Von New York bis Tokyo – es berichtet die ganze Welt über Crans-Montana
Der tödliche Brand in der Silvesternacht in Crans-Montana hat weit über die Schweiz hinaus Erschütterung ausgelöst. In dem Walliser Wintersportort kamen bei einem Feuer in einem Nachtlokal mehrere Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Die genauen Umstände des Brandes sind weiterhin Gegenstand von Ermittlungen, fest steht jedoch: Die Katastrophe ereignete sich mitten in einem der bekanntesten Ski- und Ferienorte der Alpen – zu einem Zeitpunkt, an dem sich dort viele internationale Gäste aufhielten.
Entsprechend gross ist das internationale Echo. Medien auf der ganzen Welt berichten prominent über die Ereignisse in der Schweiz. Von Europa über Nordamerika bis nach Asien widmen grosse Tageszeitungen und Nachrichtenportale dem Brand umfangreiche Berichte, viele davon auf ihren Start- oder Titelseiten. Immer wieder wird dabei betont, dass Crans-Montana als exklusiver Ferienort gilt, der besonders über die Feiertage zahlreiche ausländische Touristen anzieht.
Die Berichterstattung ist geprägt von Fassungslosigkeit und Anteilnahme. Internationale Medien sprechen von einer der schwersten Tragödien in einem europäischen Wintersportort seit Jahren. In Kommentaren und Analysen wird die Frage nach der Sicherheit in Ausgeh- und Ferieninfrastrukturen ebenso aufgegriffen wie die Belastung der Rettungskräfte und Spitäler, die in der Silvesternacht und in den darauffolgenden Stunden im Dauereinsatz standen.
Zahlreiche Zeitungen zitieren Augenzeugenberichte, schildern den grossangelegten Helikoptereinsatz und verweisen auf die eingerichteten Hotlines für Angehörige. Gleichzeitig erreichen die Schweiz aus dem Ausland viele Beileidsbekundungen – von Politikerinnen und Politikern, aber auch von Tourismusverbänden und internationalen Organisationen.
Der Brand von Crans-Montana ist damit nicht nur ein nationales Unglück, sondern ein Ereignis, das weltweit Aufmerksamkeit erzeugt. Die Anteilnahme ist gross – und mit ihr die Hoffnung, dass die Ursachen rasch geklärt und Lehren für die Zukunft gezogen werden können.
