Schweiz
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Vor 30 Jahren flog die Fichenaffäre auf – durch Zufall und Elisabeth Kopp



ARCHIV - ZUM 30. JAHRESTAG DES FICHENSKANDAL AM FREITAG, 22. NOVEMBER 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Fichen der 90er Jahre sind im Bundesarchiv zu bestaunen am Freitag, 18.Maerz 2005 in Bern, anlaesslich der Museumsnacht. (KEYSTONE/Edi Engeler)

Eine der 900'000 Fichen, die in der Schweiz angelegt wurden. Bild: KEYSTONE

Vor 30 Jahren ist die Fichenaffäre aufgeflogen. Über 900'000 Menschen waren überwacht worden. Heute stützt sich die staatliche Überwachung auf ein «Wirrwarr von Sonderbestimmungen», wie es der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Adrian Lobsiger ausdrückt.

Auslöser der Fichenaffäre war die Publikation des Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) am 22. November 1989. Die Kommission hatte den Auftrag, Licht in die Hintergründe des Telefongesprächs zwischen der damaligen Justizministerin Elisabeth Kopp und ihrem Mann zu bringen. Kopp hatte ihren Ehemann wegen Ermittlungen in einem Fall von Geldwäscherei gewarnt und ihm geraten, aus dem Verwaltungsrat einer verdächtigten Firma auszutreten.

ZUM 25. JAHRESTAG DES RÜCKTRITTS VON BUNDESRÄTIN ELISABETH KOPP AM 12. DEZEMBER 2013, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Elisabeth Kopp sitzt am 13. Januar 1989 in Bern neben Felix Mueller, Gemeindepraesident von Zumikon, im Auto. Die FDP-Politikerin wurde als erste Frau in den Bundesrat gewaehlt, musste jedoch am 12. Januar 1989 ihr Amt abgeben, nachdem bekannt geworden war, dass sie ihren Mann in einem Telefongespraech ueber den Geldwaesche-Verdacht gegen die Firma Shakarchi informiert hatte. Hans W. Kopp sass im Verwaltungsrat von Shakarchi. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Elisabeth Kopp und Ehemann. Bild: KEYSTONE

«Hätte sie damit gewartet, bis sie am Abend zuhause gewesen wäre – wir wüssten bis heute nichts von den Fichen», sagte die Grundrechtsaktivistin Catherine Weber kürzlich in einem Interview der «Wochenzeitung». Weber war als Sekretärin des Komitees «Schluss mit dem Schnüffelstaat» an der Aufarbeitung der Fichenaffäre beteiligt. Die Volksinitiative «S.o.S – Schweiz ohne Schnüffelpolizei», welche die Abschaffung der politischen Polizei zum Ziel hatte, wurde fast zehn Jahre später in der Volksabstimmung vom 7. Juni 1998 von drei Vierteln der Stimmenden überaus deutlich verworfen.

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Die PUK hatte damals neben dem ominösen Telefongespräch, das letztendlich zum Rücktritt der ersten Bundesrätin geführt hatte, auch den Auftrag, die Amtsführung ihres Departementes im Allgemeinen sowie jene der Bundesanwaltschaft und der dieser administrativ zugeteilten Bundespolizei zu untersuchen.

Weber schildert die Entdeckung der Fichen anlässlich einer Sitzung der PUK in den Räumen der Bundespolizei wie folgt: «Aus einer Laune heraus haben einige Parlamentarierinnen und Parlamentarier in der Pause die Schränke angeschaut –und eine riesige, alphabetisch geordnete Karteikartensammlung entdeckt», sagte sie der «Wochenzeitung».

Empörung über Ausmass der Fichenaffäre

Im PUK-Bericht wurde dann das Ausmass der Fichenaffäre deutlich: Über 900'000 Menschen waren fichiert worden. Die Empörung war gross: So demonstrierten am 3. März 1990 in Bern rund 30'000 Menschen gegen den «Schnüffelstaat».

ARCHIV - ZUM 30. JAHRESTAG DES FICHENSKANDAL AM FREITAG, 22. NOVEMBER 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Das

Zehntausende demonstrierten auf dem Bundesplatz. Bild: KEYSTONE

Ab 1990 durfte jede Bürgerin und jeder Bürger Einsicht in die Fichen und Dossiers nehmen. Rund 300'000 Menschen machten von diesem Recht Gebrauch. Auch 5560 Dossiers wurden eingesehen. In den Fichen fanden die Betroffenen beispielsweise detaillierte Angaben über ihre Reisen in Oststaaten oder Kontakte zu Menschen hinter dem damaligen «Eisernen Vorhang», die minutiös, teilweise auch sehr fehlerhaft, auf Karteikarten festgehalten worden waren.

Auch Kurioses fand sich: Ein Geschäftsmann handelte sich einen Ficheneintrag ein, weil er einer Russin ein Enthaarungsgerät verkauft hatte. Aufgrund seiner Klage hielt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) fest, dass das Recht des Schweizers auf Respektierung des Privatlebens verletzt worden war.

Die Fichenaffäre fiel mit dem zu Ende gehenden Kalten Krieg zusammen. «Damals haben die staatlichen Sicherheitsorgane grosse personelle Mittel zur Informationsbeschaffung eingesetzt», sagt heute rückblickend der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB), Adrian Lobsiger, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Aufrüstung bei Informationsbeschaffung

Nach einer vorübergehenden Entspannung habe im Westen nach den Anschlägen auf die Twin-Towers in New York eine bis heute vorangetriebene Aufrüstung der sicherheitsbehördlichen Informationsbeschaffung eingesetzt.

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900'000 Personen wurden fichiert. Bild: KEYSTONE

Mit der Digitalisierung habe sich die Menge und Qualität der Schrift-, Ton- und Bilddaten und die Rechenleistung für Analysen und Abgleiche exponentiell erhöht. «Dazu kommen biometrische und genetische Daten, die über das Internet verbreitet werden, sowie die Flut von Metadaten, wie beispielsweise Positionsdaten, die namentlich beim Gebrauch von Smartphones anfallen und entsprechend Spuren hinterlassen», sagt Lobsiger.

«Die Digitalisierung ist ein globales Phänomen.» Deshalb stünden den Sicherheitsbehörden der westlichen Demokratien die gleichen technischen Mittel zur Überwachung der Bevölkerung zur Verfügung wie den Behörden von autoritären Regierungssystemen.

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Video: watson/Corsin Manser, Emily Engkent, Lya Saxer

Während Sicherheitsbehörden autoritärer Staaten alle technischen Mittel einsetzen würden, die der digitale Fortschritt möglich mache, hätten die Rechtsstaaten des Westens ihren Sicherheitsbehörden bei der Nutzung digitaler Technologien verfassungsrechtliche und gesetzliche Schranken gesetzt.

Sogar Spezialisten verlieren die Übersicht

Mit dem Datenschutzgesetz und Datenschutzbestimmungen in einer Vielzahl von Spezialgesetzen setze die schweizerische Rechtsordnung ihren Polizeiorganen und Nachrichtendiensten einen gerichtlich durchsetzbaren Rahmen. Seit Anfang 2019 müsse auch das Schengen-Datenschutzgesetz beachtet werden.

Der Bund betreibe heute eine Vielzahl von Systemen mit sensiblen Personendaten, die in einem referendumsfähigen Gesetz verankert sein müssten. «Die allein nur von den Sicherheitsorganen des Bundes wie dem Bundesamt für Polizei, dem Grenzwachtkorps oder dem Nachrichtendienst betriebenen Systeme stützen sich auf eine so hohe Zahl von spezialgesetzlichen Bestimmungen, dass eine Übersicht sogar für spezialisierte Juristen kaum mehr möglich ist», sagt Lobsiger. (aeg/sda)

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andy y 19.11.2019 05:23
    Highlight Highlight Damals ein NoGo und Skandal, heute betteln viele geradezu nach mehr Überwachung. Finde den Fehler
  • DerewigeSchweizer 18.11.2019 18:32
    Highlight Highlight Die Fichen waren zentral gelagert, in Bern. 200 Beamte.

    Aber gesammelt, eruiert, geschnüffelt, wurden die Daten von den Kantonspolizeien. Die schickten die Infos nach Bern ... ABER EINE KOPIE BLIEB IM KANTON.
    In Bern wurde nach "Relevanz" aussortiert und danach blieb noch sehr viel Unsinn.
    Aber in diesen Kantonsarchiven, da blieb alles.
    Und diese Kantonsarchive wurde genutzt, kantonal, regional.
    D.h. die "Fichenaffäre" handelte offiziell von Bern, aber die eigentliche Affäre fand in jedem Kanton statt.
    Das haben nur 2 Kantone untersucht.
    Z.B. Zürich: jede Lehrerbewerbung wurde abgeglichen.
  • esmereldat 18.11.2019 15:12
    Highlight Highlight Gibts die Fichen noch? Oder was ist mit denen passiert?
  • Korrektiv 18.11.2019 14:09
    Highlight Highlight An dieser Demo war ich. Läck, bin ich alt.
  • Bronko 18.11.2019 13:58
    Highlight Highlight Thx Watson für konsequente Sensibilisierung zum Thema Datensaugen. Zumal ihr ja auch davon lebt. Wir ignorieren das Unsichtbare leider problemlos, solange wir glauben, digital ebenfalls zu profitieren..
    Dank unübersichtlichen Rechtslagen kann nun jeder jegliche Daten sammeln. Wie die Privatwirtschaft sammeln auch staatl. Dienste in einem vermutl. unvorstellbaren, emsigen Ausmass. Präventiv, weisch. Weil sie es können. Aber nur was gesetzlichen Vorgaben entspricht, darf dann allenfalls offiziell verwendet werden (in CH). Nun, die 'unoffiziellen' Daten sind aber sehr wohl auch gespeichert...
    • sheshe 18.11.2019 18:44
      Highlight Highlight Lieber einmal die eigene Datenschutzerklärung überarbeiten. Z.b punkt 3.g oder 3.h.

      Mit sensibilisierung alleine ist es leider nicht getan, man müsste es auch vorleben.

      (Und ja, ich bin trotzdem noch da, störe mich aber an den intransparenten formulierungen!)
    • sheshe 18.11.2019 19:29
      Highlight Highlight Ich versuche es nochmals und verweise auf die Datenschutzerklärung von watson. Lest sie euch mal durch. Sensibilisieren ist gut, vorleben wäre besser. Ich wünschte, es würde aufgezeigt, welche Daten welchem Dienstleister in welchem Umfang gesteckt werden. Das wäre transparent und ein „Vorleben“.

      Leider ist eine solche Anforderung heute hoch-utopisch.
  • Hierundjetzt 18.11.2019 12:37
    Highlight Highlight Gut, wir haben auch als einziges Land des Planeten den *Beginn* des 2. Weltkrieges gefeiert. Kann man sich im 2019 gar nicht mehr vorstellen.

    Die Diamantfeiern.

    Oberst Nyffenegger als Organisator kam danach ins Gefängnis.

    Dann gabs noch Belasi vom Geheimdienst mit der erfundenen Geheimarmee usw

    Es wurde auch nie geklärt, wer das Telefon von Kopp abgehört hatte

    usw usw

    Die 80ger - 90ger waren verlorene Jahrzehnte gespickt mit abartigen Peinlichkeiten. Gedeckt von SVP und FDP.

    Nie. Mehr.

    Bitte
  • Füdlifingerfritz 18.11.2019 11:47
    Highlight Highlight Deshalb galt schon immer und auch heute noch: anstatt stets private Unternehmen zu kritiesieren, besser das journalistische Auge kritisch auf den Staat werfen. Wer von Facebook und Google nicht ausspioniert werden möchte, benutzt einfach kein Facebook und Google mehr. Dem lieben, gütigen, sorgsamen Papa Staat hingegen entkommt keiner.
    • trio 18.11.2019 18:14
      Highlight Highlight Ich lass mich ehrlich gesagt lieber vom schweizer Staat ausspionieren als von Google, oder wer auch immer.
      Wer denkt er entkommt Google ist sehr naiv.
    • Füdlifingerfritz 18.11.2019 18:23
      Highlight Highlight @trio
      Eine legitime Präferenz. Bei mir ist's halt umgekehrt. Lieber Google und Co. denn Staat.
    • Garp 18.11.2019 19:04
      Highlight Highlight Der benutzt auch kein Watson 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 18.11.2019 11:32
    Highlight Highlight In den 1980er-Jahren hatte eine klare Mehrheit der Bevölkerung noch ein Bewusstsein dafür, wie wichtig Persönlichkeitsrechte respektive der Schutz der Privatsphäre sind. Schritt für Schritt ging das verloren. Heute vergnügt sich die Mehrheit hemmungs- und gedankenlos mit allem, was die digitale Welt bietet, und lässt sich durchleuchten. Überwachungssysteme werden aus "Sicherheitsgründen" akzeptiert. "Ich habe nichts zu verbergen", wie die Naiven und Bequemen sagen. Wohin das führt, wenn nicht doch noch Vernunft einkehrt, können wir bereits sehen – in China:
    https://www.watson.ch/!399331494
  • saugoof 18.11.2019 11:32
    Highlight Highlight Ich war eigentlich fast enttäuscht das ich keine Fiche hatte, obwohl ich in China, Mongolei und der Sowietunion war. Das zeigt aber auch dass trotz 900000 Fichen, das Department doch ziemlich schlecht funktionierte.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 18.11.2019 13:43
      Highlight Highlight Das ganze System war meiner Meinung nach einfach ein schlechter Witz.
      Brachte eine gewisse Anzahl an Arbeitsplätzen, kostete extrem viel und wurde dermaßen dilettantisch geführt, dass selbst ein dermaßen disorganisierter Mensch wie ich, es besser gemacht hätte.
      Nein, ich habe natürlich nicht die geringste Lust so etwas zu tun.
      Aber wenn's selbst jemand wie ich es besser machen würde, heißt das echt was.
    • Garp 18.11.2019 19:09
      Highlight Highlight Da hättest Du wohl einfach den falschen Beruf.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 18.11.2019 22:12
      Highlight Highlight Mir ist ohnehin alles mit Politik oder Nachrichtendiensten alles zutiefst zuwider.
      Ich sage nicht umsonst, dass in meiner Brust ein Herz aus glühendem Stahl schlägt.
      Ich liebe die Arbeit mit Metall einfach über alles. ☺️
      Die Idee mag zwar, aufgrund meiner angeschlagenen Gesundheit, nicht gerade klug sein, aber schmieden würde mir wahnsinnig gut gefallen.
      Am liebsten gute aber erschwingliche Küchenmesser. Aber vielleicht auch die eine oder andere Axt oder vielleicht auch mal ein Schwert. Das wäre etwas, was mir sehr gefallen würde.
  • CalibriLight 18.11.2019 11:30
    Highlight Highlight Meine Fiche war hoch unprofessionell angelegt. Unsere WG wurde vermutlich von Bekannten bespitzelt. Meine vermeintliche politische Ausrichtung im Kanton Aargau wurde festgehalten, der Kanton ZH, wo ich arbeitete, fehlte. Es war in seiner dilettantischen Art auch irgendwie erschreckend, denn es zeigte blosse Willkür auf. Ich erinnere mich an Ernst Cincera, der eine eigentliche Spitzeltruppe ins Leben rief. Lehrer fanden deswegen keine Stelle: Die Schweiz in den letzten Jahren des kalten Kriegs.
  • Supermonkey 18.11.2019 11:12
    Highlight Highlight 1990: Kampf gegen den Schnüffelstaat!
    2019: Büpf, Staatstrojaner, etc, kein Problem, habe ja nichts zu verbergen.
    • Bowell 18.11.2019 12:21
      Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht. Dank instagram, facebook, twitter, linkedin, etc...fichieren wir uns ja quasi selber.
    • Perwoll 18.11.2019 12:54
      Highlight Highlight @Bowell eben, das belegt genau wie die Menschheit immer dümmer wird.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 18.11.2019 13:44
      Highlight Highlight Dir ist der Unterschied zwischen einem privaten Unternehmen, bei dem man den Bedingungen zustimmen muss, und dem Staat, der das ganze heimlich tut, schon bewusst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Orfeo 18.11.2019 10:45
    Highlight Highlight Frage: wurden damals eigentlich auch in der Westschweiz und im Tessin Personen fichiert oder war das vor allem eine Deutschschweizer Praxis?
    • adam gretener 18.11.2019 10:57
      Highlight Highlight Die Westschweizer waren damals im Auge des "Staatsschutzes" ja eh schon alles Kommunisten ;-)
  • adam gretener 18.11.2019 10:31
    Highlight Highlight Ich war auch fichiert. Als Kind! Weil wir immer nach Jugoslawiens in die Ferien ans Meer fuhren...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 18.11.2019 13:46
      Highlight Highlight Muss auch mal Akteneinsicht beantragen.
      Als Kind war ich länger in Nigeria.

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