Schweiz
Gleichstellung

Nationalrat will Kinderbetreuung mit Geld vom Bund unterstützen

Nationalrat will Kinderbetreuung mit Geld vom Bund unterstützen

01.03.2023, 16:0206.03.2023, 12:09

Damit mehr Mütter nach der Geburt ihrer Kinder eine Erwerbsarbeit aufnehmen, soll der Bund Zuschüsse an die Kosten der familienergänzenden Kinderbetreuung leisten. Das hat der Nationalrat am Mittwoch mit 107 zu 79 Stimmen und fünf Enthaltungen entschieden.

Der Nationalrat debattierte am Mittwoch eine Vorlage, deren Zweck es ist, die vom Bund geleistete Anstossfinanzierung für die Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder auf Dauer rechtlich zu verankern. Namentlich SVP und FDP beantragten vergeblich Kürzungen.

Beschlossen hat der Rat nun, dass der Bund zunächst bis zu 20 Prozent der durchschnittlichen Kosten eines Betreuungsplatzes übernimmt; später kann es weniger sein. Der Anfangsbeitrag des Bundes beläuft sich laut Schätzung der Kommission, die das Gesetz entworfen hat, auf rund 710 Millionen Franken im Jahr.

Der Bund soll zudem lediglich Betreuungsplätze für Kinder unterstützen, deren Eltern ein bestimmtes Arbeitspensum leisten. Unterstützt werden sollen Betreuungsplätze für Kinder bis zum Ende der Primarschulzeit. (sda)

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15 Kommentare
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3klang
01.03.2023 17:16registriert Juli 2017
Der Bund soll zudem lediglich Betreuungsplätze für Kinder unterstützen, deren Eltern ein bestimmtes Arbeitspensum leisten

So stellt man zumindest sicher, dass ein genügend grosser Teil der Kosten in Form von Arbeitsleistung zurück in die Gesellschaft fliessen. Sehr guter Zusatz.
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Reinhard Haller: Nein, das war ein erweiterter Mord. Beim erweiterten Selbstmord geht es letztlich darum, dass sich eine Person selbst töten will und dann das Liebste, was sie hat – oft sind das die Kinder oder andere Familienangehörige – mit in den Tod nimmt. Das geschieht gewissermassen aus altruistischen Motiven. Man will die Angehörigen in ein besseres Jenseits mitnehmen oder sie vor weiterem Elend bewahren, weil man die eigene depressive Stimmung fälschlicherweise auf sie überträgt. Man denkt: Denen geht es ja auch ganz schlecht, also tue ich ihnen etwas Gutes.
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