Schweiz
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A boy is wiping a blackboard on which the acronym PISA (programme for international student assessment) is written, Magdeburg, July 8, 2003. In former and recent evaluations of the assessment Germany is poorly ranking in the lower midfield which has caused fierce debates about the quality of education. (KEYSTONE/EPA/DPA/Jens Wolf)

Bild: EPA DPA

Pisa 2019: Wir sind höchst durchschnittlich – ausser in Mathematik



Heute wurden die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Studie veröffentlicht. Ausser beim Lesen, das stabil geblieben ist, haben sich die Schweizer Schüler verschlechtert im Vergleich mit 2015. Hier die Grafik dazu:

Pisa-Studie: Schweiter Resultate im Vergleich zum OECD-Durchschnitt

Bild: oecd.org

Vor allem in Mathematik enttäuscht die Schweiz: Belegten wir in Mathe in den vergangenen Jahren immer den europäischen Spitzenplatz, haben uns nun Polen, Estland und die Niederlande überholt. Nichtsdestotrotz zählt die Schweiz in Mathematik immer noch zu der Spitze. Fächerübergreifend landete die Schweiz auf Platz 28 von 79.

Hauptergebnis der Pisa-Studia 2018 in Deutsch

Im Lesen erreichten die Schweizer Schülerinnen und Schüler 484 Punkte, drei Punkte weniger als der Durchschnitt der Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wie aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen zur neusten Pisa-Studie hervorgeht.

Bei den Kenntnissen in Naturwissenschaften erreichte die Schweiz 495 Punkte gegenüber dem OECD-Durchschnitt von 489 Punkten. Vor der Schweiz klassierten sich Länder wie Deutschland, Schweden, Belgien oder Tschechien.

Laut der Studie sind die Resultate der Schweizer Schulkinder seit 2012 schlechter geworden, und zwar in allen Disziplinen: Der Unterschied im Vergleich zu den Resultaten von 2018 variiert zwischen 16 Punkten in Mathematik und 20 Punkten in der Naturwissenschaft.

Die OECD hält zur Studie auch fest, dass in der Schweiz die Zahl der Schulkinder ausländischer Herkunft zwischen 2009 und 2018 stark zugenommen hat. 2018 hatten in der Schweiz 34 Prozent der Schülerinnen und Schüler einen Immigrationshintergrund. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wurden die Lese-Resultate um fünf Punkte aufgebessert.

Die aktuelle Studie, die 2018 durchgeführt wurde, war die grösste, die je gemacht wurde. 79 Länder und Regionen nahmen daran Teil. Erstmals dabei waren Schülerinnen und Schüler aus Bosnien und Herzegowina, Brunei Darussalam, den Philippinen, Saudi-Arabien, der Ukraine und Weissrussland. Schwerpunkt war dieses Mal die Lesekompetenz.

Die Pisa-Studie wird alle drei Jahre durchgeführt. Die letzte Erhebung war also 2015. Damals belegten die 15-jährigen Schweizer Schüler den europäischen Spitzenplatz in Mathematik. Die Leistungen waren allerdings durchwegs tiefer als 2012.

Lehrer und Erziehungsdirektoren begründeten dies mit Veränderungen in der Methodik. Konkret ging es darum, dass der Test neu komplett am Computer durchgeführt wurde. Dies würde Schweizer Schüler benachteiligen, die sich immer noch an Stift und Papier gewöhnt seien. Der Pisa-Chef konterte die Kritik und sagte, dass dies natürlich berücksichtigt worden sei. (dfr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ricardo Tubbs 04.12.2019 10:41
    Highlight Highlight wundert mich nicht, die heutige jugend geht ja freitags nicht mehr in die schule
  • Turist 03.12.2019 14:41
    Highlight Highlight Vor 20 J. hat man das Einschulungsalter um ein Jahr gesenkt, den Lehrplan aber nie angepasst. Das mathem. Verständnis ist eine Reifefrage (Entwicklungstsand der Kinder).
    Zudem fehlt vielen Kindern aufgrund elterlicher exzessiver Freizeitaktivität die natürliche Spielentwicklung und Selbständigkeit mit vielen der Neugierde geschuldeten AHA-Erlebnissen und Erfahrungen.
    Dann wird es mit Mathe, v.A. vernetztes Denken, schwierig, da die Basis bereits fehlt.
    Die Gesellschaft ist eher das Problem, nicht die Schule. Lehrer können nunmal nicht zaubern, dürfen aber Schuld sein, wenn Mäxchen nicht...
  • Snooks 03.12.2019 14:26
    Highlight Highlight Wir haben uns damals einen Spass daraus gemacht und uns 0 Mühe gegeben. War ja anonym. Die Pisa Studie ist nicht aussagekräftig!
  • Mutbürgerin 03.12.2019 14:13
    Highlight Highlight Unsere Schulklassen bestehen aus bis zu 30 Schüler. Ich kenne Lehrer, die haben ein Ticketsystem für ihre Schüler, damit sie einmal pro Tag vielleicht eine Frage stellen können.
    Eine Privatschule bis zum Gymnasium kostet etwa 20000 pro Jahr, das ist bloss das Doppelte der öffentlichen Schule (ca. 10K). Wenn man das ganze Schulsystem privatisieren würde, würden sich die Kosten bloss verdoppeln, die Qualität aber vervielfachen. In Privatschulen gibt es Klassen von 5-10 Schülern.
    • Waldorf 03.12.2019 14:50
      Highlight Highlight Wieviel zahlt dir die SVP fürs trollen? Ich persönlich bekomme "es Gwehr"!

      #agentenenttarnung
    • Mutbürgerin 03.12.2019 15:00
      Highlight Highlight @Waldor(schule)? Ich glaube nicht, dass die SVP Privatschulen öffentlich bezahlen lassen würde und Freude hätte, dass sich die Kosten verdoppeln. Aber vielleicht kannst du mir was vermitteln?
    • Waldorf 03.12.2019 16:45
      Highlight Highlight Es heisst Waldorf. Wal-dorf. Nein, ich bin keine Schule. Ich bin ein bezahlter Troll. Ich dachte du verstehst das. Wir sind doch auf derselben Seite!
  • Waldorf 03.12.2019 14:04
    Highlight Highlight Hey, lieber en guete Sek schüeler, als en schlächte Bez schüeler!

    #pisamyass
  • henkos 03.12.2019 13:52
    Highlight Highlight Die ganzen jammeris hier sind ja ekelhaft! Pisa ist kein Bullshit und die Schweiz ist nicht überall Nummer 1. Akzeptiert das und hört auf, zu jammern und Pisa anzuzweifeln. Dieses Verhalten nenne ich rückgratlos und erbärmlich.
    • benn 04.12.2019 08:12
      Highlight Highlight Tja es ist eben schwierig einzusehen, dass unser ganzes integratives Schulsystem zwar ethisch korrekt ist, aber eben trotz hoher Kosten schlechte Leistung produziert. Pisa bringt die ungeschönte Wahrheit ans Licht. Aber hey easy wir können uns in Zukunft die studierten Chefs aus dem Ausland importieren, wir Schweizer müssen also gar nicht top sein, viel wichtiger ist es alle auf dem typisch schweizerischen Durchschnitt auszubilden und sich gern zu haben.
  • dmark 03.12.2019 13:51
    Highlight Highlight Tja, so ein Tag in der Woche fehlt den Schülern halt irgendwo... ;)
    Scherz beiseite - woran liegt das? Sind die Wege in die falsche Richtung gegangen und hatte man früher ein doch besseres System?
  • JoeMuc 03.12.2019 13:46
    Highlight Highlight Und da ist es wieder... :-P Die Schweiz nicht vorne dabei? Kann icht sein, die Studie taugt nichts.

    Wie habt ihr euch vor paar Jahren gefeiert... und nu mangelts am PC Verständnis. Is klaaar...

    Grüßle vom Beobachter ^^
  • Thom Mulder 03.12.2019 13:07
    Highlight Highlight PISA dürfte kaum ein korrektes Bild abgeben. Die USA wären sonst irgendwo in den hintersten Rängen. Kaum woanders gibt es zwischen Elite und armer Schicht einen so grossen Unterschied und die Mehrheit bleibt wirklich ungebildet.
    • Mutbürgerin 03.12.2019 14:07
      Highlight Highlight Scheint halt nur ein unbelegtes Klischee über die bösen Amis zu sein, das hiermit widerlegt wurde.
  • Roman h 03.12.2019 12:56
    Highlight Highlight Erinnert mich irgendwie an eine Simpsons Folge wo alle Schüler einen Test schreiben müssen und aus Angst dort schlecht zu sein hat man nur für diesen Test gelernt und die dümmsten Schüler weggeschickt.
    Bringt einem nicht viel für die Zukunft aber der eine Test ist besser.
  • E7#9 03.12.2019 12:51
    Highlight Highlight Offen gesagt bei so einem Titel „Wir sind höchst durchschnittlich“ verwundert mich gar nichts. Es ist ja nicht wirklich falsch, aber es schmerzt trotzdem etwas. Tönt wie „extrem normal“ oder „speziell mittelmässig“.
    • Arthur Sunil 03.12.2019 13:35
      Highlight Highlight Vor allem sind nicht "wir" das, sodern die Schweizer Schüler.
  • Bruno Meier (1) 03.12.2019 12:51
    Highlight Highlight Für mich keine Überraschung, sondern die logische Folge unseres Bildungssystems. Eines der Hauptprobleme der Grundschule ist, dass Basiswissen nicht vertieft geübt wird. Dafür können sie von Allem ein bisschen etwas, was zwar nichts bringt, da sie die Grundbildung nicht haben, um es zu verstehen. Eine Feststellung als Vater und langjähriger Lehrmeister. Die Lehrer können nichts dafür, es wird so vorgegeben. Und wer nun glaubt, man könne einfach noch mehr Geld hineinpumpen, damit es besser wird, der irrt sich gewaltig. Lehrer sollten unterrichten können und nicht verwalten müssen.
    • PaLve! 03.12.2019 15:55
      Highlight Highlight Ich bin momentan im Gymnasium und lerne viele Sachen einzig und allein für Prüfungen und vergesse es danach wieder. Jedoch nicht weil es mich nicht interessiert, sondern weil wir einfach zu viele Themen haben, so dass ich gelerntes kaum vertiefen kann.
      Dein Kommentar stimmt exakt
  • Fairness 03.12.2019 12:42
    Highlight Highlight Dank der Zuwanderung?
    • Oigen 03.12.2019 13:28
      Highlight Highlight ...werden wir besser in Mathe?

      Find ich gut.
  • Rainbow Pony 03.12.2019 12:28
    Highlight Highlight Abgesehen von der Schweiz: mich überrascht Island, Luxemburg und Israel. Zugegeben, ich kenne alle drei Länder nicht wirklich gut, aber dennoch hätte ich hier spontan ein besseres Ergebnis erwartet. Aber naja, vielleicht bedient man mit der Einstellung auch nur seine eigenen Vorurteile.
  • Freethinker 03.12.2019 12:19
    Highlight Highlight Als Lehrer erstaunt es mich jeweils, dass PISA so viel Beachtung geschenkt wir, da unser Bildungssystem seine Stärken woanders hat. Vergleicht mal mit anderen Ländern die 28-jährigen! Nirgends gibt es ein so tolles System, dass man eine BM machen oder nachholen kann und anschliessend Ingenieur werden. Viele bei uns, besonders die Knaben, finden erst später die Motivation um etwas in dieser Grössenodnung in Angriff zu nehmen. Gerade am Beispiel Ingenieure sind es am Ende aber nicht die schlechteren Fachleute.
    • Meinsch 03.12.2019 12:49
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Hatte zur Schulzeit andere Interessen. Nun nach der abgeschlossenen HF fasse ich mir eine FH ins Auge. Bei der BMS Prüfung damals habe ich bei einer Landessprache gänzlich versagt.
  • Selbst-Verantwortin 03.12.2019 11:29
    Highlight Highlight Die Reformen der Bildungsbürokraten in letzten Jahre sind ja der volle Erfolg...
    🤦‍♂️🤦‍♀️
    Komm wir machen noch mehr „Integration“, Kompetenzen statt Wissen, „selbständige“ Gruppenarbeiten statt frontale Wissensvermittlung... 🤦‍♀️🤦‍♂️
    Nur weil etwas als modern klingt, ist’s nicht einfach gut.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 03.12.2019 12:03
      Highlight Highlight Die anderen (europäischen) Länder, die uns voraus sind, machen das schon lange. Bei uns fängt die Reform erst an und Denkweisen wie Ihre werden diese Reform hindern statt vorantreiben.
      Der Klassische Unterricht ist alles andere als Gehirngerecht, das weiss man eigentlich schon seit Jahrzehnten. Es muss ein Umdenken in den Köpfen stattfinden. Doch da sind wir Schweizer eben auch nicht gerade wegweisend...
    • Til 03.12.2019 12:07
      Highlight Highlight Die Bildungssparer dürften jetzt aber auch nicht besonders hilfreich sein.
    • Antinatalist 03.12.2019 12:18
      Highlight Highlight Die Selbst-Verantwortungs-Partei glaubt ja, die Krönung der Schöpfung zu sein. Raus kommen dann Produkte wie Glarner oder Köppel. Deren Wählerschaft glaubt ja, das wären intelligente Personen. Kommt halt auf den eigenen Standpunkt an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trump's verschwiegener Sohn 03.12.2019 11:19
    Highlight Highlight Kevin, Justin, gäll ihr händ d'ufzgi gmacht?
    • Doppelpass 03.12.2019 12:58
      Highlight Highlight Kevin: "Ja, mis Mami ghulfä."
      Justin: "Mit Nachhilf häts klappäd".
      "Farid, wie gsehts bi dir us?".
      "Nöd drus cho? Isch doch ä fuuli Uusred. Bisch doch eifach z fuul und passisch nöd uf!"
    • Göönk 03.12.2019 13:09
      Highlight Highlight Mit den Ufzigs fängt das Übel an: Ufzigs (Arbeit zu Hause) verschärfen das soziale Ungleichgewicht in den ersten Schuljahren massiv und gehören abgeschafft bzw. durch begleitete Hausaufgabenstunden in der Schule ersetzt. Kinder aus "bildungsfernen" Haushalten werden durch Kinder aus "bildungsnahen" Haushalten schon fast uneinholbar abgehängt und stigmatisiert. Höchste Zeit, dass da mal ein grossflächiges Umdenken stattfindet!
  • Fritz N 03.12.2019 11:18
    • Antinatalist 03.12.2019 12:22
      Highlight Highlight Zur Info:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik



      Ob PISA nun gut oder schlecht ist, lassen wir aussen vor. Es ist, was es ist: Ein System zur Evaluation, wobei die Grundvoraussetzungen dieselbe sind.
      Wenn 20 Formel 1-Autos im Kreis ein Rennen fahren, und der Wind bläst wie verrückt, dann müssen die Fahrer mit den Konditionen klar kommen. Es gilt für alle dasselbe, keiner ist vom Wind ausgenommen.

      Natürlich kann man einen Bildungstest auf Schweizerdeutsch machen. Dann steht der Rest der Welt ziemlich schlecht da.
    • Fritz N 03.12.2019 13:14
      Highlight Highlight Die Frage, die sich stellt: Lässt sich so etwas vielseitiges und kulturbedingtes wie Bildung überhaupt sinnvoll vergleichen? Meine Antwort wäre ein bestimmtes NEIN.
    • Lienat 04.12.2019 06:57
      Highlight Highlight @Antinatalist: Um bei Deinem Formel 1 Vergleich zu bleiben: Bei der PISA Studie werden Formel 1-, Rallye-, Kart- und Nascar-Piloten ins Formel 1 Cockpit gesteckt. Alle können in Ihrem Gebiet die Besten sein und alle Bekommen dieselbe Aufgabe. Fair ist der Vergleich trotzdem nicht.
  • Maurice2908 03.12.2019 11:16
    Highlight Highlight Was wird eigentlich noch alles von den Kindern verlangt? In der Schweiz muss man immer am besten sein. Und um die Bedürfnisse der Kinder resp. Jugendlichen kümmert man sich lieber weniger nur lernen, lernen, lernen. Besser würde man ihnen zeigen, wie man mit anderen Personen umgeht, wie man Freundschaften schliesst, dass Mobbing nie eine Lösung sein kann usw. Haben z.B in China, welches überall super ,,gescheite‘‘ Kinder hat, glückliche Kinder, mit genügend Zeit für sich, in der sie einfach tun können, was sie wollen? Ich sage nein,denn sie müssen sehr viel lernen,nur dass man auf Platz 1. ist
    • Antinatalist 03.12.2019 12:25
      Highlight Highlight Was machen wir dann mit dem so dringend benötigten technologischen Fortschritt, der die Erde vor dem umweltzerstörerischen Menschen rettet, wenn alle nur noch in Sozialkompetenz ausgebildet werden?! 🙄
    • Lucida Sans 03.12.2019 12:57
      Highlight Highlight Und Sie glauben ernsthaft, dass das Aufgabe der Schule ist. Wozu haben die Kinder Eltern? Um bei den Lehrern zu motzen, wenn ihnen etwas nicht passt.
  • djohhny 03.12.2019 11:16
    Highlight Highlight Aber gell immer schön im Bildungsbereich sparen. So wirds sicher besser.
    • Selbst-Verantwortin 03.12.2019 13:06
      Highlight Highlight Bitte belege deine Behauptung.
      Die Bildungsausgaben steigen!
  • ravendark 03.12.2019 11:13
    Highlight Highlight Höhöö ... liegt wohl an der Tagesform :-)
    Ich geh jetzt eine Pisa essen.
  • Lienat 03.12.2019 11:10
    Highlight Highlight Als Ingenieur und Lehrer an einer Berufsfachschule im Technikbereich kann ich nur für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Teil sprechen. Laut PISA ist die CH dort zwar zurückgefallen, aber immer noch überdurchschnittlich gut. Dieses Resultat weicht jedoch stark von der (gefühlten?) Realität im Unterricht ab. Dort sind sich so ziemlich alle Lehrpersonen einig, dass die Mathematikkenntnisse ab Volksschule in den letzten 20 Jahren praktisch ins Bodenlose gefallen sind. An den technischen Fachhochschulen sieht es ähnlich aus. Daher stelle ich die Objektivität der PISA-Studie stark in Frage.
    • Omniszienz 03.12.2019 12:21
      Highlight Highlight ich glaube nicht das die fähigkeiten gesunken sind jedoch haben sie sich stark verlagert.
      ich als ingeniör habe sicherlich weniger handwerkliche- mathematikfähigkeiten (von hand integrieren, umformen etc) als einer der vor 30 jahren sein studium gemacht hat. dafür mehr wissen im bereich software pc etc...
    • Antinatalist 03.12.2019 12:40
      Highlight Highlight Eine "Berufsfachschule" ist nicht gerade das, was von der Intelligenzelite besucht wird. Berufsschulen trennen in der Regel die Spreu vom Weizen, also den "Handlanger" vom "Doktor".

      PISA ermittelt auch nicht nur, was die Intelligenzelite zu leisten imstande ist, sondern einen Bildungsdurchschnitt nach PISA Massstäben. Daher bleibt offen, wie die Schweiz in einem anderen Test mit anderen Massstäben abschneiden würde. Schlechter? Besser? Wer weiss...
    • Lienat 03.12.2019 13:21
      Highlight Highlight @Omniszienz: Ich habe auch nicht von den Fähigkeiten gesprochen, sondern von der Vorkenntnissen. Kleines Beispiel: Die Mehrheit der Lehreinsteiger kann heute nicht mehr eine Formel wie z.B. A = r^2 * PI nach dem r auflösen.

      @Antinatalist: Ich habe etliche Kollegen, welche z.B. am Gymnasium die sogenannte "Intelligenzelite" unterrichten. Alle davon beklagen dasselbe Problem. Übrigens gibt es auch Berufslehren, welche ein hohes Mass an Intelligenz voraussetzen. Der Berufskundeunterricht eines Elektronikers ist z.B. durchaus mit dem intellektuellen Niveau an einem Gymnasium vergleichbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 03.12.2019 10:51
    Highlight Highlight Ja hat denn jemand geglaubt, wir wären mehr als Durchschnitt? Viele Jahre liess man uns im Glauben, wir hätten die besten Schulen. Dann kam der Sputnik. Das führte zu gewaltigen Innovationen in der Schule. Dann hat man sich wieder zurückgelehnt. Dann kam Pisa und wieder ein Aufschrei. Aber statt die Schule wirklich zu reformieren, hat man sie nur bürokratisiert. Und ob der Lehrplan 21 in diesem Verwaltungsmoloch etwas inhaltlich zu bewirken vermag, bezweifle ich.
  • Firefly 03.12.2019 10:50
    Highlight Highlight Naja, ich bin froh, können meine Kinder hier zur Schule gehen und müssen nicht in ein fern-asiatisches (Internierungs)Lager, PISA hin oder her... wenn nur noch Leistung und Quantität (für die Wirtschaft) gemessen werden und Qualität und Zufriedenheit auf der Stecke bleiben, kommst sowas dabei raus.
  • Dr no 03.12.2019 10:46
    Highlight Highlight Willkommen Lernplan 21, integrativer Unterricht etc. und das 1/3 der Kinder nicht mal Deutsch können hilft sicher auch nicht.
    • Fairness 03.12.2019 12:46
      Highlight Highlight Ein Drittel ginge ja vielleicht noch einigermassen ...
  • Mutbürgerin 03.12.2019 10:37
    Highlight Highlight Das Schweizer Schulsystem ist auf Selektion und Aufteilung in die verschiedenen Leistungszüge optimiert, leider nicht auf die Förderung der Kinder.
    • Dr no 03.12.2019 13:27
      Highlight Highlight Blödsinn. Integrativer Unterricht, d.h. das Mitschleiken von Kindern, die keine Chance haben mitzukommen, dafür aber die ganze Klasse stören, ist genau das Gegenteil von "Selektion".
  • DerTaran 03.12.2019 10:30
    Highlight Highlight Vergesst Pisa, hier geht es nicht mehr um eine allgemeine Bewertung des Bildungssystem eines Landes, sonder um Propaganda.
    • Antinatalist 03.12.2019 11:05
      Highlight Highlight Und wenn die Schweiz Platz 1 belegt hätte, wär PISA natürlich total toll und ein klarer Beweis für die intellektuelle Überlegenheit des Schweizer Gens, oder?

      Ich frage nur.
    • DerTaran 03.12.2019 12:28
      Highlight Highlight @Antinatalist, Nein, sicher nicht. Weder gibt es ein schweizer Gen, noch eine genetische Überlegenheit aufgrund von Herkunft.
      Ausserdem würde ich, als Kritiker des schweizer Schulsystems, einen Spitzenplatz der Schweiz auch anzweifeln.
    • Blattttalb 03.12.2019 12:42
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung. Kenne die Volksschule gut. Erzählst du als Kritiker noch etwas mehr? Was kritisierst du am meisten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zahlenheini 03.12.2019 10:24
    Highlight Highlight Pisa-Durchschnitt, aber Innovationsweltmeister...
    Würde diese Studie auch Qualitäten wie vernetztes Denken, Kreativität und Querdenken messen, dann sähe das Ranking wohl leicht anders aus. Nur lässt sich Kreativität ebenso schlecht messen wie von oben herab fördern.
    • Antinatalist 03.12.2019 11:06
      Highlight Highlight Wo steht das mit Innovationsweltmeister?

      Ich frage nur.
    • Selbst-Verantwortin 03.12.2019 11:33
      Highlight Highlight Chemiefirmen sind wir vorne, aber Innovationsweltmeister?
      Digitalisierung: alle grossen Erfolgreichen kommen aus US und Asien.
      Industrie: nur Nischen.
      Finanzbranche: am sinken.
      Etc.
    • Doublethink 03.12.2019 12:29
      Highlight Highlight deshalb kommen auch alle neuen innovativen unternehmen aus der Schweiz.
      Uber, Tesla, Apple, Google.

      Ups, kommen sie nicht. aBeR WIr sInd iNNoVaTionsWEltMeIStEr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 03.12.2019 10:21
    Highlight Highlight Wegen der schlechteren Leistungen in Mathematik bemängelten die Lehrer, «... dass der Test neu komplett am Computer durchgeführt wurde. Dies würde Schweizer Schüler benachteiligen, die sich immer noch an Stift und Papier gewöhnt seien.»

    Dieser Satz ist eine Bankrotterklärung des Schulsystems in einem der reichsten Länder der Welt und sagt eigentlich alles über die Bildungsmisere an Schweizer Schulen im Zeitalter von Computer und Internet aus!
    • Firefly 03.12.2019 10:41
      Highlight Highlight Nö, Informatik kannst du auch mit Papier und Beistift lernen und dies ist viel wichtiger als Tools. Tools werden überschätzt.
    • Lowend 03.12.2019 10:53
      Highlight Highlight Ja genau, Feuerfliege und wenn es um die Umsetzung geht, reicht nach Sicht eines Konservativen wohl der Zählrahmen. 🤦‍♀️🤦‍♂️

      PS: Beim Test, der an einem Computer und nicht mit Stift und Papier stattfand, ging's übrigens nicht um Informatik, sondern um ganz gewöhnliche Mathematik. So viel zu Ihrem Textverständnis. 😉
    • Antinatalist 03.12.2019 11:09
      Highlight Highlight @Firefly: Aber bei Instagram, Snapchat, TikTok und so sind die Kids voll die Hirsche. Wie kommt das?

      Ich frage nur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 03.12.2019 10:21
    Highlight Highlight Was hat man von einer linken staatlichen Institution anderes erwartet. Dauernd mehr Geld fordern, die bösen Eltern als Störfaktor bezeichnen, keinerlei externe Bewertung zulassen, nur ihre eigene Inzucht-Evaluationen, aber am Schluss selber nur Durchschnitt liefern.
    • Varanasi 03.12.2019 10:34
      Highlight Highlight 😂😂😂
    • Firefly 03.12.2019 10:42
      Highlight Highlight Jesses, da sieht jemand mal wieder nur Feinde im Wald.
    • ingmarbergman 03.12.2019 10:43
      Highlight Highlight Medikamente nicht genommen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 03.12.2019 10:15
    Highlight Highlight Ich kenne den PISA Test nicht genau aber vermutlich ist er immer noch ziemlich veraltet wie das Schulsystem. Eine Erneuerung würde dem gut tun. Wir arbeiten nicht mehr am Fliessband
    https://www.ted.com/talks/ken_robinson_changing_education_paradigms
    • Antinatalist 03.12.2019 11:18
      Highlight Highlight Es ist irrelevant, ob veraltet oder nicht. Es sind die gleichen Messbedingungen für alle. Intelligenz bedeutet, sich einer Herausforderung zu stellen und Probleme zu lösen. Scheinbar waren die Kinder hierzulande im Vergleich zu anderen damit überfordert.

      Wenn also Kinder schlecht sind, dann müssen nicht die Kinder intellilgenter, sondern das System ihren Fähigkeiten entsprechend angepasst werden, damit sie besser abschliessen?

      Ich frage nur.
    • Firefly 03.12.2019 18:22
      Highlight Highlight @Antinatalist kommt darauf an was der Test misst, Intelligenz oder Fleiss oder vielleicht doch was ganz anderes?
    • Nik G. 04.12.2019 08:10
      Highlight Highlight @Antinatalist und was genau ist denn Intelligenz? Jemand, der gut auswendig lernen kann, aber das gelernte nicht in der Praxis anwenden kann, oder vielleicht ein Kind, das schulisch nicht stark ist aber sehr handwerklich begabt.
      https://www.nzz.ch/articleEN2QA-1.74794
  • Kronrod 03.12.2019 10:13
    Highlight Highlight Das einzige, was mir wirklich Sorge bereiten würde, wäre, wenn wir langfristig im Stil von Idiocracy immer dümmer würden.
    Play Icon
  • Winschdi 03.12.2019 10:11
    Highlight Highlight Das verwundert mich überhaupt nicht. Wenn ich sehe, was und wie meine Kinder in der Primarschule lernen... Mannomann, das ist krass wenig und falsch. Es kriegt der die beste Note, welcher seinen Vortrag von A - Z abliest, der Text hat natürlich der Papa geschrieben... Lerneffekt = 0. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. http://
    • Firefly 03.12.2019 10:43
      Highlight Highlight Na da erweist der Pappa dem Kind aber einen Bärendienst.
    • Lioness 03.12.2019 11:27
      Highlight Highlight Gleiche Erlebnisse bei meiner Tochter. Die Eltern sollen nicht helfen, aber die Plakate und Vorträge welche ganz klar von den Eltern vorgegeben wurden bekommen 6er und die selbstgemachten 4.5er. Natürlich lernt mein Kind mehr, als jene deren Eltern alles vorgeben, aber für den Schulübertritt oder eine Lehrstelle zählt dann halt nur die Note.
  • Eskimo 03.12.2019 10:08
    Highlight Highlight Wenn ein Drittel der Schüler nicht mal eine Landessprache beherrschen, ist das doch nicht verwunderlich. Dank der Multikulti um jeden Preis Ideologie werden auch die einheimischen Schüler benachteiligt.
    • Firefly 03.12.2019 10:44
      Highlight Highlight Richtig, Feind gesichtet!
    • joevanbeeck 03.12.2019 11:30
      Highlight Highlight Deshalb gönnen ja sogar die üblichen Multikulti-Fans ihren Kevin's, Pricilla's und Pepsi-Carola's eine Privatschule. Die "normale" Schule ist für den Arbeiter-Pöbel. Bei uns ist es ja noch viel extremer, nur wird nicht darüber geschrieben.

      https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wenn-politiker-ihre-kinder-nicht-in-schulen-schicken-die-sie-fuers-gemeine-volk-wollen/
    • TheBase 03.12.2019 12:38
      Highlight Highlight Richtig, sehr viele Deutschschweizer beherrschen die deutsche Sprache nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andi Weibel 03.12.2019 09:57
    Highlight Highlight Aber hey, geben wir lieber 6 Milliarden für neue Kampfjets aus. Das Geld sparen wir dann im Bildungswesen.
  • Merlin.s17 03.12.2019 09:57
    Highlight Highlight Kommt davon wenn man in der Bildung spart und dafür in unnötige neue Kriegsgüter investiert LIEBE SVP!!!
    • 7immi 03.12.2019 10:38
      Highlight Highlight @merlin
      Sind die Bildungsausgaben rückläufig? Habe ich was verpasst? Die Bildungsindustrie wächst und wächst, womit immer weniger beim Kind ankommt. Das ist aber nicht Problem des Bildungsbudgets sondern der Umsetzung. Dass man bei der Bildung spart ist also nachweislich falsch!
    • reaper54 03.12.2019 10:39
      Highlight Highlight Ja wirklich krass wie bei der Bildung gespart wird...
      Ihre Aussage ist nichts als eine Lüge.
      Anbei die Statistik des BFS.
      Benutzer Bild
    • Dr no 03.12.2019 10:43
      Highlight Highlight so ein schwachsinn. wenn 1 Drittel der Schüler nicht mal Deutsch kann, dann ist es klar, dass die Qualität leidet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzesammler 03.12.2019 09:55
    Highlight Highlight Kein Wunder... in Sprachen wird die Note aufgeteilt und werden so gezählt Deutsch 1/2 engl. 1/4 und Franz 1/4 Beim Rechnen ist geometrie und alles in einem Topf. Dies ist nicht gut so und sollte auch aufgeteilt werden!!!
    • ingmarbergman 03.12.2019 10:45
      Highlight Highlight Hä?
      Wieso sollte Algebra und Geometrie getrennt benotet werden?
      Dann könnte man ja auch Grammatik und Literatur getrennt benoten.
    • Blitzesammler 03.12.2019 11:47
      Highlight Highlight weil gometrie und das Grundrechnen wie Äpfel und Birnen vergleichbar sind. Dazu werden ganz verschiedene Hirnregionen angesprochen nicht nur wie z.B. das Sprachzentrum. Turnen und Schwimmen ist ja auch nicht das Selbe. Meine Meinung habe ich schon mit diversen Lehrpersonen an diversen Schulen diskutiert. Klar gehen die Meinungen auseinander, doch die Mehrheit würde dies unterstützen.
  • who cares? 03.12.2019 09:54
    Highlight Highlight Wer mal ein bisschen Zeit in ausländischen Schulsystemen verbracht hat, weiss, dass man die Pisastudie nicht so einfach für bare Münze nehmen kann. Zumindest bei chinesischen Studierenden, ist das Leseverständnis praktisch bei null. Kann mir nicht vorstellen, dass das zur Schulzeit besser gewesen wäre.
  • Chris69 03.12.2019 09:52
    Highlight Highlight echt? Letztes Jahr waren wir in Mathe 1. und jetzt nur noch 4.? Ist das jetzt eher Zufall oder wurden die Lehrer/Schüler/System von einem Jahr auf das andere plötzlich viel schlechter....man kann ja aus jeder Statistik ein Drama machen
    • EvilBetty 03.12.2019 10:33
      Highlight Highlight 2015 ... nicht letztes Jahr.
    • Chris69 03.12.2019 11:00
      Highlight Highlight stimmt, falsch gelesen, grins
    • Antinatalist 03.12.2019 12:43
      Highlight Highlight @Chris69: Damit entsprichst du genau dem PISA-Ergebnis der Schweiz im Bereich Leseverständnis. Soweit alles im Lot! 😊
  • nightdrifter 03.12.2019 09:47
    Highlight Highlight Unser Schulsystem ist leider uralt. Wenn man sich ein bisschen umschaut auf der Welt, findet man super Ansätze. Ich wünschte mir unsere reiche Schweiz würde sich da weiterentwickeln, andere Länder zeigen wie es geht (z.B. Finnland). Ein bisschen weniger in den kriminellen Finanzsektor pumpen, et voila ist das Budget vorhanden!
    • P. Silie 03.12.2019 10:15
      Highlight Highlight Noch ein bisschen auf dem Mythos Finnland rumreiten.. anbei eine Grafik die aufzeigt was passiert, wenn man dieses neue System einführt.

      Tatsache ist, dass die erfolgreichen Zeiten auf das noch alte Bildungssystem zurückzuführen sind.. seit dem man das neue hat, ist man 30 Punkte abgesackt.

      Vielleicht sollte man nicht Finnland als Beispiel nehmen?
      Benutzer Bild
    • nightdrifter 03.12.2019 11:04
      Highlight Highlight @ ü. Sille
      Danke für die Grafik. Interessant!
    • Antinatalist 03.12.2019 11:30
      Highlight Highlight Dennoch liegt Finnland ziemlich deutlich über dem OECD-Schnitt und die Schweiz darunter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Frieden 03.12.2019 09:41
    Highlight Highlight Das wir nur durchschnittlich auf Stufe der Kinder abschneiden, zeigt auch wieder, wie gut im Vergleich unser späteres Bildungssystem ist (Lehre, Gymi, Hochschulen, Weiterbildungen), wodurch wir vieke Länder in Sachen Kompetenz wieder überholen können. Einfach mal positiv sehen :)
  • RatioRegat 03.12.2019 09:41
    Highlight Highlight Weshalb zum Teufel wird Taiwan bei PISA als chinesisch Taipeh ausgewiesen?

    Geht's noch? PISA macht sich damit zu einem politischen Werkzeug von Peking.
    • Zahlenheini 03.12.2019 10:25
      Highlight Highlight Das machen mittlerweile alle ausser South Park
    • RatioRegat 03.12.2019 12:07
      Highlight Highlight Das stimmt. Dass westliche Staaten und Institutionen Taiwan nicht mehr unterstützen, zeig nicht nur von fehlendem Rückgrat, sondern auch von fehlender Umsicht. Denn in Taiwan sitzen einige der wichtigsten Chiphersteller der Welt.

      Sollten die unter chinesische Kontrolle fallen, können wir einpacken...
  • mrmikech 03.12.2019 09:34
    Highlight Highlight "Konkret ging es darum, dass der Test neu komplett am Computer durchgeführt wurde. Dies würde Schweizer Schüler benachteiligen, die sich immer noch an Stift und Papier gewöhnt seien."

    Im ernst? Schweizer schüler können nicht mit pc umgehen? Ja dann, tschüss.
    • Winschdi 03.12.2019 10:14
      Highlight Highlight Das ist so... Die Eltern machen den Kindern alles zuhause... Mein Sohn war der einzige, der sich mit Textverarbeitung ein bisschen aus kannte, dabei hätten alle mind. einen Vortrag schon selber schreiben müssen....
    • Lucida Sans 03.12.2019 13:15
      Highlight Highlight Wikipedia ausdrucken und dann ablesen. So geht Vortrag heute.
  • Hast du Brot? 03.12.2019 09:32
    Highlight Highlight Würden die Kinder und Jugendlichen mal wieder anderen Hobbys nachgehen wie am Computer, Konsole oder Handy zu spielen und einen Sport betreiben würden, könnten sie sich auch bestimmt besser konzentrieren.

    Ich selbst habe natürlich auch gegamet aber meine Mutter hat mir das jeweils verboten wenn ich einmal schlechte Noten erbracht habe.

    Wir sollten ruhig ein wenig strenger sein in diesem Punkt. Ich möchte nicht unsere Kinder zu top Leistung zwingen, sondern zu weniger Handy und Computer.
    • Corpus Delicti 03.12.2019 09:54
      Highlight Highlight Dann würde mich stark interessieren, wie Sie bei dieser Evaluierung abschneiden und wie Sie diese Korrelation mehr oder weniger wissenschaftlich belegen können.
    • Chris69 03.12.2019 09:55
      Highlight Highlight Na ja, vielleicht haben unsere Kinder ja gegenüber den gedrillten chinesischen Sprösslingen ja andere Kompetenzen, welche sie durch das Spielen in der Freizeit, dem Sport usw. mitgekriegt haben
    • Hast du Brot? 03.12.2019 10:04
      Highlight Highlight Ich kann dies nicht wissenschaftlich belegen. Ich spreche hier aus meiner eigenen Erfahrung und eigenen Beobachtungen aus dem Bekanntenkreis. Ich wollte hier nur meine Meinung dazu äussern, meine Erziehungsmethode. Muss man heutzutage alles wissenschaftlich belegen können?
      Früher hat man Kinder auch Dreck essen lassen.
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  • Panzerkampfwagen VI 03.12.2019 09:26
    Highlight Highlight Ja was jetzt? 😂
    Benutzer Bild
    • Töröö! 03.12.2019 10:53
      Highlight Highlight Watson hat klar den passenderen Titel. Durchschnitt ist nicht gleich Spitze.
  • waleburg 03.12.2019 09:16
    Highlight Highlight Vielleicht wäre es an der Zeit, mehr in die Zukunft unserer Kinder zu investieren und den Lehrern und Lehrerinnen für ihre geleistete Arbeit wieder dankbarer zu sein?
    • Winschdi 03.12.2019 10:12
      Highlight Highlight Welche Arbeit? Statt Pausenaufsicht machen die Lehrer selbst Pause, bei Problemen wird es sofort auf die Eltern abgewälzt etc. Ich sehe KEINEN Grund, dankbar zu sein.
    • imtreeten 03.12.2019 11:17
      Highlight Highlight @Winschdi Es scheint mir als würden Sie sich als mitdenkender Elternteil von diesen Lehrpersonen angegriffen fühlen. Verständlich. Jedoch werden solche Aussagen auch nicht auf alle Eltern bezogen. Es kann aber als LP durchaus frustrierend sein, wenn in der Schule herausfordernde Situationen mit SuS auftreten. Obwohl es der Job der LP ist, auch mit solchen Situationen umgehen zu können, ist ein Urteil sehr schnell gefällt. Genau dasselbe ist Ihnnen unterlaufen. Bei einem anderen Kommentar über den Umgang mit PCs sagen Sie: "Die Eltern machen den Kindern alles zuhause". So schnell kanns gehen.
    • BöserOnkel 03.12.2019 11:20
      Highlight Highlight Im Verhältnis wird in der Schweiz aber sehr viel in Bildung investiert und Lehrer verdienen im Vergleich ebenfalls äusserst gut! Daran kann es also kaum liegen. M.E. liegt es am Schulsystem, an Lehrplänen mit falschen Schwerpunkten, an veralteten Lehrmethoden, an einer laisser faire Gesellschaft, die inzwischen Jugendliche ins Parlament fordert (lächerlich) und einer Jugend welche zwar immer mehr fordert aber immer weniger leistet. An Eltern die ihre Kinder nicht mehr erziehen und zu guter letzt an einer falschen oder schlechten Integration ausländischer Kinder in unser Schulsystem.
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