Schweiz
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Klima-Forscher: 2019 war das wärmste Jahr in Europa



Die Schweiz und Mitteleuropa im Griff der Hitze, Juli 2019

Europa hat 2019 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Weltweit war es das zweitwärmste Jahr - in einer Reihe gleich fünf aussergewöhnlich warmer Jahre, wie der Copernicus-Klimawandeldienst (Copernicus Climate Change Service) am Mittwoch im britischen Reading mitteilte.

Den Auswertungen zufolge sind auch die klimaschädlichen Kohlendioxid-Konzentrationen (CO2) in der Atmosphäre gestiegen. Die Experten sprachen von «zweifelsohne erschreckenden Alarmsignalen».

Speziell auf Europa bezogen herrschten das ganze Jahr überdurchschnittlich warme Temperaturen. Zwar brachen die Durchschnittswerte der einzelnen Jahreszeiten keine Rekorde. Über das gesamte Jahr gesehen hat Europa in den Statistiken aber sein wärmstes Kalenderjahr erlebt, knapp vor 2014, 2015 und 2018.

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«2019 war erneut ein aussergewöhnlich warmes Jahr: Weltweit gesehen das zweitwärmste, wobei gleich mehrere Monate Temperaturrekorde brachen», sagte der Wissenschaftler Carlo Buontempo. Copernicus ist das wichtigste Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union. Auch nach vorläufigen Daten der US-Wetterbehörde Noaa war 2019 weltweit das zweitwärmste Jahr. Eine endgültige Berechnung von ihr steht noch aus.

Zu warm in Alaska und der Arktis

Deutlich wärmer im Vergleich zum Durchschnitt von 1981 bis 2010 war es demnach in Alaska und über weiten Teilen der Arktis. Nahezu alle Landmassen waren den Statistiken zufolge überdurchschnittlich warm, vor allem in Ost- und Südeuropa, Südafrika sowie Australien, wo derzeit grossflächige Brände wüten. In Teilen Kanadas lagen die Jahrestemperaturen dagegen unter dem Durchschnitt.

«Die letzten fünf Jahre nehmen die Plätze 1 bis 5 der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen ein», erklärten die Forschenden des Copernicus-Klimadienstes. «2019 war knapp 0.6 Grad Celsius wärmer als der Durchschnitt in den Jahren 1981 bis 2010.» Die durchschnittliche Temperatur der vergangenen fünf Jahre habe zwischen 1.1 und 1.2 Grad über dem vorindustriellen Durchschnitt gelegen, teilten die Experten weiter mit.

Für die Schweiz rangiert 2019 laut Meteoschweiz auf Platz fünf der wärmsten Jahre seit Messbeginn im Jahr 1864. Alle fünf extremen Jahre fallen in den Zeitraum seit 2010, dies sind neben 2019 auch 2011, 2014, 2015 und 2018. (aeg/sda/dpa)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eh Doch 09.01.2020 16:28
    Highlight Highlight man muss schon eine unverwechselbare ignoranz an den tag legen, dass man die fakten nicht sieht
  • TingelTangel 09.01.2020 10:14
    Highlight Highlight 2020 - wird Wärmer , wenn es so Weiter geht.
  • Do not lie to mE 08.01.2020 20:04
    Highlight Highlight "Daten der US-Wetterbehörde Noaa"
    Nun im Video werden einige "NOAA" Daten-Anpassungen in Frage gestellt. Die NASA hat die Wärmedaten der Arktis von den 40er anscheinend bewusst von den Grafiken entfernt. Als der australische Senator Malcolm Roberts sie dazu befragte, leugneten sie wütend.
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    • Baruch de Spinoza 09.01.2020 13:23
      Highlight Highlight Ziemlich gewagte Verschwörungstheorie aufgrund einiger Indizien. Ich verschwöre zurück: Solche Videos werden gezielt von bspw. den Saudis und anderen Klimawandelleugnern gefördert, weil sie sich vor der Energiewende fürchten und ganz konkret die bevorstehende Börsenkapitalisierung von Saudi Aramco hochtreiben wollen. Da die Kapitalisierung von Rohöl, Kohle u.Ä. in direkter Korrelation zur öffentlichen Meinung betreffend Klimawandel in Westeuropa und den USA steht, versucht jetzt die finanzkräftigste Industrie der Welt, die Ölindustrie, Skepsis zu schüren, um ihren Goldesel nicht zu verlieren.
    • Do not lie to mE 09.01.2020 15:55
      Highlight Highlight Ein in der Ölindustrie tätiger Wisenschaftler der lediglich die erste Klimamodelle programiert hat und dann von den Saudis als Naturschützer/Youtuber in Colorado angestellt wurde. Er ist der erste jüdische Angestellte bei Aramco.
      Hier einer seiner feinsten Videos "The End Of The Planet"

      Yup "Dude whatever floats your boat"
      Play Icon
    • Eh Doch 09.01.2020 16:30
      Highlight Highlight halt dich weiter an deinem strohhalm fest. Wenn du dies nicht tätest hättest grosse angst vor der zukunft

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