Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Tritt nach Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ab: Bundesanwalt Michael Lauber. (Archivbild)

Extravantes Verhalten: Bundesanwalt Michael Lauber. Bild: sda

Michael Lauber – Bundesanwalt ohne Unrechtsbewusstsein

Zuerst die vernichtenden Berichte der Aufsichtsbehörde und der Geschäftsprüfer. Und nun ein negatives Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: Bundesanwalt Michael Lauber «bietet» seinen Rücktritt an. Und bringt Politiker erneut in Rage.

Henry Habegger / CH Media



Michael Lauber, 54, leistete sich am Freitag noch einmal eine Extravaganz. Noch bevor das Bundesverwaltungsgericht in St.Gallen das Urteil veröffentlicht hatte, verbreitete der Bundesanwalt seine Stellungnahme dazu. Das Gericht sah sich in der Folge gezwungen, die Publikation des Urteils, die für den Nachmittag vorgesehen war, vorzuziehen.

Es geht um das Urteil, das Lauber selbst provoziert hatte. Er hatte im April Beschwerde erhoben gegen die Disziplinarverfügung seiner Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft AB-BA unter dem früheren Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster (Grüne), die ihm ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt und seinen Lohn während eines Jahres um acht Prozent gekürzt hatte. Hintergrund und Auslöser waren die nicht protokollierten, in einem Fall «vergessenen» Treffen mit Fifa-Chef Gianni Infantino.

Ungewöhnlich schnell, innert nur drei Monaten, entschied St.Gallen unter Richterin Kathrin Dietrich in Dreierbesetzung über die Beschwerde. Lauber erhielt teilweise Recht, so reduzierte das Gericht die Lohnkürzung von acht auf fünf Prozent. Aber in allen wesentlichen Punkten wurde das Verdikt der Aufsichtsbehörde bestätigt.

Das Bundesverwaltungsgericht hält ausdrücklich fest, dass «die Lohnkürzung als Art der Sanktion gerechtfertigt» sei. Es bestätigte den Befund der AB-BA, wonach Lauber schwere Amtspflichtverletzungen begangen hat. Im Communiqué schreiben die St.Galler Richter: «Zusammenfassend stellt das Gericht fest, dass Bundesanwalt Lauber mehrere Amtspflichtverletzungen begangen hat und dass die formellen Abläufe des Disziplinarverfahrens einen gültigen Entscheid zulassen.»

Lauber und sein Anwalt, der prominente Strafverteidiger Lorenz Erni, hatten alle diese Vorwürfe als haltlos bezeichnet. Die Richter halten in ihrem Urteil aber fest, der Bundesanwalt habe mit «seinem Verhalten und seinen Äusserungen dem Ansehen der Bundesanwaltschaft und der Vorinstanz geschadet. Es fehlt ihm zudem an Unrechtsbewusstsein beziehungsweise Einsicht.» Es erscheine «deshalb nicht gänzlich unbegründet, wenn die Vorinstanz ausführt, der Beschwerdeführer mache den Eindruck, über dem Gesetz zu stehen und die Bundesanwaltschaft mit seiner Person zu verwechseln».

Ins Gewicht gegen Lauber fiel das ominöse dritte «Schweizerhof»-Treffen, an das sich die mindestens vier Teilnehmer angeblich nicht mehr erinnern können, unter ihnen auch Fifa Boss Gianni Infantino. «Eine solche Erinnerungslücke bei mehreren Teilnehmern ist nach der allgemeinen Lebenserfahrung als abwegig anzusehen», hält das Gericht fest. Es stelle «daher fest, dass der Bundesanwalt bei seiner Befragung vom 12. November 2018 gegenüber der AB-BA vorsätzlich die Unwahrheit sagte und das dritte Treffen mit Fifa-Präsident Infantino bewusst verschwieg». Einige Wertungen der AB-BA aber befand das Gericht für nicht haltbar. So gehe die AB-BA «etwas weit», wenn sie aufführe, Lauber zeige «im Kern ein falsches Berufsverständnis». Frühere Beurteilungen von Laubers Arbeit würden damit ausgeblendet.

Er «respektiere» das Urteil des Gerichts, formulierte Lauber in seiner bereits erwähnten acht Zeilen langen Erklärung, die er kurz vor Mittag verschickte. Was also nicht heisst, dass er den Spruch auch wirklich «akzeptiert». Und schon im zweiten Satz kam Widerspruch zum Verdikt, das die Bundesverwaltungsrichter in St.Gallen soeben gefällt hatten: «Die Unterstellung der Lüge weise ich nach wie vor in aller Form zurück», hielt Lauber fest. «Wenn man mir jedoch als Bundesanwalt nicht glaubt, dann schadet dies der Bundesanwaltschaft. Deshalb biete ich der zuständigen Gerichtskommission im Interesse der Institutionen den Rücktritt an.» Es folgte der Nachsatz: «Die Modalitäten werde ich direkt mit dieser besprechen.» Das scheint zu bedeuten, dass er «Modalitäten» wie den Rücktrittstermin, Entschädigungen oder Kostenübernahmen verhandeln will.

«Ich staune, mit welcher Arroganz Lauber weiterhin bestreitet, gelogen zu haben.»

SP-Ständerat Carlo Sommaruga

Solche angetönten Begehrlichkeiten kommen nicht gut an. «Wir Grünen verlangten bereits im August 2019 die Nichtwiederwahl von Lauber», sagt die Basler Nationalrätin Sibel Arslan. «Dass er nun Abgangsmodalitäten verhandeln will, ist eine Frechheit. Die Gerichtskommission ist kein Basar; Verhandlungen sind nach dem vernichtenden Urteil nicht mehr angesagt.» Sie hält fest: «Die Kommission nimmt aus meiner Sicht jetzt entweder ein Rücktrittsschreiben des Bundesanwalts entgegen, oder aber sie entscheidet an der nächsten Sitzung über das Amtsenthebungsverfahren.» Der Genfer SP-Ständerat Carlo Sommaruga, Lauber-Kritiker der ersten Stunde, staunt, «mit welcher Arroganz Lauber weiterhin bestreitet, gelogen zu haben», obwohl das Gerichtsurteil genau dies bestätige. Dass Lauber das Urteil «respektiere» statt es zu «akzeptieren», gehöre ins gleiche Kapitel. Es gebe nichts zu verhandeln, nichts «anzubieten», Lauber müsse sofort gehen. Es brauche einen Neuanfang in Bundesanwaltschaft, und zwar brauche es jemanden, der über Demut verfüge.

Sogar die FDP, die Lauber noch letztes Jahr die Wiederwahl sicherte, begrüsst jetzt dessen Rücktritt, der zum Schutz der Institution «rasch erfolgen müsse». Die FDP kritisiert aber auch die AB-BA und denkt laut über«einen personellen Neustart» nach. Gemünzt ist das auf Hanspeter Uster, faktischer Sieger des gestrigen Tages. Er war kürzlich auch von der Geschäftsprüfungskommission gestützt worden. Im Gegensatz zu Lauber, der auch hier vernichtende Noten erhielt. Noch ist offen, wie es weitergeht. Die Gerichtskommission hat im Mai ein Amtsenthebungsverfahren gegen Lauber eröffnet. Das Verfahren könnte sich jetzt als obsolet erweisen, falls Lauber seinen Rücktritt formell bestätigt, was bisher nicht geschehen ist. Nicht vom Tisch, auch nach Laubers Ausscheiden nicht, ist das Verfahren, das auf Grund von Strafanzeigen gegen Lauber, Infantino und weitere Personen eröffnet wurde. Die Aufsichtsbehörde hat mit dem Obwaldner Obergerichtspräsidenten Stefan Keller einen ausserordentlichen Staatsanwalt des Bundes eingesetzt. Er prüft derzeit, ob im Zusammenhang mit dem ominösen «Schweizerhof»-Treffen ein Strafverfahren eröffnet wird.

Das St.Galler Urteil belastet auch Fifa Chef Infantino, weil die Richter den Teilnehmern am Treffen nicht abnehmen, dass sie sich nicht mehr erinnern. Das könnte den ausserordentlichen Staatsanwalt Keller ermuntern, der Sache auf den Grund zu gehen. Die Fifa wiederholte gestern, dass «ein Treffen mit dem Schweizer Bundesanwalt völlig legitim und völlig legal» sei, ja geradezu Pflicht, um Strafuntersuchungen zu unterstützen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Michael Lauber gibt PK zum Fifa-Treffen

Terror-Propaganda: Anklage gegen Führungsriege des IZRS

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

44
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • beaetel 26.07.2020 20:01
    Highlight Highlight Ein Staatsanwalt, so versteh ich die Rolle des Bundesanwalts, kann man nicht fehlendes Unrechtsbewusstsein vorwerfen, schliesslich ist er Ankläger, fühlt sich also prinzipiell im Recht. Ironie Ende.
  • Hans Peter Schär 26.07.2020 19:44
    Highlight Highlight Arroganz? Mein Freund hat mir das Wort eindrücklich erklärt: Lauber in Person.
  • Platzhersch 25.07.2020 17:36
    Highlight Highlight Bisschen Kopfkino:

    Ich, kleiner Mann des Volkes, bin in einer Strafuntersuchung invoviert. Rufe mal kurz mein Freund, den Staatsanwalt an, um ihn zu fragen, ob er lust auf ein wohl deliciöses Abendmahl, zusammen mit mir und noch ein paar Kumpanen hat. Man könne das ja auch öfters machen

    "...um die Strafuntersuchung zu unterstützen...."

    Ich kringle mich auf dem Klo
  • ouioui 25.07.2020 14:27
    Highlight Highlight Narzissmus...
    • HP G 25.07.2020 16:42
      Highlight Highlight Narzisten?!
      Daher für höhere Ämter befähigt.
      Präsident oder so...
      "Ironie off"
  • Winschdi 25.07.2020 12:41
    Highlight Highlight Jene Parlamentarier, welche Lauber wiedergewählt haben, streiche ich nächstes Mal konsequent von der Liste.
  • T13 25.07.2020 12:30
    Highlight Highlight "Die Fifa wiederholte gestern, dass «ein Treffen mit dem Schweizer Bundesanwalt völlig legitim und völlig legal» sei, ja geradezu Pflicht, um Strafuntersuchungen zu unterstützen."

    Genau so eine Pflicht wie ein Protokoll für so ein Treffen?
    • Tschowanni 25.07.2020 17:56
      Highlight Highlight Ein Privater wäre wegen Kollisionsgefahr für die Dauer des Verfahrens in U -Haft gesetzt worden. Hier treffen sich Kläger und Angeklagte zum Dinieren
  • Lacando 25.07.2020 12:19
    Highlight Highlight Ein Zeitgenosse ohne Würde und Anstand. Ich frage mich, wie sein persönliches Umfeld mit seinen charakterlosesn Verhalten klar kommt.
  • Gzdt 25.07.2020 12:12
    Highlight Highlight Ein "Biedermann" der selbst die gesellschaftlichen und sozialen Gepflogenheiten unserer westlichen demokratischen Zivilisation aufs gröbste missachtet die er selbst Schützen und dem Rechtsstaat und Volk als Vorbild dienen sollte!
    Ein weiteres stabiles Genie das niemand braucht!
  • carlen 25.07.2020 12:05
    Highlight Highlight lauber weiss einfach zu viel. Das ist die einzige Erklärung für seine Arroganz und sein Verhalten. Nochmals gewählt wurde er auch, weil die Fifa (infantino) Druck (Geld?) ausübte auf verschiedenen Parteien. Ich hoffe, dass der ausserordentlichen Staatsanwalt Keller die beider "Herren" lauber und infantino rechtlich RICHTIG durchleuchtet. Um ehrlich zu sein denke ich nicht, dass er es schaffen wird. Der Druck von aussen um diese zwei Typen zu retten wird enorm sein.
  • Peter R. 25.07.2020 11:31
    Highlight Highlight Dieser Herr scheint sich offenbar für nichts zu schade zu sein. Nach all seinen Lügen - die er zwar bestreitet - und Mäzchen macht er noch auf die unschuldige Weise. Herr Lauber treten sie an und sagen endlich, dass sie zurücktreten - anstatt ihren Rücktritt anbieten!!!
  • Nathan der Weise 25.07.2020 11:17
    Highlight Highlight Und auch er wird einen goldigen Arschtritt bekommen... leider
  • Aruma 25.07.2020 11:15
    Highlight Highlight Kaum werden wir den Lauber los, versucht die FDP wieder einen ähnlichen nachzuschieben und hat viele Mitschieber. Da sind Menschen wie Hanspeter Uster goldwert. Wir sollten Sorge tragen zu den wenigen Standhaften.
  • Wolk 25.07.2020 10:30
    Highlight Highlight Meine Damen und Herren, hier haben Sie wieder einmal ein schönes Beispiel eines Narzissten in einer Topposition. Wer will die? Wer wählt die?
  • Notabik 25.07.2020 10:28
    Highlight Highlight Die Stelle verlieren, weil man eine Handvoll Treffen nicht protokolliert hat? In was für einem Land leben wir eigentlich? Wäre dies in Italien oder Frankreich auch derart geahndet worden? Die Schweizer sind Weltmeister darin, sich gegenseitig in die Pfanne zu hauen. Auf diese politische Überkorrektheit brauchen wir nicht stolz zu sein, denn diese Eigenschaft zeugt von einem schwachen Charakter.
    • Peter R. 25.07.2020 12:11
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, dass er etwas nicht protokoliert hat - es geht darum, dass er nicht die Wahrheit spricht, die ganze Sache zu "vertuschen" versucht und damit nicht mehr glaubwürdig ist in seinem Amt. Wenn einer einen schwachen Charakter hat - dann ist es Herr Lauber!
    • Ribosom 25.07.2020 12:37
      Highlight Highlight Wenn ich meine Arbeit nicht protokolliere und das auffliegt, bin ich meinen Job auch los. Warum also sollte das dem Lauber nicht auch so passieren?
      Einen schwachen Charakter hat in dieser Geschichte mit Vorsprung der Herr Lauber.
    • Hierundjetzt 25.07.2020 14:19
      Highlight Highlight Notabik: Lernstoff (lernt man):
      KV: Fach Staatskunde
      An jeder Kanti / Gymi der CH
      1. Semester an der Uni

      Sonst noch Fragen? Ich helfe gerne

  • Wellenrit 25.07.2020 10:28
    Highlight Highlight Ich hoffe dieser Mann liest Zeitung und er liest vor allem die kommentarspalten am besten von verschiedenen Zeitungen! Wenn der dann noch etwas selbstreflektion besitzt besteht für ihn noch Hoffnung wenn nicht mein Beileid!
  • einkritischer 25.07.2020 10:17
    Highlight Highlight Wir brauchen uns alle nichts vorzumachen! Sie können mir alle glauben, wenn ich Sage, dass JEDER in Politik und Wirtschaft und Stattsangestellten (alle in höheren Positionen) Leichen im Keller hat (oder Dreck am Stecken). Es geht im Wesentlichen um (aus deren Sicht) höheren Interessen und das 'rechtfertigt' solches verhalten. War schon früher so vor paar hundert Jahren, heute wird es einfach moderner gemacht. Beschämend ist es geblieben!
  • Leader 25.07.2020 09:35
    Highlight Highlight Letzten September als ihm 129 !!!! Parlamentarierer mit seiner Wiederwahl ihr Vertrauen ausgesprochen haben hat dieser Herr nur weitere Flops geliefert!
    Aber wieso sich nicht weiterhin mit allen Mitteln wehren.
    Hat ja schon mehrmals geklappt.
    • Notabik 25.07.2020 10:39
      Highlight Highlight Von unseren Parlamentariern sind viele Mitglieder alkoholkrank, denn unser Parlament ist ein Ort für diverse Apéros zwischen den Fraktionen und Interessenvertretern. Wen wundert es also, dass sie das Rückgrat, für ihren Bundesanwalt einzustehen, nicht haben. Unsere freie Gesellschaft wird dereinst wegen dieser politischen Korrektheit assimiliert werden.
  • Erklärbart. 25.07.2020 09:24
    Highlight Highlight Wie gesagt, der Typ sollte nichts mehr zu melden haben und keine Forderungen stellen dürfen. Er soll gehen, natürlich ohne Abgangsentschädigung, eigentlich wäre sogar fristlos angemessen. Er vergisst ja eh wo er gearbeitet hat, so wie er wichtige Treffen vergisst.
  • Motiv 25.07.2020 09:23
    Highlight Highlight In dieser Sache gibt nicht nur die Person Lauber zu denken. Sondern auch das Gebaren der FdP. Scheinbar wollen sie nun Uster abschiessen, weil sie in der Causa Lauber mit herunter gelassenen Hosen dastehen. Vor allem der umtriebige FdP-Nationalrat Lüscher aus Genf macht schon wieder Vorschläge zur Nachfolge Lauber's, nachdem er den Lauber bis vor kurzem noch durch alle Böden hindurch verteidigt hat. Mit solchen Politikern gehen uns die Probleme wahrlich nicht aus.
    • dan2016 25.07.2020 11:02
      Highlight Highlight Völlig korrekt. Lüscher wäre wohl in den meisten zivilisierten Staaten im Gefängnis und nicht im Parlament.
  • landre 25.07.2020 09:18
    Highlight Highlight Apropos Unrechtsbewusstsein/ Gerechtigkeitssinn...
    Da gibt es noch sowas wie das Verantwortungsbewusstsein bzw Sinn und Zweck von Verantwortung...Dies bezüglich wird es schwierig dem obersten BA die volle Verantwortung zuzuschieben...
    Aber eben, das wäre dann ein ganz anderes Kapitel.
  • Calvin Whatison 25.07.2020 09:11
    Highlight Highlight Hat irgendwie irgendwas!
    Benutzer Bild
  • Schlaf 25.07.2020 09:09
    Highlight Highlight „Es fehlt ihm zudem an Unrechtsbewusstsein beziehungsweise Einsicht.“

    Dem Herr fehlt es an so Manchem, da können wir beim Anstand anfangen und beim Gewissen aufhören.

    Modalitäten besprechen? Ich glaube es hackt, kann ja nicht sein, dass man für keine Leistung, Lügen etc. noch etwas bekommen will, ausser einer Bestrafung.

    An Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten.
  • homo sapiens melior 25.07.2020 09:03
    Highlight Highlight Wenn die höchsten juristischen Personen eines Landes selbst lügen und betrügen, dass sich die Balken biegen, wie sollte da ein gewöhnlicher Bürger noch entscheiden können, wer die Wahrheit spricht?
    Eine traurige Parallele zur grössten Volkswirtschaft der Welt. Es ist zum Heulen.
  • mon tuno 25.07.2020 09:00
    Highlight Highlight Solche Personen sollten es gar nicht bis dahin schaffen können
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 25.07.2020 22:33
      Highlight Highlight Nur solche Leute schaffen es bis dahin...
  • Chrisbe 25.07.2020 08:41
    Highlight Highlight Hatte tatsächlich jemand Chractetstärke bei Herrn Lauber erwartet? Bei dieser Vorgeschichte?
    Die scheint, wie seine Erinnerunge, uhrplötzlich abhanden gekommenn zu sein.
  • Yogi Bär 25.07.2020 08:00
    Highlight Highlight Recht hat nicht mit Gerechtigkeit zu tun, so handelt auch Herrn Lauper nur ist er der Meinung, dass Recht mit mit seiner Auffassung von Gerechtigkeit zu tun hat...
    Ein Narzisst wie es im Buche steht...
  • N. Y. P. 25.07.2020 07:56
    Highlight Highlight Herr Bundesanwalt Lauber

    Nach all den Berichterstattungen, ihrer Amnesie, was die FIFA - Treffen betrifft, ihren Jagdausflügen mit zwielichtigen Gestalten in Russland und dem Urteil gibt es nur ein Fazit:

    Sie stehen im Solde des internationalen Verbrechens. Da gibt es keinen Zweifel. Korrupt bis ins Mark.

    Item.

    Unsere BA ist zu einem Lotterladen verkommen. Es bräuchte eigentlich eine PUK, um diesen S..stall auszumisten.

    @SP

    Meine Stimme geht ab jetzt zu den Grünen. Dass ihr mehrheitlich zugunsten Laubers Wiederwahl gestimmt habt, hat mich schwer irritiert.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 25.07.2020 07:53
    Highlight Highlight Ach kommt, der ist nur ein Bauernopfer, der den anderen unsympathisch ist. Die sind alle aus demselben Holz geschnitzt. Die haben alle gleichermassen Dreck am Stecken. Das liegt in der DNA solcher Leute. Nur weil die in relevanten Bereichen wegschauen, konnte die Schweiz erst durch Schwarzgeld reich werden.
    • GraveDigger 25.07.2020 10:16
      Highlight Highlight Volltreffer.. könnte nicht besser formuliert werden.
      Die Schweiz war schon immer heuchlerisch. Nicht nur durch Schwarzgeld. Kriege wurden durch die Banken finanziert, Rohstoffhändlern die ganze Länder ausbeuten werden angesiedelt im Steuerasyl. die Liste lässt sich mit Bestimmtheit unendlich erweitern.
      Genau die Profiteure die solche Machenschaften gutheissen und decken und als innovative Schweiz verkaufen wollen, wollen uns dann erklären was Recht und Unrecht ist und wir müssen uns den erhobenen Drohfinger von solchen Leuten gefallen lassen.
    • Mad Heidi 26.07.2020 08:48
      Highlight Highlight Immer wieder faszinierend, dass diejenigen Menschen, die am wenigsten Geistreiches bieten, das grösste Mitteilungsbedürfnis haben.
  • südfüessler 25.07.2020 07:53
    Highlight Highlight Herr lauber hat schon ein unrechtsbewusstsein,er leugnet es einfach konequent ab.
    Dieses verhalten erinnert mich an sportler die bis zur überführung behaupten niemals doping genommen zu haben.
    Ich hoffe nur dass jetzt sehr bald seine entlassung kriegt und ihm keinen rappen mehr bezahlt wird.
  • Der Rückbauer 25.07.2020 07:52
    Highlight Highlight Recht wird Unrecht, Unrecht wird Recht, aber jenes Recht, mit dem Lauber lebt, steht nirgendswo geschrieben. - Wenn Renitenz und Bauernschläue aufeinander treffen, so wird's gefährlich für die Demokratie. Ein Maulwurf, der die Institutionen untergräbt, aber vorgibt, im Interesse der Institutionen zu handeln. Ein solch verschrobener Typ hätte schon längst neutralisiert werden müssen. Und ja, die Forderung von Blocher auf rückwirkende Rent geht auch in diese Richtung. "Die Schweiz hat mein Geld nicht verdient". Das ist auch verschroben.
  • Fairness 25.07.2020 07:48
    Highlight Highlight
    Tricksen bis zum geht nicht mehr, um dafür wohl noch möglichst viel Geld rauszuschinden und ein paar Akten zu entsorgen. Dabei hat die Fifa vermutlich schon über viele Umwege genug auf ein Konto auf irgendeiner Insel überwiesen. Sozialdetektive und Steueramt sollten in den kommenden Jahren seine Ausgaben überprüfen.
    • Leader 25.07.2020 09:36
      Highlight Highlight Gute Idee, leider sie verstehen, Datenschutz, sorry. :-)
  • Völkerrechtler 25.07.2020 07:42
    Highlight Highlight Es empören sich hier teilweise dieselben Bundesparlamentarier, die Lauber letzten September wiedergewählt haben, obwohl ihre eigene Gerichtskommission wegen "grob fahrlässiger" Amtspflichtverletzungen sich klar gegen die Wiederwahl ausgesprochen hat!

    Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist deshalb alles andere als überraschend.

    Nicht nur Lauber ist da eine Fehlbesetzung, sondern auch so manch Parlamentarier, welcher ihn erst vor Kurzem im Amt bestätigt hat und nun keinerlei Fehler bei sich selbst sieht...
  • pamayer 25.07.2020 07:37
    Highlight Highlight Endlich.

Fake Hanf: Ein Drogentrend schwappt in die Schweiz – was du darüber wissen musst

Auf dem Schwarzmarkt wird vermehrt Gras verkauft, das mit synthetischen Cannabinoiden versetzt wurde. Diese Drogen gelten als hochgefährlich und können bei einer Überdosierung zum Tod führen.

Synthetisch hergestelltes Cannabinoid ist keine Neuheit. Vor einigen Jahren machten in den USA die Drogenzombies von Brooklyn von sich reden. Auch in Deutschland kam es in der Vergangenheit zu tragischen Fällen, nachdem vorwiegend junge Personen die Droge konsumiert hatten. Eine europäische Studie ermittelte in den Jahren 2016 bis 2019 insgesamt 61 Todesfälle aufgrund synthetischen Cannabinoids. Die Dunkelziffer wird um ein Mehrfaches höher geschätzt.

In der Schweiz fand die Droge bisher keine …

Artikel lesen
Link zum Artikel