltungsdefinition in der Verordnung

Als Veranstaltungen zählen «unter anderem Theateraufführungen, Konzerte, Gottesdienste oder Hochzeiten» heisst es weiter.

Bild

Auszug aus der Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (vom 24. August 2020). bild: screenshot

Ganz anders sieht es der Kanton Zürich. «Die Rechtsauslegung des Kantons geht davon aus, dass Clubs zu den Gastronomiebetrieben gezählt werden. In Innenräumen von Gastrobetrieben, einschliesslich Discos und Clubs, dürfen nur 100 Personen anwesend sein», so Regierungssprecher Andreas Melchior. Dies sei der Bar- und Clubkommission auch so mitgeteilt worden, erklärt Melchior. «Diese Vorgaben können nicht durch eine Maskenpflicht umgangen werden.»

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Polizei überprüft Einhaltung der Verordnung

«Die Einhaltung der Vorgaben in der Verordnung wird im Rahmen der üblichen Kontrollen überprüft», so Melchior. Betriebe, die gegen die Verordnung verstossen oder mangelhafte Schutzkonzepte vorweisen, können mit einer Busse bestraft oder gar auf Anordnung der Gesundheitsdirektion geschlossen werden.

Seit dem Ende der ausserordnetlichen Lage sind im Kanton Zürich über 1000 Schutzkonzepte überprüft worden. Bei rund 150 Betrieben wurden dabei Mängel festgestellt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hardy18 28.08.2020 09:14
    Highlight Highlight «Es gibt eine definierte Anfangs- und Endzeit, ein Programm und die Gäste kommen extra für diese Veranstaltungen in den Club.»

    Muss man euch alles erklären? Macht es wie in Berlin.

    Open End

    Dann ist es in der Schweiz keine Veranstaltung mehr. Da es keine Festgesetzte Endzeit hat. 😏
  • glointhegreat 27.08.2020 20:34
    Highlight Highlight Da ich der 102e in der schlange bin.... 300, ganz klar 300.
  • Notabik 27.08.2020 20:09
    Highlight Highlight Vor Corona sagte der Grossvater zum Enkel „du Lusbueb du“. Im Jahr 2020 tönt es aus dem gleichen Munde: Du Superspreader du! So ändern sich die Zeiten!
  • odie 27.08.2020 19:56
    Highlight Highlight @Helene Obrist: Die V Covid-19 hat vier Paragraphen und dann folgt die Begründung. Ziffer 6.3 enthält die Begründung zu den Massnahmen betreffend die Veranstaltungen, was die BCK zu ihren Gunsten auslegt.

    § 2 Abs. 1 V Covid-19 ist dagegen klar formuliert: "In den Innenräumen von Gastronomiebetrieben einschliesslich Bars, in denen die Konsumation nicht ausschliesslich sitzend erfolgt, sowie von Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen dürfen pro Innenbereich gleichzeitig höchstens 100 Personen anwesend sein."

    Ich weiss nicht, was an dieser Bestimmung unklar sein sollte. 100 Personen für Clubs.
  • odie 27.08.2020 19:38
    Highlight Highlight Ich habe den Regierungsratsbeschluss Nr. 790/2020 gelesen. Die Maskenpflicht in den Läden im Kanton ZH wird darin wie folgt begründet:

    "In Innenräumen von Einkaufsläden, Einkaufszentren und Märkten kann ein erhöhtes Risiko bestehen, sich mit dem neuen Coronavirus anzustecken, da sich darin oftmals mehrere Personen über einen gewissen Zeitraum aufhalten und dabei frei zirkulieren. Aus diesem Grund soll in Innenräumen von Einkaufsläden, Einkaufszentren und Märkten eine generelle Maskentragepflicht gelten."

    Extrem schwache, nicht fundierte Begründung. Es ist nur noch lächerlich. Was soll das?
  • Sprachrohr 27.08.2020 19:14
    Highlight Highlight Wenn der Regierungsrat die Massnahmen verfügen kann, kann er sie auch passend präzisieren.

    Was soll jetzt das Auslegungsgezeter der Clubs?

    Zumindest für die Zukunft sollte die Auslegung doch nun klar sein!
  • Z0nk 27.08.2020 18:37
    Highlight Highlight Es gibt ja jetzt dafür wieder mehr illegale Partys, die sind eh lustiger!
  • tellmewhy 27.08.2020 18:18
    Highlight Highlight Absurdistan .... das eine solche Feilscherei überhaupt zustande kommt, sagt schon alles.
    Zwischenzeitlich vermehrt sich das Virus in ZH fröhlich weiter, um die 100 Neuinfektionen stammen von da. Dazu ist die Berliner AntiCorona-Demo abgesagt, und in Züri angesagt. Was wohl noch alles passiert?
  • wasps 27.08.2020 16:30
    Highlight Highlight Wenn ab 1. Oktober Grossanlässe wieder zugelassen sind, wird sich die Frage spätestens Mitte November automatisch beantworten lassen. Denn dann stecken wir wieder bis zu den Nasenlöchern im Scheiss.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 27.08.2020 16:54
      Highlight Highlight Es wird diese Grossanlässe im Oktober nicht geben weil kein Kanton eine Bewilligung geben wird, also kuul daun :-)
  • Tschowanni 27.08.2020 16:22
    Highlight Highlight Der US-amerikanische Psychologe Stanley Milgram wies in seinem berühmt gewordenen Experiment aus dem Jahr 1962 nach, dass drei Viertel der Durchschnittsbevölkerung durch eine pseudowissenschaftliche Autorität dazu gebracht werden können, einen ihnen unbekannten Menschen zu misshandeln. Und wo befinden wir uns jetzt?

     https://de.m.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment
    • CalibriLight 27.08.2020 16:33
      Highlight Highlight Täglich werden tausende Menschen in der Schweiz wegen den Covid-Massnahmen misshandelt. Das geht natürlich gar nicht!
    • wasps 27.08.2020 16:42
      Highlight Highlight @Tschowanni, als Profi mit absolutem Durchblick kannst du uns sicher erklären, was an den Empfehlungen unserer Epidemiologen pseudowissenschaftlich sein soll!
    • Tschowanni 27.08.2020 17:41
      Highlight Highlight Wir haben inzwischen hunderte Verschiedene Meinungen von "Experten". Nur z.b. was Masken tragen angeht. Wir sind in der glücklichen(?) Lage das sich jeder einen Experten aussuchen kann, der seiner Meinung entspricht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinAluhutBrennt 27.08.2020 16:21
    Highlight Highlight Covid 19 Strike-Teams müssen her!
    • CalibriLight 27.08.2020 16:30
      Highlight Highlight Unbedingt. Mit Streikposten.
  • leu84 27.08.2020 16:01
    Highlight Highlight Ob 100, 300 oder 1000 Leute in einen gehen könnten, zu Zeit hätte ich keine Lust dafür. Auch Orte wie der Letten wo unbekannte Leute direkt nebeneinander sitzen will ich meiden.
    • leu84 27.08.2020 16:17
      Highlight Highlight Zur Info: Nein, ich meide die Öffentlichkeit nicht. Ich war ein paar Tage in der Westschweiz unterwegs. Ich war in Cafés, Restaurants oder im ÖV. Eine öffentliche Führung in einem Schloss habe ich mitgemacht. Einfach mit etwas mehr Distanz als sonst in der Öffentlichkeit, wenn es fremde, mir unbekannte, Menschen hat.
    • Snowy 27.08.2020 19:00
      Highlight Highlight Du bist frei diese Orte zu meiden.
      Absolut kein Problem.

      Was nicht geht, ist dass die Kantone aktuell faktisch den Clubs das arbeiten verbieten, trotzdem aber nicht bereit sind, weiter Unterstützungsleistungen zu zahlen.

      Entweder oder.
    • Shlomo 27.08.2020 19:27
      Highlight Highlight @Snowy: Das nennt man unternehmerisches Risiko.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 27.08.2020 15:52
    Highlight Highlight Es ist zu begrüssen dass "die Klubs" (Wer, wo, wann, wie genau?) nun die funktionale Schweizer Subsidiarität im Ballungs- und Party-Gebiet "Zürich" durch die offiziellen Verordnungen auf den Tisch legen...Sowas ist gesunder Lobbyismus in einem durchaus haltbarem Föderalismus.

    Oder hat Appenzell oder Jura soweit dieselben bzw identisch "epidemiologisch bedingte" Baustellen?
  • Bravo 27.08.2020 15:50
    Highlight Highlight Der von der Kommission sagt: 'Unsicher sei, ob die Gäste bereit seien, eine Maske zu tragen. Schliesslich würden sie den Club oder das Konzert freiwillig besuchen.'

    Stand heute mit Maskenpflicht in Läden, im Zug etc. kann man so einen Satz nicht mehr bringen. Wer keine anziehen will, bleibt zu Hause, so einfach ist das. Schaut mal im Ausland: Jeder Kellner hat eine Maske an, Verkäufer sowieso.
    • Astrogator 27.08.2020 16:43
      Highlight Highlight Zur Arbeit müssen viele mit dem ÖV, Lebensmittel muss jeder kaufen.

      Bin ich ein Tween mit Wahl zwischen legaler Party mit Kontaktdaten- und Maskenzwang und einer illegalen Party ohne Angabe von Kontaktdaten und ohne Maske, was würde ich wohl wählen 🤔
  • mrgoku 27.08.2020 15:48
    Highlight Highlight Trauriger als dass ist es dass es echt auch noch Solche gibt, die in ein Club gehen und sich die Maske geben.

    Wieso geht man in ein Club wenn man vor der Schnauze eine Maske tragen muss? Beim trinken dann ständig die Maske runter, wieder rauf. Dann im Raucherraum...wie die Maske dann wohl stinkt?? Bääääh...

    Mir tun zwar die Discobetreiber leid, aber wer unter diesen Umständen in Club geht hat nicht alle Tassen im Schrank
    • Tschowanni 27.08.2020 15:52
      Highlight Highlight Warum muss man Menschen mit anderen Interessen und Prioritäten denunzieren? Werde ich wohl nie verstehen
      Sie bewegen sich im legalem Rahmen in den Clubs.
    • whuuat 27.08.2020 15:59
      Highlight Highlight Nur weil es nicht dein ist... Kein Grund das andere nicht alle Tassen im Schrank haben.

      Ich liebe schnellen, repetitiven, harten Techno und liebe es stundenlang am gleichen Ort zu tanzen. Ohne zu flirten, ohne zu sozialisieren. Ich muss nicht mal was trinken (auch keine sonstige Drogen ;). Da stört die Maske mich jetzt nicht wirklich.

      Darum jedem das Seine. Aber Corona zeigt schön was für Egomanen die meisten Leute sind. Immer nur das eigene Hobby ist inspirierend und hochstehend und kulturell und schützenswert und soviel besser wie die alles andere.
    • mrgoku 27.08.2020 16:10
      Highlight Highlight Ich habe nichts gegen Clubbing. Gehe selber hi und da. Aber unter Umständen die Sinn machen.

      Ich schliesse mich doch nicht in ein stickiges Loch, wo es schon ohne Maske oft nicht wirklich erträglich ist.

      Höre auch gern Mukke. Die gibts aber nicht nur im Club :o
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 27.08.2020 15:46
    Highlight Highlight Nach dieser Definition einer Veranstaltung ist auch essen gehen eine Veranstaltung. Definierter Ort (Resti), definierter Zeitraum (am Abend), definierter Zweck (Nahrungsaufnahme), Programmfolge (Menu).
    • Garp 27.08.2020 15:51
      Highlight Highlight Nein, man kann auch nur einen Salat essen im Restaurant und kein ganzes Programm von Vorspeise bis Dessert. Definitiv falsch, Nate Smith.
    • Nate Smith 27.08.2020 16:03
      Highlight Highlight @Garp: In Züri muss man überall eine Woche vorher reservieren. Da isst du nicht nur einen Salat ;)
    • Garp 27.08.2020 16:09
      Highlight Highlight Warum nicht? Es mag spezielle Themenabende geben in Restaurants, wo man ein ganzes Menue gleich mitbucht, mit Gastköchen und so, das ist aber nicht die Regel, wie Du es darstellen willst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 27.08.2020 15:44
    Highlight Highlight "Seit dem Ende der ausserordnetlichen Lage sind im Kanton Zürich über 1000 Schutzkonzepte überprüft worden. Bei rund 150 Betrieben wurden dabei Mängel festgestellt."

    15% schaffen es also nicht, triviale Regeln einzuhalten? Regeln, die jeder 5 jährige sofort versteht?

    Keine weiteren Fragen.
  • Garp 27.08.2020 15:38
    Highlight Highlight Man will keine Clubschliessungen anordnen, um Geld zu sparen, man lässt die Clubs einfach bankrott gehen. Der Kanton Zürich ist straff bürgerlich regiert.
    • No fear 27.08.2020 16:23
      Highlight Highlight Genau das ist das Problem!

      Wenn irgendjemand im Kanton Prävention ernst nehmen würde, wären die Clubs geschlossen und die Betreiber entschädigt.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.08.2020 17:08
      Highlight Highlight So ist es.

      Garp, du hast doch etwas Ahnung.
  • Chalbsbratwurst 27.08.2020 15:25
    Highlight Highlight Zitat: "Die Veranstaltung braucht zudem einen «definierten Zweck oder eine Programmfolge»."
    Wenn die Clubs behaupten sie machen auch eine Veranstaltung: Was ist der Zweck dieser Veranstaltung? Saufen und Koks rein ziehen? Und die Programmfolge: 1. Saufen 2. Koksen 3. Saufen 4. Koksen usw.
    Liebe Clubbesitzer das zieht leider nicht! Ich habe zwar Verständnis für eure Lage und finde der Bund sollte euch besser unterstützen aber im interesse der Allgemeinheit sind Clubs mit mehr als 100 Leuten im Moment leider ein no go. Ich hoffe das ändert sich bald wieder wenn sich alle bemühen...
    • Thanatos 27.08.2020 16:35
      Highlight Highlight Du hast ja ein komisches Weltbild.
    • Nik G. 27.08.2020 16:35
      Highlight Highlight Dann sind sie für die Unterstützung der Clubs durch Kanton und Bund mit Kurzarbeiten und Krediten. Ihnen ist es hoffentlich bewusst, dass sehr viele Menschen finanziell Abhängig sind von de Clubs, Bars usw. Es ist ein Wirtschaftssektor in dem Menschen momentan kein oder nur sehr wenig Geld erhalten.
    • Purscht 27.08.2020 17:31
      Highlight Highlight Normalerweise werden Djs gebucht die in fixen Slots spielen. Wie Bands an Konzerten. Also ist es schon eine Veranstaltung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Statler 27.08.2020 15:18
    Highlight Highlight Haarspaltereien.

    Jedenfalls lohnt es sich vermutlich für die wenigsten Clubs die Türen für nur 100 Personen zu öffnen.

    100 Personen à ca. 50.- Konsumation ergibt einen Umsatz von 5000.– (wohlgemerkt: UMSATZ, nicht Gewinn).

    Davon kann man weder Löhne, noch DJs oder sonstwas zahlen.

    Auf welchem Mond leben Leute, die sowas anordnen?

    Sofern die Clubs weiterhin keine Unterstützung erhalten, ist das der Todesstoss für die meisten.
    Aber ja, ist ja nur Spassgesellschaft, gell.
    Dass an dieser Branche sehr viele Arbeitsplätze und Zulieferer hängen, scheint der Regierung egal zu sein.
    • rubinrot 27.08.2020 15:29
      Highlight Highlight Keine Angst, in Zürich im Club gibt niemand nur 50.- aus..
    • Knacker 27.08.2020 15:39
      Highlight Highlight Ja, es ist „nur“ die Spassgesellschaft, die ist nicht systemrelevant. Clubs sind ein Ort wo das Virus sich einfach und schnell verbreitet, ich finde mann sollte sie ganz schliessen bis auf weiteres.
    • Chalbsbratwurst 27.08.2020 15:43
      Highlight Highlight @Statler: Die Clubbesucher haben meist auch einen Job. Wenn ständig alle Clubbesucher in Quarantäne müssen fehlen die am Arbeitsplatz. Auch das kann der Todesstoss für einen Kleinbetrieb sein. Es gibt halt immer zwei Seiten. Aber ich stimme dir voll und ganz zu das Clubs so nicht überleben können und der Statt deshalb mehr finnanzielle Hilfe leisten muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NoRepFly 27.08.2020 15:15
    Highlight Highlight Und nicht vergessen: ab 1. Oktober sollen wieder Veranstaltungen mit Tausenden Besuchern durchgeführt werden. Einfach nur lächerlich.
    • Knacker 27.08.2020 15:39
      Highlight Highlight Das ist noch nicht in Stein gemeisselt
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 27.08.2020 16:52
      Highlight Highlight Das war von Anfang klar. Es können ab 1.Oktober Grossveranstaltungen stattfinden wenn es die Umstände zu lassen. Also nicht.
  • chnobli1896 27.08.2020 15:07
    Highlight Highlight Um Unsicherheiten auszuräumen könnte man die Klubs auch schliessen 🤷
    • -thomi- 27.08.2020 15:20
      Highlight Highlight Keine Sorge. Das erledigt sich wahrscheinlich von alleine.
    • peeti 27.08.2020 18:33
      Highlight Highlight Geht nicht, dann müssten Bund & Kanton für die Kurzarbeitsentschädigung (wieder) aufkommen. Das wollen die Bürgerlichen nicht.
    • nknaef 27.08.2020 23:04
      Highlight Highlight Bezahlst du die Miete, Personal etc.?
  • Atavar 27.08.2020 15:04
    Highlight Highlight Die akzeptable Zahl derer, die Spassprogramm-Extrawürste bekommen ist 0.

    Wieso?
    - 100 oder 300 Gäste sichert kaum die Existenz von Clubs / Events
    - Grossflächige Massnahmen sollten nicht zugunsten von Partikularinteressen ausgesprochen werden

    Mag borniert wirken, aber ich habe wenig Lust zugunsten von Luxusbedürfnissen Weniger mehr persönliche Einschränkungen zu akzeptieren.
    • -thomi- 27.08.2020 15:22
      Highlight Highlight "Grossflächige Massnahmen sollten nicht zugunsten von Partikularinteressen ausgesprochen werden"

      Richtig! Sie drücken damit aus, was ich grad denke, einfach im umgekehrten Sinne.
    • dontknow 27.08.2020 15:24
      Highlight Highlight Was für Luxusbedürfnisse ? Für viele Jugendliche ist der Ausgang eine der wenigen Möglichkeiten sozial zu interagieren, neue Leute kennenzulernen etc. Dazu kommt dass soziale Interaktion(und nein das bedeutet nicht dass man reden können muss) gemäss maslow. Bedürfnisspyramide zu den Grundbedürfnissen zählen wenn ich mich nicht irre.

      Dazu kommt dass der grossteil von euch "Clubs schliessen" fordernden wahrsch. im Einfamilienhaus mit Frau/Kind wohnt. Ja dann wäre ich auch nicht auf den sozialen Raum den Clubs und and. Kulturlokale bieten angewiesen.

      Purer Egoismus was du da äusserst...
    • Knacker 27.08.2020 15:43
      Highlight Highlight @dontknow

      Es gibt noch etliche andere Orte und Aktivitäten wo sich Jugendliche treffen und kennenlernen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Sager 27.08.2020 14:49
    Highlight Highlight Jetzt reichts, Schliessung der Clubs. Die können und wollen sich nicht an Vorschriften halten.

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