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Interview

Fettverbrennung: «Was den Leuten an meinem Prinzip gefällt: Es ist simpel»

In der Adventszeit wird viel geschlemmt. Zum Abnehmen ist dies sogar gut, sagt die gebürtige Uitikerin Sindy Dörgeloh.

Alex Rudolf / ch media



Während der Adventszeit sind Kalorienbomben in Hülle und Fülle vorhanden. Überall werden Guetzli angeboten und an Weihnachten wartet auf viele ein nahrhafter Festschmaus. Genuss steht an oberster Stelle. Für jene, die mit überflüssigen Kilos zu kämpfen haben, lauern während dieser Zeit besonders viele Gefahren. Hilfestellung leistet hier die gebürtige Uitikerin Sindy Dörgeloh. Sie verfasste ein Buch über die Fettverbrennung. Seit zwei Jahren lebt sie nach einigen simplen Regeln, die sie alle sieben Tage über Bord wirft. Am Jokertag nämlich darf sie essen, wonach ihr beliebt. So werden auch die kalorienreichen Weihnachtsfeiern nicht zum Frust.

Sindy Dörgeloh rät dazu, alle sieben Tage einen Jokertag einzulegen.

Haben Sie bei sich zuhause Weihnachtsguetzli?
Sindy Dörgeloh: Sicher. Mindestens ein Mal jährlich backe ich mit meiner Mutter Guetzli. In Sachen Fettverbrennung liegt dabei der Zeitpunkt im Fokus. Je nachdem, wie strikt ich mich an die Ernährungsregeln halte, die ich in meinem Buch umrissen habe, esse ich die Guetzli erst an einem sogenannten Jokertag oder schaue, dass ich erst an einem Jokertag backe.

In Ihrem Buch «Fett verbrennen – das Rezept» zeigen Sie einen möglichen Weg zu einer schlanken Figur auf. Stark vereinfacht sagen Sie, man solle an sechs Tagen Fleisch, Gemüse und Hülsenfrüchte essen und am siebten, dem Jokertag, darf man alles zu sich nehmen, worauf man nun eine Woche lang Lust hatte.
Genau. In der Adventszeit verhindert dieses Prinzip auch, dass man ständig Guetzli essen will. Isst man an einem Jokertag nämlich gleich zehn, fünfzehn oder noch mehr Zimtsterne oder Mailänderli, wird man die nächsten Tage nicht gleich wieder Lust darauf haben.

Nimmt man das verlorene Gewicht auf diese Weise nicht gleich wieder zu?
Nein. Beim Verzicht von Lebensmitteln, die den Blutzucker- und den Insulinspiegel nach oben treiben, verliert man Fett. Man sollte also wenig sogenannte weisse Kohlehydrate – beispielsweise Reis, Mehl, Mais und Zucker –, Milch und Früchte zu sich nehmen. Ernährt man sich aber die ganze Zeit nach dieser Regel, fährt die Verdauung ihre Aktivität herunter. Das heisst, der Körper gewöhnt sich an die Ernährung und es wird schwieriger, Gewicht zu verlieren. Die Jokertage, an denen man alles essen darf, dienen dazu, die Verdauung auf Trab und somit aktiv zu halten.

«In Bodybuilder- und Fitnesskreisen, wo es primär um den Muskelaufbau geht, stiess ich auf dieses Jokertag- oder Cheatday-Prinzip.»

Wie kamen Sie auf diesen Trick?
Das Thema Ernährung interessiert mich schon sehr lange, weshalb ich mich nicht nur in viele Methoden eingelesen, sondern auch die eine oder andere ausprobiert habe. So lebte ich eine Weile vegan und vegetarisch. In Bodybuilder- und Fitnesskreisen, wo es primär um den Muskelaufbau geht, stiess ich auf dieses Jokertag- oder Cheatday-Prinzip. Besonders aus den USA gibt es hierzu viel Literatur, in die ich mich vertiefte. Seit nunmehr zwei Jahren lebe ich danach und fühle mich gut. Ich merkte schnell, dass mein Körper gut darauf reagiert – das ist aber natürlich etwas Individuelles.

Wie kamen Sie darauf, dieses Buch zu schreiben?
Einerseits fragten mich einige Bekannte immer wieder, worauf ich bei der Ernährung achte. Das kann man nun nachlesen. Andererseits hatte ich aber auch grosse Lust auf ein eigenes Projekt, durch das ich auch meinen Durchhaltewillen und meine Disziplin unter Beweis stellen konnte. Sich hinzusetzen und zu schreiben, bis das Buch fertig ist, erfordert sehr viel davon.

Die Disziplin ist wohl das Wichtigste. Sie schreiben in Ihrem Buch, dass, wenn man eine Handlung fünfmal wiederholt hat, sie dann in einem drin ist.
Absolut. Wir sind das, was wir wiederholt tun. Fünf Wiederholungen zeigten sich als magische Anzahl.

«Was den Leuten an meinem Prinzip gefällt: Es ist simpel.»

Und wie reagierten die ersten Leserinnen und Leser auf das Werk?
Gut. Das Thema interessiert die Menschen. An meiner ersten Lesung in der Uitiker Gemeinde- und Schulbibliothek erschienen rund 50 Personen – viel mehr als ich jemals gedacht hätte. Was den Leuten an meinem Prinzip gefällt: Es ist simpel. Man muss nichts abmessen oder wägen. Zudem verzichtet man nicht konsequent auf Süsses oder Fettiges, sondern konsumiert es halt nur einmal wöchentlich. Das trauen sich die meisten zu.

Aber gerade die Weihnachtszeit muss doch auch für Sie voller Versuchungen stecken.
Es hält sich in Grenzen. An Weihnachten essen wir üblicherweise Fondue chinoise, was gut in meinen Ernährungsplan passt. Und auch sonst lässt sich aus sämtlichen Menus, die während der Weihnachtszeit konsumiert werden, etwas Gesundes heraussuchen, von dem man dann mehr essen darf.

Der Verzehr von viel Protein, also Fleisch und Fisch, mag zwar gut für die Figur sein, aber nachteilig für die Umwelt, da durch die Produktion Treibhausgase entstehen. Was sagen Sie dazu?
Mit diesem Einwand wurde ich schon mehrfach konfrontiert und ich kann ihn nachvollziehen. Es ist sicher sinnvoll, darauf zu achten, dass man qualitativ hochwertiges Fleisch von Betrieben kauft, denen das Tierwohl wichtig ist, und die aus der Region stammen.

«Ich empfehle daher, Früchte eher an den Jokertagen zu konsumieren.»

Weniger zu erwarten war, dass Sie vom täglichen Apfel abraten.
Das mag für einige überraschend sein. Äpfel, ja Früchte generell sind nicht per se schlecht. Sie sind unverarbeitete Lebensmittel, die Vitamine und Ballaststoffe enthalten. Der enthaltene Fruchtzucker treibt hingegen den Insulinspiegel in die Höhe, was für einen optimalen Fettabbau nicht gerade förderlich ist. Ich empfehle daher, Früchte eher an den Jokertagen zu konsumieren.

Auf die Waage sollen jene, die Gewicht verlieren wollen, aber nicht.
Genau. In meinem Programm ist vorgesehen, dass man seinen Körperumfang regelmässig ausmisst. Hierbei gilt das Mantra «You get what you measure» (Du bekommst, was du misst). Es reicht, wenn man sich den Oberschenkel-, Bauch- und Hüftumfang notiert. Das Gewicht ist ein trügerischer Messwert, nur schon weil Fettgewebe leichter als Muskelgewebe ist.

Sie plädieren dafür, sich beim Kochen auf einige wenige Menus zu beschränken, die man aber sehr gerne mag. Dies sei eine Wohltat, da man nicht täglich neu aus einer grossen Auswahl an Lebensmitteln auswählen müsse.
Das nehme ich so wahr. Es geht tatsächlich einfacher mit dem Fettverbrennen, wenn man weniger kreativ bei der Auswahl der Mahlzeiten ist. Kocht man immer neue Dinge, muss man sich stets fragen, ob diese Mahlzeit zur Ernährungsweise passt. Kennt man seine Gerichte aus dem Effeff, ist man immer auf der sicheren Seite und hat den Kopf frei für anderes.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Locutus70 16.12.2019 05:16
    Highlight Highlight "Die Jokertage, an denen man alles essen darf, dienen dazu, die Verdauung auf Trab und somit aktiv zu halten." - also wenn die Verdauung nicht 7 Tage auf Trab ist, wird es auch nix mit dem abnehmen.
    Und jeden Tag Fleisch - Heiland. Kein Wunder das der durchschnittliche Fleischverzehr hierzulande so hoch ist ^^
  • S. L. 15.12.2019 23:28
    Highlight Highlight Nichts neues unter der Sonne. Es ist das altbewährte Carbcycling.
  • Robi14 15.12.2019 23:03
    Highlight Highlight Nachtrag: Denkt sie echt, dass sie dicker wäre, wenn sie sich genau gleich Ernähren würde aber den Kalorienüberschuss des Jokertags auf die anderen Tage verteilen würde????
    • cptn 16.12.2019 00:03
      Highlight Highlight ja, das wäre sie!
  • Robi14 15.12.2019 23:01
    Highlight Highlight Was hier beschrieben wird funktioniert, aber die Erklärung ist falsch. Sie nimmt ab/nicht zu weil sie weniger/gleich viel Kalorien verbrennt wie sie zu sich nimmt. Der Mythos des Glycemischen Index (keine "weissen" oder "schnellen" oder "schlechte" Kohkenhydrate zu essen) hat keine Alltagsrelevanz, wenn man sich anschaut, wie die Studien dazu gemacht wurden: Die Probanden hatten mind. 12h gefastet und nur (!) das eine Lebensmittel konsumiert. Danach wurde der Blutzuckeranstieg gemessen. Im Alltag sind wir nie 12h ohne Nahrung und kombinieren Kohlenh. mit z.b.Fett, was den Anstieg mindert.
    • cptn 16.12.2019 00:03
      Highlight Highlight quatsch..
    • cptn 16.12.2019 00:04
      Highlight Highlight besser mal ein monat ketogen ernähren bevor du solchen stuss schreibst..
  • maude 15.12.2019 19:33
    Highlight Highlight Kenn ich durch T. Ferris. Ist super. Ich hab zwar z.Z nur noch Jokertage aber das Prinzip ist echt gut.
  • CalibriLight 15.12.2019 15:43
    Highlight Highlight Ich mache es ganz einfach - mit der Minus-Kalorien Diät:

    Ich esse eine Suppe, dann Schnipo und zum Dessert einen Coupe Dänemark.
    Danach muss ich nur noch ca. 50 Ananas essen, die beim Verzehr mehr Kalorien verbrauchen als sie haben, und schon ist alles gut....... 😉

    Das gleiche Prinzip wie beim Klima - verbrauchen was das Zeug hält und anderswo ein paar Bäume pflanzen.
  • Bartli, grad am moscht holä.. 15.12.2019 15:33
    Highlight Highlight Den besten ernährungstipp den ich mal von einem ernährungsberater gelesen habe:“bewegen sie sich! Dann können sie essen was sie wollen.“
    • herrkern (1) 16.12.2019 11:06
      Highlight Highlight Leider nein. Soviel "bewegen" kriegt keiner hin, der einen Bürojob macht.
  • Don Alejandro 15.12.2019 14:44
    Highlight Highlight Drei Tage Wasswerfasten und ein Monat ketogene Diät. Das hilft immer.
    • Silent_Revolution 15.12.2019 16:00
      Highlight Highlight Wasserfasten.... Da setz ich mir lieber nen ordentlichen Schuss Heroin und schlaf die Kalorien weg.
  • Bowerick Wowbagger 15.12.2019 13:54
    Highlight Highlight Fett- oder Geldverbrennung? Tippe auf Zweiteres. Ein Fall für Hugo Stamm. Essen ist ja heutzutage Religionsersatz.
  • Duweisches 15.12.2019 13:15
    Highlight Highlight Weicht ein wenig vom Thema ab, aber ich muss sagen, ich verstehe nicht ganz was so schwierig daran ist zu verstehen, dass auch regionales Fleisch vom Bauern der gut zu seinen Tieren schaut schlecht für die Umwelt ist. Diese Aussage höre ich so oft, „ich esse zwar viel Fleisch, aber dafür sehr Regional und tierfreundlich.“ Mal davon abgesehen, dass man ein Tier nicht tierfreundlich essen kann, kommt die Umweltbelastung von der Existenz des Tieres an sich, nicht von der Einführung aus Brasilien. Da hätte ich mir ein Nachhaken gewünscht, wenn sie die Frage schon so dümmlich beantwortet.
    • La Joya 15.12.2019 13:38
      Highlight Highlight Die Einführung aus Brasilien erhöht jedoch die Umweltbelastung erheblich. Der Mensch hat ausserdem schon immer Fleisch gegessen, also muss das Tier auch existieren. Es gibt also 2 Optionen, und regionales Einkaufen ist nachhaltiger. So einfach. Der Mensch ist kein Pflanzenfresser. Irgendwoher muss er nunmal ab und an Fleisch o.Ä. Bekommen.
    • sowhat 15.12.2019 16:54
      Highlight Highlight Und artgerecht gehalten ist Verhinderung von Massentierhaltung. Das ist das hauptsächliche Problem für die Umweltbelastung. (abgesehen vom Transportweg)
  • Helios 15.12.2019 13:14
    Highlight Highlight Die Wirkungen einer Diät aus der Sicht einer Neurologin:

    https://www.ted.com/talks/sandra_aamodt_why_dieting_doesn_t_usually_work/details
    • SwissWitchBitch 15.12.2019 14:16
      Highlight Highlight Danke, sehr spannend!
    • Alju 15.12.2019 23:13
      Highlight Highlight Danke!
  • MAOAM 15.12.2019 12:49
    Highlight Highlight Abwechslungsreiche Nahrung aber FDH und etwas Bewegung.
    Viel gesünder und das ist noch viel einfacher umzusetzen. Was gesunde Ernährung ist, wird bald über 100 Jahre publiziert.
    Watson: Das ist eine Publireportage light. Sollte als solche gekennzeichnet werden.
    • SwissWitchBitch 15.12.2019 14:17
      Highlight Highlight In meinen Augen sogar einfach nur Werbung für ein Buch das ich online noch nicht mal finde.
    • sowhat 15.12.2019 16:51
      Highlight Highlight @Krise, dann ist es wohl auch keine Werbung 😊
  • Dan Rifter 15.12.2019 12:42
    Highlight Highlight Hat Watson jetzt auch Kooperationen mit verschiedenen Dorfzeitungen?

    Thema und Fragen erinnern stark dran.

    Nächsten Sonntag dann:
    Der Fehraltorfer Feuerwehrkommandant gibt Tipps zur Vermeidung von Christbaumbränden.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 15.12.2019 15:30
      Highlight Highlight Was allerdings ein sinnvollerer beitrag wäre..
  • ravendark 15.12.2019 12:01
    Highlight Highlight Ich fahre jeden Tag 40 Km Velo (ohne Motor) Zur Arbeit. Bei Regen, Schnee, Sonne ... oder gleich allem zusammen, wie deise Woche ... plus Wind.
    Mich interessieren Ernährung ebenfalls und habe ein Diplom als ErnährungsCoach nebenberuflich gemacht.
    Das Hauptsächliche, warum Menschen zuviel Speck auf den Rippen haben sind Bequemlichkeit und die falsch gekauften Nahrungsmittel (von der Industrie veränderte Lebensmittel). Eigentlich ganz einfach. Muss immer lächeln, wie sich die Menschen selbst austricksen, um in ihren alten Mühlen wieder zu mahlen. Doof, sehr doof.
    Aber viele mögens so.
  • BigMic 15.12.2019 11:44
    Highlight Highlight Isst man an einem Jokertag nämlich gleich zehn, fünfzehn oder noch mehr Zimtsterne oder Mailänderli, wird man die nächsten Tage nicht gleich wieder Lust darauf haben.

    Hahaha.... genau :)
  • Walter Flickenteppich Ballaballa 15.12.2019 11:42
    Highlight Highlight Saure Gurkenzeit jetzt auch im Winter.
  • Zeit_Genosse 15.12.2019 11:11
    Highlight Highlight „...an meinem Prinzip....“ ist eine clevere Formulierung. Sie impliziert, dass man etwas eigenes erfunden hat und somit den Kompetenzstatus. Tatsächlich ist die erwähnte Buchschreiberin eine von vielen Millionen Anwenderinnen des aktuellen Wissens zur Reduktion von Körperfett (übrigens es wird nicht verbrannt, sondern in Energie umgewandelt). Also, einfach das Fräulein von nebenan, das sich etwas bewusst ernährt, genügend bewegt und damit eine negative Energiebilanz erzeugt. So gesehen schadet sie sich selber und den anderen nicht und alles ist gut. Man darf sich mit ihr freuen.
    • I don't give a fuck 15.12.2019 13:15
      Highlight Highlight die umwandlung von nährstoffen ist eine verbrennung, ein chemischer prozess, bei dem energie freigesetzt wird, es wird also in der tat "verbrannt". verbrennen heisst nicht, dass energie verloren geht, der prozess "verbrennung" IST die umwandlung der energie.
    • Piwi 15.12.2019 13:54
      Highlight Highlight Fett/Glyceride und Proteine/Amminosäuren können vom Körper auch als Baustoffe verwendet werden, d.h. Fett wird nicht nur verbrannt (jm Gegensatz zu Kohlenhydraten, die nur als Brennstoff taugen).
  • Commander Salamander 15.12.2019 10:30
    Highlight Highlight Steht in der desktop version des Artikels noch etwas über ihre Qualifikation beziehungsweise ihren Hintergrund, was über Uitikerin zu sein hinausgeht?😄
    • Magnum44 15.12.2019 12:24
      Highlight Highlight Nope.
    • sowhat 15.12.2019 16:48
      Highlight Highlight Ist auch nicht relevent. Sie schreibt ja nur aus ihrer Erfahrung.
  • sowhat 15.12.2019 10:25
    Highlight Highlight Nett, ich habe jetzt hier fast nur Kommentare gelesen, die einfach mal alles schlecht finden, was sie sagt. Und solche die sowieso alle Ernährungstipbücher doof finden. Was habt ihr für ein Problem? Lest es doch einfach nicht, wenn es euch nicht interessiert. Und fertig.

    Ach und noch einen Tip: wenn sie aufzählt Fleisch, Hülsenfrüchte, Gemüse, dann bedeutet das nicht, dass sie täglich Fleisch isst. Hülsenfrücht ersetzen Fleisch punkto Eiweisszufuhr; Es sind also wohl auch mal Hülsenfrüchte ODER Fleisch.

    Und nein, ich kenne die Dame nicht.
    • Pümpernüssler 15.12.2019 11:26
      Highlight Highlight Ernährungstipps sind sinnlos. Jeder Mensch braucht eine andere Ernährung.
    • sowhat 15.12.2019 16:46
      Highlight Highlight @Pumpernüssler, ich seh das etwas anders.
      Es macht mMn schon Sinn, einerseits die mittlerweile stattgefundenen Untersuchungen zur Kenntnis zu nehmen und andererseits Erfahrungen von anderen Menschen zu prüfen.
      Wo ich mit dir einig bin, ist dass fast nichts 1: 1 übernommen werden kann. Aber man kann bei ähnlich gelagerten (gesundheitlichen) Problemen schon mal ausprobieren was anderen genutzt hat.
  • Til 15.12.2019 09:47
    Highlight Highlight Ich könnte auch ein Buch übers Abnehmen schreiben. Tatsache ist aber, dass es keine "Methode" gibt, die für jeden auf Dauer funktioniert. Deshalb bringt es auch nix, irgendwelchen Trends hinterher zu hecheln. Zuallererst muss die Motivation mal stimmen, damit der Erfolg von Dauer ist. Und dann muss man halt raus finden, was für einen selber dauerhaft funktioniert. Diät und dann zurück zum normalen Alltag ist eine Garantie für Jojo-Effekt. Dauerhaft Gewohnheiten ändern bringt auch dauerhaften Erfolg.
  • I don't give a fuck 15.12.2019 09:44
    Highlight Highlight Die meisten Diäten sind so hirnlos konzipiert, dass man dabei nebst Fett auch Muskelmasse verliert, und somit Gewicht - Bravo, Ziel erreicht, oder?

    Dumm nur, dass dies dazu führt, dass der Grundumsatz (Kalorienverbrennung) pro Tag sinkt, denn Muskeln verbrennen Kalorien, auch beim "Nichtstun"! Fehlen Muskeln, werden weniger Kalorien verbrannt, sprich entweder die Broccoli-Wasser Diät ein Leben lang durchziehen oder nach der Diät noch dicker und unsportlicher werden als vor der Diät.

    Alternative? Hirn einschalten, ausgewogen essen (es gibt keine no-go's, aber alles in Massen), Sport machen.
    • Til 15.12.2019 15:47
      Highlight Highlight Der Grundumsatz sinkt auf jeden Fall, wenn man abnimmt, einfach weil weniger Masse geheizt werden muss. Und man braucht halt auch weniger Muskeln, wenn man das ganze Fett nicht mehr mit sich rumtragen muss. Das beste Mittel gegen den Abbau von Muskeln ist Sport, insbesondere natürlich Kraftsport, die Ernährung ist eher sekundär, solange sie einigermassen ausgewogen ist.
  • N. Y. P. 15.12.2019 09:34
    Highlight Highlight Das mit dem Jokertag handhabe ich auch so. Bei mir ist es der Samstag.

    Ich habe Normalgewicht. 2 Dinge muss ich beachten, damit ich nicht, wie eine Horde Schinkengipfeli im Ofen, aufgehe:

    1. An 6 Tagen gesund essen. Cola, Chips, Würste weglassen. NULL Fertigwaren einkaufen.
    Also, das Offensichtliche einhalten.

    2. Sport

    3. Sport

    4. siehe 3.

    5. siehe 2.

    6. siehe 4.

    Ohne Sport ist Abnehmen beinahe unmöglich.
    • Swen Goldpreis 15.12.2019 10:36
      Highlight Highlight Sport ist gesund für Herz und so weiter. Ganz klar. Aber wenn man abnehmen will, funktioniert das eigentlich nur über das Essen und über eine Reduktion der eingenommen Kalorien. Sport hilft so gut wie nichts. Um eine Tafen Schoggi zu verbrennen, muss ich zwei Stunden joggen.
    • I don't give a fuck 15.12.2019 11:28
      Highlight Highlight Ich würde auch niemandem Joggen zum Abnehmen empfehlen, Ausdauertraining verbrennt ca. 7x weniger Kalorien als Krafttraining.

      Sprich Sport kommt, anderst als der Irrglaube vieler Gurus, VOR Ernährung. Sport regelt die Ernährung und nicht umgekehrt!
    • I don't give a fuck 15.12.2019 13:07
      Highlight Highlight Ach ja, alle die sagen, dass Sport kaum was bringt, haben noch nie in ihrem Leben über einr längere Zeitdauer richtig Sport gemacht. Noch nie. 100%. Also von der Materie 0 Ahnung, aber aufgrund ihres Misserfolges darauf schliessen, dass es nichts bringt, sehr logisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 15.12.2019 09:25
    Highlight Highlight Wurde das wissenschaftlich untersucht und bestätigt? Klingt stark nach Pseudowissenschaft.
    • beaetel 15.12.2019 10:59
      Highlight Highlight Nicht alles was wissenschaftlich, also messbar daher kommt, ist auch richtig.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 15.12.2019 09:24
    Highlight Highlight Voll unnötigs Buech.. Chan ich mer alles im Google zämesueche.
  • Erklärbart 2.0 15.12.2019 09:01
    Highlight Highlight Ziemlich langweilig... sich auf ein paar Menüs zu beschränken.

    Vor Jahren hat mir mal ein alter, längst pensionierter Arzt folgenden Tipp gegeben: am Morgen 1 Glas Wasser trinken (Wasser kennt der Magen, Gipfeli oder Brot und Konfi sind da eher schwere Kost), frühstücken im Büro, grundsätzlich alles essen wozu man Lust hat. Ganz wichtig: egal was man isst, aufs Kauen achten (mind. 25-30x Kauen). Besser für den Magen und man geniesst das Essen viel mehr (und ist weniger). Nach 18.00 Uhr dann keine Kohlenhydrate.

    Ich habe 15kg abgenommen und das Gewicht halte ich so seit Jahren.
  • SwissWitchBitch 15.12.2019 08:48
    Highlight Highlight Na ja, Schwimmlehrerin zu sein hilft vermutlich auch.
    • Jol Bear 15.12.2019 10:03
      Highlight Highlight Also unser Schwimmlehrer in der Schule hatte jedenfalls einen BMI jenseits der 30 und im Wasser habe ich ihn nicht ein Mal gesehen 🤔
    • Magnum44 15.12.2019 10:20
      Highlight Highlight @Jol Baer: das erinnert mich stark an meine Kochlehrerin, welche ofenbar auch Ernährungsberaterin war 😄
  • I don't give a fuck 15.12.2019 08:47
    Highlight Highlight There is no easy way! Endlich mal Kopf einschalten, seinen fetten Hintern heben und aktiv etwas dagegen machen, anstatt solchen Stuss zu lesen! Herr, lass Hirn regnen...
    • dieBied 15.12.2019 11:29
      Highlight Highlight Wow, wie reflektiert und mit Hirn geschrieben... Nicht!
      Schon mal daran gedacht, dass es auch Menschen gibt, die dick sind wegen einer Krankheit? Google doch mal z.B. Lipödem, dann schreibst du vielleicht nächstes Mal nicht mehr so ignoranten, dummen Stuss...
    • I don't give a fuck 15.12.2019 13:02
      Highlight Highlight machst du denn sport? falls ja, was? falls nein, wieso nicht?
    • dieBied 15.12.2019 15:02
      Highlight Highlight Habe lange intensiv Zumba gemacht und weiterhin zugenommen (trotz gleichzeitiger Diät)... nun kann ich Zumba nicht mehr machen, da die Schmerzen durch das Lipödem zu stark sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheClouder 15.12.2019 08:38
    Highlight Highlight Das ist die Slow Carb Diet, die Tim Ferriss vor etwa 10 Jahren veröffentlichte. Krass.
    • MSAgeha 15.12.2019 12:34
      Highlight Highlight Eins zu eins. Was Frau Dörgeloh sagt, steht exakt so bei Ferriss. Sie plagiiert.
      Ausserdem: Weder bei Exlibris noch bei Orell Füssli ist ein Buch unter dem Namen der Autorin erhältlich. Watson, wem gebt ihr da eine Platform?
    • maude 15.12.2019 21:44
      Highlight Highlight Sie erwähnt glaub nicht, dass man nix Weisses essen darf aber sonst, ja 1:1..so ich kram mal den 4 Stunden-Körper raus ;-)
  • The French 15.12.2019 08:37
    Highlight Highlight 6 x mal pro Woche Fleisch?! Da hat sie dann dafür mit 35 dem ersten Herzinfarkt.
    • Sir Lanzelot 15.12.2019 09:20
      Highlight Highlight Bin 55 und esse 7 x mal pro Woche Fleisch, bei bester Gesundheit.
    • I don't give a fuck 15.12.2019 10:25
      Highlight Highlight tatsache french, x-milliarden menschen erleben ihren 36. geburtstag nicht, weil sie täglich fleisch essen... du genie.
    • solo31 15.12.2019 12:11
      Highlight Highlight x Milliarden mit x=0.001?
  • SwissWitchBitch 15.12.2019 08:33
    Highlight Highlight Zehn Mailänderli 😂😂😭
  • MrBean 15.12.2019 08:16
    Highlight Highlight Das 100‘000 + 1 Buch mit einer revolutionären Methode um ohne jeden Aufwand zur Traumfigur zu kommen! Nice!
    • Zinni 15.12.2019 11:13
      Highlight Highlight Revolutionär ist das nicht. Das gibt es schon seit ewigkeiten.

      Abhängig von der blutgruppe usw. wird ein ernährungsplan erstellt. Und zwar von fachpersonen, nicht von irgendeinem selbst ernannten fitness-guru. Der so geannte jokertag MUSS man sogar durchziehen. Sonst passt sich der stoffwechsel an und fährt runter, der körper schaltet quasi auf sparmodus um. Am besten macht man dass zusammen mit sport.
    • Til 15.12.2019 15:54
      Highlight Highlight Der Stoffwechsel fährt nicht einfach so runter, dafür gibt es biologisch nur einen kleinen Spielraum, den man normalerweise vernachlässigen kann.
    • TheBase 16.12.2019 08:48
      Highlight Highlight In den einschlägigen Magazinen Annabelle und Glückspost schwören sie darauf...Die chömed imfall drus ☝🏻🧐
  • chrumalo 15.12.2019 08:00
    Highlight Highlight Wo ist das Buch erhältlich? Habe es weder bei books.ch noch bei Google books gefunden. Danke im Voraus.
    • SwissWitchBitch 15.12.2019 08:50
      Highlight Highlight Auch wenn man nach der Autorin sucht erscheinen nur Seiten über sie als Lehrerin oder Nachrichtenartikel von heute auf diversen Portalen. Bezahlte Werbung?
    • I don't give a fuck 15.12.2019 09:50
      Highlight Highlight machst du regelmässig sport oder möchtest du abnehmen? einfach mal ne frage.
  • Xonic 15.12.2019 07:46
    Highlight Highlight Echt jetzt watson?

    Diäten sind Pseudowissenschaft. Es gibt eine simple Formel:

    Kalorieneinnahme - Kalorienverbrauch = Überschuss/Defizit

    Bei einem Defizit über längere Zeit nimmt man ab, bei einem Überschuss zu.
    • bcZcity 15.12.2019 08:32
      Highlight Highlight Jepp. Wenn Du 6 Tage lang 1500 Kalorien sparst, und am „Jokertag“ 1800 zu viel isst, wird das nix mit abnehmen.

      Checkt Euren Kalorienbedarf professionell ab und „fresst“ einfach - auf Dauer - weniger aber genug (Keine Diät)! Know yourself, know your food!
    • regen 15.12.2019 08:35
      Highlight Highlight korrekt 👍
      dazu empfehle ich folgendes interview mit uwe knop:

      https://m.tagesanzeiger.ch/articles/30513685
    • TheClouder 15.12.2019 08:44
      Highlight Highlight Das stimmt so leider nicht. Das Hormon Insulin spielt dabei eine entscheidende Rolle, was der Körper bei der primären Verbrennungsquelle verwendet. Ein Beispiel, dass deiner Aussage falsch ist. Bei “The biggest Loser” haben die meisten Teilnehmer nach 5 Jahren ihr Gewicht wieder zurück. Dies weil sie bei der “iss weniger und bewege dich mehr” Methode ihren Metabolismus “beschädigt” haben. Er wurde viel tiefer als normal für die Körpergröße. Stellt man aber sicher, dass während dem Abnehmen das Insulin runter bleibt (zb Fasten) passiert dies nicht. Siehe zb Research von Dr. Jason Fung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 15.12.2019 06:43
    Highlight Highlight Dicker werden wir zwischen Neujahr und Weihnachten, nicht zwischen Weihnachten und Neujahr😉
    • p4trick 15.12.2019 07:51
      Highlight Highlight Genau und die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr nehmen wir dann als Joker Woche und hauen erst noch recht rein ;-)
    • Füürtüfäli 15.12.2019 19:29
      Highlight Highlight Jaja, der Alfons Schuhbeck weiss von was er spricht. 😁

Die Schweiz isoliert sich für die Älteren – und diese «nehmen es zu wenig ernst»

Mit viel Nachdruck appellierte der Bundesrat an die Menschen ab 65 Jahren, Kontakte zu meiden und zu Hause zu bleiben. Ein Blick auf die Strassen zeigt: Noch immer sind sie unterwegs. Die Pro Senectute arbeitet mit Hochdruck daran, das Bewusstsein zu verschärfen.

Ein Blick in die Kommentarspalten verschiedenster Artikel von watson zeigt: Viele Leser sind verärgert über die Senioren, die sie auf den Strassen, in den Lebensmittelläden oder in den Zügen gesichtet haben.

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Auch Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), betonte in einem Interview mit Radio SRF nochmal die Dringlichkeit. «Es muss sich jetzt etwas ändern. Die älteren Menschen müssen sich …

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