Hier sind die Mieten in der Schweiz am stärksten gestiegen
Laut dem am Mittwoch veröffentlichten Homegate-Index stiegen die Mieten in der Schweiz im April weiter an, sowohl im Jahres- als auch im Monatsvergleich. Dieser Aufwärtstrend war in den meisten Kantonen zu beobachten.
Im vergangenen Monat stiegen die inserierten Mieten um 0,3 %, wodurch der Index auf 133,5 Punkte anstieg. Im Jahresvergleich beträgt der nationale Anstieg der inserierten Mieten somit 2,4 %.
Übersetzung
Dieser Text wurde von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie geschrieben, wir haben ihn für euch übersetzt.
Während in einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Kantonen in den letzten Monaten ein Rückgang der Mietpreise zu erkennen war, verzeichnete die Mehrheit von ihnen im April im Vergleich zum Vormonat einen Anstieg.
2,3 % Wachstum gegenüber Vorjahr
Der Halbkanton Nidwalden verzeichnete den stärksten Anstieg (+3,8 %), gefolgt vom benachbarten Uri (+2,8 %) und Genf (+1,3 %). Im Jahresvergleich stiegen die Angebotsmieten in Nidwalden um 11 %, gefolgt von Uri (+6,6 %) und Zug (+6,2 %).
Im Kanton Schwyz hingegen verzeichnete man einen deutlichen Rückgang von 2,5 % gegenüber dem Vormonat. Der Jahrestrend liegt mit einem Anstieg von 2,2 % leicht unter dem Schweizer Durchschnitt.
Auf Stadtebene sanken die Angebotsmieten im April 2026 in Bern (–1,1 %) und St.Gallen (–0,4 %). Lausanne (+2 %), Lugano (+1,4 %) und Zürich (+1,1 %) verzeichneten hingegen die grössten Anstiege. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Angebotspreise in den untersuchten Städten generell, in Lugano sogar um 6,7 %.
Im ersten Quartal stiegen die Angebotsmieten in der Schweiz um 0,7 % und um 2,3 % gegenüber dem Vorjahr. Im März hatten sie sich um 0,2 Prozentpunkte bzw. um 2,6 % im Jahresvergleich erhöht. (jzs/ats)
