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Max aus Wien will eine App für alle Klimastreikenden lancieren, damit sie schneller und flüssiger kommunizieren können. bild: watson

«Wir wollen zeigen, dass wir nicht nur ein paar dumme Kinder sind»

Über 450 Klimaaktivisten aus ganz Europa planen derzeit in Lausanne ihre künftige Strategie. watson sprach mit fünf engagierten Jugendlichen über die Situation in ihren Ländern.



Diese Woche findet das erste Treffen der europäischen Klimajugend statt. In Workshops und Diskussionsrunden wollen die über 450 Klimastreikenden an einer internationalen Strategie arbeiten. «Wir wollen Strukturen schaffen – die waren bisher nur spärlich vorhanden», sagt Sprecher Tobias Schuster.

watson war vor Ort und hat mit jungen Klimastreikenden aus verschiedenen Ländern Europas über ihre Forderungen und Pläne gesprochen:

Max, 24, Wien

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Video: jara helmi

«Von Wien nach Lausanne hatten wir mit dem Zug zehn Stunden. Hier wollen wir uns mit anderen Ländern vernetzen und von anderen Ländern lernen. In Wien streiken wir jeden Freitag und fordern von der Regierung, dass sie den Klimanotstand ausruft. Mir als IT-Fachmann ist es wichtig, dass wir uns international besser vernetzen und wir eine App für alle Klimastreikenden lancieren können, damit alles flüssiger und schneller läuft.»

Die 17-jährige Gio aus Genua stieg in drei verschiedene Züge, um möglichst ökologisch nach Lausanne zu reisen. Und weil sie einen Anschlusszug verpasse und für den Schnellzug kein Billett hatte, versteckte sie sich kurzerhand in der Zugtoilette. Warum es ihr so wichtig war, pünktlich in Lausanne einzutreffen, sagt sie im Video (auf Englisch):

Gio, 17, Genua

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«Hier zu sein ist eine super Möglichkeit für mich, um andere Klimaaktivsten kennenzulernen und Lösungen für das grosse Klima-Problem zu finden. In Italien fordern wir gratis Trinkwasser für alle und besuchen Primarschulen um den Kindern beibringen, worum es in der Klimapolitik geht. Ich erhoffe mir von dieser Woche, den Politikern zu zeigen, dass wir nicht nur ein paar dumme Kinder sind. Wir sind gescheit und überzeugt, das zu kriegen, was wir wollen!»

Benedikt ist direkt vom «FridaysforFuture»-Sommerkongress in Dortmund nach Lausanne gereist und fuhr insgesamt acht Stunden Zug.

Benedikt, 26, Oldenburg

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Für mich als Mitglied des Organisationsteams von Oldenburg ist dieses Gipfeltreffen sehr wichtig. Ich kann mich vernetzen und mir mit anderen Aktivisten Gedanken zur Strategie der Bewegung machen. Wir fordern in Deutschland die CO2-Neutralität bis spätestens 2035, eine CO2-Abgabe von 180 Euro pro Tonne, das Abschalten von einem Viertel der Kohlekraftwerke bis Ende dieses Jahres und den Ausstieg aus der Kohlekraft bis 2030.»

Weronika aus Polen findet es sei gut, dass sich Greta Thunberg etwas zurückzieht.

Weronika, 17, Krakau

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«Wir in Polen fordern, dass nicht mehr mit Kohle geheizt wird. Ausserdem wollen wir, dass in der Schule über den Klimawandel aufgeklärt wird. Dass sich Greta Thunberg etwas zurückziehen will, finde ich sehr gut. Denn sie ist auch nur eine Jugendliche, die an der Veranstaltung teilnehmen möchte – sie ist ja eigentlich kein Promi. Trotzdem würde es mich freuen, sie hier in Lausanne zu treffen, um ihr zu sagen, dass ich dank ihr aktiv geworden bin. Ich bin mit dem Car angereist – 23 Stunden dauerte das. Ich übernachte hier mit 300 anderen Jugendlichen in einer Unterkunft und machte es mit meiner Campingmatte und meinem Schlafsack gemütlich.»

Das Wichtigste in der Strategie der Klimabewegung sei die Kommunikation zwischen den regionalen Gruppen, meint Freya.

Freya, 18, Hertfordshire

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«In England soll bis 2050 kein CO2 mehr ausgestossen werden, aber dieses Ziel werden wir nicht erreichen. Die Regierung unternimmt nichts, um dies zu ändern. Wir probieren sie deshalb zu pushen, damit vorher schon etwas passiert – am besten so schnell wie möglich.
Ich bin hier, weil ich der Meinung bin, dass es auch andere Regierungen in anderen Ländern gibt, die nichts unternehmen. Deshalb finde ich, dass wir Klimastreikenden miteinander kommunizieren müssen und uns so unterstützen können. Und wenn die Klimaaktivisten eines anderen Landes etwas erreichen konnten, können sie uns zeigen, wie sie das geschafft haben.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • KnechtRuprecht 06.08.2019 14:57
    Highlight Highlight Ich schätze das Engagement der Jungen sehr!
    Bin durchaus beeindruckt, ich hatte in dem
    Alter echt anderes im Kopf.
    Ich wünschte wir hätten wieder mal Lehrlinge mit diesem Eifer bei uns...
    Da sind wir bereits beim Punkt.
    Mit Schulstreiks werden sie die Welt nicht zum besseren verändern.
    Es braucht gute Ausbildungen, viel Eifer und Lernwille im Job.
    So kann gerade aus einem High Tech Land wie der Schweiz, Forschung und Technik exportiert werden die wirklich etwas nützt.
    Die Jungen sind unsere Zukunft, jedoch halt sehr unerfahren und teilweise von einem gewissen Idealismus verblendet!
    • Tjuck 06.08.2019 17:19
      Highlight Highlight "Es braucht gute Ausbildungen, viel Eifer und Lernwille im Job." Nicht nur das. Wollen wir das Klima und den Planeten retten, dann braucht es auch uns ältere Semester. Dann braucht es nämlich alle.
  • NoBrainer 06.08.2019 10:55
    Highlight Highlight An alle, die kritisieren, sich ironisch witzig geben oder einfach flapsig trollen hätt ich eine Frage: Was machen Sie aktiv für die Erhaltung von unseren Lebensräumen? Womit setzen Sie Zeichen? Was haben Sie in Ihrem Konsummuster verändert? Irgendjemand? Etwas?
  • THEOne 06.08.2019 09:11
    Highlight Highlight und da sind sie wieder auf einem haufen, die ganzen forderer und möchtegernweltverbesserer....
    solange die grossen umweltsünder sich vor lachen über jene welche krümmen hat das ganze nicht den ansatz eines sinnes
    • Tjuck 06.08.2019 17:21
      Highlight Highlight Solange du dich lustig machst über David wird Goliath siegen. Gilt nicht nur für dich, sondern für alle, die auf eine intakte Umwelt mehr angewiesen sind als auf gut verzinstes Kapital.
  • El Pepedente 06.08.2019 08:19
    Highlight Highlight warum nicht lieber ein paar gesetzes-vorlagen ausarbeiten? warum nicht sich organisieren zum sauber machen? aja stimmt da muss man effektiv was machen und kann nicht nur rummbrüllen und die schuld immer auf andere schieben! ja da muss man arbeiten! shame shame
    • Caerulea 06.08.2019 13:55
      Highlight Highlight Die meisten sind noch nicht mal Volljährig...
      Shame Shame on you.
      Erwachsene sollten sich um die Sorgen und Ängste der Kinder kümmern und zuhören.

      Etwas effektiv machen werden sie dann schon sobald sie können, befürchten wohl aber das es dann zu spät ist.
    • Fritz N 06.08.2019 17:51
      Highlight Highlight @caerulea dem Namen nach würd ich vermuten der Pepedente ist selbst noch nicht soo alt ;)
      Aber grundsätzlich gebe ich dir recht. Es ist ziemlich absurd in einem Inet Kommentar, den man zuhause vor dem Compi schreibt, anderen zuwenig Aktivität vorzuwerfen...
  • Schneider Alex 06.08.2019 05:48
    Highlight Highlight „Verwerflich ist dieser Klimapopulismus, weil er Kinder und Jugendliche instrumentalisiert, die wie die meisten Bürger gar nicht imstande sind, die Zusammenhänge und Wahrscheinlichkeiten auch nur annähernd zu beurteilen. Sie werden von Wissenschaftlern aber dazu benutzt, um die in der Öffentlichkeit immer noch umstrittene und von vielen angezweifelte Behauptung eines weitgehend menschengemachten Klimawandels und einer durch die Politik zu verhindernden Klimakatastrophe einer weiteren öffentlichen Disk. zu entziehen. Das ist der Wissenschaft unwürdig.“ (M. Rhonheimer in WW Nr. 15/2019, 10.4.19)
    • Liselote Meier 06.08.2019 13:30
      Highlight Highlight Ist dieser Rhonheimer dieser Zürcher Neoliberale Pfaffe Namens Martin Rhonheimer welcher auch Mitglied bei Opus Dei ist?

  • m. benedetti 05.08.2019 23:56
    Highlight Highlight Nein dumm seid ihr nicht, aber unerfahren. Es wäre mir aber lieber, wenn ihr euch dafür einsetzt, dass nicht alle paar Sekunden ein Kind an Unterernährung oder an einer Krankheit mangels sauberen Wassers stirbt. Das Klima werdet ihr weder beeinflussen noch ändern können. Das mag zwar etwas depressiv klingen, aber gegen die Entwicklung von Indien und China seid ihr machtlos, die lassen sich nicht stoppen.
    • Tjuck 06.08.2019 17:22
      Highlight Highlight "Es wäre mir aber lieber, wenn ihr euch dafür einsetzt, dass nicht alle paar Sekunden ein Kind an Unterernährung oder an einer Krankheit mangels sauberen Wassers stirbt."

      Das glaube ich dir nicht, denn wenn es so wäre, würdest du dich selbst für die hungernden Kinder einsetzen.
    • just sayin' 07.08.2019 11:49
      Highlight Highlight ihr scheint euch zu kennen!
  • m. benedetti 05.08.2019 23:48
    Highlight Highlight Ist euch schon einmal aufgefallen, dass es veröffentlichte, lokale Messwerte gibt über Feinstaub, Stickoxide, Ozon u.a., aber keine über CO2. Ausser jener einzigen die immer kolportiert wird? Weshalb ist das so, wenn doch CO2 angeblich der Klimakiller Nummer eins sein soll?
    Fragen über Fragen.
    • Tjuck 06.08.2019 17:25
      Highlight Highlight Ja warum wohl? Vielleicht, weil sich das CO2 in der Atmosphäre verteilt? Weil lokale CO2-Vorkommen nicht gefährlich sind, weder für Menschen noch für das Klima, aber in der Gesamtheit, verteilt über den ganzen Erdball schon? Fragen über Fragen. Vielleicht sollte man einfach mehr auf die Fachleute (Klimaforscher, Wissenschaftler) vertrauen als auf ein paar politische Schreihälse.
  • Thomas G. 05.08.2019 23:48
    Highlight Highlight A fool with a tool is still a fool.

    Die ganze Greta Geschichte ruft immer mehr Trittbrettfahrer aufs Spiel. Zum K.


    • grünergutmensch 06.08.2019 23:28
      Highlight Highlight Was ist denn genau zum kotzen?
  • baBIELon 05.08.2019 22:50
    Highlight Highlight Ja, Ja, Ja! Weiter so meine Lieben! Genial was für ein Engagement diese jungen Menschen an den Tag legen. Soll noch einer sagen, die Jugend von heute sei verloren...
    • DasGlow 06.08.2019 14:59
      Highlight Highlight Sie meinen die Jugend die immer nur will aber denkt das Leben sei ein Ponyhof? Mich würde mal interessieren welchen elterlichen Background diese Teens haben um solche Reisen zu bezahlen und was deren Eltern denn so beruflich machen. Sind alle deren Eltern so durch und durch öko, verzichten auf alles materialistische und arbeiten nur für Arbeitgeber die das Klimaproblem ernst nehmen?
  • Ueli-der alleswissende-Knecht 05.08.2019 22:31
    Highlight Highlight Ich verstehe diese Leute nicht. Mann könnte doch so viel anderes, wichtigeres leisten! 0.04% CO2 ist in der Luft und davon werden 96!% von der Natur produziert. Die CO2 Steuer und so weiter benötigt es nur um andere Kosten zu decken. Aber sicherlich nicht um den CO2-Anteil in der Luft zu senken.
    • Caerulea 06.08.2019 13:58
      Highlight Highlight ... Ihre Quelle? Von der Natur erzeugt? Meinen sie Vulkane oder was?
    • Tjuck 06.08.2019 17:33
      Highlight Highlight Zum Glück! Was denkst du denn? Wenn es mehr CO2 wäre, dann wäre der Temperaturanstieg schon jetzt viel mehr als 1 °C, was wir schon messen können, und wir könnten den Temperaturanstieg wohl kaum auf 1,5 bis 2,5 °C beschränken, was ja ungefähr das Ziel sein sollte.
    • Lienat 07.08.2019 07:09
      Highlight Highlight Das mit den 96% natürlichem CO2 stimmt schon ungefähr, ist aber völlig irrelevant. Dieses CO2 entsteht vorwiegend durch Verrottung von Biomasse. Da Biomasse aber stetig nachwächst, wird das natürliche CO2 alles wieder absorbiert. Siehe CO2-Kreislauf (hätte irgenwo in der Oberstufe in den Naturkundeunterricht gehört). Durch die menschgemachte Verbrennung von fossilen Energieträgern wird jedoch laufend neues CO2 in den Kreislauf eingebracht, womit sich der atmosphärische Anteil in den letzten 150 Jahren um etwa 40% erhöht hat.
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  • P. Meier 05.08.2019 22:24
    Highlight Highlight Das Wort "Klimanotstand" stört mich je länger umso mehr. Welche Massnahmen sind für einen Klimanotstand definiert? Wohl noch keine! Hauptsache es tönt gut. Das Gleiche gilt für den Klimastreik. Was soll es bewirken, wenn man das Klima bestreikt? Wie kann man ein Klima überhaupt bestreiken? Wenn schon sollen sie eine Demo fürs Klima machen, das ergibt wenigstens Sinn!
    • Test of the test 05.08.2019 23:06
      Highlight Highlight Ist das jetzt Ironie, oder hast du so keine Ahnung?
    • Saftladen 06.08.2019 07:53
      Highlight Highlight Wenn solche Spitzfindigkeiten ernsthaft der Fokus Ihrer Aufmerksamkeit sind, sollten Sie Ihre Prioritäten ernsthaft überdenken
    • P. Meier 06.08.2019 13:55
      Highlight Highlight Nein das ist keine Ironie. Aber da ich ja offensichtlich keine Ahnung habe, möge man mich aufklären, was das Ausrufen des Klimanotstandes genau (und sofort) bewirkt. Das Gleiche für die Verwendung der Bezeichnung Klimastreik! G. Thunberg machte einen Schulstreik um auf ihre Anliegen im Bezug auf das Klima aufmerksam zu machen. Ich habe weder etwas gegen G. Thunberg noch die Klimabewegung, nur gehen mir die willkürliche Verwendung von Begriffen, nur damit es gut tönt, wirklich auf den Keks. Und sie schaffen unnötig Angriffsflächen für die Gegner...
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  • ACuriousOne 05.08.2019 22:22
    Highlight Highlight Die Zeit wird zeigen was aus der Klimabewegung wird. Im Moment ist noch alles neu, unverdorben und idealistisch. Ab einem gewissen Punkt wird die Klimajungend realisieren, dass fordern nicht wirkt, dass man wenn man etwas ändern will sich in die Schlüsselpositionen begeben muss, dort wo entscheide gefällt werden

    Die Frage die sich stellen wird ist, ob sie dann (wenn sie dort angekommen sind) ihren Zielen immer noch treu sind oder auf dem Weg zu behäbig und bequem, oder zu radikal (was ja auch ab und an passiert) geworden sind

    Wird interessant das irgendwann im Rückblick zu sehen & verstehen
    • Tjuck 06.08.2019 17:35
      Highlight Highlight "Ab einem gewissen Punkt wird die Klimajungend realisieren, dass fordern nicht wirkt, dass man wenn man etwas ändern will sich in die Schlüsselpositionen begeben muss, dort wo entscheide gefällt werden." Wie wär's, wenn diejenigen Leute, die heute schon Schlüsselpositionen besetzen, endlich handeln würden?
    • ACuriousOne 06.08.2019 19:17
      Highlight Highlight @Tjuck - täten sie das, hätten wir keine Klimajugend. Warum sollen die in den Schlüsselpositionen nun plötzlich was unternehmen, wenn sie es bisher nicht gemacht haben?

      Es ist nun mal so, dass es immer einfacher ist von jemandem zu erwarten als selber etwas zu tun... und der/diejenige von der/dem was erwartet in der Regel eigene Prioritäten hat.

      Hinzu kommt dass die (Schwellen-) Länder (China, Indien, USA, Russland...), deren Mitarbeit sehr wichtig wäre, zur Zeit nicht gerade die klimaschonendsten Prioritäten haben. Vor allem nicht an der Spitze. Da erreicht man von aussen nicht viel.
  • hauruck 05.08.2019 21:45
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Gipfeligeist 05.08.2019 22:18
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • hiob 06.08.2019 00:03
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Lappe27 06.08.2019 01:08
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • wasylon 05.08.2019 21:37
    Highlight Highlight Super gratis Trinkwasser für alle. Endlich kann meinen Pool jede Woche neu befüllen. Mein Auto waschen und dazu noch mein Grundstück bewässern.
    • Beat_ 06.08.2019 09:32
      Highlight Highlight Ich darf und will nicht schreiben, was ich gerade zu Deinem Post gedacht habe. Freundlich war es jedenfalls nicht.
      Und solltest Du dies ironisch gemeint haben, hast Du meinen Humor verfehlt.
    • wasylon 06.08.2019 09:48
      Highlight Highlight Was meinst du den Beat was passiert wenn Trinkwasser für "gratis" ist? Es wird vergeudet was das Zeug hält. Was nichts kostet ist auch nichts wert. Das sollte die Generation "Gratis" mal lernen. Auch Trinkwasser hat einen Wert und muss etwas kosten. Aber der Preis soll fair bleiben.
    • DasGlow 06.08.2019 15:04
      Highlight Highlight @wasylon Nestlemitarbeiter?
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  • Nurmalso 05.08.2019 21:18
    Highlight Highlight Hmm mir scheint das der Beweis von den jungen schon erbracht worden ist.

    Allerdings steht der Antidummheitsbeweis einiger Erwachsener in dieser Sache noch aus.
    Ich bitte euch mir diesen bis ender der Woche zukommen zu lassen.
    • Gipfeligeist 05.08.2019 22:19
      Highlight Highlight @Nurmalso
      Geht's auch via Fax? Ich trau dem ganzen neumodischen Zeug nämlich nicht
    • E7#9 06.08.2019 09:58
      Highlight Highlight Ach, wie gescheit und progressiv! Ein Geschlechterkampf.
  • Chrisiboy 05.08.2019 20:57
    Highlight Highlight «Wir wollen zeigen, dass wir nicht nur ein paar dumme Kinder sind», ist ihnen leider nicht gelungen. Politiker leisten in den allerwenigsten Fällen etwas, was dann auch zu einer wirklichen Verbesserung führt.

    Wenn diese Jugendlichen etwas verändern wollen, müssen sie dafür sorgen, dass sie selber und ihre ganze Generation ihr Verhalten aktiv ändern.
    • Arthur Philip Dent 05.08.2019 21:54
      Highlight Highlight Genau das tun sie (viele von ihnen) und genau dafür kämpfen sie. Ausserdem auch dafür, dass weltweit mehr gemacht wird, Konzerne in die Verantwortung genommen werden und die Politik.
    • Chrisiboy 05.08.2019 22:56
      Highlight Highlight Seh ich nicht so, gerade die Zahlen betreffend Flugverhalten der 16-25 Jährigen dieses Sommers sprechen Bände. Forderungen an Politiker und Andere ist eben nicht dasselbe wie wirklich Verantwortung zu übernehmen.
    • reaper54 06.08.2019 08:55
      Highlight Highlight @Arthur Philip Dent nein das ist gelogen, Sonntag vor einer Woche war es ja in allen Medien die jungen Erwachsenen Fliegen z.B. so viel wie noch nie und der Konsum steigt. Diejenigen welche viel mehr auf das Klima schauen sind 35+. Die jungen haben einfach in den Fächern Marketing und PR aufgepasst.
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  • landre 05.08.2019 20:45
    Highlight Highlight CO2 mag betreff Klima emblematisch zu wirken. Umweltschutz an sich ist hingegen um einiges umfassender bzw. komplexer als eine einzigartig pekuniär besteuerbar chemische Verbindung...
    • kamä_leon 05.08.2019 22:10
      Highlight Highlight Danke, kurz und deutlich geschrieben!
      Leider checken das die wenigsten CO2 Hysteriker. Angefangen bei Greta und Ihrer Entourage!
    • Lappe27 06.08.2019 01:03
      Highlight Highlight Viele Fremdwörter =/= schlauere Botschaft....
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.08.2019 07:45
      Highlight Highlight Vor allem müsste man was von Klimatologie, Ökologie und Biologie verstehen - das ist aber kniffeliges Zeug - weiss ich, weil ich mich in meiner Freizeit gerade selbst da durchbeisse. Da sich die Diskussion hier aber zwischen Twitter und Online-Argumentarien für die Klimajugend bewegt, wird ein komplexes Thema auf wenige Phrasen heruntergebrochen, die umso apodiktischer geschrien werden, je länger dieser Hype andauert.
  • Gipfeligeist 05.08.2019 20:28
    Highlight Highlight Sehr stark! Es gibt Jugendliche, die ihre Freizeit & Ressourcen verwenden, die Welt zu verbessern.
    Und die verstaubten Parteien haben nichts besseres zu tun als auf solche Menschen herabzublicken...
    • El Pepedente 06.08.2019 08:21
      Highlight Highlight nicht wirklich, gemacht wird nie etwas, nur gejammert und die schuld wird immer auf andere geschoben. aber ja, hauptsächlich wird nichts gemacht ausser gejammert^^ es bringt alles nichts, wenn die grössten unweltsünder immer davon kommen und nicht mal etwas in den fokus kommen!
    • just sayin' 06.08.2019 09:24
      Highlight Highlight @Gipfeligeist

      "Sehr stark! Es gibt Jugendliche, die ihre Freizeit & Ressourcen verwenden, die Welt zu verbessern."

      ah ja?

      also bis jetzt zeigen sie bloss mit dem finger auf andere und fordern, dass diese etwas machen.

      sobald sie wirklich etwas machen, stimme ich sofort mit dir ein.
  • fools garden 05.08.2019 18:52
    Highlight Highlight a propos Klima.
    Ich hab bei mir in Sudfrankreich vor 20 Jahren einen Baum gepflanzt, dieses Jahr hat er bereits gelbe Blätter und nein es war keine Buche oder Ahorn, sondern ein Olivenbaum.
    Leute macht doch einfach Eure Augen auf dann seht ihr selber dass die Natur aus dem Lot gerät.
    • PeteZahad 05.08.2019 19:53
      Highlight Highlight Kann auch an X anderen Dingen als am Klima liegen wieso ein Olivenbaum gelbe Blätter kriegt. Finde ich jetzt kein Augenöffnendes Argument sondern bezweifle eher Ihre Fähigkeiten als Gärtner.

      Hier ein Überblick über die wichtigsten Ursachen, warum der Olivenbaum gelbe Blätter bekommt:

      * Alte Blätter
      * Stickstoffmangel
      * Lichtmangel
      * Staunässe und Feuchtigkeit
      * Pilzerkrankungen
    • JackMac 05.08.2019 21:03
      Highlight Highlight Meine Kirsch- und Birnenbäume kriegen jedes Jahr gelbe Blätter. Meistens im Herbst, ab und zu auch mal etwas früher.
    • Seraphino 05.08.2019 22:07
      Highlight Highlight Dein Baum leidet unter Stickstoffmangel->Düngen/Umtopfen
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 05.08.2019 18:49
    Highlight Highlight Die Geschichte von Rio erklärt doch wunderbar, was im grenzüberschreitenden europäischen Bahnverkehr schief läuft und mit relativ geringem Aufwand und grossem Nutzen verbessert werden könnte. Was nützen HGV-Züge und Streckenausbauten, wenn gleichzeitig die administrativen und (IT-)technischen Einschränkungen erhöht werden? Früher gab es durchgehende Züge Norddeutschland-Süditalien oder -spanische Grenze, heute muss man froh sein, wenn man nicht in Mailand umsteigen muss.
    • Hier Name einfügen 05.08.2019 19:03
      Highlight Highlight Heute kann man ja auch zu vernünftigen Preisen Fliegen, da muss kein Mensch mehr quer duch Europa den Zug nehmen und dabei unnötig Zeit vergeuden.
    • weissauchnicht 05.08.2019 19:42
      Highlight Highlight Ach komm, ob ich am ZRH Flughafen oder in Milano Centrale umsteige, was bitte macht der Unterschied?
      Es gibt Verbindungen die optimiert werden können, ja, aber wenn Du von überall nach überall ohne umsteigen reisen möchtest, dann nimm doch bitte das Taxi...
      Und ein Billet zu lösen war früher auch nicht einfacher. Nur die Preispolitik war klarer und fairer bis die Bahn dem Flugverkehr die flexiblen Preise abgeschaut hat...
    • El Vals del Obrero 05.08.2019 21:34
      Highlight Highlight Gebe dir Recht, wenn es überall Verbindungen mindestens im Stundentakt gäbe und die Billette unkompliziert für alle Züge nutzbar wären, wäre ein Umsteigen und ggf. Anschlussbruch mehr sicher weniger dramatisch (Verkauf von Sonderangeboten mit Zugbindung wäre denoch möglich, sofern diese auch bei den kleinsten Störungen aufgehoben wird). Denoch ist es schade, dass man trotz (oder wegen?) all der Technik heute nicht mehr hinkriegt, was früher während Jahrzehnten ging.

      Das Problem ist tatsächlich, dass die Bahn unbedingt lange krampfhaft möglichst gleich wie das Flugzeug sein wollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 05.08.2019 18:49
    Highlight Highlight In den 68ern gab es die Studentenproteste, die Marxismus, Umwelt, freie Liebe und sonstiges linkes Tralala propagierten. Die damaligen Studenten sind die heutigen Manager, die die aktuelle Wirtschaft und Politik verantworten und prägen. Die Klimajugend ist ok und sie sollen sich austoben. Die Jungen müssen rebellieren und sollen ihre Grenzen entdecken dürfen. Sobald sie für sich selber schauen und eine Familie ernähren müssen, werden sie sich wieder brav im Establishment einordnen.
    • Lappe27 06.08.2019 01:02
      Highlight Highlight Mit dem Problem das deren Kinder oder Kindeskinder in einer Welt leben, die viele Probleme hat durch den Klimawandel. Unzählige Tierarten kennt man dann nur noch von Abbildungen statt der Natur, Nahrungsmittelknappheiten nehmen zu und könnten auch Europa betreffen, Skifahren im Winter kennt man nur noch aus den Erzählungen der Grosseltern aufgrund des fehlenden Schnees, etc...
    • Saftladen 06.08.2019 07:57
      Highlight Highlight Dann können wir alle Hoffnung auf eine intakte Zukunft auch gleich jetzt fahren lassen. Nach uns die Sintflut, wie befreiend!
    • just sayin' 06.08.2019 09:54
      Highlight Highlight @Mutbürgerin

      genau.
      dieses spiel wiederholt sich wohl seit tausenden von jahren
  • Lemonade 05.08.2019 18:43
    Highlight Highlight Naja... man kann es langsam ja auch noch mehr übertreiben...

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