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Sportnews-Ticker: Liverpool und City patzen erneut

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Liverpool und City patzen erneut +++ Bencic führt die Schweiz zum Gruppensieg

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
05.01.2026, 03:5005.01.2026, 03:50
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Manchester City muss zweite Punkteteilung hernehmen
Machester City musste wie Liverpool die zweite Punkteteilung in Serie hinnehmen. Der erste Verfolger der Gunners kam nach dem torlosen Remis gegen Sunderland an Neujahr auch gegen Chelsea aufgrund eines 1:1 nicht zu drei Punkten. Der argentinische Weltmeister Enzo Fernandez glich für die Gäste aus London in der Nachspielzeit aus und sorgte so dafür, dass Erzrivale Arsenal (am Samstag 3:2 in Bournemouth) den Vorsprung an der Tabellenspitze auf sechs Punkte ausbaute.

Sunderland mit dem Schweizer Nati-Captain Granit Xhaka kam bei Europa-League-Sieger Tottenham zu einem 1:1, was die vierte Punkteteilung in Folge bedeutete. Der Aufsteiger liegt noch einen Rang und Zähler vor Newcastle United auf Platz 8. Die Magpies mit Fabian Schär setzten sich gegen Crystal Palace 2:0 durch und feierten den zweiten Sieg in Serie. (lyn/sda)
Liverpool schenkt Punkte her
Liverpool gibt bei Fulham in der 20. Runde der Premier einen wichtigen Sieg in letzter Minute aus der Hand.

Liverpool sah in London nach dem Treffer zum 2:1 von Cody Gakpo in der 94. Minute bereits wie der glückliche Sieger aus. Doch Harrison Reed mit einem Traumtor aus der Distanz in die rechte obere Torecke sorgte dafür, dass der Meister wegen dem 2:2 zum zweiten Mal in Folge die Punkte teilte und seine Aufholjagd nach zuvor drei Siegen in Serie im neuen Jahr jäh beendet wurde. Der Rückstand auf Leader Arsenal beträgt 14 Punkte. (lyn/sda)
Marokko und Kamerun mühen sich in die Viertelfinals
Gastgeber und Topfavorit Marokko hat den zweiten Titel beim Afrika-Cup nach 1976 weiter fest im Blick. Das Team um Captain Achraf Hakimi setzte sich in Rabat gegen Tansania verdient mit 1:0 durch und steht in den Viertelfinals.

Den entscheidenden Treffer für die überlegenen Marokkaner erzielte Brahim Diaz in der 64. Minute. Der Flügelspieler von Real Madrid erwischte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel Hussein Masalanga im Tor Tansanias in der kurzen Ecke.

Im Viertelfinal trifft der WM-Halbfinalist von 2022 auf Kamerun. Der fünffache Champion setzte sich am Abend dank grösserer Effizienz mit 2:1 gegen Südafrika durch. (lyn/sda)
Bencic führt die Schweiz zum Gruppensieg
Die Schweiz sichert sich am United Cup den Gruppensieg und zieht in die K.-o.-Phase ein. Beim 2:1-Erfolg gegen Italien gewann Belinda Bencic sowohl ihr Einzel als auch das Mixed-Doppel. Die Ostschweizerin stellte in Perth zunächst ihre starke Frühform gegen Jasmine Paolini, die Weltnummer 8, unter Beweis. Sie setzte sich in zwei Sätzen gegen die Italienerin durch.

Im Mixed-Doppel trat Bencic erneut an der Seite von Jakub Paul an und traf auf Sara Errani und Andrea Vavassori. Wie bereits am Vortag endete das Duell im Match-Tiebreak - erneut zugunsten der Schweiz: 7:5, 4:6, 10:7. Zuvor hatte Stan Wawrinka seinen zweiten Einzelsieg am United Cup knapp verpasst. Der 40-Jährige wehrte sich gegen den 17 Jahre jüngeren Flavio Cobolli nach Kräften und glich einen Satzrückstand aus. Im dritten Satz musste er sich jedoch im Tiebreak knapp geschlagen geben.

Nach dem 3:0 gegen Frankreich und dem 2:1 gegen Italien steht fest, dass die Schweiz ihre Gruppe auf dem 1. Platz abschliesst. Im Viertelfinal trifft sie am Mittwoch erneut in Perth auf den Sieger der Gruppe E, der entweder Grossbritannien oder Griechenland sein wird. (riz/sda)
Jessie Diggins schafft das Triple
Im Rennen der Frauen baute Jessie Diggins ihren Vorsprung im Gesamtklassement auf 2:17 Minuten gegenüber der Österreicherin Teresa Stadlober aus. Die Amerikanerin, die zum elften Mal die Tour de Ski beendete, konnte nur durch die Norwegerin Karoline Simpson-Larsen am Etappensieg gehindert werden. Jessie Diggins holte in ihrer Abschlusssaison den dritten Gesamtsieg in diesem Etappenrennen nach 2021 und 2024.

Die Schweizer Frauen mussten auf den letzten 3,5 km mit bis zu 30 Steigungsprozenten mehr leiden als die Konkurrentinnen. Anja Weber traf als 19. mit 2:31 Minuten oben ein und belegte als beste Schweizerin im Tour-Klassement den 18. Rang. Nadine Fähndrich brach zum Schluss ein, kassierte 5:26 Minuten und fiel in den 26. Gesamtrang zurück. Sie lag somit auch noch hinter Nadja Kälin, welche die Tour auf Platz 22 beendete. (riz/sda)
Domen Prevc hat das Glück nicht auf seiner Seite
Die Siegesserie von Domen Prevc ist in Innsbruck gerissen. Der Slowene muss sich im dritten Springen der Tournee mit Platz 2 begnügen. Der Japaner Ren Nikaido ist um winzige 0,5 Punkte besser. Zum Schluss war es ein Hitchcock-Finale.

Denn der drittklassierte Österreicher Stephan Embacher lag nur 0,2 Zähler hinter Prevc. Oder anders gesagt: Die Top 3 waren umgerechnet innerhalb von 40 cm klassiert. Nach Umgang eins hatte Prevc als Vierter 2,5 Punkte Rückstand gehabt. Dieses Handicap konnte er nicht mehr ganz ausgleichen. Der Gesamtsieg des Slowenen bleibt ungefährdet.

Vom Schweizer Quartett stiessen Sandro Hauswirth, Gregor Deschwanden und als letzter Lucky Loser auch Felix Trunz in den Finaldurchgang vor. Allerdings war nach Halbzeit keiner in den Top 20 klassiert. In der Endabrechnung fiel die Schweizer Bilanz dank Hauswirth besser aus. Der Gstaader arbeitete sich auf Platz 18 vor und egalisierte das Karriere-Bestresultat. Deschwanden wurde 24., Trunz 29., was ihm in Sachen Olympia-Qualifikation nicht weiterbringt. Swiss Olympic fordert Top-25-Klassierungen. (riz/sda)




Schweizer Bob-Team überzeugt
Melanie Hasler mit Nadja Pasternack sowie Debora Annen und Mara Morell zeigten im Zweierbob-Weltcup in Winterberg mit den Plätzen 5 und 7 eine starke Leistung.

Annen, die Tochter von Ex-Weltmeister Martin, verpasste die zweite Hälfte der Olympiaqualifikation nur um neun Hundertstel, dürfte mit diesen Leistungen aber das zweite Ticket hinter Hasler aber bald auf sicher haben. An der Spitze kehrte die deutschen Frauen nach einer Pleite in Sigulda auf der Heimbahn wie erwartet zu einem Dreifachsieg zurück.

Cédric Follador erreichte in Winterberg mit Rang 6 sein bislang bestes Saisonresultat im Viererbob. Enttäuschend verlief der Wettkampf hingegen für Michael Vogt, der sich mit Platz 15 begnügen musste. An der Spitze klassierten sich drei deutsche Teams: Francesco Friedrich siegte hauchdünn vor Johannes Lochner und Adam Ammour. (sda)(riz/sda)


Klaebo löst Cologna als Rekordsieger ab
Johannes Hösflot Klaebo, einst als Sprinter in den Weltcup gekommen, ist nun auch als Allrounder ein Rekordhalter. Er gewinnt die Tour de Ski zum fünften Mal. Der Norweger bekundete am Sonntag im Massenstart-Rennen hoch zur Alpe Cermis keine Probleme, seinen Vorsprung von über einer Minute zu verwalten. Dies obwohl ihm der Tagessieger und Landsmann Mattis Stenshagen 59 Sekunden abnahm und den Rückstand im Overall-Klassement auf eine halbe Minute reduzierte.

Klaebo, der beste Langläufer aller Zeiten, ist nun fünffacher Sieger der Tour de Ski. Der 29-Jährige löst nach den Erfolgen in den Jahren 2019, 2022, 2023, 2025 und 2026 Dario Cologna als Rekordmann ab, der 2009, 2011, 2012 und 2018 triumphiert hatte.

Die Schweizer konnten nicht mit den Besten mithalten. Noe Näff traf als 52. mit 3:13 Minuten Rückstand auf der Alpe Cermis ein, Roman Alder als 64. mit 4:39. Im Gesamtklassement verpassten die beiden die Top 50. (riz/sda)




Hablützel und Lötscher in Calgary auf dem Podest
Die Schweizer Snowboarder sprangen in der Halfpipe von Kanada spektakulär und erfolgreich. Beim Weltcup musste sich David Hablützel einzig dem Australier Valentino Guseli geschlagen geben. Als Dritter stieg auch der neu für Brasilien antretende Pat Burgener auf das Podest, Vierter wurde mit Jonas Hasler ein weiterer Schweizer.

Die meist dominierenden Japaner mussten sich für einmal geschlagen geben. Auch bei den Frauen sprang eine Zürcherin auf das Podium. Hinter der Kanadierin Elizabeth Hosking und der Chinesin Wu Shaotong klassierte sich Isabelle Lötscher als Dritte. (riz/sda)
Sensation im Wallis und Umschwung in Olten
In der Eishockey-Meisterschaft der Swiss League verliert Leader Sierre daheim gegen die Bellinzona Snakes mit 5:7. Der HC Siders stieg als Leader und als haushoher Favorit in die Partie gegen Bellinzona, das die Playoffs erneut verpassen wird. Seit dem 21. Dezember 2024, also seit mehr als einem Jahr, gewann Bellinzona in der Swiss League gegen kein Spitzenteam mehr. Damals - im Dezember 2024 - besiegte Bellinzona daheim Visp, den späteren Meister, mit 5:3.

Thurgau übernahm mit einem 3:0-Heimsieg über Chur wieder die Tabellenführung. Einen bemerkenswerten Umschwung gab es in Olten: Der EHC Olten (6.) führte gegen Basel (7.) bis zur 41. Minute mit 5:1 und verlor noch 5:6 nach Verlängerung. Der Amerikaner Brett Supinski (30) zeichnete mit drei Toren und einem Assist für die Wende verantwortlich. (sda)






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