Schweiz
Justiz

Parlament genehmigt zwei neue Richterstellen für Bundesgericht

Parlament genehmigt zwei neue Richterstellen für Bundesgericht

14.12.2022, 17:4314.12.2022, 17:43

Am überlasteten Bundesgericht sollen ab dem nächsten Jahr 40 statt wie heute 38 ordentliche Richterinnen und Richter arbeiten können. Das hat das Parlament entschieden.

Bundesgericht
Das Bundesgericht.Bild: Keystone

Mit 29 zu 3 Stimmen bei einer Enthaltung sagte am Montag nach dem Nationalrat auch der Ständerat Ja zu einer Vorlage der nationalrätlichen Rechtskommission (RK-N). Die entsprechende Verordnung der Bundesversammlung soll Anfang 2023 in Kraft treten.

Hintergrund der Vorlage ist ein Ersuchen des Gerichts. Dieses habe eine steigende Last von Fällen zu bearbeiten und Reformen seien blockiert. Das Gericht sei seit längerer Zeit chronisch überlastet.

Der Bundesrat unterstütze den Wunsch nach zusätzlichem Personal, sagte Justizministerin Karin Keller-Sutter. Er halte das Anliegen für berechtigt. Mittel- und langfristig brauche es aber zusätzliche Massnahmen, um das Gericht zu entlasten. Einen Bericht dazu wolle der Bundesrat nächstes Jahr verabschieden, kündigte sie an. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Besitzerin erlitt ebenfalls Verbrennungen – das ist über die Bar-Betreiber bekannt
Das Lokal «Le Constellation», das zum Schauplatz der Silvesterkatastrophe in Crans-Montana wurde, gehört einem französischen Ehepaar. Die Frau wurde ebenfalls durch den Brand verletzt.
Wie die französische Zeitung Le Figaro unter Berufung auf Informationen der Nachrichtenagentur AFP berichtet, sind die beiden Betreiber am Leben. Die Frau wurde beim Unglück in der Silvesternacht ebenfalls verletzt, sie erlitt den Angaben zufolge Verbrennungen am Arm. Der Mann war nicht anwesend, sondern in einem der anderen beiden Lokale, die das Ehepaar im Wallis führt.
Zur Story