Schweiz
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Immer mehr Banken setzen Dividende aus – nur die Schweizer nicht



ZUM ZUERCHER PARADEPLATZ, SYNONYM DES FINANZPLATZES SCHWEIZ, STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 24. NOVEMBER 2016, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Paradeplatz Square with the headquarter of Swiss banks UBS, centre, and Credit Suisse, right, and the tram stop Paradeplatz in the square's centre, in Zurich, Switzerland, on October 4, 2016. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Am Zürcher Paradeplatz fliessen die Dividenden noch. Bild: KEYSTONE

Zahlreiche Banken setzen nach einer Anweisung der Europäischen Zentralbank (EZB) ihre Dividendenzahlungen aus. Die Institute ABN Amro, ING, Rabobank oder auch die UniCredit schütten vorerst kein Geld an Aktionäre aus. UBS und Credit Suisse halten dagegen an ihren Dividenden fest.

Die EZB hatte Banken vergangene Woche aufgefordert, wegen der Virus-Pandemie bis mindestens zum 1. Oktober keine Dividenden für die Jahre 2019 und 2020 zu zahlen. Von den Schweizer Behörden kam eine ähnliche Aufforderung. So rieten die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Finanzmarktaufsicht Finma den Banken zu einer «sorgfältigen Abwägung» darüber, wie hoch die Dividenden im aktuellen Umfeld ausfallen sollten.

«Obwohl wir gut kapitalisiert und finanziert sind, halten wir es für klug, die Empfehlungen der EZB zu befolgen», sagte ING-Chef Ralph Hamers, der im Jahresverlauf CEO der UBS werden soll. Die Bank habe dadurch mehr Flexibiliät, um Kunden und die Gesellschaft bei der Bekämpfung der Corona-Krise zu unterstützen. «Dies sind aussergewöhnliche Zeiten für uns alle.»

Nach dem 1. Oktober werde ING weitere Entscheidungen über ihre Dividendenpolitik fällen. Bei ABN Amro hiess es, die Folgen der Virus-Krise für Kunden, die Qualität des Kreditportfolios und die gesamte Wirtschaft seien noch nicht abschätzbar.

Im ersten Quartal erwarte die Bank einen Verlust, auch weil sich ein Kunde in den USA mit riskanten Wertpapieren verzockt hatte. Daher werde ABN Amro den Rat der EZB befolgen und die Dividendenpläne zunächst auf Eis legen.

UBS hält an Dividende fest

Die UBS will dagegen nach wie vor 0.73 Dollar je Aktie an Aktionäre auszahlen. Das Institut verfüge über eine starke Kapitalbasis und sei strategisch gut positioniert, sagte eine Sprecherin des Geldhauses, das während der globalen Finanzkrise 2008/09 vom Staat gestützt werden musste.

«UBS ist als grösste Schweizer Bank in der Lage, die Wirtschaft zu unterstützen und gleichzeitig eine angemessene Dividendenpolitik zu verfolgen.» Auch die Credit Suisse erklärte, sie verfolge eine nachhaltige Dividendenpolitik und werde dies auch weiterhin tun. «Es ist nicht geplant, die bestehende Politik zu ändern.»

UniCredit kündigte bereits am Wochenende an, keine Gewinnausschüttung zu machen und auch die Aktienrückkäufe auszusetzen. Die Münchner HypoVereinsbank, die zur UniCredit gehört, darf dagegen wie geplant eine Dividende von knapp 3.3 Milliarden Euro an den italienischen Mutterkonzern überweisen, wie Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling dem deutschen «Handelsblatt» sagte.

«Wir wollen mit der Empfehlung verhindern, dass in der aktuell unsicheren Lage durch Ausschüttungen womöglich später dringend benötigtes Kapital aus dem Bankensystem abfliesst. Bei Zahlungen zwischen Mutter- und Tochterunternehmen innerhalb von Bankkonzernen ist das aber nicht der Fall.»

Deutsche Bank verzichtet sowieso

Die Deutsche Bank trifft der Dividenden-Rat der EZB nicht, da sie wegen ihres Konzernumbaus bereits angekündigt hatte, auf Gewinnausschüttungen für 2019 und 2020 zu verzichten. Die deutsche Aareal Bank und die Commerzbank machten Fragezeichen hinter ihre Dividendenpläne, trafen aber noch keine entgültige Entscheidung.

Investoren gingen am Montag auf Abstand zu Bankaktien. Der europäische Bankenindex verlor 3.3 Prozent. UniCredit-Titel gaben 2.3 Prozent nach, Aktien von ING und ABN Amro verloren je rund sechs Prozent, die Papiere der UBS gaben an der Schweizer Börse gut zwei Prozent nach. (aeg/sda/awp/reu)

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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Samba 30.03.2020 18:21
    Highlight Highlight Gute Idee! Die Dividenden fliessen ohnehin nur in die Kassen von Staatsfonds von Katar, Saudiarabien oder Singapur - oder von dubiosen Hedge Funds auf den Caymans ...
  • Yogi Bär 30.03.2020 17:25
    Highlight Highlight Gier und Egoismus ersetzen Anstand und Rücksichtsnahme vor allem in der Schweiz! KRANK
  • Tax 30.03.2020 16:26
    Highlight Highlight Frechheit
    • Hierundjetzt 30.03.2020 17:40
      Highlight Highlight Ok
  • Tom Scherrer (1) 30.03.2020 14:14
    Highlight Highlight Ja wen stützen wir denn aktuell grad?
    Ein Grossteil der Kredite und Kurzarbeitsentschädigungen werden für Mieten verwendet. Und das sind in der Regel Bankschulden im Hintergrund. Auch gibt es wohl einige Banken, die Für teile des Personals Kurzarbeit hat.

    Kurzarbeit + Mietausfallkredite vs. Dividenden

    Na klar, gehen die Banken hops haben wir alle keine Freude, darum machen wir es ja.

    Aber jetzt Dividen ausschütten - oder - noch besser darauf zu beharren ist schon sehr schwirig.

    • Tom Scherrer (1) 30.03.2020 16:43
      Highlight Highlight Wir Steuerzahler supporten indirekt so die Gewinne via Dividenden von Inverstment Groups und Spekulanten wie:

      Artisan Partners Limited Partnership, Milwaukee
      Norges Bank, Oslo
      Dodge & Cox, San Francisco
      BlackRock Inc., New York
      MFS Investment Management, Boston
      usw.

      bei der CS das selbe.


      Ich bin für ein Dividendenstopp bis ein Ende in absehbar ist - es ist schlichtweg der komplett falsche Zeitpunkt.
  • Nuscheltier 30.03.2020 13:20
    Highlight Highlight Wieder mal einen Empörungsartikel schreiben?
    Das sind Zahlungen aus dem letzten Jahr...
  • Lumpirr01 30.03.2020 12:51
    Highlight Highlight Moment mal, die jetzt fälligen Dividenden sind doch das Entgeld für die im Jahre 2019 eingegangenen Gewinne rsp. Risiken des Aktienbesitzes als Eigentümer dieser Firmen.

    Genauso haben die Schuldner der Hypotheken im Jahr 2019 Zins zahlen müssen.......

    Die Aktionäre werden im Jahr 2021 + weitere wohl kaum etwas erhalten für das im Jahr 2020 schiefgelaufene Geschäftsjahr.......
    • Lotus_ 30.03.2020 13:00
      Highlight Highlight Dankeschön.
    • RatioRegat 30.03.2020 14:39
      Highlight Highlight Sie verkennen den Unterschied zwischen Aktien und Krediten/Hypotheken. Bei Krediten/Hypotheken ist eine Rückzahlung des geschuldeten Betrags einschliesslich Zinsen geschuldet, bei Aktien hingegen nicht.
      Aktionäre sind Eigentümer des Unternehmens und tragen damit die Geschäftsrisiken mit.
    • Meyer Andrej 30.03.2020 15:15
      Highlight Highlight Warte ab bis die Immoblase platzt und die Raiffeisenbank mit 700 Mrd. Hypos hochgeht. Wenn die Deutsche Bank Probleme bekommt, angeblich sollen dort 1 Bio. € an Schrottkrediten schlummern, die unserTop Banker Joe Ackermann anhäufte, dann werden auch wir in der CH Bauchschmerzen bekommen, von den Mia. an Kosten die auf uns in den nächsten Jahren zukommen möchte ich gar nicht denken!
  • Hierundjetzt 30.03.2020 12:48
    Highlight Highlight Jaaa guet, die CH hat aber via SNB und Regulierung auch dafür gesorgt, dass die Banken ein viel grösseres Eigenkapital haben müssen als die europäischen Banken. Das Geheul von UBS und CS im 2018 (?) schon vergessen?

    Die meisten EU-Banken könnten sich gar nicht in dem Umfang kapitalisieren wie es CH Vorschrift ist...

    Das mit den Dividenden ist aber dennoch der falsche Zeitpunkt.
  • Blitz Gordon 30.03.2020 12:44
    Highlight Highlight Warum sind bei diesem Artikel nur die Banken im Fokus? Vor Kurzem hat gerade Roche ihre Dividende ausbezahlt, fürstlich. Warum sind sie in diesem Artikel nicht erwähnt? Haben denn nach euch nur die Banken Einfluss auf die Volkswirtschaft? Oder war das nur ein 0815-Bankenbashing?
    • rodolofo 30.03.2020 14:10
      Highlight Highlight Könnte man ja noch nachholen...
    • Heini Hemmi 30.03.2020 19:22
      Highlight Highlight Vielleicht, weil Roche nicht Teil des Finanzsystems ist, das in Krisenzeiten stabilisierend wirken könnte?!
    • Pafeld 31.03.2020 17:04
      Highlight Highlight Weil wahrscheinlich keine andere Branche zur Zeit so gut da steht, wie die Pharma? Ausserdem rechtfertigt der Gewinn von Roche eine Dividende. Bei den Banken dagegen sieht man trotz mieser Performance jedoch keinen Grund, darauf zu verzichten.
  • Pafeld 30.03.2020 12:32
    Highlight Highlight Warum sollen die Banken auf Dividenden verzichten? Der Bund hat ja gerade sichergestellt, dass die Geldflüsse über die Banken sichergestellt sind und hat die Garantie für die Schuldner übernommen. Und weil die wohl-doch-Pestalozzi-Banken nun auch noch gratis ihrer volkswirtschaftlichen Verpflichtung nachkommen (und so auch per Zufall ihren eigenen Hintern gegen ausbleibende Kreditrückzahlungen gesichert haben), wird man doch wohl nicht in deren Geschäftspraktiken dreinreden?!
    Es wird Zeit, dass mal wieder eine Bank verstaatlicht wird. Nur um mal zu zeigen, dass dies noch möglich ist.
    • Rethinking 30.03.2020 15:37
      Highlight Highlight Du solltest hier die Aktionäre nicht vergessen. Insbesondere die kleinen wie du und ich...

      Wir tragen das Risiko. Aktuell sind die Bankenaktien nichts mehr wert. Dafür eine Dividende zu erhalten lindert den Schmerz ein klein wenig...
    • Pafeld 30.03.2020 20:27
      Highlight Highlight Das nennt man wohl Anlegerrisiko. Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie diese Performance eine Dividende rechtfertigen soll.

      Ausser natürlich, man will den Ladenoch plündern, bevor er einem komplett um die Ohren fliegt.
    • Rethinking 31.03.2020 13:04
      Highlight Highlight Vergiss nicht: Auch deine Pensionskasse hat viele Aktien und ist gerade in der aktuellen Situation auf Dividenden angewiesen
  • Shlomo 30.03.2020 12:30
    Highlight Highlight Was soll das Problem. Mit den Darlehen der SNB haben wir doch die Banken grade wieder gerettet
    • Hierundjetzt 30.03.2020 13:17
      Highlight Highlight Welche Darlehen hat die SNB gesprochen?

      Am Freitag war der SNB das zwar noch nicht erlaubt. Aber Corona und so...

      Hab ich was verpasst?
    • Markus97 30.03.2020 13:28
      Highlight Highlight Nein, wir haben unsichere Kredite an nicht liquide KMU mit Bürgschaften des Bundes versichert. Wir retten die Unternehmen, und nicht die Banken. Diese dienen lediglich als Werkzeug dazu.
    • Pafeld 30.03.2020 20:34
      Highlight Highlight Natürlich retten wir damit auch die Banken. Bei der aktuell desolaten Lage unserer Banken braucht es nicht viele coronabedingte Kreditausfälle, um deren Aktienkursen vollends den Gnadenstoss zu verpassen. Stoppt der Geldfluss, brennen die Pumpen immer zuerst durch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 30.03.2020 12:23
    Highlight Highlight Was ist das Problem? Die Schweizer Banken sind stabil, tragen freiwillig und kostenlos zur Krisenbewältigung bei und haben versichert allfällige Zinsgewinne aus Bundeskrediten zu spenden. Warum muss man Schweizer Banken extra bestrafen, wenn sie aus der Krise gelernt haben und stabiler wirtschaften, als ihre ausländischen Kollegen?
    • Vecchia 30.03.2020 12:52
      Highlight Highlight Dividenden sollten nur bezahlt werden, wenn das Unternehmen im Geschäftsjahr keine staatliche Unterstützung genutzt hat.

      Ich kenne den Stand betreffend Kurzarbeit- und/oder Entlassungen bei den Banken nicht.
      Aber wenn Kurzarbeitsentschädigungen beantragt werden, dann sind Dividendenausschüttungen die absolute Frechheit.
    • MartinZH 30.03.2020 13:11
      Highlight Highlight @Markus97: Sorry, man kann das doch nicht noch glorifizieren. Dank den auferlegten Eigenkapital-Quoten nach der Finanzkrise, hocken die Banken auf riesigen Reserven. Anstatt das Geld in die Realwirtschaft zu investieren, parken sie das Geld bei der SNB, trotz der hohen Negativ-/Strafzinsen. Jetzt kommt der Bundesrat und deckt die Krisen-Kredite mit nahezu 100%. Ein gefundenes Fressen für die Banken mit Null-Risiko. Freiwillig und kostenlos tragen sie jetzt zur Krisenbewältigung bei? Rosa Brille... Der Bundesrat hat sie dazu verpflichtet. Sie sparen sogar Geld, weil es bei der SNB kosten würde.
    • Markus97 30.03.2020 13:18
      Highlight Highlight @Vecchina Weder die UBS noch die CS bekommen momentan irgendeine staatliche Unterstützung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • hemster (eidg. dipl. Rechtschreibfehler) 30.03.2020 12:08
    Highlight Highlight was interessiert einen aktionär sowas lächerliches wie eine pandemie. nichts is wichtiger als geld, geld, geld und geld

    aber bei einem kleinen unternehmenshusten gleich den staat um hilfe anfragen. sieht man doch gerade bei all den grossunternehmen die um geld betteln. aktionäre befriedigen anstelle sich ein poster aufzubauen.
    • P_hr 30.03.2020 14:03
      Highlight Highlight naja für mich ist es eher erschreckend wie viele KMU's schon nach 1-2 Monaten ins rotieren kommen.
    • Hierundjetzt 30.03.2020 14:35
      Highlight Highlight Ok.

      Du bist auch Aktionär. Sogar ein extrem grosser

      Oder wie meinst Du, wird Dein BVG Guthaben angelegt? Auf einem Postkonto? 😂😂😂😂😂😂
    • Rethinking 30.03.2020 15:41
      Highlight Highlight Du solltest hier die kleinen Aktionäre wie dich und mich...

      Wir tragen das Risiko. Aktuell sind die Bankenaktien nichts mehr wert. Dafür eine Dividende zu erhalten lindert den Schmerz ein klein wenig...

      Ausserdem verfügt auch deine Pensionskasse über viele Aktien. Allenfalls ist sie nun bereits in der Unterdeckung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 30.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Jetzt dürfen die Grossbanken-Boni-Kapitäne sogar in einer grossen Krise die KMU aussaugen, behördlich bewilligt und durch den Steuerzahler garantiert, also Du und ich.
    Künftig werde ich meine Wortwahl für die Finanzindustrie von Neo-Kapitalismus auf Raubtierkapitalismus ändern, womit ich dann auf der Ebene von Helmuth Schmidt und Jean Ziegler gelandet wäre.
    Die ausländisch beherrschten beiden Grossbanken in der Schweiz (US-Heuschreckenfonds und arabische Kettensäge) sind weltweit die schlimmsten.
    • Rethinking 30.03.2020 15:42
      Highlight Highlight Du und ich haben vielleicht auch ein paar wenige Aktien und tragen so das Risiko....

      Aktuell sind die Bankenaktien nichts mehr wert. Dafür eine Dividende zu erhalten lindert den Schmerz ein klein wenig...
    • Bits_and_More 30.03.2020 17:18
      Highlight Highlight Wo sagen den nun die "phösen Banken" die kleinen KMUs aus? Mit 0% Zinsen?
  • Dieter123 30.03.2020 12:04
    Highlight Highlight Na klar, raus mit den Dividenten. Wenns nicht reicht, dann helfen die Steuerzahler wieder aus der Patsche.
    Ähm, falls es noch genügend Steuerzahler gibt
    • Hierundjetzt 30.03.2020 14:37
      Highlight Highlight So funktioniert das mit den Dividenden aber nicht. Da hat jemand im Homeschooling wieder mal nicht aufgepasst.

      Dividenden = „Zins“ am Anteil (Aktie) am Unternehmen
  • P_hr 30.03.2020 11:42
    Highlight Highlight als aktionär sage ich da nicht nein :D
    • Der Rückbauer 30.03.2020 16:54
      Highlight Highlight Hast ja auch schon viel Kohle verloren, wenn Du Investor und nicht Spekulant bist.

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