Schweiz
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Bundesrat Alain Berset spricht an einem Point de Presse ueber das weitere Vorgehen zur Bekaempfung der Covid-19 Pandemie, am Montag, 29. Juni 2020, in Bern. Berset traf sich heute Nachmittag mit Kantonsvertretern zu Gespraechen. (KEYSTONE/Peter Schneider)

«Bin überrascht, dass es so schnell gegangen ist»: Das sagt Berset zu den steigenden Fallzahlen nach den Corona-Lockerungen. Bild: keystone

Corona-Lockerungen: Diese Grafik zeigt, wie die Schweiz den Spitzenplatz übernommen hat

Mit den Turbo-Lockerungen hat sich der Bundesrat weit aus dem Fenster gelehnt. Ein Vergleich der Uni Oxford zeigt, dass die Schweiz inzwischen alle europäischen Länder hinter sich gelassen hat. Mit zwei Ausnahmen.



Die Schweiz hat punkto Corona-Lockerungen fast alle europäischen Länder abgehängt.

Dies zeigt ein Langzeit-Vergleich der Universität Oxford eindrücklich auf. Forscher haben anhand von neun Indikatoren einen «Government Response Stringency»-Index berechnet, mit dem sich Länder einfach vergleichen lassen. Auf einer Skala von 0 (extrem lasch) bis 100 (extrem streng) kommt die Schweiz nach den jüngsten Lockerungen (Discos offen/Veranstaltungen bis 1000 Personen erlaubt/Homeoffice ade) auf bloss noch 30 Punkte.

Schweiz (pink) übernimmt Spitzenplatz bei Lockerungen

Massnahmen Lockdown verschiedenster Länder

Bild: watson/ourworldindata

Damit hat die Eidgenossenschaft fast alle anderen europäischen Länder hinter sich gelassen: Die viel gescholtenen Schweden kommen auf 46 Punkte. Frankreich ist mit 65 Punkten fast doppelt so «streng» wie die Schweiz.

Zur Erklärung: In Frankreich gilt eine Maskenpflicht im ÖV. Zudem muss dort im Gegensatz zur Schweiz nach wie vor wann immer möglich im Homeoffice gearbeitet werden. In bestimmten Zonen dürfen Restaurants Gäste nur draussen bewirten.

Finnland liegt mit knapp 30 Punkten gleichauf mit der Schweiz. Nur Serbien mit 24 Punkten sowie Weissrussland liegen mit 14 Punkten punkto Lockerungen noch vor der Schweiz.

In Weissrussland ignoriert der autokratische Präsident Lukaschenko das Coronavirus weitgehend. Die Bevölkerung solle sich mit Saunagängen, Wodkatrinken oder landwirtschaftlicher Arbeit vor Covid-19 schützen, sagte der letzte Diktator Europas Anfang Juni.

* Der Artikel wurde in einer zweiten Version mit Angaben von Finnland und Serbien ergänzt

Der Index setzt sich aus verschiedenen Indikatoren wie der Art des Contact-Tracings, dem Corona-Testregime bis zu Faktoren wie Veranstaltungsverboten oder Schulschliessungen zusammen.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jörg K. 01.07.2020 20:11
    Highlight Highlight Offiziell sind 45% aller Ansteckungen in Deutschland ursächlich auf die Clubbesuche in Ischgl zurückzuführen. Es ist verantwortungslos die Clubs in der Schweiz zu öffnen. Das gleiche gilt für die Virenschleuder ÖV ohne Maske.
  • Capslock 01.07.2020 13:54
    Highlight Highlight 137 Neuinfektionen innerhalb 24 Stunden! Offensichtlich haben wir in der Schweiz noch immer viel zu viele Ignoranten, welche einfach nicht einsehen wollen, dass genau sie es sind welche einen neuen Lockdown provozieren und verursachen. Dümmer kann man sich nun wirklich nicht mehr verhalten.
    • solum 01.07.2020 19:58
      Highlight Highlight Es wird keinen zweiten Lockdown geben, das hat der Bundesrat bereits beschlossen und so kommuniziert. 137 Fälle auf 8.5 Mio ist sehr tief, es werden derzeit sehr viele Tests durchgeführt, das führt schon aufgrund der Intensivierung der Analytik zu höheren Fallzahlen. Sich informieren und Informationen verstehen ist so eine Sache...
  • Froggr 01.07.2020 13:16
    Highlight Highlight Und wir sind dran alles wieder zu verlieren.
  • c_meier 01.07.2020 12:45
    Highlight Highlight naja dabei sollte man nicht vergessen, dass Politiker vom rechten Spektrum (FDP/SVP) Druck gemacht haben auf den Bundesrat auch Gastro und Veranstaltungen/Clubs/Konzerte so rasch als möglich wieder zu erlauben, da ja Schutzkonzepte vorhanden seien.
    Auch haben viele Druck gemacht, dass wieder die Kantone zuständig sein sollen für die Gesundheit.
    Jetzt sind die Kantone zuständig und jetzt rufen viele wieder nach dem Bund...
    Ja, Clubs sind ein Risiko wie man jetzt in ZH, AG und SO sieht. Vielleicht sollte die Club-Frage nochmals von den Kant. Gesundheitsdirektoren mit dem BAG angeschaut werden
  • 7ingenious 01.07.2020 12:35
    Highlight Highlight Als Stadtbernerin freue mich mich mit den Betreibern der Marktstände und mit vielen Restaurantbesitzern rund um den Bundesplatz, dass - nach so vielen Lockerungen - die Covidioten jetzt hoffentlich NICHT MEHR am Samstag demonstrieren!
    Ich möchte endlich wieder mal einen schönen, vergnüglichen Mittag und Nachmittag friedlich in der Innenstadt verbringen!
  • idrisi 01.07.2020 12:29
    Highlight Highlight Franzosen aus dem Elsass die seit langem wieder einmal nach Basel kommen sind fassungslos ob dem Verhalten in der Stadt. Viele haben Angehörige verloren und fühlen sich in der sorglosen Schweiz im falschen Film. Dabei war Basel am Anfang ziemlich stark betroffen und das Bewusstsein bedeutend höher als z.B. in Zürich oder Bern.

    Es scheint mir das gerade die zweite Runde eingeleutet wird. Mal schauen ob die Kantone es diesmal schaffen Verantwortung zu übernehmen.
  • Clank 01.07.2020 12:28
    Highlight Highlight Der Witz ist ja, dass gerade die Länder mit den strengsten Massnahmen, die auch am frühesten begonnen, auch am meisten betroffen sind: Belgien, Spanien, Grossbritannien, Frankreich.
    Der kausale Schluss, frühe strenge Massnahmen führt zu maximalen Schutz, kann nicht gemacht werden.
    Eher das Gegenteil ist erkennbar. Sobald die Zahlen steigen und somit auch die Panik, führt man vergeblich noch strengere Regeln ein als Überreaktion, die eigentlich wenig was nutzen.
    PS: Trotzdem wäre interessant zu wissen, wie das Punktesystem gemacht wurde. Viele Länder sind da sehr föderalistisch regiert.
    • Mutzli 01.07.2020 13:24
      Highlight Highlight @Clank

      ....Grossbritannien als Beispiel für frühe und strenge Massnahmen?

      Das gleiche Grossbritannien, wo der Premier noch im März gesagt hat, "we'll have to take it on the chin" und Durchseuchung ne tolle Idee fand?

      Auch lustig Belgien da reinzunehmen, welches bereits sehr früh pauschal die Opferzahlen über die Übersterblichkeit ermittelte und deshalb, wie auch schon in Watsonartikeln mehrmals erwähnt, wegen der anderen Datenlage nicht verglichen werden kann. Oder Frankreich, dass pro Kopf nur 69% der Fälle der Schweiz hat.

      NZ->früh zu, jetzt Covid frei. Mal als realer Vergleich
    • Stefan Sowieso 01.07.2020 20:04
      Highlight Highlight NZ mit dem Rest der Welt zu vergleichen??? Aber au. Geografischen Fensterplatz? Na ja, jeder kann sich verbessern. War gerade da als es ausbrach. Grenzen zu. Flugzeug und Schiffe. Mit Auto geht da nix und Grenzgänger, Fehlanzeige. Also bitte nicht vergleichen mit andern Ländern in Europa. Merci
    • Clank 02.07.2020 12:28
      Highlight Highlight @Nutzli
      1. Ich meinte eigentlich Italien, statt Grossbritannien, habe da was falsch gelesen. Mein Fehler.
      2. Selbst wenn Belgien anderst zählt, kann man nicht bestreiten, dass sie pro Einwohner wohl eines der am stärksten betroffenen Länder Europas sind.
      3. NZ ist eine isolierte Inseln. Wie willst du NZ hier vergleichen?
      4. Auch NZ ist nicht virenfrei. Die Ausrottung eines Virus ist nicht so einfach und sich von der Welt abzusperren, ist auch keine langfristige Lösung für Inseln.
  • Mundos 01.07.2020 11:43
    Highlight Highlight Ihr habt leider nicht alle europäischen Länder einbezogen. Wählt bitte Finnland in der Liste und dann wird ersichtlich, dass wir hinter Finnland sind.
  • Capslock 01.07.2020 11:07
    Highlight Highlight eine traurige Geschichte und wenn es noch Leute gibt, welche auf einen solchen "Rekord" auch noch stolz sind, dann läuft wirklich etwas falsch
  • IpohLung 01.07.2020 10:02
    Highlight Highlight Der Bundesrat hat einmal davon gesprochen, dass er keinen Blindflug akzeptieren würde und dass lückenloses Contact Tracing gewährleistet sein muss. Ich stelle mir die Frage, warum es keine Option war, die Lockerungen an eine überwältigende Anzahl aktiver SwissCovid-Apps zu binden?! Was wir jetzt ja tatsächlich haben, ist genau dieser unerwünschte und befürchtete Blindflug ...
  • Balisa 01.07.2020 09:59
    Highlight Highlight Ihr berichtet darüber als wäre es etwas Gutes... 😒
  • drüber Nachgedacht 01.07.2020 09:51
    Highlight Highlight Wichtig ist es, dass Öffnungen welche zu zu grossen Fallzahlen führen wieder rückgängig gemacht werden können.

    Jedoch braucht das eine gute Führung. Ob dies mit den föderalistischen Kantonsregierungen klappt ist leider sehr fraglich.
    • MiaMiu 01.07.2020 11:00
      Highlight Highlight Das Problem ist auch, dass man gar nicht so genau weiss, welche Lockerungen es sind, die zum Wiederanstieg der Fallzahlen führten. Da sehr viele Lockerungen auf einmal kamen und nur ein Teil der Infektionen zurückverfolgt werden kann (Stichwort Mängel beim Contact Tracing), gibt es da viele Fragezeichen.
    • drüber Nachgedacht 01.07.2020 14:51
      Highlight Highlight Genau darum müssen die Lockerungen welche als letztes gemacht wurden rückgängig gemacht werden und zugewartet werden, bis die Fallzahlen wieder stagnieren oder sinken.

      Danach kann durch jeweils einzelnes Lockern der verschiedenen Punkte geklärt werden wie sich die Situation verändert.

      Dabei sind natürlich auch externe Punkte wie der extreme Ausbruch in Serbien, welcher ein grosser Teil der jetzigen Infektionen in der Schweiz verursacht hat, zu beachten.

      So wird man vielleicht herausfinden, warum wir so viele Infektionen haben,
  • IMaki 01.07.2020 09:31
    Highlight Highlight Das einzige, was bezüglich Ansteckungsrisiko nach den Lockerungen klar ist: Die vorwiegenden, realen Ansteckungsherde sind in der Partyszene nachgewiesen. Hingegen sind bisher keine auffälligen Zahlen aus dem öffentlichen Verkehr bekannt, wo etwa 10 Prozent ihr Gesicht verschleiern.
    Bevor die Corona-Burka für jeden Bus-, Tram- oder Bahn-Kunden verordnet wird, sollte man vielleicht noch einmal über die Bücher gehen, welche Lockerungen sinnvoll gewesen und welche rückgängig zu machen sind.
    • idrisi 01.07.2020 12:38
      Highlight Highlight Warum sind die Ansteckungen aus dem ÖV bekann? Weil man in den meisten Fällen gar keine Möglichkeit hat es nachzuvollziehen. Sie fallen einfach in die 30-50% der Fälle bei denen die Ansteckungen unbekannt sind.

      Die unbekannten Fälle sind das Problem. Wenn man im Club die Fälle Tracken und isolieren kann kriegt man das Geschehen in den Griff.

      Es gibt meines Wissens aber nachgewiesene Fälle aus Bussen in französischen Skiorten. Das heisst, man weiss das man sich im ÖV anstecken kann.


    • drüber Nachgedacht 01.07.2020 15:02
      Highlight Highlight @idrisi

      Der ÖV ist nun mittlerweile schon mehr als ein Monat pumpenvoll. Trotzdem sind die Ansteckungen nicht gestiegen.
      Erst jetzt wo die Clubs und Baars so richtig geöffnet haben, sind die Zahlen nach oben geschnellt.

      Auch wenn man die Kontaktdaten der Leute hat, so rennt man dem Virus immer hinterher.

      Und immer müssen hunderte für 10 Tage in Quarantäne....

      Da ist es vielleicht sinnvoller die Clubs geschlossen zu halten.
  • Amarillo 01.07.2020 09:22
    Highlight Highlight Es ist schwierig, auf der einen Seite Regeln durchsetzen zu wollen, wenn auf der anderen Seite "deeskalierend" zugeschaut wird, wenn diese Regeln missachtet werden. Wobei ich ein gewisses Verständnis dafür habe, dass z.B. die Polizei sich zurückhält bzw. nur selektiv einschreitet. Der Shitstorm ist so bedeutend kleiner oder fällt ganz weg. Zumindest wenn am "richtigen" Anlass Zurückhaltung geübt wird.
  • kusel 01.07.2020 09:16
    Highlight Highlight Ich lese aus Interesse auch den Standard (Zeitung Österreich). Im Standard werden immer mal wieder Vergleiche von Österreich mit anderen Ländern gemacht. In fast jedem Vergleich steht auf Platz 1: die Schweiz. In den User-Kommentaren sind dann viele neidisch auf die Schweiz. Und ich bin stolz auf die Schweiz. In diesem Fall jedoch ist der Spitzenplatz ein Desaster. Der BR geht extreme Risiken ein - auf Kosten der älteren Bevölkerung. Das was die Regierung hier macht, ist eine Schande.
  • Shabbazz 01.07.2020 09:11
    Highlight Highlight Ich finde den pragmatischen Weg unserer Regierung sehr gut. Eine Perfekte Lösung gibt es aktuell nicht, egal welchen Weg man wählt, es gibt Nachteile und man wird sicherlich kritisiert werden!
    Gewisse nehmen das Virus enorm locker und motzen über jede noch so kleine Massnahme vom Bund...
    Andere wiederum hyperventilieren, wenn nur schon die Fallzahlen wieder ansteigen (was absolut normal und zu erwarten war)...
    Viel Spass da denn richtigen Mittelweg zu finden...



  • UncleHuwi 01.07.2020 09:07
    Highlight Highlight "Die Bevölkerung solle sich mit Saunagängen, Wodkatrinken oder landwirtschaftlicher Arbeit vor Covid-19 schützen..." geht auch saufen und arbeiten zusammen?🙋‍♂️😂
  • micsta 01.07.2020 08:45
    Highlight Highlight Es wäre wichtig zu erwähnen, dass nicht nur Weissrussland einen tieferen Wert hat, sondern auch Serbien.
  • Heini Hemmi 01.07.2020 08:34
    Highlight Highlight ...und die Covidioten demonstrieren immer noch gegen den Lockdown. 😂😂😂
  • Rethinking 01.07.2020 08:28
    Highlight Highlight Es ist absolut unverständlich warum die Regierung nach wie vor keine Maskenpflicht im ÖV einführt...

    Eine solche Pflicht schmerzt nun wirklich niemanden und führt auch nicht ernsthaft zu einer Einschränkung der persönlichen Freiheit...
  • herrkern (1) 01.07.2020 08:26
    Highlight Highlight Das Problem dabei - die Anti-Corona Demonstranten empfinden das ja nicht als "normal" und werden bei der geringsten Verschärfung wieder laut schreien. Wir haben uns da in eine Sackgasse verrannt mit den Lockerungen.
  • gulf 01.07.2020 08:24
    Highlight Highlight ich glaube nicht, dass wir genug gelernt haben und dass wir nicht umsetzen können, was wir sollten (Abstand, etc., nicht überall hingehen, nur weil man wieder kann, etc.... )
    das heisst, wir dürfen nochmal eine Runde mit massiven Einschränkungen machen.

    • Dr. Unwichtig 01.07.2020 09:03
      Highlight Highlight Nein, offenbar haben Viele tatsächlich nichts gelernt. Freudig wird weiterhin auf der Panik-Tastatur geklimpert, obwohl die Fallzahlen unter Kontrolle sind, das Wissen über die Krankheit deutlich zugenommen hat (und sie ist offensichtlich wesentlich weniger gefährlich, als ursprünglich prognostiziert) und nicht Lockerungen, sondern Einschränkungen gut und sinnvoll begründet sein müssten.

      Es bleibt zu hoffen, dass dieser Überreaktionsmodus bald einschläft, sonst werden wir mind. alle 10 Jahre einen Lockdown haben...
    • gulf 01.07.2020 10:34
      Highlight Highlight @Dr. Unwichtig
      genau Ihr Posting zeigt mir, dass wir auf weitere Einschränkungen zusteuern .
      Ich wünsche mir aber sehr, dass Sie recht haben, aber ich glaube es nucht ....
    • Dr. Unwichtig 01.07.2020 10:53
      Highlight Highlight Nun ja - Recht haben und Recht behalten ist nicht zwingend das Selbe...

      Da die Fallzahlen wieder über 100/Tag gestiegen sind (ja, das kann man jetzt schon wissen...) und auch die Positivitätsrate der Tests ansteigt, werden neue Einschränkungen mit hoher Wahrscheinlichkeit erlassen werden - das Narrativ der letzten Monate würde sonst ad absurdum geführt.

      Ob dieses Narrativ wirklich der Weisheit letzter Schluss ist, kann wohl erst in Monaten oder vielleicht sogar Jahren nüchtern diskutiert werden. Ich hoffe zumindest, dass diese Diskussion stattfinden wird....
  • SwissCat 01.07.2020 08:21
    Highlight Highlight Soll ich mich jetzt freuen, oder heulen?
    Die Grafik wird uns noch verfolgen 😕
  • DanielaK 01.07.2020 08:20
    Highlight Highlight Beim Zeitung lesen bekomme ich den Eindruck, dass man vielleicht über grössere Veranstaltungen leider nochmal diskutieren muss und das Maskentragen fördern sollte. Was ich die letzten Tage so gelesen habe, sind ja Clubs wo sich viele Menschen sehr nahe kommen z.B. ein Problem. Ansonsten, soweit ich weiss, war die Idee des Bundesrates, die Fallzahlen unter 100 zu halten. Noch ist das der Fall, oder?
    • herrkern (1) 01.07.2020 08:28
      Highlight Highlight Ab 100 können sie das Contact Tracing nicht mehr machen, das war die Aussage. Daniel Kochs Ziel war Neuinfektionen < 10 pro Tag.
    • Burkis 01.07.2020 09:00
      Highlight Highlight Alleine der Kanton ZH kann bis 50 Fälle pro Tag tracen. Daher denke ich nicht das 100 für die ganze Schweiz das Limit ist. Mit dem Covid App und all den Quarantäne Verordnungen liegt wahrscheinlich noch mehr drin. Viel wichtiger ist die Reproduktionszahl tief zu halten um einen exponentiellen Anstieg zu vermeiden.
    • DanielaK 01.07.2020 09:18
      Highlight Highlight Ah, mir war einfach die 100 als wichtiger Wert geblieben. Das sah man auch in den Grafiken immer wieder. Aber je mehr Abstand davon desto besser, das ist klar.
  • Marc Stehlin 01.07.2020 08:17
    Highlight Highlight Bravo! Es ist sicher ein Fehler des Bundesrats, jedoch ein grösserer, deren die ihren Egoismus zeigten und angewendet haben. Wenn alle von Anfang an mitgemacht hätten, wären wir nicht dort wo wir sind. Wenn der Bundesrat empfiehlt zu Hause zu bleiben, dann ist die Aussage "Freiheitsentzug" oder " Freiheitsberaubung" in der jetzigen Situation egoistisch und fehl am Platz.
  • ❤️-Blitz 01.07.2020 08:15
    Highlight Highlight Ich bin stolz auf unsere Regierung mit dem Umgang mit dieser Pandemie. Anders als andere Staaten, wurde auf Experten gehört. Dank dem richtigen Eingreiffen wurden bis jetzt viele Menschenleben gerettet. Wir haben das Privileg unserer Regierung vertrauen zu können. Auch bei den jetzigen Entschärfungen und dem Verzicht auf Maskentragpficht.
    • Mutzli 01.07.2020 09:40
      Highlight Highlight Ihre Lobhymne hat den leichten Schönheitsfehler, dass die ExpertInnen der wissenschaftlichen Taskforce bereits seit April Masken als wichtige Massnahme empfiehlt und das Ausmass & Tempo der Lockerungen von Anfang an als riskant beurteilten.

      Farce im Februar/früher März mit Aussagen, Covid sei wie eine Grippe, Kinder könnten nicht Covid kriegen etc. waren in der Vergangenheit auch nicht gerade Highlights bzgl. "auf Experten hö
  • farbarch1 01.07.2020 08:14
    Highlight Highlight Sieht so die viel gepriesene „Freiheit“ aus? Dann wäre die Schweiz das freiheitlichste Land der Untersuchung. Jeder hat die Freiheit möglichst einfach mit dem Virus in Kontakt zu kommen.
  • Berner_in 01.07.2020 07:44
    Highlight Highlight Gewiss, die Lockerungen erfolgten schnell, nicht zuletzt wegen zunehmend politischem Druck aus dem Parlament, den Kantonen, der Wirtschaft und auch aus lauten Teilen der Bevölkerung.
    Es war klar, dass die Fallzahlen wieder steigen würden. Und jetzt, beginnen Politik und Bevölkerung wieder auf die andere Seite zu hypern und am meisten diejenigen, die am lautesten auf schnelle Lockerungen gepocht haben.
    Dabei braucht‘s nur gesunden Menschenverstand und vernünftiges Verhalten von jedem: Abstand halten, Händehygiene und situativ auch Masken
    • Christof1978 01.07.2020 09:16
      Highlight Highlight Ja, sehe ich genau so. Nur ist wahrscheinlich der gesunde Menschenverstand und das vernünftige Verhalten für die Leute was Unterschiedliches. Manche schnallen es leider nur mit Verboten und Bussen.
  • lilie 01.07.2020 07:43
    Highlight Highlight Die gleiche Studie hat eine Einschätzung vorgenommen, welche Länder besonders gefährdet erscheinen für eine zweite Welle.

    Auf dieser Liste landet die Schweiz aber "nur" auf Platz 4, vor der USA und der Ukraine.

    Platz ist - etwas überraschend - mit grossem Abstand: Deutschland.

    Die Liste findet man hier:

    https://de.euronews.com/2020/06/30/schweiz-zahlt-dazu-diesen-10-landern-droht-eine-2-welle

    Den Originalartikel kann man hier nachlesen:

    https://www.theguardian.com/world/ng-interactive/2020/jun/25/revealed-data-shows-10-countries-risking-coronavirus-second-wave-as-lockdown-relaxed
    • lilie 01.07.2020 08:31
      Highlight Highlight *_hinter_ der USA und der Ukranie
      *Platz #1 ist Deutschland
    • Maya Eldorado 01.07.2020 08:37
      Highlight Highlight Das ist doch alles relativ.
      Für das Ergebnis der Zahlen spielt doch auch eine grosse Rolle, wie fleissig getestet wurde.
      Darüber findet man auf der Tabelle nichts.
    • tellmewhy 01.07.2020 08:48
      Highlight Highlight Deutschland hat höhere Werte wegen Tönnies, das waren mit einem Schlag weit über Tausend. Ein so lokaler Ausbruch ist hoffentlich besser einzudämmen als die pilzwuchernden Infektionen in verschiedenen Bars und Clubs verteilt wie jetzt in der Schweiz (Aargau, Zürich, Graubünden). Unmöglich finde ich es, dass die Besucher von Club Plaza, der neuste Fall, nicht mal in Quarantäne müssen (die hier ja auf 10 statt 14 Tage gekürzt ist - europaweit einzigartig).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzesammler 01.07.2020 07:24
    Highlight Highlight Alles Heuchler!! Zuerst zeigen alle mit den Fingern auf den Bösen Herrn Berset, weil alle die Verantwortung SELBST übernehmen wollen und jetzt will niemand Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Oder getrauen sich, so wie Rickli, nicht mal zu Handeln. Jetzt soll ,,Papi,, wieder sagen was zu tun ist. Schwache schweizer Politik.
  • Bravo 01.07.2020 07:18
    Highlight Highlight Wenn ich mit meinen Verwandten in anderen europäischen Ländern telefoniere, habe ich seit Wochen das Gefühl, wir sind hier in der Schweiz im falschen Film.
  • Oseras 01.07.2020 07:18
    Highlight Highlight Eigentlich wäre es jetzt imho halt wichtig, entsprechend der jeweiligen Zahlen zu reagieren, um herauszufinden welche Massnahmen wirklich nötig sind um Re knapp unter 1 halten zu können. Mit den momentan noch tiefen Zahlen hätte man hier etwas Luft zu experimentieren. Die Zeitverzögerung in der die entsprechenden Änderungen greifen sind macht es schon schwierig genug.

    Wartet man jetzt wieder bis die Zahlen zu hoch sind ist man wieder am gleichen Punkt wie damals im März.
    Grundsätzlich ist jedes Re über 1 langfristig nicht handlebar aufgrund der exponentiellen Natur einer Epidemie.
  • Joe Meier 01.07.2020 06:46
    Highlight Highlight Es zeigt dass die Schweiz eine offensive Politik verfolgt.. Und auch Neuansteckung en bewusst in Kauf nimmt, was aus meiner Sicht die absolut richtige Strategie ist, da wir mit dem Virus Leben müssen. Ganz weg kriegen wir ihn nicht.. Auch wenn es immer noch viele gibt, die sich lieber chinesische Verhältnisse bei uns wünschen würden..
  • Kanuli 01.07.2020 06:46
    Highlight Highlight Ich liebe die Russen (u.ä.). Geht Vodka trinken statt bleibt zuhause 😂
    • Mia_san_mia 01.07.2020 10:25
      Highlight Highlight Was "u. ä."?
    • Kanuli 01.07.2020 10:50
      Highlight Highlight Weissrusland, Ukraine, eben solche "harte" Länder, oder zumindest mit dem Stereotyp dazu.
      Benutzer Bild
  • katerli 01.07.2020 06:41
    Highlight Highlight Liebe Hysteriker und Hysterikerinnen, es ist nicht die Frage "ob" sondern "wann" sich jeder einzelne ansteckt. Sorry aber das ist die Realität, da müssen wir alle durch. Im moment ist es glaube ich ein guter Zeitpunkt die Ansteckung hinter sich zu bringen, solange es genug freie Betten hat. Falls man das Pech hat zu den 5% zu gehören die einen schweren Verlauf durchmachen.
    Entspannt euch doch entlich. Das Leben ist nunmal Lebensgefährlich.
    • Kanuli 01.07.2020 11:53
      Highlight Highlight Ich würde es eher vorziehen mich vorerst allerdings nicht zu infizieren. Bisher gibt es genug Belege, dass Corona auch bei leichteren Verläufen Langzeitschäden verursachen kann. Weiter gibt es schon mutierte Virenstämme, welche weniger stark sind, wie die ersten, dafür noch infektiöser. Ich wäre also eher dafür sich so spät wie möglich anzustecken, mit 2 Hoffnungen: 1. weniger schädlich, weniger gefährlich 2. bessere Behandlungen, grössere Chancen.
      Wenn es dann Impfungen gibt, wäre dies auch noch eine weitere Option.
    • Kolo 02.07.2020 11:57
      Highlight Highlight Selbst in Ischgel sind "nur" ca. 45% AK positiv. Andere als Hysteriker zu benennen und meinen man selber sei im Besitz der Wahrheit ist erbärmlich. Wirklich einen Plan der Pandemie scheinst du nicht zu haben. Je länger wir Infektionen hinauszögern umso besser ist die Medizin darauf vorbereitet, vielleicht sogar schon in der Lage Immunität per Impfung zu erreichen.
      Wenn du mal mit jemandem der covid19 durchgwstanden hat zuhören würdest, möchtest du das nicht haben. Mein Vater hatte so einen verschobenen geschmackssinn, dass er sich vom Geschmack von Wasser übergeben musste. 3 Wochen lang.
  • Mynamesjeff 01.07.2020 06:34
    Highlight Highlight Ich denke wir sind weiterhin auf dem richtigen Weg. Wenn die Fallzahlen wirklich wieder stark steigen sollten, müssen wir anpassungen vornehmen aber bis dahin Positiv bleiben!
    • MasterPain 01.07.2020 06:44
      Highlight Highlight Wenn sie Zahlen stark ansteigen sind wir bereits 10 Tage zu spät.
    • Thomas G. 01.07.2020 07:03
      Highlight Highlight Dann ist es zu spät!
    • Ironiker 01.07.2020 07:16
      Highlight Highlight Positiv bleiben... ha ha ha.

      Also die Fallzahlen sind Faktor 3-7 höher als vor den Lockerungen. Da waren wir irgendwo zwischen 7 und 20 pro Tag. Jetzt sind wir zwischen 50 und 70.

      Und schon bald wird es die Quittung geben für die Ignoranten wo an unbewilligten Partys teilnahmen oder in Clubs falsche Kontaktdaten angaben.

      Plötzlich werden die Clubs wieder geschlossen und Partys gleich zu Beginn durch die Polizei aufgelöst. Ja, dann kommen sie wieder aus den Löchern gekrochen und jammern über Missachtung der Verfassung und kommen mit irgendwelchen Verschwörungstheorien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglaf 01.07.2020 06:34
    Highlight Highlight Interessant wäre es, die Massnahmen in ein Verhältnis zu den Fallzahlen zu setzen, um zu sehen, ob frühzeitige umfassende Lockerungen sinnvoll sind. Zudem müsste man irgendwie berücksichtigen, wie ernst die Bevölkerung bei gewissen Lockerungen die Lage überhaupt noch nehmen und dadurch ein Anstieg der Fallzahlen noch verstärkt wird.
    • Spooky 01.07.2020 06:57
      Highlight Highlight @aglaf

      Die Fallzahlen sind ja sowieso ein Unsinn. Es wird ja nicht einmal unterschieden, ob jemand mit oder an Corona gestorben ist.
    • Thomas G. 01.07.2020 07:02
      Highlight Highlight Sie sind es nicht. Jedes Land das früh gelockert hat erlebte eine zweite Welle. Wir werden das auch
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3klang 01.07.2020 06:29
    Highlight Highlight Perfekte Grafik für Politiker, einfach die Gewichtung anpassen, bis das gewünschte Resultat rauskommt.

    Völliger Nonsense aus meiner Sicht.
  • Geff Joldblum 01.07.2020 06:28
    Highlight Highlight Grafik: Schweiz (violett)...also ich sehe pink 🤷 Violett ist Island 🤔
  • Beggride 01.07.2020 06:26
    Highlight Highlight Will nun noch jemand gegen unseren Lockdown und die gewaltsame Willkürherrschaft des Bundesrats demonstrieren? Oder habt ihr jetzt plötzlich wieder Angst vor der Krankheit (was wesentlich berechtigter wäre mit den momentan fast lächerlichen Nicht-Auflagen)?...
    • Ökonometriker 01.07.2020 06:58
      Highlight Highlight Ist es wirklich so schwarz-weiss? Der Lockdown war einigen Studien zu folge tatsächlich etwas übertrieben, man hätte das Ziel u.U. sanfter erreichen können. Das heisst aber nicht, dass Nichts Tun besser wäre.
      Es ist wichtig, dass man diese Diskussion führt und alle Szenarien analysiert, um für die Zukunft zu lernen.
    • Thomas G. 01.07.2020 07:04
      Highlight Highlight Nein. Die einzige relevante Studie dazu ist die der ETH und die zeigt klar: der Lockdown war notwendig.
    • Beggride 01.07.2020 07:46
      Highlight Highlight @ökonometriker
      Das ist uns jetzt im Nachhinein wahrscheinlich allen auch klar. Doch vorher hats noch anders ausgesehen.
      Ich weiss, dass es kein schwarz weiss gibt. Das gibt es nie. Doch es geht mir eher um den Glauben einigen Leuten, dass wir nur wegen dem "eisern regierenden" bundesrat diese Massnahmen auferlegt bekommen haben...
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  • lu_ch 01.07.2020 06:24
    Highlight Highlight Ich versteh nicht was nun alle rumheulen; der Bundesrat hat dies falsch gemach und dort Fehler begangen. Ihr wolltet die Lockerungen nun habt ihr den Salat. Die Kantone haben alle rumgejammert, dass der Bund sie in die Mangel nimmt und sie nicht selbstständig agieren können. Nun zeigt es, dass Die Kantone offenbar überfordert sind. Geduld zeigen ist keine Stärke der Gesellschaft.

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