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Kündigung eingereicht: Bundesanwalt Lauber hört Ende August auf



ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITTSANGEBOT VON BUNDESANWALT MICHAEL LAUBER --- Swiss Federal Attorney Michael Lauber during a media conference at the Media Centre of the Federal Parliament in Bern, Switzerland, on Friday, 10 May 2019. Federal Attorney Michael Lauber is criticised for informal meetings with FIFA head Gianni Infantino. The supervisory authority for the Federal Prosecutor's Office is opening a disciplinary investigation against Lauber. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Druck wurde zu gross: Lauber geht. Bild: keystone

Jetzt ist der Schuss draussen: Nach dem unklaren Rücktrittsangebot jetzt die klare Kündigung: Bundesanwalt Michael Lauber hat am Mittwoch auf Ende Januar 2021 seinen Rücktritt erklärt. Ob das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn trotzdem weitergeführt wird, entscheidet sich Mitte August.

Wegen Ferienguthaben werde der 54-Jährige sein Amt bereits Ende August abgeben, teilte die Bundesanwaltschaft der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Mittwoch mit. Danach und bis zum ordentlichen Rücktritt Laubers sollen dessen Stellvertreter, Jacques Rayroud und Ruedi Montanari, die Bundesanwaltschaft leiten.

Sie sind beide langjährige Mitarbeiter bei der Bundesanwaltschaft und wurden im Sommer 2019 vom Parlament in ihren Ämtern bestätigt, noch vor der Wiederbestätigung Laubers. Der operative Betrieb bleibe so gewährleistet und die hängigen Strafverfahren würden weitergeführt, hiess es.

Lauber hatte bereits am vergangenen Freitag nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVger) in einer persönlichen Erklärung seinen Rücktritt angeboten. Das Gericht hatte festgestellt, dass Lauber mehrere Amtspflichtverletzungen begangen hatte.

ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON BUNDESANWALT MICHAEL LAUBER AUF ENDE AUGUST, AM MITTWOCH, 29. JULI 2020 - Bundesanwalt Michael Lauber spricht an einem Point de Presse nach seiner Wiederwahl durch die Bundesversammlung, am Mittwoch, 25. September 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: keystone

Besonders schwer wog in den Augen des Gerichts eine Erinnerungslücke bei einem Treffen mit Fifa-Präsident Gianni Infantino. Lauber habe über dieses Treffen vorsätzlich die Unwahrheit gesagt. Das sei eine schwere Amtspflichtverletzung.

Das Gericht bestätigte damit teilweise die Vorwürfe der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA). Gleichzeitig hatte auch die Gerichtskommission des Parlaments auf dieses Urteil gewartet, bevor sie entscheiden wollte, ob sie der Bundesversammlung einen Antrag auf Amtsenthebung Laubers stellt.

Kommission entscheidet über weiteres Vorgehen

Denn dieses laufende Amtsenthebungsverfahren ist trotz der formellen Rücktrittserklärung nicht automatisch abgeschlossen. Die Gerichtskommission werde am 19. August über das weitere Vorgehen im Fall Lauber entscheiden, sagte Kommissionspräsident, Ständerat Andrea Caroni (FDP/AR), auf Anfrage.

Bei der Sitzung könnte die Kommission zwar beschliessen, das Verfahren einzustellen. Da aber Lauber offiziell noch bis Ende Januar 2021 Bundesanwalt bleibt, könnte sie der Bundesversammlung trotz allem auch einen Antrag auf Amtsenthebung stellen.

Ausserdem werde die Gerichtskommission die Bedeutung und Wirkung der Kündigung analysieren, sagte Caroni. Gemäss der Verordnung der Bundesversammlung über das Arbeitsverhältnis und die Besoldung des Bundesanwalts beträgt die Kündigungsfrist für einen Bundesanwalt sechs Monate.

Die Gerichtskommission könnte aber auch einer kürzeren Kündigungsfrist zustimmen, «wenn keine wesentlichen Interessen entgegenstehen». Finanzielle Konsequenzen wird dieser Entscheid für Lauber keine haben: Weil er selber gekündigt hat, steht ihm gemäss Verordnung keine Entschädigung mehr zu.

Strafanzeigen hängig

Ausserdem sind gegen Lauber noch Strafanzeigen hängig. Dabei geht es unter anderem um den Vorwurf der Begünstigung in Zusammenhang mit den nicht protokollierten Treffen Laubers mit Infantino. Ein ausserordentlicher Staatsanwalt prüft zur Zeit die Strafanzeigen.

Er soll klären, ob die Voraussetzungen für die Eröffnung einer Strafuntersuchung gegeben sind. Sollte das der Fall sein, wird er bei den zuständigen Kommissionen der Bundesversammlung ein Gesuch stellen um Aufhebung der Immunität des Bundesanwalts und um Durchführung eines Strafverfahrens. Erachte er die Strafanzeigen als unbegründet, könne er eine sogenannte Nichtanhandnahmeverfügung erlassen.

Zu seinem offiziellen Rücktrittszeitpunkt wird Lauber über neun Jahre im Amt gewesen sein. Er war 2011 als erster Bundesanwalt von der vereinigten Bundesversammlung gewählt worden. Die Wahl eines Nachfolgers oder einer Nachfolgerin kommt wohl frühestens für die Wintersession in Frage. (aeg/sda)

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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Grötzu 30.07.2020 23:45
    Highlight Highlight Welches sind die sieben Todsünden?


    Habsucht / Gier = das übermäßige Streben nach materiellen Besitztümern

    Hochmut / Stolz = die übertriebene Selbstwahrnehmung ohne Rücksicht auf andere
  • Kanuli 30.07.2020 08:06
    Highlight Highlight Wie wäre es mit fristlos und nicht noch 6 Monate Lohn?
  • Krusty 30.07.2020 05:27
    Highlight Highlight Jaja ufe chopf gheit escher jo ned.

    Karma wirds schon richten.
  • Eisvogel 29.07.2020 22:41
    Highlight Highlight Wahrscheinlich hat er vergessen, dass er seine Ferien ja schon bezogen hat.
  • Bejat 29.07.2020 20:27
    Highlight Highlight Stellt diesen Herrn per sofort frei. Ansonsten hat er immer noch Zugang zu Räumlichkeiten und Akten. Was dann geschehen wird ist leicht vorhersehbar. Seine Geschichten sind eh schon krumm genug.
    Merci für gar nüt, Herr Lauber!
  • Abendländer 29.07.2020 19:58
    Highlight Highlight Untersuchungen aber weiterführen und auf keinen Fall einstellen!!!! Das Volk will wissen was für Leichen da in den Bernern Keller wieder verlocht sind.
  • Luki Bünger 29.07.2020 19:27
    Highlight Highlight Wischt euch doch mal alle den Schaum vom Mund!

    Wenn jetzt Gianni & Co. nämlich nicht angeklagt werden, ist dieser Rücktritt nicht mehr als Danton auf dem Schafott: Rein symbolisch und der Dramaturgie wegen.
  • sichernit 29.07.2020 19:20
    Highlight Highlight Für alle die sich fragen, wie er auf die 5MT Feriensaldo kommt. Da er ü50 ist, hat er 6 Wochen Ferien. Weiter ist seine Lohnklasse sicher ü30 was dazu führt, dass er Vertrauensarbeitszeit hat. Das wiederum (sofern er nicht die Option mit mehr Lohn gezogen hat) sind entweder nochmal zwei zusätzliche Ferienwochen (auf das „normale Ferienkonto) od. zwei Wochen auf ein Sabbatical Konto. Zweites hat die Eigenschaft, dass man es beziehen kann wann man will. Bei 9 Dienstjahren würde das etwa hinkommen. Wahrscheinlich hat er die diesjährigen Ferientage ja auch nicht bezogen.
  • Callao 29.07.2020 19:05
    Highlight Highlight Mit fehlen die Worte! Unverschämt bis zum Schluss!
    Was wiederum das kürzlich veröffentlichte Urteil bestätigt: fehlendes Unrechtsempfinden!
  • Selbstverantwortin 29.07.2020 18:50
    Highlight Highlight Der Bund hat eine Regel, dass Ferien spätestens im Folgejahr bezogen werden müssen.
    Nicht mal daran hielt sich dieser unsägliche Lauber.
  • N. Y. P. 29.07.2020 14:42
    Highlight Highlight Soso,
    wer der 5. Mann beim dritten FIFA - Treffen war, weiss der Herr Bundesanwalt nicht. Aber seine Überzeit hat er natürlich auf die Minute genau aufgeschrieben.

    Habe gehört, der Gianni suche noch einen Generalsekretär. Das wäre doch für unseren Bundesanwalt eine neue Herausforderung, oder ?
  • Notabik 29.07.2020 14:32
    Highlight Highlight Ist Bundesanwalt Lauber jetzt Opfer oder Täter?
    • Ueli der Knecht 29.07.2020 17:32
      Highlight Highlight Oft werden aus Opfer Täter.
  • Dani S 29.07.2020 14:26
    Highlight Highlight Wer noch 6 Monate Feriensaldo hat, hat bei sechs wochen Ferien pro Jahr (Annahme), gut 4 (vier!!!) Jahre lang keine Ferien mehr bezogen.
    Wer's glaubt...
  • Lupe 29.07.2020 14:24
    Highlight Highlight Die Mafia lässt grüssen und wir Trottel zahlen noch Bundessteuern !!!!!!!!!!!!!
    • Ueli der Knecht 29.07.2020 17:33
      Highlight Highlight "Bundessteuern"

      Nennt sich das nicht Schutzgeld? Oder Pizzo?
  • Flixo 29.07.2020 14:24
    Highlight Highlight Wow, da wird eine Zitrone so richtig ausgepresst. In welcher Firma kann man schon so viele Ferien „horten“? Bei mir kniet das HR (zu Recht) auf den Hals, wenn ich Mal eine Woche Ferien über den Jahreswechsel schmuggeln will.

    Aber: Irgendwas fehlt mir da noch. Das kann es doch nicht gewesen sein.

    Ach ja, vielleicht fordert der zukünftige Ex-Bundesanwalt noch eine Rente ein (natürlich 10 Jahre rückwirkend, wie das in diesen Kreisen so üblich ist).
  • Kong 29.07.2020 14:15
    Highlight Highlight 5 Monate aufgelaufene Ferien? Wie soll das beim Bund gehen, das ist doch eine Unverschämtheit sondergleichen. Als ob sein bisheriger Auftritt noch nicht genug gewesen wäre.
    • Neruda 29.07.2020 16:04
      Highlight Highlight All die Überstunden, die er wegen der Anzeige und Untersuchungen gegen ihn leisten musste, der Arme. Glaubt ja kein Mensch, dass er das alles nicht auf Arbeitszeit bearbeitet hat.
    • Callao 29.07.2020 18:50
      Highlight Highlight Bin selber mittleres Kader in der Privatwirtschaft. Überstundenvergütung gibt es keine. Aber einer bestimmen Stufe wird die Bereitschaft dazu vorausgesetzt. Im Grundlohn ist das mit eingerechnet. Der Rest geht zu Lasten des Kader.
      Feierabend ist dann, wenn die Arbeit getan ist.
  • Marco Rohr 29.07.2020 14:12
    Highlight Highlight Ich hoffe diese unsägliche Geschichte von diesem unsäglichen Menschen ist damit endlich zu Ende und wir hören nie wieder von ihm.
  • rodolofo 29.07.2020 14:01
    Highlight Highlight Endlich!
    Wie wär's mit Ferien im Wallis?
  • Jacques #23 29.07.2020 14:01
    Highlight Highlight Freistellung per sofort.
    Amtsenthebungsverfahren.

    Das tönt korrekt und angemessen, fair.

    Das ganze Anwaltsgeschwurbel mit freiwillig, Rücktritt und Ferienbezug ist doch politische Reinwascherei und exakt die gleiche Linie wie das vergessene FIFA Meeting!

    Die Glaubwürdigkeit kann nmE nicht echli weg sein.

    FDP gut lesen: sollte Caroni das durchwinken, wandert ihr erneut in den genau gleichen Topf der Disqualifizierten.
  • gulf 29.07.2020 13:48
    Highlight Highlight wenn Hr. Lauber nur noch einen Funken Anstand und Ehrgefühl hat, geht er Ende August ohne Weiterzahlung.
    Und unser Rechtssystem muss Fehler haben, dass so jemand noch derart unverschämte Bedingungen für den Abgang erhält.
    • Tom Frogman 29.07.2020 23:03
      Highlight Highlight Ja wenn - nur wurde ja amtlich festgehalten, dass er „keine Schuldeinsicht hat“.
      Glaube er fühlt sich unverstanden und sogar als Opfer.
      Da ist er in Prominenter Runde wie Trump, Berlusconi, usw.
  • Baccaralette 29.07.2020 13:40
    Highlight Highlight Naja, bei Vertrauensarbeitszeit kontrolliert ja niemand so genau, ob der BA jetzt Ferien macht oder einfach nur an einer geheimen Sitzung ist.

    Narrenfreiheit halt. Super!
    • eddie_c 29.07.2020 14:12
      Highlight Highlight Das ist eine Warnung für Alle, die meinen der Staatsapparat die Lösung unserer Probleme sind.
    • bokl 29.07.2020 15:55
      Highlight Highlight Er hat halt beim Wandern im Wallis jeweils Sepp oder Gianni getroffen. Und zack wird der Ferien- zum Arbeitstag ;).
  • Don Alejandro 29.07.2020 13:38
    Highlight Highlight Beim Anspruch auf die Ferientage scheinen ihm keine Gedächtnislücken bekannt zu sein.
  • B-Arche 29.07.2020 13:36
    Highlight Highlight Und am 1. September dann die Ankündigung dass er einen Job bei der FIFA angenommen hat?

    Das wäre dann die Krönung.
    • c_meier 29.07.2020 13:48
      Highlight Highlight das passiert erst 2021, sonst hat er keinen Ferien- und Lohnanspruch mehr gegenüber dem Bund...
  • c_meier 29.07.2020 13:33
    Highlight Highlight freistellung per sofort Herr Caroni, bitte nicht noch 3 Wochen warten bis zur nächsten Sitzung...
  • MartinZH 29.07.2020 13:30
    Highlight Highlight Würde mich nicht wundern, wenn Lauber ab 2021 bei der FIFA als Chef-Jurist anheuert. Er besitzt ja schliesslich die idealen Voraussetzungen (mit dem Geschäft und den Strukturen vertraut, Vorgesetzter kennt er schon, etc.). Skrupel hat er ja offensichtlich keine, der Ruf ist sowieso dahin, aber der grosse Zahltag wird ihn sicher reizen. Laubers gescheiterte Vorgänger hatten immerhin noch den Anstand, in der Versenkung zu verschwinden. Bei Lauber kann man aber sicher sein, dass es ihn nicht interessiert, was andere von ihm denken. So ist er bei der FIFA gut aufgehoben – bis zu Giannis Pension.
  • Holunder 29.07.2020 13:23
    Highlight Highlight und schon wieder geht das bashing los... 😂 Warum wissen immer alle Kommentarverfasser ganz genau wie es denn wirklich war?

    Eure geheimen Informanten hätte ich auch gerne. Da ich die eben nicht habe, bleibt mir nur die Möglichkeiten alle Quellen kritisch zu hinterfragen, Vorurteile aus zu blenden, sachlich zu bleiben und zu akzeptieren, dass ich bei vielem was auf dieser Welt passiert nie erfahren werde, wie es denn wirklich war.

    Aber hey, ich nehms easy und halte mich an die positiven Dinge im Leben. Ist viel angenehmer. Probiert es aus! Lob aussprechen macht mehr Spass als zu bashen!
    • Peter R. 29.07.2020 13:45
      Highlight Highlight Richtig Lob aussprechen macht mehr Spass.
      Bei Herr Lauber ist es halt schon ein bisschen naiv zu glauben, man könnte ihn noch loben - was er bisher geleistet hat.
    • Wiedergabe 29.07.2020 14:01
      Highlight Highlight Waren keine geheimen Informanten, sondern offizielle Publikationen z.B. der AB-BA (hat übrigends nichts mit Musik zu tun).
      Soll ich jetzt an mehreren Bundesuntersuchungsbehörden zweifeln und den Herrn loben, weils mehr Spass macht..?
      Vielleicht mal die eigene Sichtweise kritisch hinterfragen?
    • Dorothea Leuthard 29.07.2020 14:22
      Highlight Highlight Hmm. Also da würd ich nun auch widersprechen. Kritik zu üben und kritisch zu hinterfragen ist geradezu notwendig für die Bürgerinnen und Bürger, wenn die staatlichen Institutionen Anzeichen von Korruption und generellem "Gemauschel" zeigen. Vor allem hier, wo, wie Wiedergabe schon erwähnte, viele Quellen öffentlich sind.

      Ich bin durchaus auch ein Fan der positiven Seite des Lebens, doch die negative geht nicht weg, nur weil wir sie ignorieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • [Nickname] 29.07.2020 13:20
    Highlight Highlight So ein Ferienguthaben ist auch nur möglich als Staatsstiefel. In der Privatwirtschaft nie und nimmer.
  • jo͞osē 29.07.2020 13:05
    Highlight Highlight 110 Tage Urlaubsguthaben angesammelt und niemand hat interveniert. Tolle Governance.
  • space_tourist 29.07.2020 13:04
    Highlight Highlight Lauber hat seine Ferienbezüge wohl so behandelt wie die Treffen mit Infantino. Sie fanden statt, aber er kann sich leider nicht mehr daran erinnern...
  • Heini Hemmi 29.07.2020 13:03
    Highlight Highlight Wahrscheinlich hat er vergessen, dass er die 5 Monate Ferien schon bezogen hat.
  • Heini Hemmi 29.07.2020 13:01
    Highlight Highlight Das heisst wohl, dass er Überstunden aufschreiben darf. Unglaublich!
  • Calvin Whatison 29.07.2020 12:59
    Highlight Highlight Hoppla! Sein Ferienkonto scheint der Herr im Griff zu haben. Da vergisst der Herr wohl nicht so schnell! 🤔
  • RhabarBär 29.07.2020 12:57
    Highlight Highlight Mir bleibt die Spucke weg. Wenn ich in meinem Job dermassen versagen würde, dann wäre ich A) schon länger meinen Job los, B) aber spätestens seit 24.7. fristlos entlassen worden, C) kurz darauf mit einem Fusstritt in den Allerwertesten zur Tür hinausspediert worden und D) wegen Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft. Aber der... wow... fünf Monate Ferien, voller Lohnanspruch, in denen er weiter angestellt bleibt und höchstwahrscheinlich noch Akten vernichten kann, die ihn "unnötigerweise" noch weiter belasten könnten. Ähmtja...äh...räusper...
  • odie 29.07.2020 12:52
    Highlight Highlight "Er kündigt per 31. Januar 2012. Weil er vorher seine aufgelaufenen Ferien bezieht, ist Laubers letzter Arbeitstag der 31. August."

    Bitte?! - Der Mann hat einen aufgelaufenen Ferienanspruch von 5 Monaten bzw. 123 Tagen?

    Er hat sein Amt am 1. Januar 2012 angetreten. Runden wir mal bis zum 31. Dezember 2020, dann sind das 9 Jahre. Rechnen wir mal mit 25 Ferientagen pro Jahr, sind das insgesamt 225 Tage. Davon soll er mit 123 Tagen noch mehr als die Hälfte zur Verfügung haben? Kann das sein?

    Sind es Überstunden? Falls ja, sind die nicht wie sonst üblich mit dem hohen Cheflohn abgegolten?
    • sansibar 29.07.2020 13:01
      Highlight Highlight Er ist wohl müde vom Nichtstun, oder so 🙄
    • Hans der Dampfer 29.07.2020 13:03
      Highlight Highlight In jeden Kadervertrag wäre das eigentlich so abgegolten ja aber ich schätze das sich die BR Bosse etwas haben einfallen lassen müssen damit sie ihn los kriegen. Aber ja, eine nette Stelle bei der Fifa wird es für Lauber schon geben. Ich bin jedenfalls froh das die Bundesanwaltschaft den Mann los wird.
    • rodolofo 29.07.2020 14:07
      Highlight Highlight Das sind ja schon "Griechische Verhältnisse"!
      Die Schweiz ist korrupter, als sie (korrupt) vorgaukelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 29.07.2020 12:50
    Highlight Highlight "Er kündigt per 31. Januar 2012."

    Dann ist er ja schon lange weg 😉
  • Paddiesli 29.07.2020 12:48
    Highlight Highlight "Er kündigt per 31. Januar 2012."

    Ähm..., sicher?
    • rodolofo 29.07.2020 14:09
      Highlight Highlight 2 und 1 wurden vertauscht.
      Ein letzter kleiner Fehler...
    • Neruda 29.07.2020 17:30
      Highlight Highlight Wäre uns viel erspart geblieben 😄
  • Kaffo 29.07.2020 12:47
    Highlight Highlight Jetzt muss mir mal einer erklären, wie man zu fünf Monaten Ferien kommt. Das wird nicht das letzte sein das er für sich noch aushandelt.
  • Eifach_öpis 29.07.2020 12:46
    Highlight Highlight Gut so! Je eher er weg ist dedto besser.

    Und wehe der Typ erhält noch einen goldenen Fallschirm!!!
  • sansibar 29.07.2020 12:44
    Highlight Highlight Ade, merci, und danke für gar nichts... 🤬
  • Paddiesli 29.07.2020 12:44
    Highlight Highlight Dauerte VIEL zu lange!
  • südfüessler 29.07.2020 12:42
    Highlight Highlight 5 monate ferienguthaben?
    Potz,da war einer sehr fleissig.
    • Berserktiger 29.07.2020 12:52
      Highlight Highlight Die Überzeit hat er bestimmt detailliert protokolliert /s
    • dho 29.07.2020 14:15
      Highlight Highlight Da sind alle geheimen Sitzungen mit der russischen Mafia, der FIFA und so weiter mit eingerechnet.
  • TheKen 29.07.2020 12:41
    Highlight Highlight Wieso muss Lauber kündigen? Wenn sowas in der Privatwirtschaft passiert, wird man fristlos entlassen, nicht freigestellt.
    • Neruda 29.07.2020 17:37
      Highlight Highlight Weil ihn FDP, SVP, CVP, GLP und SP zur Wiederwahl vorgeschlagen und das dann auch durchgezogen haben! Also haben wir offensichtlich nur noch eine Fraktion im Bundeshaus mit einem vernünftigen Rechtsempfinden. Ziemlich ernüchternd.
  • Wellenrit 29.07.2020 12:41
    Highlight Highlight Die einzige richtige Entscheidung
  • Therealmonti 29.07.2020 12:37
    Highlight Highlight Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
  • Duweisches 29.07.2020 12:36
    Highlight Highlight Dass er noch selber und von sich aus kündigen darf ist wohl die grösste Frechheit die ich in langer Zeit gehört habe...
    • Ueli der Knecht 29.07.2020 14:02
      Highlight Highlight Die Alternativen hätten der Schweiz den grösseren Reputationsschaden angerichtet. Sein freiwilliger Abgang ist das kleinste Übel.
  • Glatttaler 29.07.2020 12:35
    Highlight Highlight Wurde auch Zeit!

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