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Liveticker

Deutschland: Zahlen steigen weiter stark ++ Totimpfstoff soll gegen Omikron schützen

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
20.01.2022, 13:4121.01.2022, 09:46
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Donnerstag 39'807 neue Corona-Fälle. 138 Personen mussten ins Spital, 13 Menschen sind verstorben.
  • 68,0 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind doppelt geimpft, 36,0 Prozent haben eine Auffrischimpfung.
  • Seit 20. Dezember gilt in der Schweiz eine landesweite 2G-Pflicht in Restaurants, Kultur-, Sport- und Freizeitbetrieben und an Veranstaltungen in Innenräumen. Zusätzlich gelten an diesen Orten eine Maskenpflicht und eine Sitzpflicht beim Konsumieren. Zudem hat der Bundesrat eine Homeoffice-Pflicht beschlossen.
  • Bislang wurden 25,7 Millionen Covid-Zertifikate ausgestellt. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier.
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Liveticker: Corona National+International 21.01.2022

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9:56
Thurgau bietet Booster-Impfung für Teenager an
Im Kanton Thurgau können sich ab der kommenden Woche neu auch Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren boostern lassen. Voraussetzung ist, dass die letzte Corona-Impfung mindestens vier Monate zurückliegt.

Der Thurgau folgt damit den Impfempfehlungen der eidgenössischen Kommission für Impffragen und des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), wie es in einer Mitteilung vom Freitag hiess.

Jugendliche können sich ab Montag im Impfzentrum in Weinfelden ohne Voranmeldung boostern lassen oder ab Dienstag einen Termin in einer der acht regionalen Impfstellen buchen. Die Impf-Nachfrage sei derzeit eher gering und die Wartezeiten daher kurz, schrieb der Kanton. Gespritzt wird der Impfstoff von Pfizer/Biontech.

Teenager brauchen für die Auffrischungsimpfung eine schriftliche Einverständniserklärung ihrer Eltern. Das Formular dafür findet sich auf der Homepage des Kantons unter www.tg.ch/impfen. Eine Begleitung durch die Eltern zum Impftermin ist nicht nötig. (sda)
9:37
9:12
Impfpflaster wird in Lausanne untersucht
Eine Impfmöglichkeit für Menschen, die Angst vor einer Corona-Impfung haben, wird derzeit in der Schweiz untersucht. Das Forschungszentrum Unisanté in Lausanne analysiert in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Lausanne (CHUV) das Anti-Covid-Pflaster. Die Studie hat am 10. Januar begonnen und soll sechs Monate dauern. 26 Freiwillige haben das erste Pflaster bereits bekommen, eine zweite, leicht stärkere Dosis soll folgen, berichtet die «Bild». Es ist die erste Studie weltweit, welche den Pflaster-Impfstoff untersucht. Das Vakzins PepGNP wird im Auftrag des britischen Biotech-Unternehmens Emergex Vaccines getestet. (cst)
8:54
Labor kommt nicht nach: Winterthurer Schulen stellen Pooltests ein
Eine Schuelerin beim Spucktest (PCR-Speichel-Test) in einem Schulzimmer der Schule Pfingstweid in Zuerich, aufgenommen am Dienstag, 11. Januar 2022. Mit regelmaessigen Tests an Schulen versuchen die Behoerden die Ausbreitung des Coronavirus zu verringern. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Bild: keystone
An den Winterthurer Schulen werden die Corona-Pooltests per sofort vorläufig eingestellt. Das zuständige Labor ist aus Kapazitätsgründen nicht mehr in der Lage, die Tests auszuwerten. Ein Ersatzlabor konnte nicht gefunden werden.

Die in dieser Woche erfolgten Pooltests wird das Labor noch auswerten, wie die Stadt Winterthur am Freitag mitteilte. Bei einem positiven Test erfolgen aber keine Einzelnachtestungen. Eltern, die ihre Kinder nachtesten lassen wollen, können dies individuell tun: «Der Kanton hat zugesagt, dass die Testkosten übernommen werden.»

Die Pooltest bleiben gemäss Mitteilung so lange eingestellt, bis die Nachtestungen wieder vorgenommen werden können. Die Labore sind derzeit angesichts der Omikron-Fälle landesweit mit PCR-Tests stark belastet. Gemäss Bundesratsentscheid vom Mittwoch gehören die Schulen nicht zu den Testgruppen, die priorisiert werden. (sda)
8:44
Weiter starker Anstieg der Corona-Zahlen in Deutschland
Die in Deutschland gemeldete 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen hat erstmals die Schwelle von 700 überschritten. Das staatliche Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 706,3 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 638,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 470,6 (Vormonat: 306,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 140 160 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 92'223 Ansteckungen.

Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Labore und Gesundheitsämter zunehmend an Kapazitätsgrenzen geraten.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 170 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 286 Todesfälle. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 116 485. (sda/dpa)
8:44
Totimpfstoff Valneva soll auch gegen Omikron schützen
Einen reinen Totimpfstoff hat die französische Firma Valneva entwickelt. Wie erste Studienergebnisse zeigen, soll der Impfstoff auch gegen Omikron schützen. Die nach drei Dosen gebildeten Antikörper sollen die Omikron-Variante neutralisieren. Dies zeigen die Laborergebnisse von 30 geimpften Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmern. 87 Prozent wiesen Antikörper gegen die Omikron-Variante auf.

Der Totimpfstoff enthält in einer abgetöteten Form den Sars-Cov-2-Virus. Diese mRNA-Impfstoffe enthalten im Unterschied keine Proteine der Krankheitserreger, sondern Boten-RNA. Totimpfstoffe sorgen in der Regel für eine breitere Immunreaktion.

Die endgültige Zulassung für den Impfstoff durch die EU-Kommission steht noch aus. (cst)
20:48
Frankreich lockert Corona-Massnahmen – Härtere Regeln für Ungeimpfte
Frankreich lockert die Corona-Beschränkungen im Februar schrittweise und verschärft zugleich die Regeln für Ungeimpfte von Montag an erheblich. Sie haben dann mit der Einführung des landesweiten Impf- und Genesungsnachweises keinen Zugang mehr zu Gastronomie, Kulturstätten, Sportveranstaltungen und zum Fernverkehr, wie Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend ankündigte.

Für alle Menschen ab 16 Jahren wird eine vollständige Impfung damit zur Voraussetzung zur uneingeschränkten Teilnahme am öffentlichen Leben. Menschen, die sich bis Mitte Februar für eine erste Impfung entscheiden, dürfen danach vorübergehend weiter einen zusätzlichen negativen Test als Zugangsvoraussetzung vorlegen.

Trotz aktuell hoher Infektionszahlen schütze die hohe Impfquote die Kliniken vor einer Überlastung, sagte Castex. 93 Prozent der Erwachsenen seien geimpft und eine Million Menschen hätten sich nach Ankündigung der 2G-Regeln noch für die Immunisierung entschieden. Ab dem 2. Februar könnten daher die Kapazitätsbeschränkungen für Sport- und Kultureinrichtungen aufgehoben werden – ebenso wie Maskenregelungen im Freien. Die Homeoffice-Verpflichtung werde in eine Empfehlung umgewandelt. Am 16. Februar dürfen Diskotheken wieder öffnen, auch das Essen und Trinken in Zügen ist dann wieder erlaubt. (sda/dpa)
19:09
Österreich führt allgemeine Corona-Impfpflicht ein
Österreich führt eine allgemeine Impfpflicht zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ein. Das hat der Nationalrat am Donnerstag mit breiter Mehrheit beschlossen. Der Schritt ist die bisher weitreichendste Regelung in der EU, Italien und Griechenland haben lediglich eine für ältere Menschen geltende Impfpflicht.

Die Impfpflicht soll für alle Bürger gelten, die mindestens 18 Jahre alt sind. Ausnahmen sind vorgesehen für Schwangere sowie alle, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen. Auch Genesene sind bis 180 Tage nach der Covid-19-Erkrankung von der Impfpflicht befreit. Bei Verstössen gegen die Verpflichtung drohen einkommensabhängige Strafen von bis zu 3600 Euro. Der Bundesrat, also die Länderkammer, muss dem Gesetz voraussichtlich am 3. Februar ebenfalls noch zustimmen – das gilt aber als Formsache.

Das Gesetz soll in mehreren Stufen umgesetzt werden. Erst ab Mitte März sind stichprobenartige Kontrollen durch die Behörden vorgesehen. So soll zum Beispiel die Polizei bei ihren Einsätzen auch den Impfstatus überprüfen. Vonseiten der Polizeigewerkschaft gab es wegen dieser zusätzlichen Aufgabe auch Kritik. Die ursprünglich geplante lückenlose Kontrolle durch einen Abgleich des Melderegisters mit dem Impfregister ist nur noch als Möglichkeit vorgesehen. Diese Massnahme soll davon abhängig gemacht werden, ob die Impfquote wie erhofft deutlich steigt. (sda/dpa)
15:22
Gegen 4200 neue Coronafälle im Kanton Bern
Testen, testen, testen: Die neue Corona-Eind
Bild: sda
Im Kanton Bern sind innerhalb von 24 Stunden gegen 4200 neue Coronafälle registriert worden - so viele wie noch nie. Todesfälle gab es keine zu verzeichnen.

Insgesamt 4194 Personen wurden positiv auf Corona getestet, wie aus den jüngsten Zahlen der bernischen Gesundheitsdirektion hervorgeht. Die vielen Neuansteckungen gehen auf die Omikron-Variante des Coronavirus zurück. Diese Pandemiewelle schwappt derzeit über die Schweiz.

Die Positivitätsrate lag am Donnerstag im Kanton Bern bei 30,62 Prozent. Die Rate sagt aus, bei wie vielen der Getesteten das Coronavirus nachgewiesen wurde.

Trotz der vielen Neuansteckungen ist die Zahl der Spitalpatienten rückläufig. Am (gestrigen) Mittwoch registrierte der Kanton Bern noch 162 Covid-Patienten in Berner Spitälern - gegenüber 200 in der Vorwoche.

Seit Pandemiebeginn verzeichnet der Kanton Bern 182'820 Coronafälle. 1400 Personen starben bislang an Covid-19. (sda)
15:21
Zahl der Spitaleinweisungen im Wochenvergleich gesunken
In der zweiten Woche des neuen Jahres ist zwar die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus in der Schweiz und in Liechtenstein gestiegen. Doch es gab im Wochenvergleich weniger Spitaleinweisungen mit oder wegen Covid-19. Auch die Zahl der Verstorbenen ging zurück.

In der Woche ab dem 10. Januar wurden 185'406 neue bestätigte Fälle registriert; das bedeutet eine Inzidenz von 2128,81 Fällen pro 100'000 Einwohner in dieser Woche. Das schrieb das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag in seinem Wochenbericht. In der Vorwoche waren 2,4 Prozent weniger Fälle gemeldet worden.

Doch gleichzeitig mussten weniger Menschen mit oder wegen Covid-19 in ein Spital eingewiesen werden, nämlich 576. Der Rückgang in der zweiten Woche von 2022 betrug gegenüber der ersten rund 26 Prozent.

Die regionalen Unterschiede sind beträchtlich. Im Genfersee-Gebiet gab es mit 9,88 Spitaleinweisungen auf 100'000 Einwohner die meisten Eintritte, wobei der Kanton Genf herausstach. Unterdurchschnittlich waren die Quoten von 4,6 respektive 4,27 Hospitalisationen auf 100'000 Einwohner für die Zentralschweiz und das Tessin.

Überdurchschnittlich oft mussten in der zweiten Januarwoche über 60-Jährige ins Spital eingewiesen werden und am häufigsten die ältesten Menschen. Bei über 80-Jährigen mussten in der zweiten Januarwoche - auf 100'000 Einwohner gerechnet - am meisten Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 ins Spital, nämlich rund 33.

In der Woche ab dem 10. Januar starben 89 Menschen mit oder wegen Covid-19, knapp zehn Prozent weniger als in der Vorwoche und in den meisten Fällen über 80-jährige Menschen. Von den 89 Verstorbenen waren drei zwischen 50 und 59 Jahre und weitere 28 60 bis 79 Jahre alt. Die übrigen waren über 80-jährig.

Getestet wurde in der zweiten Januarwoche etwas mehr als in der ersten. Das BAG registrierte zusammengezählt 603'870 PCR-Tests und Antigen-Schnelltests. Das waren gut sechs Prozent mehr als in der Woche davor. (sda)
14:28
Bei Zürcher Infektionszahlen gibt es wohl eine riesige Dunkelziffer
Die Infektionszahlen im Kanton Zürich gehen immer weiter hoch. Am Donnerstag lagen sie bereits bei 6500 neuen Fällen. Der Kanton rechnet aber mit einer riesigen Dunkelziffer.

Viele Leute hätten mittlerweile das Gefühl, dass sie sich nicht testen lassen müssten, sagte Peter Indra von der Gesundheitsdirektion am Donnerstag vor den Medien. Sie seien überzeugt, dass eine Ansteckung mit der Omrikon-Variante ja kaum zu spüren sei. Viele Fälle würden wohl auch nicht entdeckt.

Die Gesundheitsdirektion geht deshalb von einer grossen Dunkelziffer von einem Faktor zwei bis vier aus, was bedeutete, dass es am Donnerstag in Wahrheit nicht 6500 neue Fälle gab, sondern 20'000 oder 30'000 Fälle.

Eine Infektion mit der Omrikon-Variante verläuft bei Geimpften in der Regel mit vergleichsweise leichtem Verlauf. (sda)
13:41
39'807 neue Fälle – Spitaleinweisungen gehen massiv zurück
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 39'807 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Das sind 9,2 Prozent mehr als in der Vorwoche (7-Tages-Schnitt). Gleichzeitig registrierte das BAG 13 neue Todesfälle und 138 Spitaleinweisungen (–26,8 Prozent). Der Anteil der doppelt Geimpften liegt bei 68 Prozent, geboostert sind 36 Prozent.

Gemeldet wurden 108'896 Tests. Die mittlere Positivitätsrate der letzten Tage lag bei 37,1 Prozent.

Neuste Corona-Zahlen in der Schweiz und Liechtenstein
12:30
Bieler Schulen verzichten auf Umstellung auf Massentests
Primarschuelerinnen halten Kinder Masken auf einem Pausenplatz einer Schule, aufgenommen am Montag, 3. Januar 2022 in Zuerich. Die Maskentragpflicht im Kanton Zuerich wird mit dem Schulstart nach den Weihnachtsferien ab Montag, 3. Januar 2022 auf Schueler ab der 1. Primarschulklassen ausgeweitet. (KEYSTONE/Michael Buholzer)
Bild: keystone
Die Stadt Biel bleibt für ihre Schulen vorerst beim System des Ausbruchstestens im Falle von positiven Covid-19-Fällen. Für Massentests sind laut den Behörden die organisatorischen Probleme zu gross.

Trotz Überlastung bewähre sich das Ausbruchstesten in der Stadt Biel, teilten die Stadtbehörden am Donnerstag mit. Demgegenüber seien die Gemeinden, die sich für Massentests entschieden hätten, mit zahlreichen organisatorischen Problemen konfrontiert - etwa der Verzögerung bei der Materiallieferung.

Zudem befürchten die meisten Schulen in Biel, dass die vom Kanton Bern geforderte Teilnahmequote von mindestens 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler nicht erreicht wird. Bei einer Änderung der Ausgangslage behalten sich die Bieler Behörden Anpassungen vor. (sda)
11:53
Busverkehr Solothurn muss wegen Corona-Ausfällen Fahrplan ausdünnen
Wegen personellen Engpässen aufgrund der Coronapandemie muss der Busbetrieb Solothurn und Umgebung den Fahrplan ausdünnen. Der neue Fahrplan gilt bis und mit 5. Februar.

Betroffen sind die Linien 1, 2 sowie 5/7, wie der Busbetrieb Solothurn und Umgebung (BSU) am Donnerstag mitteilte. Auf der Linie 1 (Recherswil-Oberdorf) gilt der Halbstundentakt. Auf den übrigen Linien fallen Entlastungskurse auf bestimmten Streckenabschnitten aus. (sda)
10:55
"Test&Go": Thailand lockert ab Februar wieder die Einreiseregeln
A palm tree casts a shadow on the empty tourist beach of Patong on Phuket, southern Thailand, Monday, June 28, 2021. Thailand's government will begin the "Phuket Sandbox" scheme to bring the tourists back to Phuket starting July 1. Even though coronavirus numbers are again rising around the rest of Thailand and prompting new lockdown measures, officials say there's too much at stake not to forge ahead with the plan to reopen the island to fully-vaccinated travelers. (AP Photo/Sakchai Lalit)
Bild: keystone
Urlauber, die den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben, können ab Februar wieder quarantänefrei nach Thailand einreisen.

Das vor einem Monat aus Angst vor einer Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus ausgesetzte «Test&Go»-Modell werde zu Monatsanfang wieder eingeführt, teilte das Covid-Krisenzentrum CCSA am Donnerstag nach einer Sitzung in Bangkok mit. Jedoch werden die Regeln leicht verschärft.

Statt nur einen PCR-Test nach der Ankunft in Thailand machen zu müssen, ist demnächst ein weiterer PCR-Test am fünften Tag nach der Ankunft erforderlich. Zudem müssen Touristen ihren Aufenthaltsort mittels einer App nachverfolgen lassen, sagte CCSA-Sprecher Taweesilp Wisanuyothin.

Grund für die Wiederaufnahme des Modells sei, dass sich die Zahl der täglichen Neuinfizierungen im Land trotz der Ausbreitung der ansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus bei 7000 bis 8000 Fällen pro Tag eingependelt habe, hiess es. Zudem ist die Zahl der schweren Erkrankungen und der Todesfälle im Land weiter niedrig.

Die Regierung in Bangkok hatte Ende Dezember aus Angst vor steigenden Fallzahlen wegen Omikron beschlossen, das «Test&Go»-Modell zunächst auf Eis zu legen. Zuletzt mussten Einreisende je nach Herkunftsland und Impfstatus wieder sieben oder zehn Tage in Quarantäne.

Lediglich auf den grössten Inseln Phuket und Ko Samui sowie in den Provinzen Krabi und Phang-nga können Urlauber seither mittels des so genannten Sandbox-Modells unter bestimmten Auflagen quarantänefrei Ferien machen. Dieses Modell soll bald um weitere beliebte Reiseziele wie Pattaya und Ko Chang erweitert werden.
10:29
Kanton Bern entschärft Streit ums Maskentragen bei jüngeren Schulkindern
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Bild: shutterstock
Weil der Kanton Bern die Maskentragpflicht für die Erst- bis Viertklässler bis Mitte Februar verlängert hat, erlaubt er Eltern, während dieser Zeit den Kindern Privatunterricht zu erteilen.

Damit will der Kanton den Schulen einen möglichst pragmatischen Umgang mit der Situation ermöglichen, wie die Bildungs- und Kulturdirektion in einer Mitteilung vom Donnerstag bekannt gibt.

Die Maskenpflicht für die jüngeren Schülerinnen und Schüler stösst bei manchen Eltern auf erbitterten Widerstand. Die Auseinandersetzungen belasten Lehrkräfte und Schulleitungen.

Nun können Erziehungsberechtigte, die dies wünschen, ihre Kinder befristet selbst unterrichten. Sie übernehmen während dieser Zeit aber auch die Verantwortung für die schulische Bildung. Vor dem Start des Privatunterrichts müssen dies die Erziehungsberechtigten der Schulgemeinde und dem zuständigen Schulinspektorat per Formular melden. (sda)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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Was junge TikTok-Stars zur Pandemie zu sagen haben

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