Schweiz
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Das US-Finanzministerium nimmt die Schweiz ins Visier – schon wieder



epa08117314 US Secretary of State Mike Pompeo (L) and US Treasury Secretary Steven Mnuchin (R) participate in a news conference held to announce new sanctions against Iran, in the James Brady Press Briefing Room of the White House, in Washington, DC, 10 January 2020. The sanctions are in response to Iran launching missile strikes against two military bases in Iraq that house US forces, 08 January. The Iranian strikes were in retaliation to the killing of Iranian Revolutionary Guards Corps Lieutenant general and commander of the Quds Force, Qasem Soleimani, by a US drone strike in Baghdad.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

US-Finanzminister Mnuchin. Bild: EPA

Das US-Finanzministerium hat die Schweiz erneut auf die Liste jener Staaten gesetzt, die wegen grosser Handelsüberschüsse mit den USA unter Beobachtung stehen. Die Schweiz war im Mai 2019 von der Liste gestrichen worden, ist nun aber wieder dort zu finden.

Seit 2015 nehmen die USA Länder unter die Lupe, die ihrer Ansicht nach zu hohe Überschüsse in der Leistungsbilanz und der Handelsbilanz ausweisen. Ferner gelten Interventionen der Notenbank am Devisenmarkt als Kriterium dafür, dass die USA ein Land auf die Liste der unter Beobachtung stehenden Staaten setzen.

Hohe Überschüsse

Der Handelsüberschuss der Schweiz mit den USA habe in den vier Quartalen bis Ende Juni 2019 total 21.8 Milliarden Dollar betragen, teilte das US-Finanzministerium am Dienstag mit. Die Schweiz habe zudem einen hohen Leistungsbilanzüberschuss, der in der gleichen Periode 10.7 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) betragen habe.

Bereits im Zeitraum Oktober 2016 bis Oktober 2018 hatten die USA die Schweiz auf die Beobachtungsliste gesetzt. Ins Auge gestochen seien dabei der hohe Überschuss in der Leistungsbilanz und die einseitigen Interventionen der Nationalbank am Devisenmarkt. Das US-Treasury werde die weitere Entwicklung genau beobachten.

SNB im Visier

Mit Argusaugen verfolgt das US-Finanzdepartement auch die Interventionen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) am Devisenmarkt. Die SNB bezeichne den Franken als «hoch bewertet».

Zwar veröffentliche die SNB keine Zahlen zu ihren Interventionen. Basierend auf Daten zu den Sichtguthaben schätzt das Treasury aber, dass die Netto-Käufe von ausländischer Währungen innert Jahresfrist per Ende Juni 2019 total 3 Milliarden Dollar erreicht haben dürften. Das entspreche 0.5 Prozent des BIP.

Das Total der Währungsreserven habe im 2. Quartal 2019 insgesamt 778 Milliarden Dollar betragen gegenüber 738 Milliarden Dollar per Ende 2018. In jüngster Zeit hätten die Devisenkäufe durch die SNB wieder deutlich zugenommen, so im Juli und August im Zuge des weltweit stark gesunkenen Risikoappetits an den Finanzmärkten.

Aufruf zur Transparenz

Das US-Finanzministerium rufe die Schweiz dazu auf, ihre Interventionen am Devisenmarkt transparent aufzuweisen und die Kadenz dieser Informationen zu erhöhen. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Abschwächung und der hohen Handelsüberschüsse sollte die Schweiz die Binnennachfrage ankurbeln.

Obwohl die Schweiz zu den Ländern mit sehr tiefer Verschuldung gehöre, bleibe die Fiskalpolitik unter ihren Möglichkeiten. Und dies selbst dann, wenn die Schuldenbremse mit in die Betrachtung einbezogen werde.

Je mehr die Geldpolitik an ihre Grenzen stosse, umso mehr sei die Finanzpolitik gefordert. Die Schweiz sollte die Steuern senken und strukturelle Reformen einleiten, um Investitionen zu fördern. Sie sollte ferner ihre Ausgaben erhöhen, um der hohen Sparquote zu begegnen, so mit Blick auf die Altersvorsorge.

Schweizer Behörden widersprechen

Die Schweizer Behörden haben die Wiederaufnahme auf die Liste zur Kenntnis genommen. Dies habe keine unmittelbaren Folgen, teilte das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) auf Anfragen mit. Die Schweiz «betreibt keinerlei Manipulation ihrer Währung», um Anpassungen in der Zahlungsbilanz zu verhindern oder ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile zu erlangen, hält das SIF fest.

Die Schweiz sei eine sehr offene Volkswirtschaft, die viel exportiere und auch importiere und sich dem internationalen Wettbewerb stelle. Der IWF habe 2019 bestätigt, dass die Leistungsbilanz der Schweiz angesichts der globalen wirtschaftlichen Bedingungen konform mit einer umsichtigen Wirtschaftspolitik sei.

Das SIF betont auch, dass die Schweiz und die USA wichtige wirtschaftliche Partner seien. Die Länder pflegten ausgezeichnete bilaterale Beziehungen sowie einen regelmässigen Austausch zu Finanz- und Währungsthemen. Schweizer Unternehmen zählten in den USA zu den wichtigsten ausländischen Direktinvestoren und trügen damit zur Schaffung von Hunderttausenden von Arbeitsplätzen bei.

Auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) trat dem Vorwurf aus den USA entschieden entgegen: ihre Eingriffe am Devisenmarkt sei «rein geldpolitisch motiviert», liess sie gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters verlauten. Die Eingriffe zielten «auf die negativen Folgen für Inflation und Konjunktur durch einen zu hoch bewerteten Franken ab» und dienten nicht dazu, «der Schweiz Vorteile durch eine Unterbewertung des Frankens zu verschaffen», so die SNB.

Europa gerät stärker in den Fokus

Wer einmal in der Liste des US-Finanzministeriums auftaucht, bleibt dort für mindestens zwei aufeinander folgende Berichtsperioden, um temporäre Ausschläge auszuschliessen. Im Fokus hat die USA seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump China. Im Handelsstreit bemühen sich beide Länder derzeit um eine Beilegung der Differenzen. Die USA beschuldigen China im jüngsten US-Bericht nicht mehr der Währungsmanipulation, wie sie das lange Zeit taten.

Die VP-Bank sieht in ihrer Spotanalyse zur Schweiz darin Gefahren für Europa schlummern. Trump könnte nach der Unterzeichnung eines Teilabkommens mit China künftig noch stärker die europäischen Handelspartner ins Visier nehmen. Dabei gerieten die Schweiz, aber auch die Eurozone noch stärker in den Fokus des US-Präsidenten. Im US-Wahlkampf könnte das Trump nützen. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Markus97 14.01.2020 20:25
    Highlight Highlight Die Schweiz sollte eine Liste mit Ländern erstellen, deren ihr egal sein kann. Und dann die USA drauf setzen.
  • Huckleberry 14.01.2020 18:12
    Highlight Highlight Immer gegen die armen Briefträger, wir sollten sofort die Kündigung einreichen!
  • wicki74 14.01.2020 16:37
    Highlight Highlight Wahrscheinlich brauchen sie einfach Geld, das ihnen wegen der Steuererleichterungen usw. fehlt....
  • Eiswalzer 14.01.2020 16:35
    Highlight Highlight Ganz im Ernst: Hoffentlich kommts mal knüppeldick. Es würden noch ein paar Fanboys mal aufwachen, was es wirklich heisst, sich mit solchen Deal-Makern rumzuschlagen. Was anderes sind Trump und Co. ja nicht.
  • theshark 14.01.2020 16:33
    Highlight Highlight Wichtiger wirtschaftlicher Partner.... irgendjemand macht den Job nicht so richtig, oder der andere weiss wo es weh tut
  • Gabriele Corrado 14.01.2020 15:06
    Highlight Highlight Ein Staat, der billionenhoch verschuldet ist, fühlt sich verpflichtet die Finanzen anderer Staaten zu kommentieren oder gar zu überprüfen.

    HA HA HA..... :D

  • Ökonometriker 14.01.2020 14:35
    Highlight Highlight Nunja, ganz unrecht haben die USA nicht: einfach nur das arbeitende Volk durch Gelddrucken enteignen geht auf lange Frist nicht gut. Die Politik sollte sich besser überlegen, wie die Schweiz effizienter werden kann.
    • Regionsassa! 14.01.2020 14:59
      Highlight Highlight Wie soll das aussehen? Die Ersparnisse gehen ja auch drauf, wenn es keine Einnahmen mehr geben wird.
    • Ökonometriker 14.01.2020 16:32
      Highlight Highlight @Regionsassa: Investitionen in bessere Infrastruktur, effizientere Finanzmärkte sodass auch kleine Firmen zu Geld kommen, tiefere Steuern, einen Staatsfonds äufnen... es gibt viele Möglichkeiten. Man kann mit einem Nullwachstum sonst auch einfach mal zufrieden sein. Einfach nur Geld drucken um eine Asset-Blase zu füllen wird uns über kurz oder lang eine blutige Nase einbringen.
    • Markus97 14.01.2020 20:35
      Highlight Highlight Der Kommentar ist auf sovielen Ebenen falsch, dass ich nur den Kopf schüttleln kann. Aber Hauptsache wider den "armen Arbeiter" bejammert. Der absolut einzige Grund für diese Geldpolitik ist den "armen Arbeiter" vor einer Arbeitslosigkeit zu schützen. Die Reichen haben gar nichts davon, wenn die SNB ihre Investitionen künstlich tief hält, im Gegenteil, sie wehren sich. Aber was man nicht versteht ist natürlich gleich böse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 14.01.2020 14:20
    Highlight Highlight Und das aus dem weltweit heftigsten Steuerparadies. Diese Doppelmoral wird immer schlimmer.

    https://www.infosperber.ch/Gesellschaft/Steuerparadiese-Die-grossten-Steuerflucht-Helfer-sind-USA
  • TheGoblin 14.01.2020 14:18
    Highlight Highlight So plump es auch scheint, so wahr ist es wohl auch. Der US-Mahnfinger wird wieder vermehrt eingesetzt. Natürlich nach aussen. Kommen etwa die Wahlen? Muss man evtl. von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken?
    Politik ist immer auch ein Theater... aber so ein Laienspiel wie die USA sie jetzt offensichtlich spielt... sowas darf einfach nicht sein.
  • Til 14.01.2020 14:12
    Highlight Highlight Tja, dann wird Ueli Maurer wohl demnächst von einer amerikanischen Drohne aus dem Weg geräumt.
    • Gabriele Corrado 14.01.2020 15:08
      Highlight Highlight Der war schon fast...... :D Die werden das aber nicht mal in Erwägung ziehen. Sie wissen ja, dass wir uns in den Alpen verschanzen können und somit gegen jeglichen Kriege immun sind.

      Sarkasmus off :)
    • Sandro Lightwood 14.01.2020 16:22
      Highlight Highlight Und zudem haben wir - auch dank dem Ueli - die beste Armee der Welt! 😉
  • Magnum44 14.01.2020 14:12
    Highlight Highlight Who cares, die halbe Welt dürfte auf dieser Liste zu finden sein. In vier Jahren ist dann wieder Ruhe.
  • TanookiStormtrooper 14.01.2020 13:59
    Highlight Highlight Wenn Amis nur minderwertige Ware und Chlorhühnchen produzieren, dann müssen sie sich nicht wundern. Ihre Industrie hat die Produktion nun mal nach China verlegt, da kann man nicht mehr viel aus den USA kaufen. Andersrum kann man sich ja auch fragen, warum die Amis viel mehr bei uns kaufen und es wohl nicht selber auf die Reihe kriegen selbst etwas gleichwertiges wie wir anzubieten.
    • D(r)ummer 14.01.2020 15:19
      Highlight Highlight Ein Satz aus einer Doku ist mir hängen geblieben.
      Da investiert ein chinesischer Grossinvestor in eine neue Produktionsstätte für Autofenster irgendwo in den USA.

      Es harzt an allen Ecken.
      Die amerikanischen Produktionsleiter traben in China an.

      Hauptproblem laut einem dieser Leiter:
      "Die Amerikaner wollen keine Fenster produzieren. Sie wollen Geld verdienen um ihre Rechnungen zu bezahlen."

      Eine Spirale nach unten.
  • Cyberpunk 14.01.2020 13:46
    Highlight Highlight “Die Schweiz sollte die Steuern senken und strukturelle Reformen einleiten, um Investitionen zu fördern.”

    Wir sollten gar nichts. Wennschon “sollten” wie als eines der reichsten Länder der Welt, in erneuerbare Energien investieren und somit die Abhängigkeit gegenüber Saudi Arabien & Libyen drosseln, oder Testläufe starten mit der BGE oder Mikrosteuer..
    • The Destiny // Team Telegram 14.01.2020 15:47
      Highlight Highlight @Cyberpunk, haha ja genau und wenn wir die Steuern gesenkt haben stehen wir woanders wider auf der schwarzen Liste.
  • Mandarinchen 14.01.2020 13:34
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
    • Magnum44 14.01.2020 18:26
      Highlight Highlight Wäre eigentlich ein nettes Sujet für die nächste Sonderprägung.
  • Don Alejandro 14.01.2020 13:27
    Highlight Highlight Eine Bevormundung der eigenen Konsumenten. Man sollte es mal mit Produktinnovationen versuchen und weniger mit Zöllen und Verboten.
  • BratmirnenStorch 14.01.2020 13:00
    Highlight Highlight Sollen die Amis weniger Schrott und mehr richtig gute Produkte herstellen. Dann stimmt das Verhältnis vielleicht wieder.
    • Saraina 14.01.2020 13:47
      Highlight Highlight Die stellen nicht mal mehr Schrott her. Den importieren sie aus China... das gibt dann eben Handelsüberschuss von dort.
  • N. Y. P. 14.01.2020 12:37
    Highlight Highlight Ein Überschuss gilt als ein Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Das sollte dieser Mnuchin (Was ist das denn für ein Zungenbrecher?) doch wissen.
    Dann müssen sich die US-Firmen halt am Riemen reissen, um den negativen Überschuss auszugleichen.
  • Bowerick Wowbagger 14.01.2020 12:23
    Highlight Highlight Wir sind der sechstgrösste Investor in den USA. Sollten wir bei Bedarf vielleicht mal in die Waagschale werfen. Die Interventionen der SNB am Devisenmarkt sind aber in der Tat nicht frei aller Zweifel. Jedoch, haben wir eine Wahl?
    • Cityslicker 14.01.2020 16:07
      Highlight Highlight „Wir“ im Sinne von „mit dem hier gebunkerten Geld anderer Länder“... Das ist leider ebenso wenig aussagekräftig wie die oft herangezogene Anzahl der hier registrierten Patente - klingt zwar schmeichelhaft, ist aber vor allem von globalen Faktoren und Financial Engineering getrieben.
  • michirueegger 14.01.2020 12:23
    Highlight Highlight Machen wir es doch wie die Franzosen wir importieren mehr dafür fordern wird digital steuern dann ist es doch wieder dasselbe. Die Amerikaner verdienen bei uns auch Geld mit ihren Firmen und zahlen keine steuern oder nur sehr wenige
    • Neruda 14.01.2020 15:14
      Highlight Highlight Wir sind nicht China, wie soll den bitte der Bundesrat privaten Firmen vorschreiben, wo sie einkaufen zu haben?
    • michirueegger 14.01.2020 17:14
      Highlight Highlight Schau mal nach Frankreich digitale steuern du musst dir auch Zoll und anderes zahlen wenn du Produkte ihnen landfürst jedoch Firmen die in anderen Ländern Geld scheffeln indem sie Werbung verkaufen jedoch keine steuern zahlen
  • michiOW 14.01.2020 12:19
    Highlight Highlight Haben wir im europäischen Vergleich nicht schon sehr niedrige Steuern?🤔
    • pontian 14.01.2020 12:27
      Highlight Highlight Die haben uns sicher mit Schweden verwechselt...
    • [CH-Bürger] 14.01.2020 13:13
      Highlight Highlight @pontian:
      good one! 👍🏻😂😂
    • La Joya 14.01.2020 14:24
      Highlight Highlight @pontian kommt ja auch immer öfter vor, siehe spotify hahah
  • Goon (1) 14.01.2020 12:15
    Highlight Highlight Buy Bitcoin.
  • sweeneytodd 14.01.2020 12:14
    Highlight Highlight Och Nein die armen Amis. Sorry wirtschaften wir besser als hier, kehrt zuerst den Dreck gefälligst vor euer eigener Haustür bevor ihr euch bei anderen einmischt.
  • Neruda 14.01.2020 12:13
    Highlight Highlight Können ja am WEF auch ein bisschen Amis spielen und den Finanzminister per Drohne eliminieren. Ist ja eine imminente Bedrohung für unser Land, dieser Typ.
  • Moudi 14.01.2020 12:13
    Highlight Highlight Es wird Zeit die Amis auf unsere "schwarze Liste" zu setzen!.
  • Frankygoes 14.01.2020 12:13
    Highlight Highlight Same shit, different year..

    Es ist Wahlkampfjahr...
  • Bert der Geologe 14.01.2020 12:12
    Highlight Highlight Ich meine, es geht die einen Scheissdreck an.
  • Neruda 14.01.2020 12:11
    Highlight Highlight Kontrolliert unser Finanzdepartement eigentlich auch die Finanzen anderer Länder und gibt ihnen dann Ratschläge? 🙈😂
  • Arutha 14.01.2020 12:03
    Highlight Highlight Werden die Umsätze der Software Firmen, welche in der Schweiz erzielt werden in dieser Statistik ebenfalls berücksichtigt?
    Facebook
    Google
    Microsoft
    Apple
    Dropbox
    etc.

    Wenn nicht (was ich mir sehr gut vorstellen kann) wäre dies eine sehr Lückenhafte Darstellung.
    • TheBean 14.01.2020 12:51
      Highlight Highlight Die haben keine Umsätze in der Schweiz, sonst müssten sie ja Steuern zahlen😂
    • BratmirnenStorch 14.01.2020 13:04
      Highlight Highlight Ganz genau. Trump besteht darauf, dass genau diese Firmen ihren weltweit erzielten Gewinn in den USA versteuern.
      Er selber geht da sicher auch mit gutem Beispiel und maximaler Transparenz voraus.
  • N. Y. P. 14.01.2020 12:00
    Highlight Highlight Die Schweiz sollte die Steuern senken und strukturelle Reformen einleiten, um Investitionen zu fördern. Sie sollte ferner ihre Ausgaben erhöhen, um der hohen Sparquote zu begegnen..

    Gehts noch ?

    Sonst noch Wünsche ?

    Der amerikanische Bundesstaat Delaware ist bekannt für seine Briefkastenfirmen, vor allem in Wilmington, und gilt als Steueroase der USA. Schaut zuerst, dass euer Staat korrekt funktioniert. Danach dürft ihr wieder antanzen mit euren Wünschen..
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 14.01.2020 11:59
    Highlight Highlight Die USA brauchen wiedermal Geld. ^^
  • rburri38 14.01.2020 11:58
    Highlight Highlight Oder: Die USA stellen nur Müll her und müssen aus Europa gute Ware importieren, und geben uns dann die Schuld dafür.
  • So en Ueli 14.01.2020 11:56
    Highlight Highlight USA verreis, verreis, verreis
  • Edwin Schaltegger 14.01.2020 11:44
    Highlight Highlight Die USA wären gut beraten zuerst ihre eigenen Finanzen in Ordnung zu bringen bevor sie "finger-pointing" auf die Schweiz machen. Die USA sitzen auf einem heutigen gigantischen, explosiven Schuldenberg von über 23'000 Milliarden US$ d.h. 73'000 US$ pro Einwohner. Dabei besitzt China als grösster Gläubiger x Mia. von US Staatsanleihen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die USA zahlungsunfähig wird und die Weltwirtschaft in den Abgrund mitreisst.
    • The Destiny // Team Telegram 14.01.2020 15:50
      Highlight Highlight Die USA merken gar nicht, dass China sie aufkauft.
  • RicoH 14.01.2020 11:37
    Highlight Highlight Soviel zu den Menschen, die behaupten, Trump habe keinen Einfluss auf uns...

    Aber klar, das wird die Trump-Fans hier nicht beeinflussen. Die werden auch in der Schweiz geschlossen hinter ihm stehen – egal was der tut oder sagt.
    • Moudi 14.01.2020 12:18
      Highlight Highlight Beim Banken Debakel war Trump aber noch nicht im Amt. Von dem her spielt es keine Rolle wer dieses Amt inne hat. Der eine macht es mit Charme, der andere mit dem vorschlaghammer.. Aber im grundeffekt das selbe, leider.
    • Rabbi Jussuf 14.01.2020 12:25
      Highlight Highlight Das hat doch mit Trumpnur insofern zu tun, als dass er jetzt zufällig im Amt ist.
      Die Übergriffigkeit des US-Finanzministeriums gibt es schon viel länger und wird nach Trump andauern.
      Solange wir es nicht schaffen, endlich den Zahlungsverkehr selber zu organisieren und nicht alles über NY laufen zu lassen, werden die immer die Finger drin haben und besonders Druck auf die Banken ausüben können.
  • Ronaldo Bell 14.01.2020 11:37
    Highlight Highlight Bestimmt sind die EU Hasser und Trump Anhänger hier im Forum, schwer empört und enttäuscht!
  • MarGo 14.01.2020 11:27
    Highlight Highlight Das US-Finanzminiserium kritisiert uns zwecks mangelnder Transparenz??

    - der war gut...

    Kehrt mal vor der eigenen Haustür...


    ach ja, der Tag, an dem der USD als Leitwährung abgelöst wird... ich freu mich drauf... :D
    • Bowerick Wowbagger 14.01.2020 12:19
      Highlight Highlight Und welche Leitwährung schwebt Dir alternativ vor?
    • MarGo 14.01.2020 13:26
      Highlight Highlight und ich dachte, das regnet Blitze... wenn der USD tatsächlich als Leitwährung abgesetzt werden würde (Russland, China und einige im Nahost sind hinter den Kulissen vermutlich schon arg daran am arbeiten) wäre die USA bankrott (bislang dürfen die Schulden anhäufen ohne Konsequenzen), was wahrscheinlich ein weltweites Finanzdebakel zur Folge hätte...

      System-Changer wirds freuen... alle anderen sollten sich das lieber nicht wünschen ;)
    • MarGo 14.01.2020 13:51
      Highlight Highlight das musst du die Russen fragen, Wowbagger ;)
      oder die Chinesen... oder letzten Endes vielleicht die Europäer? ;)

      zur Zeit gibt es m.E. keine Alternativen, aber wie schnell sich das ändern könnte, wissen wir nicht...

      Solange Saudi Arabien der 51. Bundesstaat der USA sind, wird sich nichts ändern... wenn MBS darauf aber mal keine Lust mehr hat, und die Sauds sich finanziell aus Amerika zurückziehen, ist eh Ende Fahnenstange für die gesamte US-Wirtschaft...
      es bleibt spannend :)
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