Zuwanderung in die Schweiz hat sich laut Bund verlangsamt
Die Zuwanderung in die Schweiz hat sich im vergangenen Jahr verlangsamt. Einerseits haben mehr Ausländerinnen und Ausländer die Schweiz wieder verlassen, und andererseits sind weniger Menschen neu zugezogen als 2024.
83'000 in der Schweiz ansässige ausländische Staatsangehörige hätten die Schweiz 2025 verlassen, schrieb das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Montag aufgrund von provisorischen Zahlen. Das seien rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Gleichzeitig kamen rund 165'000 Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz, laut SEM rund 3 Prozent weniger als 2024. Zum zweiten Mal in Folge sei damit die Netto-Zuwanderung von Ausländern zurückgegangen. Für 2025 lag sie bei 75'000 Personen, 10 Prozent tiefer als 2024.
Aus EU- und Efta-Staaten zogen rund 5 Prozent weniger Menschen in die Schweiz als 2024. Für die meisten war ein Job der Grund dafür. Aus Drittstaaten kamen rund 20 Prozent weniger neu Zugewanderte. Ende 2025 lebten rund 2,4 Millionen Ausländerinnen und Ausländer im Land. (sda)
