Schweiz
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Interview

Oberste Schweizer Lehrerin über Bundesrats-Entscheid: «Dies ist eine Feuerwehrübung»

Dagmar Rösler, die Präsidentin des Schweizer Lehrerverbandes, kritisiert, dass der Bund den Kantonen keine verbindlicheren Vorgaben für die Schulöffnungen vom 11. Mai macht. Die oberste Lehrerin des Landes befürchtet einen kantonalen Flickenteppich.

Lucien Fluri / ch media



Der Bundesrat hat Vorgaben gemacht. Ist jetzt klar, wie Schulen wieder geöffnet werden können?
Dagmar Rösler:
Nein. Wir begrüssen zwar, dass der Bund Grundprinzipen veröffentlicht hat, die für alle Kantone gelten. Wir bedauern aber, dass darin weitere wichtige und für alle Kantone verbindliche Regeln und Vorgaben fehlen. Sehr viel ist noch nicht geklärt für die Umsetzung ab dem 11. Mai. Nun wird jeder Kanton ein eigenes Schutzkonzept erstellen müssen, was zu sehr grossen Unterschieden und einem kantonalen Flickenteppich führen kann. Man sieht dies bereits bei den Maturitätsprüfungen. Bei einem Problem, das die ganze Schweiz betrifft, hätten wir uns einen einheitlicheren Geist gewünscht.

Dagmar Roesler, Praesidentin des Verbands Lehrerinnen und Lehrer Solothurn und per 01.08.2019 Praesidentin des Schweizer Lehrerverbands, portraitiert in einem Schulklassenzimmer der Schule Franziskanerhof am 22. Mai 2019 in Bellach, Kanton Solothurn. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Dagmar Rösler, Präsidentin des Schweizer Lehrerverbands. Bild: KEYSTONE

Warum ist dies so schlecht?
Einerseits ist die Umsetzung jetzt sehr sportlich. Es geht noch eineinhalb Wochen, bis der Präsenzunterricht wieder starten soll. Dies ist eine Feuerwehrübung für die Schulen.

Andererseits?
Andererseits ist ein Flickenteppich wenig vertrauensfördernd. Die Eltern vergleichen ja und schauen, wie es in den anderen Kantonen aussieht. Bis jetzt hat der Bundesrat sehr vertrauenswürdig informiert. Die Eltern, die Bevölkerung insgesamt, haben die Entscheide auch akzeptiert, weil sie glaubwürdig wirkten. Wenn der Bund das Heft aus der Hand gibt und so viele Varianten entstehen, wirft das bei den Eltern und natürlich auch bei Schulleitungen und Lehrpersonen viele Fragen auf.

Können Sie ein Beispiel machen?
Laut dem Bundesamt für Gesundheit sollen Kinder ab zehn Jahren ansteckender werden, je älter sie sind. Der Bund sagt aber einfach: Die Kantone könnten für Kinder ab zehn Jahren weitere Massnahmen treffen. Es gibt keine genauen Hinweise, welche Massnahmen getroffen werden sollen. Einige Kantone werden nun vielleicht ab der 4./5. Klasse mit kleineren Gruppen oder Halbklassen starten, andere mit ganzen Klassen. Solche Unterschiede machen doch wenig Sinn. Denn das Virus ist überall gleich ansteckend. Wenn der Bund schon Altersangaben macht, dann müsste er doch auch klipp und klar sagen, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind – aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Spüren Sie Ängste bei Lehrern oder Eltern?
Ja. Das spüren wir. Wir erhalten viele entsprechende Reaktionen. Es geht beispielsweise um Eltern und Lehrer, die zur Risikogruppe gehören. Es geht aber auch um Eltern, die sich einfach fragen, ob sich die Kinder in der Schule anstecken können. Es ist sehr viel offen und unsicher. Öffnen die Restaurants, kann ich entscheiden, ob ich hingehe oder nicht. Bei den Schulen ist es anders: Für Kinder gilt prinzipiell die Schulpflicht.

Der Bundesrat argumentierte gestern, es sei sinnvoll, dass vor Ort entschieden werden könne.
Natürlich soll der Bund den Schulen nicht vorschreiben, wie viel Desinfektionsmittel sie benötigen. Feinjustierungen sollen vor Ort möglich sein. Aber wichtige Grundprinzipien und deren Ausführung sollte der Bund vorgeben. Wir hoffen, dass zumindest in den Regionen, beispielsweise in der Nordwest- oder Zentralschweiz, die Koordination unter den Kantonen einigermassen funktionieren wird.

«Man darf auf keinen Fall erwarten, dass es am 11. Mai so weiter geht, wie es vor dem 13. März war.»

Welche Rückmeldungen erhalten Sie aus der Westschweiz?
Das Tessin und das Genferseebecken sind viel stärker vom Virus betroffen. Je direkter man betroffen ist, umso vorsichtiger wird man. Aber unsere Westschweizer Kollegen äussern ähnliche Meinungen wie der Schweizer Lehrerverband.

Was passiert nun am 11. Mai?
Es ist alles möglich. Einige Kantone werden die Schulen ganz öffnen. In anderen, etwa im Tessin oder in der Waadt, ist es möglich, dass noch zugewartet wird.

Wie wird der Schulbetrieb 
aussehen?
Man darf auf keinen Fall erwarten, dass es am 11. Mai so weiter geht, wie es vor dem 13. März war. Die Hygienemassnahmen beispielsweise sind einschneidend und verändern den Unterricht. Ich gehe auch nicht davon aus, dass man immer alle Blockzeiten einhalten kann. An eine Rückkehr zur Normalität ist derzeit nicht zu denken. Aber das muss ich auch noch sagen: Grundsätzlich freuen wir Lehrerinnen und Lehrer uns natürlich auch, dass die Schulen wieder öffnen und wir unsere Schülerinnen und Schüler wieder sehen dürfen.

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • what's on? 01.05.2020 14:50
    Highlight Highlight Liebe Frau Rösler, Sie hätten jetzt die Möglichkeit gehabt, Klartext zu reden. Stattdessen reden Sie die Situation in alter Lehrermanier immer noch schön. Die leise Kritik wird überhört werden. Für mich völlig unverständlich.
  • Jan Osch 30.04.2020 20:16
    Highlight Highlight Ist doch super System. Der Bundesrat kann jetzt den Kantonen die Schuld geben, wenn es schief rauskommt und die Kantone umgekehrt dem Bund. Niemand muss Verantwortung tragen. So lieben es Entscheidungsträger.
  • deed 30.04.2020 18:34
    Highlight Highlight Als Berufsschullehrer betrachte ich die aktuellen Verordnungen im Bildungsbereich als realitätsfernes Flickwerk. Gymnasiale Maturitäten sind gegenwärtig zwingend national und nicht kantonal zu regeln. Wenn im Herbst eine Hochschule 100 Bewerbungen von Maturanden erhält, aber nur 50 Studienplätze zu vergeben hat, dann fliegen die mit der geschenkten Matur als erstes raus (Kantone BE, ZH, VD, GE). Bildung ist nun mal kein Kuschelrevier, sondern knallhart und leistungsorientiert. Wer keine Noten will, soll in die Rudolf Steiner Schule gehen.
    • Orias Riese 01.05.2020 13:48
      Highlight Highlight "Bildung ist nun mal kein Kuschelrevier, sondern knallhart und leistungsorientiert."

      Sprach der neoliberale Berufsschullehrer.



    • pamayer 01.05.2020 20:05
      Highlight Highlight ist schon so.
  • Sarkasmusdetektor 30.04.2020 17:12
    Highlight Highlight Feuerwehrübung... Warum denkt man eigentlich, die Feuerwehr bereite ihre Übungen nicht vor?
  • Rainer_48 30.04.2020 14:49
    Highlight Highlight Zum Zeitpunkt der Schulschliessung wussten alle, es gibt wieder eine Öffnung. - Zeit wäre ausreichend da gewesen. Es ist keine Feuerwehrübung.
    Hunderte von Absolvierenden von Pädagogischen Hochschulen sind befähigt innerhalb von sechs Wochen alle methodisch-didaktischen Unterlagen für Schule mit Corona-Auflagen zusammen mit erfahrenen Lehrpersonen zu erstellen.

    Das einzige Hindernis für eine Lösung dieser Probleme ist der überholte, kostspielige Bildungsföderalismus in unserem Land.

    Das muss ändern! - Die Gewerkschaft der Lehrpersonen und die EDK sind gefordert.
  • amore 30.04.2020 13:35
    Highlight Highlight Im Hinblick auf eine zweite Welle ist dies ein falscher und sehr gefährlicher Entscheid.
  • oberlandei 30.04.2020 12:36
    Highlight Highlight Tja, Lehrer und Schulleiter, jetzt müsst ihr eigentlich nur das machen, was ihr von den Schülern verlangt, nämlich Eure Hausaufgaben. Zeit dafür ist eigentlich genügend vorhanden, die deadline steht auch, die zahlreichen schulischen Verbände können bei bestehendem Willen sicher eine vernünftige Lösung für die ganze "Branche" erarbeiten.
    • blueberry muffin 30.04.2020 16:51
      Highlight Highlight Ja, liebes Oberlandei, nur sind die schon beschäftigt gewesen alles auf online unterricht umzustellen.
    • Zat 30.04.2020 22:21
      Highlight Highlight Oberlandei, bis ins Detail wunderbar ausformuliert, Dein Wink mit dem Zaunpfahl.
  • G. Laube 30.04.2020 10:44
    Highlight Highlight Da kann ich Frau Rösler gut verstehen. Jetzt herrscht einfach die pure Verunsicherung, und jeder Kanton wurstelt etwas zusammen, ausserdem müssen jetzt 26 Konzepte ausgearbeitet werden. Ist es wirklich so schwierig, in einem so kleinen Land ein einheitliches Schutzkonzept vorzulegen? Der Bundesrat hat zwar den Lockdown um eine Woche verschlafen, danach aber gute Arbeit geleistet, aber jetzt wird er mit seinem Hin und Her von Tag zu Tag unglaubwürdiger, und die widersprüchliche Kommunikation wird zur Gefahr für die gesamte Bevölkerung. Lieber BR, schau einmal wie das unsere Nachbarn machen!
  • Beat Stocker 30.04.2020 10:22
    Highlight Highlight Der Entscheid des BR ist äusserst kurzfristig (10 Tage Vorlaufzeit) und die Delegierung der Einzelheiten an die Kantone zumindest suboptimal, weil damit der Flickenteppich geschaffen wird.
    Besser hätte das 'Bundeslehramt' die Randbedingungen für die Wiedereröffnung für die Schulen ausformuliert, womit nicht jeder Kanton selbst einen Modus schaffen müsste.
  • techiesg 30.04.2020 10:14
    Highlight Highlight Ich hätte bei der Schliessung der Schulen und der Umstellung auf digital (Freitagnachmittag 1530 Uhr wurden vom Bundesrat auf Montag die Schulen geschlossen) mehr Verständnis für den Begriff 'Feuerwehrübung' gehabt. Jetzt aber geht es mehr oder weniger in den Status Quo zurück mit 2+ Wochen Vorlauf.....
    Können Lehrer nur jömerlen??
    • Heimwerkerkönig 30.04.2020 11:51
      Highlight Highlight @techiesg
      Das ist kein "jömerle". Es ist eine grosse Unsicherheit, wie sie z.Z. in allen Branchen zu finden ist.
      Und es ist auch kein "jömerle", wenn man sich wünscht, dass der Bund klarere Vorgaben macht.

      Du hast nur wieder etwas gefunden, um auf die Lehrpersonen zu hauen. Muss nicht sein.
    • techiesg 01.05.2020 11:52
      Highlight Highlight Ich habs mir schon gedacht. Ohne den letzten Satz wärs wohl umgekehrt mit den Herzen/Blitzen 😉
      Gruss an alle Blitze - von einem, der sogar mal Pädagoge war in seiner beruflichen Laufbahn 😬😉
  • Mattse73 30.04.2020 10:14
    Highlight Highlight Selbst wenn der Bund Vorgaben macht, hat jeder Kanton das Gefühl, er müsse dann wieder eigene Lösungen treffen...
    Leider auch wieder ein Teil von Swissness...
    Tja der Föderalismus hat halt Vor und Nachteile...
  • pamayer 30.04.2020 10:02
    Highlight Highlight Werte Frau Rösler

    Über Jahre war Beat Zemp das öffentliche Sorachrohr der Lehrer*innen in der Schweiz. Er kommunizierte stets direkt und verständlich.

    Nun stehen Sie an dieser Stelle und kommunizieren in einem äusserst heiklen Bereich für uns Lehrer*innen, weil wir mit Corona noch keine/wenig Erfahrungen haben.
    Ich danke Ihnen für Ihre sehr differenzierte Kommunikation, welche aufzeigt, dass der Lockdown allem zum Trotz eher einfacher war, als die geplanten Lockerungen.
    Die Enge der Schulzimmer (Stichwort Klassengrössen/sparen) zum Beispiel ist ein Hohn für Social Distancing.
    Danke!
    • Varanasi 30.04.2020 18:55
      Highlight Highlight Der Bundesrat gibt ja gar kein Sozial Distancing vor. Die Kinder gehen ohne Abstandregeln in die Schule.
      Ich halte das für unverantwortlich. Wozu waren did die letzten 8 Wochen eigentlich zuhause?
    • Zat 30.04.2020 22:18
      Highlight Highlight Varanasi, doch, haben Sie mal das Basis-Schutzkonzept "Grundprinzipien..." des Bundes für die Schulen angeschaut? Was für Kinder ab 10 Jahren gilt, im Schulzimmer, auf dem Pausenplatz, auf dem Schulweg?
      Zehnjährige sind bei uns in der 3.-4. Klasse, bei uns geht die Primarschule bis zur 6. Kl., also im selben Schulhaus wie die 1.-3. Kl. Die Garderoben für Finken und Jacken sind z.B. zusammen je Stock. Schon nicht ganz einfach, was die konkrete Umsetzung betrifft.
  • stolca 30.04.2020 09:41
    Highlight Highlight Warum Feuerwehrübung? Weil niemand daran gedacht hat, dass es irgendwann weitergeht? Weil man nicht in der Lage war weiter zu schauen als bis zum Tellerrand?
    • Shura 30.04.2020 13:05
      Highlight Highlight Weil man zuerst abwarten musste, welche Massnahmen und Rahmenbedingungen durch den Bund durchgegeben werden🙄 das war gestern, jetzt sinds noch 1.5 Wochen bis zum Start. Jetzt müssen die Kantone Vorgaben machen - das dauert auch nochmal. Dann - ganz am Schluss- muss jede einzelne Schule diese Massnahmen für ihr Schulhaus umsetzen und anpassen. Das braucht Zeit, man muss evtl. absperren, kleben, usw. Damit kannst du aber nicht beginnen, wenn du noch keine Infos hast, was genau du beachten musst.
      Danke dir fürs Kritisieren- du scheinst viel Ahnung zu haben - so von wegen Tellerrand
    • stolca 30.04.2020 14:53
      Highlight Highlight @Shura Gerade wenn man nicht alle Variablen hat MUSS man Vorausdenken! Man muss Varianten durchspielen wie es weitergehen könnte. Man muss sich GLEICHZEITIG überlegen, wie man die Suppe JETZT auslöffelt, und ANSCHLIESSEND den Abwasch erledigt.
      Gern geschehen für das Kritisieren weil a) ich im Bildungsbereich arbeite b) Krisenbewältigung zu meinem Job gehört c) meine Bildungsinstitution in der gleichen Situation ist und somit ich d ) tatsächlich eine Ahnung habe - so von wegen Tellerrand.
      Im Übrigen möchte ich den Lehrpersonen meiner Kids danken, dass sie tun was sie können.
  • Blitzesammler 30.04.2020 09:13
    Highlight Highlight Dieser Pseudo-Selbstbestimmungs-Kantönligeist,, ist sowas von schlecht!! All das schürt Unzufriedenheit, Wut, Neid, und Machtgeilheit!! Entweder haben wor ein ,,Schweizer Schulsystem,, oder nicht! Genau so schwachsinnig wie das mit den Maturaprüfungen. Der Bundestat hat ja vieles gut gemacht, aber in der Bildung versagt er weiter wie bereits vorher!
  • PlayaGua 30.04.2020 09:06
    Highlight Highlight Es ist vom BR ziemlich feige, dass alles an die Kantone abzugeben. Er hat die Schliessung beschlossen, jetzt soll er auch klare Regeln geben, wie die Wiedereröffnung zu erfolgen hat.
    • Frankygoes 30.04.2020 12:56
      Highlight Highlight Nö, der BR macht genau das, was seine Aufgabe ist. Hat er beim Start des Lockdowns im Übrigen auch gemacht.
      Lustig ist vielmehr, dass alle Seiten nach Erleichterungen schreien, sich dann aber verwundert die Augen reiben, weil ihnen der Neustart nicht fixfertig in den Schoss gelegt wird.
    • Peter Panther 30.04.2020 17:03
      Highlight Highlight Es ist nicht vom BR feige sondern von den kantonen kläglich, dass sie sich einmal mehr nicht auf ein gemeinsames vorgehen einigen können. Klar kann man in der Romandie und im TI nicht gleich verfahren, wie anderswo. Aber zumindest die D-CH hätte eine gemeinsame lösung finden müssen.
  • Stefan Balz 30.04.2020 08:58
    Highlight Highlight Wo ist das Problem ? Sonst können sich die Kantone doch auch wegen jedem Hafenkäse treffen. Jetzt gibt es eine Telefonkonferenz und gut ist. Zeit genug für die Vorbereitung war ja da.
  • MeinSenf 30.04.2020 08:57
    Highlight Highlight Wenn mich diese Krise etwas gelehrt hat, dann das: Schafft die Kantone ab!
    • Lucaffe 30.04.2020 10:08
      Highlight Highlight Schwachsinn! Ganz im Gegenteil! Föderalismus heisst nicht, dass nicht sinnvoll zusammengearbeitet wird!
    • Palpatine 30.04.2020 10:12
      Highlight Highlight Ich würde es etwas Nuancierter ausdrücken: Übertragt gewisse Kompetenzen von den Kantonen wieder an den Bund...
    • Platon 30.04.2020 11:35
      Highlight Highlight @Lucaffe
      Das stimmt schon. Nur leider tut der BR dem Föderalismus keinen Gefallen, wenn er ihn in Krisensituationen aufleben lässt. Das Land braucht jetzt Klarheit, aber so funktioniert‘s eben nicht!
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