Schweiz
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epa07781616 The container ship Cosco Shipping Andes of COSCO shipping lines is maneuvered by a tug boat towards the Tollerort container terminal of port operator HHLA (Hamburger Hafen und Logistik) in Hamburg, northern Germany, 20 August 2019. Hamburg is the most important port in Germany.  EPA/FOCKE STRANGMANN

Bild: EPA

Deutscher Zoll blockiert Schweizer Medizin-Importe aus China

Der deutsche Zoll in Hamburg hat eine Lieferung mit Medizinalgütern festgesetzt. Der Schiffscontainer wäre für die Schweiz bestimmt. War es ein Versehen?



Am Sonntag sorgte ein Artikel aus der «NZZ am Sonntag» für reichlich Ärger in der Schweiz. Der deutsche Zoll blockierte eine Lieferung mit 240'000 Schutzmasken, die für die Schweiz bestimmt waren. Laut dem Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) sei es kein Einzelfall, weitere Transporte seien blockiert.

Dahinter steckt der Entschluss Deutschlands von letzter Woche, dass die Versorgung der eigenen Bevölkerung im Kampf gegen das Coronavirus Priorität habe. Der grosse Kanton verbot deswegen die Ausfuhr von medizinischen Schutzmaterialien.

Nun berichtet der «Tagesanzeiger» von einem weiteren Fall, der noch gravierender ist. Gemäss mehreren voneinander unabhängigen Quellen blockiert der deutsche Zoll in Hamburg einen Schiffscontainer mit Medizinalgütern. Ein Schweizer Importeur hatte die Lieferung in China bestellt, der Container wäre also nur zu Transitzwecken durch Deutschland. Rechtlich gesehen, war der Container also gar nicht in die Bundesrepublik eingeführt worden. Gemäss «Tagi» befinden sich im Container Operationshandschuhe aus asiatischer Produktion.

«Weitet sich der deutsche Exportstopp für medizinisches Schutzmaterial zum Handelsembargo gegen die Schweiz aus?»

«Tagesanzeiger»-Artikel

Parmelin interveniert

Das Wirtschaftsdepartement bestätigte den Lastwagenfall vom Sonntag, zum neuen Fall in Hamburg will es sich aber nicht äussern. Gegenüber dem «Tagi» sagte das Departement jedoch, dass man von mehreren blockierten Lieferungen Kenntnis habe und man unter Hochdruck an einer Lösung arbeite.

Bundesrat Guy Parmelin spricht zur Initiative ÒStop der HochpreisinselÓ, an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 9. Maerz 2020 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Bild: KEYSTONE

So habe Bundesrat Parmelin am Montag persönlich in Berlin interveniert und mit seinem deutschen Amtskollegen Peter Altmaier telefoniert. Parmelins Kommunikationschef Urs Wiedmer sagte, die Gespräche laufen «lösungsorientiert auf höchster Ebene weiter.» Laut «Tagesanzeiger» mit Erfolg: Eine Quelle beim deutschen Zoll berichtete, dass der Container in Hamburg wieder freigegeben wurde und es sich dabei nur um ein Versehen gehandelt hätte. Offiziell bestätigt ist dies aber nicht.

Exportstopp trifft Schweiz besonders hart

Das Dekret des deutschen Wirtschaftsministerium vom 4. März verbietet jegliche Ausfuhr von Schutzbrillen, Masken, Schutzanzügen und weiterem Schutzmaterial in andere EU-Länder oder Drittstaaten.

Da die Schweiz fast das gesamte medizinische Schutzmaterial importiert, hat Dekret besonders harte Auswirkungen. Gut möglich, dass jetzt aber Bewegung in die Sache kommt. Die deutsche Botschaft sagte auf Anfrage, dass das Dekret «noch diese Woche angepasst werde, um im Einzelfall Exporte genehmigen zu können.» Es seien mehrere Ministerien in den Prozess involviert.

Am Montag hiess es bei einer Pressekonferenz des Auswärtigen Amts in Berlin: Man stehe «in einem engen Austausch mit unseren europäischen Partnern, eben auch mit der Schweiz. Klar ist natürlich: Wir wollen hier in Europa solidarisch sein.»

Grippe und Covid-19 im Vergleich

Reaktionen aus der Schweiz

Nun wird auch die Politik in der Schweiz aktiv: Der Zürcher FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann habe in der aussenpolitischen Kommission mehrere Fragen eingereicht, so verlange er etwa vom Bundesrat, eine Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) zu prüfen. Auf Twitter schrieb er: «Internationale Klagen sind vorzubereiten!»

(jaw)

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    Alle Leser-Kommentare
  • nemo2018 11.03.2020 23:29
    Highlight Highlight Wie ist es möglich, dass die Schweiz (a.d 2020!) für diese lebenswichtigen Waren vom Ausland abhängig ist?

    Kann man diese Masken nicht hier produzieren?

    Manchmal habe ich das Gefühl, das Land war total unvorbereitet auf eine solche Situation.
    • Lena (1) 12.03.2020 12:53
      Highlight Highlight Natürlich sind wir das nicht. wie viele andere Länder auch, siehe Italein, die es ziemlich kalt erwischt hat. Corona ist zynisch gesagt wohl das beste was uns passieren konnte, wäre es etwas wirklich gefährliches wie Ebola, wären wir alle tot. Corona ist ein Weckruf.
  • Ueli der Knecht 11.03.2020 20:00
    Highlight Highlight "Der Zürcher FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann habe in der aussenpolitischen Kommission mehrere Fragen eingereicht, so verlange er etwa vom Bundesrat, eine Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) zu prüfen."

    Der FDP-Portmann hat offenbar noch gar nicht bemerkt, dass die WTO schon eine ganze Weile nicht mehr handlungsfähig ist, und auch längerfristig nicht handlungsfähig sein wird, weil die USA schon seit mehreren Jahren die Nachwahl von Schiedsrichtern blockiert, und daher das nötige Quorum für irgendwelche WTO-Urteile schon lange nicht mehr vorhanden ist.

    Die WTO liegt im Koma.
  • luegeLose 11.03.2020 15:50
    Highlight Highlight ein paar dieser Minister haben sicher das eine oder andere Konto hier.
  • JoeMuc 11.03.2020 12:49
    Highlight Highlight Ich wusste es! Tief in eurem Herzen seht ihr uns Deutsche doch als Freunde.
    Noch nie hab ich von Schweizern im Bezug auf Deutsche so viel von Freundschaft gelsen wie heute.
    Ich hatte ja den Eindruck ihr mögt und gönnt uns ganz und gar nicht/s. Von dem her, ein guter Tag für die Deutsch Schweizerische Freundschaft.
  • Kong 11.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Wie war das mit den leeren Flugzeugen... also einfliegen das Zeugs. Im Moment sollte es dafür ja ein Kässeli geben mit dem starken Franken
    SOMA nennt man das
    im Hintergrund dürfen sie auf hoher Ebene dann weiter parlieren...
  • Magnum 11.03.2020 12:01
    Highlight Highlight Alle Wutbürger, die im Schutzmasken-Fall das ultimative Argument für die Begrenzungsinitiative und gegen EU und Bilaterale sehen, sollten sich diesen Abschnitt nochmals zu Gemüte führen:

    «Das Dekret des deutschen Wirtschaftsministerium vom 4. März verbietet jegliche Ausfuhr von Schutzbrillen, Masken, Schutzanzügen und weiterem Schutzmaterial in andere EU-Länder oder Drittstaaten.»

    Das Dekret Deutschlands trifft Drittstaaten genauso wie EU-Staaten. Und die Schweiz kann die Lieferung mit den Bilateralen als Hebel frei bekommen. Ergo: Ein Argument FÜR, nicht gegen die Bilateralen.

    Merci.
    • maylander 11.03.2020 12:31
      Highlight Highlight Ein Beispiel dass zeigt, das man immer ein paar Druckmittel haben sollte.
      Nicht mehr und nicht weniger.
  • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 11:18
    Highlight Highlight Ich sehe den Zusammenhang zum Rahmenvertrag, den einige Kommentarschreiber herstellen, nicht. Es geht doch hier (wenn ich richtig gelesen habe) um eine einseitig von Deutschland (nicht von der EU) beschlossene Massnahme. Beim Rahmenabkommen jedoch geht es um die Beziehungen der Schweiz zur EU.
    • joevanbeeck 11.03.2020 11:32
      Highlight Highlight Die EU ist Deutschland, zusammen mit Junior-Partner Frankreich. Wenn 3/4 der EU Mitglieder für ihre Mitgliedschaft nicht bezahlt würden wäre die EU längst Geschichte.
    • maylander 11.03.2020 11:37
      Highlight Highlight Für solch feine Details interessieren sich viele nicht. Müssen sie ja auch nicht, abstimmen darf man trotzdem.
      Deutschland ist die Stärkste Macht in der EU und Frau Merkel hat schon einige Male am frühen Morgen im Hinterzimmer alle Regeln über den Haufen geworfen. Also für was denn Abkommen schliessen wenn sich niemand daran gebunden fühlt.
      Auch Deutschland hat sich an ein Abkommen mit der EU zu halten.
    • Magnum 11.03.2020 12:02
      Highlight Highlight Richtig erfasst. Interessiert aber mit einem Beissreflex gegen Brüssel und die böse EU nicht die Bohne.
  • So en Ueli 11.03.2020 11:08
    Highlight Highlight Schickt unsere Armee in den grossen Kanton. Wir werden den Preussen schon zeigen, wo der Hasli den Most holt. Ne Scherz, wir frieren einfach alle Konten von unseren Deutschen Freunden ein, dann wird sich die Sache recht schnell klären.
    • So en Ueli 11.03.2020 12:14
      Highlight Highlight lol, habe gerade einen Fehler im eigenen Kommentar entdeckt. Der Bartli holt den Most und nicht der Hasli. Mea culpa
    • Alienus 11.03.2020 13:55
      Highlight Highlight Die Feuerwehr von Konstanz steht wie 1939 zur Abwehr der schweizerischen „Bedrohung“ tapfer bereit!
    • So en Ueli 11.03.2020 13:59
      Highlight Highlight Von mir kriegst du ein Herz
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 11.03.2020 10:34
    Highlight Highlight Bitte Kopf einschalten bevor ihr die Armee losschickt.
  • Freddie Quecksilber 11.03.2020 10:33
    Highlight Highlight Ich hoffe die Schweiz hat auch irgendwann den Mut zum Schutz Ihrer Bervölkerung anderen Ländern ans Bein zu pi**en.
  • Saerd neute 11.03.2020 10:30
    Highlight Highlight Ist vielleicht gar nicht schlecht wenn wir mal sehen wie wenig wir noch selber in der Schweiz herstellen können und überall auf Importe angewiesen sind.
    Dann schaut eben doch jedes Land nur für sich.
  • demian 11.03.2020 10:20
    Highlight Highlight Ich bin erstaunt, dass hier noch keiner einen Blitzkrieg gegen Deutschland gefordert hat.
    • Bort? 11.03.2020 10:37
      Highlight Highlight Wollt ich grad vorschlagen... ;-)) !! Auf sie mit Gebruell !

      Wir koennten ja mit unserer Marine einen verheerenden Angriff aufs noerdliche Bodenseeufer starten... :-D

      Oder als Drohung erst mal Liechtenstein anektieren, damit sie merken "mit denen legt man sich besser nicht an" ;-))

      Betreffend Luftwaffe muesste ich erst noch die aktuellen Buerozeiten abklaeren :-p
    • maylander 11.03.2020 10:48
      Highlight Highlight Nur nicht Übertreiben. Ein Saubannerzug um unsere Ware zu erhalten reicht ja aus.
  • rburri38 11.03.2020 10:09
    Highlight Highlight Sorry aber von Watson-Lesern ist man sich eigentlich ein höheres Niveau gewohnt. Hört auch durchzudrehen, die Lieferung wurde ja freigegeben und es war ein Fehler, das kann in der aktuellen Situation passieren. Unglaublich, aber sind wir hier auf Blick-Niveau angekommen, oder gelten doch noch fakten?
    • BigDaddy 11.03.2020 11:09
      Highlight Highlight Bin das leider nicht mehr gewohnt. Wusste schon bevor ich den Artikel geöffnet habe, was da kommt... "Skandal, Vergeltung, Rache,... " Kein Raum mehr für vernünftige Diskussionen. Angst wird zu Wut und die schlägt auf alles, was sich bewegt.
  • Froggr 11.03.2020 09:49
    Highlight Highlight Das zeigt sehr schön, was Deutschland wirklich für ein Staat ist. Kein Skrupel, Regeln sind egal, und Verträge jucken die sowieso nicht. Und trotzdem gibt es Menschen, welche noch für die Bilateralen sind. Schon witzig.
    • Liselote Meier 11.03.2020 11:02
      Highlight Highlight Ach und wie sehe es denn wohl ohne Bilateralen aus? Besser wohl kaum
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 11:33
      Highlight Highlight Die Bilateralen betreffen das Verhältnis der Schweiz mit der EU. Ohne EU hätten wir noch viel mehr Verträge direkt mit Deutschland.
  • LukLew 11.03.2020 09:45
    Highlight Highlight Es lohnt sich, den Grundbedarf durch Eigenproduktion sicher zu stellen. Selbst für Medizinalgüter wäre das möglich. Aber die Produktion müsste hochgefahren werden. Es würde mehr Kosten.
    • Saerd neute 11.03.2020 10:33
      Highlight Highlight Das stimmt absolut.
      Das gilt aber ebenso für Nahrung.
      Was nützt uns eine medizinale Grundversorgung wenn wir daneben nichts zu essen haben?
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 11:35
      Highlight Highlight Und wie wird Nahrung produziert? Ich denke mal, unsere Bauern besitzen alle einen Traktor (oder mehrere, im Schnitt sind es mehr als zwei pro Betrieb!). Und mit was fahren die? Mit Solarenergie?
    • Saerd neute 11.03.2020 11:46
      Highlight Highlight 3599bb39-26..
      Die Bauern fahren mit dem Traktor nicht jedesmal an die Tankstelle.
      Jeder hat auf dem Betrieb eigene Tanklager.
      Ich denke im Ernstfall sind die nicht alle gleichzeitig leer.
      Ein paar Monate können locker überbrückt werden.
  • -thomi- 11.03.2020 09:38
    Highlight Highlight Staaten haben keine Freunde, nur Interessen. -- CdG
  • WID 11.03.2020 09:23
    Highlight Highlight Da weiss man auf jedcen Fall auf wem man sich verlassen kann: Auf niemanden, das heisst wir sollten wieder vermehrt selber zu den wichtigen Dingen schauen (Medizinischen Versorgung, Energie, Nahrungsmittel, Verteidigung)
  • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 09:11
    Highlight Highlight Bitte einen Flieger der Lufthansa samt Besatzung beschlagnahmen und die Güter damit direkt von China in die Schweiz einfliegen. Der Schutz der einheimischen Bevölkerung geht schliesslich vor.
    • -thomi- 11.03.2020 09:34
      Highlight Highlight Besatzung brauchts nicht. Können die Dinger auch selber fliegen. Aber die Swiss-Maschinen gehören halt auch irgendwie der Lufthansa...
    • acki_ 11.03.2020 11:29
      Highlight Highlight @-thomi- So halb. Gemäss BAZL ist die Besitzerfirma immerhin in der Schweiz gemeldet. Aber die Lufthansa ist natürlich zu 100% Eigentümerin der «Swiss International Air Lines AG».
      Benutzer Bild
    • -thomi- 11.03.2020 12:58
      Highlight Highlight @acki_ Das Eigentum an den Jets ist eh saukompliziert. Die machen so Lease-and-lease-back Verträge mit Drittfirmen (oder einer Gesellschaft der LH) :-)
  • Chrigi-B 11.03.2020 09:09
    Highlight Highlight Super Werbung für das anstehende Rahmenabkommen.....

    Mehr Integration in die EU, welche unsere Transitlieferungen blockiert.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 11:07
      Highlight Highlight Deutschland ist nicht die EU.
    • Chrigi-B 11.03.2020 11:30
      Highlight Highlight @3599.....

      Deutschland ist das perfekte Beispiel für die EU.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 11:36
      Highlight Highlight Deutschland ist zwar nicht die EU, aber bei den Schweizer Stimmbürgern kann so eine Verwechslung schon mal passieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matze_DK 11.03.2020 09:03
    Highlight Highlight Jetzt kommt mal wieder runter. Wegen eines eventuell nur übereifrigen deutschen Zöllners die schweizerisch-deutsch Beziehungen prinzipiell in Frage zu stellen ist schon etwas arg oder?
    Was den Export-Stop angeht, da kann man schon verstehen dass die Regierung eines Landes es als primäre Aufgabe ansieht die eigenen Bürger zu schützen.
    Wie soll man bei uneingeschränktem Export sicher gehen, dass die Güter wirklich dort ankommen wo sie benötigt werden und sich niemand am (Zwischen)Handel unverhältnissmässig bereichert?
    • So en Ueli 11.03.2020 12:16
      Highlight Highlight Der Zöllner sollte sich öffentlich bei der Schweiz entschuldigen.
    • -thomi- 11.03.2020 13:02
      Highlight Highlight Wie heisst der übereifrige deutsche Zöllner? Wir brauchen jemanden für den Shitstorm!!!
    • So en Ueli 11.03.2020 14:00
      Highlight Highlight Ou ja, bitte ein Shitstorm, von solchen hatten wir in der letzten Zeit etwas wenig. Ich mag Stürme, aber noch lieber habe ich Züge. asdf
  • Mishima 11.03.2020 09:01
    Highlight Highlight Gotthard (am besten in den Sommerferien) für deutsche sperren.
    • bokl 11.03.2020 10:46
      Highlight Highlight Nur den Tunnel oder auch den Pass?

      Nur den Gotthard? Da sagen die Bündner sicher danke...
  • maylander 11.03.2020 08:56
    Highlight Highlight Besonders weitsichtig ist das nicht von den Deutschen. Das zeigt auf, dass all die Verträge nichts wert sind wenn mal hart kommt.
    Die SVP wird es freuen, es werden wohl einige ihren Frust an der Urne rauslassen.
    • Hoci 11.03.2020 09:55
      Highlight Highlight Das hat nichts mit SVP zu tun, sondern mit dem Verhalten von Deutschland. Jemand der dich in der Krise im Stich lässt ist kein Freund, sondern in so einem krassen Fall eher ein Feind.
      Da sucht man sich entweder echte Freunde und Partner oder verlässt sich nur auf sich. Alles andere kann tödlich sein. Wie auch hier, wenn es hart auf hart kommt.
    • maylander 11.03.2020 10:36
      Highlight Highlight Klar ist das Wasser auf die Mühlen der SVP. Wieso sollen wir Verträge machen, wenn sie nicht mal das Papier wert sind?
      Frau Merkel versucht mal wieder die Krise auszusitzen und hat wertvolle Zeit vertrödelt. Die Bundesländer machen was sie wollen . In all dem Chaos entscheidet D als eine der ersten Massnahmen, Lieferungen für andere zu blockieren.
      Und ja bis jetzt ist es nur Deutschland und der Rest der EU kann auch nichts dafür.
      Das Stimmvolk ist bekanntlich nicht zimperlich und die Begrenzungsinitative ist nun mal die nächste Gelegenheit um seinem Unmut freien Lauf zu lassen.
  • Kiro Striked 11.03.2020 08:40
    Highlight Highlight Beruhigt euch doch mal hier in den Kommentaren.

    Deutshcland hat die Ausfuhr von Schutzmaterialen Blockiert. Die Schweiz versucht Aus Deutschland Schutzmaterial zum importieren. Also geht es erstmal nicht weiter. Man ist dabei den Konflikt zu lösen.

    Das Passiert halt, wenn man sich komplett abhängig macht von ALLEN anderen und selbst fast schon hilflos dasteht, wenn mal was nicht klappt, muss man auch mal von der Seite aus sehen.

    Vielleicht würde der Schweiz wieder etwas mehr "Selbstständigkeit" gut tun, aber nein.. lieber Alles Outsourcen und dann Billig gegen die Umwelt einschippern.
    • Trompete 11.03.2020 09:00
      Highlight Highlight Die Schutzhandschuhe werden gemäss Artikel nicht aus Deutschland importiert, sondern lediglich durch Deutschland transferiert.
    • 7immi 11.03.2020 09:13
      Highlight Highlight @kiro
      es geht hier um Transit und nicht um Import.
      Betreffend Selbstständigkeit hast du aber Recht...
    • a-n-n-a 11.03.2020 09:20
      Highlight Highlight Nicht AUS Deutschland, sondern ÜBER Deutschland als Transit (da wir ja keinen Meeranschluss haben).
    Weitere Antworten anzeigen
  • rburri38 11.03.2020 08:34
    Highlight Highlight Leute, es war ein Fehler und wurde behoben, also beruhigt euch mal wieder.
    • Echt jetzt? 11.03.2020 18:33
      Highlight Highlight Der LKW am Zoll nicht. Auch nicht die Ware aus Italien...
  • Scaros_2 11.03.2020 08:30
    Highlight Highlight Naja - Liebe empörten. Auch wenn das jetzt eine "einzelne" Situation ist. Die Schweiz ist auch kein Musterknabe bei der Beziehung gegenüber DE oder der EU. Man nimmt sich auch viel heraus und dreht es nach eigenem ermessen.

    Und ganz ehrlich. Es handelt sich hierbei um 1! einzigen Container. 1! Watson müsste das Bild ändern und nicht ein schiff mit etlichen Container zeigen.

    Bei vielen liegen die Nerven teils blank und da wird halt einfach alles was nach Medizin aussieht derzeit halt blockiert.
    • Hoci 11.03.2020 10:01
      Highlight Highlight Das ist eben kein Einzelfall, es wurden mehrere andere Bestellungen nzw. Transporte an der Grenze beschlagnahmt. So geht das nicht.
      Man kann ein Exportverbot anbringen, aber sicher nicht bereits bestelltes beschlagnahmen, ausser in einer Notsituation und soweit ist Deutschland noch nicht.
      Deutschland hat sich in Notsituationen nicht als verlässlicher Partner gezeigt.
      Zumsl ein Stopp von dringend benötigtem medizinischem Material zu Toten führen kann, was auch dem dümmsten Zöllner und Deutschland klar sein sollte.
      Das mehrere Intervenieren müssen zeigt es war kein "Fehler".
    • Scaros_2 11.03.2020 10:50
      Highlight Highlight *hust* Schengen *hust* Schweizer Verhalten *hust* abschieben nach Deutschland *hust.

      Wir sind nicht besser.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 11:11
      Highlight Highlight Es geht ja hier sowieso nicht um die EU, sondern um Deutschland. Im Gegenteil wurde die EU ja bekanntlich gegründet, um Streitigkeiten zwischen den europäischen Nationalstaaten zu regeln.
  • _Qwertzuiop_ 11.03.2020 08:29
    Highlight Highlight Eigene Lieferungen zurückhalten: In dieser Zeit vollkommen verständlich und ok aber Transitgüter aufzuhalten um sie selber zu benutzen ist Diebstahl!
  • MartinZH 11.03.2020 08:27
    Highlight Highlight Ich erwarte von der Schweizer Regierung, dass sofort der deutsche Botschafter einbestellt wird, und dass eine offizielle Protestnote an Deutschland gerichtet wird.

    Sollten die Transit-Güter weiter in Deutschland blockiert werden, dann ist das im Prinzip Diebstahl. Die Schweiz könnte mit Retorsionsmassnahmen reagieren – oder zumindest damit drohen.

    Deutschland hat keine Ahnung, was dieser Vorfall innenpolitisch in der Schweiz – im Hinblick auf die Europa/EU-Politik – anrichtet. Wenn der Rahmenvertrag bis anhin vielleicht noch knapp durchgekommen wäre, kann die EU es jetzt vorläufig vergessen.
    • UZEDE UZEDE 11.03.2020 08:39
      Highlight Highlight Die Schweiz ist auf das Ausland angewiesen. Das Ausland nicht auf Uns. Bankenstandorte finden sich schnell neue.
    • EinePrieseR 11.03.2020 08:47
      Highlight Highlight Die Ware wurde vorübergehend blokiert und nicht beschlagnahmt. Das ist wohl ein grosser Unterschied und hat mit Diebstahl nichts zu tun. Hier war vermutlich einfach ein übereifriger Beamter am Werk, der mit der Situation überfordert war (darf ich das freigeben oder nicht) und daher einfach den Container mal blokiert hat. Schnelle Abklärungen sind wohl nichts für Beamte..
    • MARC AUREL 11.03.2020 09:43
      Highlight Highlight Ja, alle fürchten sich vor die übermächtigen Schweizer! 🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • tinu77 11.03.2020 08:19
    Highlight Highlight Und die Stunde SVP Kommentierer hat geschlagen...

    Ja genau, am besten sollten wir wieder alles selber machen, alle Grenzen dichtmachen und ja nichts und niemanden rein und raus lassen.

    Macht doch Eure eigenen Schutzmaterial Fabriken hier in der Schweiz auf wenn ihr alles besser wisst und könnt. Wird sicher eine riesen Erfolg!
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 11:39
      Highlight Highlight Wir sollten auch besser Erdöl selbst fördern... sonst wird es noch von unseren Nachbarn beschlagnahmt.
  • Militia 11.03.2020 08:18
    Highlight Highlight Da erinnere ich mich doch gerade an jene, welche die Armee abschaffen wollen, "weil wir sowieso nur von Freunden umgeben sind". Wie wenig, dass es braucht und wie schnell es geht sieht man jetzt in dieser Situation. Und wir sind noch weit entfernt von einer Ausnahmesituation.
    • guby 11.03.2020 10:37
      Highlight Highlight Stimmt. Wir sollten Deutschland einfach besetzen und alle ihre Schutzmasken wegmehmen!!!1!
    • Militia 11.03.2020 11:42
      Highlight Highlight Ah, ein Witzbold!!!1!
      Vielleicht kannst du deine Fantasie auch brauchen um ein weniger weiter zu denken. Es braucht offensichtlich nicht viel, um aus Freunden Egoisten zu machen. Bei einer noch grösseren Notsituation wird es noch anders aussehen. Oder man stelle sich vor, wir hätten dereinst etwas, was die Deutschen wollen, zBsp. Wasser...
      Weitermachen!!!1!
  • paule 11.03.2020 08:17
    Highlight Highlight Jeder ist halt sich selbst der nächste, warum etwas den Schweizer geben, was man selber brauchen kann!
    • Hoci 11.03.2020 10:05
      Highlight Highlight Die Biologie zeigt das in Krisenzeiten zuverlässige Freunde zu haben etwas vom Wichtigsten ist fürs Überleben,falsche sind der Tod. Die verliert man aber durch solches egoistisches Verhalten. Deshalb ganz dummer Entscheid auf lange Sicht und schlecht für die EU. Betrifft ja nicht nur uns nehme ich an.
  • Super8 11.03.2020 07:52
    Highlight Highlight Es sollte einfach jedem hier klar sein, dass im wirklichen Ernstfall wir nichts mehr von dem haben, dass wir nicht selber produzieren. Wir werden dank der Globalisierung nackt verhungern, übertrieben ausgedrückt. Dafür hatten wir es vorher am besten :)
  • Don Alejandro 11.03.2020 07:51
    Highlight Highlight Heftig. Danke für eure Solidarität. Jetzt aber subido nicht mehr in Deutschland einkaufen.
  • Maracuja 11.03.2020 07:42
    Highlight Highlight < Da die Schweiz fast das gesamte medizinische Schutzmaterial importiert, hat Dekret besonders harte Auswirkungen>

    Das sind die Konsequenzen der Globalisierung. Wenn man das Material nicht mehr hier herstellen will, sollte man für Krisen entsprechende Vorräte anlegen. Kommt aber teuer, wenn es sich um Material mit Ablaufdatum handelt. Evtl. sollte man wichtige Güter doch wieder im Inland produzieren.
  • Madison Pierce 11.03.2020 07:36
    Highlight Highlight Solche „Freunde“ will man doch als Vertrags-„Partner“ haben...

    Unabhängig davon muss die Schweiz ihr Krisenmanagement kritisch hinterfragen. So schnell sollte das Schutzmaterial nicht ausgehen. Evtl. wäre es sinnvoller, davon mehr zu lagern und stattdessen das Kaffeepflichtlager aufzuheben.
  • R. P. 11.03.2020 07:34
    Highlight Highlight Vielleicht ist das Virus eine Chance,inne zu halten und sich zu fragen, worum es eigentlich geht. Wirtschaft aufrecht erhalten oder echte Verantwortung für sich und die Menschheit zu übernehmen,weil genau das haben wir verlernt!Wie können wir in einem Hamsterrad auf uns und andere genügend acht geben? Eigenverantwortung,ein grosses Wort! Was wäre, nur noch in die Öffentlichkeit zu gehen,wenn es nicht anders geht,bis sich die Lage beruhigt? Wir haben die Wahl Verantwortung zu übernehmen, für uns und unser Volk,jeder einzelne von uns!
  • Bosshard Matthias 11.03.2020 07:30
    Highlight Highlight Dann kann sich mal jeder freuen wen es mal eine Strom Knappheit gibt warum auch immer.
    Die CH Importiert 43% vom Strom und wir sind NICHT in der neuen Notstrom Regelung der EU mit drin.
    Der CH muss erst auf die harte Tour lernen wen es mal lange dunkel bleibt woher ein grosser Teil Strom kommt.
    • maylander 11.03.2020 10:26
      Highlight Highlight Der Strom wird in den Pumpspeicherwerken "vergoldet" und wieder exportiert. Falls die Schweiz auf Inselbetrieb schaltet haben auch andere Probleme.
  • Ökonometriker 11.03.2020 07:28
    Highlight Highlight Da sieht man, was diese EU wert ist... ein Europa der offenen Grenzen - aber nur so lange es den Deutschen dient.
    • Heinzbond 11.03.2020 07:42
      Highlight Highlight Und es würde kein anderes Land anders machen, früher oder später...
    • Rundlauf 11.03.2020 08:33
      Highlight Highlight Diese Aussage ist als Schweizer immer etwas heikel; nichtsdestotrotz stimmt sie aber.
  • Count Suduku 11.03.2020 07:26
    Highlight Highlight Ich freue mich schon auf die SVP Selbsversorgungsinitiative
  • Posersalami 11.03.2020 07:22
    Highlight Highlight Wundert mich nicht, in der Krise schaut halt jeder erstmal für sich.

    Darum: so schnell wie möglich eine eigene Produktion für wichtige Medizinalgüter aufbauen (gerne in staatlicher Hand) mit gescheiter Lagerhaltung, oder für mehrere Monate Pandemie Lager anlegen mit allen wichtigen Gütern.

    Auf die Nachbarn kann man sich nicht verlassen.
    • Hoci 11.03.2020 10:08
      Highlight Highlight Auf diesen jedenfalls nicht. Und nein für mich überraschend, es gibt bessere Partner, die auch in der Krise zu einem stehen.
  • RAZZORBACK 11.03.2020 07:18
    Highlight Highlight Die Schweiz wäre auch in der Lage, die Schutzmasken selber zu produzieren, vielleicht ein bisschen teurer aber bestimmt auch weniger belastet.

    Das ist eben die Krux mit dem Outsourcing!
  • Eyeore 11.03.2020 07:14
    Highlight Highlight Die Schweiz muss unbedingt fähig sein, für den Notfall ihre nötigen Güter selber zu produzieren. Wenn es die Wirtschaft nicht machen will müssen es halt Bundeseinrichtungen sein.
    Deutschland zeigt zudem sein wahres Gesicht. Deutschland über alles da kann Mutti noch lange auf EU Solidarität machen. Dort geht es auch nur darum, dass die deutsche Elite von billigen Arbeitern profitiert.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 11:41
      Highlight Highlight Benzin und Diesel?
  • DrDeath 11.03.2020 07:13
    Highlight Highlight Wenn es so hart kommt wie alle zu glauben scheinen, werden Klagen wenig nützen. Dann bricht die Weltgemeinschaft ohnehin auseinander und es regiert das Recht des Stärkeren. Dann gilt, wer Seehäfen hat, hat Masken, der Rest das Nachsehen.
    • Saraina 11.03.2020 08:51
      Highlight Highlight Nein, erstmal hat der Masken, der Produktionsstätten hat!

    • maylander 11.03.2020 09:06
      Highlight Highlight Die Güter müssten per Schiff auf dem Rhein transportiert werden.
      Dank internationalen Verträgen ist die behinderungsfreie Durchfahrt von Schiffen auf dem Rhein auch im Krisenfall garantiert. Solange die Ware auf dem Schiff ist, ist sie nicht in Deutschland.
    • 7immi 11.03.2020 09:17
      Highlight Highlight @maylander
      solange sich alle an die Verträge halten ja... Im Krisenfall sind diese aber wertlos, da jeder nur für sich schaut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Timo L. 11.03.2020 07:06
    Highlight Highlight Lieber Nachbar

    Wir haben sämtliche Konten ihrer Bevölkerung die sich auf unseren Banken befinden fürs erste eingefroren.

    Wir wissen noch nich so recht ob wir das Geld brauchen, aber etwas Reserve ist doch nicht schlecht. Oder?

    Ihr versteht das sicher.
    Bis bald und bleibt gesund.

    Schweiz
    • DrDeath 11.03.2020 23:05
      Highlight Highlight Konfrontation? Kann man machen. Bestärkt aber den Anderen in seiner Haltung. Ich würde im Zweifelsfalle eher auf Dialog setzen. Die Schweiz ist hier nicht in der stärkeren Verhandlungsposition. Denk dran, Deutschland hat auch ein Vetorecht in der EU. Sich einen der mächtigen EU-Staaten zum offenen Feind zu machen, würde für die Schweiz schnell empfindlichere Folgen haben als ein fehlender Container voll Hygienemasken.
  • Füdlifingerfritz 11.03.2020 06:56
    Highlight Highlight Ich bin wahrlich kein Experte für den internationalen Handel aber das klingt äusserst skansalös. Erst klauen Privatpersonen Masken und Desinfektionsmittel und jetz blockieren Staaten entsprechende Güter... geht's noch?!
  • renko 11.03.2020 06:53
    Highlight Highlight Interessant .... als ich vor einer Woche die Blockade eines Lastwagens an dieser Stelle heftig kritisierte, machte man sich über meinen Kommentar noch lustig und hat ihn niedergemacht 😅 .... nun scheint den gleichen Lesern doch auch langsam ein Licht aufzugehen! Deutschland feiert erst kräftig ab (Karneval), spielt weiter ihren Volkssport in gefüllten Stadien .... aber sicherheitshalber doch mal die vom Nachbarn bereits bezahlten med. Güter konfiszieren!
  • DocShi 11.03.2020 06:44
    Highlight Highlight Tja, wäre das auch passiert wenn wir nicht auf die SVP gehört hätten und ein bisschen flexibler beim Rahmen Ertrag gewesen wären?🤔
    Ich weiss es nicht aber fraglich ist es schon.
    Allerdings ist es so oder so ne Frechheit da die Güter ja nicht aus der EU importiert werden.
    • Skip Bo 11.03.2020 06:59
      Highlight Highlight Der Rahmenvertrag ist noch nicht unterschriftsreif, weil der Lohnschutz noch nicht abschliessend geregelt ist. Ich denke nicht, dass wir diesbezüglich ein "bisschen" flexibler sein sollten.


    • Peter R. 11.03.2020 08:07
      Highlight Highlight Die Waren würden auch ohne Rahmenvertrag blockiert. In einer solchen Situation schaut jedes Land für sich - besonders Deutschland.
    • DrDeath 11.03.2020 08:31
      Highlight Highlight Peter R. Das "Besonders Deutschland" nehm ich dir jetzt aber gleich übel! Ist ja nicht so, dass die Schweiz immer so selbstlos und uneigennützig wäre.
  • ben harper 11.03.2020 06:43
    Highlight Highlight Man Könnte ja mal einen Tag die Grenze nach D abriegeln und dann auch sagen tschuligom, es war ein Versehen
  • bullygoal45 11.03.2020 06:41
    Highlight Highlight Schon lustig: Vom Kindergartenkind im Sandhaufen, über den erwachsenen Festivalbesucher in der Eingangskontrolle bis zum souveränen Staat wird fungiert als wären wir alles Affen.

    Sorry Affen, ich weiss nicht ob ihr euch auch „Sand-Schüffeli“ über die Rübe zieht! 😬
  • Provinzprinz 11.03.2020 06:40
    Highlight Highlight Dieses Vorkommnis wird wohl eine grössere Reaktion nach sich ziehen. Nicht nur politisch sondern auch Wirtschaftlich. Da Schutzausrüstung häufig automatisiert hergestellt werden kann, stellt sich die Frage wieso wir das nicht in der Schweiz machen, bzw. kein einzige Firma in der Schweiz?? Ein innovativer Produktionsprozess und wir sind günstiger oder gleich teuer als das Umland!
    • The Count 11.03.2020 06:52
      Highlight Highlight Da will dann keiner arbeiten weil es nur 60000 CHF jährlich abwirft...
    • Skip Bo 11.03.2020 07:06
      Highlight Highlight Es dürfte meinetwegen sogar etwas mehr kosten. Überlebenswichtige Güter sollten auch vor Ort hergestellt werden. Diese "Versicherungsmassnahme" kostet etwas, nennen wir diese Mehrkosten doch "Versicherungsprämie".
    • swisskiss 11.03.2020 07:24
      Highlight Highlight Provinzprinz: Solange der Roboter durch einen Operator bedient und einen Techniker gewartet werden muss, die doppelt soviel verdienen wie im "Umland" der Quadratmeterpreis des Bodens, auf dem der Roboter läuft und die Halle zur Produktion massiv teurer sind als im Umland, kann ein Produkt nicht billiger sein! Die "Hochpreisinsel Schweiz" lässt grüssen. Es ist NICHT die Frage, ob man billiger produziert, sondern wie bei der Landwirtschaft, höhere Poduktionspreise in Kauf nehmen will, um vom Ausland nicht so abhängig zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 11.03.2020 06:35
    Highlight Highlight Dann könnte man ja Deutsche Konten blockieren. Mal schauen wie schnell die Ware dann hier ist.
  • Markus97 11.03.2020 06:34
    Highlight Highlight Expotgüter zu blockieren ist halbwegs verstäntlich. Transitgüter blockieren ist jedoch absolut inakzeptabel und sollte mach der Krise wesentliche Auswirkungen auf die Dezsch-Schweizerische Beziehung haben. Zumal aussgerechnet das Dispoten-Land China problemlos liefert. Zeit für neue Partner.
    • Posersalami 11.03.2020 07:23
      Highlight Highlight Oder man bestellt das Zeug einfach per Luftfracht. Masken, Handschuhe etc. wiegen nicht viel und sind auch nicht besonders sperrig..
  • E7#9 11.03.2020 06:22
    Highlight Highlight „ Klar ist natürlich: Wir wollen hier in Europa solidarisch sein.»“

    Eine Schweinerei! Wenn Worte und Taten derart nicht korrelieren, dann ist das pure Heuchelei. Wir sollten von unserer Seite auch etwas Druck ausüben (z.B. Neat für deutsche Transporte schliessen, bis alle medizinischen Güter für die Schweiz wieder freigegeben sind). Und in naher Zukunft sollten wir bei solchen Importen wohl vermehrt auf Flugfracht setzen.
    • bokl 11.03.2020 07:45
      Highlight Highlight @E7#9
      "... Neat für deutsche Transporte schliessen, bis alle medizinischen Güter für die Schweiz wieder freigegeben sind ..."
      Dann blockieren die bösen Deutschen halt alle Exporte nach CH, bis wir die Neat freigeben. Als Binnenland können wir diesen Konflikt nicht gewinnen.
    • Astrogator 11.03.2020 09:00
      Highlight Highlight '„ Klar ist natürlich: Wir wollen hier in Europa solidarisch sein.»“

      Eine Schweinerei! Wenn Worte und Taten derart nicht korrelieren, dann ist das pure Heuchelei."
      Ach, jetzt sind wir plötzlich Teil von Europa?

      Dachte wir sind unabhängig, selbstbestimmt und stolz?

      Passt irgendwie nicht zu dem Gejammer.
      Schlussendlich haben wir alle als Stimmbürger mitgeholfen den Staat abzubauen. Steuern runter, der Staat ist zu teuer und sowieso ineffizient.
      Und jetzt sehen wir was der Preis ist wenn existenzielle Einrichtungen auf billig getrimmt werden.

      Senken wir doch nochmals Unternehmenssteuern.
    • E7#9 11.03.2020 10:13
      Highlight Highlight Astrogator: Natürlich sind wir Teil von Europa. Was denn sonst?

      Dein Kommentar macht leider überhaupt keinen Sinn. Wieso kommst du mit Unternehmenssteuer und Staat runterfahren?

      Btw: Wir haben mit der EU die freie Personenfreizügigkeit, aber beim Warenverkehr macht man jetzt plötzlich einseitig Landesgrenzen dicht. Ich glaube das war nicht der ursprüngliche Sinn der Übung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 11.03.2020 06:18
    Highlight Highlight Schweiz: Es sind Klagen bei der WTO vorzubereiten.

    Deutschland:
    Benutzer Bild
  • Mr. Wayne 11.03.2020 06:13
    Highlight Highlight Dies ist ein absoluter Skandal.

    Die Schweiz muss reagieren. Gelder nach Deutschland blockieren.

    • Provinzprinz 11.03.2020 06:43
      Highlight Highlight Und dann? Haben wir noch keine Masken und in gewissen Branchen kein Umsatz. Das ist aus meiner Sicht kein Skandal, sondern eine offensichtliche Schwachstelle unserer Wirtschaft die es zu lösen gilt.
    • The Count 11.03.2020 06:52
      Highlight Highlight Der Bundesrat wird nichts machen, da er sich wie jeder andere Schweizer, Deutsche etc verhält; er schaut nur für sich selber.
    • Rainbow Pony 11.03.2020 07:00
      Highlight Highlight Doch, ist ein Skandal: die Güter waren rechtlich nicht in Deutschland, weshalb man den Vorgang im Prinzip grob ja auch mit „klauen“ umschreiben könnte. Es ist ja wirklich nicht die Zeit für Polemik, aber bekanntlich sind Verträge ja dazu da, sie zu brechen - Deutschland macht es als erstes Land gerade wieder vor. Und noch was: Italien braucht 48h um ein paar Mia. Euro Soforthilfe zu sprechen, Berlin eiert wegen dem läppischen Dekret tagelang rum. Ach hört doch auf, wenn schon lügen, dann zumindest elegant.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eskimo 11.03.2020 06:00
    Highlight Highlight Ein Grund mehr die einseitigen Bilateralen zu kündigen und uns von unseren "Freunden" unabhängig machen.
  • Ürsu 11.03.2020 05:59
    Highlight Highlight Wir könnten Transporte aus dem Süden an der Grenze zu D blockieren 😇, wäre zwar kindisch aber wirksam
  • skisandtrail 11.03.2020 05:55
    Highlight Highlight Ach nein? Wie überraschend.
    Im Krisenfall schaut dann eben doch jeder für sich. Möchte gar nicht wissen wie das wäre, wenns dann mal ganz grob kommt. Wir würden wohl verhungern..
    Oder wäre vielleicht mehr Eigenproduktion doch nicht des Teufels?
    • konsterniert 11.03.2020 06:57
      Highlight Highlight Die Bauernlobby schaut zu und reibt sich die Hände, beantragt dem Parlamanet eine massive Erhöhung der Subventionen mit dem Grund "Selbstversorgung".

      Anm. zur EU: was für ein "lustiges" Verhalten der EU-Mitglieder, kaum tritt eine Krisensituation ein, schaut jedes Land für sich selber. Macron konfisziert einfach alle med. Produkte, Deutschland verhängt Exportstops. etc. Da ist noch ein weiter Weg zum vereinigten Europa.
    • Skeptischer Optimist 11.03.2020 07:17
      Highlight Highlight Wären wir kein Drittstaat wäre uns dies nicht passiert.
    • Posersalami 11.03.2020 07:26
      Highlight Highlight Unsere Bauern produzieren ohne Importe (Diesel, Dünger, Jungtiere etc.) gar nichts.

      Bitte endlich mal aufwachen und sich wenigstens oberflächlich mit einem Thema auseinandersetzen, bevor man eine Meinung bildet!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 11.03.2020 05:42
    Highlight Highlight Ich bin wahrlich kein Experte für internationalen Handel aber das klingt für mich verdammt skandalös. Privatpersonen klauen Masken und Desinfektionsmittel und jetzt tun es Staaten diesen Leuten gleich. Geht's noch?!

Frankreich und Deutschland blockieren weiter Schutzmasken für die Schweiz

Die EU-Kommission hat die EU-Staaten angewiesen, Lieferungen von Schutzmaterial in die Schweiz nicht mehr zu blockieren. Doch in der Krise zählt das Machtwort aus Brüssel wenig.

Wirtschaftsminister Guy Parmelin konnte Ende letzter Woche einen Erfolg vermelden: Nach seiner mehrmaligen Intervention beim EU-Handelskommissar Phil Hogan hat die EU-Kommission eine Regelung abgeändert, die den Export von Schutzmaterial wie Masken oder Handschuhen in Drittländer beschränkt. Lieferungen in die Schweiz sollten von Deutschland oder Frankreich nicht mehr am Zoll blockiert werden können, wie das zum Beispiel bei einem Lastwagen mit 240'000 Schutzmasken der Fall war.

Nun zeigt sich: …

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