Schweiz
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The name plate on the house of art collector Cornelius Gurlitt is pictured in Salzburg, in this November 6, 2013 file picture. Over two years after the discovery of missing masterpieces looted by the Nazis from their Jewish owners, German officials and a Swiss museum are expected to confirm on November 24, 2014, that the paintings will go to Switzerland. The Bern Art Museum discovered in May it had been named sole heir of Cornelius Gurlitt, the recluse who kept the collection of 1,280 artworks hidden for decades until tax inspectors stumbled upon them on a visit to his Munich apartment in 2012. REUTERS/Dominic Ebenbichler/Files (AUSTRIA - Tags: SOCIETY)

Das Namensschild am Haus von Cornelius Gurlitt. Hinter dieser Türe sind all die Werke gefunden worden.  Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Gurlitt-Erbe: Zweifel an der Vollständigkeit



Möglicherweise fehlen wichtige Dokumente im Erbe des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt, welches er dem Kunstmuseum Bern vermachte. Ein Münchner Gericht hat diese Woche zwar das Testament des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt als gültig bestätigt. Doch nun kommen Zweifel auf, ob diese Erbschaft überhaupt komplett ist, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

Neue Informationen lassen vermuten, dass bei der Räumung von Gurlitts Haus in Salzburg wichtige Papiere verschwunden sind. «Für uns lautet die entscheidende Frage: Haben wir nun alles, oder wurden Materialien oder Werke aus dem Haus in Salzburg entwendet?», sagt Marcel Brülhart, leitender Berater des Kunstmuseums zur Zeitung. 

Das sind einige der Gurlitt-Bilder

Im verwahrlosten Haus sind im Februar 2014 rund 240 Gemälde und Zeichnungen entdeckt worden – etwa von Cézanne, Monet, Gauguin und Picasso. Sie stammen, wie die Werke aus Gurlitts Münchner Wohnung, aus dem Nachlass seines Vaters Hildebrand, eines der wichtigsten Kunsthändler der Nazis. Der Wert dürfte sich auf Hunderte Millionen Franken belaufen. (feb)

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