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Justiz

Brandkatastrophe: Crans-Montana-Akten wurden geschwärzt

Staatsanwaltschaft erhält Crans-Montana-Akten mit geschwärzten Namen

19.04.2026, 13:0219.04.2026, 13:02

Ein Teil der Dokumente im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana ist von der Gemeinde geschwärzt an die Staatsanwältinnen übergeben worden. Die Walliser Staatsanwaltschaft bestätigte am Sonntag eine entsprechende Information der «Sonntagzeitung».

Manipulierte Unterlagen werden geprüft

Insbesondere Vor- und Nachnamen seien in den Akten unleserlich gemacht worden, hiess es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Staatsanwaltschaft müsse nun klären, ob diese «mit schwarzem Filzstift geschwärzten Passagen» in direktem Zusammenhang mit dem Fall stehen oder ob sie für die Untersuchung der Tragödie vom 1. Januar nicht von Belang sind.

Die Manipulation der Unterlagen kam während der Einvernahme von Nicolas Féraud, dem Gemeindepräsidenten von Crans-Montana, am vergangenen Montag ans Licht. Laut einer mit dem Fall vertrauten Quelle wurden die Schwärzungen aber nicht von Nicolas Féraud selbst vorgenommen.

Am 11. Mai geht es weiter mit den Einvernahmen

Seit vergangenem Donnerstag ist die Liste der Beschuldigten von neun auf dreizehn Personen angewachsen. Sie alle müssen sich wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung verantworten.

Die Einvernahmen werden am 11. Mai mit jener des für Sicherheit zuständigen Gemeinderats von Crans-Montana, Patrick Clivaz, wieder aufgenommen.

Bei dem Brand in der Bar «Le Constellation» in der Neujahrsnacht waren 41 Menschen ums Leben gekommen und 115 verletzt worden. 38 Personen befinden sich noch im Spital. (sda)

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Der nationale Trauertag für die Opfer von Crans-Montana
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Der nationale Trauertag für die Opfer von Crans-Montana

Am 9. Januar 2026 fand der nationale Gedenkanlass und Trauertag für die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana.

quelle: keystone / jean-christophe bott
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Video: watson
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