Schweiz
Kinder

Nationalrat will Betreuungszulage für Kita-Kinder

Nationalrat will Betreuungszulage für Kita-Kinder plus Bundesgelder

06.05.2025, 10:5406.05.2025, 10:54

Künftig soll eine Betreuungszulage Eltern von den Kosten für Kita-Plätze entlasten. Nach dem Ständerat hat am Dienstag auch der Nationalrat einem neuen Finanzierungsmodell zugestimmt. Die grosse Kammer will den Bund aber stärker in die Pflicht nehmen.

Die grosse Kammer dehnte den vom Ständerat beschlossenen Gegenvorschlag zur Kita-Initiative aus. Namentlich beschloss sie mit 109 zu 82 Stimmen, die von der kleinen Kammer mit hauchdünnem Mehr gestrichenen Programmvereinbarungen des Bundes wieder in den Gesetzesentwurf aufzunehmen. Dagegen war die SVP- und ein Teil der FDP-Fraktion.

Weiter beschloss der Nationalrat zusätzliche Finanzierungsbereiche. So sollen auch Massnahmen zur Verbesserung der pädagogischen und betrieblichen Qualität der Angebote sowie zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert werden. Dafür soll der Bund innert vier Jahren maximal 200 Millionen Franken zur Verfügung stellen.

Die Vorlage zur langfristigen Finanzierung der familienergänzenden Kinderbetreuung geht nun zurück an den Ständerat. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Zu wenig Personal in Schweizer Kindergärten
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
30 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
30
«Die Schweiz hat dem iranischen Regime Legitimität verliehen»
Die Bevölkerung im Iran steht seit Ende Februar unter Beschuss von den USA und Israel. Die Menschenrechtsaktivistin Neda Amani erzählt, wie der Krieg die Widerstandsbewegung im Land verändert hat – und was die Schweiz jetzt tun sollte.
Frau Amani, Ihre Eltern sind in den 80er-Jahren aus politischen Gründen aus dem Iran geflüchtet. Der Rest Ihrer Familie lebt noch dort. Wann haben Sie zuletzt von ihnen gehört?
Neda Amani: Das letzte Mal habe ich kurz vor Ausbruch des Krieges mit ihnen gesprochen. Seither haben wir nichts mehr von ihnen gehört. Wir sind unheimlich besorgt. Seit zehn Tagen besteht eine Internetblockade. Ich stehe aber durch meine Arbeit mit Menschenrechtsorganisationen mit Menschen im Iran in Kontakt.
Zur Story