Schweiz
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Auch zwei Wochen sind ihm zu viel: Bundesrat lehnt mehr Vaterschaftsurlaub ab



Der Bundesrat ist gegen die Volksinitiative, die vier Wochen Vaterschaftsurlaub fordert. Er ist auch gegen den indirekten Vorschlag aus dem Parlament. Mit diesem soll eine zweiwöchige Auszeit für frischgebackene Väter eingeführt werden.

Vater, Baby und Kind.

Gemäss Bundesrat sollen sich die Arbeitgeber um den Vaterschaftsurlaub kümmern. Bild: Shutterstock.com

In seiner am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme verweist der Bundesrat auf seine eigenen familienpolitischen Prioritäten. Ein Ausbau der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuungsangebote und der Betreuungsurlaub für Eltern von schwer kranken Kindern wiesen ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis auf, schreibt er.

Seine Pläne für einen Betreuungsurlaub hatte der Bundesrat am Vortag vorgestellt. Dieser soll ebenfalls über die Erwerbsersatzordnung finanziert werden. Eine Erhöhung des Beitragssatzes wäre dafür nicht nötig.

Zur Finanzierung des zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs hingegen schon: Die Kosten werden auf 230 Millionen Franken geschätzt, dafür müsste der EO-Beitragssatz von 0.45 auf 0.5 Lohnprozente erhöht werden.

Bundesrat setzt auf Arbeitgeber

Anders als beim Betreuungsurlaub setzt der Bundesrat beim Vaterschaftsurlaub auf die Arbeitgeber und die Sozialpartner. Er halte individuelle Lösungen in Gesamtarbeitsverträgen und auf Betriebsebene für flexibler als einen gesetzlich verankerten Vaterschaftsurlaub, schreibt er. Ein solcher würde die Arbeitgeber mit zusätzlichen Abgaben belasten und die Unternehmen in ihrer Organisationsfreiheit einschränken.

Die Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» war im Juni 2017 eingereicht worden. Urheber sind die Organisationen Travail.Suisse, männer.ch, Alliance F und Pro Familia Schweiz. Den indirekten Gegenvorschlag dazu hat die Sozialkommission des Ständerats ausgearbeitet. Sie anerkennt das Anliegen der Volksinitiative, hält einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub aber für zu teuer.

Umfrage

Bist du für die Einführung eines Vaterschaftsurlaubes?

  • Abstimmen

8,637

  • Ja, für zwei Wochen.17%
  • Ja, für vier Wochen.73%
  • Nein, das braucht es nicht.8%
  • Weiss nicht.1%

In der Vernehmlassung hatten sich Wirtschaftsverbände und SVP gegen einen gesetzlich verankerten Vaterschaftsurlaub ausgesprochen. Zustimmung kommt aus der politischen Mitte und von den Kantonen, während der indirekte Gegenvorschlag dem links-grünen Lager zu wenig weit geht. Initiative und indirekter Gegenvorschlag werden in der Sommersession vom Ständerat behandelt. (sda)

Bilder, die zeigen, wie cool deine Eltern waren

Vier Wochen Vaterschaftsurlaub – bald Realität in Neuenburg

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alter-Sack 24.05.2019 09:37
    Highlight Highlight Wer für seinen Nachwuchs nicht bereit ist Ferien zu opfern hat wohl die falsche Einstellung von Familienleben!
  • RETO1 24.05.2019 09:22
    Highlight Highlight Ein guter Vater geht arbeiten für sein Kind und sitzt nicht faul zu Hause rum
    Stillen tun so viel ich weiss die Mütter, daneben braucht das Baby viel Schlaf
    Bei der 40-h-Woche bleibt dem Daddy genug Zeit für den Nachwuchs
  • Dubox 24.05.2019 06:32
    Highlight Highlight Ich werde bald Vater und geniesse dann 4 Wochen Vaterschaftsurlaub mit meiner kleinen Familie. Es funktioniert tatsächlich, ohne dass mein Arbeitgeber dabei Konkurs geht...
  • Nurmalso 24.05.2019 05:37
    Highlight Highlight Da ist Deutschland reicher.
    • Alter-Sack 24.05.2019 09:35
      Highlight Highlight Ja, in der heutigen Zeit sagt man "reicher", wenn man mehr Geld ausgibt! Die heutige Zeit ist auch sonst sehr "reich" an neuen Wort Kreationen. ;-)
    • Nurmalso 24.05.2019 10:37
      Highlight Highlight Ja in meiner Welt ist halt nur der reich der sich Zeit leisten kann.

      Ein dickes Bankkonto oder ein teures Auto ist für mich wertlos.
  • RAZZORBACK 24.05.2019 02:14
    Highlight Highlight ... und wer profitiert davon wieder am meisten und nützt unser Sozialsystem schamlos aus? Ratet mal!

    Eine ehrliche Antwort darf ich hier ja nicht schreiben, sonst bin ich ein Rassist!
  • Globidobi 24.05.2019 01:07
    Highlight Highlight Ist es eigentlich sichtbar, welcher Bundesrat was abstimmt oder ist dies geschützt?
    • lina910 24.05.2019 08:57
      Highlight Highlight Nicht offiziell, aber man kann es sich denken: Berset und Sommaruga waren sicher dafür, Amherd ist ebenfalls für einen Vaterschaftsurlaub —> kks, cassis, maurer und parmesan müssen dagegen gestimmt haben
  • Ziasper 24.05.2019 00:08
    Highlight Highlight Es wird Zeit für einen Männerstreit.
  • banda69 23.05.2019 23:31
    Highlight Highlight Und wer ist gegen den Vaterschaftsurlaub und Familien? Ja genau die SVP, die selbst ernannte Partei des Volkes.

    Jetzt mal im Ernst. Was hat die SVP in den letzten Jahrzehnten denn Gutes für das gemeine Schweizer Volk gemacht?
  • Ruffy 23.05.2019 23:28
    Highlight Highlight gut, dann nehmen wir die vier Wochen!
  • COLD AS ICE 23.05.2019 23:23
    Highlight Highlight in einem 2 oder 3 mann betrieb sind 2 wochen abwesenheit schwerwiegend. da nützt auch eine finanzielle entschädigung nichts.
    • who cares? 24.05.2019 10:15
      Highlight Highlight In den WK geht niemand? Krank sein nicht erlaubt? Ferien kann auch keiner beziehen? Vor allem, da die EO für Ferien nicht zahlt, sind die normalen Ferien ja überhaupt nicht zu bewältigen in einem Betrieb nach deiner Beschreibung. Wer arbeitet in so einem menschenfeindlichen Umfeld?
      Oder ist es am Ende nur eine faule Ausrede? Vaterschaftsurlaub ist in den meisten Fällen Monate im Vorraus absolut planbar. Ein Betrieb, der damit nicht umgehen kann, wird sowieso bald von der Konkurrenz aufgefressen.
      Und Selbständigerwebende sind von dieser Regelung sowieso nicht betroffen.
    • COLD AS ICE 24.05.2019 11:54
      Highlight Highlight @who cares: du hast offensichtlich keine ahnung von geschäftsführung und betriebswirtschaft. kleinunternehmungen hüten sich davor personen einzustellen die beispielsweise militärdienst leisten. zudem würden neben den ferien und sonstigen abwesenheiten die zwei wochen vaterschaftsurlaub noch zusätzlich dazu kommen.
    • who cares? 24.05.2019 14:59
      Highlight Highlight Doch doch, ich habe auch schon in Kleinstbetrieben gearbeitet :) Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, wir haben immer was organisieren können. Aber eben, wenn eine zweiwöchige (sogar über Monate planbare!) Abwesenheit bereits die Existenz des Betriebs bedroht, dann macht man den Laden besser gleich ganz zu.
      Werden bei euch Frauen im gebärfähigen Alter eigentlich auch schon im Vorhinein ausgeschlossen?
  • Blaubar 23.05.2019 23:06
    Highlight Highlight Wann ist genau der Männerstreiktag?
    • who cares? 24.05.2019 10:09
      Highlight Highlight Hindert dich niemand daran, einen zu organisieren. Gibt halt Arbeit. Oder denkst du der Frauenstreiktag wurde den Frauen auf dem Silbertablett serviert?
    • Blaubar 24.05.2019 11:02
      Highlight Highlight Ich vermute, die Männer haben keine Zeit dafür.
    • who cares? 24.05.2019 15:00
      Highlight Highlight Dann müssen sie halt Prioritäten setzen.
  • Neongelb 23.05.2019 23:00
    Highlight Highlight Wie kann man so verstaubt sein und nicht einfach mal das Leben in den Fokus rücken. 4 Wochen!!!Hört auf zu Rechnen und wagt mal diesen vermeintlichen Wahnsinn.
  • Grabeskaelte 23.05.2019 22:44
    Highlight Highlight Wir haben bald die Möglichkeit die Rechts-Bürgerliche Dominanz in der Regierung zu korrigieren. Ich befürchte allerdings das die Kälber ihre Schlächter doch wieder selbst wählen um dann wieder wegen andersfarbiger Kühe rumzumuhen...
  • The Count 23.05.2019 22:27
    Highlight Highlight Hallo Bundesrat, ich schäme mich für dich.
  • tinutinu40 23.05.2019 21:49
    Highlight Highlight Ob 2 oder 4 Wochen, das ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Eine Elternzeit, bei der die Eltern selber entscheiden können, wer sie einzieht, oder ob sie sich die Zeit gemeinsam nehmen und teilen, wäre weit besser. So wie es jetzt ist, werden die Rollenbilder von Beginn weg zementiert. Und wetten, dass dadurch auch ein Grossteil der Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau verschwinden würde?
    • Eh Doch 24.05.2019 08:54
      Highlight Highlight Da hast du zum grössten Teil Recht, jedoch finde ich, dass kleine Schritte auch Fortschritt bedeuten kann
  • Platonismo 23.05.2019 21:36
    Highlight Highlight Der BR behauptet die Gleichstellung, die gleichen Chancen von Mann und Frau auf dem Arbeitsmarkt (Stichwort Fachkräftemangel) und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern zu wollen, aber die elementarste strukturelle Änderung, die Schaffung einer gemeinsamen Elternzeit, zieht er nicht einmal in Erwähnung. Viel schlimmer noch, er stellt sich sogar gegen die minimalsten Verbesserungen, wahrscheinlich langsam als einzige Regierung eines nordwesteuropäischen Landes. Bedenklich.
  • lina910 23.05.2019 21:33
    Highlight Highlight Sorry, auch vier Wochen sind zu wenig: wir brauchen eine Elternzeit statt einen getrennten Vaterschafts- und Mutterschaftsurlaub. Die Zeiten, wo nur Mütter auf die Kids schauen, sind längst vorbei. Und ausserdem zementiert der ungleiche „Urlaub“ Geschlechterungleichheiten. Es sollte keine Rolle spielen, ob ich die Mutter oder der Vater bin, wenn ein Kind zur Welt kommt.
    • MeinSenf 23.05.2019 21:47
      Highlight Highlight Grundsätzlich hast du schon Recht. Ich würde dennoch nicht unterschätzen, dass die Geburt für die Frau ein enormer physischer Stress ist, und es sicher nicht falsch ist, hier eine Mindesterholungszeit festzusetzten, jeglichem Gleichstellungsidealismus zum Trotz
    • lina910 23.05.2019 22:04
      Highlight Highlight Ja, hast recht; Es gibt ja super Modelle, die beide Elternteile verpflichten, einen Teil der Zeit zu beziehen. In Island müssen Väter und Mütter jeweils 3 Monate beziehen, in Deutschland 2, in der EU einen. Die restliche Zeit kann beliebig aufgeteilt werden.
      Quelle: https://m.tagesanzeiger.ch/articles/17468110
    • Qu-olà 24.05.2019 06:43
      Highlight Highlight @MeinSenf
      Bei keinem dieser Vorschläge werden die 8 Wochen Mutterschaftsurlaub an, während denen die Frau nicht arbeiten darf,in Frage gestellt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Propeller 23.05.2019 21:01
    Highlight Highlight Zum Glück repräsentiert der BR uns Väter. Bin vor 2 Wochen Papa geworden und ganz ehrlich, die 5 Tage vom Arbeitgeber sind ein Witz! Auch zwei Wochen wären ein Witz - aber 5 Milliarden für Kampfjets sind schon nötig.
    • lina910 23.05.2019 21:35
      Highlight Highlight Bald sind Wahlen, dann werden die Mehrheiten im Parlament hoffentlich korrigiert.. In sozialpolitischen Fragen politisiert das Parlament seit Jahren recht krass an der Bevölkerung vorbei..
    • EhrenBratan. Hääää! 23.05.2019 21:36
      Highlight Highlight Dem ist nichts hinzuzufügen!

      Gratulation und die besten Wünsche an Dich! 😊
    • Lioness 23.05.2019 21:56
      Highlight Highlight Herzlichen Glückwunsch. Wünsche ihnen viel Freude mit ihrem Würmchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 23.05.2019 20:46
    Highlight Highlight Sobald man für etwas entscheiden soll, dass ggf. der Wirtschaft schaden könnte (warum auch immer man sich das einredet), wird dagegen die Position eingenommen.

    Was sollten Unternehmen tun? Nach Deutschland gehen *lacher* -
  • Linus Luchs 23.05.2019 20:19
    Highlight Highlight Auch dieser Bundesratsentscheid, bei dem leicht zu erraten ist, wer sich durchgesetzt hat, ist hoffentlich ein Appell an die Jungen in unserem Land: Geht im Herbst wählen! Es ist die beste Möglichkeit zu verhindern, dass dieser Wirtschaftsfilz weiterhin die Macht besitzt, eine lebensbejahende Zukunft zu verhindern.
    • Magnum44 23.05.2019 21:08
      Highlight Highlight Und in der heutigen Episode von Dingen, die niemals passieren werden... Es ist traurig, aber die Beteiligung der Jungen wird auch im Herbst wieder bei 30% liegen.
  • EhrenBratan. Hääää! 23.05.2019 20:16
    Highlight Highlight Noch paar Jahre mehr Waffen an Schurkenstaaten verhöckern, dann klappts vieleicht.😏
    • Team Insomnia 23.05.2019 23:45
      Highlight Highlight Noch ein paar Jahre Trump den A sauber lecken, dann auch😬
  • Magnum44 23.05.2019 19:57
    Highlight Highlight Einfach anteilsmässig an die 19 Tage WK pro Jahr anrechnen, kostet keinen Rappen.
    • Globidobi 24.05.2019 01:40
      Highlight Highlight Dann zeuge ich mit 19. meine ersten 20ig Kinder 😂 So kommt man ums Militär 💪
  • hämpii 23.05.2019 19:57
    Highlight Highlight Arbeiten ist halt doch das wichtigste (Ironie off)
  • Lexxus0025 23.05.2019 19:29
    Highlight Highlight Massiv peinlich, und mehr gibts da nicht zu sagen.
  • Sir Konterbier 23.05.2019 19:22
    Highlight Highlight Was passiert wenn die Eltern nicht zusammenleben und das Kind bei einem One night stand oder so gezeugt wurde? chillt dann der Vater 4 Wochen zuhause auf der Couch ohne sein Kind zu sehen? Ich denke viele haben hier ein stark veraltetes Rollenbild von einem Kind das in einer Familie aufwächst...
    • Frausowieso 23.05.2019 19:48
      Highlight Highlight So eine Konstellation ist wohl eher die Ausnahme. In meinem Umfeld ist mir gerade ein Fall bekannt. Diese Eltern sind mit der Situation schon genug gestraft. Da wären 4 Wochen Urlaub ein kleiner Trost. Zudem kann auch ein getrennt lebender Vater viel für sein Kind empfinden und tun.
    • FrancoL 23.05.2019 20:38
      Highlight Highlight Du musst in einer sehr tristen Welt leben, wenn diese Ausnahmefälle für Dich ein Problem für die Zustimmung darstellen. Ich würde einmal aus dieser dunklen Blase ausbrechen.
    • bilmo 23.05.2019 21:27
      Highlight Highlight @Frausowieso: sorry wollte herzen nicht blitzen!
      Gerade wenn keine Familie geplant war ist doch etwas Zeit das mindeste für Eltern&Kind!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karte 23.05.2019 19:15
    Highlight Highlight Ist es nicht so das Angestellte des Bundes zurzeit 10 Tage Vaterschaftsurlaub erhalten? Welcher von der Bevölkerung bezahlt wird?

    Das Grossunternehmen von sich aus mehr Vaterschaftsurlaub gewähren, finde ich eine gute Sache. Jedoch wird ohne gesetzliche Regelung kaum die kleine Stromerbuude aus dem Dorf, mit 5 Angestellten, seinen Mitarbeitern mehr als den jetzt zur Verfügung stehenden einen Tag geben.

    Für eine KMU ist dies auch schwieriger zu finanzieren.
    • Sagittarius 23.05.2019 21:40
      Highlight Highlight Karte, warum schwieriger? Den Lohnausfall würde ja die EO übernehmen, ich gehe Mal von einer Analogie zum Mutterschaftsurlaub von 80% aus. Mit dem Ersparnis - der normalerweise zu entrichtende Lohn - könnten Temporärmitarbeiter eingestellt werden?
    • Globidobi 24.05.2019 01:43
      Highlight Highlight Im Moment geschiet dies auf Good-Will des Arbeitgebers. Daher muss dieser für die Kosten aufkommen. Daher wird dir ein KMU kaum Vaterschaftsurlaub gewähren. Produktionsausfall, Lohnkosten und weitere Planung.
  • no-Name 23.05.2019 19:11
    Highlight Highlight Neee... ich meine, papa werden.... was ist das schon?!?

    Mann soll gefäligst raus das Geld verdienen gehen.... 🙄

    Willkommen im 2. Jahrtausend....
  • feuseltier 23.05.2019 17:11
    Highlight Highlight So stirbt die Schweiz aus, wenn keine Kinder mehr produziert werden. ..

    Wie chamr nu so herzlos si
    • Zauggovia 23.05.2019 22:34
      Highlight Highlight Das Bevölkerungswachstum stammt hauptsächlich von der Immigration, die Schweiz stirbt nicht so schnell aus.
  • swissclash79 23.05.2019 17:05
    Highlight Highlight Ich kann einfach nicht verstehen, dass der Bundesrat sogar diesen Minimalvorschlag ablehnt!
    Gesellschaftspolitisch entwickelt sich die Schweiz immer mehr zu einem Entwicklungsland...
  • papaya 23.05.2019 16:58
    Highlight Highlight Vaterschaftsurlaub, Elternzeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, externe Kinderbetreuung... etc. Bei diesen Themen lebt die liebe Schweiz nach wie vor hinter dem Mond und könnte sich von anderen Ländern eine dicke Scheibe abschneiden!
    • Neruda 23.05.2019 17:39
      Highlight Highlight Aber immer jammern, man brauche Fachkräfte... Ja diese Fachkräfte würden wohl auch gerne Beruf und Familien vereinbaren können. Ganz zu schweigen, was das für ein Wettbewerbsvorteil für den Schweizer Arbeitsmarkt wäre. Aber man meint ja, Geld alleine reicht...
    • lina910 23.05.2019 21:37
      Highlight Highlight Zeit, dass der Wahlherbst kommt...
  • wolge 23.05.2019 16:57
    Highlight Highlight Zweimal 4 Wochen bezahlten Vaterschaftsurlaub im Leben. Dafür 45 Jahre lang die Arbeit derer machen, die gerade im Vaterschaftsurlaub sind...

    Da nehmen ich lieber unbezahlt.
    • lilas 23.05.2019 17:42
      Highlight Highlight Wer macht Dein Job währen Du unbezahlt nimmst?
    • ThePower 23.05.2019 21:04
      Highlight Highlight Also wenn das bei euch so läuft, sind eure HRs ziemliche Flaschen😁Mein Beileid
    • wolge 23.05.2019 22:02
      Highlight Highlight Die „ich will, ich will, ich will“ Gruppe scheint hier in Überzahl zu sein
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 23.05.2019 16:57
    Highlight Highlight Die Überalterung in der Politik ist ein riesen Problem. Ich hab es langsam satt, dass alte Leute über unsere Zukunft entscheiden. Bei solchen Themen wie dem Vaterschaftsurlaub merkt man es deutlich. Die Gesellschaft entwickelt sich weiter und die alten Politiker stehen blind auf der Bremse. Es betrifft sie selbst nicht und sie haben alle genug Geld, dass für sie unbezahlter Urlaub und co kein Problem wären.
    • Karl33 23.05.2019 17:15
      Highlight Highlight Frausowieso, ich glaube vielmehr, man merkt, dass Väter keine Lobby haben. Ihre Anliegen kommen immer erst ganz am Ende, wenn alle anderen Wünsche schon erfüllt sind.
    • sowhat 23.05.2019 22:38
      Highlight Highlight Frausowieso, vielleicht würde es helfen, wenn jüngere sich politisch engagieren oder zumindest wählen und abstimmen gehen.
    • Frausowieso 24.05.2019 22:08
      Highlight Highlight Jüngeren traut man oft nicht so viel zu und sie haben noch nicht so ein grosses Umfeld. Um an die politische Spitze zu kommen braucht man viel Geld und Unterstützer. Für junge ist es kaum möglich in diese Welt zu gelangen.

      Die Interessen der Väter werden in der Schweiz wirklich nicht hoch gewertet. Die Gesellschaft steht sich hier selbst im Weg
  • T13 23.05.2019 16:56
    Highlight Highlight Soviel zur gleichberechtigung 🤷🏻‍♂️
  • wolge 23.05.2019 16:53
    Highlight Highlight Gute Entscheidung lieber Bundesrat
    • Eh Doch 24.05.2019 09:02
      Highlight Highlight ..niiicht
  • Karl33 23.05.2019 16:51
    Highlight Highlight Die Väterpolitik in der Schweiz die wir alle kennen: Väter sollen liefern, Teilzeit arbeiten, viele Pflichten zugeschanzt bekommen, Rechte abgeben - aber Rechte erhalten, nein lieber nicht. Schliesslich sind die Mütter erheblich wichtiger als die Väter.
    Gleichstellung 2019.
    • OkeyKeny 23.05.2019 17:41
      Highlight Highlight Vaterschaftaurlaub wäre für Männer und Frauen gleichermassen ein Gewinn!
    • who cares? 23.05.2019 20:23
      Highlight Highlight Ja genau, spielen wir Frauen und Männer gegeneinander aus! Das kommt sicher gut!
      Es sind übrigens die Parteien und Organisationen, die sich für Mütter einsetzen, auch diejenigen, die hinter dem Vaterschaftsurlaub stehen. Alliance F ist eine Frauenorganisation. Ausserdem wären viele frischgebackene Mütter froh noch den Vater im Haus zu haben und zwar mehr als den Tag, an dem sie ein Baby aus ihrem erschöpften Körper gepresst haben. Vaterschaftsurlaub ist eine Win-win-win-win Situation. Der Vater, die Mutter, das Kind und die Gesellschaft profitieren. Verkaufen wir die Idee doch besser so.
  • sterpfi 23.05.2019 16:39
    Highlight Highlight Hoffen wir mal unsere Politiker stimmen nicht für den Gegenvorschlag (welcher beste Chancen hätte bei einer Wahl), dann kann das Volk mit einem wuchtigen Ja danke für 4 Wochen sagen.
    • Neruda 23.05.2019 17:42
      Highlight Highlight Haha ehrlich gesagt trau ich dem Schweizer Stimmvolk nicht über den Weg. Zu oft wurden schon minimale Verbesserung ohne allzu hohe Kosten abgelehnt zum Wohle der Shareholder...
    • sowhat 23.05.2019 22:41
      Highlight Highlight @Neruda, leider richtig, solange die Betroffenen der Urne fernbleiben.
  • bisch debii 23.05.2019 16:20
    Highlight Highlight 4 Wochen sind zu wenig.. und es ist falsch von einem „Urlaub“ zu sprechen... im Urlaub liege ich mit einem Drink am Strand, und wechsle nicht dreckige Windeln von Hand…
    • Knety 23.05.2019 16:38
      Highlight Highlight Nein in den Ferien machst du das. Urlaub ist der korrekte Ausdruck. Zumindest in der Schweiz. Urlaub ist nicht gleich Ferien.
    • Garp 23.05.2019 17:26
      Highlight Highlight In Dialekt sagen die meisten immer Ferien. Urlaub ist Standardteutsch.
    • bisch debii 23.05.2019 19:01
      Highlight Highlight Farin Urlaub! 😘

      Aus dem Duden:
      „Ferien: Pluralwort -
      a. mehrere zusammenhängende Tage oder Wochen …
      b. Urlaub“

      Ich finde man müsste von Vaterschaftszeit sprechen. Ich sage ja auch nicht ‚Unfreiwilliges Ableben ‘… sondern Mord.
  • Käpt'n Hinkebein 23.05.2019 16:16
    Highlight Highlight Lustig dabei ist, dass der Bund als Arbeitgeber zwei Wochen Vaterschaftsurlaub gewährt.
    • Armend Shala 23.05.2019 20:46
      Highlight Highlight „Tu wie ich sage, nicht wie ich handle.“
  • p4trick 23.05.2019 16:11
    Highlight Highlight Also looooos EO 0.1% rauf und es gibt 4 Wochen. Sofort Jetzt!
  • black-bird 23.05.2019 16:09
    Highlight Highlight ich bin total für den vaterschaftsulaub, nur ist aus meiner sicht hier etwas zu wenig geregelt. die vertretung bei der arbeit... wer macht in diesen zwei wochen die arbeit des frischgebackenen vaters? vielleicht auch ein familienvater, welcher desswegen in dieser zeit überstunden leisten muss und seine kinder dadurch kaum sieht... ich glaube die finanzierung ist eine sache (welche man ganz bestimmt regeln könnte) die zu leistende arbeit eine andere. in unserern leistungsorientierten schnelllebigen gesellschaft kann ja niemand mehr warten... wir alle nicht..
    • bokl 23.05.2019 17:41
      Highlight Highlight Ausser Väter macht ja niemals jemand Urlaub...
    • TrueClock 23.05.2019 17:49
      Highlight Highlight Mann bekommt ja nicht mehrmals Kinder im Jahr. 2 bis 4 Wochen Urlaub nach Geburt muss drin liegen! Ich bin sicher der Vater welcher in der Zeit Überstunden machen muss, wird es überstehen, vorallem hat der dann hoffentlich bereits profitiert. Die 3 Wochen WK im Jahr sind garantiert schlimmer für den Arbeitgeber
    • Bacchus75 23.05.2019 18:47
      Highlight Highlight @black-bird
      Die gleichen Leute die während dem WK die Vertretung machen. Da muss es ja, weit öfters im Leben vieler Männer auch klappen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 23.05.2019 16:09
    Highlight Highlight Der Bundesrat scheint sehr ungebildet, wenn er mehr Vaterschaftsurlaub ablehnt. Eine gute Vater-Kind Beziehung entsteht vor allem in den ersten Lebensmonaten. Warum man gegen eine bessere Bindung ist, ist mir ein Rätsel. Die Finanzierung ist auch nicht wirklich ein Problem.
    Klar, für sehr kleine Betriebe, wird das nicht einfach zu handeln sein, um Aufträge fristgerecht zu erfüllen, aber sicher auch machbar. Die ganz kleinen Betriebe interessieren den Bundesrat aber eh wenig, wenn wir ehrlich sind.
    • olmabrotwurschtmitsenf aka Pink Flauder 23.05.2019 19:08
      Highlight Highlight Die Belastung für kleine Unternehmen durch Ausfälle ist sicher da. Aber anders als bei Unfällen etc (was ja auch immer passieren kann und auch mal länger als 4 Wochen geht) kann man sich auf den Vaterschaftsurlaub im Vorfeld ja grob vorbereiten.
  • Ironiker 23.05.2019 16:07
    Highlight Highlight Die einen haben es schon länger gemerkt, ein paar weitere nach der Abstimmung im Kanton Bern. Das Volk denkt nicht mehr nur links/rechts, sondern wägt bei jeder Abstimmung je länger je mehr ab.

    Ich bin überzeugt, der Vaterschaftsurlaub wird an der Urne angenommen. Der Bundesrat hat gerade entschieden, dass sie lieber 4 als 2 Wochen wollen - nur haben sie es nicht nicht bemerkt...
  • Natürlich 23.05.2019 16:07
    Highlight Highlight Ich kann das einfach nicht verstehen wie rückständig der Bundesrat in diesem Punkt ist...
  • Eh Doch 23.05.2019 16:03
    Highlight Highlight "Ein solcher würde die Arbeitgeber mit zusätzlichen Abgaben belasten und die Unternehmen in ihrer Organisationsfreiheit einschränken."

    LOOOL! Einschränkung Mimimi in ihrer Freiheit mimi, Belastung..mimimimi - unser armes Wirtschaftsbaby- schnuggi müssen wir schützen.
    Väter kennen keine Belastung und Einschränkung.

    #biireweich
    • sowhat 23.05.2019 22:48
      Highlight Highlight Kommt noch dazu, dass sie in der ersten Zeit eh nur 50% mit dem Kopf bei der Arbeit sind. Die anderen 50% sind sie ko, weil sie nachts nicht durchschlafen. Aber Hauptsache sie sind 100% anwesend.
  • Gipfeligeist 23.05.2019 15:52
    Highlight Highlight Also liebe Väter, weiterarbeiten! Bis zum Burnout und noch viel weiter! Spass? Kinder? Wo kämen wir denn da hin...

    Und das allen entschieden von alten Säcken die bald in Rente gehen, Danke BR -.-
    • wolge 23.05.2019 16:54
      Highlight Highlight Niemand sagt dass du arbeiten musst. Kannst auch reduzieren
    • lilas 23.05.2019 17:45
      Highlight Highlight @Wolge, das kann sich nicht jeder einfach so leisten.
    • wolge 23.05.2019 22:00
      Highlight Highlight @lilas: Warum leistet man sich dann Kinder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miicha 23.05.2019 15:47
    Highlight Highlight Ach ja der Bundesrat... Sind ja selber nicht mehr betroffen, dann wird's halt abgelehnt. Die Schweiz sollte sich schämen für die gesetzten Prioritäten.
    • Eh Doch 23.05.2019 15:59
      Highlight Highlight kuschen vor der Wirtschaft, so läufts in Bern
    • Sarkasmusdetektor 23.05.2019 19:31
      Highlight Highlight Und nebenbei gibt der Bund ja sogar den eigenen Angestellten 2 Wochen Vaterschaftsurlaub.
    • paulinapalinska 24.05.2019 00:10
      Highlight Highlight ist leider bei jedem anliegen so...was sie nicht betrifft interessiert sie nicht
  • Patho 23.05.2019 15:35
    Highlight Highlight Die Zeit des Vaterschaftsurlaubs einfach dem Pflichtdienst im Militär anziehen, keine/kaum Mehrkosten in der EO und ein Gewinn für die Gesellschaft...
    Ich sehe das Problem nicht, lieber über vier Wochen eine nachhaltige sterkere Bindung zum eigenen Kind von Anfang an und dafür vier Wochen weniger Zeit totschlagen mit jassen und warten!
    • je- 23.05.2019 18:21
      Highlight Highlight Und die, die keinen Miltärdienst leisten? Bin für Vaterschaftsurlaub, dieser Vorschlag macht für mich aber keinen Sinn.
    • Ohniznachtisbett 23.05.2019 20:06
      Highlight Highlight Eigentlich ein guter Vorschlag. In einer Zeit in der sehr viele erst mit 30+ Vater werden, aber schon mit 26 ihren letzten WK leisten leider am Ziel vorbei...
    • Wenzel der Faule 23.05.2019 21:36
      Highlight Highlight Amen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 23.05.2019 15:35
    Highlight Highlight Zur Finanzierung des zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs hingegen schon: Die Kosten werden auf 230 Millionen Franken geschätzt, dafür müsste der EO-Beitragssatz von 0.45 auf 0.5 Lohnprozente erhöht werden.

    Rechnen wir mal los...

    Der Medianlohn in der Schweiz liegt bei ca. 6500 Franken. Die Zusätzlichen 0.05 Lohnprozente würden hier 3.25 Franken pro Monat im Median ausmachen.

    Sogar als wirtschaftsliberal eingestellter Mensch halte ich das durchaus für verkraftbar...
    • p4trick 23.05.2019 16:10
      Highlight Highlight Also 0.1% rauf und 4 Wochen, dann sind's genau 1/1000 des Lohns. Also für 100'000 im Jahr 100.- peanuts
    • Scaros_2 23.05.2019 20:47
      Highlight Highlight Also Ich weis nicht Bits_and_More. 3.25. Ich weis nicht, dass ist schon viel das du hier verlangst. Ich meine das sind 3 Fr. 25. Das sind fast 4 Energy Drinks oder 1 Kaffee oder Bier. Das Pro Monat weniger zu haben ist schon hart also wirklich...... glaub mir............du bist sicher, der Bürger kann das Tragen?
    • casalpablo 24.05.2019 08:19
      Highlight Highlight Welch antiquiertes Denken steckt in den Köpfen, es bräuchte die Väter nicht genau so? Ich kann zwar keine Brust geben, aber alles andere schon! Eure Frauen danken es euch genau so wie es euren Babys gut tut, nicht zu vergessen euch selbst. Das Wort „Urlaub“ und „Ferien“ gehört in diesem Zusammenhang gestrichen. Ein übermüdeter Vater, der seinen Urlaub verbrät taugt nichts mehr für seinen Arbeitgeber. Es ist eine Frage der Intelligenz diese Zusammenhänge zu sehen. Wer den Rechenschieber auf die altbekannte Weise bemüht hat sich beim dicken Ende verkalkuliert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 23.05.2019 15:33
    Highlight Highlight Ich verstehe einfach nicht, was gegen ein Gesetz von min. 2 Wochen Vaterschaftsurlaub spricht. Dann haben wir es amtlich und es würde auch nie irgendwelche Probleme geben. Ob 4 Wochen wäre dann natürlich eine andere Debatte, aber zumindest 2 kann man doch mit gutem Gewissen akzeptieren. Als würde man täglich ein Vater werden macht man hier Panik...
    • Magnum44 23.05.2019 20:08
      Highlight Highlight Ich denke es geht einfach darum, dass man generell keinen Vaterschaftsurlaub will. Ohne die 2 Wochen ist das Risiko aber sehr gross, dass es schlussendlich 4 werden.
    • Eh Doch 24.05.2019 09:10
      Highlight Highlight Ich sag ja, keine Eier zu finden in Bern
      Der BR ist das ängstlichste Organ in der Schweiz. Da haben GemeinderätInnen noch mehr Biss

Neue Zahlen zeigen: So steht es um die Gleichstellung in der Schweiz

Das Bundesamt für Statistik (bfs) hat am Montag Zahlen zur Gleichstellung von Mann und Frau in der Schweiz veröffentlicht. In manchen Bereichen wie in der Bildung und in der Erwerbstätigkeit gibt es Erfolge zu vermelden, noch sind aber nicht alle Ungleichheiten beseitigt. Hier ein Überblick.

In Sachen Bildung haben die Frauen die Männer überholt. 1999 absolvierten nur 9,8 Prozent der 25- bis 34-jährigen Frauen eine Ausbildung auf Hochschulniveau, bei den gleichaltrigen Männern waren es 14,4 Prozent.

Im Jahr 2018 hingegen verfügen 42,3 Prozent der jungen Frauen über einen Abschluss auf Tertiärstufe. Bei den Männern liegt dieser Anteil bei 34,7 Prozent. Ebenfalls erfreulich: Immer mehr Frauen wagen sich in bisher von Männern dominierte Fächer vor.

So studieren heute immer mehr Frauen …

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