Schweiz
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Andreas Glarner, SP Kanton Aargau, Kandidat fuer den Nationalrat, und Cedric Wermuth, SP Kanton Aargau, Kandidat fuer den Nationalrat anlaesslich der Parlamentswahlen, am Sonntag, 18. Oktober 2015, im Regierungsgebaeude in Aarau. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SP-Nationalrat Cédric Wermuth am 18. Oktober in Aarau. Links der neue SVP-Nationalrat Andreas Glarner.
Bild: KEYSTONE

Interview

Cédric Wermuth: «SVP-Positionen, die vor 20 Jahren als rechtsextrem galten, sind im politischen Mainstream angekommen»

Soll die SVP einen zweiten Sitz im Bundesrat erhalten? SP-Nationalrat Cédric Wermuth sagt klar Nein. Im Interview spricht er über die «antidemokratischen» Positionen der Volkspartei und die Fehler der Sozialdemokraten.



Das Foto mit den Fäusten entstand am Wahltag. Was hat es zu bedeuten?
Cédric Wermuth:
Die Pressefotografen wollten, dass ich enttäuscht reinschaue. Da habe ich gesagt: «Geht’s noch? Jetzt erst recht!» Daraus ist das Bild entstanden (lacht).

Im Vordergrund sieht man SVP-Hardliner Andreas Glarner. Da kommt man auf gewisse Gedanken...
Physische Gewalt löst keine Probleme. Aber die Linke muss lernen, dass mit dem Nettsein Schluss sein muss. Wir haben vielleicht zulange immer den parlamentarischen Konsens und die Konkordanz hoch gehalten. Das ist einer der Gründe, warum ich mich weigere, einen zweiten Bundesratssitz für die SVP zu akzeptieren.

Arithmetisch hat sie aber ein Anrecht darauf.
Der Bundesrat ist ein politisches Gremium, keine statistische Grösse. So sollten wir ihn auch wählen. Es gibt in der Linken zwei Extrempositionen. Ein Teil findet, man müsse die SVP einfach ignorieren. Auf der anderen Seite stehen Rudolf Strahm oder Peter Bodenmann, die sich quasi für eine «Normalisierung» der SVP und damit und einen zweiten Sitz aussprechen. Ich halte beides für falsch.

«Als ich um 2003 neben der Juso begonnen habe, mich in der SP zu engagieren, hiess es stets, dieser Spuk sei bald einmal vorbei. Dem war überhaupt nicht so.»

Cédric Wermuth

Warum?
Die Positionen der SVP wurden nach und nach akzeptierter. Diese «Normalisierung» hat dazu geführt, dass Positionen, die vor 20 Jahren als rechtsextrem galten, heute im politischen Mainstream angekommen sind. Niemand hätte sich vorstellen können, dass man in der Schweiz ernsthaft über die Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention diskutieren würde. Das ist völlig jenseits des liberalen Nachkriegskonsenses, aber die Initiative wird heute von den Medien so debattiert, als wäre das eine berechtigte Frage, die man ja mal stellen darf. Ich habe manchmal den Eindruck ich spinne, wenn ich das lese. Ich bin heute der Überzeugung, dass wir mit offenem Visier zum Angriff übergehen müssen.

Indem Sie die SVP als Antidemokraten bezeichnen?
Es ist eine reine Tatsachenbeschreibung. Unsere politische Demokratie ist nicht einfach ein Mehrheitsentscheid der Stimmberechtigten. Das ist autoritär. Zur Demokratie gehört auch ein gesicherter Grundrechtekatalog für jeden Einzelnen. Die SVP greift diese zweite Säule und damit die Demokratie selbst fundamental an.

Dieser Vorwurf trifft letztlich die knapp 30 Prozent, die am 18. Oktober die SVP gewählt haben.
Natürlich. Es heisst immer, man müsse die Ängste der Menschen ernst nehmen. Ernst nimmt man sie aber nicht, wenn man verheerende Positionen übernimmt, sondern dann, wenn man ihnen in die Augen schaut und sagt: «Hei, hier liegst du falsch. Ich bin nicht einverstanden!»

Christoph Blocher, Vizepraesident der SVP Schweiz, spricht an der Delegiertenversammlung und dem Wahlauftakt der SVP Schweiz, am Samstag, 22. August 2015, in St. Luzisteig, Maienfeld. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Christoph Blocher spricht zu den SVP-Delegierten.
Bild: KEYSTONE

Viele dieser Leute sind für Gegenargumente kaum empfänglich.
Die Funktionsweise der SVP hat etwas so beängstigendes wie eindrückliches. Ihr ist der Aufbau einer echten Volksbewegung gelungen, das muss man anerkennen. Nach meinem Auftritt im «Talktäglich» war meine Mailbox randvoll. Ich erhielt auch SMS und Briefe mit Inhalt der heftigsten Sorte. Dreiviertel davon sind wohl strafrechtlich relevant. Diese Empörung zeigt aber auch, dass man bei diesen Menschen einen Nerv trifft.

Die SVP schafft es aber, diese Emotionen politisch zu instrumentalisieren.
Die SVP hat eine ideologische Grundlage geschaffen, die extrem selbstreferenziell ist. Gegen Fakten und die Realität ist ihre Basis heute praktisch immun. In diesem Paralleluniversum ist man nicht mehr ansprechbar. Das Schweizer Fernsehen oder watson können zehnmal beweisen, dass ein Asylsuchender nicht doppelt so viel Geld erhält wie ein AHV-Rentner, diese Leute glauben es trotzdem nicht. Ich habe im August selber naiverweise geglaubt, die Flüchtlingswelle könnte sich für einmal zu unseren Gunsten auswirken ...

... Sie waren nicht der Einzige!
Im Nachhinein ärgere ich mich über mich selber. Faktisch hat es diese Leute wohl überhaupt nicht berührt.

Sie sehen nur die Menschenmassen, die Richtung Europa unterwegs sind.
Wenn Medien berichten, wie schlimm die Situation der Flüchtlinge ist, handelt es sich um linke Mainstream-Propaganda. Die Wahrheit sagen Christoph, Toni oder neuerdings Roger. Die SVP hat ein eigenes Biotop geschaffen, auch dank ihren Medien, von der «Schweizerzeit» über BaZ bis hin zur Weltwoche. Das macht diese Bewegung auch so stabil. Als ich um 2003 neben der Juso begonnen habe, mich in der SP zu engagieren, hiess es stets, dieser Spuk sei bald einmal vorbei. Dem war überhaupt nicht so.

«Wir warnen die Mitte seit vier Jahren, dass ihr zweiter Sitz weg ist, wenn sie keine engere Zusammenarbeit findet. Das ist nun passiert.»

Cédric Wermuth

Es gibt ein beachtliches Wählersegment, das der SVP unbeirrbar die Treue hält.
Wir müssen uns mit einer Generation auseinandersetzen, die politisch stark reaktionär geprägt wurde. Das hat leider erst angefangen. Die werden wir so schnell nicht mehr los. Darum ist es auch falsch zu glauben, nach vier, fünf Jahren mit zwei Bundesräten würde dann alles wieder gut. Selbst wenn die zwei SVP-Bundesräte nur Mist bauen würden, liegt die Interpretation schon bereit: Die linke Verwaltung und die linken Medien sind Schuld!

Es gibt einige schwule SVPler. Die Partei ist auch nicht einheitlich, es besteht eine Diskrepanz zwischen dem libertären und dem nationalkonservativen Flügel.
An der Basis ist die nationale, reaktionäre Linie extrem stark, während die Fraktion von radikalen Wirtschaftsanarchisten dominiert wird. Das ist an sich ein Widerspruch. Die SVP-Fraktion macht konstant Politik gegen die eigene Basis. Offenbar lässt das die Partei offensichtlich unberührt. Die mythisch aufgeladene, auf die eigene Kultur und Nation gerichtete Erzählung ist so stark, dass sie die Widersprüche überdeckt.

Cedric Wermuth (SP/AG) aeussert sich zum Konsolidierungs- und Aufgabenueberpruefungsgesetz am Mittwoch, 6. Mai 2015, im Nationalrat in Bern. Der Nationalrat will ueber die Details des Konsolidierungs- und Aufgabenpruefungspakets (KAP) beraten. Er hat es am Mittwoch abgelehnt, das Sparpaket erneut an den Bundesrat zurueckzuweisen. Der Rueckweisungsantrag von linker Seite scheiterte mit 131 zu 59 Stimmen. Beim ersten Anlauf vor zwei Jahren hatte der Nationalrat die Vorlage an den Bundesrat zurueckgewiesen. Anders als am Mittwoch stimmte damals auch die SVP fuer Rueckweisung. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Der frühere Juso-Chef Cédric Wermuth sitzt seit 2011 für die SP Aargau im Nationalrat.
Bild: KEYSTONE

Folglich muss man der SVP einen zweiten Sitz im Bundesrat verweigern?
Wir stehen vor drei, vier grossen unmittelbaren Herausforderungen: Die Integration in Europa, die Flüchtlingskrise, die Reform der Sozialwerke und die Energiewende. Sie lassen sich nur mit einem Minimalkonsens der Parteien bewältigen. Die SVP stellt nicht nur hier alles in Frage, sondern eben sogar die Grundlage unseres Rechtsstaates und die Menschenrechte. Das muss für die Linke heute eine rote Linie sein. Und für wirklich bürgerliche Parteien im wahren Sinne des Wortes – da gehört die SVP nicht dazu – eigentlich auch. Deshalb bin ich auch enttäuscht über die bürgerlichen Parteien. 

Sie scheint den zweiten SVP-Sitz ohne Widerstand hinzunehmen.
Die CVP müsste sich ein Herz fassen und eine Kandidatur mit einem eigenen Programm präsentieren. Aber dieser Zug ist wohl abgefahren. Wir warnen die Bürgerlichen seit vier Jahren, dass ihr zweiter Sitz weg ist, wenn sie keine engere Zusammenarbeit findet. Das ist nun passiert.

In einigen Jahren sind die Mitteparteien vielleicht soweit.
Das ist möglich, aber für die BDP ist es dann zu spät. Sie wird ihren Sitz niemals zurückerhalten, und damit ist sie für ihr politisches Personal mittelfristig auch nicht mehr interessant. Bei den anderen Parteien habe ich schwerste Bedenken. Bürgerliche «Mitte» bedeutet nicht, dass man mal nach links oder rechts kippt. Es geht um die Entwicklung einer eigenständigen bürgerlichen Position, wie auch immer die aussehen mag. Mit der Übergabe des Sitzes an die SVP aber kapituliert sie vor dem Rechtsrutsch. Das gibt Leuten wie FDP-Chef Philipp Müller recht, die den Rechtsaussenkurs mittragen. Das ist brandgefährlich.

«Wir wurden in den letzten Jahren zu stark als Teil des parlamentarischen Kompromisses und damit für viele als Teil des Problems wahrgenommen.»

Cédric Wermuth

Eine vereinigte Mitte müsste eher der FDP einen Sitz abnehmen.
So lange es keine Vakanz gibt, stellt sich die Frage wohl nicht. Diesen Mut hat das Parlament kaum. Dennoch finde ich, muss man sich für den 9. Dezember vorläufig alle Optionen offen halten. Es ist nicht des Teufels, zur Verhinderung einer Vierermehrheit von SVP und FDP im Bundesrat über einen FDP-Sitz zu diskutieren.

Dann erhält die SVP doch einen zweiten Sitz?
Es wird objektiv schwierig, das zu verhindern. Deshalb ist es möglich, dass die FDP ins Fadenkreuz gerät.

Derzeit deutet aber nichts darauf hin, dass ein Bisheriger abgewählt werden könnte.
Wir müssen die Kandidaturen abwarten, aber ja, die Wahrscheinlichkeit ist aktuell klein.

Müsste man im Endeffekt über den totalen Bruch mit der arithmetischen Konkordanz hin zu einer Mitte-links- oder Mitte-rechts-Regierung nachdenken?
Warum nicht? Ich bin nicht grundsätzlich dagegen, eine Regierungsmehrheit auf der Grundlage eines Programms zu bilden. Dann müsste man aber auch so zu den Wahlen antreten, sonst wäre sie nicht legitim. Ich kann mir das vorstellen. Die Konkordanz war in einer bestimmten historischen Phase sicher sinnvoll, aber in Stein gemeisselt ist sie deswegen nicht.

SP Parteipraesident Christian Levrat praesentiert die SP-Wahlplattform 2015 am Dienstag, 18. August 2015, in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

SP-Präsident Christian Levrat muss um seinen Ständeratssitz bangen.
Bild: KEYSTONE

Es könnte dazu führen, dass die SP in die Opposition muss.
Ich bin kein Freund eines freiwilligen Rückzugs aus dem Bundesrat. Unsere Wählerinnen und Wähler erwarten, dass wir überall Verantwortung übernehmen, wo es möglich ist, gerade nach dem Rechtsrutsch. Es kann aber sein, dass die Bürgerlichen uns rauswerfen oder eine Konstellation entsteht, die wir nicht mehr mittragen können. Etwa wenn eine Bundesratsmehrheit Ja sagt zur Anti-EMRK-Initiative der SVP. Im Moment ist das nicht akut, aber es ist kein Tabu.

Wie soll sich die SP angesichts der neuen Verhältnisse positionieren?
Das Land ist in einer tiefen Identitätskrise. Und wir wurden in den letzten Jahren zu stark als Teil des parlamentarischen Kompromisses und damit für viele als Teil des Problems wahrgenommen. Unter dem Präsidium von Christian Levrat wurde dieser Konsens vermehrt in Frage gestellt, etwa mit der Mindestlohn- oder der 1:12-Initiative. Dieser Weg ist richtig. Die SVP hat ihre Strategie während 20 Jahren aufgebaut, ohne mit ihren Volksinitiativen Erfolg zu haben. Auch wir müssen in solchen Zeiträumen denken. Das heisst auch, dass wir uns verstärkt Gedanken über eine orientierungsstiftende und handlungsleitende Vision machen müssen. Welche Gesellschaft wollen wir, welches sind unsere Schwerpunkte und wie können wir die Menschen davon überzeugen, sich gemeinsam mit uns auf den Weg zu machen?

In den letzten Jahren hatte die SVP wiederholt Erfolg, etwa mit der Minarett- und der Ausschaffungsinitiative. War der Widerstand dagegen gross genug?
Ich habe beide Initiativen unterschätzt, das muss ich zugeben. Das Ja zur Minarettinitiative war ein grosser Schock, ich hätte niemals damit gerechnet. Das war auch bei der Ausschaffungsinitiative der Fall. Die gesamte Linke hat das unterschätzt, ebenso den 9. Februar 2014. Er hat europapolitisch ein neues Zeitalter eingeleitet. Das muss nicht einmal negativ sein. Wir haben in den letzten zehn Jahren nie eine derart offene europapolitische Diskussion geführt.

«Ich rechne damit, dass wir öfter zu einem Referendum gezwungen sein werden, als uns lieb ist.»

Cédric Wermuth

Die Masseneinwanderungsinitiative als heilsamer Schock?
Vielleicht ja. Wir haben in der SP erstmals wieder eine Beitrittsdebatte geführt. Der bilaterale Weg wurde bis vor kurzem nicht mehr hinterfragt, auch nicht von der SP. Das hat sich grundlegend geändert.

Was ist im Hinblick auf die nächsten vier Jahre zu erwarten?
Vieles hängt von den Ständeratswahlen ab. Entscheidend ist, wie sich die politische Mitte verhält. Ich rechne damit, dass wir öfter zu einem Referendum gezwungen sein werden, als uns lieb ist. Das beginnt mit der Unternehmenssteuerreform III. Bei den Sozialversicherungen wird der Kompromiss des Ständerats im neuen Nationalrat kaum überleben.

Christian Levrat muss in Freiburg um seinen Ständeratssitz zittern.
Es wäre natürlich der Supergau, aber da glaube ich nicht dran. Levrat ist ein hervorragender Stratege und Taktiker. Allerdings wird dieses Handwerk in den nächsten vier Jahren an Bedeutung verlieren. Wichtiger wird es sein, in der Gesellschaft ein Kräfteverhältnis aufzubauen, das dem Angriff auf die Sozialwerke oder die Menschenrechte widerstehen kann und mittelfristig wieder in die Offensive gelangt. Hier muss die Partei umdenken. Sie hat in den letzten Jahren viel Arbeit in sehr knappe parlamentarischen Mehrheiten investiert. Das wird so nicht mehr möglich sein.

Auf diese Weise entstand das Image des Mitte-links-Parlaments.
Diese Image hat auch die SP gepflegt, das habe ich nie verstanden. Es ist objektiv falsch. Eveline Widmer-Schlumpf ist eine hervorragende Technokratin, aber keine Linke. Diese Überhöhung einer angeblichen Mitte-links-Mehrheit war und ist taktisch ein Fehler. Das gilt auch für die Energiewende oder den AHV-Kompromiss. Beides sind letztlich bescheidene Erfolge. Aber wenn wir die auch noch als linke Erfolge brandmarken, werden unsere Positionen unlesbar und verengen den politischen Spielraum unnötig.

Umfrage

Soll die SVP einen zweiten Sitz im Bundesrat erhalten?

4,344

  • Ja56%
  • Nein44%

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pachnota 02.12.2015 16:03
    Highlight Highlight Oh Gott,,wann kommt der Herr Wermuth endlich aus seiner Nachpubertät.
  • Lil'Ecko 09.11.2015 22:30
    Highlight Highlight Ich korrigiere meine Aussage von
    "Cederic heb de Rand" auf :
    "Cederic investiere foch deine ganze Wut und Abneigung auf die SVP etc. in dein eigenes politisches Programm, dann wirst du vermutlich der erfolgreichste Politiker der Schweiz"

    aber bitte ohne Hausbesetzung😉
    • herschweizer 10.11.2015 08:52
      Highlight Highlight ja das wird wohl so kommen können...
  • Roger Gruber 09.11.2015 08:23
    Highlight Highlight Wir haben verstanden: wer sich rechts von links-extrem positioniert, ist rechts-extrem.

    Danke an watson für dieses Interview. Nur ganz hartgesottene links-ultras werden dieser Argumentation folgen können, allen ausserhalb dieser kleinen Randgruppe wird damit aufgezeigt, wie die Linke tickt: wer nicht mit uns ist, ist unser Feind. Interessanterweise teilen sich die Linken diese Haltung mit George W. Bush, der aus Sicht der SP bestimmt auch ein Rechtsextremer ist (wie alle, die nicht weit links stehen).
    Aus dieser gemeinten Werbung für die Linke wird daher ein Rohrkrepierer.

    Nochmals danke!
    • AdiB 09.11.2015 10:06
      Highlight Highlight jat die svp nicht mal gesagt "schweizer wählen svp"? ist genau das selbe was du hier den linken vorwirfst.
    • Tsunami90 09.11.2015 12:12
      Highlight Highlight Der Slogan impliziert aber das jeder der nicht svp wählt kein echter schweizer ist
      Und da liegt das problem.
    • peeti 09.11.2015 17:29
      Highlight Highlight Roger Grubers kurze Zusammenfassung zeigt: Dieses Interview war für gewisse LeserInnen zu lang und die gemachten Aussagen zu kompliziert.
      Oder es ist einfach eine natürliche Reaktion, wenn man dem geneigten SVP-Wähler den Spiegel vorhält. Rechtsextrem ist halt nicht so sexy, aber Hetze auf Flüchtlinge, Andersdenkende und Minderheiten - das darf man wohl noch machen...
  • Tom Garret 09.11.2015 02:54
    Highlight Highlight ach ja, wo ist der Picdump wenn man ihn mal braucht? Vereint links bis rechts, habe das gebashe manchmal so satt...
    • Sir Jonathan Ive 09.11.2015 12:50
      Highlight Highlight In einer Diskusion geht es darum, dass man seine Position dem Gegenüber gegenüber vertritt(welches im Falle einer Sinnvollen Diskusion nicht die selbe Meinung vertritt...).
  • Tom Garret 09.11.2015 02:52
    Highlight Highlight Naja der SVP vorwerfen sie könne keine Kompromisse eingehen und selber jegliche Zusammenarbeit mit der SVP verneinen schneidet sich in meinen Augen... wenn man nur kompromisse mit Gleichgesinnten eingehen kann ist das ja das selbe. Ich bin ein Fan unseres Politischen Systems, es funktioniert im grossen und ganzen ganz gut. im Bundesrat sitzen mit einem zweiten SVPler gleich viele wie von der SP. da müssen weiterhin Kompromisse gemacht werden... Zudem regieren sie ja gar nicht so uneingeschränkt als wären sie Könige. Da muss Wermuth nochmals über die Bücher...
  • Jol Bear 08.11.2015 16:24
    Highlight Highlight @pun: richtig, die ganz Linksaussen sind nicht nur zu den Grünen sondern auch in die SP umgezogen. Das erklärt evtl. auch die stark linke Positionierung der schweizerischen SP im Vergleich zu jener z.B. in Deutschland. Der Rest meines Beitrags sind nicht "Behauptungen" sondern Beobachtungen. Aus einer (vermutlich auch Ihrer) linken Optik fängt Rechtsaussen oder Rechtsextrem eben schon viel näher bei der pol. Mitte an. War auch der Zweck meines Textes zu zeigen, dass je nach eigenem politischem Standpunkt die Wahrnehmung der Realität völlig verschieden ist.
    • 123und456 09.11.2015 16:06
      Highlight Highlight In Deutschland gibt es mit "die Linke" eine grössere Partei die deutlicher links politisiert als die SPD. In der CH gibts keine grössere "linksextreme" Partei. Könnte erklären wieso die SP sich deutlicher Links positioniert.
  • Toerpe Zwerg 08.11.2015 13:07
    Highlight Highlight Blunschi brilliert wieder als Stichwortgeber. Nicht das kleinste Haeuchlein kritischer Nachfrage. Wenn Blunschi Linke zum Gespraech einlaedt, fragt man sich, ob der Gast die Fragen auch gleich selber stellen darf. Grauenvoll.
  • Jay_Jay 08.11.2015 12:52
    Highlight Highlight Bravo! Endlich sagt das mal jemand! Denn plötzlich ist es 'in' rechtsextrem zu sein, alles hinter dem Deckmantel des Patriotismus....
    • 123und456 09.11.2015 21:09
      Highlight Highlight Die Bewegung ist wellenförmig. Mal deckt die Welle den Rechtsextremismus zu(nach 2.wk), da die welle sich aber auftürmt und wieder zusammen fällt, wird rechtsextremismus phasenweise immer wieder aufbranden. Same thing on the other side. Stets ein wenig verzögert. Wie bei einer Waage mal wird rechts ein Kilo draufgelegt, mal links...
  • Mate 08.11.2015 12:25
    Highlight Highlight Dieses links-rechts Gehabe nervt nur noch. Setzt euch an einen Tisch und diskutiert die Probleme, wie gesittete Menschen. Hört auf mit rechts=Faschos und links=Commies, das ist ignorant, stimmt nicht und hilft keinem weiter.
    • atomschlaf 08.11.2015 17:29
      Highlight Highlight Rechts=Faschos war gestern. Heute kommt der Faschismus von Links. In Deutschland ist man schon soweit, dass der Staat die Antifa finanziert:
      http://www.taz.de/!5020381/
    • Hanjo 08.11.2015 23:33
      Highlight Highlight Ist schon tragisch, wenn der Staat mithilft, Faschismus zu bekämpfen, wo sind wir denn???
    • TJ Müller 09.11.2015 10:27
      Highlight Highlight HAHA, Atomschlaf, als "Beleg" deiner Aussage einen satirischen Beitrag verlinken, wohl ein bisschen zu dumm um Satire zu erkennen, was? P. Flasterstein im Vorstand der Antifa GmbH.... Kannst ja grad noch einen Link zum Postillon anfügen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peeti 08.11.2015 12:24
    Highlight Highlight Herzig wie die Mehrheit hier die SVP in den Schutz nimmt. Da sagt einer mal in welche Richtung wir uns mit dieser Partei bewegen und ihr so: So darf man die SVP nicht angreifen, so schlimm ist die nicht.
    Dann sagt mir doch mal wo der Wermuth so falsch liegt??
    • Hierundjetzt 08.11.2015 16:37
      Highlight Highlight Er mag in der Theorie durchaus Recht haben. Hingegen ist das sein Schwachpunkt: es sind nur Theorien mit 0 Praxisbezug. Das geht mir auf den Kecks. Ein Guldimann, Jositsch, Strahm oder eine Bruderer bzw Somariga verbinden Theorie mit Realität und präsentieren belastbare Lösungen die unser Land vorwärts bringen.
  • Arabra 08.11.2015 10:17
    Highlight Highlight Wermuth ist genau so ein Hardliner wie ein Blocher. Aus meiner Sicht nur viel gefährlicher. Da ist mir lieber einer der immer nein sagt als einer der mit Vorstöße kommt, die unsere Entscheidungsfreiheit kastriert. Das was Herr Wermuth dauernd der Rechten vorwirft, ist er in keiner Weise besser. Es ist die genau gleiche paranoische Haltung wie die der SVP gegen aussen, mit dem unterschied das Wermuth paranoisch gegen die Rechte ist. Die Entscheidung eines Kollektives ist nach wie vor die beste. Das Volk macht den Ausgleich davon bin ich überzeugt.
    • Jay_Jay 08.11.2015 12:56
      Highlight Highlight Paranoisch??? Sie wissen schon was die Rechten mal getan haben aus Angst und aus dem Gefühl eine bessere Nation oder Rasse zu sein??? Also Geschichte hatten Sie ja bestimmt in der Schule.... Ich würde es nicht als Paranoia ansehen, denn wenn man sieht wie gewisse Leute reagierten als die Flüchtlinge in Ungarn erschossen wurden bekomme ich schon Angst...!
    • oskar 08.11.2015 13:09
      Highlight Highlight ja klar, ein linker intellektueller ist schlimmer als ein rechter milliardär mit privater propagandamaschine. das glaubst ja wohl selbst nicht... und noch was: es heisst paranoid nicht paranoisch
    • Chrigu91 08.11.2015 16:53
      Highlight Highlight @Tabanida es macht dich zwar nicht zum Nazi oder Massenmörder aber wohl zu jemandem, der gegen andere Menschen ist und das Gefühl hat er sei etwas besseres als ein Mensch, der eine andere Kultur hat.
      Denn auch diese Menschen haben das genau gleiche Recht auf ein Leben in Frieden und Sicherheit wie du und ich.
  • Lil'Ecko 08.11.2015 09:43
    Highlight Highlight Cederic heb der Rand
    • peeti 08.11.2015 14:22
      Highlight Highlight oh, haben die 20min-, Tagi-, Blick- etc. Trolle den Weg zu Watson nun auch gefunden? Schade.
    • Sir Jonathan Ive 09.11.2015 13:14
      Highlight Highlight Lil'Ecko
      Vorschlag: Erkläre uns was du an Cedric Wermuths Aussagen störend fandest und wo du mit ihm nicht einverstanden bist, damit die anderen Nutzer mit dir eine Diskusion führen können. Dabei kannst du deine Ansicht erklären, und andere können ihre Sicht erklären.
      Also du kannst hier starten.
      Bitte hier ihre Meinung zu Herr Wermuths Aussagen Einfügen:
    • Lil'Ecko 09.11.2015 14:45
      Highlight Highlight @ Sir Jonathan Ive, Gerne:
      Mich stört vorallem diese Aussage: Diese «Normalisierung» hat dazu geführt, dass Positionen, die vor 20 Jahren als rechtsextrem galten, heute im politischen Mainstream angekommen sind.

      Ich habe einfach ein Problem damit das C.W die Wahlschlappe nicht akzeptieren kann und nun auf unterstem Niveau gegen alles schiesst was ihm gerade nicht passt. Der hat noch nie in seinem Leben richtig gearbeitet und hat das Gefühl er wisse einfach ALLES, seine dauernden Belehrungen und seine Medienpräsenz gehen mir auf den Senkel aber eben, das ist meine Meinung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Binder 08.11.2015 08:36
    Highlight Highlight Wer, ausser eines Unmenschen, könnte die Menschenrechte abschaffen wollen?

    Wer, ausser eines Unmenschen, könnte die Grenzen für an Leib und Leben bedrohte Menschen ganz zumachen wollen?

    Wer, ausser eines Antidemokraten, könnte wehrlose Minderheiten mit Füssen treten wollen?

    Wer, ausser eines Antidemokraten, könnte die Tyrannei der Mehrheit wünschen wollen.

    Wer, ausser eines schweren Narzissten, könnte Bundesräte ungerechtfertigterweise als Landesverräter entwerten und selber keinerlei gerechtfertigte Kritik akzeptieren wollen?
    • Jay_Jay 08.11.2015 13:02
      Highlight Highlight In Person Christoph Blocher in Partei die SVP... Danke und adeeee
    • Toerpe Zwerg 08.11.2015 13:13
      Highlight Highlight Menschenrechte abschaffen? Jaeso. Letzhin in die CH Verfassung geschaut? Mitder Wahrheit nimmt es Herr Dr. Truther nicht so genau.
  • Ichholeuchalle 08.11.2015 05:58
    Highlight Highlight ich bin weder links noch werde ich es je sein, aber wo der Wermuth recht hat, hat er recht. Ich erinnere mich an eine Zeit als die Jungen mit ihren Ansichten die Hoffnung der Zukunft waren, Heute sind diese biederer, konservativer und abitionsloser als deren Alten es je waren. Leute wie Wermuth kämpfen ähnlich aussichtslos gegen die Menge wie die Evolutionstheorie im Kanton Schwyz
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 08.11.2015 02:26
    Highlight Highlight "Für alle statt für wenige? Typisch SP!" Das ist der SP Wahlspruch. Einige in der SP sollten sich vielleicht ab und an daran erinnern. Denn es gibt einen Flügel in der SP, der duldet keinen Widerspruch.
    • Duweisches 08.11.2015 03:02
      Highlight Highlight Genau so wie in jeder anderen Partei auch!?
  • Hayek1902 08.11.2015 01:28
    Highlight Highlight wow, selten so win unkritisches interview gesehen. als ob der torwart dem gegnerischen Torwart immer schon den ball vorlegt. dabei hat der gute hausbesetzer so viel stuss rausgelassen, dem man nachstossen hätte sollen z.b. svp unter Führung von anarcho-kapitalisten? schön wärs, dann würd ich die auch wählen.
  • Calvin Whatison 07.11.2015 21:07
    Highlight Highlight der Herr hetzt ein bisschen zu sehr, er macht sich und seiner Partei keinen Gefallen.
  • HintereReihe 07.11.2015 18:48
    Highlight Highlight "Interview" ist eine falsche Bezeichnung. Keine kritischen Fragen sondern nur Zustimmung und Vorlagen für einen linken Diskurs, der stellenweise genauso weltfremd daherkommt wie (weite) Teile des SVP-Programms. Radikale Wirtschaftsanarchisten?? C'mon! :D
    • herschweizer 07.11.2015 23:36
      Highlight Highlight er wollte glaubs nur anmerken dass die SVP Wählerbasis von diesen Wirtschaftsanarchisten verführt bzw mit ihren rein emotionalen Aengsten abgeholt wird. Das ist wie in der Tierhandlung ein Häschen auswählen. Eine emotionale Aktion die dann aber politisch wirkt. Die Hasen oder Hunde die dann so emotional gepeilt ausgewählt werden werden dann ausgesetzt oder verschenkt... das geht in der Politik dann nicht wirklich
    • HintereReihe 08.11.2015 00:07
      Highlight Highlight Ich verstehe die Analogie mit dem Häschen nicht ganz. Was ich Ansprechen wollte ist, das der Cedi davon ausgeht, dass in der Fraktion tatsächlich Wirtschaftsanarchisten sitzen ( deine Antwort impliziert diese Annahme ebenfalls). Ich finde es sehr mutig, diesvon einer Partei zu behaupten, die den Bauern Milliarden zusprechen (und noch mehr) und gegen die Personenfreizügigkeit ist, einem zentralen Anliegen von Libertariern, oder eben Wirtschaftsanarchisten.
    • Duweisches 08.11.2015 03:07
      Highlight Highlight Ganz ehrlich, die Millionen für die Bauern sichern einfach nur die Stimmen der ehemaligen Parteibasis... Denn ja, vor Jahren einmal war die SVP eine Bauernpartei. Und auch wenn Politiker wie Maurer oder gar Blocher so tun, als würde sie das noch immer betreffen, sind sie knallharte Kapitalisten, die von anderen Angelegenheiten der Partei, wie Steuersenkung für Reiche und Firmen, viel mehr profitieren als all die Bauern...
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  • klugundweise 07.11.2015 17:13
    Highlight Highlight Die Kommentare unten schiessen mehrheitlich auf den Boten. Die Botschaft hingegen wird kaum diskutiert.
    Tatsache ist, dass es rechts der SVP nicht mehr gibt, die SVP aber das Verhalten, das Vokabular und teilweise das Personal der ehemals extrem Rechten übernommen hat.
    Das wäre ja eines, kommt aber dazu, dass auch FDP und Teile der CVP nach rechts rutschten und sich nicht mehr (wagen) klar von der SVP abzugrenzen.
    • Jol Bear 07.11.2015 18:54
      Highlight Highlight Das Personal der extrem Linken (poch, pda, rml) wurde damals in die Grüne Partei integriert. Innerhalb der SP zählt Cedric W. zum ganz linken Flügel. Und die Politik der "Mitte"-Parteien (CVP, BDP) und sogar Teilen der FDP bestand in den letzten Jahren mehrheitlich darin, sich von der SVP abzugrenzen. Das führte dahin, dass bei denen kein eigentliche eigene Grundhaltung mehr erkennbar war und zur Wahlschlappe dieser "Mitte" beigetragen hatte.
    • Androider 08.11.2015 02:34
      Highlight Highlight @klugundweise
      Nach meinen letzten Staatskunde-Kenntnissen wird die Lega (TI) noch weiter rechts eingestuft als die SVP.
    • Duweisches 08.11.2015 03:12
      Highlight Highlight Das stimmt schon, deswegen ziehen jetzt aber nicht alle Rechten ins Tessin um dort zu wählen. Und anderorts ist die SVP am "rechtesten." ^^
      Da kommt mir die Frage, unterstützen sich eigentlich Rechte/Rechtsextreme über Sprach- oder sogar Ländergrenzen hinweg?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Lanzelot 07.11.2015 17:03
    Highlight Highlight SVP-Positionen, die vor 20 Jahren als rechtsextrem galten, sind im politischen Mainstream angekommen
    ---
    lassen wir mal so stehen. Damit disqualifiziert er sich selber.
    ---

    Das seine Ansichten linksextrem sind, ist diesem Buben aber schon klar?
    • klugundweise 07.11.2015 17:30
      Highlight Highlight Warum gehen Sie nicht auf Argumente und Fakten ein?
    • Sir Lanzelot 07.11.2015 18:32
      Highlight Highlight Von welchen "Fakten" sprichst Du?
      Einfach mal die SVP als rechtsextrem zu bezeichnen sind keine Argumente...
    • Duweisches 08.11.2015 03:20
      Highlight Highlight Stimmt es denn nicht?
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  • Linus Luchs 07.11.2015 16:59
    Highlight Highlight Tolles Interview, gescheite Antworten von Cédric Wermuth. Hoffentlich steht er für eine neue SP-Generation, welche die historischen Kernanliegen dieser Partei nicht so leicht über Bord wirft, wenn es um Machterhaltung geht. Typen wie Mario Fehr sind ein Grauen.
    Was mich wundert und ärgert: Wie konnte die SP die Erfolgschancen der Minarett-, der Ausschaffungs- und sogar der Masseneinwanderungsinitiative unterschätzen? Was sich in der Schweiz seit 20 Jahren zusammenbraut, war und ist nach wie vor deutlich wahrnehmbar. Ich hoffe, dass so etwas der SP betreffend EMRK nicht noch einmal passiert!
    • sowhat 08.11.2015 09:09
      Highlight Highlight genau das hat mich in diesem Interview auch sauer gemacht - wie konnte er diese beiden Initiativen unterschätzen? Er muss in einer Patallelwelt leben, dass er nicht gemerkt hat wo es lang geht. Bodenhaftung und Kontakte zu normalen Menschen braucht es schon, wenn man diese Menschen erreichen will. Sonst wird das auch in 4 Jahren wieder nichts.
  • Papa Swappa 07.11.2015 16:47
    Highlight Highlight Die Kommentare bestätigen genau das, was Wermuth sagt:

    "Die SVP hat eine ideologische Grundlage geschaffen, die extrem selbstreferenziell ist. Gegen Fakten und die Realität ist ihre Basis heute praktisch immun. In diesem Paralleluniversum ist man nicht mehr ansprechbar."

    So baut man totalitäre Systeme auf...
    • Papa Swappa 07.11.2015 23:50
      Highlight Highlight Penisneis?
      Paychoanalyse?
      Komisch, kann ich beides bei Freud nicht finden. Ich erbitte die genaue Quellenangabe.
    • Sir Jonathan Ive 09.11.2015 13:41
      Highlight Highlight @sound
      Cédric Wermuth redet nicht von Meinungen. Er redet von der Immunität gegenüber FAKTEN.
      Das bedeuted, dass Meinungen aufgrund von falschen Behauptungen gebildet werden. Ob man diese Meinungen nun akzeptieren muss ist eine andere Frage.
    • Sir Jonathan Ive 09.11.2015 15:10
      Highlight Highlight @Tabanida
      c- Wermeth dichtet nicht der SVP eine Realitätsverweigerung an, sondern einem grossen Teil ihrer Wähler.
      Und obwohl man aus persöhnlicher Beobachtung keine endgültigen Schlüsse ziehen kann, hat sich das in meinem Umfeld etwas bestätigt.
      Vor allem wenn es um die Themen Zuwanderung oder Asyl ging, konnten Diskusionen nicht geführt werden.
      Zitat1: "Ich möchte nicht diskutieren wir sind ja sowieso nicht gleicher Meinung!"
      Zitat2: "Ich habe mir schon eine Meinung gebildet. Hör auf darüber zu reden!"
      Das heisst natürlich aber nicht, dass das nicht auch in anderen pol. Lagern vorkommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gelb 07.11.2015 16:40
    Highlight Highlight Gute und richtige Analyse von Wermuth.
  • Dewar 07.11.2015 16:35
    Highlight Highlight Ich mag Wermuth nicht: Zu extrem, zu EU-freundlich, zu ideologisch, zu laut und zu wenig pragmatisch, um ein (für mich) guter Politiker zu sein. Eigentlich hat er die Eigenschaften, die mich an SVP-Politikern stören, einfach halt in die andere Richtung. Deswegen liegt er aber nicht in allen Punkten falsch. Tatsächlich werden sogar die extremsten Positionen der SVP salonfähig und das finde ich auch bedenklich. Aber sich in die Gegenrichtung extremisieren, ist wohl auch nicht die Lösung. Am besten einfach achtsam sein, dass man sich selbst nicht instrumentalisieren lässt...
    • Ghost 07.11.2015 17:27
      Highlight Highlight Vielen Dank für diesen guten Kommentar!
    • Calvin Whatison 08.11.2015 05:21
      Highlight Highlight @alias: wohl etwas vom vernünftigsten, in diesem Haufen von Mist.Danke
  • tux_ping 07.11.2015 16:28
    Highlight Highlight «Hei, hier liegst du falsch. Ich bin nicht einverstanden!»

    Wenn Herr Wermuth also nicht einverstanden ist, liegt der Wähler falsch? Das nenne ich mal Demokratieverständnis!
    • phreko 07.11.2015 18:05
      Highlight Highlight Die NSDAP hatte den höheren Wähleranteil als die SVP. Lag sie etwa richtig?
    • tux_ping 07.11.2015 19:51
      Highlight Highlight @phreko: Habe ich gesagt, dass die Mehrheit immer Recht hat? Mich stört es, wenn jemand meint, er könne entscheiden, welche Meinung richtig ist.
    • karl_e 08.11.2015 00:15
      Highlight Highlight @tabanida: Der SVP fehlt der Volkssozialismus der NSDAP, denn die SVP-Führung ist rein libertär, d.h. extrem turbokapitalistisch a la Blocher, Frey, Matter. Das Volck beduselt sie mit Fremdenfeindlichkeit, Staatsfeindlichkeit und sonstigem rechtsextremen Gedankengut.




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  • Tschüse Üse 07.11.2015 16:26
    Highlight Highlight Wieso dürfen Kleinkinder wie Wermuth überhaupt Interviews geben? Jetzt mal ehrlich, mit solchen Leuten verliert die SP immer mehr an Glaubhaftigkeit. Anstatt die Kandidaten zu überprüfen, verschwenden sie ihre Zeit mit täubelen. Wie im Kindergarten.
    • Tschüse Üse 07.11.2015 22:23
      Highlight Highlight Klar sind sie das, ich heiss das auch nicht gut. Ich befass mich nicht allzu aktiv mit Politik. Aber dieses Interview zeigt auf, wie stark SP und SVP verfeindet sind. Beide Parteien kümmern sich nicht mehr um die Sache, wenn ein Vorschlag von der anderen Partei kommt. Hauptsache eins auswischen. Wermuth ist da ein Paradebeispiel für dieses Verhalten.
  • Hierundjetzt 07.11.2015 16:16
    Highlight Highlight Solange meine SP es nicht für nötig hält, endlich aus dem akademischen Elfenbeinturm hinaus in die frische der Realität zu treten, solange bringen Sie Ihre ausgesprochen guten Ansätze nie durch.

    Ein Wermuth, der noch nie in einer Firma gearbeitet hat, die sich der Konkurrenz stellen muss, ist für mich schlicht unglaubwürdig. Und nein, Teilzeitmitarbeiter im Sekretariat eines staatlich subventionierten Vereines (Arbeiterhilfswerk) ist kein Äquivalent.
    • karl_e 07.11.2015 18:45
      Highlight Highlight Dann sind aber auch sämtliche. Akademiker, die sich Ihrer Lebtag nur an Schulen herumgetrieben haben (Kindsgi, Volksschule, Gymnasium, Uni/Hochschule) unglaubwürdig, auch Rechte wie Vogt, Mörgeli etc. pp.
    • Hierundjetzt 08.11.2015 11:00
      Highlight Highlight Netter Versuch, seit wann sind geöhnliche Arbeitnehmer aus dem Bildungssektor in der nationalen Legislative (Nationalrat)?
    • karl_e 08.11.2015 12:47
      Highlight Highlight Was oder wer sind "gewöhnliche Arbeitnehmer"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 07.11.2015 15:57
    Highlight Highlight Egal wie schlimm die SVP ist (und duzende Positionen sind schlimm) hat die SVP nun mal gewonnen. Wenn ihr die Sitze verwehrt bleiben zeugt das nicht von einem reifen Demokratieverständnis. Aber von C. Wermuth habe ich das auch nicht erwartet.
  • Lowend 07.11.2015 15:57
    Highlight Highlight Leider muss man Céderic Wermuth mit seine Analyse recht geben, denn wenn man die Definition von Rechtsextremismus liest, ist es echt schwer, die Parallelen zur Politik der SVP zu verneinen. https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus
    • Dewar 07.11.2015 16:52
      Highlight Highlight Finde ich auch erschreckend, wenn ich die Parolen der SVP mit dem Wikipediaeintrag vergleiche...
      Hochstilisierung des "Volkes", Beuhauptung eines einheitlichen Volkswillens, kein Glaube daran, dass verschiedene Ethnien im gleichen Land über längere Zeit friedlich zusammenleben können, Feindbildrhetorik, Infragestellung der Gleichheit aller Menschen, Nationalismus, Schwarz-Weiss-Denken... Sehe ich alles zumindest in Ansätzen bei SVP-Politikern und ihrer Gefolgschaft.
    • thedarkproject 07.11.2015 17:37
      Highlight Highlight @Alias: Nennen Sie mir ein multiethnisches Land in Europa, dass friedlich zusammengelebt hat! Fehlanzeige. Gegenbeispiele: Jugoslawien, Sowjetunion, Tschechoslowakei, Österreich-Ungarn, Kosovo, Mzedonien, Bosnien-Herzegowina. Alles Länder die unter ethnischen Konflikten in Kriege gerutscht sind.
    • Dewar 07.11.2015 19:34
      Highlight Highlight Ironischerweise z.B. die Schweiz. Unsere Grenzen sind eigentlich völlig random, und trotzdem funktioniert es. Spanien wäre ein weiteres Beispiel, oder auch Grossbritannien. Allgemein ist Europa multikultureller denn je und trotzdem befindet sich zumindest der Westen in der wohl längsten Friedensphase der Neuzeit. Und dort wo es Konflikte gibt, ist es traurigerweise ja meist genau aus dem Grund, dass die eine Seite sich der anderen überlegen fühlt und man sich nicht dieselben Rechte zugestehen will.
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  • exeswiss 07.11.2015 15:56
    Highlight Highlight gutes interview.
  • NikolaiZH 07.11.2015 15:56
    Highlight Highlight Ultrakommunist Wermuth spricht über "antidemokratische" Volkspartei...
    • Peter 07.11.2015 16:19
      Highlight Highlight Man kann Wermuth manches nachsagen, aber ein Kommunist ist er nicht.
    • Lowend 07.11.2015 16:22
      Highlight Highlight Bewusste Geschichtsklitterung und das Umdeuten von Begriffen ist ein Markenzeichen des Rechtsextremismus.
    • NikolaiZH 07.11.2015 16:23
      Highlight Highlight @Peter, einer der jahrelang juso-führung gehörte, kann nicht, gemäss deren internen politik, kein zumindest meinungskommunist sein...
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  • Angelo C. 07.11.2015 15:47
    Highlight Highlight Ein vordergründig ebenso kämpferisches, wie erkennbar ohnmächtiges statement, dass der eines nicht allzufernen Tages potenzielle Nachfolger Levrats da von sich gibt 😉! Vorerst ist lediglich Wunden lecken angesagt und die Erkenntnis, die sich nicht nur im Titel, sondern auch in dieser unüberlesbaren Wermuth-Aussage spiegelt : "Die Funktionsweise der SVP hat etwas so beängstigendes wie eindrückliches. Ihr ist der Aufbau einer echten Volksbewegung gelungen, das muss man anerkennen."

    Auch wenn er das gerne negieren würde, wird er sowohl damit, wie mit einem zweiten SVP-Bundesrat, leben müssen!

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