Schweiz
Drogen

Vater und Sohn schmuggeln über 400 kg Cannabis über Grenze nach Italien

Vater und Sohn schmuggeln über 400 Kilogramm Cannabis über Grenze nach Italien

05.03.2025, 14:4805.03.2025, 14:52

Die italienische Finanzpolizei hat einen Vater und seinen Sohn wegen Drogenschmuggels von der Schweiz nach Italien angezeigt. Die beiden sollen insgesamt über 400 Kilogramm Cannabis-Derivate und Haschischblöcke illegal über die Grenze transportiert haben.

Die beiden italienischen Staatsangehörigen hätten über 280 Kilogramm Haschischblöcke mit einem THC-Gehalt über dem gesetzlichen Grenzwert transportiert, schreibt die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Ausserdem seien Öle und Harze aus Cannabis-Derivaten beschlagnahmt worden.

Zwei italienische Polizisten präsentieren den sichergestellten Drogenberg.
Zwei italienische Polizisten präsentieren den sichergestellten Drogenberg.bild: ansa

Laut den Aufzeichnungen der Überwachungskameras handelten die beiden Verdächtigen vor allem nachts und in den frühen Morgenstunden. Um Kontrollen zu vermeiden, fuhren sie mit wenigen Minuten Abstand zueinander. Das erste Fahrzeug habe dazu gedient, die Strasse auf mögliche Polizeikontrollen zu überprüfen.

Nach der Einfuhr wurde das Cannabis über ahnungslose Logistikunternehmen an Hunderte von Endkunden versandt, darunter in Norditalien sowie in andere Länder wie Tschechien, Ungarn und Österreich. In einigen Fällen seien sogar Geschäfte und Unternehmen beliefert worden. (pre/sda)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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JtotheP
05.03.2025 15:54registriert Februar 2018
Finde es schön, dass der Vater sich mit seinem Sohn beschäftigt und sie sogar ein gemeinsames Hobby gesucht haben.
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Elmas Lento
05.03.2025 15:49registriert Mai 2017
"Die beiden sollen insgesamt über 400 Kilogramm Cannabis-Derivate und Haschischblöcke illegal über die Grenze transportiert haben."
Wenn die am Zoll halt immer so komisch reagieren wenn man seine Haschischblöcke anmeldet, dann muss man diese halt illegal transportieren.
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Der Micha
05.03.2025 15:02registriert Februar 2021
"Um Kontrollen zu vermeiden, fuhren sie mit wenigen Minuten Abstand zueinander. Das erste Fahrzeug habe dazu gedient, die Strasse auf mögliche Polizeikontrollen zu überprüfen."

Hat ja super geklappt...
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