Schweiz
Graubünden

Erdbeben mit Stärke von 3,6 bei Thusis GR

Angeblich doch kein Erdbeben der Stärke 3,6 bei Thusis GR 🤯

10.05.2023, 21:4610.05.2023, 21:46

Bei Thusis in Graubünden habe am Mittwochabend die Erde mit einer Stärke von rund 3,6 auf der Richterskala gebebt. Dies meldete der Schweizerische Erdbebendienst der ETH Zürich (SED) in einer ersten automatisierten Meldung gegen 18.30 Uhr. Später wurde dies wieder zurückgenommen, es sei ein Fehlalarm gewesen.

Die Fehlalarm-Meldung ging nicht auf den offiziellen Kanälen an die Medien, aber an zahlreiche Medienschaffende einzeln - und zwar offenbar von einer Mitarbeiterin, einer Doktorandin beim Erdbebendienst der ETH. Auch auf der ETH/SED-Homepage war die ursprüngliche Meldung später nicht mehr zu sehen.

Das Naturgefahrenportal des Bundes verzeichnete seinerseits am Mittwoch für die ganze Schweiz keine Erdbebengefahr. Grund für einen Fehlalarm könnte das starke Beben im südpazifischen Insel-Staat Tonga um 18.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit gewesen sein. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 7,6 an.

Der Erdbebendienst der ETH registriert in der Schweiz und im nahen Ausland durchschnittlich drei bis vier Erdbeben pro Tag beziehungsweise 1000 bis 1500 Beben pro Jahr. Von der Bevölkerung tatsächlich verspürt werden pro Jahr etwa 10 bis 20 Erdstösse mit Magnituden ab etwa 2,5. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
36 Wochen Elternzeit: Initiative steht und soll für mehr Kinder sorgen
Eine überparteiliche Allianz hat genügend Unterschriften zusammen, um ihre Familienzeit-Initiative einzureichen. Die Initianten sind überzeugt, dass sich die Investition lohnt. Doch Widerstand gibt's auch von links.
Zuletzt sah es so aus, als könnte es knapp werden: Einen Monat vor Schluss fehlte der Familienzeit-Initiative noch eine beträchtliche Zahl von Unterschriften. Nun aber vermeldet das überparteiliche Komitee einen ersten Erfolg. 136'000 Unterschriften sind zusammengekommen – und auch wenn noch nicht alle geprüft seien, stehe fest, dass das Minimum von 100'000 gültigen Unterschriften erreicht worden sei. Am Mittwoch will das Komitee das Begehren einreichen.
Zur Story