Schweiz
Homosexualität

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

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Pride 2018 in Zürich
Tausende haben am Samstag unter dem Motto «Same Love – Same Rights» in Zürich demonstriert. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
quelle: keystone / ennio leanza
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Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

17.06.2018, 05:2517.06.2018, 08:34

Das diesjährige Zurich Pride Festival hat sich die Gleichstellung auf die farbigen Fahnen geschrieben. Mehrere tausend Personen forderten am lauten und schrillen Umzug am Samstagnachmittag in Zürich die Zivil-Ehe für alle.  

Für den krönende Abschluss sorgte Netta Barzilai, die Gewinnerin des diesjährigen Eurovision Song Contests. Die Sängerin holte den Sieg für ihr Heimatland Israel. In ihrem Song «Toy» geht es um weibliche Selbstbestimmung, Gewalt und Missbrauch.

Netta Barzilais sorge für gute Stimmung bei den anwesenden Fans. Auf Instagram finden sich duzende Videos von ihrem Auftritt. 

Zwischenfälle mit der Polizei

Am Rande des Zurich Pride Festivals kam es zu Verhaftungen, wie im nachstehenden Video zu erkennen ist. Insgesamt sind acht Personen festgenommen worden. 

Video: streamable

Der Zwischenfall soll sich bei einer Protestaktion gegen die Kommerzialisierung der Pride vor einem Wagen der UBS ereignet haben. Die genauen Umstände sind noch nicht bekannt. 

(vom)

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39 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Crecas
17.06.2018 10:11registriert Februar 2014
Nochmals... ich bin da anderer Meinung als franzfifty. Die UBS hat einen Wagen an der Pride, um die LGBT Mitarbeiter und ihre Organisation zu unterstützen. Das hat wenig mit Kommerzialisierung zu tun. Darum ist der Protest falsch. Denn man will gegen die UBS protestieren, aber richtet die Porteste gegen die LGBT Mitarbeiter der UBS. Darum ist es falsch. Die UBS hat die Pride nicht finanziert.l, sondern nur die LGBT Mitarbeiter unterstüzt, so wie sie auch ihre Läufer mit einem Shirt unterstützt oder die Fussballer bei einem Grümpelturnier.
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Howard271
17.06.2018 09:14registriert Oktober 2014
Ist doch schön, dass sich auch grosse und wichtige Unternehmen zur Gleichberechtigung bekennen und diese unterstützen
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frnrsch
17.06.2018 11:07registriert Februar 2017
Was soll an diesen Bildern wüst sein? Ziemlich übertrieben.
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Ökonom zu Zuwanderung: «Man kann nicht den Fünfer und das Weggli haben»
Reto Föllmi erklärt, weshalb die Schweiz nicht nur den Nutzen der Zuwanderung haben kann – und in welchem Bereich ein Ja zur SVP-Initiative den Reformdruck befeuern könnte.
Kann die Schweiz ihren Wohlstand halten, wenn die Zuwanderung deutlich sinkt – etwa von 80’000 auf 40’000 Personen pro Jahr, wie es der SVP vorschwebt?
Reto Föllmi: Eine deutlich tiefere Zuwanderung wäre für die Schweiz grundsätzlich verkraftbar – allerdings nur mit Anpassungen im Geschäftsmodell vieler Unternehmen. Firmen könnten für offene Stellen nicht mehr so einfach Personal im Ausland rekrutieren und müssten stärker in die Ausbildung und Förderung des eigenen Nachwuchses investieren. Das dürfte in gewissen Branchen funktionieren, in anderen – etwa in der IT oder bei hoch spezialisierten Fachkräften – aber deutlich schwieriger sein. Und von Letzteren haben wir gerade auch steuerlich stark profitiert.
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