Schweiz
Grossbritannien

Britische Premierministerin May macht auch dieses Jahr Ferien in der Schweiz

Britische Premierministerin May macht auch dieses Jahr Ferien in der Schweiz

11.08.2016, 02:1611.08.2016, 13:37

Die neue britische Premierministerin Theresa May verbringt ihre Ferien in einem Land ausserhalb der Europäischen Union: Sie reist am Donnerstag für zwei Wochen in die Schweiz.

Nach einem anstrengenden ersten Monat im Amt seit der Brexit-Abstimmung vom 23. Juni geht May in die Sommerferien. Die Premierministerin, die seit dem 13. Juli als Nachfolgerin des zurückgetretenen David Cameron amtet, weile für zwei Wochen in der Schweiz, meldete ihr Büro. Details zum Aufenthalt wurden nicht genannt. May solle am 24. August wieder nach Grossbritannien zurückkehren.

Die britische Regierungschefin hatte bereits in der Vergangenheit über ihre Vorliebe für Wanderferien in der Schweiz gesprochen. «Die Aussichten sind spektakulär, die Luft ist sauber und man hat Ruhe und Frieden», schrieb May 2007 in der Zeitung «Telegraph» über das Land. Sie mache mit ihrem Ehemann «viele recht anstrengende Wanderungen in den Schweizer Bergen».

Die britische Premierministerin ist mit ihrer Vorliebe in prominenter Gesellschaft: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel verbringt ihre Ferien seit Jahren in Pontresina, einer Nachbargemeinde von St. Moritz am Fusse des Bernina. Schlagzeilen machte Merkel 2014, als sie sich beim Langlaufen im Engadin verletzte.

Grossbritannien wird nach dem Brexit-Votum auch das Schweizer Modell unter die Lupe nehmen auf der Suche nach einer eigenen neuen Beziehung zur EU. Die Schweiz ist neben Norwegen, Island und Liechtenstein Mitglied der Freihandelsorganisation EFTA. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Der Ukraine-Krieg wird zum Stolperstein für die Neutralitätsinitiative
Der Ärger über die Russland-Sanktionen führte zur Lancierung der Neutralitätsinitiative. Vier Jahre später ist der Krieg immer noch im Gang. Das wird zur Hypothek für die Befürworter.
Die Grossbanken sind schuld. Sie hätten den Bundesrat im Februar 2022 dazu gedrängt, die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland zu übernehmen, behauptete Christoph Blocher an der Medienkonferenz des Ja-Komitees zur Neutralitätsinitiative am Dienstag in Bern. Erlassen wurden sie als Reaktion auf den Überfall auf die Ukraine.
Zur Story