Schweiz
International

Elon Musk äussert sich zu Streit zwischen Rechtsextremen und Polizei

Rechtsextremist Martin Sellner wird in der Schweiz abgeführt – Musk schaltet sich ein

17.03.2024, 11:0317.03.2024, 16:58

Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagabend den österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner bei einem Vortrag in Tegerfelden AG abgeführt. Deutlich über 100 Rechtsextremisten fanden sich bei der Veranstaltung ein, wie «SonntagsBlick» schrieb. Eingeladen habe die Junge Tat. Sellner sei unbehelligt in die Schweiz gereist, obschon die Kantonspolizei Zürich beim Bund ein Einreiseverbot beantragt habe. Der Veranstaltungsort sei bis zuletzt geheim gehalten worden. Die Polizei habe bei Koblenz AG mehrere Personen kontrolliert. Von dort seien die Personen nach Tegerfelden geleitet worden. Sellner sei wieder auf freiem Fuss. Seine «Anhaltung» sei erfolgt, um die Veranstaltung zu beenden.

Auf Anfrage gab die Aargauer Kantonspolizei der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bekannt, sie habe derzeit keine Hinweise auf strafbare Handlungen. Die Polizei bestätigte, dass es sich beim angehaltenen Redner um Martin Sellner handelte.

Auf Twitter teilte Sellner ein Teil seiner Rede und teilte mit: «Heute stürmte die Polizei im Kanton Aargau, Schweiz, eine Rede, schaltete den Strom aus, legte mir Handschellen an und führte mich ab. Ich darf für zwei Monate nicht in den Aargau einreisen.»

Elon Musk reagiert

Multimilliardär und Unternehmer Elon Musk schaltete sich in die Konversation ein und kommentierte Sellners Beitrag mit: «Ist das legal?» Sellner antwortete Musk mit: «In Europa werden die Dinge immer mehr unvorhersehbar. Es wird immer riskanter, illegale Einwanderung herauszufordern, als illegal einzuwandern.»

Sellner präsentierte sein neues Buch über Remigration. Dies, nachdem er auf Twitter seine Flucht in die Schweiz über den Bodensee in einem Schlauchboot dokumentiert hatte.

Elon Musk schaltet sich immer wieder in umstrittene Diskussionen ein und versprach X-Usern, die sagen, dass sie aufgrund ihrer Posts auf Social Media diskriminiert wurden, Unterstützung.

(cmu mit Material der sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Jetzt hat Elon Musk auch noch die Filmindustrie gekauft! (Fake News!)
1 / 14
Jetzt hat Elon Musk auch noch die Filmindustrie gekauft! (Fake News!)
Zur Story.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Elon Musk wird beim Dave Chappelle-Auftritt ausgebuht
Video: youtube
Das könnte dich auch noch interessieren:
13 Jahre GefÄNGNIS
«Ein schlimmerer Fall von Schändung ist kaum vorstellbar»
13 Jahre Freiheitsentzug und Anordnung einer stationären Massnahme: So lautet das Urteil des Bezirksgerichts Zürich für den ehemaligen Kleinkindererzieher, der schwere sexuelle Übergriffe auf kleine Mädchen verübt haben soll. Das Gericht hat die Taten des ehemaligen Kleinkinderziehers am Mittwoch bei der Urteilseröffnung als «abscheulich» bezeichnet. Die Intensität der Vorfälle sei kaum zu überbieten.
Zur Story