Schweiz
Justiz

Auch für Firmen soll es ein Strafregister geben

Pläne liegen beim Parlament

Auch für Firmen soll es ein Strafregister geben

07.01.2015, 05:5107.01.2015, 05:51

• Wer als Privatperson verurteilt wird, kriegt einen Eintrag im Strafregister. Für Unternehmen gilt das aber heute nicht. Die Folge: Offiziell weiss ein Gericht bei einer Anklage nicht, ob das Unternehmen vorbestraft und damit ein «Wiederholungstäter» ist.

• Der Bundesrat möchte das ändern. Der Entwurf für eine Gesetzesänderung liegt derzeit bei der Rechtskommission des Ständerats, die nächste Woche darüber berät.

• Die Gewerkschaften sind dafür und möchten sogar noch weiter gehen. Dagegen ist beispielsweise der Schweizerische Gewerbeverband. Er kritisiert, dass fehlbare Unternehmer einfach eine neue Gesellschaft gründen würden, um eine reine Weste zu haben. 

Weiterlesen bei Newsnet/Tages-Anzeiger.ch

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Parmelin pocht auf die Verfassung – bis ihm eine Junge Grüne die Leviten liest
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über Änderungen des Zivildienstgesetzes ab. In der «Arena» wurde darüber gestritten, ob der Zivildienst zu attraktiv ist – oder ob die Armee ihr Problem am falschen Ort sucht.
Bundesrat Guy Parmelin hat an diesem Abend einen Satz etwa achtmal gesagt. Dieser ging jedes Mal ungefähr so: Die Bundesverfassung regle klar, dass der Zivildienst die Ausnahme sei. Wer keinen echten Gewissenskonflikt habe, gehöre grundsätzlich ins Militär. Weil das nicht mehr so gelebt werde, müsse man korrigieren.
Zur Story