Schweiz
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Bündner Kartell-Affäre zieht weitere Kreise



Die Wettbewerbskommission (WEKO) ermittelt in Graubünden weiter wegen illegaler Preisabsprachen. Dies zeigen Recherchen des Nachrichtenmagazins «10vor10». Dabei geht es um Absprachen im Strassenbau. Ein Entscheid ist im Sommer zu erwarten.

Die Ermittlungen der WEKO sind mit den letzte Woche verhängten Bussen für verschiedene Unterengadiner Baufirmen in der Höhe von 7.5 Millionen Franken noch nicht beendet.

Am Freitagabend berichtete die Sendung «10vor10» über zwei weitere Untersuchungen in Graubünden. Beim grösseren Fall gehe es um den Strassenbau im ganzen Kanton Graubünden, sagte WEKO-Vizedirektor Frank Stüssi vor der Kamera. Die Dimensionen seien ähnlich gross wie im Fall des Unterengadiner Baukartells. Dort waren bei rund 400 Projekten Preisabsprachen festgestellt worden.

Die WEKO will die Untersuchung bis im Sommer abschliessen und danach allenfalls weitere Sanktionen aussprechen.

Die illegalen Absprachen im Unterengadin sind schweizweit der bisher grösste aufgeflogene Fall von Manipulationen auf dem Bau. Die von der WEKO verhängten Bussen sind noch nicht rechtskräftig und können vor Bundesverwaltungsgericht angefochten werden. (wst/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Le_Urmel 06.05.2018 10:09
    Highlight Highlight Jetzt versteh ich auch warum die Bürgerlichen den Linken immer vorwerfen, dass sie nicht mit Geld umgehen können
  • Pafeld 05.05.2018 20:06
    Highlight Highlight Eine reine Anekdote: Ein mir bekannter Bauunternehmer hat mir schon vor Jahren gesagt, dass die Baubranche im Kanton Graubünden geradezu mafiös organisiert ist. Es muss mir kein Beteiligter sagen, er hätte von alledem nichts gewusst, wenn man bereits deutlich ausserhalb des Bündnerlandes hinter hervorgehaltener Hand über die dubiosen Zustände tuschelt.
  • marcog 05.05.2018 18:13
    Highlight Highlight Und laut Herr Matter wohnen in der Schweiz nur ehrliche Personen, weshalb wir das Bankgeheimniss in die Verfassung schreiben sollen...
  • Holzklotz 05.05.2018 16:39
    Highlight Highlight Falls jemand seine Unterstützung für Quadroni zeigen will und dadurch zukünftige Whistleblower ermutigen kann da was beitragen. https://wemakeit.com/projects/hilfe-fuer-whistleblower
    • dho 05.05.2018 17:56
      Highlight Highlight Das ist eine hübsche Geste. Lasst uns doch auch die BDP und SVP beschenken... mit vier Jahren Ferien (ersatzlose Absenz) von der politischen Arbeit in der bündner Regierung und dem Parlament. Viel Zeit für personelle Erneuerung...
  • Christian Mueller (1) 05.05.2018 16:32
    Highlight Highlight Zum Glück wissen wir, wo das viele Geld aus dem Finanzausgleich landet: Bei den Baufirmen. Bauern kommen direkt Subventionen über, die Baufirmen mussten sich die Subventionen selbst organisieren...
  • sherpa 05.05.2018 12:41
    Highlight Highlight und im Bündnerland tun alle so, als hätte sie von all dem nichts gewusst und Schuldige gibt es schon gar nicht.

Wow! Diese Lawine im Unterengadin ist gleich doppelt schön 😲

Gewaltig anzusehen: Dieses Video eines Lawinenniedergangs bei Vinadi im Unterengadin kursiert derzeit in den Sozialen Medien.

Aber keine Angst: Zu Schaden gekommen ist niemand. Denn die Lawine wurde am Dienstag künstlich vom Lawinendienst des Tiefbauamtes Graubünden ausgelöst. Damit soll die Strasse im Tal gesichert werden und eine grosse Schadenlawine bei weiteren Schneefällen verhindert werden, wie Nadja Wielath vom Tiefbauamt Graubünden auf Anfrage von watson sagt.

Es gab nur kleinere …

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