Schweiz
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EU sieht «Mangel an Fortschritt»: Gilt die Schweizer Börsenäquivalenz nur noch 12 Tage?



epa07474569 Slovak presidential candidate Maros Sefcovic talks to journalists during an elections night at his election headquartes in the Slovakia's presidential election run-off in Bratislava, Slovakia, 30 March 2019.. The second round of presidential elections in Slovakia is contended by environmental lawyer Zuzana Caputova with her opponent, European Commission Vice-President Maros Sefcovic.  EPA/MARTIN DIVISEK

EU-Vizepräsident Maros Sefcovic. Bild: EPA/EPA

Die EU-Kommission hat am Dienstag einen «Mangel an Fortschritt» beim institutionellen Rahmenabkommen festgestellt. Man sehe daher «keinen Bedarf, eine Entscheidung zu fällen», sagte EU-Vizepräsident Maros Sefcovic. Damit droht die Börsenäquivalenz auszulaufen.

Von einem Journalisten auf die Börsenäquivalenz angesprochen, sagte der EU-Vizepräsident, wenn die EU-Kommission «nicht explizit anders entscheidet», laufe die Börsenäquivalenz automatisch am 30. Juni aus. «Ich denke, das ist eine sehr, sehr klare Aussage.»

Die EU-Kommission, inklusive EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sowie EU-Kommissar Johannes Hahn, hätten alles gemacht, um ein Resultat zu erreichen, sagte Sefcovic.

Er betonte, es habe «unzählige, unzählige Verhandlungen» mit der Schweiz gegeben. Juncker habe 23 Mal persönlich mit vier Schweizer Bundespräsidenten gesprochen. Es habe 32 Verhandlungsrunden gegeben und EU-Kommissar Hahn könne wohl kaum zählen, wie oft er mit Schweizer Vertretern gesprochen habe. Dies zeige wohl deutlich: «Wir haben unser Bestes gegeben.»

Bleibt noch ein wenig Zeit

Natürlich aber blieben die Türen der EU-Kommission bis zum Ende ihres Mandates weiterhin für die Partner aus der Schweiz offen, sagte Sefcovic weiter. Das Mandat der aktuellen Kommission endet offiziell am 31. Oktober.

In einem letzte Woche adressierten Brief an den Bundesrat hatte sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bereit erklärt, über Präzisierungen beim Rahmenabkommen zu reden. Gleichzeitig hatte er aber Bern zeitlich unter Druck gesetzt. Am 18. Juni wolle die EU-Kommission das Verhältnis Schweiz-EU diskutieren und Bilanz ziehen, hiess es im Brief.

Doch noch ist es nicht zu spät für eine Verlängerung der Börsenäquivalenz. Denn gemäss Informationen der EU-Kommission könnten die Mitgliedstaaten innert fünf Tagen einen Entscheid dazu fällen. Dazu bräuchten sie aber eine positive Empfehlung der EU-Kommission.

Massnahmen aufgegleist

Im Dezember 2017 hatte die EU die Äquivalenzanerkennung für die Schweizer Börse erstmals nur befristet gewährt und deren Verlängerung an Fortschritte bei den Verhandlungen zum Rahmenabkommen geknüpft. 2018 war diese erneut verlängert worden - bis 30. Juni diesen Jahres.

Nach der ersten befristeten Verlängerung hatte der Bundesrat Massnahmen für den Fall beschlossen, dass die EU die Anerkennung der Börsenäquivalenz nicht mehr verlängert.

Konkret wird eine neue Schweizer Anerkennungspflicht für ausländische Handelsplätze eingeführt, die Schweizer Aktien zum Handel zulassen. In diesem Fall würden EU-Handelsplätze diese Anerkennung nicht erhalten. (aeg/sda)

26 Küsse, die nichts gebracht haben – die EU steckt in der Krise

Wir erklären dir das institutionelle Rahmenabkommen

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108Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 19.06.2019 05:44
    Highlight Highlight Jetzt sofort Retorsionsmassnahmen vorbereiten, Bundesrat!
  • Ökonometriker 19.06.2019 01:25
    Highlight Highlight Klar würde das Handelsvolumen an der CH-Börse etwas zurückgehen ohne die BÄ. Aber die meisten Händler handeln nicht einfach zum Spass und werden dann durch intermediäre in der Schweiz gehen müssen, wodurch sich die Effektenhändler hier zu Lande eine goldene Nase verdienen können. Das ist am Ende eher ein Geschenk als eine Strafe, da letztere viel höhere Margen als die Börse haben...
  • amore 18.06.2019 20:43
    Highlight Highlight Einfach die Anerkennung der EU-Handelsplätze entziehen. Experten meinen, dass dies für die CH sogar vorteilhafter ist.
    • Astrogator 18.06.2019 21:11
      Highlight Highlight Welche Experten?

  • Cityslicker 18.06.2019 19:12
    Highlight Highlight Diese Situation finde ich gleich doppelt ironisch:
    Erstens könnten wir die Verhältnismässigkeit dieser Massnahmen vor einem Schiedsgericht und dem EuGH überprüfen lassen, wenn wir denn schon ein solches Rahmenabkommen hätten.
    Und zweitens eskaliert die EU-Kommission die aktuelle Lage und hält uns einen Spiegel vor, indem sie -genau wie die Schweiz seit Jahren- sich bezüglich Börsenäquivalenzverlängerung eben NICHT entscheidet.
    Da scheint sich jemand mit Dialektik auszukennen - Chapeau!
  • LinksRechtsMitte 18.06.2019 18:21
    Highlight Highlight Drei Punkte sind je nach Lesart zu präzisieren/verbessern/nachzuverhandeln, der Rest wird als mehrheitsfähig eingeschätzt. Also verhandelt - aber hat schon jemand etwas gehört oder gelesen, was von Schweizer Seite angeboten wird? Dass nur fordern nicht gut ankommt kann ich nachvollziehen. Also bietet was - Verdoppelung der Kohäsionsmilliarde, Übernahme der Planung und Ausführung eines NEAT Anschlussstückes im Ausland inkl. Kosten, was auch immer. Zeigt dass uns die Anpassungen auch etwas Wert sind.
  • Rasti 18.06.2019 17:50
    Highlight Highlight Sobald es ums Geld geht kann man sich dann doch dagegen stellen und will sich nicht erpressen lassen...
  • rolbec 18.06.2019 17:30
    Highlight Highlight ...Mannonann, unterzeichnet endlich das Abkommen!!! Es regelt auf vernünftige Weise viele Vorgänge!!
  • Heinz Geissbühler 18.06.2019 17:09
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach sollte die Schweiz sich nicht länger von der EU bedrohen und erpressen lassen! Sollte die EU die Börsenäquivalenz künden sollte die Schweiz gegenüber der EU rigiros handeln! Durchfahrt für EU Lastwagen durch die Schweiz nur noch gegen eine Gebühr von Fr 10000.- desweiteren werden alle Zahlungen an die EU gestoppt! Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger aus der EU gehören rigiros ausgeschafft und auch das Personenfreizügikeitsabkommen mit der EU würde ich kündigen!
  • Evan 18.06.2019 16:57
    Highlight Highlight Soll mir einer sagen das sei keine Erpressung.
    • rolbec 18.06.2019 17:29
      Highlight Highlight Nein, es ist keine Erpressung, die Schweiz labert nur rum bei den Verhandlungen....die " Grazie Schweiz" will nur das Beste, natürlich nur für sich....es höchste Zeit dass die Schweiz das Abkommen unterzeichnet!
    • Hierundjetzt 18.06.2019 17:30
      Highlight Highlight Okeee 5 Jahre verhandeln, seit letztem Herbst (2018) ist das Ergebnis da, der BR macht aber 3/4 Jahr nichts...

      Aber die pöse EU erpresst?

      Egal ob ja oder nein zum Abkommen, aber sorry das isch eifach es huere glauer vom BR!
    • Astrogator 18.06.2019 21:13
      Highlight Highlight Und natürlich ist da auch das übliche Rechte Berufsopfer das Erpressung wittert...
  • Oberon 18.06.2019 16:53
    Highlight Highlight Gut das wir die EU ja nicht brauchen, wir sind der Nabel der Welt.
    Ich bin gespannt wo wir schlussendlich landen werden. ;)
  • Pointer 18.06.2019 16:09
    Highlight Highlight Eigentlich unerhört, dass wir uns auf einen einseitigen Vertrag einlassen wollen. Denn so ist das alles anders als fair.
    Warum sollte die EU im Gegenzug z. B. nicht bessere Lohnschutzmassnahmen umsetzen und auch Schweizer Gesetzesänderungen sollten automatisch von der EU übernommen werden und nicht nur umgekehrt.
    Zudem müsste bei Streitigkeiten vor dem EUGH die Richter je zu einem Drittel mit Personen aus der EU, der Schweiz sowie Drittstaaten (keine EU-Beitrittskandidaten) besetzt sein.
  • Fairness 18.06.2019 15:40
    Highlight Highlight Nur ja nicht ins Bockshorn jagen lassen.
  • Nonald Rump 18.06.2019 15:32
    Highlight Highlight Ein anschauliches Beispiel dafür, was mich an der Ja-Kampagne zum EU-Waffenrecht gestört hat. Wir können die EU nicht beschwichtigen oder sie wohlwollend stimmen; Die EU ist ein komplexes Gebilde, das nach Belieben Regeln, Vorschriften, Lizenzen ausgibt, wie es Brüssel beliebt. Das wird sicherlich nicht aufhören, die kleine Schweiz wird stets das Hinterteil hinhalten müssen - Ja, wir wehren uns ja auch gar nicht dagegen. Ich hoffe sehr, die Schweiz muss nie dieser unheiligen, machtversessenen und undemokratischen Union beitreten.
    • DerewigeSchweizer 18.06.2019 16:25
      Highlight Highlight Entwirrung Deines Kommentars :

      "Die EU ist ein komplexes Gebilde"
      Ja. 27 Mitgliedsstaaten.

      "das nach Belieben Regeln, Vorschriften, Lizenzen ausgibt"
      Genau, so wie jeder souveräne Staat oder Verbund, z.B. Schweiz.

      "wie es Brüssel beliebt"
      Äh, nein. ... Nicht wie es "Brüssel", sondern wie es den 27 Mitgliedsstaaten beliebt.
      Dieser Konsens wird in der Ministerkonferenz und im EU-Parlament ermittelt.

      "unheiligen, machtversessenen und undemokratischen Union"
      Entscheide bedürfen der Einstimmigkeit.
      ... Versucht das mal unter 23 Kantonen.
      "Machtversessen" ... , "unheilig" ... heliger Bimbam!
    • Hierundjetzt 18.06.2019 17:31
      Highlight Highlight „Undemokratisch“ come on. Das stimmt einfach nicht das ist rein SVP sprech
    • rolbec 18.06.2019 17:34
      Highlight Highlight ...doch, auf in die EU!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pointer 18.06.2019 15:26
    Highlight Highlight Sehe ich das richtig: Die Börsenäquivalenz ist nur ein kindisches Druckmittel der EU, damit wir ein Rahmenabkommen mir ihr eingehen?
    • DemonCore 18.06.2019 17:38
      Highlight Highlight Nein du siehst das falsch. Die Schweiz wollte das RA.
  • Militia 18.06.2019 15:05
    Highlight Highlight Ja sieh einer an, einen Monat nach der Abstimmung zum Waffenrecht werden wir von der EU schon wieder erpresst. So guet! Dieses mal sind wohl schon ein paar Bürger mehr betroffen. Wie lange wollt ihr euch das eigentlich noch bieten lassen? Wir sind schliesslich keine Provinz der EU..!
    • Fabio Haller 18.06.2019 15:20
      Highlight Highlight Es tut mir leid aber das Gesetz zum Waffenrecht war sicherlich keine Erpressung, wir hatten ja schon vor der Abstimmung sehr viele Regulierungen.
    • Shabaqa 18.06.2019 15:37
      Highlight Highlight Was schlägst du vor? Die Bilateralen kündigen? Krieg führen? Der EU beitreten?
    • Militia 18.06.2019 15:51
      Highlight Highlight Shabaqa, WIR brauchen gar nichts zu tun. Die EU soll uns als souveränen Staat auch als solchen behandeln und nicht versuchen uns mittels Salami-Taktik aufzufressen.
      Beissen kann sie ja, ob sie dann auch schlucken kann werden wir noch sehen.
      Hast du Vorschläge ausser Polemik?
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 18.06.2019 14:09
    Highlight Highlight Hat die NYSE eine Äquivalenzanerkennung?
    • Cityslicker 18.06.2019 18:35
      Highlight Highlight Können an der NYSE Aktien ohne explizite NYSE-Zulassung gehandelt werden? Eben.
  • zeromaster80 18.06.2019 14:04
    Highlight Highlight Ich schlage einen neuen Weg vor, den Europäischen. Wir treten dem Drecksladen bei und torpedieren ihn von innen, stellen uns Konsequent gegen Zentralisierung und Diktat aus Brüssel und halten uns an keinerlei Vorgaben, wie ein echtes EU-Mitglied halt...
    • Pointer 18.06.2019 15:27
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Fairness 18.06.2019 15:43
      Highlight Highlight Und zahlen und zahlen und zahlen? Die von Grossbritannien fehlenden Milliarden wohl gleich auch noch?
    • WID 18.06.2019 16:58
      Highlight Highlight @zeromaster80: ja, das wär wohl ein Weg. Aber unschweizerisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 18.06.2019 13:45
    Highlight Highlight Ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die den Erpressungen der EU-Kommission in den letzten Jahren bei Abstimmungen nachgegeben haben.
    • FrancoL 18.06.2019 14:02
      Highlight Highlight Wer erpresst da wen genau? Man hatte eine Abmachung, die läuft nun aus und nun sprichst Du von Erpressung?
    • WID 18.06.2019 14:12
      Highlight Highlight @FrancoL: Deine Wahrnehmung ist verdreht. Wir anerkennen die EU Börsen, wenn das umgekehrte nicht gewährt wird ist das Erpressung.
    • just sayin' 18.06.2019 14:50
      Highlight Highlight du bist verwirrt?
      warte! ich erklär es dir kurz...

      wird miteinander geredet und verhandelt: nennt man das "verhandlungen"

      sagt eine partei "entweder du übernimmst unsere spielregeln (z.b. den schlechteren lohn- und arbeitnehmerschutz), oder wir erkennen deine börse nicht mehr an: ist das erpressung
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 18.06.2019 13:38
    Highlight Highlight Die EU ist sehr demokratisch momol. Diese Nichtsnutze von Beamten. Mit solch einem Pakt wollen wir geschäften? Nicht solange sie sich aufführen wie kleine Kinder.
    • Juliet Bravo 18.06.2019 14:58
      Highlight Highlight Die 27 haben ja wohl ein demokratisch abgestütztes Vorgehen im Umgang mit der Schweiz. Und die ist: Der Geduldsfaden reisst so langsam.
    • rolbec 18.06.2019 17:36
      Highlight Highlight ....die Schweiz benimmt sich unmöglich !!!
    • Platon 18.06.2019 19:42
      Highlight Highlight @Froggr
      Die Verhandlungen CH-EU bedeuten eine Demokratie gegenüber 28 Demokratien. Es würde dir mal gut tun die Fehler bei uns zu suchen, statt bei 28 anderen Staaten, die verständlicherweise langsam die Geduld verlieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 18.06.2019 13:36
    Highlight Highlight Trump Methoden von der EU. Aber alle mit der Europa Brille sehen das wohl nicht. Oder sie sehen es gerne.
    • FrancoL 18.06.2019 14:04
      Highlight Highlight Man muss keine Europabrille tragen um zu wissen das ein Jahr ein Jahr ist. Der BR hätte viel früher reagieren können und tat es nicht. Ich schätze einmal weil er gerne die Herbstwahlen abwarten will, doch das ist nicht das Problem der EU.
    • just sayin' 18.06.2019 14:54
      Highlight Highlight @FrancoL

      "Man muss keine Europabrille tragen um zu wissen das ein Jahr ein Jahr ist. Der BR hätte viel früher reagieren können und tat es nicht. Ich schätze einmal weil er gerne die Herbstwahlen abwarten will, doch das ist nicht das Problem der EU."

      em... nein.

      ich denke, es hat damit zu tun, dass die schweiz lieber nicht zu einem land der billiglohn-arbeiter werden will wie deutschland.
    • Garp 18.06.2019 16:07
      Highlight Highlight Deutschland hat am meisten von der EU profitiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 18.06.2019 13:26
    Highlight Highlight Absolut diskriminierend. Kanada hat auch kein Rahmenabkommen mit der EU. Warum war die Schweiz nicht beim WTO vorstellig?
    • pontian 18.06.2019 13:55
      Highlight Highlight Kanada will aber auch nicht all die Vorteile, die wir wollen.
    • FrancoL 18.06.2019 14:05
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Reto32 18.06.2019 15:21
      Highlight Highlight Der Bundesrat hat dem Parlament vor langer Zeit schon mitgeteilt, eine Klage werde beim WTO eingereicht sobald die EU ihre Drohung umsetzt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 18.06.2019 13:18
    Highlight Highlight Der Bundesrat hat ja einen Plan wegen der Börsenäquivalenz.

    Dann aber bitte gleich in die Offensive gehen:

    Klimaabgabe für alle die per Auto (100.-) oder LKW (1000.-) die Schweiz durchqueren wollen, perfekt für die anstehende Sommerferienstauzeit😏.
    • FrancoL 18.06.2019 14:06
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • just sayin' 18.06.2019 14:58
      Highlight Highlight es wäre an der zeit mal ein wenig rückgrat zu beweisen und per notrecht den eu-börsen zu untersagen mit schweizer aktien zu handeln.

      ohne ein wenig widerstand wird die eu nun fröhlich weiterdrücken und überall ihren willen durchzwängen.

    • dan2016 18.06.2019 15:35
      Highlight Highlight "per notrecht den eu-börsen zu untersagen" - und sie stürmen dann die Frankfurter Börse mit den Zürcher Kantonspolizisten, damit Sie Ihr Notrecht in Frankfurt durchsetzen können?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Th. Dörnbach 18.06.2019 13:16
    Highlight Highlight Die Erpressungsversuche der EU führen nur dazu, dass das Rahmenabkommen vor dem Volk deutlich scheitert. Die EU-Funktionäre kommen schlicht nicht mit Demokratie zurecht.
    • Freebee 18.06.2019 15:04
      Highlight Highlight Auch demokrstische Entscheide muessen die Konsequenzen tragen koennen, mein Lieber...
    • Cityslicker 18.06.2019 18:29
      Highlight Highlight Du gehst von der irrtümlichen Annahme aus, dass die EU unbedingt ein Ja von der Schweiz will. Nach meiner Einschätzung geht es ihr aber vor allem darum, DASS es ein klare Entscheidung gibt - die Schweiz muss sich schon selbst festlegen, ob ja oder nein, und wieviele Schleifen es es bis zur definitiven Entscheidung braucht.
    • Roman Loosli 18.06.2019 20:17
      Highlight Highlight Wir hatten 20 jahre Zeit zu liefern. Die Rosinenpickerei ist halt mal vorbei...
  • Walser 18.06.2019 13:13
    Highlight Highlight Freue mich auf den 30. Juni. Dann ist endlich mal D-Day. Da wird die EU mal beweisen müssen ob an ihren Ankündigungen etwas dran ist. Die CH wird wissen mit wem sie es zu tun hat.
    • Jo Blocher 18.06.2019 14:36
      Highlight Highlight @Walser. Am Schluss steht nur die Tatsache: Braucht die EU die Schweiz? Diese Frage kann die EU sehr gut beantworten.
    • opwulf 18.06.2019 16:35
      Highlight Highlight Blocher: Die EU braucht UK nicht, die EU braucht die Schweiz nicht & die EU ist sowieso immer am stärkeren Ende, genau! Wir sprechen hier von sehr wichtigen Partnern der EU & ja es wird auch der EU ziemlich weh tun, wenn die Gangart auf allen Seiten verschärft wird! Wir haben mit DE einen nicht zu unterschätzenden Verbündeten, welcher nach den schwierigen Situationen mit CN & USA nicht einfach noch einen weiteren unnötigen Streit entstehen sehen will! Juncker mag auf einer beleidigte Leberwurst Tour sein, wenns ernst wird, wird auch er zurückgepfiffen, sofern wir nicht einknicken!
    • Skip Bo 18.06.2019 19:39
      Highlight Highlight Jo, immerhin brauchen 330'000 EU Arbeitspendler die CH. Täglich. Hinzu kommen die EU Einwanderer welche mit ihr Vermögen in ihrem Herkunftsland investieren (Nachbar D Prof, Bekannte in Italien, Kollege in P). Die Interessen dieser EU Bürger werden durch die EU nicht negiert.
  • Nonkonformist 18.06.2019 12:54
    Highlight Highlight Dann wird sie halt eben nicht verlängert, so what? Wir sollten uns nicht ständig erpressen lassen und endlich mal ein wenig Selbstbewustsein zeigen.
    • Flagpole 18.06.2019 14:50
      Highlight Highlight Richtig!

      Und wenn Sie nicht verlängert wird, sollte die Schweiz den LKW-Transit-Zoll in Basel und Chiasso schliessen und damit die vom Schweizer Volk verlangte Verlagerung auf die Schiene endlich zu vollziehen!

      Mal schauen, was die EU-dominierenden Deutschen dann sagen, wenn auf der deutschen Autobahn eine LKW-Schlange von Basel bis Karlsruhe steht!

      Die EU hat leider immer noch keine Ahnung wie Demokratie funktioniert! Jedenfalls nicht so, wie in Brüssel.
    • dan2016 18.06.2019 15:31
      Highlight Highlight @Flagpole, ja, die EU darf keinesfalls eine eigene Position haben. Das ist undemokratisch. Das darf nur die Schweiz.
    • dan2016 18.06.2019 15:33
      Highlight Highlight @Und beim Stau der Deutschen, da werden die Schuhe halt mit Verspätung und höheren Kosten in die Schweiz geliefert. Und Futtermittel in der Schweiz teurer. Vielleicht kannst Du Dir das anhand von Liechtenstein nochmals durchdenken.... stell dir vor, die blockieren die Strasse aus der Schweiz....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 18.06.2019 12:54
    Highlight Highlight Die Verknüpfung von Börsenzulassung und Rahmenabkommen ist schon fragwürdig. Dass der Bundesrat aber erst wenige Wochen vor einem diesbezüglichen Entscheid der EU damit kommt, dass beim Rahmenabkommen noch einige Punkte ausdiskutiert werden müssen, ist eine ebenso fragwürdige Hinhaltetaktik gewesen. Und eine völlig überflüssige. Glauben die 7 Damen und Herren, man kann das Thema irgendwie aussitzen?
    • Armend Shala 18.06.2019 13:10
      Highlight Highlight Man muss nicht immer den Bückling machen für die Wirtschaft, die sich nicht für die einheimische (Schweizer, Secondos etc.) Bevölkerung schert und dauernd mit der Personenfreizügigkeit billige Arbeitskräfte aus der EU importieren kann ohne jegliche Hemmungen.
    • Locutus70 18.06.2019 13:42
      Highlight Highlight Fragwürdig war auch die Verknüpfung von Schengen und Waffenrecht. Ich finde (von beiden Seiten) dieses ordnungspolitische Chaos einfach zum kotzen.
    • FrancoL 18.06.2019 14:09
      Highlight Highlight @Armend: Natürlich lieber die teureren Einheimischen Einsatz das würde ich auch stützen, doch wer außer vielleicht 20-30% der Bevölkerung würde dies? Niemand, die würden auf das Ausland ausweichen noch mehr im Netz einkaufen und was würde dadurch die Schweizer Wirtschaft gewinnen, ausser an Marktanteil verlieren? Genügt es noch nicht dass die Schweizerbevölkerung immer mehr im Ausland einkauft? Müssen wir das noch forcieren?
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  • just sayin' 18.06.2019 12:48
    Highlight Highlight mit der annahme des verschärften waffengesetzes haben wir der eu zu verstehen gegeben, dass wenn die eu nur genügend druck ausübt, die schweiz einbricht und klein beigibt.

    bravo!
    • Jo Blocher 18.06.2019 14:38
      Highlight Highlight @Saying....träum weiter. Die Schweiz will was von der EU, damit die heimische Industrie nicht flöten geht.
    • just sayin' 18.06.2019 15:03
      Highlight Highlight @Jo Blocher

      "träum weiter. Die Schweiz will was von der EU, damit die heimische Industrie nicht flöten geht."

      ...und unter anderem der lohn- und arbeiterschutz nicht auf deutsche verhältnisse abstürzt.
  • Peter R. 18.06.2019 12:36
    Highlight Highlight Wird die Börsenäquivalenz am 30.6. nicht verlängert, wird die Schweiz als Gegengewicht hoffentlich den Handel von Schweizer Aktien in Frankfurt verbieten.
    Endlich einmal Stärke zeigen.
    • MARC AUREL 18.06.2019 12:51
      Highlight Highlight Die Schweiz ist selber Schuld! Alles in die Länge ziehen und nur die Rosinen picken geht nicht! Passt aber zu uns... erst handeln wenn es brennt!
    • TheBase 18.06.2019 13:19
      Highlight Highlight 😂
    • B-Arche 18.06.2019 13:49
      Highlight Highlight Da werden die Schweizer Firmen nicht mitmachen. Roche & Co werden sich von Bern sicher nicht verbieten lassen in Paris oder Frankfurt gelistet zu sein.

      Es gibt weder in Wirtschaft noch Finanz irgendeinen Wunsch die EU zu schwächen. Die "Achse Zürich London" wird nicht funktionieren genauso wenig wie das Dreieck "Trump London Zürich".
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