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Selfie-Affäre: Hohe Geldbusse für Chatpartnerin von Geri Müller

Selfie-Affäre: Hohe Geldbusse für Chatpartnerin von Geri Müller

Die Chatpartnerin aus der Selfie-Affäre um den Badener Stadtammann Geri Müller wurde von der Berner Staatsanwaltschaft zu einer Geldbusse verurteilt. Insgesamt muss sie über 20'000 Franken bezahlen.
02.07.2016, 12:2703.07.2016, 10:29

Im Sommer 2014 war bekannt geworden, dass Geri Müller während seiner Arbeitszeit im Badener Stadthaus Nacktselfies gemacht und diese an eine Chatpartnerin verschickt hatte. Später gelangten Fotos und Chatverläufe in die Medien.

Nun hat die Berner Staatsanwaltschaft die Chatpartnerin wegen unerlaubter Aufnahmen von Gesprächen und Beschimpfungen via SMS verurteilt, wie Tele M1 berichtet.

Die Chatpartnerin muss Geri Müller Fr. 16'292.20 Anwaltskosten zahlen, weiter wurde die Frau zu einer bedingten Geldstrafe von Fr. 9'000 und einer Busse in der Höhe von Fr. 1'800 verurteilt. Sie muss zudem die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr 8'152.10 übernehmen. Die Verurteilung ist noch nicht rechtskräftig.

Jetzt auf

Geri Müller nimmt den Strafbefehl gegen seine ehemalige Chatpartnerin „zur Kenntnis“.

Den Beitrag zu diesem Thema sehen Sie heute Abend in der Sendung „Aktuell“ ab 18.00 Uhr mit stündlicher Wiederholung. 

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21 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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M. Graf
02.07.2016 16:51registriert Juni 2015
Dem Artikel fehlen noch ein paar Angaben. So sind gemäss Tagesanzeiger in der Angelegenheit noch weitere Anzeigen hängig. Diese betreffen Josef Bollag, Badener Jurist und Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Baden, den Zürcher PR-Berater Sacha Wigdorovits und Patrik Müller, Chefredaktor der Schweiz am Sonntag. Letzterer brachte die Selfie-Affäre mit seiner Erstpublikation ins Rollen. Nächste Woche soll der Presserat darüber urteilen, wobei darüber befunden wird, ob ethische Richtlinien verletzt wurden.
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