Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Väter sollen nach der Geburt eines Kindes zwei Wochen bezahlten Vaterschaftsurlaub nehmen können. Die Nationalratskommission unterstützt eine entsprechende Gesetzesänderung. (Archivbild)

Wickeln statt werken: Können sich Väter bald über zwei Wochen Vaterschaftsurlaub freuen? Bild: KEYSTONE

Interview

«Der Vaterschaftsurlaub ist ein feministisches Anliegen»

Am 27. September könnte die Schweizer Stimmbevölkerung ja sagen zu zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Die Soziologin Franziska Müller hat für den Bund die Auswirkungen von Mutter- und Vaterschaftsurlaub untersucht. Sie sagt: «Die Vorlage ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein.»



Frau Müller, Sie haben die Auswirkungen von Vater- und Mutterschaftsurlaub erforscht. Bringen zwei Wochen Vaterschaftsurlaub überhaupt was?
Franziska Müller:
Will man weiterführende Ziele verfolgen, wie zum Beispiel ein längerfristiges Umverteilen von Erwerbs- und Familienarbeit, dann bringen zwei Wochen gar nichts. Es ist jedoch nicht so, dass zwei Wochen keinen Effekt oder Nutzen hätten. In einer ersten Phase hilft es sicher, der Familie einen guten Start zu ermöglichen und die Mutter zu entlasten.

Also befindet sich die Schweiz familienpolitisch nach wie vor in der Steinzeit.
Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, die keinen gesetzlichen Anspruch auf Vaterschaftsurlaub kennt. Im OECD-Vergleich ist die Schweiz auf einem der letzten Ränge bezüglich Mutter- und Vaterschaftsurlaub respektive Gewährung einer Elternzeit. Und auch wenn diese zwei Wochen jetzt an der Urne angenommen werden, sind wir noch weit hinter unseren europäischen Nachbarn.

Warum tut sich die Schweiz so schwer bei dieser Frage?
Das wüsste ich auch gerne. Die Schweiz hat und tut sich weiterhin schwer hinsichtlich gleichstellungspolitischen Anliegen. Bestes Beispiel ist hier die späte Einführung des Frauenstimmrechts. Was jedoch die Gründe für diese tief verankerte Rückständigkeit sind, kann ich Ihnen auch nicht sagen.

Bild

bild: zvg

Zur Person

Franziska Müller hat an der Universität Bern Soziologie und öffentliches Recht studiert. Sie arbeitet bei Interface, einem Kompetenzzentrum für Evaluation in der Schweiz. Für die Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) hat sie 2017 eine Studie geleitet, bei der Wirkungen von Elternzeit sowie Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub untersucht wurden.

Kritiker monieren gerne, dass der Vaterschaftsurlaub bezahlte Ferien auf Kosten der Allgemeinheit wären. Wie sehen Sie das?
Die Zeit nach der Geburt eines Kindes ist kein Urlaub, das wird jede Mutter und jeder Vater bestätigen. Sie ist eine schöne, aber sehr intensive und herausfordernde Zeit. Es ist wichtig, dass die Familie diese gemeinsam erleben kann.

Vergleichen Sie mal, was die Umsetzung des Vaterschaftsurlaubs und was die Beschaffung der neuen Kampfjets kosten. 230 Millionen Franken stehen hier 6 Milliarden gegenüber.

Wie müsste eine optimale Elternzeit denn aussehen?
Wir haben über 140 Studien aus 10 Ländern untersucht, um diese Frage zu beantworten. Optimal wären rund 28 Wochen. Bei einer noch längeren Elternzeit könnten negative Effekte auf die berufliche Laufbahn der Frauen entstehen. Wichtig ist bei diesen 28 Wochen, dass Männer und Frauen einen fixen Anteil haben. Also acht bis zehn Wochen, die jeweils für den Mann oder die Frau reserviert sind, der Rest wäre frei aufteilbar. Das hätte den grössten Gleichstellungseffekt.

Wer soll das bezahlen?
Es ist nicht die Frage, ob dies bezahlbar ist, sondern eine Frage der Prioritäten, welche sich eine Gesellschaft setzt. Vergleichen Sie mal, was die Umsetzung des Vaterschaftsurlaubs und was die Beschaffung der neuen Kampfjets kostet. 230 Millionen Franken stehen hier 6 Milliarden gegenüber.

Das Vaterschaftsurlaub-Referendum in 100 Sekunden erklärt

Video: watson/Lino Haltinner, Jara Helmi

In Ihrer Studie für den Bund schreiben Sie, dass Elternzeit verschiedenste positive Auswirkungen hat. Erklären Sie.
Da müssen wir unterscheiden. Elternzeit hat familiäre, wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen.

Fangen wir bei der familiären Ebene an.
Elternzeit führt zu einer Verbesserung der psychischen Gesundheit der Mütter und der physischen Gesundheit der Kinder und sie führt zu einer Stärkung der Vater-Kind-Beziehung, sofern die Väter die Elternzeit auch tatsächlich in Anspruch nehmen. Bezüglich Gesundheit wäre es jedoch sehr wichtig, wenn die Frau bei Bedarf bereits vor Geburt in den Mutterschaftsurlaub gehen könnte. Das potenziert die positiven Effekte auf Gesundheit, reduziert Stress und vermindert im Endeffekt zum Beispiel Fehlgeburten. Dies ist in der Schweiz aber momentan auch nicht möglich.

Gehen wir zu den wirtschaftlichen Auswirkungen: Elternzeit soll positive Effekte auf die Arbeitsplatzmoral haben.
Genau. Gerade bei gut ausgebildeten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist das zu beobachten. Unternehmen mit einer familienfreundlichen Politik haben zudem weniger mit Fluktuation zu kämpfen. Viel wichtiger ist jedoch: Eine ausgewogene Elternzeit begünstigt die Rückkehr der Mütter an den Arbeitsplatz und erhöht somit die Erwerbsbeteiligung der Frauen. Die Ausgaben des Staates lassen sich so bereits bei einer geringen Erhöhung der Erwerbstätigkeit der Mütter dank höheren Steuererträgen kompensieren.

Was uns zu den gesellschaftlichen Auswirkungen bringt.
Elternzeit schafft im Haushalt egalitärere Verhältnisse, da sich Männer vermehrt an Haus- und Familienarbeit beteiligen. Frauen würden mehr Chancen kreiert, um den Sprung zurück ins Arbeitsleben zu schaffen, ohne dass die Karrieren der Männer leiden würden. In Schweden hat man gesehen, dass es einige Zeit braucht, um die gängigen Rollenmuster aufzubrechen, aber es ist machbar. Ausserdem: Noch nie wurde ein Elternzeitmodell wieder abgeschafft.

«Für die nächsten zehn Jahre bin ich sehr skeptisch was die Einführung einer Elternzeit betrifft.»

Also ist der Vaterschaftsurlaub oder eine Elternzeit auch ein feministisches Anliegen?
Ja. Aber nur, wenn man die Väter bei einer Elternzeit explizit miteinbezieht. Eine gewisse Zeit müsste exklusiv für den Vater reserviert sein. Ansonsten kann es für die Frau negative Effekte haben. Das sieht man in Ländern, in denen die Elternzeit frei aufgeteilt werden kann. In den meisten Fällen wird diese dann von den Frauen bezogen und das führt wiederum zu einer Verminderung ihrer Karrierechancen.

Glauben Sie, eine solche Elternzeit wird in der Schweiz je eingeführt werden?
Wenn ich mir anschaue, wie die Debatte um die zwei Wochen Vaterschaftsurlaub gelaufen ist, dann bin ich für die nächsten zehn Jahre sehr skeptisch.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Wenn Papi dein Trainer ist

Hobby der Tochter oder ein Geniestreich des faulen Vaters?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

303
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
303Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stirling 11.09.2020 20:17
    Highlight Highlight Wieso soll es keinen Vaterschaftsurlaub geben? Ich verstehs nicht...
    Kann mir bitte jemand Gegenargumente bringen?
  • Keller Baron 11.09.2020 17:59
    Highlight Highlight An alle die für Nein sind.

    Geht doch einfach mal zu eurem eigenen Vater, falls ihr selber keine Kinder habt und Fragt Ihn ober froh gewesen wäre, hätte er damals zwei Wochen Ferien gehabt!
  • Triple 11.09.2020 15:58
    Highlight Highlight Ich will ich will. Das gejammere der Befürworter dieser 2 Wochen zusätzlichem Urlaub ist einfach nur traurig. Jeder entscheidet selber ob er Kinder will oder nicht. Die Konsequenzen dazu sind auch bekannt. Nun Geld von der Allgemeinheit dafür einzufordern geht gar nicht.
    • Lami23 11.09.2020 20:53
      Highlight Highlight Nicht nur Geld, ein Schritt Richtung Geichberechtigung.
    • Matti_St 11.09.2020 21:09
      Highlight Highlight Es ist relativ einfach. Wenn andere keine Kinder kriegen, bekommst du keine AHV. Und die willst du sicher.

      Eine gute gesunde Familienpolizik führt dazu, dass immer weniger Nachwuchs "produziert" wird. Aber unser System ist auf Nachwuchs ausgerichtet. Und sorry, Kinder bekommen ist heute schon saumässig teuer.

      Ich wäre gespannt, wie viel die kinderlosen bei den Familien in der Kreide sitzen. Wäre mal eine Untersuchung wert.
  • Einfach Bob 11.09.2020 15:35
    Highlight Highlight Die kosten so gegen die kosten der kampfjets zu stellen funktioniert nicht. Das eine sind einmalige kosten, das andere laufende geschätze kosten.

    Von mir gibt es ganz klar ein JA, aber wenn sich diese frau schon so mit dem thema beschäftigt dürfte man da auch ein bisschen mehr kompetenz erwarten.

    Ausserdem was sind die 230 mio.? Sind das die kosten für die unternehmen oder sind es 230mio. weniger steuereinnahmen für den staat? Wenn ersteres dann kann diese zahl gleich doppelt nicht den kampfjet kosten gegenübergestellt werden.

    • Zerschmetterling 11.09.2020 19:17
      Highlight Highlight Ah ja, Militärausgaben sind ja zum Glück auch nur einmalig und keine wiederkehrenden Kosten...
    • who cares? 11.09.2020 21:46
      Highlight Highlight Als ob die Jets keine laufenden Kosten generieren würden...
  • Rikku 11.09.2020 13:02
    Highlight Highlight Ich bin vor 6 Wochen Mama geworden.
    Mein Mann ist die ersten 2 Wochen zu Hause geblieben, war aber alles andere als gemütliche und erholsame Ferien. Alles ist neu und muss sich erst mal einpendeln, ich war froh um seine Unterstützung, auch in der Nacht.
    Ausserdem war ich geschwächt von der Geburt und hätte es alleine nicht geschafft. Nicht umsonst gibt es das Wochenbett,
    Der Geburtstermin ist ausser bei Kaiserschnitt nicht planbar. Ich habe 9 Tage übertragen, andere Babys kommen auch mal 2 Wochen vor Termin. Da muss der Arbeitgeber grosszügig sein, dass der Papa den Urlaub spontan nehmen kann.
  • Lötmaschine 11.09.2020 12:46
    Highlight Highlight Meine Bude gibt vier Wochen Vaterschaftsurlaub. War sehr schön. Wenn du zurückkommst fragen aber alle ob du schöne Ferien hattest...
  • Der Glow 11.09.2020 12:05
    Highlight Highlight "Tief verankerte Rückständigkeit" sehr schön ausgedrückt. Man könnte auch einfach Swissness sagen!
  • hairypoppins 11.09.2020 11:47
    Highlight Highlight Kann ich bitte für meinen Welpen auch eine "Elternzeit" haben? 😍Scherz beiseite: Auch wenn Kinder kriegen freiwillig ist, wäre es doch für die werdenden Eltern schön, wenn sie eine Elternzeit kriegen. Wer arbeitet wohl besser und lieber? Ein Ausgeruhter oder Überforderter?
  • Antichrist 11.09.2020 11:35
    Highlight Highlight Für lebensnotwendige Wasser und Essen müssen wir bezahlen. Aber gut verdiendenen Väter zahlen wir Urlaub. Die Prioritäten der Linken werden langsam absurd.
    • caro90 11.09.2020 12:12
      Highlight Highlight So ein BS! Gerade die Gutverdienenden können sich ja auch heute einfach ein par Wochen unbezahlt nehmen. Bei allen anderen liegt das einfach nicht drin.
    • jimknopf 11.09.2020 12:19
      Highlight Highlight Was da Eine mit dem Anderem zu tun hat ist fraglich, aber du bezahlst nicht für einen Urlaub, sondern dass ein Mann, Mutter und Kind unterstützen kann. Und dafür bezahle ich gleich gerne oder sogar lieber, wie für Väter, die 3 Wochen jedes(!) Jahr Krieg spielen.

      Der Egoismus der Rechen wird langsam absurd.
    • Knacker 11.09.2020 12:30
      Highlight Highlight der Vaterschaftsurlaub käme nicht nur Gutverdienenden zugute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ginobili#20 11.09.2020 11:17
    Highlight Highlight Die Nein Anhänger zu verstehen fällt mir sehr schwer. Auch wenn diese bewusst keine Kinder haben, dies schon durch haben oder aus anderen Gründen keine wollen ist es mir unverständlich dass man sich gegen die Allgemeinheit sträubt. Die Zeiten haben sich geändert! Wegen den Kosten ein Theater machen? Zahle ja auch Steuern und weitere Abgaben. Somit finanziere ich die Renten, die Wehwehchen für die die gleich zum Notfall springen oder Sozialleistungen mit. Stört es mich? Vielleicht schon, aber für die Allgemeinheit sind die zwei Wochen nicht störend, sonst würde das System zusammenbrechen...
  • Ricardo Tubbs 11.09.2020 11:16
    Highlight Highlight "wer soll das bezahlen" immer die gleiche leier. aber sich dann immer als "eines der reichsten länder brüsten"...aber die sinnlosen flügerli werden dann sicher gekauft.
  • insert_brain_here 11.09.2020 11:14
    Highlight Highlight Für all diejenigen, die argumentieren Kinder seien ein Hobby dass sie nicht bereit sind mitzufinanzieren ein kleiner Vergleich: Gemäss BfU verletzen sich jedes Jahr knapp 20'000 Menschen beim Wintersport, der grösste Teil der daraus entstehenden Kosten - Rettung/Bergung, medizinische Versorgung, Reha, Arbeitsausfall, Invalidität, Hinterbliebene usw. - werden durch die obligatorische betriebliche Unfallversicherung gedeckt, also praktisch durch die Allgemeinheit.
    Was das ganze kostet? 2.5 Milliarden, jährlich, für ein Freizeitvergnügen das keine neuen Mitglieder der Gesellschaft hervorbringt.
  • HeforShe 11.09.2020 11:02
    Highlight Highlight Ich bin nicht überzeugt. Für mich ist es ein fauler Kompromiss, damit die Familien Ruhe geben. Eigentlich bräuchte es eine deutlich längere Elternzeit (6+ Monate), für die Bindung, für die Stillzeit (auch Fläschchenzeit ist wichtig), für die Erholung. Und die Elternzeit sollten die Eltern aufteilen können - damit erst ist Gleichberechtigung geschaffen - in der Berufs- und Familienwelt.

    Mit einem Nein würde ich meine Unzufriedenheit ausdrücken, aber es wird ein Ja - meine Vorstellung ist noch uptopisch und die Familien sollen endlich Zeit haben. Mein Einsatz für die spätere AHV - Thx! ;-)
  • Wuerachs 11.09.2020 10:57
    Highlight Highlight Meistens weiss man ja plus minus dass Kind die Welt erblickt, warum kann der Vater nicht einfach seine normalen Ferien auf den Termin legen? Je nach Branche und Alter hat ja jeder 4–6 Wochen Ferien und sicher die allermeisten Arbeitgeber kommen gerne entgegen diese zu gewähren. Die Jet Beschaffung Beschaffung ist für mich im dem Sinne das gleiche dass ich bei beiden Vorlagen nein stimmen werde.
    • Lissy Cloud 11.09.2020 12:18
      Highlight Highlight Wenn wir zu geizig sind zwei mickrige Wochen den Familien zu geben... Den Vaterschaftsurlaub kann man auch Teilzeit einlösen, das hilft auch falls es beim Arbeitgeber sonst eng wird. Zudem, wer weiss wieviele dieser 4-6 Wochen nicht sonst für die Familie/Schwangerschaft gebraucht werden, auch wenn das Baby 2-3 Monate alt ist macht es Sinn das der Vater nochmal Zeit/Urlaub zuhause hat, nicht nur die ersten zwei Wochen!
    • Wuerachs 11.09.2020 13:06
      Highlight Highlight Es geht nicht ums Geld das verkraftet unsere Wirtschaft locker! Was ich nicht einsehe warum die Allgemeinheit diesen privaten Wunsch unterstützen soll, ich würde auch das Kindergeld streichen, wenn man zuviele Tauben hat füttert man sie nicht auch noch, Menschen gibt nun mal wirklich genug
    • Oigen 11.09.2020 13:11
      Highlight Highlight Meistens weiss man ja wann der wk kommt, warum kann der mann nicht einfach 3 wochen von seinem eigenen urlaub nehmen? Je nach Branche und Alter hat ja jeder 4–6 Wochen Ferien und sicher die allermeisten Arbeitgeber kommen gerne entgegen diese zu gewähren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mad Heidi 11.09.2020 10:48
    Highlight Highlight Mag frevlerisch und (vor allem hier auf Watson) unpopulär sein, aber unser Planet wäre dankbar, wenn Kinderkriegen ein Luxus wäre. Von dem her ist die Schweiz vielleicht gar nicht so rückständig.
    • Smokey 11.09.2020 12:50
      Highlight Highlight Mag bei gewissen Generationen unpopulär sein, aber unser Rentensystem wäre dankbar, wenn ältere Leute auf ihre ahv oder festgesetzten Umwandlungssätze verzichten würden.
    • Firefly 11.09.2020 13:16
      Highlight Highlight Also um weniger individuelle Mobilität und Umweltverschmutzung durch die Konsum und wegwerfgesellschaft wäre unser Planet dankbarer. Dies ist Luxus. Sie haben komische Vorstellungen.
    • Mad Heidi 11.09.2020 13:43
      Highlight Highlight @Smokey: Ich habe noch 30 Jahre AHV-Beiträge vor mir und gehe nicht davon aus, mal ne Rente zu kriegen. Was genau willst du mir sagen?

      @Firefly: Ansichtssache. Vielleicht finde ich ja Ihre Vorstellungen komisch. Sie dürfen sie trotzdem gerne behalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jinglejanglee 11.09.2020 10:41
    Highlight Highlight "Vergleichen Sie mal, was die Umsetzung des Vaterschaftsurlaubs und was die Beschaffung der neuen Kampfjets kosten. 230 Millionen Franken stehen hier 6 Milliarden gegenüber."

    Das sagt alles aus hinsichtlich des Finanzarguments (ganz zu schweigen von den jährlichen ausgaben fürs militär).

    und wieso sprechen wir von Mutterschafts- bzw. vaterschaftsurlaub???
  • Sir Konterbier 11.09.2020 10:35
    Highlight Highlight Ich werde auf jeden Fall JA stimmen.

    Mich nervt aber ganz ehrlich die Gleichung „Kein Vaterschaftsurlaub=Steinzeit / Viel Vaterschaftsurlaub=Modern“.
    • Miracoolix 11.09.2020 12:34
      Highlight Highlight Und warum nerven dich Fakten?
  • Stephan Studer 11.09.2020 10:33
    Highlight Highlight Für alle Tage die ich in meinen 270 Tage Militär nur sinnlos rum gestanden bin und EO kassiert habe interessiert sich auch keiner. Klares JA zum Vaterschaftsurlaub und die 270 Tage Dienst reduzieren und das ganze wäre schon fast bezahlt...
  • Toni.Stark 11.09.2020 10:30
    Highlight Highlight Der Bund könnte Geld sparen indem es auf solche Studien verzichtet. Jeder weiss instinktiv, dass eine gemeinsame Elternzeit wertvoll ist.
  • RAZZORBACK 11.09.2020 10:11
    Highlight Highlight largefeet
    11.09.2020 09:16
    Richtig. Menschen die nachhaltig leben und sich bewusst gegen eigene Kinder entscheiden, sollten diesen Spass der anderen nicht mitfinanzieren müssen. @Eltern: Bitte finanzielle Eigenverantwortung wahrnehmen.
    • Oigen 11.09.2020 13:12
      Highlight Highlight ich bin pazifist und muss euer sch** militär auch bezahlen also komm runter.
    • Sternengucker 11.09.2020 14:15
      Highlight Highlight Ja, ich lebe so, gewollt ohne Kinder. Aber ich finanziere gerne den Vaterschaftsurlaub. Hingegen nicht die Kampfjets und mit meinen Bundessteuern ungern die Autobahnen und andere Subventionen. Die meisten zahlen ja heute gar keine Bundessteuern und reden gross mit.
  • c_meier 11.09.2020 10:08
    Highlight Highlight Gratulation Herr Frasch.
    ein "feministisch" im Titel gibt massig Klickzahlen.. der entsprechende zitierte Satz wurde im Interview nie so gesagt..
  • Marc Allenbach 11.09.2020 10:05
    Highlight Highlight Angenommen ein Manager hat eine offene strategische und wichtige Stelle im Unternehmen zu besetzen und er hat die Auswahl zwischen einem Mann und einer Frau. Beide vergleichbare Erfahrung und Ausbildung, beide Anfang dreissig. Die meisten würden sich für den Mann entscheiden - Aufgrund des höheren Risikos dass die Frau durch Kinder längere Zeit dem Arbeitsplatz fernbleiben würde. Ist es fair? Nein - und das ist ein riesiges Tabuthema. Aber ein gleichwertiger Vaterschaftsurlaub würde hier auch den Frauen im Bezug der Gleichstellung am Arbeitsplatz weiterhelfen.
    • jinglejanglee 11.09.2020 13:26
      Highlight Highlight so ist es!
    • Sternengucker 11.09.2020 14:25
      Highlight Highlight So ist es. Aber auch Frauen ü40 mit Kindern stellt man nicht so gerne an. Denn wer ist zuständig bei Notfällen von Kindern, Arztbesuchen und vieles mehr - die Frau. Man schaue sich dazu nur die Corona-Zeit an. Mann kann natürlich nicht, geschäftlich unmöglich usw.
  • RAZZORBACK 11.09.2020 09:59
    Highlight Highlight Ich gehe mit "Notabik" einig und Stimme natürlich auch NEIN.
  • mycredo 11.09.2020 09:39
    Highlight Highlight «Der Vaterschaftsurlaub ist ein feministisches Anliegen». Nein, ich finde nicht. Ein Elternurlaub wäre es gewesen! Diese zwei Wochen sind doch ein Witz und zementieren den Status Quo.
  • CrispMüesli 11.09.2020 09:36
    Highlight Highlight Ich würde es eher als ein menschliches Anliegen darlegen... um mal nur den Titel in den Fokus zu nehmen.
  • Hillary Clinton 11.09.2020 09:33
    Highlight Highlight Wiso sollte ich Entscheide mündiger Bürger mit 2 Wochen Ferien allimentieren?
    • Hierundjetzt 11.09.2020 09:59
      Highlight Highlight Warum soll ich jetzt schon wiederDeine AHV (Umlageverfahren) und KK bezahlen? Deinen Militärdienst? Dein Arbeitslosengeld? Den NFA?

      Eben.
    • m!k 11.09.2020 11:02
      Highlight Highlight Ferien. Sie haben wohl keine Kinder geschweige denn je eine Geburt hinter sich gehabt. Mehr erklären muss ich hier nicht.
    • Knacker 11.09.2020 12:32
      Highlight Highlight Ferien ist was anderes. Sie haben wohl keine Kinder?
  • Zinni 11.09.2020 09:14
    Highlight Highlight Bin vo knapp 2 wochen selbst vater geworden. Sorry, aber 1 tag ist nicht mal mehr ein witz. Ich empfinde es eigentlich mehr als verhöhnung.
  • Antichrist 11.09.2020 09:03
    Highlight Highlight In der Abstimmung geht es ja nur um Geld. Die Väter können heute schon Ferien nehmen, wenn sie wollen. Nur müssen sie es selber bezahlten und das wollen die linken elitären Staatsangestellten nicht.
    • RicoH 11.09.2020 10:26
      Highlight Highlight Linke elitäre Staatsangestellte 🤦‍♂️ Hast du sonst noch ein Argument oder nur populistisches Geschwätz auf Lager?
    • Lami23 11.09.2020 20:57
      Highlight Highlight Nein, es geht um Gleichberechtigung.
  • katerli 11.09.2020 08:57
    Highlight Highlight 2 Wochen und 14 Wochen sind vergleichsweise mit den umliegenden Ländern nichts. Im Grunde genommen sollten 2 Jahre Elternzeit eingwführt werden, verteilt 40/60 auf Vater und Mutter. So wäre wenigstens das Stillen 8-15 Monate gewährleistet.
    Aber die Frau will ja so schnell wie möglich wieder "in Shape" kommen und det Vater am liebsten gar nichts damit zu tun haben.
    • Hirngespinst 11.09.2020 10:34
      Highlight Highlight Das Stillen wirkt im Fall unterstützend dabei, wieder "in Shape" zu kommen. =)
    • HeforShe 11.09.2020 10:57
      Highlight Highlight Sorry, aber das ist Müttern gegenüber nicht fair. Manche kommen durch Genetik schnell wieder in Form, andere nicht. Bei manchen durch Sport, weil sie bereits in guter Verfassung sind, manche brauchen es, um sich wieder wohl im Körper zu fühlen. Wie und wann eine Mutter nach der Geburt wieder "in shape" kommt, ist ganz allein ihre Entscheidung - ihr Körper, ihre Gesundheit!
    • katerli 11.09.2020 13:03
      Highlight Highlight @Hirngespinnst stimmt! Aber leider machen die meisten genau das gegenteil. Bei nur 14 Wochen verständlich, die wenigsten können ihr Kind bei der Arbeit stillen.

      Darum ja die 2 Jahre verteilt auf beide Eltern. Zumindest wäre es Kindergerecht.
  • herrkern (1) 11.09.2020 08:53
    Highlight Highlight "Der Vaterschaftsurlaub ist ein feministisches Anliegen". In den ersten 2 Wochen schlafen Frau und Kind meistens, abgelöst von Stillpausen und sie möchte mal was essen. Die Aufgabe in diesen famosen 2 Wochen ist eigentlich, 3 Essen pro Tag zu liefern, etwas zu putzen, und etwas moralischen Beistand zu leisten. Viel mehr passiert da nicht, aber ist natürlich schon herzig und ich mag es jedem Mann und dem Kind gönnen.
    • Juliet Bravo 11.09.2020 09:06
      Highlight Highlight Die 2 Wochen müssen nicht direkt nach Geburt bezogen werden, sie können in den ersten 6 Monaten nach Geburt genommen werden.
    • Helios 11.09.2020 09:07
      Highlight Highlight Schon mal von einem Schreibaby gehört?
    • maude 11.09.2020 09:10
      Highlight Highlight Ja sie schlafen nur und wenn noch weitere Kinder da sind, dann verwahrlosen die halt ne Runde..und moralischen Beistand beim Erstkind blah, pillepalle...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 11.09.2020 08:40
    Highlight Highlight Naja die Argumentation fand ich schwach. Wenn die Kosten so tief sind, warum tragen sie denn die Eltern nicht selbst. Wie wärs mit etwas Eigenverantwortung und Opferbereitschaft? Ob bezahlten oder unbezahlten Urlaub, das ist keine Hürde, falls jemand wirklich 24h am Tag zuhause sein will bei den ersten Wochen.
    Bezüglich den familiären/gesellschaftlichen Auswirkungen wären quantitative Aussagen relevant. Dass weniger Arbeit, weniger Stress heisst, dafür muss man kei Soziologe sein, um das zu behaupten. Aber welchen Einfluss haben schon einmalig 2 Wochen auf das ganze Leben.
    • Helios 11.09.2020 09:10
      Highlight Highlight Die ersten zwei Wochen sind für ein Neugeborenes eben sehr prägend, also hat es sehr wohl einen Einfluss auf das gesamte Leben dieses Menschen.
    • Gopfridsenkel 11.09.2020 09:26
      Highlight Highlight Schon mal daran gedacht, dass nicht jeder Arbeitgeber dir einfach so Urlaub gibt wann es dir passt, ob nun bezahlt oder unbezahlt? Wobei Letzteres absolut keine Selbstverständlichkeit ist, überhaupt bewilligt zu werden
    • CrispMüesli 11.09.2020 09:32
      Highlight Highlight Wie wärs mal mit ein wenig Einfühlungsvermögen gegenüber Familien, die finanziell wirklich am Existenzminimum kratzen?

      Oder wenns noch ein wenig schwieriger sein darf:

      Wie wäre der Gedanke an ein Recht auf Familienzeit nach dem womöglich tiefgreifensten Ereignis im Leben?
      Ein gut organisierter Staat kann sowas ermöglichen, was ein riesiger Fortschritt in der Menschheitsgeschichte ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gordon Blöd 11.09.2020 08:36
    Highlight Highlight Traurig, dass die meisten schweizer Büezer es als Schwäche sehen „Urlaub“ zu nehmen für ein Baby. Ich habe schon viele Kommentare gehört wie: „Dä Tag het 24 Stund - wenn mer 8 zum Schaffe brucht, het mer jo immer no 16 Stund frei für Anders“. Solche Aussagen empfinde ich als lächerlich.
    • CrispMüesli 11.09.2020 09:34
      Highlight Highlight Vollkommen. Aber für den Bünzli ist eben alles was nicht "büeze" ist eben einfach nur "schoggilebe".

      *facepalm*
    • insert_brain_here 11.09.2020 10:32
      Highlight Highlight @Gordon Blöd: Die bezahlten Ferien und die Rente wollen sie dann aber trotzdem und wählen fröhlich die Parteien diese damals mit Klauen und Zähnen bekämpft haben 🙄
    • Knacker 11.09.2020 12:39
      Highlight Highlight "Dä Tag het 24 Stund"

      Jo, das ist so ein "Held der Arbeit" Geschwätz
    Weitere Antworten anzeigen
  • Autokorrektur 11.09.2020 08:24
    Highlight Highlight Und einmal mehr lese ich in den Kommentaren sehr viele Männer, die die Welt erklären, und vor allem, die allen anderen erklären, warum es nichg geht. Ihr seid so rückständig.
    • Mitläufer 11.09.2020 08:58
      Highlight Highlight Du hast recht, Männer sollen einfach ruhig sein und ihre Meinung für sich behalten. /s
    • Talken 11.09.2020 10:26
      Highlight Highlight Hallo Autokorrektur, viele die hier für diese zwei oder lieber noch mehr Wochen kämpfen, haben doch primär ihre eigenen Interessen im Kopf. Steht ja so auch im Artikel der Spezialistin. Nämlich euer Berufsleben Und die damit verbundenen Annehmlichkeiten. Wo sind dann eure Kinder für deren Wohl jetzt wegen zwei Wochen gekämpft wird? Ja genau, in der Krippe, die auch der Staat, also die anderen, bezahlen soll oder bei den Grosseltern oder alleine zu Hause. Ist wie mit den Fernziel-Ferien, da wollen auch nicht die Kinder hin, da wollen die Eltern hin! Egotrips...
    • insert_brain_here 11.09.2020 10:34
      Highlight Highlight @Autokorrektur: Sind vermutlich die älteren Herren die stolz darauf sind in ihrem Leben nie eine Windel gewechselt oder ihren Kindern eine Mahlzeit gekocht zu haben, ist schliesslich Frauensache...
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.09.2020 08:23
    Highlight Highlight Hoffen wir nur, dass alle Befürworter des Vaterschaftsurlaub, die so fleissig ins Ausland verweisen, diesen Blick bei der Diskussion ums Rentenalter auch nicht vergessen. Auch bei diesem Thema befindet sich die CH noch in der "Steinzeit".
    • Gopfridsenkel 11.09.2020 09:28
      Highlight Highlight es gibt viele Punkte, wo wir uns noch in der "Steinzeit" befinden. Auch Wochenarbeitsstunden sind so ein Thema. Man hat hier leider immer noch nicht begriffen, dass mehr Stunden NICHT zu mehr Effizienz und Leistung führen (eher im Gegenteil)...
    • insert_brain_here 11.09.2020 10:38
      Highlight Highlight @raues Endoplasmatisches Retikulum: Nein vergesse ich nicht, so what?
  • Rosskastanie 11.09.2020 08:19
    Highlight Highlight Und immer wieder wird Schweden aufgeführt.....40-50 Prozent vom Einkommen gehen an den Staat....und die hocken auf einem "Riesenglunggen" Öl, letztes Jahr, mitten in den grössten Klimademos, hat man ein 100-Milliarden-Ölfeld "angestochen", by the way. Ich finde, das verzerrt halt das Ganze schon. Andererseits kann ich die jungen Eltern schon verstehen, aber man darf also auch mal Ferien für das Neugeborene rangeben, ist nicht verboten. Mich stört halt grundsätzlich die immer grösser werdende Anspruchshaltung an den Staat. Kinder ja, aber ich möchte mich 0 einschränken...
    • Juliet Bravo 11.09.2020 09:09
      Highlight Highlight Ist das Land mit dem Öl nicht Norwegen?
    • loquito 11.09.2020 09:18
      Highlight Highlight Ich hatte 2 Tage Vaterschaftsurlaub habe alle meine Ferien und meine Überstunden hergegeben. So war ich fast 3 Monate voll zuhause... War immer noch zu wenig!
    • DerSchöneVomLande 11.09.2020 09:24
      Highlight Highlight Verstehe die blitze für rosskastanie nucht ganz. Stimmt seine/ihre aussage etwa nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 11.09.2020 08:18
    Highlight Highlight Hört endlich auf, das Ding Urlaub zu nennen. Es ist kein Urlaub. Urlaub ist zum Erholen da per Gesetz.

    Elternzeit wie in Schweden muss das Ziel sein.
  • cille-chille 11.09.2020 08:14
    Highlight Highlight "Es ist nicht die Frage, ob dies bezahlbar ist, sondern eine Frage der Prioritäten, welche sich eine Gesellschaft setzt. Vergleichen Sie mal, was die Umsetzung des Vaterschaftsurlaubs und was die Beschaffung der neuen Kampfjets kosten. 230 Millionen Franken stehen hier 6 Milliarden gegenüber. "


    Meine Worte....Danke
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.09.2020 08:13
    Highlight Highlight Ich habe ja gestimmt, aber wann wird der Tag kommen, an welchem Journalisten und Journalistinnen ihren Interviewpartnern es nicht mehr durchgehen lassen, wenn sie einmalige mit jährlich wiederkehrenden Kosten vergleichen?
    Oder fahren bei watson alle geleaste BMWs, weil 500 Leasing pro Monat ist ja bekanntlich billiger als ein VW Neuwagen für 40 000.
    • TheBee 11.09.2020 09:25
      Highlight Highlight Das sind aber schon ein paar Jahre Vaterschaftsurlaub für 6 Mia. CHF.
      Und ausserdem ist der positive Effekt für die Wirtschaft nicht zu vernachlässigen. Das bringt dem Staat ja wieder Geld ein, die Kampfjets kosten ja noch Unterhalt.
    • Garp 11.09.2020 09:33
      Highlight Highlight Jährliche Unterhaltskosten für die Kampfjets werden sich auch ergeben. Wie hoch die sein werden, weiss niemand.
    • So oder so 11.09.2020 18:44
      Highlight Highlight Kampfjets sind auch Wichtiger als zu Hause Herumlungernde Väter.
  • Notabik 11.09.2020 08:11
    Highlight Highlight Die Familienplanung ist eine Privatangelegenheit und soll es auch bleiben! Der Staat redet bei dieser Angelegenheit schliesslich auch nicht drein. Deshalb finde ich es anmassend zu verlangen, dass ich als Kinderloser für deren Hobby finanziell aufkommen muss. Argument Rentenzahlung? Wir steuern ja geradewegs auf eine 10 Millionen Schweiz zu. Deshalb lasse ich dieses Argument nicht gelten.
    • Anne Who 11.09.2020 09:11
      Highlight Highlight Und warum? Weil der Nachwuchs fehlt oder deren Förderung. Warum werden Kräfte aus dem Ausland geholt? Nicht nur wegen des angeblich tieferen Lohnes sondern weil Fachkräfte fehlen oder man sich schlicht die Hände nicht dreckig machen will. Wer will denn heutzutage noch auf den Bau, Strassenbau oder als Gärtner arbeiten? Übrigens, der Staat greift sehr wohl auch in die Angelegenheiten der Eltern ein.
    • largefeet 11.09.2020 09:16
      Highlight Highlight Richtig. Menschen die nachhaltig leben und sich bewusst gegen eigene Kinder entscheiden, sollten diesen Spass der anderen nicht mitfinanzieren müssen. @Eltern: Bitte finanzielle Eigenverantwortung wahrnehmen.
    • Lami23 11.09.2020 09:17
      Highlight Highlight Gleichberechtigung in der Gesellschaft vorantreiben ? Jeder bezahlt in der Schweiz für Dinge die er nicht nutzt. Infrastruktur zb.
    Weitere Antworten anzeigen
  • eddie_c 11.09.2020 08:08
    Highlight Highlight Ich würde wegen diesem Artikel, Cüpli-Soziologen und Progressiven mit Nein abstimmen. Aber den Kindern zuliebe tendiere ich eher zu einem Ja.
    • Juliet Bravo 11.09.2020 09:13
      Highlight Highlight Das Wort Feminismus hat dich getriggert, so dass du beim Interview schon geschäumt hast und der Soziologin nicht mal mehr richtig zuhören konntest, oder so.
    • eddie_c 11.09.2020 10:19
      Highlight Highlight Komm aus deinem Elfenbeinturm herunter. Diese Vorlage soll mMn vor allem dazu dienen, weniger bemittelte Vätern die Möglichkeit geben, am Familienleben nach einer Geburt teilhaben zu können und dabei nicht auf Lohnkürzung verzichten zu müssen. Das kommt der ganzen Familie zu Gute und ist nicht ein rein feministisches Anliegen, wie der Artikel propagiert.
    • Juliet Bravo 11.09.2020 10:38
      Highlight Highlight Absolut einverstanden! Sie hat aber auch nicht gesagt, es sei ein rein feministisches Anliegen. Der Begriff wird in einem Nebensatz erwähnt und watson macht ihn wegen Klicks zum Titel und fertig ist das Framing.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silphium 11.09.2020 08:03
    Highlight Highlight Es wird so getan, als ob alle europäischen Länder seit Jahren den Vaterschaftsurlaub kennen und wir die einzigen Rückständigen seien. Das stimmt so aber nicht, denn die EU hat erst 2019 eine Richtlinie beschlossen, die allen Papas in der EU ein (klagbares) Anrecht auf Vaterschaftsurlaub gibt, die Umsetzung muss bis 2022 erfolgen. Ich finde das eine gute Entwicklung und mein JA in der Abstimmung ist sicher, aber mit der Sache des Frauenstimmrechts lässt sich dieses Thema nicht vergleichen.
  • Ohniznachtisbett 11.09.2020 07:59
    Highlight Highlight Die Dame sagt, es sei nicht möglich vor der Geburt in Mutterschaftsurlaub zu gehen... Versicherungstechnisch stimmt das. Aber jede Frau bekommt ein Zeugnis für die letzten Wochen. Zahlen tuts halt dann das KTG. Eigentlich egal wers zahlt.
    • Gopfridsenkel 11.09.2020 09:34
      Highlight Highlight Es ist ein Unterschied, ob du gesetzlich 6 Wochen vor Geburtstermin in den Mutterschutz gehst (wie in DE) oder aber auf das Wohlwollen deines Arztes angewiesen bist. Wenn man eine komplikationslose Schwangerschaft in Kombi mit einem Bürojob hat, ist die Krankschreibung alles andere als selndtverständlich, dennoch aber nötig um sich körperlich und mental auf die Geburt und das Nachher vorzubereiten
    • Autokorrektur 11.09.2020 11:45
      Highlight Highlight Ich kenne nur zwei von geschätzten zwanzig Müttern, die vor der Geburt krankgeschrieben wurden.
    • Lioness 11.09.2020 13:28
      Highlight Highlight Ich habe bis 9 Tage vor dem errechneten Termin gearbeitet. 100%. Es ging mir sehr gut und darüber war ich froh. Die Tage vor der Geburt bezog ich Überzeit und Ferien. Ich kenne sehr viele Mamis, die bis kurz vor dem Geburtstermin gearbeitet haben.
  • Daniel Maier 11.09.2020 07:57
    Highlight Highlight Ja man sehe sich mal die Steuersätze und Arbeitslosigkeit in den Ländern an die das machen. Was aber alle vergessen, ist, dass die Schweiz vor allem aus kleinen Betrieben besteht und dort jeder der fehlt eben fehlt und in den meisten Fällen ein Ersatz für so einen Ausfall nicht finden ist. Bei uns würde eine Suche nach einem 10-20 Wöchigen Ersatz schlicht erfolglos sein. Ein Suche für einen neuen Techniker dauert bei uns in der Regel 4-6 Monate und danach die Einführung min. 6-10 Monate. Also die Faust im Sack machen und die unzufriedenen Kunden vertrösten.
    • Lavamera 11.09.2020 09:31
      Highlight Highlight Was macht ihr, wenn jemand krankheitsbedingt ausfällt? Sry, aber mit solchen Ausfällen muss man immer rechnen und wenn das ein Betrieb nicht hinkriegt, ist er schlicht nicht überlebensfähig. Und ein Kind emtsteht nicht von einem Tah auf den anderen. Man hat Monate Zeit einen Ersatz zu finden.
    • Gopfridsenkel 11.09.2020 09:37
      Highlight Highlight Also heisst das, dass Frauen im gebärfähigen Alter bei euch schonmal chancenlos sind. Super!
      Plus, wie buckelt ihr denn dann den Militärdienst/WKs und es sonst noch alles für die Schweizer Herren an Pflichtveranstaltungen gibt?
      Aber 2 Wochen, die 2-3 mal im Leben (!) des Mitarbeiters vorkommen, könnt ihr nicht stemmen?
      Gerne nochmal zur Erinnerung, die 2 Wochen fallen nicht jährlich an, dafür muss ein Kind geboren werden ;-)
    • Oly photographer 11.09.2020 09:38
      Highlight Highlight Viele Blitze... Die meisten verstehen das nicht. Mal vielleicht selbst Unternehmer sein, das würde helfen. Die Vergleiche mit den anderen Ländern ist zum Teil ein Witz, man muss auch sehen wie die Entschädigung aussieht. Mit den riesigen Steuerlichen Abzügen die auch noch ins Haus stehen werden Familien mal wieder über Gebühr bevorzugt. Da bezahlen viele fast keine Steuern mehr und die Überbevölkerung wird noch mehr angekurbelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Sowieso 11.09.2020 07:56
    Highlight Highlight 35 J x 250 mio Franken = 8,75 Mia. Und dann gehts weiter mit den Kosten. Bleiben sie bei der Wahrheit Frau Müller. Was die Mutterschaft kostet kommt obendrauf. Also Zusätzlich 1,75 Mia. Ein staatspolitisches Anliegen gegenüber einem anderen auszuspielen zeugt von einem einseitig geprägten Verständnis unseres demokratischem Zusammenleben.
    • largefeet 11.09.2020 09:20
      Highlight Highlight Habe ich mir auch gedacht.. Frau Müller hat es eher mit der Gefühlswelt als mit der Zahlenwelt.. :)
    • Ricky Hennig 11.09.2020 09:29
      Highlight Highlight Kampfjets = 6 Mia + 50 Jahre Unterhalt (Quelle VBS) 12 Mia = 18 Mia
      50J x 250 mio = 12,5 Mia

      Die Kampfjets kosten auch auf lange Zeit mehr
    • largefeet 11.09.2020 10:00
      Highlight Highlight @Ricky: wollen sie 30 neue Jets oder über 50 Jahre 3.5 Mio neue kleine Hosensche**sser? Lärm und CO2 Ausstoss ist etwa das Selbe.. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 11.09.2020 07:53
    Highlight Highlight 2 Wochen sind perfekt. 4 Wären toll und 28 sind nicht realistisch.

    Wenn man 10, 15% EO Abzug möchte gingen 28 Wochen schon.

    Aber dann hab ich insgesamt 40% Sozialabgaben wie in Schweden. Und daaaas möcht ich jetzt nicht
    • Resistance 11.09.2020 08:03
      Highlight Highlight 28 wären ohne problem möglich.
    • Hierundjetzt 11.09.2020 09:13
      Highlight Highlight Eben:

      15% EO
      5% AHV/IV
      2,5% NBU
      2,5% ALV
      10 -15% BVG (je nach Alter)

      = 35% - 40% Sozialabgaben

      Dein Bruttolohn (median) 6550.-
      Dein Nettollohn: 2620.-

      Sozialhilfe (SKOS): 2500.-

      Immer noch dabei, wenn Du während 45 Jahren Arbeit 1 Kind zeugst aber 45 Jahre lang nur 2‘600 verdienst.

      Koooomm problemlos -oder?

    • Jonas der doofe 11.09.2020 10:00
      Highlight Highlight Hierundjetzt. Ich weiss, was du sagen möchtest, aber deine Zahlen sind einfach falsch. Wenn ich 6550 habe, dann sind 2620 meine Abgaben und nicht mein netto.
      Und wenn der EO von 0.50% auf 0.56% erhöht werden muss, um 2 Wochen Vaterschaftdurlaub zu finanzieren, dann sind 14x0.06% immer noch weniger als 1% von deinem Lohn, um sich diesen "Spass" zu erlauben.

      Wären dann

      1.34% EO
      5. 05% AHV
      2.5% NBU
      2.5% ALV
      10-15% BVG

      Sind dann 21-26% Abzüge und vom Lohn bleiben 4850 übrig.

      Kann man immer noch doof finden, absolut, aber zu sagen, die Papizeit ist zu teuer, finde ich einfach nicht korrekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 11.09.2020 07:19
    Highlight Highlight Das Argument der Kosten ist ja mal bireweich!
    Da werden fixe Kosten von 6 mia einer Anschaffung über Jahre mit laufenden Kosten von 250 mio/Jahr verglichen.

    Ähnlich wie wenn man die Kosten einer Eigentumswohnung mit der Miete vergleicht und feststellt, dass CHF 1500 ja viel günstiger ist.
    • leykon 11.09.2020 07:37
      Highlight Highlight Und mit der Anschaffung ist es dann getan?
      Braucht nacher ja kein Unterhalt und Wartung. Sind dann ja nur ein paar Fränkli, was diese Flugzeugli kosten
    • taisho-corer 11.09.2020 07:44
      Highlight Highlight Stimmt, nachher ist der Betrieb der Kampfjets kostenlos...
    • Felix Meyer 11.09.2020 07:48
      Highlight Highlight @Bündn0r: die Kosten für die Kampfjets hören auch nicht bei den 6 Mrd auf...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Macaron 11.09.2020 07:17
    Highlight Highlight Übrigens: Wer die zwei Wochen will, muss das bei Vorlage vier mit einem Ja zur Änderung des Erwerbsersatzgesetzes tun.

    Das Wort "Vaterschaftsurlaub" erscheint auf dem Abstimmungsblatt leider nicht.
    • Hierundjetzt 11.09.2020 07:54
      Highlight Highlight Wird auch über das Sozialwerk Erwerbsersatzordnung finanziert. Saher ist das absolut korrekt.
    • Dopamin 11.09.2020 08:47
      Highlight Highlight Also wer das nicht weiss oder merkt, sollte nicht abstimmen gehen.
  • DieserNicknamewirdschonverwendet 11.09.2020 07:14
    Highlight Highlight Eine Geschichtslehrerin hat uns Schülern vor über 10 Jahren in der Oberstufe vorgetragen, dass die Weltkriege auch positives hatten u.a. dass Frauen in den meisten kriegsbetroffenen bzw. kriegsinvolvierten Ländern früher/schneller mehr Rechte erhalten haben als in anderen Ländern. Als die (jungen) Männer alle in den Krieg zogen, mussten die Frauen die Familie/Wirtschaft "zu Hause" aufrecht erhalten. So zeigte sich, dass Frauen "zu was zu gebrauchen sind" und diese haben dadurch mehr Rechte (Frauenstimmrecht etc.) erhalten. Die Frage zum Vaterschaftsurlaub zähle ich zu diesen Rechten. :)
    • Rainbow Pony 11.09.2020 07:30
      Highlight Highlight Das ist korrekt: die erste grosse Emanzipierungswelle hat in den Jahren 1914 - 1918 stattgefunden, als die Frauen Haus und Hof übernehmen mussten, inkl. körperlicher Schwerstarbeit wie Felder pflügen etc.
    • Firefly 11.09.2020 08:42
      Highlight Highlight Traurig nur, dass es einen Krieg bzw. Die Abwesenheit der Männer dazu braucht(e).
    • AdiB 11.09.2020 09:06
      Highlight Highlight Sorry fürs klugscheissen, aber frauen mussten dies schon in der antike durch machen. Damals wurde bei vielen völkern jeder mann (ab 12 jahren) für kriege eingezogen. Die frauen durften sich dann um kleinkinder und hof kümern.
      Auch zur zeit der kreuzzüge haben frauen sich darum gekümmert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 11.09.2020 07:11
    Highlight Highlight „In einer ersten Phase hilft es sicher, der Familie einen guten Start zu ermöglichen und die Mutter zu entlasten.“


    ...die Mutter zu entlasten??

    Weil der Papa wenn er Arbeitet zu Hause automatisch nichts mehr macht?..... 🤬

    So Aussagen machen mich als Papa soooo sauer! Als wäre ich auch nur einmal weniger nachts aufgestanden oder hätte meine Frau auch nur einen Finger im Haushalt rühren müssen während den 3Mt. Wochenbett...

    In meinem Umfeld der Papa-Standard.
    Aber „Mann“ braucht ja keine Entlastung.
    • HabbyHab 11.09.2020 07:58
      Highlight Highlight Sie sagt nirgends, dass der Mann zuhause nichts macht.
    • Lami23 11.09.2020 08:07
      Highlight Highlight Sie erwähnt dass nirgends so. Aber vor allem wenn die Rollenaufteilung auch nachher klassisch bleibt (100 Mann, <40 Frau) macht er vor allem nachher weniger bis nichts, ist ja logisch.
    • maude 11.09.2020 09:17
      Highlight Highlight Versteh total was Du meinst und ich seh da eine riesige Doppelbelastung bei Vätern. Viele sind heute zuhause sehr engagiert, flitzen zur Arbeit, wieder nachhause, wo sie ihre Partnerin entlasten wollen. Ich finde das ist ein Aspekt, der viel zu selten gesehen& honoriert wird-und ist ja nicht nur am Anfang so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • VileCoyote 11.09.2020 07:11
    Highlight Highlight Sie sagt es... die Prioritäten!
    Geld ist da, wofür geben wir es aber aus? Für Menschen, Arme, Reiche, Kriegsmaterial, Wirtschaft etc. etc.
  • npe 11.09.2020 07:05
    Highlight Highlight Falsch. Es ist vorallem ein ELTERNanliegen.
    • Pollo Loco 11.09.2020 07:30
      Highlight Highlight @Stefan
      dafaq?!
    • Sprachrohr 11.09.2020 08:07
      Highlight Highlight Nein, es ist ein GESELLSCHAFTSanliegen, dass auch Nichteltern interessieren sollte.

      Solange nur Mütter nach einer Geburt am Arbeitsplatz fehlen, werden auch potentielle Mütter und damit generell Frauen im "gefährlichen Alter" immer berufliche Nachteile haben.

      Und Väter werden in der Wahrnehmung ihrer Vaterrolle eingeschränkt und auf die Rolle des Familienernährers reduziert.

      Elternurlaub ist damit ein sehr wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung, und die geht uns alle an, auch die Kinderlosen!
    • DieserNicknamewirdschonverwendet 11.09.2020 09:25
      Highlight Highlight Auch kinderlose sind spätestens im Rentenalter auf die nächsten Generationen angewiesen. Oder wer soll die Arbeit der Kinderlosen nach deren Pensionierung übernehmen?
      P.s. ich bin aktuell negativ betroffen (seit Wochen Überstunden z.T. 50 h statt 41 h Wochenarbeitszeit) von einer Schwangerschaftsabwesenheit aber mir würde nie in den Sinn kommen diese Abwesenheit in Frage zu stellen. Nur die interne Personalplanung ist besch**.
      Eine kinderlose Person kann übrigens bsw. auf Grund Unfall/Krankheit auch mal längerfristig ausfallen...
      Eine Gesellschaft sollte solidarisch sein miteinander :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Track 11.09.2020 07:02
    Highlight Highlight So so, die Schweiz ist Steinzeit und rückständig? Mir gefällts ganz gut in einem der reichsten Ländern der Erde. Ich bin auch Vater und habe die Zeit vor einigen Jahren sehr genossen als die Kinder klein waren.
    Sorry, wenn ich nicht dafür bin, dass die Allgemeinheit Urlaub finanzieren soll.
    • Lami23 11.09.2020 08:10
      Highlight Highlight Das die Schweiz auf diesem Niveau rückständig ist, bleibt ein Fakt. Auch mir gefällt es in der Schweiz. Genau darum muss die Gleichberechtigung weiter vorangetriebzn werden.
    • Vergugt 11.09.2020 08:11
      Highlight Highlight Wenn du Papa bist und das als Urlaub bezeichnest, tut mir die Mama deiner Kinder leid.
    • Firefly 11.09.2020 08:49
      Highlight Highlight Wer spricht von Urlaub? Sie haben die Zeit also als Urlaub erlebt und nur genossen, ging es ihrer Frau auch so?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 11.09.2020 06:57
    Highlight Highlight 2 Woche Urlaub zu diesem Preis? Ein Schnäppchen! Hoffentlich gewinnt nicht das Argument: Früher.......
    • chrissy_dieb 11.09.2020 07:07
      Highlight Highlight @ Triple A
      Auf Kosten der Frauen, die nur zahlen aber nichts bekommen. Darum siehts so günstig aus ;-)
    • Storma 11.09.2020 07:15
      Highlight Highlight ... oder das Argument: hatte ich auch nicht. -_-"
    • Eskimo 11.09.2020 07:47
      Highlight Highlight 16 Wochen sind nichts?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Demian 11.09.2020 06:55
    Highlight Highlight Zwei fakultative Wochen sind kein feministisches Anliegen.

    Ein feministisches Anliegen wäre:

    - auch Väter, gleich wie Mütter, zu einem Arbeitsverbot nach der Geburt ihrer Kinder zu zwingen
    - Einen Vaterschaftsurlaub analog dem Mutterschaftsurlaub einzuführen

    Zwei Wochen fakultativer Vaterschaftsurlaub wird an der Ungleichbehandlung von Frauen aber auch gar nichts ändern.

    Trotzdem ja, zu diesem Blindschritt, zu n die richtige Richtung.

    • bossac 11.09.2020 07:57
      Highlight Highlight Dafür schicken wir junge Männer jedes Jahr 3 Wochen ins Militär... Beim Vaterschafts“urlaub“ sollte es nicht darum gehen Väter zu bestrafen. Wie es auch allg. bei Gleichberechtigung nicht darum gehen sollte die Geschlechter gegeneinander aufzuwiegen, sondern die Ausgangslage auszugleichen.
    • Max Demian 11.09.2020 08:59
      Highlight Highlight ja, wenn sie 20 sind, vor ihrer Machtenfaltung und bevor sie Entscheidungen fällen.

      Die Mütter nehmen wir mit 30 aus dem Arbeitsprozess, damit die Männer übernehmen können.

      Und: Ungleichheit soll nicht mit einer anderem Ungleichheit gerechtfertigt werden.
  • frog77 11.09.2020 06:44
    Highlight Highlight Bedenklich, dass im Zusammenhang mit dem Vaterschaftsurlaub vor allem mit dem Vorurteilen, welche die Frau daraus ziehen kann, argumentiert wird. Was ist mit dem Vätern? Wir Väter sind in familiären Fragen rund um die Kinder oft die beschissenen, Thema Alimente und Betreuung nach einer Trennung z.B. Endlich kommt mit dem Vaterschaftsurlaub ein winziger Schritt in die richtige Richtung. Aber solche Argumente sind wohl politisch nicht opportun. Anyway, freuen wir uns um geheimen
    • Autokorrektur 11.09.2020 08:22
      Highlight Highlight @frog77 Männer die denken, sie wären arm dran, weil sie Unterhalt zahlen müssen nerven. Ganz ehrlich. Wenn der Papa an seinem vertraglich ausgemachten Wochenende nicht betreuen will (!), und die Mutter aber schon zum Beispiel Konzertkarten hat, muss sie sich nicht nur um die Betreuung kümmern, sondern den Babysitter auch noch bezahlen! Der beetreuende Elternteil leistet extrem viel Arbeit und bekommt dafür KEINEN Lohn. Das nennst du fair?
    • Autokorrektur 11.09.2020 08:22
      Highlight Highlight 2/2 Und ja, hab ich erlebt und werde noch immer dafür angefeindet. Von wegen "selber schuld, du wolltest ja Spass haben". Der Ex war übrigens dann auf dem Konzert, auf das ich mich ein Jahr lang gefreut hab und auf das ich nicht konnte.
    • largefeet 11.09.2020 09:34
      Highlight Highlight @Autokorrektur: hättest besser verhandeln sollen bei der Aufteilung des Sorgerechts, warum hast du nicht die Wochenenden genommen und den rest kinderfrei?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carry62 11.09.2020 06:43
    Highlight Highlight Toller Vergleich der Kosten:

    -230 Millionen (pro Jahr)
    -6 Milliarden (während 30 Jahren)

    Rechne... 🙄
    • mstuedel 11.09.2020 07:39
      Highlight Highlight Auf 30 Jahre gerechnet wären es für die Jets dann allerdings eher 18-24 Milliarden, je nach Quelle. Auch diese verursachen wiederkehrende Kosten.
    • bokl 11.09.2020 07:53
      Highlight Highlight @Carry
      Klar. Kampfjets sind nach dem Kauf ja völlig kostenlos 🙄
    • HerbertBert 11.09.2020 07:54
      Highlight Highlight Anschaffung der Jets 6Mrd.
      Unterhalt dieser 18 Mrd.

      Rechne nochmals.

      Mit den 24 Mrd wären 100 Jahre Vaterschaftsurlaub finanziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnymi 11.09.2020 06:42
    Highlight Highlight Danke für dieses interessante Interview! Es zeigt nochmals ein paar zusätzliche Aspekte auf, die mir nicht bewusst waren...
    • Schnymi 11.09.2020 11:06
      Highlight Highlight Warum wird mein Kommentar geblitzt? Weil ich mich bedankt hab?! 🤔
    • So oder so 11.09.2020 17:26
      Highlight Highlight Weil du so ein Quatsch noch Glaubst.
    • Schnymi 11.09.2020 18:11
      Highlight Highlight Hmmm... ich fand ihre Aussage zur "optimalen Elternzeit" (28 Wochen sowie die Aufteilung auf Vater und Mutter) recht aufschlussreich. Dies mit Quatsch zu betiteln, nachdem dies auf 140 Studien gestützt ist, irritiert mich.

      Aber ja, ich nehme schon nicht alles für bare Münze. Und der finanzielle Vergleich hinkt klar...
  • Tropennütteler 11.09.2020 06:33
    Highlight Highlight Kann ja jeder frei nehmen wenn er und sie es für nötig halten. Oder unbezahlt nehmen. Weiss nicht wo das problem ist!
    • DanielaK 11.09.2020 07:37
      Highlight Highlight Das Problem ist hier bei 'nötig' gegen 'machbar'. Sei es Finanziell oder weil es vom Geschäft aus heisst: Wir müssen nicht frei geben also Pech gehabt.
    • mstuedel 11.09.2020 07:45
      Highlight Highlight Zum Umziehen, zum Heiraten, bei Krankheit oder nach Unfall könnten Sie ja auch frei nehmen oder unbezahlt, falls Sie es für nötig halten. Weiss nicht, wo das Problem ist...
    • Felix Meyer 11.09.2020 07:59
      Highlight Highlight Vaterschaftsurlaub darf nicht davon abhängig sein, ob sich jemand unbezahlten Urlaub leisten kann oder diesen vom Chef bewilligt erhält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 11.09.2020 06:30
    Highlight Highlight Die Soziologin Franziska Müller sagt ja eigentlich, dass wir Schweizer im OECD-Vergleich ein rückständiges Land haben, was sich z.B. bei der Einführung des Frauenstimmrechts zeigte oder aktuell seien wir immer noch eines der wenigen Länder, die keinen gesetzlichen Anspruch auf Vaterschaftsurlaub kennen würde. Wie kann das sein?

    Wir haben doch die Direkte Demokratie und obwohl eine hohe Mehrzahl Bürger dieses Landes Arbeitnehmende oder Mieter sind, ein Einkommen unter 120K haben, stehen sie gesetzlich immer schlechter da als Arbeitgeber, Vermieter oder Leute mit viel Geld.
    • benn 11.09.2020 08:09
      Highlight Highlight Stefan nun wir sind eines der rückständigsten länder mit einem wenn nicht dem höchsten lebensstandard der welt, merkst du evtl. eine Korrelation? Ich weiss sehr provokant dieser Gedanke aber...
    • Riesenpinguin 11.09.2020 11:17
      Highlight Highlight @benn
      Korrelation =/= Kausalität 😉

      Beispiel: Im Norden Deutschlands korrelieren Geburtenrate der Bevölkerung und Anzahl der brütenden Störche. Das ist aber kein Beweis, dass der Storch die Kinder bringt.
    • benn 11.09.2020 17:44
      Highlight Highlight Riesen... ja da hast du natürlich recht, aber genau diese kausalität wäre eben zu diskutieren, weil die korrelation ist gegeben!
  • Davide F. Lu 11.09.2020 06:23
    Highlight Highlight ''Und auch wenn diese zwei Wochen jetzt an der Urne angenommen werden, sind wir noch weit hinter unseren europäischen Nachbarn.''

    Zum Glück stehen wir in anderen Rankings teils deutlich besser da, als unsere europäischen Nachbarn, beispielsweise Innovation, Staatsquote, Staatsverschuldung, Steuerbelastung, und anderes mehr, was es uns möglich macht, über eine Einrichtung, wie einen Vaterschaftsurlaub abzustimmen.

    N.B. Die Tatsache, dass man in einem Ranking 'schlecht' platziert ist, ist per se auch nicht zwingend ein gutes Argument, etwas unbedingt ändern zu müssen.
    • Lami23 11.09.2020 08:12
      Highlight Highlight Der Wunsch der Gesellschaft nach Veränderung aber schon.
  • FischersFritz 11.09.2020 06:21
    Highlight Highlight Wenigstens ehrlich, dass in diesem Artikel mit keinem Wort das Kind erwähnt wird, da ein Neugeborenes noch nicht einmal die Umwelt wahrzunehmen vermag. Und auch ehrlich, dass wir über eine rein ideologische Geschichte abstimmen.
    • Helios 11.09.2020 09:27
      Highlight Highlight Du scheinst dich ja sehr gut mit Neugeborenen auszukennen.
    • Garp 11.09.2020 09:54
      Highlight Highlight Du hast keine Ahnung von Babys. Sie nehmen Berührungen wahr, Kälte, Wärme den Geruch und die Stimmen der Eltern über all das sich am Anfang die Bindung herstellt.
      Genau darum ist es auch wichtig, dass Väter sich auch um ihre Babys kümmern können und diese auch lernen die Bedürfnisse der Kleinen zu entschlüsseln und für sie zu sorgen.
    • So oder so 11.09.2020 17:24
      Highlight Highlight @Garp: Ja voll - wenn wir die Initiative annehmen, wird es völlig Neu Menschen geben - die Kinder werden viel Intelligenter sein als jetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanuli 11.09.2020 06:19
    Highlight Highlight Müsste man die Abstimmung nicht ablehnen, damit wir danach die 4 Wochen annehmen können? Oder habe ich da was falsch verstanden?
    • Ruefe 11.09.2020 06:31
      Highlight Highlight Da haben sie was falsch verstanden. Das Parlament und die Initianten haben sich auf 2 Wochen geeinigt. Dieser 2 wöchige Urlaub wäre sofort in die Erwerbsersatzordnung geschrieben worden und dann umgesetzt worden.
      Da aber gegen den 2-wöchigen Urlaub das Referendum ergriffen wurde muss man nun JA auf dem Stimmzettel schreiben.
    • Domimar 11.09.2020 06:39
      Highlight Highlight @Ruefe man "darf" ja auf den Stimmzettel schreiben. Man "muss" gar nichts.
    • Dubio 11.09.2020 06:40
      Highlight Highlight Das ist eine sehr gewagte Idee. Wenn es abgelehnt wird und eine neue Initiative über mehr als zwei Wochen initiiert würde, werden die Rechten wohl lauthals toben und „Missachtung des Volkswillens“ schreien, weil ja bereits zwei Wochen vom Volk abgelehnt wurden.

      Meines Wissens versuchte man das beim Mutterschaftsurlaub schon, da brauchte es dann vier Anläufe, bis was passierte. Ich weiss nicht, ob das besser ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • So oder so 11.09.2020 06:13
    Highlight Highlight Es wäre Feministisch wenn die Frau über die zwei Wochen Ferien bestimmen könnten. Und es wird sicher Frauen geben die werden Leiden wenn der Typ dann noch zu Hause Rum hockt. Aber Wohlstandsfrauen werden das wohl nicht verstehen.

    Nein denn Frauen und Kinder zuliebe - sich nicht Blenden Lassen von Wohlstandsgebaren der Besseren Mittelschicht.
    • ELMatador 11.09.2020 08:05
      Highlight Highlight Wenn es einer Frau schlechter geht weil ihr Partner zuhause ist, um sich um Kind und Mutter zu kümmern dann frage ich mich, wieso "Frau "noch beim manne ist!

      Diese Aussage trifft wohl auf weniger als 0.1% zu.
    • So oder so 11.09.2020 17:20
      Highlight Highlight @ELMatador: Tja wenn man nur Schweizer Wohlstandsbürger kennt.
  • homo sapiens melior 11.09.2020 06:08
    Highlight Highlight Mein JA ist da schon seit vierzig Jahren sicher.
    In der Schweiz ist man der Meinung, das Väter für ein Neugeborenes gleich wichtig sind, wie für einen Umzug. Gahts eigentli no?
    Es ist eine absolute Schande, dass die Schweiz als letztes Land in Europa noch keinen Vaterschaftsurlaub kennt (In manchen Ländern auch Elternurlaub.)
    • DonDude 11.09.2020 06:36
      Highlight Highlight Dann nimm doch einfach Urlaub für diese Zeit. Oder ist dir dein Kind es nicht wert?
    • ldk 11.09.2020 07:41
      Highlight Highlight Dann kansst du dir ja fürs Militär auch Urlaub nehmen. Oder ist es dir dein Land nicht wert?
    • AdiB 11.09.2020 08:03
      Highlight Highlight Dondude, die leute nehmen ja im moment urlaub. Darum gehts nicht sondern darum dass diese zeit nicht von den 25 tagen abgezogen wird. Es ist ja in dem sinne kein urlaub.
    Weitere Antworten anzeigen

«Bin wie eine alte Frau»: 22-Jährige kämpft mit Corona-Spätfolgen

Corona – ein Thema, das viele Menschen in Deutschland zunehmend leid zu sein scheinen. Doch das Virus kann verheerend sein, sogar für junge Leute, die sich eigentlich nicht in Gefahr wägen. Das zeigt etwa Luisa.

Die Düsseldorferin erkrankte dieses Frühjahr im Alter von 21 Jahren an Covid-19, war sogar im Koma. Das ist nun schon Monate her, doch mit den Spätfolgen hat sie immer noch zu kämpfen. Wenn sie Bilder von feiernden Menschen oder Anti-Corona-Demos sieht, hat sie Sorge, dass es anderen …

Artikel lesen
Link zum Artikel