Schweiz
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Enttäuscht von der Politik: die Klimajugend an einer internen Sitzung. bild: zvg

Es soll das grösste Projekt der Klimajugend werden – 5 Dinge, die du dazu wissen musst

Die Klimastreik-Bewegung machte ihrem Ärger heute in Bern Luft: Die Politik habe keinen Plan für die Lösung der Klimakrise. Mit einem eigenen Klima-Aktionsplan wollen sie nun die Klimakrise stoppen. 5 Dinge, die dazu wissen musst.



Warum ist die Klimajugend wütend?

Seit mehr als einem Jahr demonstriert die Klimajugend auf den Schweizer Strassen. Die Streiks haben für politischen Wirbel gesorgt – und den Grünen enormen Aufschwung an den Wahlen verliehen.

In den Augen der Klimastreikenden reicht das jedoch nicht. Die institutionelle Politik sei den Forderungen der Streikenden nicht im Geringsten nachgekommen, lautet der Vorwurf. «In den letzten Monaten wurde uns klar, dass wir uns nicht länger auf die Politik verlassen können», schreiben Nico Müller und Annik Färber in einer Medienmitteilung.

Am 17. Juni hat sich eine Delegation der Klimastreikenden mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga getroffen und das Bundesamt für Umwelt aufgefordert einen Klima-Aktionsplan auszuarbeiten. Doch dazu kam es bis heute nicht, so die Klimajugend. Daher will sie nun ihren eigenen Klima-Aktionsplan erarbeiten. «Dieser Schritt ist ein klares Misstrauensvotum an die Politik, die nach wie vor versagt, diese Krise als solche zu behandeln», so Müller und Färber.

Was ist der Klima-Aktionsplan?

Ziel des Aktionsplans soll ein Fahrplan für eine emissionsneutrale Gesellschaft sein. Er soll aufzeigen, mit welchen Mitteln die Schweiz ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 auf netto null bringt.

Die Klimabewegung

Bild: KEYSTONE

Wie sieht der Aktionsplan aus?

«Der Klima-Aktionsplan soll mehr sein als nur ein gewöhnlicher Massnahmenplan», schreiben Müller und Färber. Sie beschreiben den Plan als eine «konkrete Vision einer Gesellschaft ohne fossile Energien». Er soll konkrete Lösungen für Klimaprobleme aufzeigen und erklären, wie man zu diesen kommt.

Wer macht alles mit?

Man habe Expertinnen aus der ganzen Schweiz ins Boot geholt, um den Aktionsplan auszuarbeiten, heisst es in der Mitteilung. Verschiedene Arbeitsgruppen, zusammengesetzt aus Experten, Wissenschaftlerinnen, Klimastreikenden und direkt Betroffenen setzen sich mit Themen wie der Mobilität, Industrie oder der Landwirtschaft auseinander.

Wann wird der Plan präsentiert?

Im April 2020 ist der Stichtag. Bis dann wollen die Klimastreikenden den Aktionsplan präsentiert haben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rabbi Jussuf 22.11.2019 15:37
    Highlight Highlight In 10 Jahren Null CO2?

    Da gibt es wohl eine Lösung: Bauen wir mindestens 5 AKWs und elektrifizieren den Verkehr. (5 AKWs werden kaum reichen)
    Ob das in 10 Jahren machbar wäre???

    Oder wir schliessen die Grenzen und wandern alle aus.

    Etwas anderes wird den FFF-Utopisten auch nicht einfallen, trotz "Expertinnen" - immer vorausgesetzt, es geht ihnen wirklich ums Klima und nicht eigentlich um einen "Systemwechsel".
    • Nick Name 22.11.2019 21:16
      Highlight Highlight Der gesamten Umwelt (inkl. Klima) wird es nicht besser gehen ohne «Systemwechsel».
  • Mügäli 22.11.2019 15:14
    Highlight Highlight Solange wir nicht akzeptieren/einsehen wollen, dass ein konsequenter Klima- und Umweltschutz nicht ohne grossen Verzicht zu erreichen ist, wird dieses ganze blabla keinerlei feststellbare Verbesserungen bringen. Wirtschaftswachstum, Wohlstand schadet nunmal direkt der Umwelt und lässt sich nicht wegdiskutieren. Der Schweizer verbraucht +/- 4 Erden und will sich als Vorzeigeweltbürger profilieren, eine Farce sondergleichen. Zumal viele Weltbürger in Armut leben und andere Prioritäten haben, nämlich tagtäglich das Überleben sichern. Seien wir realistisch und vor allem ehrlich mit uns selber ...
    • Nick Name 22.11.2019 22:06
      Highlight Highlight Ok.
      Und wie gehts dann weiter? ...
    • Nick Name 23.11.2019 09:20
      Highlight Highlight (Disclaimer: Ich bin einverstanden mit Mügäli, und die Frage ist ernst gemeint. Bzw. eigentlich müsste sie lauten: Und wie bringen wir uns dazu, realistisch und vor allem ehrlich mit uns selber zu sein? ...)
    • Mügäli 23.11.2019 13:09
      Highlight Highlight @Nick Name - ich denke, ein bewusstes Leben zu führen, wäre der erste richtige Schritt. Die Selbstverständlichkeiten in welcher wir heute Leben zu hinterfragen. Konkret: Jeder muss seine Gewohnheiten analysieren und anpassen, sich Fragen: brauche ich wirklich ein Auto oder kann ich dieses durch ein Fahrrad ersetzen/ergänzen? Muss ich täglich Fleisch essen oder reicht 2mal wöchentlich?Sind Flugreisen nötig? Diese Liste ist endlos und all diese ‚Veränderungen‘ nehmen uns ein bisschen Lebenskonfort, Genuss weg. All das und mehr ist nötig um diese Ziele zu erreichen nur sind Wenige bereit dazu ..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swen Goldpreis 22.11.2019 14:47
    Highlight Highlight Mein Vorschlag: Erhöhung des Benzinpreises bei gleichzeitiger Abschaffung von Fahrzeugsteuern, Parkgebühren und Versicherungskosten. Dabei soll der Preis so erhöht werden, dass die Kosten für den durchschnittlichen Autofahrer gleichbleiben. Das heisst, dass Gelegenheitsfahrer und Kleinwagenfahrer profitieren, und Vielfahrer und SUV-Fahrer stärker zur Kasse geben werden. Gratisparkplätze würden zudem unnötigen Suchverkehr reduzieren.

    Zudem sollte man Halbtax und GA abschaffen und dafür den Preis der Einzelfahrten halbieren. Das würde den Umstieg auf die ÖV fördern.
    • Albi Gabriel 22.11.2019 16:14
      Highlight Highlight Typisch Städter... Wenn ich eine Bus- oder Tramhaltestelle vor der Türe hätte, die mindestens jede Viertelstunde oder häufiger bedient wird, würde ich vielleicht auch auf so Ideen kommen...
    • Garp 22.11.2019 18:32
      Highlight Highlight Typisch durchschnittlicher Autofahrer, nix durchschschnittlicher Städter. 😉
    • Swen Goldpreis 22.11.2019 23:45
      Highlight Highlight Hey ihr beiden Schlaumeier-Pychologen,

      ihr solltet euch lieber mit dem Gedanken auseinandersetzen als mit der Frage, wie ich mich von A nach B bewege.

      Ich weiss, sachlich zu kritisieren ist immer schwerer als auf die Person zu zielen. Und nebenbei: Bevor ihr auf Personen zielt, solltet ihr noch etwas Zielwasser trinken. Ich bin nämlich weder Städter noch habe ich ein Auto.

      Daher meine Frage für eine sachliche Diskussion: Was wären die Auswirkungen meines Vorschlags? Und wären diese Auswirkungen wünschenwert oder nicht? Manage frei für eure Argumente!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schönbächler 22.11.2019 14:21
    Highlight Highlight Ich war noch vor einem Monat zuversichtlich nun bin ich nach einem Monat reise quer duch Südostasien wieder zurück in der Schweiz und muss leider sagen egal was wir hier in Europa versuchen, es wird nichts bringen solange in Südostasien alles so weiterläuft wie es jetzt ist.
    • sheshe 22.11.2019 15:06
      Highlight Highlight Leider können wir in SEA nicht mehr machen, als ein gutes Vorbild zu sein. Wieso versteht ihr das nicht? Fingerzeig funktioniert bei diesem Thema einfach nicht, alle müssen sich an der eigenen Nase nehmen! Das schliesst natürlich auch Asien mit ein, trotzdem können wir aus der Schweiz politisch nichts ändern in Asien (ausser über unseren Konsum).
    • Mügäli 22.11.2019 15:20
      Highlight Highlight @Schönbächler - Ihre Reise war ja auch nicht gerade förderlich für den Klimaschutz. Es ist eben einfacher auf Andere zu zeigen als sein eigenes Verhalten zu hinterfragen ...
    • Schönbächler 22.11.2019 15:40
      Highlight Highlight Genau du weisst ja auf anhieb welches Fortbewegungsmittel ich verwendet habe und aus welchem grund ich in Südostasien war :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blaubar 22.11.2019 13:46
    Highlight Highlight Es gibt eine gewisse Gefahr, dass Grüne undemokratische und faschistische Tendenzen haben. Beispiel? Das EIKE-Institut wollte eine weitere 3-tägige Konferenz in München abhalten. Nachdem dort die Antifa im Hotel Radau gemacht hat, wurde der Vertrag kurzfristig (off.wegen Sicherheitsbedenken) sisitiert.
    Glücklicherweise wurde ein anderes Hotel gefunden. Allerdings wurde der Name geheimbehalten, aus Angst vor weiteren Störungen. Es gibt aktuell einen Livestream.
    Dürfen kritische und gesittete, andersdenkende wissenschaftliche Stimmen nicht mehr öffentlich auftreten? Sind wir schon so weit?
    • Liselote Meier 22.11.2019 14:13
      Highlight Highlight Das EIKE Institut nennst du wissenschaftlich?
      Das ist eine organisierte Klimaleugnerbewegung gesponsort von ExxonMobil, die haben von Exxon schon Spenden in Milliarden-Höhe erhalten. Ist auch so ziemlich der Gegensatz von Kritisch.

      Und ich finde es immer Amüsant wenn Rechte mit Faschismus kommen. Faschismus ist reaktionärer völkischer Nationalismus.

      Wenn du einen historischen Vergleichen herziehen willst dann nenn es bolschewistische, oder KPD oder Rotfront Mehtoden.

    • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.11.2019 15:40
      Highlight Highlight @Liselote Meier
      Danke für die ideengeschichtlich Einordnung, man fasst sich immer wieder in die Haare, wenn man sieht, wie wild mit dem Wort "Faschismus" um sich geschmissen wird. Wie eine Schablone für alles, dass einem nicht passt. Dabei ist Faschismus ein definiertert Begriff mit einer Historie.
    • Baruch de Spinoza 22.11.2019 15:41
      Highlight Highlight Faschismus ist ein diktatorisches Regierungssystem, der Begriff für „Tendenzen“ heisst „faschistoid“.

      Sie setzen das Leiden von Millionen von Menschen mit ihrer angeblich unterdrückten
      Meinung gleich. Bitte Blaubar, erzählen Sie mir mehr von ihrem Leid, was sie da gerade durchmachen. Ich versuche zu verstehen, wie sich meine jüdischen Vorfahren im Faschismus gefühlt haben. Das Unrecht, dass Sie empfinden, wenn Sie hier geblitzt werden, das muss so unerträglich sein wie anzusehen, wie die eigenen Kinder deportiert werden.

      Den Faschismus so zu verharmlosen, hilft ihn zu verbreiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trompete 22.11.2019 13:43
    Highlight Highlight "Am 17. Juni hat sich eine Delegation der Klimastreikenden mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga getroffen und das Bundesamt für Umwelt aufgefordert einen Klima-Aktionsplan auszuarbeiten."

    "Im April 2020 ist der Stichtag. Bis dann wollen die Klimastreikenden den Aktionsplan präsentiert haben."

    Zu langsam sei das Bundesamt. Selber benötigt die Klimajugend aber ebenfalls gleich lang. Mich überzeugt die Argumentation kein Bisschen.
    • JayPi 22.11.2019 14:15
      Highlight Highlight Ja so eine Gruppe aus Jugendlichen hat bestimmt auch die gleichen finanziellen und zeitlichen Mittel zur Verfügung wie ein Bundesamt 🤦‍♂️
    • Blaubar 22.11.2019 14:22
      Highlight Highlight im Ernst, Py, die jugendlichen haben MEHR zeitliche Mittel. Aber spätestens, wenn sie erwachsen werden, Kinder kriegen usw., die Miete selber bezahlen und Geld verdienen müssen, werden sie alles ein wenig anders sehen...
    • JayPi 22.11.2019 16:39
      Highlight Highlight Nein denn die Jugendlichen organisieren all das in ihrer Freizeit. Die allermeisten gehen nebenbei zur Schule, studieren oder arbeiten während das Bundesamt eine Armada Vollzeitangestellter zur Verfügung hat um den Plan aufzustellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blaubar 22.11.2019 13:32
    Highlight Highlight Da bin ich mal gespannt! Bravo, endlich mal selber überlegen. Meine Prognose: Entweder wird der materielle Wohlstand und die Wirtschaft um 70% heruntergefahren oder sie schaffen es nicht. Ich lasse mich aber gerne überraschen. (Bytheway: Ev. sollte man zuerst überprüfen, ob antrop. CO2 tatsächlich einen so grossen Effekt hat. Hier drei Stichworte (in dieser Reihenfolge) zum nachforschen: Klimasensitivität, Wasserdampfrückkopplung, Feuchtetrend (specific humidity). Wirklich interessant. Und dann noch das Stichwort „Denkverbot“.
    • Bruuslii 22.11.2019 16:23
      Highlight Highlight zur lektüre:

      metastudie: was glauben klima-EXPERTEN
      https://bit.ly/2OztSm5

      schweizer studie zu klimaerwärmung
      https://bit.ly/34cviK0
    • D_M_C 22.11.2019 16:24
      Highlight Highlight Lies bitte mal den Stern-Report.
      Die Kosten durch den Klimawandel sind um ein Vielfaches grösser, als die Kosten einer ambitionierten Klimapolitik.

      Der derzeitige Klimawandel ist nur durch einen verstärkten Ausstoss con Treibhausgasen zu erklären. Dieser Fakt ist so unumstritten, wie die Wirkung vom Rauchen auf Lungenkrebs.
    • Rabbi Jussuf 23.11.2019 00:54
      Highlight Highlight Bruuslii
      Deine "Studien" sagen rein gar nichts aus. Die erste hat dazu noch methodische Mängel.
      Hier geht es aber um die Massnahmen, die gegen einen vermuteten Klimawandel unternommen werden sollen. Da sind sich die "Wissenschaftler" hinten und vorne nicht mehr einig. Aber egal, funktionieren wird gar nichts in der kurzen Zeit. Vor allem nicht ohne die ganze Wirtschaft und damit die Gesellschaft kaputt zu machen. Das aber scheint mir mehr und mehr das Hintergrundziel der Bewegung zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 22.11.2019 12:33
    Highlight Highlight In 10 Jahren auf Null?
    Da gibts nur eins: Grenzen dicht machen und alle wandern aus.
    Oder: Wir bauen im Eilzugstempo mindestens 5 neue moderne AKWs und elektrifizieren den gesamten Verkehr. (5 würden wahrscheinlich nicht reichen!)
    Aber in 10 Jahren? Keine Chance. Auch mit "Expertinnen" nicht.
    Meine Güte, was sind das für Utopisten!
    • Rabbi Jussuf 22.11.2019 17:14
      Highlight Highlight Bruuslii
      Dein Link ist höchst einseitig. Da wird nirgends das "well to wheel" des E-Fahrzeugs erwähnt. Ich schätze mal, das dürfte sich etwa ausgleichen.
      Der Verkehr ist aber bei Weitem nicht alles, was auf Elektrizität umgebaut werden sollte. Mit EE ist da wirklich nichts zu machen - schon gar nicht in 10 Jahren! (Sonne und besonders Wind werden immer Nischen bleiben.)
    • Grohenloh 22.11.2019 18:17
      Highlight Highlight Ja, das sind Kinder. Sie haben keine Vorstellung davon, wie schnell zehn Jahre vorbei sind. Es sind gewiss auch andere dabei, die wissen, wie man das in zehn Jahren machen kann: Ökodiktatur und Zusammenbruch aller Freiheiten und allen Wohlstandes für ein völlig schwammiges Ziel „Klimarettung“
  • johnny lässig 22.11.2019 12:30
    Highlight Highlight haben frau sommaruga 4 monate zeit gegeben und werfen versagen vor, sich selbst geben sie mehr zeit 🧐
    • JayPi 22.11.2019 14:17
      Highlight Highlight Wenn sie den Plan in 4 Monaten zu 80% fertig haben, sind sie immer noch weiter als Frau Sommaruga. Es scheint ja noch gar keinen Entwurf zu einem Massnahmeplan aus der Politik zu geben.
  • Quinn 22.11.2019 12:17
    Highlight Highlight das hauptproblem ist die wirtschaft, die globalisierung. wenn man jedoch die wirtschaft drosselt, wird unser wohlstand einbrechen. dafür sind die wenigsten bereit. sobald die 3. weltländer einen höheren wohlstand erlangen, wird die verschmutzung noch mehr explodieren.
  • einmalquer 22.11.2019 12:06
    Highlight Highlight Ich verstehe es ja, wenn (auch) die "Klimajugend" findet, dass alles zu langsam geht.

    Der ordentliche Gesetzgebungsprozess ist langwierig und schwierig. Und natürlich auch lobbygesteuert.

    Das lässt sich nicht über Nacht oder über ein paar hundert Nächte ändern.

    Da nützen auch Arbeitsgruppen und Wissenschafter und Lösungsvorschläge nichts.

    Es gibt genügend Beispiele, die zeigen, dass auch nach Jahrzehnten im Parlament keine Lösungen gefunden werden für ganz selbstverständliche Anliegen.
    • D_M_C 22.11.2019 12:15
      Highlight Highlight Das Problem ist zu wichtig, als dass wir in Resignation verfallen dürfen.
      Die Demokratie muss in der Lage sein, auf solchen Krisen zu reagieren!
    • einmalquer 22.11.2019 12:37
      Highlight Highlight @DMC:

      unter Einhaltung der demokratischen Regeln wie sie nun halt mal gelten.

      inkl, Mehrheiten im Parlament, inkl. Mehrheiten bei den Abstimmenden, inkl. Referendumsfristen.

      und das dauert.....
    • Bruuslii 22.11.2019 13:09
      Highlight Highlight einmalquer: ein aktions-plan ist noch nicht die umsetztung. natürlich muss die umsetzung dann demokratisch erfolgen.
      aber etwas versprechen und dann die hände in den schoss legen, zeigt die verstrickung und lähmung, die in der politik herrscht.
      dass man zuerst langwierig die wirtschaft etc befragen müsste, ist hier eine ausrede und zeigt nur den überbordeten lobbyismus.
      die wirtschaft wird nur unter druck bei der lösungsfindung mithelfen. ein aktions-plan kann mithelfen, diesen druck aufzubauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerewigeSchweizer 22.11.2019 12:01
    Highlight Highlight Zürich 1990. Damals war ich war eine Sau.

    Ja, weil damals der Wald am sterben war. rognostiziert für 2020: 80% des schweizer Waldes weggestorben.

    Und dann gab es damals Helden, die diese Gefahr ernst nahmen ... und andere, die es nicht so ernst nahmen und deshalb eine Sau waren.
    Z.B. Jogurtdeckeli nicht gesammelt: Wald stirbt. Du Sau.
    Oder den Umzug nicht per ÖV, sondern Transporter: Du Sau.

    Ja. Für alle die wussten, dass der Wald stirbt, war ich eine Sau.

    Übrigens fahren wir Tempo 80 Überland und 120 auf der Autobahn, um das Waldsterben von damals zu verhindern. Nur so zur Erinnerung.
    • DerewigeSchweizer 22.11.2019 12:37
      Highlight Highlight Und P.S.:
      Es ist seither auch nie einer dieser Helden gekommen, um mir zu sagen:
      "Tut mir leid, dass ich Dich eine Sau genannt habe, weil ich damals glaubte, dass der Wald stirbt."
      Das ist nie passiert (passt eben so schlecht zum Held sein).
      Es wird seitdem einfach nie mehr darüber geredet, dass es das Waldsterben - "akut, alle Wissenschaftler bezeugen es!!!" - gar nie gegeben hat.
      Deshalb von hier aus, einen lieben Gruss an Alle, die mich damals eine Sau genannt haben.
      Denkt ab und zu daran, wenn ihr heute wieder als Helden unter Säuen auf der Klimawelle reitet...
    • aglio e olio 22.11.2019 12:37
      Highlight Highlight Und was soll uns dieser Kommentar jetzt sagen?
    • sheimers 22.11.2019 12:51
      Highlight Highlight Erzähl keine Märchen, das Waldsterben war Anfang der 80er aktuell, nicht 1990. 1990 griffen die Massnahmen schon, Katalysatoren und bleifreies Benzin im Auto, schwefelarmes Heizöl. Deshalb blieb das Waldsterben ja aus. Man hat das Problem erkannt, gehandelt (auch wenn es vielen nicht gepasst hat) und genau so muss es auch jetzt mit den neuen Herausforderungen geschehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FoxSinBan 22.11.2019 11:39
    Highlight Highlight Endlich ist mal was konkretes

    Nur laut schreien kann jeder aber konkrete Lösungsvorschläge sind schwer

    Grossen Respekt, ich denke wenn dieser Masanhmenplan umsetzbar ist wir er massiv mehr druck auf die Politik ausüben als jeder Streik.

    Isbesondere da die option einer Volksabstimmung zur umsetzung möglich ist. Danke Demokratie
    • S.Potter 22.11.2019 12:38
      Highlight Highlight Es wird wohl eher eine Volksabstimmung gegen die Umsetzung geben.
    • Wiesler 22.11.2019 18:35
      Highlight Highlight Na und..
      Würde mich freuen darüber abzusimmen. Ob für oder gegen die Umsetzung, Haupsache wir werden - und das ist so gut wie sicher..
  • soulcalibur 22.11.2019 11:37
    Highlight Highlight Ja, leider haben sie recht...;-0 Eben eine Bekannte getroffen....."ich unterstütze die Klimajugend", gleichzeitig erzählt, dass sie Weihnachten/Neujahr zuerst nach Australien geht "weil dort Familie ist", danach auf Bali "Yoga-Retreat". In ihren Händen hält Sie das Iphone 11, die Erstwohnung vermietet sie und einen Diesel fährt sie, "weil ich am Wochenende bis nach Deutschland und zurück fahren kann" ohne zu tanken. "Man sollte wirklich etwas machen", sinnierte sie, so könne es einfach nicht weitergehen...teilweise bin ich einfach fassungslos, wie Leute Zusammenhänge nicht erkennen....
    • c_meier 22.11.2019 12:08
      Highlight Highlight genau gleich wie Leute, die vegan essen ("man muss etwas machen") , dann auf eine vegan-Kreufahrt gehen und dazu noch aus den USA einfliegen...
    • walsi 22.11.2019 12:22
      Highlight Highlight @c_meier: Die Spitze der Heuchler sind Veganer die eine positive Haltung zu Abtreibungen haben. Tiere töten ist böse, Menschen töten ist OK.
    • Mber 22.11.2019 12:24
      Highlight Highlight Ich habe auch solche Freunde. Manchmal könnte ich sie einfach ignorieren mit ihrem Getue. Ich Weise sie dann aber darauf hin, dass es am meisten bringt, nicht von den anderen immer nur verlangen: "Macht endlich was! ", sondern selber zu beginnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 22.11.2019 11:27
    Highlight Highlight Finde alles gut was sie machen. Der Knackpunkt ist einfach - Man muss die Industrie überzeugen und diese Denkt einfach anders. Man verzichtet nicht auf Umsatz und Gewinne wenn nicht zwingend notwendig.

    Das ganze Thema bedeutet teils, dass man ganze Business MOdelle umstellen muss, gar die VP neu definieren muss.

    Zalando mit ihrem Gratis rücksand etc. - um mal ein Beispiel zu nennen.

    Ich bin echt gespannt was hier heraus kommen wird.
    • Nick Name 22.11.2019 12:18
      Highlight Highlight Einverstanden, aber ich würde erweitern:
      Man muss ALLE überzeugen.

      «Die Industrie» denkt anders, weil ihr billiger Umweltkillerschrott auch gekauft wird.
      Die Banken investieren in Umweltkiller und Kriminelle, weil die Aktionäre Gewinne wollen.
      Die Politik macht nicht vorwärts, weil dort alle die Finger drin haben ...

      Wir alle müssen überall vorwärtsmachen.
    • S.Potter 22.11.2019 12:34
      Highlight Highlight Am schluss muss noch der Stimmbürger Ja sagen, das ist Demokratie. Dann ist es eine Frage der Kosten. Nocht jeder ist wohlhabend.
    • xHascox 22.11.2019 12:49
      Highlight Highlight "Überzeugen" kann man sehr einfach mit Gesetzen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tekk 22.11.2019 11:21
    Highlight Highlight Willkommen in der Demokratie. Die grünen haben auch keine Mehrheit im Parlament, mir wäre neu das man jetzt Forderungen von Minderheiten einfach so umsetzt bzw. eingeht, zudem ein Grossteil der Bevölkerung, wie die Wahlen gezeigt haben, andere Meinung sind auch wenn die Grünen etwas zugelegt haben.
    Das die "Klimajugend" (was für ein blödes Wort) sich aber nun selber an die Aussarbeitung eines Aktionsplans macht finde ich gut. Über klare Vorschläge kann man dann gut im Parlament debattieren und bei Zustimmung umsetzen.
    • sheimers 22.11.2019 13:00
      Highlight Highlight Vor den Nationalratswahlen haben sich fast alle Parteien von AL bis FDP für den Klimaschutz ausgesprochen. Da sollte nun schon was möglich sein, und wenn sie kneifen werden wir sie an ihre Wahlversprechen erinneren und mit der Nichtwiederwahl drohen. Auch wenn nur ein Drittel der Bürgerlichen mitmacht reicht das zusammen mit Links/Grün für griffige Massnahmen.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.11.2019 11:19
    Highlight Highlight Man darf ja gespannt sein, was im April präsentiert wird.
    Verstehe das Theater jedoch nicht ganz. Jede interessensgruppe möchte was von der institionalisierten Politik und erarbeitet Konzepte, die dann eingebracht werden.
    Wer das als Misstrauensvotum verkauft, zeigt eher, dass er kein Verständnis für die politischen Prozesse in diesem Land hat. Eine grosse Demonstration ist eine grosse Demonstration, nicht mehr und nicht weniger.
    In der CH hat man zum Glück die Möglichkeit, Initiativen zu lancieren, diese hiess dann wohl Gletscherinitative 2.0.
  • Chrigi-B 22.11.2019 11:16
    Highlight Highlight "Er soll aufzeigen, mit welchen Mitteln die Schweiz ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 auf netto null bringt."

    System Change wollt ihr, nichts anderes. Diese jungen Leute denken echt, dass die gescheiterten Ideen aus dem letzten Jahrhundert gut für die Zukunft seien.
    • MarGo 22.11.2019 13:01
      Highlight Highlight Nehmen wir nur für einen Moment an, dass ALLE Klimaaktivisten den System Change wollen...

      Glaubst du wirklich, dass sie den Kommunismus wollen (den du wahrscheinlich mit "gescheiterten Ideen des letzten Jhts" meinst)??

      Wir sollten der kommenden Generation etwas mehr zutrauen und nicht, dass sie die Fehler der Vergangenheit wiederholen möchten...
  • jevaja 22.11.2019 11:16
    Highlight Highlight Danke für die Erinnerung. Ich habe endlich die Anmeldung ausgefüllt für den Umstieg auf 100% Biogas. Ich bin froh dass dies bei uns möglich ist.
  • Eliaz54 22.11.2019 11:15
    Highlight Highlight Dann konzentriert euch mal auf die Wichtigen Sachen wie Plastik oder Papierverschwendung. Es bringt niemandem etwas wenn man für Benzin 12 Rappen mehr abgeben muss, da fliesst nur mehr Geld hintendurch in die Staatskassen. Aber hauptsache man kann geschälte Mandarinen in Plastikverpackung kaufen, ist ja auch bequem oder :D
    • MarGo 22.11.2019 11:21
      Highlight Highlight jetzt lass sie doch erst mal machen... Ich denke kaum, dass im April solche Massnahmen kommen werden (12 Rp.) - das ist eben genau die Art "Problemlösung", die sie verurteilen...

    • D_M_C 22.11.2019 11:46
      Highlight Highlight Danke für die Motivation, mich weiterhin in der Klimabewegung zu engagieren. Du bist der beste Beweis, dass es bitternötig ist.
    • Eliaz54 22.11.2019 13:13
      Highlight Highlight Ich habe mich falsch ausgedrückt, ich finde die Klimabewegung eine Super Sache und wollte mich auf die Politiker beziehen. @D_M_C super weiter so! Es ist doch leider trotzdem so das die Politik, solange es die Wirtschaft betrifft, nie etwas verbieten/ eingrenzen wird was viel Geld einbringt.
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  • Bruuslii 22.11.2019 11:10
    Highlight Highlight «Dieser Schritt ist ein klares Misstrauensvotum an die Politik, die nach wie vor versagt, diese Krise als solche zu behandeln»

    "Man habe Expertinnen aus der ganzen Schweiz ins Boot geholt, um den Aktionsplan auszuarbeiten..."

    BRAVO

    das ist konstruktive kritik und gleichzeitig konstruktive problemlösungsstrategie.
    hinzu kommt, dass man konsequenterweise experten hinzunimmt und nicht irgendetwas macht.

    VORBILDLICH 👍 http://VOvo
    • nukular 22.11.2019 11:47
      Highlight Highlight Co2 Ausstoss auf Null? Wie schafft man dies? Ja, genau.. Indem man alle produktionsstätten in Ausland verlagert...
    • D_M_C 22.11.2019 12:17
      Highlight Highlight @nukular
      Nein, denk mal ein bisschen out of the box:
      hören wir auf, Kohle Erdöl und Gas zu verbrennen und stattdessen diese Energie aus erneuerbaren Quellen zu beziehen, schaffen wir das Netto Null Ziel.

      ps: Netto Null ≠ Null
    • covfefe 22.11.2019 13:53
      Highlight Highlight @D_M_C
      Energie aus erneuerbaren Quellen

      Tolles Schlagwort! Die da wären?

      Wind? Schon mal durch Norddeutschland gefahren?

      Sonne? Wie werde wohl die Pannels hergestellt? ELOXAL Verfahren und so?

      Wasser: haben wir schon

      E-Autos: woher kommt der Rohstoff für die Batterien? Schauen sie mal nach Chile!

      so und jetzt Sie...
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