Schweiz
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Selfie-Affäre: Hohe Geldbusse für Chatpartnerin von Geri Müller

Die Chatpartnerin aus der Selfie-Affäre um den Badener Stadtammann Geri Müller wurde von der Berner Staatsanwaltschaft zu einer Geldbusse verurteilt. Insgesamt muss sie über 20'000 Franken bezahlen.



Im Sommer 2014 war bekannt geworden, dass Geri Müller während seiner Arbeitszeit im Badener Stadthaus Nacktselfies gemacht und diese an eine Chatpartnerin verschickt hatte. Später gelangten Fotos und Chatverläufe in die Medien.

Nun hat die Berner Staatsanwaltschaft die Chatpartnerin wegen unerlaubter Aufnahmen von Gesprächen und Beschimpfungen via SMS verurteilt, wie Tele M1 berichtet.

Die Chatpartnerin muss Geri Müller Fr. 16'292.20 Anwaltskosten zahlen, weiter wurde die Frau zu einer bedingten Geldstrafe von Fr. 9'000 und einer Busse in der Höhe von Fr. 1'800 verurteilt. Sie muss zudem die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr 8'152.10 übernehmen. Die Verurteilung ist noch nicht rechtskräftig.

Geri Müller nimmt den Strafbefehl gegen seine ehemalige Chatpartnerin „zur Kenntnis“.

Den Beitrag zu diesem Thema sehen Sie heute Abend in der Sendung „Aktuell“ ab 18.00 Uhr mit stündlicher Wiederholung. 

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 03.07.2016 02:21
    Highlight Highlight Owowow! Wenn Gery Müller bei der SVP wäre! Tausende von empörten Kommentaren von empörten Watson-Usern!
    • Fabio74 06.07.2016 18:20
      Highlight Highlight das bildet ihr euch nur ein. Weil die arme SVP das Opfer der bösen und gemeinen linken Medien ist
  • Spooky 02.07.2016 18:26
    Highlight Highlight Bananenrepublik Bern!
  • M. Graf 02.07.2016 16:51
    Highlight Highlight Dem Artikel fehlen noch ein paar Angaben. So sind gemäss Tagesanzeiger in der Angelegenheit noch weitere Anzeigen hängig. Diese betreffen Josef Bollag, Badener Jurist und Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Baden, den Zürcher PR-Berater Sacha Wigdorovits und Patrik Müller, Chefredaktor der Schweiz am Sonntag. Letzterer brachte die Selfie-Affäre mit seiner Erstpublikation ins Rollen. Nächste Woche soll der Presserat darüber urteilen, wobei darüber befunden wird, ob ethische Richtlinien verletzt wurden.
  • Usualsuspect82 02.07.2016 13:11
    Highlight Highlight Schau an, schau an! Und plötzlich spricht man saftige Bussen. Woran es wohl liegen mag?

    Da kannst du heute Abend am Zürichfest mit Meissel und Hammer einem Typen die Zähne einzel aus der Fresse spitzen und kriegst keine solche Busse.

    Es sind halt trotzdem nicht alle gleich vor dem Gesetz....
    • phreko 02.07.2016 19:19
      Highlight Highlight Also wenn 1'800CHF so gewaltig viel Geld sein soll...
      Und beim Rest zeigst du bloss, dass du nicht verstehst wie das Justizsystem funktioniert...
    • Spooky 02.07.2016 20:43
      Highlight Highlight @Usualsuspect82
      Du sagst es! Bin mit dir einverstanden.
    • Spooky 02.07.2016 21:05
      Highlight Highlight @phreko
      Das Justizstystem ist ein Geldsystem. Mit einem Staranwalt wirst du freigesprochen. Mit einem schlechten Anwalt wanderst du hinter Gitter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 02.07.2016 12:30
    Highlight Highlight Willkommen Sommerloch ;)

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