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Impfstoffe wirken gut gegen Delta-Variante des Coronavirus ++ 500'000 Tote in Brasilien

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
18.06.2021, 22:25
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Donnertag 173 neue Corona-Fälle für die letzten 24 Stunden. 2 Menschen starben.
  • Vom 7. Juni bis 13. Juni sind in der Schweiz 628'962 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden – rund 89'800 pro Tag. Im Vergleich zur Woche davor sankt die Impfkadenz um 6 Prozent. 2'351'712 Personen in der Schweiz sind vollständig geimpft, das sind 27,2 Prozent der Bevölkerung.
  • Discos auf, Maskenpflicht draussen weg: Der Bundesrat hat am 11. Juni den nächsten Öffnungsschritt in die Vernehmlassung gegeben. Entschieden wird am 23. Juni.
  • Der Bundesrat will am 28. Juni die Reiseeinschränkungen weiter lockern. Die Quarantänepflicht für Einreisen aus allen Staaten und Gebieten des Schengen-Raums soll vollständig aufgehoben werden.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,71 Millionen aktive Userinnen und User.
  • Ab Ende Juni soll das Impf-Zertifikat kommen. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier.
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7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
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Liveticker: Corona National+International 20.06.21

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9:00
Corona-Ausbruch an Schulen: Maskenpflicht an zwei Orten in Israel
Nach einem neuen Corona-Ausbruch an israelischen Schulen ist in zwei Ortschaften wieder Maskenpflicht für Schüler verhängt worden. Das Gesundheitsministerium teilte am Sonntag mit, im Raum Binjamina südlich von Haifa sowie in Modiin-Makkabim-Reut müssten in Innenräumen sowie Aussenbereichen wieder Schutzmasken getragen werden. Die Maskenpflicht in Israel war erst vor fünf Tagen angesichts niedriger Infektionszahlen landesweit aufgehoben worden.

In einer Schule in Binjamina wurden jedoch 45 Studenten positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Auch in Modiin - einer Stadt zwischen Tel Aviv und Jerusalem - gab es rund ein Dutzend neuer Fälle. Nach Medienberichten wird an beiden Schulen ein Zusammenhang mit Rückkehrern aus dem Ausland sowie der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus vermutet. Sie war zuerst in Indien beobachtet worden.

Vor zwei Wochen hatte Israel mit der Impfung von Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren gegen das Coronavirus begonnen. Das Neun-Millionen-Einwohner-Land Israel setzt seit dem 19. Dezember erfolgreich eine Impfkampagne um. Fast 5,5 Millionen haben bereits eine Erstimpfung und mehr als 5,1 Millionen eine Zweitimpfung erhalten.

Neuinfektionen und schwere Erkrankungen gingen in den vergangenen Monaten stark zurück. Die Zahl der Schwerkranken fiel auf 22. Ende Januar hatte es noch rund 1200 schwerkranke Corona-Patienten in Israel gegeben. (sda/dpa)
5:30
Impfstoffe wirken gut gegen Delta-Variante des Coronavirus
Die Schweiz ist nach Ansicht von Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, auf die neue Delta-Variante des Coronavirus gut vorbereitet. Nach heutigem Wissenstand gebe es keinen Grund zur Beunruhigung.

Delta sei zwar ansteckender als andere Varianten, sagte Berger in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Doch die gute Nachricht sei, dass Personen, die zweimal mit einem mRNA-Impfstoff geimpft seien, zu fast 90 Prozent gegen die Delta-Variante geschützt seien.

Zuletzt hatte die Delta-Variante des Coronavirus in Grossbritannien wieder zu steigenden Infektionszahlen geführt. Berger wies auf die Unterschiede zur Schweiz hin. England habe möglichst rasch viele Personen mit Impfstoff versorgen wollen.

Das sei damals wohl richtig gewesen. Heute gehe es aber um den Schutz mit zwei Impfungen. Die in der Schweiz verwendeten Impfstoffe von Moderna und Pfizer hätten sich als wesentlich effektiver gegen die neue Variante gezeigt als andere Impfstoffe, etwa jener von AstraZeneca, den England breit eingesetzt habe.

Berger äusserte sich auch zu den Corona-Impfungen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren. Der Bund wolle nächste Woche diese Impfungen frei geben. Für Jugendliche mit Vorerkrankungen sei eine Impfung sinnvoll. Das gelte auch für jene, die in Kontakt mit Risikopersonen seien, deren Abwehr geschwächt sei. (sda)
4:17
Über eine halbe Million Corona-Tote in Brasilien
Als zweites Land der Welt hat Brasilien mehr als eine halbe Million Corona-Tote zu beklagen. In dem grössten Land Lateinamerikas wurden bislang 500 800 Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit Covid-19 registriert, wie das Gesundheitsministerium in Brasília am Samstag mitteilte. Bislang gibt es nur in den Vereinigten Staaten mit knapp 602 000 Opfern mehr Corona-Todesfälle.

In Brasilien haben sich bisher über 17,8 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Jeden Tag kommen derzeit rund 80 000 neue Fälle hinzu. Bislang haben knapp 30 Prozent der Brasilianer eine erste Impfdosis erhalten, etwa elf Prozent sind vollständig geimpft.

Die Regierung des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro verharmloste die Pandemie von Anfang an und stemmte sich mit Verweis auf die wirtschaftlichen Folgen gegen harte Ausgangsbeschränkungen. Zuletzt zog Bolsonaro auch den Sinn von Impfungen in Zweifel. Mittlerweile prüft ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss das Krisenmanagement des Staatschefs in der Pandemie. Am Samstag kam es in zahlreichen Städten Brasiliens zu Demonstrationen gegen Bolsonaros Corona-Politik. (sda/dpa)
A girl points at a mural featuring the face of Brazilian President Jair Bolsonaro during a protest against his handling of the COVID-19 pandemic along Paulista Avenue, in Sao Paulo, Brazil, Saturday, June 19, 2021. Brazil's COVID-19 death toll is expected to surpass the milestone of 500,000 deaths on Saturday night. (AP Photo/Marcelo Chello)
20:28
Tausende Brasilianer protestieren gegen Bolsonaros Corona-Politik
In ganz Brasilien sind Tausende Menschen gegen die Corona-Politik des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro auf die Strassen gegangen. In der Hauptstadt Brasília sowie 14 Provinzhauptstädten forderten sie am Samstag mehr Impfungen und wirtschaftliche Unterstützung in der Corona-Krise, wie die Nachrichtenplattform «G1» berichtete. Die Demonstranten verlangten zudem den Rücktritt Bolsonaros, mehr Anstrengungen im Kampf gegen den Hunger und die Umweltzerstörung sowie die Achtung der Rechte indigener Völker.
epa09286614 People carry a banner 'Genocidal Bolsonaro' march in a demonstration against Brazil's president Jair Bolsonaro under the motto 'Fuera Bolsonaro' (lit. Bolsonaro out), from Cibeles square to Puerta del Sol in Madrid, Spain, 19 June 2021. The protest against Brazilian president was called by Brazilian organization 'Maloka'.  EPA/DAVID FERNANDEZ
Auf Protestplakaten war vom «Genozid» an der eigenen Bevölkerung die Rede.
Brasilien ist noch immer ein Corona-Brennpunkt: Über 17,8 Millionen Menschen haben sich dort nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, fast eine halbe Million Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 bisher gestorben.

Bolsonaro hat das Virus von Anfang an verharmlost und sich mit Verweis auf die wirtschaftlichen Folgen gegen harte Ausgangsbeschränkungen gestemmt. Zuletzt zog er auch den Sinn von Impfungen in Zweifel. Mittlerweile prüft ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss Bolsonaros Krisenmanagement in der Pandemie.

(sda/dpa)
17:35
US-Spende: 2,5 Millionen Corona-Impfdosen für Taiwan
Taiwan soll dem American Institute in Taiwan (AIT) zufolge rund 2,5 Millionen Dosen an Corona-Impfstoff aus einer Spende der USA erhalten. Die Lieferung des Moderna-Mittels werde für Sonntag erwartet, teilte das AIT am Samstag auf Facebook mit. Das Institut ist für die Umsetzung der US-Politik gegenüber Taiwan verantwortlich. Anfang Juni hatten die USA zunächst angekündigt, 750'000 Corona-Impfdosen an das Land zu spenden. Die Lieferung umfasse 1,75 Millionen zusätzliche Dosen, hiess es nun.
Elderly residents rest after receiving their first dose of the AstraZeneca COVID-19 vaccine shot at Songshan Cultural and Creative Park in Taipei, Taiwan, Wednesday, June 16, 2021. (AP Photo/Chiang Ying-ying)
Impfaktion in Taiwan. (Archivbild: Keystone)
Seit Beginn der Pandemie hat Taiwan mit seinen knapp 24 Millionen Einwohnern nach Angaben der für Epidemien zuständige Behörde CECC 13'896 Infektionen verzeichnet. Mindestens 538 Menschen starben demnach im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Taiwan hatte seit dem Pandemie-Ausbruch weltweit viel Lob für seine Strategie zur Bekämpfung des Virus erhalten. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte die Inselrepublik für 250 Tagen überhaupt keine neuen Infektionen gemeldet.

(sda/dpa)
16:44
Vier Personen an Corona-Demo in St. Gallen gebüsst
In der Stadt St. Gallen haben am Samstag laut Polizeiangaben zweihundert Menschen an einer bewilligten Kundgebung gegen Corona-Massnahmen teilgenommen. Vier Personen wurden gebüsst. Sie hatten nicht wie vorgeschrieben eine Gesichtsmaske getragen. Ein Demonstrant wurde auf den Posten gebracht, weil er Polizisten angegangen hatte.

Der Mann wurde weggewiesen, und er muss mit einer Anzeige rechnen, wie die St. Galler Stadtpolizei mitteilte. Die meisten Teilnehmenden trugen laut Polizei keine Maske. Bei Kontrollen wiesen einige davon ein Zeugnis vor, wonach sie von der Maskentragpflicht befreit seien.

Die Demonstrierenden zogen nach 14.00 Uhr durch die Innenstadt. Die Veranstaltung verlief laut Polizei grösstenteils friedlich. Vereinzelt sei es zu Störaktionen und Wortgefechten gekommen. Die Polizei habe eine Eskalation verhindern können. Kurz nach 15.30 Uhr endete der Umzug.

(sda)
Eine MPA bereitet Spritzen vor mit Impfstoff der Firma Moderna fuer die Impfung gegen Covid-19 bei der Firma Saurer, aufgenommen an einem Medienanlass des Kanton Thurgau zum Start der Impfkampagne in Betrieben, am Freitag, 4. Juni 2021, in Arbon. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller).
Eine Medizinische Praxisassistentin bereitet Spritzen vor mit Impfstoff. (Bild: Keystone)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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