DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Das Frauengefaengnis Hindelbank hat eine

Frauengefängnis Hindelbank. Bild: KEYSTONE

Insassin gelingt Flucht aus Frauengefängnis Hindelbank BE



Einer Insassin des Frauengefängnisses Hindelbank im Kanton Bern ist am Dienstagabend die Flucht gelungen. Statt wie abgemacht den internen Gesundheitsdienst aufzusuchen, kletterte sie nach dem Verlassen ihrer Wohngruppe über den Sicherheitszaun und suchte das Weite.

Bereits eine Minute nach der Flucht habe der hausinterne Sicherheitsdienst die Verfolgung aufgenommen, sagte am Samstag die Direktorin der Justizvollzugsanstalt Hindelbank, Annette Keller. Denn das Übersteigen des Sicherheitszauns löste einen Alarm aus.

Doch sei die 30- bis 40-jährige Frau nicht zu fassen gewesen und weiterhin flüchtig. Keller bestätigte damit eine Meldung des Regionalfernsehsenders TeleBärn vom Samstag.

Die Bevölkerung sei nicht informiert worden, weil die Frau nicht gefährlich sei. Die Kroatin sei wegen Diebstahls und anderer Vermögensdelikte inhaftiert gewesen. In solchen Fällen informiere das Amt für Justizvollzug nur auf Anfrage, nicht aktiv.

Laut Keller profitierte die Frau davon, dass der Sicherheitszaun rund um das einzige Frauengefängnis der Schweiz nicht mehr den heutigen Bedürfnissen entspricht. Die Schutzvorrichtungen seien veraltet. Das sei so, weil der Kanton Bern seit Längerem überlege, wie es mit dieser Anstalt weitergehen solle, sagte Keller weiter. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Threema gewinnt vor Bundesgericht «gegen Überwachungsbehörden»

Der abhörsichere Schweizer Messenger muss keine zusätzlichen Nutzerdaten für den Geheimdienst und staatliche Ermittler erheben.

Der Schweizer Messenger-Anbieter Threema hat vor dem obersten Gericht des Landes einen Sieg gegen das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) errungen.

Das Bundesgericht hat den Entscheid der Vorinstanz bestätigt, wonach die Threema GmbH nicht als Fernmeldedienstanbieterin im Sinne des BÜPF («Bundesgesetzes betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs») zu betrachten sei, sondern nach wie vor als «Anbieterin abgeleiteter Kommunikationsdienste».

Hätte das EJPD …

Artikel lesen
Link zum Artikel