Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS AB DEM 11. MAI AUCH RESTAURANTS WIEDER OEFFNEN DUERFEN - Waiter in a restaurant in Zurich, pictured on (KEYSTONE/Christian Beutler)

Ab 11. Mai wird wieder serviert, wenn auch mit Einschränkungen. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Die grosse Corona-Zockerei: Der Bundesrat geht all-in und riskiert viel

Der Bundesrat geht bei der Aufhebung des Corona-Lockdowns wesentlich weiter als ursprünglich geplant. Die zweite Öffnungsetappe am 11. Mai ist ambitioniert. Wenn das nur gut geht!



Man setze bei der Lockerung des Corona-Lockdown auf einen «Mittelweg», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am Mittwoch. Das mag zutreffen, allerdings hat der Bundesrat das Tempo auf diesem Weg überraschend und merklich beschleunigt. «Wir machen am 11. Mai einen grossen Schritt», sagte Gesundheitsminister Alain Berset. Oder einen Sprung.

Denn die zweite Öffnungsetappe fällt wesentlich ambitionierter aus, als vor zwei Wochen angekündigt. Man kann im Pokerslang sogar feststellen, dass der Bundesrat all-in geht. Nicht nur sollen alle Läden und die obligatorischen Schulen am 11. Mai wieder öffnen, sondern auch Museen und Bibliotheken. Im öffentlichen Verkehr soll wieder der normale Fahrplan gelten.

Das hat der Bundesrat gesagt

Video: watson

Besonders auffällig ist die Lockerung in der Gastronomie. Sie darf am 11. Mai wieder Kunden bedienen, ohne Einschränkungen bei Betriebsgrösse oder -konzept. Bedingung ist einzig, dass die Gäste sitzen (keine Stehapéros an der Bar), dafür sind vier Personen pro Tisch erlaubt. Hinzu kommen nicht näher definierte Schutzkonzepte.

Druck aus der Wirtschaft

Noch vor zwei Wochen hatte der Bundesrat Gastronomie und Tourismus nicht einmal erwähnt. Das hat für viel böses Blut gesorgt. Woher rührt dieser Sinneswandel? Hat man sich von Österreich beeindrucken lassen, wo die Restaurants am 15. Mai öffnen sollen? Wahrscheinlicher ist ein massiver Druck aus der Wirtschaft insbesondere auf die bürgerlichen Bundesräte.

Wirtschaftsminister Guy Parmelin (SVP) hat einen Hinweis in diese Richtung gegeben, indem er die Lockerungen als «bestes Konjunkturprogramm für die Schweiz» bezeichnete. Mit seiner schwachen Kommunikation hat der Bundesrat solchen Druckversuchen Tür und Tor geöffnet. Heikel dürfte es nun für Betriebe werden, die mit der Öffnung lieber noch zugewartet hätten.

Ein nicht geringes Risiko

Heikel ist dieser «grosse Schritt» aber auch im Hinblick auf die nicht bewältigte Coronakrise. Kann das gut gehen? Ja, es kann! Aber dazu müssen die Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin strikt eingehalten werden. Von einer «anderen Normalität» sprach Alain Berset. Er ermahnte die Bevölkerung: «Es braucht Geduld, Vorsicht und Disziplin.» Andernfalls geht es zurück auf Feld 0.

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DER BUNDESRAT SCHWEIZER AIRLINES MIT 1,3 MILLIARDEN FRANKEN HELFEN WILL - Parked planes of the airline Swiss at the airport in Duebendorf, Switzerland on Monday, 23 March 2020. The bigger part of the Swiss airplanes are not in use due to the outbreak of the coronavirus. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Swiss kann auf frisches Geld hoffen. Bild: KEYSTONE

Dennoch geht der Bundesrat mit seiner «Zockerei» ein nicht geringes Risiko ein. Die Gefahr besteht, dass das forsche Vorgehen die Menschen in falscher Sicherheit wiegt und (zu) viele das Gefühl bekommen, sie könnten wieder unbeschwert Party machen. Weitere Öffnungen etwa im Tourismus aber können nur erfolgen, wenn die Infektionskurve nicht erneut ansteigt.

Wo sind die Profite der Swiss?

Zwei Punkte aus dem umfangreichen Programm müssen gesondert erwähnt werden: Der Entscheid, die Durchführung von schriftlichen Maturitätsprüfungen den Kantonen zu überlassen, ist mutlos. Und ein Affront für alle Maturandinnen und Maturanden, die zur Prüfung antraben müssen, während ihre Gspänli im Nachbarkanton die Füsse hoch lagern dürfen.

Nicht nur ein Affront, sondern geradezu ein Skandal ist der «Rettungskredit» für die Airlines Swiss und Edelweiss. Das betrifft nicht nur die fehlenden ökologischen Auflagen, über die Aktivisten und Umweltorganisationen zu Recht wütend sind. Es stellt sich die Frage, weshalb die vermeintlich kerngesunde Swiss beim Staat um Hilfe bettelte, bevor der totale Lockdown in Kraft gesetzt wurde.

Die Swiss hat in den letzten beiden Jahren Gewinne von insgesamt 1,2 Milliarden Franken verbucht. Nun erhält sie eine Kreditgarantie des Bundes in gleicher Höhe. Darüber wundert sich nicht nur der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP). Denn das Fluggeschäft lief bis zur Pandemie blendend. Wenn der Bund nicht willig ist, muss das Parlament hier Klarheit schaffen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • TT (TraugottTaugenichts) 30.04.2020 13:45
    Highlight Highlight What else oder the show must go on.. das Ganze macht nun generell einen überstürzten Eindruck. Wenn dann die Zahlen mit denen in den USA übereinstimmen, frage ich mich dann schon, was unser Bundesrat so viel besser macht wie mein Farbvetter in Übersee. Was zum Henker sollte nun das ganze? Wieso sitz ich hier zuhause? hää? Bin verwirrt. Hat irgend einer überhaupt einen Plan?
    ..Also ausser XiPing, der gerade die Weltwirtschaft sherrschaft versucht an sich zu reissen? ;-)
  • o.zone 30.04.2020 13:44
    Highlight Highlight Ich weiss grad nicht was mir mehr Sorgen machen soll: eine mogliche zweite Welle oder das Einknicken unserer Regierung wegen dem Druck aus der Wirtschaft. Hoffentlich kommt das gut....
  • Dr Schiwago 30.04.2020 13:39
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist dieser Schritt viel zu gewagt... der Bubdesrat soll sich nicht unter Druck setzten lassen von all ne Verbänden.
  • champedissle 30.04.2020 11:48
    Highlight Highlight Der Bundesrat hat gar keine Wahl. Will man die Wirtschaft nicht noch ganz an die Wand fahren, muss die Oeffnung jetzt passieren, sonst ist nichts mehr davon übrig. Was aber auch jedem klar sein muss, einen 2. Lockdown wird es nicht geben. Wenn die Fallzahlen ansteigen müssen wir diesmal durch, egal wie, aber ohne Lockdown. Denn noch einen Stillstand würde unsere Wirtschaft nicht verkraften. Die Lage ist jetzt schon viel ernster als bisher vermutet, man geht von bis zu 1 Million Arbeitslosen aus in der Schweiz. Ein historischer Höchststand von dem niemand redet.
  • Unicron 30.04.2020 11:43
    Highlight Highlight Mir tut Herr Berset wirklich leid...
    Er hat seinen Job vorbildlich gemacht und wurde zum Schluss von den bürgerlichen sabotiert.
    Und wenn wir dann in zwei Monaten wieder von vorn anfangen müssen, gibt man sicher ihm die Schuld daran.
    • rodolofo 30.04.2020 16:22
      Highlight Highlight Wir Linken sind ja wirklich geübt im Zweckpessimismus...
  • Rim 30.04.2020 11:06
    Highlight Highlight Um eine zweite Welle möglichst zu verhindern- ergo die Regeln einhalten - müssten m.E. in den Medien jetzt Berichte von "Genesenen" erscheinen. Da die Todesrate "gering" ist, werden viele übermütig. Der Leidensweg von der Ansteckung bis zum Tod oder eben bis zur Genesung ist zwar unterschiedlich aber besonders bei älteren Menschen soll es sich wie ein "Gang durch die Hölle" anfühlen, den man keinem wünschen würde. Heisst, man stirbt nicht "einfach" oder wird "einfach" wieder gesund. Was meint ihr?
  • rodolofo 30.04.2020 09:40
    Highlight Highlight Dass wir jetzt mehr auf den "Schwedischen Weg" setzen, hat die Vorteile, dass die Wirtschaft nicht kollabiert, dass hoffnungsvolle Signale an das "Affenhaus der Börse" gesendet werden, so dass sie sich dort beruhigen und -last but not least- dass die "Herden-Immunität" sich weiter verbreitet.
    Nachteile hat dieser "Schwedische Weg" natürlich auch.
    Wenn die Fallzahlen wieder hochschnellen, muss man halt wieder bremsen.
    Das wird jetzt eine Art "Rodeoritt" auf einem schwierigen Pferd!
    Wichtig dabei: Locker und instinktiv den Bewegung dieses wild gewordenen Gauls folgen und sich nicht versteifen!
  • Wolfman 30.04.2020 09:04
    Highlight Highlight Viel zu viel und viel zu schnell.
    Bisher hat der BR einen guten Job gemacht aber mit der gestrigen Entscheidung hat er einen rieisigen Fehler gemacht.
    Spätestens im August wird es bei uns so aussehen, wie im März in Italien.
    Und wofür das ganze??
    Der BR hätte sich an seinen ersten Fahrplan halten sollen oder glaubt hier allen ernstes einer, dass die Beizer sich um die Sicherheits-und Distanzregeln kümmern werden?
    Da heisst es dann:" Hier noch einen Tisch reinquetschen, das fällt doch nicht auf, dass es weniger als 2m sind"
    So kann man sich ja auch gleich auf die Intensivstation gewöhnen..
    • Isa Boletini 30.04.2020 10:56
      Highlight Highlight Ja weil 99 % ja in die Intensivstation verfrachtet werden. Wenn man die Dunkelziffer miteinberechnet landet nicht mal 1 % dahin. Das ist Absurd.
  • Capsaicine 30.04.2020 08:53
    Highlight Highlight Gastro und Breitensport, sind wir da wirklich glücklich? Können die Beizen mit weniger Gästen überhaupt die Kosten stemmen? Und ein Sportkurs mit 4 Teilnehmern (plus Leiter) deckt nicht mal die Gehaltskosten, von der Miete und weiteren Kosten ganz zu schweigen?
    Falls das bedeutet, Sportschulen und Gastro müssen wieder öffnen und verlieren damit sämtliche finanzielle Unterstützung wie Kurzarbeit etc, dürfte diese Entscheidung für manchen Betrieb der Todesstoss sein. Ich hoffe jetzt einfach, ich habe etwas falsch verstanden.
  • wkN 30.04.2020 08:52
    Highlight Highlight Der Bundesrat wird seit dem 31. 03.2020 vom swiss National Covid -19 Sience Task Force unterstützt. Ich denke mal die sind fähig, die Gefahr jetzt richtig einzuschätzen.
  • Moudi 30.04.2020 08:39
    Highlight Highlight Wird aber auch Zeit!
  • prestige 30.04.2020 08:30
    Highlight Highlight War nicht Herr Blunschi der, der sich die ganze Zeit beschwert hat es ginge alles zu langsam?
  • netdiver 30.04.2020 08:28
    Highlight Highlight Beim Swiss-«Entscheid» hoffe ich mal, dass das Parlament das letzte Wort noch nicht gesprochen hat. Arbeitsplätze hin oder her, dieser Entscheid ist ein Skandal! Als die Swissair vor rund 20 Jahren gegroundet wurde, fehlten der «echten» Schweizer Airline rund 100Mio., welche weder von einer Bank, noch vom Bund geleistet wurden. Mit dem Resultat, dass Lufthansa sich die «Swiss» für ein Butterbrot einverleibt hat. Und nun sollen «wir» einer Deutschen Airline unter die Arme greifen, obwohl die Swiss – als einizige Airline im Verbund – gewinnbringend war?
  • Sarkasmusdetektor 30.04.2020 08:12
    Highlight Highlight Solange ich weiter im Home Office arbeiten kann, können da draussen so viele Corona-Wellen durchziehen, wie wollen. Geht ihr mal raus und testet die Lage, ich bleibe gern zu Hause, ist sehr gemütlich hier.
  • Gawayn 30.04.2020 07:00
    Highlight Highlight Ja es ist ein Risiko
    Aber nicht weniger als die Wirtschaft weiter zu blockieren.

    Manchmal muss man den Stier bei den Hörnern packen.
    Allerdings ist es dann gleich gefährlich ihn länger zu halten, als loszulassen...

    Ich wünsche uns allen viel Glück, dass es glimpflich ausgeht.
    • Peter R. 30.04.2020 08:58
      Highlight Highlight Ja ist vielleicht ein allzu grosser Stier!
      Ich bin schon erstaunt, wie viele Lockerungen gestern auf einmal gemacht wurden. Aber die Praxis wird zeigen wie sich dieses Konzept bewährt. Ich jedenfalls werde nicht in ein Restaurant gehen bevor wieder absolute Normalität herrscht.
    • Isa Boletini 30.04.2020 10:13
      Highlight Highlight Peter viel spass. Warte noch 1 - 2 Jahre zuhause.
  • Nerd077 30.04.2020 06:58
    Highlight Highlight "Und ein Affront für alle Maturandinnen und Maturanden, die zur Prüfung antraben müssen, während ihre Gspänli im Nachbarkanton die Füsse hoch lagern dürfen." - soll ja auch Maturanden geben, die auf die Abschlussprüfung hin sich nochmals den Ar*** aufreissen und deutlich besser abschneiden als das, was sie als Vornote geholt haben. Gibt auch Leute die lieber an die Prüfung würden...
    • nur Ich 30.04.2020 08:42
      Highlight Highlight Da hast Du sicher nicht unrecht. Ich habe meine Noten mit der Maturaprüfung damals deutlich verbessert.
      Allerdings finde ich es total daneben, dass es nicht schweizweit gleich gehandhabt wird. Egal wie kantonal die Zugangsvoraussetzungen sind (hängt ja auch vom Schulsystem in den Kantonen ab), der Abschluss ist eidgenössisch und da sollte zumindest die Grundbedingung um diesen zu erhalten gleich sein.
  • SörgeliVomChristophNörgeli 30.04.2020 06:49
    Highlight Highlight "All-in" ging der Bundesrat, als er den Lockdown verhängt hat. Nun versucht er, den dadurch angerichteten Schaden zu begrenzen.
  • nevergiveup 30.04.2020 06:39
    Highlight Highlight Bundesrat und Schweizer Bevölkerung haben bislang einen exzellenten Job gemacht - dies beweisen die stabil rückläufigen Fallzahlen (gestern wieder deutlich unter 100) und die stark gesunkenen Todesfälle. Das macht Mut - und den sollte man jetzt wirklich haben! Sich freuen an den Lockerungen und daran teilnehmen - unter Einhaltung von Abstand und Hygiene. Nicht alles immer gleich negativ sehen und schon wieder eine zweite Welle heraufbeschwören! Gezielt die Lockerungen weiterführen, Gesellschaft und Wirtschaft ankurbeln, statt dann jahrelang zu jammern, wenn es wirklich enger wird!
    • rodolofo 30.04.2020 09:52
      Highlight Highlight Aber bitte nicht die "Dreckschleuder-Wirtschaft" ankurbeln!
      Die Corona-Bremse könnte ein Ausgangspunkt dafür sein, JETZT den wegen der sich verschärfenden Klima-Katastrophe eh nötigen Strukturwandel anzugehen und zu vollziehen!
      Doch die zahlreichen nationalen Rettungsschirme für Airlines und der Angriff der deutschen Bundesnetzagentur auf die BürgerInnen-Energiewende verdeutlichen, dass jetzt DAS GEGENTEIL versucht wird:
      Die alten Kräfte versuchen eine "Flucht nach vorn":
      Play Icon

      (Anderes Beispiel:
      Die VR China annektiert das Südchinesische Meer.)
  • Unicron 30.04.2020 06:27
    Highlight Highlight Meine Freundin arbeitet im Gastrobereich und sie ist gar nicht glücklich über den Entscheid. Sie wird jetzt quasi an die Front geschickt, bevor man sich heran getastet hat.
  • Jonaman 30.04.2020 01:46
    Highlight Highlight "Man kann im Pokerslang sogar feststellen, dass der Bundesrat all-in geht."
    Schon mal Poker gespielt? All-In heisst man gibt alles, was in diesem Fall schlicht falsch ist. Auch weiterhin wird es Einschränkungen geben und Grossanlässe sind weiterhin nicht erlaubt. Also alles andere als "All-In".
  • Robsi60 30.04.2020 01:24
    Highlight Highlight Da kann ich wenigstens am 13. Mai zu meinem runden Geburtstag in eine Beiz um ihn zu feiern mit sehr guter Ausssicht dass es mein letzter sein wird. Ich wusste immer, dass die Wirtschaft über Leichen geht. Spiele ich nun das dumme Spiel mit, oder nicht? Es liegt an mir, wie immer, da auf die Politik kein Verlass ist - auch wie immer. Same proceduere as every year, Robert. Happy Birthday!
    • Isa Boletini 30.04.2020 10:10
      Highlight Highlight Ja sicher. Alle werden an Corona sterben. Ist so brandgefährlich. 0.37 % Mortalitätsrate. Gehen sie ja nie wieder raus!
    • Robsi60 30.04.2020 10:36
      Highlight Highlight Wenn Sie zu den 0.37% gehören, dann denken Sie anders. Sind Sie froh sind Sie gesund. Ich beabsichtige es auch zu bleiben und pfeiffe auf meinen Geburtstag und die Beizen und den Rest. Mir langt meine Lungenkrankheit.
    • Isa Boletini 30.04.2020 11:21
      Highlight Highlight Ja dann bleiben sie! Ich riskiere es, denn ich weiss, dass 100 % der Toten laut Püschel (Pathologe) schwere Vorerkrankungen hatten, die binnen Tagen oder Monaten zum Tod geführt hätten. Und wenn ich so eine Krankheit habe, dann geniesse ich lieber meine letzten Monate in Freiheit als in Quarantäne ohne Freunde und Familie. Und das waren keine leichte Vorerkrankungen! Die Todesrate laut Stanford University (Eliteuni) ist sogar 0.1 - 0.2.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meierli 30.04.2020 00:59
    Highlight Highlight Zurück auf Start. Hoffentlich wird es nach dem zweiten Lockdown Ende Juni - Mitte Juli endlich besser.
  • Isa Boletini 29.04.2020 23:45
    Highlight Highlight Der Bundesrat hat wohl endlich verstanden, dass die Massnahmen zu hart waren. Die, die sagen:"Wir hätten noch warten müssen.". Wie lange denn? Jeden einzelnen Fall zu tracken ist nicht möglich. Krankenhauskapazitäten sind genug vorhanden und wir waren nie am Limit. Und viele hier übertreiben masslos die Lage. 0.37 % (sogar darunter sicher 0.1 - 0.2) Todesrate ist ein Witz. Solche Panikmacher würden sicher bei jeder Grippewelle einen Aufstand machen, wenn täglich News von Grippentoten und Infiziertenanzahl kommt. Gut gemacht Bundesrat. Ab 8. Juni noch Versammlungen erlauben und fertig ist.
    • Wolfman 30.04.2020 09:08
      Highlight Highlight Todesrate in der CH aktuell bei knapp 6%!!!
    • bbelser 30.04.2020 09:50
      Highlight Highlight Wer es nötig hat, Todesraten als Witz zu bezeichnen, disqualifiziert sich als ernstzunehmender Diskussionspartner.
    • Isa Boletini 30.04.2020 10:54
      Highlight Highlight Wolfmann. Wissen sie was eine Dunkelziffer ist? Wissen sie das 85 - 90% der Fälle mild verlaufen und diese Menschen garnicht getestet wurden? Überleg bitte doch, bevor du mit dumme Zahlen hantierst, die nicht die Realität wiederspiegeln.

      0.37 (0.1 - 0.2) % ist ein Witz. Kannst jetzt eine Moralrede schwingen, aber dann möchte ich von dir, dass du jede Grippesaison zuhause bleibst. 0.1 - 0.2 % sterben ja auch daran. Oder ist das jetzt was anderes?

      Es ging von Anfang an darum, dass man die Krankenhäuser nicht überlastet. Und nicht um: 1 - 5 Jahre zuhause zu bleiben wegen 0.2 % Tote.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meiniger 29.04.2020 23:30
    Highlight Highlight Lieber Blunschi und alle anderen:
    Vor über einem Monat als alles anfing, wurde dem BR vertraut, da dieser ja Experten an seiner Seite hat.
    Jetzt, wo gelockert wird, vertraut man Ihm nicht mehr?
    Ich war immer kritisch bezüglich gewisser Massnahmen, jedoch jetzt kritisieren ist natürlich einfacher.
    • db13 30.04.2020 10:49
      Highlight Highlight Wenns langsam geht, soll es schneller gehen. Und wenns schnell geht, hätte man es lieber langsamer.

      Alles kleine Hansdampfs im Schneckenloch...
  • salamikoenig 29.04.2020 23:13
    Highlight Highlight Der einzige Skandal wäre, wenn der BR der SWISS Auflagen gemacht hätte. Es wäre absolut unverantwortlich und unfair, wenn der SWISS auflagen für kredite gemacht werden während die ganze schweizer Industrie munter wie gewohnt weiter machen kann. Ja die SWISS hat 1,2 Milliarden Reingewinn erwirtschaftet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Monate des Stillstands nicht doch zu einem Konkurs führen können. Relativiert man ein mal die Zahlen, so hat die Luftfahrt einen Anteil von 2% am weltweiten CO2 ausstoss, verglichen mit 18% im Strassenverkehr. Da sollten Transportunternehmen auch belangt werden.
  • Gsnosn. 29.04.2020 23:12
    Highlight Highlight Die eine Aussage von Koch oder egal von wem, macht Sinn. Wir d.h. das Volk weiss wie umgehen, Hygiene, Abstand, selbst Quarantäne etc. das alles hatten wir vorher nicht. Mit dem neuen Wissen können wir relativ normal weiter leben.
    • Wolfman 30.04.2020 09:10
      Highlight Highlight Ja, man hat am 27.4. vor den Baumärkten gesehen, wie das Volk damit umzugehen weiss. Ein Auflauf als ob wie schon seit Monaten nicht mehr aus dem Haus gekonnt hätten.
    • Gsnosn. 30.04.2020 15:19
      Highlight Highlight @Wolfman: Abstand eingehalten, nicht zu viele Menschen im Laden also hats gewirkt
  • J-ME 29.04.2020 23:03
    Highlight Highlight Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber wie sagt man so schön: "Hochmut kommt vor dem Fall"
  • Mark Schindler 29.04.2020 23:02
    Highlight Highlight „ Wahrscheinlicher ist ein massiver Druck aus der Wirtschaft insbesondere auf die bürgerlichen Bundesräte.“

    Wer immer da gedrückt hat, argumentiert geschickt mit der Not jener, die der Lockdown hart trifft, um die Rädchen wieder zum Laufen und die Kässeli zum Sprudeln zu bringen. Mir tut grad Herr Berset chli Leid, sich so einer geballten Ladung zurück-zum-„Normalen“-Kräften gegenüber zu stehen. Und der Swiss-Entscheid zeigt auch, dass noch wenig darüber nachgedacht wird, zu was vom „Normalen“ es auch wert ist, zurückzukehren.
  • poety 29.04.2020 22:56
    Highlight Highlight Ich weiss nicht recht. Wirkt auf mich alles doch recht sehr widersprüchlich. Wie kommt Koch eigentlich auf diese Sicherheit betreffend Kinder, wenn man das mit den Aussagen von Experten wie Drosten vergleicht?

    Die Öffnungen gehen nun schon sehr rassig. Wo bleibt da das Schrittweise? Wenn ich jetzt schon verwundert bin, wie wenig mehr sich die Leute bzgl. Abstand etc. achten, wie soll das in den nächsten Wochen werden.
    Also ich befürchte schon eine starke Erhöhung von Infektionszahlen in 2-3 Wochen. Auch, was ich so von KollegInnen aus dem Medizinbereich höre, lässt nix positives erwarten.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 29.04.2020 22:48
    Highlight Highlight "Darüber wundert sich nicht nur der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP)."

    Hätte nicht gedacht, dass ich mich eines Tages mit einem SVPler über dasselbe wundere. Sachen gibt's...
  • Ich-meins-doch-nicht-so 29.04.2020 22:48
    Highlight Highlight Bitte rasch erklären: Am 11. Mai haben wir eine Durchseuchung von max 5-6% . Vor dem Lockdown waren es wohl gegen 2%. Das ist nun soweit ich sehe der einzige Unterschied. Was nochmals rechtfertigt nun den Entscheid des BR? Wenn das Virus nicht plötzlich, eingeschüchtert vom tapferen Willen der homeshoppenden Eidgenossen entschieden hat unser Land in Ruhe zu lassen, stehen wir doch so am genau gleich Punkt wie vor 5 Wochen.
    • Wolfman 30.04.2020 09:11
      Highlight Highlight Wahrscheinlich sogar noch schlechter...
  • michu 29.04.2020 22:45
    Highlight Highlight Wenn ich sehe, wie sich viele in den Läden und insbesondere in der Stadt zunehmend um die Abstandsregeln foutieren, bin ich sehr pessimistisch, dass es nicht zu einer zweiten Infektionswelle kommt. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
    • nur Ich 30.04.2020 08:52
      Highlight Highlight Ich fand es immer sehr positiv wie gut sich die Leute beim Einkaufen verhalten haben. Bis zu dem Tag, an dem die Lockerungen angekündigt worden sind. Seither lassen immer mehr jede Vorsicht weg. Und jetzt wo praktisch alles wieder öffnet, wird das sicher nicht wieder besser. Bin daher auch sehr pessimistisch.
  • Phrosch 29.04.2020 22:41
    Highlight Highlight Alle haben wochenlang kritisiert und gefordert, und jetzt kommt der Bundesrat einem Teil der Forderungen nach, und es ist auch nicht recht.
    Ich bin ganz der Meinung, dass es grad richtig gefährlich wird. Aber die ganzen Medien, watson inklusive, konnten nicht genug kritisieren, was alles zu langsam geht und berichten, wer alles was fordert. Und die Kritik wäre weitergegangen, hätte der BR jetzt abgewartet, was die Folgen der ersten Lockerung wären. In zwei Wochen werden wir es wissen. Hoffentlich müssen wir dann nicht zurückkrebsen.
  • Cremetörtchen 29.04.2020 22:38
    Highlight Highlight Bei uns in Basel, werden wir die Abstandsregeln während der Rushhour schlicht nicht einhalten können. Der morgendliche Weg, durch den Bahnhof zur Arbeit, gleicht einem grausamen Kampf durch ein Nadelöhr.

    Oder anders ausgedrückt, es ist die Erniedrigung des Tages. Ich komme mir dann immer vor wie John Preston aus dem Film Equilibrium, als er durch die Metro geht. Ein Meer von Sklaven im Gleichschritt. Ich bin bloss ein Zahnrad. Ich kann nur darauf hoffen, dass das Schicksal mich und die Meinigen weiter drehen lässt.

    https://tageswoche.ch/wp-content/uploads/2011/12/imagescms-image-000016992.jpg
    • Booboo 30.04.2020 09:51
      Highlight Highlight Schon mal was von Maskentragen gehört???
  • GoldjungeKrater 29.04.2020 22:34
    Highlight Highlight Es freut mich sehr, dass anscheinend neu die Vernunft wieder eingekehrt ist im Bundesrat. An den Lockdown-Euphorikern Sommaruga/Berset wird es kaum liegen... Ihr Traumleben scheint gerade zu Ende zu gehen.. 😢 Sie tun mir irgendwie leid..
    • Gar Ma Nar Nar 30.04.2020 10:51
      Highlight Highlight Ja genau, Berset und Sommaruga sind alleine Schuld. In deiner Welt ist demnach 2 eine grössere Zahl als 5...

      Soweit's mir ist besteht der BR aus sieben Mitgliedern, wovon 5 nicht Sommaruga und Berset sind.
    • Ritiker K. 30.04.2020 11:43
      Highlight Highlight Unser Trophäen-Blitzesammler im Vollrausch.
  • Octavius 29.04.2020 22:24
    Highlight Highlight Vorher konnten sich die Leute an eine Regel nicht halten, nämlich bleibt zu Hause. Jetzt sind es mehr Regeln zu beachten. Wir appellieren an die Vernunft der Leute. Das wird keine 2. Welle, das wird ein Tsunami, als ob Menschen je alle vernünftig sind.
    • Wolfman 30.04.2020 09:13
      Highlight Highlight Ja, ein gewaltiger Tsunami wird das und der wird die Wirtschaft dann vollends kaputt machen. Denn wenn es dann hier aussieht wie im März in Italien, dann machen die anderen Länder um uns, die Grenzen komplett dicht und mit WEM dann die Wirtschaft dann noch handeln will, das frag ich mich dann.
      Aber hey...Hauptsache man kann in die Beiz
  • ghawdex 29.04.2020 22:24
    Highlight Highlight Was wären den "ökologischen Auflagen" die da alle so laut vordern?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 29.04.2020 22:52
      Highlight Highlight Zum Beispiel eine Flugkilometersteuer. Pro Flugkilometer so für den Anfang mal CHF 1.75. Ein Flug über 1000km ergibt dann 1750 Franken Steuern zzgl. die anfallenden Flugkosten der Airline.
    • PC Principal 29.04.2020 23:05
      Highlight Highlight Flugzeuge sollen nur noch elektrisch fliegen und mit Erdwärme geheizt werden
    • Urs457 29.04.2020 23:19
      Highlight Highlight Z.B. dass die Airlines nicht weiterhin steuerbefreit Kerosen tanken können und dass sie eine Co2-Abgabe entrichten müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SBP 29.04.2020 22:20
    Highlight Highlight Ich bin der erste der den BR und Co. In diesen schwierigen Zeiten verteidigt, aber bei Parmelin... Sorry, ich kann nicht anders: Der ist unter aller Kanone! 🤯
    • ThePower 29.04.2020 23:18
      Highlight Highlight Ich würde sagen, klar der schwächste Bundesrat. Und was ist das Intressante: Selbst der schwächste BR wirkt verglichen mit Trump wie ein Genie. Hoffentlich bleibt das so🙏
    • Robba 30.04.2020 01:20
      Highlight Highlight Verglichen mit Trump ist jeder ein Genie.
      Aber er passt in das parasitäre Amerika.
  • Faktenchecker 29.04.2020 22:04
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    • Heidi Weston 30.04.2020 06:41
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    • Mimimi_und_wow 30.04.2020 07:16
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  • Bravo 29.04.2020 22:03
    Highlight Highlight Hoppla jetzts gehts aber rassig! Sind das die selben Kräfte im BR, welche am Anfang mit der Grenzschliessung zu Italien zugewartet hatten und die Direktzüge fuhren liessen?
  • Locolocito41 29.04.2020 22:01
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  • Widmer 29.04.2020 21:56
    Highlight Highlight Ich sehe das weniger kritisch. Vielmehr bin ich überzeugt, dass der Bundesrat Vertrauen in die Bevölkerung hat und ihr zutraut, dass sie sich in der erweiterten Öffnung richtig verhält. So gross ist der jetzige Öffnungsschritt auch nicht. Meines Erachtens hätte den Restaurants schon zu Beginn der Pandemie mit den jetzigen Auflagen eröffnen können. Zudem war von Anfang widersprüchlich, dass sich in der Migros 200 Leute aufhalten durften, während in Spezialgeschäften nicht einmal drei Personen bedienen durfte.
    • Mimimi_und_wow 30.04.2020 07:25
      Highlight Highlight Bei meiner Arbeit habe ich täglich mit Tessinern zu tun. Deren Not und Realität ist eine andere als hier in der Deutschschweiz. Wenn man sieht, was da abging/abgeht, wäre es blauäugig gewesen, wenn der BR nicht so massive Massnahmen ergriffen hätte.
      Wenn man Kranke und Tote verhindern kann, dann ist das doch wünschenswert, finde ich. Und wenn es bei uns nicht solche Ausmasse angenommen hatte wie im TI od. GE, ist das doch ein Zeichen, dass die Massnahmen richtig waren.
  • Baumi72 29.04.2020 21:52
    Highlight Highlight Bravo Bundesrat. Ich gratuliere zu diesem Entscheid!

    • Robba 30.04.2020 01:37
      Highlight Highlight Die Politiker in Deutschland wurden mit dem Leben bedroht.
  • Thomas G. 29.04.2020 21:52
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    • Kruk 29.04.2020 22:37
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    • Eidg. dipl. Tütenbauer 29.04.2020 23:02
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    • pali2 30.04.2020 05:29
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  • Raembe 29.04.2020 21:52
    Highlight Highlight Warten wir mal ab, die Lockerungen werden sicher sofort gestoppt wenn die Fallzahlen schnell und stark steigen. Irgendwann muss ne Öffnung kommen, ob diese zu früh kam wird man erst im Nachhinein wissen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 29.04.2020 23:13
      Highlight Highlight Kann man ja mal rechnen: Ansteckung diese Woche, so +-10 Tage Inkubation. Zum Arzt etwa nach einer Woche, wenns schlimm ist - so zwischen dem 15. und dem 20. Mai sollten wir prüfen können, ob die Lockerungen seit dieser Woche funktionieren oder eben nicht.
  • PABT 29.04.2020 21:43
    Highlight Highlight Also erstens werden sicher 50% der Gäste zu beginne sowieso ausbleiben. Weil a) viele sich vor einem erhöhten Risiko fürchten, und b) noch Tausende im Home Office Werkeln und der Lunch auswärts so obsolet ist. Zweitens wenn sich alle an die Hygienevorschriften halten- auch die Low Risks- dann müsste es ja eigentlich klappen. Wirte, Barbetreiber etc müssen halt strikt sein, eg gleich Polizei rufen wenn sich jemand nicht daran hält. Zur Swiss: Absoluter Skandal!!! Beweist wieder mal was für nen Bananenstaat wir haben, null Rückgrat in der Regierung gegenüber dem Kapital. Pathetic!
    • Capsaicine 30.04.2020 08:56
      Highlight Highlight Ob das mit 50% für die Gastrobetriebe überhaupt stemmbar ist? Betriebskosten sind ja trotzdem hoch...
  • Peer 29.04.2020 21:42
    Highlight Highlight Endlich etwas vorwärts ... Schweden zeigt schon lange, dass der ganze Alibi-Lockdown sinnfrei ist. Wer um sein Leben fürchtet (oder leider an einer Vorerkrankung leidet), darf ja zu Hause bleiben, es hindert ihn niemand daran.
    Michael Jackson hat übrigens schon vor 10 Jahren stets eine Maske getragen, weil unsere Welt voller Viren und Bakterien ist, offensichtlich war er seiner Zeit voraus, leider hat es ihm aber trotzdem nicht geholfen.
    • DRS 29.04.2020 22:58
      Highlight Highlight Jackson war vor 10 Jahren bereits tot...
    • Vintage 30.04.2020 08:43
      Highlight Highlight Herrlich die Meinungsfreiheit, ich liebe sie, man kann sich die Wahrheit einfach so zusammenkleistern wie es einem gerade passt.
      Wir Deppen, hätten alle auf Michael Jackson hören sollen.
  • Frankygoes 29.04.2020 21:39
    Highlight Highlight Es gibt wahrscheinlich den richtigen Weg nicht und wir sind immer super darin, zu sagen "ich hab's doch immer gesagt!". Alle Staaten sind mit ihren Lösungen im Minenfeld. Das ist leider so, wenn die Krankheit so unbekannt ist.. Wir brauchen schnelle Reaktionen, Daten, gute Wissenschaftler, etwas Glück und weiterhin Disziplin (der wohl schwierigste Part).
  • WHYNOT 29.04.2020 21:24
    Highlight Highlight Riskiert viel, ach ne, alles andere wäre Selbstmord für Wirtschaft, Gesellschaft und selbst Gesundheit
  • De-Saint-Ex 29.04.2020 21:19
    Highlight Highlight War zu erwarten... viel zu gross der Druck von „der“ Wirtschaft... da zählen Bedenken von Wissenschaftlern dann halt zu wenig, die z.B. auf San Francisco und die Party nach der ersten Welle der spanischen Grippe, die dann die 2. Welle (weitaus tödlicher als die 1.) auslöste, hinweisen. Nun, hoffen wir, dass es nicht dazu kommt, denn ansonsten kommt uns diese (abgesehen von tausenden von Toten) um ein Vielfaches teurer als die 1. Welle.

    Mal schauen ob das Virus auf diesen Bluff eingeht, um bei der Pokersprache zu bleiben
    • Eiswalzer 29.04.2020 22:14
      Highlight Highlight Aha, die einen Wissenschaftler sind die Besitzer des Heiligen Grals, andere Experten sind Egoisten oder Ahnungslose. Ich habe praktisch kein Land gehört, welches als Ziel eine Ausradierung des Virus verfolgt. Auch die meisten Virologen sprechen davon, dass das Virus bleiben wird. Die Strategie ist meist Verlangsamung der Welle. Das ist mehr als gut gelungen. Notstandsgesetze bei solch einem Virus sind SICHER NICHT dazu gedacht, bis zu 2 Jahre inkraft zu bleiben. Wir können nicht jeden Menschen vor dem Tod schützen. Das machen wir bei KEINER anderen Infektion. Massnahmen müssen ausgewogen sein
    • De-Saint-Ex 30.04.2020 08:51
      Highlight Highlight „bis zu 2 Jahre “.... Hauptsache schön polemisch.

      Wir werden sehen.
    • Eiswalzer 30.04.2020 09:31
      Highlight Highlight De-Saint-Ex:
      Polemik? Diverse Leute gerade auch hier in den Kommentaren fordern immer lauter, dass wir nicht zur Normalität zurückkehren können vor dem Impfstoff. Das IST realistischerweise kaum vor Ende 2021... Und all jene, die strikte Massnahmen fordern bis das Virus komplett unter Kontrolle ist, haben aber keinerlei Plan wie das gehen soll und wie die Folgen aussehen...
  • Hanuta 29.04.2020 21:18
    Highlight Highlight Das schwedische Modell, wohin die Schweiz gerade am Umlenken ist, wurde heute vom Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation Mike Ryan als "mögliches Zukunftsmodell" für den Umgang mit dem Coronavirus genannt. (Quelle: aftonbladet.se) Von dem her erklärt sich meiner Meinung auch der Kurswechsel des BR, weil man einfach gemerkt hat, dass die Lockdownstrategie über längere Zeit nicht machbar ist, mehr schadet als nützt und die Schweizer wie die Schweden auch bei höheren Fallzahlen keinen Zusammenbruch des Gesundheitswesens haben werden.
  • Blickwinkel 29.04.2020 21:09
    Highlight Highlight Schon interessant zu sehen wie Journalismus funktioniert. Wenn etwas beschlossen wird ist es zu ängstlich, dann wirds doch weniger streng und es heisst, wenn das nur gut geht... Wir alle wollen eine Lockerung, gehen wir danach massvoll und mit Verantwortung um, dann haben Alle gewonnen.
    • Nikl 29.04.2020 22:58
      Highlight Highlight wenn das Wörtchen wenn nicht wär...
    • Robba 30.04.2020 01:53
      Highlight Highlight Am gefährlichsten verhalten sich die Teenager.
      Die haben vielleicht keinerlei Motivation mehr und wollen Party machen.
      Und die Alten, da sie eh keinen Bock mehr haben.
      Beide Gruppen kommen mir auf der Strasse viel zu nahe.
      Verantwortung kann und will nicht Jeder.
  • Lowend 29.04.2020 21:04
    Highlight Highlight Jetzt opfern die Bürgerlichen halt einfach ein paar Alte und Kranke, um die Götter des Marktes zu beruhigen und dann wird alles wieder gut, wenn mal der Rubel wieder rollt.

    Werden diese Lockerungsturbos dann aber auch die Verantwortung übernehmen, wenn es schiefgehen wird? Ich vermute eher nicht.
    • GoldjungeKrater 29.04.2020 22:41
      Highlight Highlight Werden diese Lockdown-Euphoriker dann aber auch die Verantwortung übernehmen, wenn es schiefgehen wird? Ich vermute eher nicht.
    • Robba 30.04.2020 01:57
      Highlight Highlight Es geht um die Zukunft der Kinder.
      Ich bin selber 53 und habe kein Problem damit zu sterben.
      Zumal ich nicht beamtet bin, es also gerade jetzt wirtschaftlich beschissen aussieht.
      Aber auch die Kinder sterben an Covid.
    • pali2 30.04.2020 05:41
      Highlight Highlight Werden die ganzen von der Angst getriebenen Menschen die Verantwortung übernehmen, wenn unsere Wirtschaft dieses Jahr um mind. 7% nachlässt (noch optimistisch geschätzt), dadurch unzählige Arbeitslose fordert, neue Staatsschulden bringt (=weniger Handlungsfähigkeit in Zukunft), Junge ab Studium oder Lehre es schwieriger haben werden Fuss im Arbeitsmarkt zu fassen und und und?
      Es gibt nicht Wirtschaft vs. Menschenleben. Die Wirtschaft sind wir alle. Und mich lässt das Gefühl nicht los, dass die folgende Wirtschaftskrise und Schulden etc. vor allem die Jungen treffen wird. Probleme abschieben.
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  • el perro 29.04.2020 21:03
    Highlight Highlight Naja, der Bundesrat wurde für die Massnahmen von allen Seiten kritisiert, beschimpft und auch bedroht. Nun, ich habe auch meine Kritik geäussert, aber in die andere Richtung. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der BR mit den Massnahmen zu lange gewartet hat. Jetzt lockert der BR die Massnahmen schneller als ursprünglich geplant und jetzt machen sich die Leute Sorgen, weil die Massnahmen gelockert werden.
    Tja, wir werden sehen, wie sich die Zahlen entwickeln.
    Auch weil jetzt alle mit Symptomen getestet werden, gehe ich von steigenden Zahlen aus; selbstverständlich auch mehr Ansteckungen.
  • Noblesse 29.04.2020 20:56
    Highlight Highlight FDP und SVP spielen ja halt ihr Doppelspielchen schon lange! Geld gegen Tote. Die Rechnung wird uns das Virus servieren. Oder wir haben Glück! Ich hoff es, aber traue der Sache auch nicht! Lauter halbpatzige Ansagen aus Bern!
    • derWolf 29.04.2020 22:52
      Highlight Highlight Gute Strategie! Wenn eine 2. Welle kommt ist die SVP Schuld, wenn nicht hatten wir halt einfach Glück. Da sind die nächsten Posts schon fast geschrieben, nicht? 😉 Zum Thema: es ist ein heisser Tanz, aber nicht alle Geschäftsinhaber sind bürgerlich. Der Druck kam von allen Seiten.
  • Rethinking 29.04.2020 20:54
    Highlight Highlight Ich bin gespannt wie lange die 2. Welle auf sich warten lässt...
    • Faktenchecker 30.04.2020 00:06
      Highlight Highlight Die kommt wenn Biden Präsident wird.
    • Robba 30.04.2020 01:58
      Highlight Highlight Sie ist schon da, in Japan.
  • Maria R. 29.04.2020 20:36
    Highlight Highlight Gott sei Dank, habe ich einen krisensicheren Job. Ich bemerke nur in der Freizeit, dass sich etwas ereignet hat. Ich vermisse den Zoo und das Theater. Bars habe ich seit Jahren nicht mehr besucht.
  • HugoBalls 29.04.2020 20:30
    Highlight Highlight Was kann denn an den einfachen Hygieneregeln so schwierig sein? Wenn sich alle daran halten, wird es auch nach dem 11. Mai kein böses Erwachen geben.
    • Spellbinder 29.04.2020 20:52
      Highlight Highlight Sobald leute im alltagsmodus oder auf etwas konzentriert sind, scheint das erstaunlich schwer.
      Ebenso wenn zu viele leute an einem ort zusammenkommen.
      Vielleicht versuchen es einige dann anfangs noch, aber irgendwann geben alle resigniert auf und alles geht die gewohntem bahnen.
    • el perro 29.04.2020 21:08
      Highlight Highlight Genau da drin ligt das Problem. Es wird nie von allen gemacht. Das haben wir ja auch bei den Ausgangsbeschränkungen gesehen.
    • HugoBalls 29.04.2020 22:14
      Highlight Highlight So lange sich die Mehrheit daran hält wie bisher, sehe ich es positiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SophieB 29.04.2020 20:28
    Highlight Highlight See you on the second wave! 🌊🤘 Und hamstert genügend 🧻! 😆
    • Entenmann 29.04.2020 21:09
      Highlight Highlight Ihr Englisch ist beeindruckend...
    • SophieB 29.04.2020 21:44
      Highlight Highlight Gracias señor Entenmann.
  • Calvin Whatison 29.04.2020 20:26
    Highlight Highlight Wunderbar wie der Bundesrat heute wieder agiert hat. Weitere Lockerungen werden kommen, und wir als Gesellschaft können uns beweisen.

    Sollte es nämlich zu einer weiteren Welle kommen, verserbeln es wir als Volk und nicht der Bundesrat.

    Danke den Bundesräten/innen für das Vertrauen, welches Sie in uns haben.
    • el perro 29.04.2020 21:10
      Highlight Highlight Nun, genau die, die den Bundesrat für die Massnahmen kritisiert haben, werden dem BR vorwerfen, er habe die Massnahmen zu schnell gelockert, sollte es zu einer zweiten Welle kommen.
    • buddelflink 29.04.2020 21:11
      Highlight Highlight Es wäre mir allemal lieber, der BR hätte nicht die Gelegenheit dazu gegeben, dass es das Volk versiebt als dass wir es hinterher nur uns selbst vorzuwerfen haben.
    • De-Saint-Ex 29.04.2020 21:44
      Highlight Highlight Na ja, falls wir es versemmeln fragt sich halt, wieviele sich daran erinnern werden, dass wir es eben als Volk versemmelt haben und niemand anders schuld daran ist... das kennt man aus der Geschichte aber ganz anders.... aber lassen wir uns überraschen.
      Das traurigste an der der ganzen Sache wird wohl eh sein, dass sollte es gut gehen, noch viel mehr meckern werden, man habe es mit dem Lockdown übertrieben, anstatt dankbar zu sein. Aber so funktioniert Mensch... leider.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhat 29.04.2020 20:20
    Highlight Highlight "Nicht nur ein Affront, sondern geradezu ein Skandal ist der «Rettungskredit» für die Airlines Swiss und Edelweiss. Das betrifft nicht nur die fehlenden ökologischen Auflagen, über die Aktivisten und Umweltorganisationen zu Recht wütend sind. Es stellt sich die Frage, weshalb die vermeintlich kerngesunde Swiss beim Staat um Hilfe bettelte, bevor der totale Lockdown in Kraft gesetzt wurde."

    Hier bin ich 100% mit dir einverstanden.
    • dan2016 30.04.2020 00:03
      Highlight Highlight Der Aktienkurs der Lufthansa stieg während der Pressekonferenz des BR in 20 Min um 6%..... eigentlich könnten wir die Aktienbesitzer von Lufthansa, Tagigruppe, NZZ direkt mit Steuermitteln alimentieren, ginge schneller und wäre ehrlicher.
    • nevergiveup 30.04.2020 06:52
      Highlight Highlight Der Staat hat seinerzeit bei der Swissair kläglich versagt - darum sind die getroffenen jetzigen Massnahmen richtig und angemessen. Unverständlich wie sich gewisse Kreise der Bevölkerung der kleinen Schweiz gegen unsere Airline und damit an die Anbindung an die Welt und das Funktionieren von Import/Export stemmen. Dafür dann wieder WC-Papier und China-Nudeln bunkern!
    • dan2016 30.04.2020 13:45
      Highlight Highlight @nevergiveup. Es gibt die Flughäfen Basel, Genf, welche +- ohne Bundeshilfe an die Welt angebunden sind. Übrigens, schon vor 20 Jahren.
      Es bleibt das Geheimnis der Schweiz warum der Flughafen Zürich permanent Geld für die Verbindung braucht (ach ja, Lugano, Sion, Bern müssten vermutlich auch soviel jammern, damit man ihnen alle paar Jahre eine Airline finanziert).
  • Juliet Bravo 29.04.2020 20:19
    Highlight Highlight 10 Flieger der A320Neo-Klasse kosten schon ca. 1 Milliarde (Listenpreis). Dies nur zur Illustration.
    Die Swiss hat in den letzten 5 Jahren:
    - 12 B777 gekauft
    - 29 A220/21 (CSeries)
    - 2020-23 vorgesehen: 27 A320/21Neo zu beschaffen (verschoben)

    Da bleibt dann von den satten Gewinnen plötzlich nicht mehr soo extrem viel übrig, da ein grosser Teil investiert wurde. In Flugzeuge, die etwa 20% weniger Sprit pro Pax verbrennen als ihre Vorgänger.
    • peeti 29.04.2020 22:14
      Highlight Highlight Wie lange fliegen solche Flieger? Bei +500 Millionen Gewinn/Jahr sollten die Abschreibungen der Flieger in diesem Krisenjahr wohl ein einfaches sein.
    • ghawdex 29.04.2020 22:19
      Highlight Highlight Neuinvestitionen in Flugzeugen ist doch nicht mehr nötig. Ab nächstem Sommer werden alle ja nur noch per Nachtzug verreisen.
  • sowhat 29.04.2020 20:14
    Highlight Highlight bei Gastro "Bedingung ist einzig, dass die Gäste sitzen (keine Stehapéros an der Bar), dafür sind vier Personen pro Tisch erlaubt. Hinzu kommen nicht näher definierte Schutzkonzepte."
    Das trifft schlicht nicht zu: es soll auch der Abstand zwischen den Tischen auf 2 Metern gewahrt werden, oder es sollen Abschrankungen montiert sein.
    das ist mehr als "nicht näher definiert".
    Wie viele Restaurants der normalen Preislage kennst du, die das so ohne Weiteres umsetzen können, ohne die Gästeanzahl auf die Hälfte zu reduzieren?
    • MaskedGaijin 29.04.2020 21:11
      Highlight Highlight Wie soll das bei Bars oder kleinen Beizen funktionieren? Da lässt du dein Lokal lieber geschlossen.
    • sowhat 29.04.2020 22:29
      Highlight Highlight Richtig MaskedGaijn, genau richtig
    • Vintage 30.04.2020 09:00
      Highlight Highlight Auch bei grossen Restauarnts. Die Brasserie Lipp in Zürich zum Beispiel. Da stehen die Tische im Abstand von einem halben Meter. Also fallen dann ca. 60-75% der Tische weg, wegen der zwei Meter Regel. Ich könnte etliche Beispiele bringen.
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  • Mrum 29.04.2020 20:14
    Highlight Highlight Jetzt kommt eben der Tanz.
    Wenn man später wieder restriktiver sein muss, so what?
    Man wird eine Zunahme der Fallzahlen früh erkennen und reagieren können bevor die Spitäler überlastet sind (dass das geht wurde ja bewiesen, damals mit wesentlich weniger Erfahrung).
    Klar, das ist anstrengend, mühsam und schlecht für die Planungssicherheit. Aber allemal besser als mit Kurzarbeit rumsitzen.
    • buddelflink 29.04.2020 21:07
      Highlight Highlight @Mrum, als ob Planungssicherheit nicht wichtig wäre. Was werde ich wohl investieren, konsumieren, an Personal einstellen, wenn die Situation so unsicher ist?
      Nein, aus Sicht der Wirtschaft wäre es besser, ohne das Virus zu leben und dafür 4 Wochen drastische Einschränkungen hinzunehmen. Darauf kann man sich und Andere vorbereiten.
    • gulf 29.04.2020 21:30
      Highlight Highlight @ Mrum:
      Du fragst " so what "?
      kann ich Dir sagen. Mehr Fallzahlen = mehr Tote, die vermeidbar wären.
      Die Beizelobby schiesst sich mittelfristig selbst ins Bein.
    • Mrum 30.04.2020 07:42
      Highlight Highlight @ buddelflink
      Klar ist Planungssicherheit wichtig. Aber man kann jetzt halt nicht alles haben.
      Man wird auch nach "4 Wochen drastischen Einschränkungen" sicher nicht "ohne das Virus leben" können wie du schreibst...
      Hätte ich natürlich auch gerne, geht aber nicht so.
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  • Gigi,Gigi 29.04.2020 20:10
    Highlight Highlight Mal ein grosses Lob an die Kommentatoren hier. Das alles ist tatsächlich zu befürchten. Wobei, klüger sind wir erst im Nachhinein. Aber wenn es gälte eine grosse zweite Welle loszutreten, dann, ja dann hat der Bundesrat heute alles richtig gemacht. Hoffen wirˋs nicht.
    • Gigi,Gigi 29.04.2020 21:38
      Highlight Highlight Die Blitzer hoffen also, dass es schlimmer wird?
  • sowhat 29.04.2020 20:09
    Highlight Highlight Meister Blunschi, dir ist in dieser Situation nicht wirklich was recht zu machen, oder?

    Erst zu wenig, jetzt zu viel. Du wirst zum Unkenrufer, schade.

    Dass jetzt mehr geöffnet wird als ursprünglich vorgesehen ist vielleicht ja auch Uelis Einflüsterern zu verdanken. Er hat ja schon vordem in der NZZ grosse Töne gespukt. Und wenn schon einer der BRs öffentlich anfängt laut zu verkünden, dass er nicht einverstanden war, dann gibt's in der Bevölkerung keinen Rückhalt mehr. Bei Cassis war's noch nicht so schlimm. Den haben nicht all zu viele ernst genommen. Aber jetzt sind's schon zwei.
    • peeti 29.04.2020 22:18
      Highlight Highlight „Wenn das nur gut geht!“

      Tönt wie mein Grosi. Aber auch ein Blunschi wird älter...
  • freifuchs 29.04.2020 20:06
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • bebby 29.04.2020 20:26
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Adi E. 29.04.2020 20:32
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Eiswalzer 29.04.2020 20:04
    Highlight Highlight Es irritiert mich immer wieder, wie bei der Öffnung immer von “massivem Druck” der Wirtschaft die Rede ist. Impliziert wird, dass der BR eingeknickt ist. Seltsamerweise heisst und hiess es dasselbe nie, wenn der BR vor allem auf Virologen hört. Eine Regierung hat für eine ausgewogene Strategie zu sorgen. Wir leben nicht in einem Medizinstaat. Der BR hört in Expertengruppen sicher nicht nur auf Virologen, das wäre ja haarsträubend. Virologen sind auf ihrem Gebiet Experten. Aber nicht für alles andere. Und Virologen und ihre Daten/Prognosen sind ebenso oft fehlerhaft wie solche von Ökonomen.
    • In vino veritas 29.04.2020 21:17
      Highlight Highlight Hehe. Es wäre schliesslich absurd, bei einer Epidemie auf Epidemiologen und Virologen zu hören. Besser wir hören auf Ökonomen und öffnen alles sofort. Ob der Gesamtschaden aufgrund einer zweiten Welle am Schluss grösser ist, braucht die nicht zu interessieren. Schliesslich können wir die Symptome (Wirtschaftskriese) gut behandeln, solange es im Patienten herumseuchelt (Krankheit). Oder war es nicht umgekehrt?
    • Eiswalzer 29.04.2020 22:02
      Highlight Highlight In vino...:
      Virologen sind EINE Expertengruppe und ich habe nicht behauptet, man müsse nicht auf sie hören. Richtig lesen bitte.
      Kommt noch hinzu, dass sich auch Epidemiologen, Virologen, Ärzte oder Pathologen KEINESWEGS einig waren und sind. Es wird nur oft so getan als wäre das der Fall. Eine Epidemie ist eben nicht nur die gesundheitliche Krise zu Beginn. (Und Corona ist nicht gerade DAS Killervirus, vor dem man seit mindestens 2 Jahrzehnten Angst hat). Wer nur mit Angst und kurzfristigem Fokus auf eine Pandemie reagiert, hat langfristig sowieso verloren.
    • Meiniger 29.04.2020 22:50
      Highlight Highlight Eiswalzer, völlig korrekt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucaffe 29.04.2020 19:59
    Highlight Highlight Dass der BR den Entscheid bzgl Maturitätsprüfungen den Kantonen überlässt ist korrekt. Die Kantone haben auch die Hoheit über die Zulassung zu den Gymnasien (Quoten) und den Prozentsatz der Jugendlichen, die eine Matur machen. Vergleicht mal diese Zahlen: Genfer oder Tessiner Kids sind anscheinend etwa viermal so intelligent wie Glarner oder Thurgauer😳
  • Silent_Revolution 29.04.2020 19:56
    Highlight Highlight Es gibt weder Impfstoff oder neue Medikamente und bei nicht einmal 25`000 bestätigten Fällen kann nur dann von Herdenimmunität ausgegangen werden, wenn die Dunkelziffer so hoch wäre, dass sowieso nie Gefahr bestanden hätte.

    Spitäler und Arztpraxen mussten Kurzarbeit anmelden, weil sie nur Notfälle behandeln durften, von welchen es aber noch weniger gab als zuvor. Und jetzt wo wieder der ganze Leistungskatalog angeboten wird, soll man sich wieder draussen tummeln?

    Das ergibt so wenig Sinn, dass man den Kurswechsel nur als Eingeständnis der Sinnlosigkeit bisheriger Massnahmen werten kann.
  • landre 29.04.2020 19:54
    Highlight Highlight Klar ist diese Strategie ein krasses Risiko...Aber was wäre die Alternative?

    Die entschiedene Taktik ist hingegen schon markant fragwürdiger...

    Zum Beispiel Gastro-Branche.
    Wie viele Gastro-Gewerbe sind gross genug (nicht nur flächenmässig...) um mit solchen Regeln genug Umsatz generieren zu können?

    Wird es mit solch einer Taktik zu einer Konkurs-Welle kommen?

    Und da der Markt (Nachfrage) sicherlich bestehen bleibt, wird uns nach der Krise eine Welle von pseudo Franchising durch wenig Mächtige bzw eine Homogenisierung im Angebot durch ökonomischen Konzentrationsprozess aufgedrückt?
    • Robba 30.04.2020 02:45
      Highlight Highlight Es sterben nur die Kleinen.
      Die Anderen werden gerettet.
      Nur die Chinesen beseitigen ihre Milliardäre.
  • Der Bosnier 29.04.2020 19:49
    Highlight Highlight Der Swiss Kredit wird sich schlussendlich für die Bundeskasse auszahlen. Eigentlich werden ja nur Bürgschaften gewährt, welche wiederum Zinsen einfahren. Auch nicht zu vergessen ist die grosse Anzahl Jobs (auch die der Zulieferer), welche unbedingt erhalten werden müssen. Das Thema Umweltabgaben kann damit evtl. sogar einfacher angegangen werden.
    • Robba 30.04.2020 02:48
      Highlight Highlight Man könnte aber auch das Geld anders verwenden und die Leute umlernen.
      Aber man müsste sämtliche Gehälter angleichen.
  • N. Y. P. 29.04.2020 19:48
    Highlight Highlight Gastronomie

    Ich darf mit drei anderen Personen an einen 4er - Tisch hocken ?

    Da hat man seitlich etwa 20 cm, statt 200 cm, Abstand zum Gegenüber. Und man sitzt vermutlich länger als 15 Minuten zusammen.

    Uiuiui, ihr Bürgerlichen wollt es jetzt aber wissen, hä ?

    Das kommt auf jeden Fall gut. Die Beizen als Herd der 2. Welle. Na dann Prost, für alle, die sich in die proppenvollen Beizen quetschen.
    • Robba 30.04.2020 02:49
      Highlight Highlight Und am besten immer mit anderen Leuten.
  • Dr. Unwichtig 29.04.2020 19:47
    Highlight Highlight Die Prognosen zur 1. Welle haben sich nicht bestätigt. Das Gesundheitswesen ist gut aufgestellt. Mittlerweile sind eine Vielzahl von Studien verfügbar, wie sich das Virus hauptsächlich überträgt. Eine zögerliche Öffnung wäre nur übervorsichtig und würde - nach heutigem Wissensstand - mehr Schaden verursachen, als verhindern.
    • Kruk 29.04.2020 21:43
      Highlight Highlight Zum Beispiel das wissen dass Restaurants einen wesentlichen Beitrag zur Verbreitung leisten?
    • Robba 30.04.2020 02:51
      Highlight Highlight Ich persönlich vertraue auch den Zahlen in Schweiz und Deutschland nicht.
      Es gibt auffallend viele mit Todesursache unbekannt.
  • Sk8/Di3 29.04.2020 19:46
    Highlight Highlight Ja dann freuen wir uns auf den Tsunami! Nun hat die Politik versagt und opfert uns aus Angst vor dem "Geld". Danke dafür.

    Die paar Wochen waren für ie Katz!
    Riskogruppen bleiben Risikogruppen, Impfung gibt es keine, keine Maskenpflicht, keine flächendeckenden Tests... Nix, was anders wäre als bis vor ein paar Tagen.

    Ich hol mal das Surfbrett den die Welle wird gigantisch... Yeah baby!!
    • Robba 30.04.2020 02:56
      Highlight Highlight Vor über 25 Jahren haben meine Eltern in Liechtenstein gearbeitet.
      Da war die Schweiz das Vorzeigeland.
      Meinen Eltern wurde sogar ein Platz im Atomschutzbunker avisiert.
      Wie konnte die Schweiz so runterkommen?
  • Terraner 29.04.2020 19:45
    Highlight Highlight Wiederspruch 1: Im Restaurant dürfen 4 Personen Stundenlang auch näher als 2m am gleichen Tisch sitzen. An der frischen Luft mit dem eigenen Bier, müssen sie dann aber 2m Abstand halten.
    Wiederspruch 2: Im ÖV gibt es nur eine Empfehlung zu Stosszeiten Masken zu trafen. Wieso sollte man zum Schutze der ignoranten welche keine tragen werde eine Maske tragen? Sich selbst schützt man ja nicht.
    Wiederspruch 3: Kinder tragen das Virus nicht. Grosseltern dürfen aber kleine Kinder trotzdem nicht hüten.
    • Kruk 29.04.2020 22:13
      Highlight Highlight sie aber umarmen...
  • Terraner 29.04.2020 19:42
    Highlight Highlight Ich bin gespannt ob das gut geht. Wenn die Fallzahlen steigen, dann haben wohl alle welche jetzt am 11 Mai nicht öffnen dürfen das nachsehen.
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 29.04.2020 19:37
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach keine gute Idee. Wenn sich die Leute jetzt schon unverantwortlich verhalten, will ich gar nicht wissen, wie sie sich nach der Lockerung aufführen. Hoffe, dass unsere ganzen Anstrengungen während knapp 2 Monaten nicht ‚fürd Füchs‘ gewesen sind.
  • Maracuja 29.04.2020 19:37
    Highlight Highlight <Im öffentlichen Verkehr soll wieder der normale Fahrplan gelten>

    Das ist hoffentlich Bedingung für eine Lockerung. Die Passagiere werden in Stosszeiten auch mit normalem Fahrplan die 2 m Regel nicht einhalten können. Und da Maskentragen in CH verpönt* ist, wird man wohl gelegentlich angehustet werden.

    * nein man outet sich mit Maske nicht als hysterischer Tubel, sondern als rücksichtsvoller Fahrgast.
  • Couleur 29.04.2020 19:34
    Highlight Highlight Von der Panik zur Euphorie in wenigen Wochen...
    • sowhat 29.04.2020 22:49
      Highlight Highlight Couleur, das ist einfach Unsinn, von Euphorie spricht kein Mensch. Die Auflagen sind hoch, die Regeln gelten nach wie vor. Wie blind muss man eigentlich sein, dass man das ausblendet?
  • buddelflink 29.04.2020 19:30
    Highlight Highlight Ich hoffe, beim nächsten Lock-down sind wir dann schlauer und trocknen das Virus aus, bevor wir zur Normalität (mit erhöhter Wachsamkeit für mögliche Infektionsfälle und strikten Reisebeschränkungen) zurückkehren.
    • Robba 30.04.2020 02:59
      Highlight Highlight Das wird es nicht geben. Das Virus wird sehr lange bleiben.
    • buddelflink 30.04.2020 08:14
      Highlight Highlight @Robba, klar wird es bleiben, wenn wir nicht versuchen, es einzudämmen. Andere Länder sind mit dieser Strategie erfolgreich, haben natürlich aber auch andere Voraussetzungen.

      Ich sage auch nicht, dass wir es in kurzer Zeit komplett eliminieren können. Wir müssen deshalb wachsam bleiben und entsprechende Massnahmen (viele Testmöglichkeiten, vorsorgliche Quarantäne usw.) ergreifen. Aber immer noch besser als die aktuelle Situation.

      Ich gebe auch die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann eine Impfung geben wird. Die würde das Risiko einer erneuten Covid19-Pandemie sehr verringern.
  • elco 29.04.2020 19:24
    Highlight Highlight Berset hat es richtig gesagt: Jetzt kommt Phase 2: wir müssen mit dem Virus leben lernen. Wir können nicht alles geschlossen halten und auf eine (eventuell vielleicht) Impfung warten. Und leben lernen heisst eben Leben. Je früher wir damit beginnen um so besser.
    • sowhat 29.04.2020 22:50
      Highlight Highlight genau, leben lernen mit den Hygienemassnahmen, mit Hände waschen, Abstand halten und weiter Homeoffice machen und nicht in fernen Ländern Urlaub machen usw
    • Robba 30.04.2020 03:02
      Highlight Highlight Wo sind die Ideen der mündigen Bürger, wie man Abstand erzwingen kann?
      Z.b. durch Plexiglasscheiben?
  • Ogden 29.04.2020 19:23
    Highlight Highlight Die Regelung zur Maturprüfung finde ich nicht nur mutlos, sondern sehr kurzsichtig. Denn egal ob mit oder ohne Prüfung, wird es zukünftig immer heissen: Matura 2020? Ach, das ist doch diese geschenkte Matura.
  • DerTaran 29.04.2020 19:22
    Highlight Highlight Die Swiss Gewinne sind bei der Muttergesellschaft gelandet, wo sonst. Solche Gedanken hätte man sich machen müssen, bevor man die Swiss der Lufthansa übergeben hat.
    • amazonas queen 29.04.2020 19:46
      Highlight Highlight Es sollte so heissen: nachdem sich die Lufthansa als einzige bereit erklärt hat, die Swiss zu sanieren, wozu vorher jahrelang niemand bereit war.
    • Couleur 29.04.2020 19:46
      Highlight Highlight "Verschenkt hatte" trifft es noch besser...Erst Mrd. für die Rettung rein gepumpt und dann für ein Butterbrot weiter gereicht. Die Lufthansa lacht doch jetzt noch im Keller über diesen Deal von damals...
    • samuel_97 29.04.2020 19:48
      Highlight Highlight Dafür hat man auch nicht das Risiko möglicher Verluste tragen oder grosse Investition machen müssen.
      Und nicht vergessen, es ist eine Bürgschaft, der Bund verschickt kein Geld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 29.04.2020 19:14
    Highlight Highlight Jetzt gibt es kein halten mehr. Am Wochenende stürmen Grosseltern die Enkelburgen.
    • Meiniger 29.04.2020 22:57
      Highlight Highlight Und? Wenn Ihnen das Risiko (Ihr Leben) dies Wert ist, dürfen diese doch dies entscheiden. Sind genug alt und mündig!
    • Robba 30.04.2020 03:10
      Highlight Highlight Sind sie älter und sehen Sie das so?
  • Harry Zimm 29.04.2020 19:11
    Highlight Highlight "Die Gefahr besteht, dass das forsche Vorgehen die Menschen in falscher Sicherheit wiegt und (zu) viele das Gefühl bekommen, sie könnten wieder unbeschwert Party machen"

    Und genau das wird geschehen, bzw. es geschieht bereits. Die nächste Ausgangsbeschränkung (vulgo "lockdown") lacht sich schon ins Fäustchen...
    • sowhat 29.04.2020 19:59
      Highlight Highlight Meine Güte, ist es denn so schwer zu verstehen?

      Mir scheint Berset wird in diesem Punkt schon fast mantramässig penetrant (zu recht!!)

      Es gibt keine Lockerung was den Abstand
      betrifft. Es gibt keine Lockerung was die Hygiene betrifft. Wenn wir zu doof sind, das zu begreifen, müssen wir uns auch nicht wundern, wenn der nächste Lockdown lacht.
    • PostFinance-Arena 29.04.2020 20:25
      Highlight Highlight @sowhat: Ja, ich befürchte ein Grossteil der Schweiz ist zu dumm. Das sieht man schon nach den ersten kleinen Entwarnungen...

      Hoffe, ich irre mich...
    • Olifant 29.04.2020 20:51
      Highlight Highlight @sowhat: doch, es ist eine gewisse Lockerung, da der Mindestabstand in den Primarschulen und in den Restaurants nicht mehr zwingend gilt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • champedissle 29.04.2020 19:11
    Highlight Highlight Natürlich ist das Risiko gross. Aber eine Verlängerung wäre wirtschaftlicht tödlich gewesen. Es wird auch bei einer Verschlechterung keinen neuen Lockdown geben. Möglicherweise einzelne Vorschriften verschärft aber einen Lockdwon gibt es keinen mehr. Jetzt gilt es ernst. Jetzt muss tatsächlich jeder Einzelne Verantwortung übernehmen sonst landet er früher oder später im Spital und möglicherweise auf dem Friedhof. Die Wirtschaft erträgt keinen zweiten Lockdown. Das steht fest.
    • P_hr 29.04.2020 19:19
      Highlight Highlight Nein, ein 2. Lockdown wäre für die Wirtschaft tötlich. Jetzt werden die Restaurants sehen, dass sie lieber abgewartet hätten. Ohne Unterstützung vom Bund wärden wohl nun mehr Betriebe schliessen müssen als wenn sie noch abgwartet hätten..
    • buddelflink 29.04.2020 19:34
      Highlight Highlight Die Betriebe stehen alle noch, auch die Mitarbeitenden sind am Leben. Für mich ist das Überleben der Unternehmen eher eine finanzielle Frage als eine wirtschaftliche. Und wir dürfen nicht vergessen, dass wir die Normalität nicht gegen die Natur (das Virus) erzwingen können.
    • Charlie84 29.04.2020 19:43
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht 👏!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Francesco54 29.04.2020 19:10
    Highlight Highlight „Party“ machen wohl die wenigsten, wie auch. Das Versammlungsverbot besteht weiterhin. Hygienemassnahmen einhalten, Abstand waren usw., um einen Schritt in Richtung Normalität zu machen. Ich attestiere dem Bundesrat nach wie vor eine angemessene Lagebeurteilung und eine pragmatische Lockerungsstrategie.
    • JASY 29.04.2020 19:50
      Highlight Highlight Kommen Sie mal nach Bern.. sehe das pure Gegenteil, als wäre nichts geschehen.
    • Robba 30.04.2020 03:23
      Highlight Highlight Ja, wenn man Glück hat lebt man jetzt in einem kleinen Ort.
  • michiOW 29.04.2020 19:08
    Highlight Highlight Zur Maturität:
    Ja, man kann über die Fairness reden, andererseits scheint der Bundesrat die Prüfungen als nicht relevant für die Verbreitung des Virus zu betrachten, womit er auch nicht mehr zuständig ist.
  • Garp 29.04.2020 19:08
    Highlight Highlight Es kann nur funktionieren, wenn die Bevölkerung weiterhin die Verhaltensregeln einhält und die Kantone ihr personal tracing wieder aufnehmen und je nach Kanton ausweiten und noch mehr getestet wird.

    Sonst seh ich schwarz.

    Wie das in den ÖV's mit Abstand funtionieren soll ist mir ein Rätsel.

    Als Bürger muss ich mich nun an zig verschiedenen Orten informieren, was wo gilt, weil alles an die Kantone und Betriebe weitergegeben wird. Find ich gelinde gesagt sehr ungünstig!

  • Andyk 29.04.2020 19:08
    Highlight Highlight Wo liegt aber da die Grenze eigentlich in der Gastro? Restaurants dürfen also öffnen... was zählt als Restaurant und was als (ausschliesslich) Bar? Die meisten Bars (und auch Pubs) bieten inzwischen auch Essen an...alle Restaurants bieten umgekehrt auch Alkohol an. Und es soll auch kein Unterschied ausmachen, wenn ein Lokal 30 oder 100 Quadratmeter hat? Fragen über Fragen...
    • elco 29.04.2020 19:26
      Highlight Highlight Es wird nicht unterschieden. Auch Bars dürfen öffnen. Einfach nur an Tischen, analog den Restaurants.
    • Ogden 29.04.2020 19:34
      Highlight Highlight Ganz einfach ;-) Nur Tische. Und 2m Abstand zwischen den Tischen. Und pro Tisch max. 4 Stühle.
      Bei 30qm sind nach meiner Schätzung ca 5 4er-Tische möglich?? Dass die Beiz mit nur 20 Gästen zuwenig Umsatz machen wird und - da jetzt keine Hilfe mehr vom Bund zu erwarten ist - erst Recht Konkurs geht, scheint nebensächlich zu sein....
    • -thomi- 29.04.2020 19:50
      Highlight Highlight Antwort in der PK. Gastrobetriebe dürfen öffnen, wenn die Regeln eingehalten werden können. Eine Bar nur mit Stehplätzen bleibt zu, ein Pub mit Tischen, die 2m auseindanderstehen, darf öffnen. Berset hat recht, wenn er sagt, dass man sonst für fast jeden Betrieb eigene Regeln hätte erlassen müssen. Finde ich pragmatisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 29.04.2020 19:07
    Highlight Highlight Da hat aber mindestens einer der Sieben eine ziemliche Kehrtwende vollzogen. Ich hätte jetzt gerade mit Beizen, Bars und Fitnesscenter sicher noch die Entwicklung ab dem 11. Mai bis Ende Mai abgewartet. Mal schauen ob das gut kommt, oder ob wir die gute Ausgangslage nach der sehr gut bewältigten ersten Welle nun leichtsinnig verspielen.
    • Antigone 29.04.2020 19:54
      Highlight Highlight Die Lobbyisten haben ganze Arbeit geleistet!
    • el perro 29.04.2020 21:06
      Highlight Highlight Ja, hätte ich auch... Zudem verstehe ich nicht weshalb nun Tattoostudios schon wieder Öffnen dürfen.
  • K1aerer 29.04.2020 19:06
    Highlight Highlight Wirtschaftlicher Totalausfall gilt auch zu vermeiden, aber welcher Zeitpunkt der beste ist, weiss ich auch nicht. Aber der BR wird es schon richten.
    • Robba 30.04.2020 03:27
      Highlight Highlight Wann öffnen eigentlich die Bordelle wieder?
    • K1aerer 30.04.2020 08:27
      Highlight Highlight Keine Ahnung 😂, aber ja diese Damen gehören sicher nicht zu den Gutverdienenden. 🤷‍♂️
  • Locutus70 29.04.2020 19:05
    Highlight Highlight Covid-19 ist weder so ansteckend wie die Masern, noch ist es so tödlich wie Ebola.
    Ich finde die Lockerungen richtig. Was ich vermisse ist eine Information, in wie weit Risikogruppen besser geschützt werden sollen und ein Konzept für Alten- und Pflegeheime.
    Zumindest im Tessin kommen ja 50 % der Toten aus Alten- und Pflegeheimen.
    • elco 29.04.2020 19:27
      Highlight Highlight Nicht nur im Tessin. Zürich sind es über 50%, Genf auch. Restliche Kantone wird es ähnlich oder schlimmer sein.
    • Gondeli 29.04.2020 20:06
      Highlight Highlight Aha, jetzt wo die Grippe-Argumente weltweit widerlegt wurden, kommt die Verharmlosungsarmee mit Masern und Ebola...
    • Robba 30.04.2020 03:29
      Highlight Highlight Weniger ansteckend als Masern???
      Wo haben Sie das denn her?
  • mon tuno 29.04.2020 19:04
    Highlight Highlight Hallo, gehts noch? Somit war alles vergebens. Milliarden verschwendet... für nichts.


  • COVID-19 ist Evolution 29.04.2020 19:01
    Highlight Highlight Sind wir mal gespannt wieviel dem Bundesrat die "Gesundheit Schweiz" wert ist, ob er sich Anfang Mai weiter den Touristen verwehrt. 2018 über 2 Mio Übernachtungsgäste Mai-Oktober aus Deutschland, dieses Potential einfach so in das sich öffnende Österreich ziehen lassen und statt dessen Hilfsfonds auflegen?

    Denn klar ist: auch in Deutschland will man wieder mal raus aus dem Kästle.

    Ich hoffe innigst der Bundesrat besinnt sich morgen eines Besseren und öffnet die Grenzen ebenfalls eher bald für ein Publikum, dass bestens gelernt hat mit der Hygienevorschrift umzugehen.
    • Locutus70 29.04.2020 20:20
      Highlight Highlight @COVID-19 ist Evolution - Das wird nicht viel nützen. Deutschland hat die Reisewarnung für die Schweiz und alle anderen Länder bis 14.6. verlängert.
      Selbst wenn die Schweiz die Grenze zu Deutschland einseitig aufmacht, können die zwar rein, aber bei der Rückreise würde es wohl bedeuten 14 Tage Quarantäne.
      Glaube kaum das das viel machen werden.
    • sowhat 29.04.2020 20:31
      Highlight Highlight ein einseitiges Öffnen geht nicht. Wenn die Grenze für deutsche Touristen geöffnet wird, muss die Grenze für schweizer Touristen nach Deutschland ebenfalls durchlässig sein.
      Das muss mit dem Nachbarn abgesprochen und vereinbart werden.

    • mäci 29.04.2020 20:32
      Highlight Highlight Ich denke mir nicht, dass das etwas bringen würde, da im Moment deutsche Staatsangehörige danach in eine 14 tägige Selbst-Quarantäne müssten.

      https://www.iatatravelcentre.com/international-travel-document-news/1580226297.htm
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 29.04.2020 18:58
    Highlight Highlight Nach dem Lockdown ist vor dem Lockdown.
    • Locutus70 29.04.2020 22:19
      Highlight Highlight @Matti_St - Und irgendwann kommt dann die Pleite ^^
    • pamayer 30.04.2020 09:43
      Highlight Highlight Hoffentlich nicht.
    • Matti_St 30.04.2020 11:14
      Highlight Highlight @Loctus, was ist wichtiger, Menschen die im Spital nicht mehr behandelt können, oder die Kohle?

      Eins kannst du mir glauben, Geld ist relativ, Gesundheit nicht. Mit Geld bekommst du keinen gesunden Körper, Leben schon gar nicht. Wenn du gesund bist, kannst du dir wieder ein Leben aufbauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jay888 29.04.2020 18:57
    Highlight Highlight Gute Artikel!
    Mir macht das ganze auch ein wenig Sorgen... Wäre schade, wenn es eine zweite Welle gibt und alles wieder von vorne anfängt..
    • el-pollo-diablo 29.04.2020 19:12
      Highlight Highlight Das ist ziemlich wahrscheinlich, denn die Schweiz wird kaum, wie es in China der Fall ist, eine flächendeckende Kontrolle der Bevölkerung und der Infizierten durchführen können. Ausserdem hat sich bisher ein Bruchteil der Bevölkerung mit dem Virus infiziert und wir lockern die Massnahmen, obwohl sich täglich immer noch über 100 Menschen infizieren. Das ansteckende Coronavirus wird also ein relativ einfaches Spiel haben. Das ist nicht wie beim Influenza-Virus.
    • Kruk 29.04.2020 19:25
      Highlight Highlight Wie geht es eigentlich hier mit dem Tracing weiter?
      Oder hat man dies bereits wieder aufgegeben ob der grob fahrlässigen Blitzöffnung.
    • Telomerase 29.04.2020 19:50
      Highlight Highlight Eine Zweite Welle wird eh geben. Die Frage ist nur wie stark die sein wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PostFinance-Arena 29.04.2020 18:56
    Highlight Highlight Ich befütchte, damit riskiert man genau das Beschriebene. Die Schweizer sind im Durchschnitt zu egoistisch und kurzsichtig und werden nun so ziemlich alle SD-Regeln über Board werfen mit der Begründung, es gingen ja auch alle Läden auf und es deswegen anscheinend nicht so schlimm sei...
    • Scaros_2 29.04.2020 23:15
      Highlight Highlight Es ist nie richtig.

      Mal ist er zu wenig mutig - mal zu mutig. What ever. Ich gehe weiterhin nur das nötigste Raus - fahre im Auto - gehe mein eigenen Weg.
  • bebby 29.04.2020 18:54
    Highlight Highlight Das ist wie „ ich setze alles auf Rot“ im Roulette. Wenn die Ansteckungskurve nicht mehr ansteigt, dann ist es wohl vorbei, ansonsten wird man alles wieder zumachen müssen, da so schwierig zu wissen sein wird, welcher Sektor zum erneuten Anstieg geführt hat.
  • weissauchnicht 29.04.2020 18:53
    Highlight Highlight Bravo. Der Bundesrat hat mit viel Mut das Heft wieder in die Hand genommen und sorgt glaubhaft für eine Normalisierung im Rahmen des Möglichen. Das Risiko ist überschaubar. Nach wie vor sind Versammlungen von mehr als 5 Personen verboten. Zur Erinnerung, dies war vor dem Lockdown nicht der Fall. Die Einschränkungen sind also nach dem 11. Mai trotzdem immer noch stärker als vor dem 16. März. Das Versammlungsverbot dürfte viel wirksamer sein um eine schnelle und unkontrollierte Verbreitung des Virus zu verhindern, als die bestehenden Wirtschafts- und Reiseverbote.
    • Robba 30.04.2020 03:43
      Highlight Highlight Es gibt in der Welt 3 unterschiedliche Mutationen mit unterschiedlicher Tödlichkeit.
      In Wuhan ist die Mutation die Gleiche wie in New York.
      Öffnet man die Grenzen darf man warten, wer einen wann von wo besucht.
      Roulette und rot passen da schon ganz gut.
      Das Virus mutiert übrigens bei jeder Übertragung auf einen anderen Menschen weiter.
      Und bis jetzt hat man keine Immunität festgestellt.

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