Schweiz
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Klimastreik in Zuerich am Freitag, 24. Mai 2019.   (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Druck wirkt: Klimastreiker am 24. Mai in Zürich. Bild: KEYSTONE

Netto null bis 2050? Der Bundesrat hat heimlich ein ehrgeizigeres Klimaziel beschlossen



Der Bundesrat wird in den kommenden Wochen ein neues Klimaziel bis 2050 definieren. Was du dazu wissen musst.

Was ist passiert?

Der Bundesrat will sich an der Uno-Generalversammlung Ende September zu einem strengeren Klimaziel für 2050 bekennen. Im Grundsatz hat er einer Anpassung zugestimmt, als er am 26. Juni die Prioritäten der Schweiz für die Versammlung festlegte, wie Sprecher André Simonazzi eine Meldung des «Tagesanzeigers» bestätigt.

Zum Thema Emissionsminderungsziel hat der Bundesrat laut Simonazzi Folgendes festgelegt:

«Die Schweiz wird sich im Rahmen des Klimagipfels des Generalsekretärs engagieren, der die Umsetzung des Pariser Abkommens beschleunigen soll. Sie wird ankündigen, dass sie ihr Emissionsminderungsziel bis 2050 aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse erhöhen wird.»

Was war bisher der Plan?

Nach den aktuellen Plänen soll der CO2-Ausstoss bis 2050 gegenüber 1990 um 70 bis 85 Prozent sinken.

Wie weit will der Bundesrat gehen?

Zur Diskussion steht anscheinend das Ziel netto null bis 2050. Auslöser war ein Bericht des Uno-Klimabeirats (IPCC) von letztem Oktober. Dieser zeigt auf, dass die CO2-Emissionen bis 2050 netto null betragen müssen, um den Klimawandel zu begrenzen. Bereits im Mai schrieb der Bundesrat im Mai in seiner Stellungnahme zu einem parlamentarischen Vorstoss, er prüfe im Lichte dieser Erkenntnisse das angezeigte Ziel der Schweiz für das Jahr 2050.

Wie gehts es weiter?

Der Bundesrat wird dieses Ziel demnächst präzisieren und darüber informieren, sagte Simonazzi. Ausserdem werde er einige Wochen vor der Generalversammlung eine Medienmitteilung zu seinen Prioritäten veröffentlichen. Die Uno-Generalversammlung beginnt am 17. September. Mit einer Information seitens des Bundesrats ist also bald zu rechnen.

Was sagt das Parlament?

Zu den Prioritäten für die Uno-Generalversammlung werden jeweils auch die Aussenpolitischen Kommissionen des Parlaments konsultiert. Zumindest die Ständeratskommission hiess diese einstimmig gut.

Was passiert sonst noch in Sachen Umweltgesetze?

Nun, zur Zeit berät das Parlament über die Revision des CO2-Gesetzes. Darum geht es um die Ziele und Massnahmen der Klimapolitik bis 2030. Der Ständerat wird in der Herbstsession darüber beraten. Nach dem Willen des Bundesrates und der Ständeratskommission sollen die Treibhausgase bis 2030 gegenüber 1990 halbiert werden. Mindestens 60 Prozent der Verminderung soll im Inland geleistet werden. Bei den Massnahmen geht die Ständeratskommission in einigen Punkten über die Vorschläge des Bundesrates hinaus. So will sie eine Flugticketabgabe einführen. Im Nationalrat war das Gesetz gescheitert. (sda/mlu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Daniel B (1) 24.08.2019 11:28
    Highlight Highlight Was heisst überhaupt netto null?
    Ich verdiene auch netto null Millionen.
  • Clever&Smart 24.08.2019 11:01
    Highlight Highlight Ziele sind sicherlich sinnvoll, doch das eigentliche was zählt sind die Massnahmen.

    Da bin ich mal gespannt was da für Massnahmen kommen werden und ob dabei mehr rauskommt, als wiedermal Dinge für die Menschen teurer zu machen und ob man wirklich an die systematischen Fehler sich herantraut.
  • Booker 24.08.2019 06:54
    Highlight Highlight Das ist alles sehr blauäugig. Energiesparen im sinnvollen Rahmen ist ja OK, aber alles andere ist nicht nur eine massive Einbusse und bedeutet auch Einschränkungen und Rückschritt. Selbst wenn die Schweiz ab morgen kein CO2 mehr ausstösst wird sich das Weltklima kein bisschen verändern. Oder denkt Ihr die USA/Kanada werden umweltfreundliche Autos am Start haben, es gibt keine Schwerölschiffe mehr, keine Diesel-LKW's, kein Kohle- oder Holzkraftwerk. Ein Riesenboom vor den kommenden Wahlen, welcher sich dann schnell auflösen wird.
  • piatnik 23.08.2019 20:05
    Highlight Highlight freu mich schon aufs mittelalter...geschichte erleben!
  • Nicolas D 23.08.2019 19:12
    Highlight Highlight Mein Senf dazu. ...
    Play Icon
  • Roman h 23.08.2019 18:09
    Highlight Highlight OK von mir aus machen wir ja alles fürs Klima.
    Also alles teurer machen, also alles was aus dem Ausland kommt.
    Handy, Kleider, Essen, Windeln, Möbel, Heizöl, Baumaterial ect.
    Nicht nur Benzin nein wenn schon dann aber richtig und alles teurer machen was die Umwelt belastet.
    Soll einfach niemand jammern wenn das neue Handy 2000fr. kostet.
    Amazon, Ali und wish am besten gleich abschaffen
    • Kay Hug (1) 24.08.2019 12:45
      Highlight Highlight Let's do it.
  • thinkthanks 23.08.2019 17:04
    Highlight Highlight Im Moment ist das nur Blabla mit einem möglichst fern definierten Zeithorizont, damit nicht schon morgen gehandelt werden muss. Das können dann die Nachfolger in ein paar Jahren machen. Oder auch nicht.
    Ich wäre eher für kleinere Schritte wie zum Beispiel -10% bis 2022. Und dann konkrete Vorschläge.
    • Kay Hug (1) 24.08.2019 12:46
      Highlight Highlight 0 Emission bis 2050 ist das einzige was simnvoll ist aber ein konkreter Zeitplan mit dem Ziel 2050 wäre wirklich schön.
  • Schiri 23.08.2019 15:11
    Highlight Highlight Also: statt dem 3.75 wird jetzt der 4.5 als Ziel ausgegeben, während man noch nicht mit dem Lernen begonnen hat.
  • simiimi 23.08.2019 14:53
    Highlight Highlight Alles Schall und Rauch. Wer glaubt, eine Volksabstimmung über höhere Steuern ohne jegliche Gegenleistung sei zu gewinnen, der glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann.
    • PeteZahad 24.08.2019 11:49
      Highlight Highlight @RichPurnell Wie man sich nach aussen gibt und was man am Schluss anonym auf den Stimmzettel schreibt sind bekanntlich zwei paar Schuhe. Ich kann mich an keine Abstimmung erinnern die direkt ans Porteminnaie gegangen wäre und abgenommen wurde. Nur Abstimmungen mit langem Zeithorizont und Kosten die irgendwo im grossen Papier versteckt sind haben da überhaupt eine Chance. So wie die Abstimmung zur Klimastrategie von Frau Leuthard wo alles mögliche verknüpft und versteckt wurde.
  • P. Silie 23.08.2019 14:26
    Highlight Highlight Ich denke das mit dem Einsparen können wir uns an die Backe schmieren.. Es müssen Technologien her die aktiv an der Luftreinigung arbeiten. Wir sollten lieber in solchen Massnahmen und die Forschung investieren und dann vorallem, wenn die ETH wieder was entwickelt hat, dies nicht sofort für eine Butterstulle verkaufen.
    • sheshe 23.08.2019 16:01
      Highlight Highlight climeworks.com - Ein schweizer Startup mit viel Potential. Wird gerade richtig gepusht. Also früher oder später (sobald es günstiger und effizienter ist) werden sich völlig neue Möglichkeiten dadurch eröffnen.
  • circumspectat animo 23.08.2019 14:02
    Highlight Highlight Geil!
  • Mutbürgerin 23.08.2019 13:56
    Highlight Highlight Ich finde es erstaunlich, dass die Schweiz ihre Politik aufgrund eines Berichtes der Uno ausrichtet. Der IPCC Bericht ist ein ideologisch bestelltes Papier, das ohne jegliche Kritik akzeptiert wird. Es ist bloss eine unbewiesene Theorie, die auf statistischen Vorkommnissen basiert. Die Schweiz wird das einzige Land sein, das es umsetzt. Die anderen werden zwar auch zustimmen, aber nichts tun, wie sie es bei den meisten EU Gesetzen auch handhaben. Für die Menschen in der Schweiz werden die nächsten Jahre vor allem ein Suchen nach Vermeidungsstrategien, wie sie der Umverteilung entkommen können.
    • Matrixx 23.08.2019 17:04
      Highlight Highlight Der Wortteil "Mut" in deinem Usernamen steht wohl für "Mut, Bullshit zu verbreiten".
      Oder kannst du deine Theorie beweisen?
      Weil wenn ja, dann würdest du etwa 98% aller Wissenschaftler weltweit als Lügner enttarnen.
    • Matrixx 24.08.2019 08:14
      Highlight Highlight @Rainer Winkler

      Bitte Beweis liefern, dass es sich dabei um eine Lüge handelt. Danke.
    • Matrixx 24.08.2019 16:52
      Highlight Highlight @Rainer Winkler

      Gibts diesen Bericht auch von vertrauenswürdigen Quellen, oder nur von Anthony Watts?

      https://www.sourcewatch.org/index.php/Anthony_Watts
  • Hzwo 23.08.2019 13:43
    Highlight Highlight Fossiler Treibstoff muss so hoch besteuert werden dass es für die Gesellschaft gleich interessant ist ob z.b. einer ein EV oder Verbrenner kauft. Es kann nämlich grundsätzlich nicht sein, dass Einzelne mit so einer Autoentscheidung die Freiheit haben der Bevölkerung mehr oder weniger zu schaden. Beim Heizen das Selbe, komischerweise redet man fast nur über Mobilität..
    • Forest 23.08.2019 15:21
      Highlight Highlight Eine Abgabe für Treibstoff und Flugticket bringt rein gar nichts. Was passiert? Menschen tanken im Ausland und fliegen im Ausland. Statt nur Abgaben und Verbote zu fordern sollte man lieber Alternativen fördern.
    • Hzwo 24.08.2019 01:15
      Highlight Highlight Habt Ihr ernsthaft das Gefühl dass es in 1000 Jahren immer noch nur die Schweiz ist die Steuern erhebt? Das ist spätestens in 2 Jahren mindestens in den umliegenden Ländern angekommen wenn sies denn nicht sogar früher einführen. Mit eurem denken müsste man alle CO2-INvestitionen sofort streichen dann hätte man einen Vorteil gegü den Anderen. Ausser dass einen dann alle hassen, auch geil oder.
      Alternativen klar, aber gewisse alternativen sind halt nicht billiger als Benzin. Elektroautos sind billiger darimum wird das von alleinevlaufen, Wasserstoffflieger sind aber teurer als Kerosin.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 23.08.2019 13:38
    Highlight Highlight Ist das nicht einfach die Gletscherinitiative vorweggenommen?
  • Bart-Olomäus 23.08.2019 13:37
    Highlight Highlight Der Klimawandel ist nicht schlimm für die Erde ... die Einzigen die ein Problem mit/durch/wegen dem Klimawandel haben werden sind die Menschen ...
    Hoffentlich ist es nicht zu spät ...
    • providens 23.08.2019 13:52
      Highlight Highlight Es ist in Vergangenheit der Menschheit immer gut gegangen, wenn es wärmer war und die Menschheit hat immer gelitten, wenn es kühler wurde.
      Übrigens war es zur Zeit 1540 n. Chr. durchschnittliche 1.5 Grad wärmer als heute, zur Zeit der Römer sogar bis zu 3 Grad wärmer als heute. Diese Menschen haben damit hervorragend gelebt.
    • Dario4Play 23.08.2019 15:01
      Highlight Highlight Sorry, hab den beitrag geblitzt bevor ich ihn fertig gelesen hab
  • Sebanimon 23.08.2019 13:31
    Highlight Highlight was macht das schon, ob die schweiz 85% oder 100% weniger CO2 ausstösst? China verpulvert an einem Tag so viel wie die Schweiz in einem Jahr, da können wir noch lange unseren Output reduzieren^^
    • Ökonometriker 23.08.2019 14:00
      Highlight Highlight @Seba: China hat dasselbe Problem wie die Schweiz: keine autarke Energieversorgung. Wenn wir die Technologien entwickeln können, um uns ohne den Import fossiler Energieträger zu versorgen, wird China nachziehen. Der Umwelt und der Wirtschaft zu liebe.
    • Matrixx 23.08.2019 14:26
      Highlight Highlight China setzt aber alles daran, diesen zu senken.
      Sie bauen Windkraftanlagen und steigen auf E-Mobilität um.
      In ein paar Jahren dürfte sich deren CO2-Ausstoss also ziemlich schnell senken.
    • Tobias W. 23.08.2019 14:56
      Highlight Highlight @Matrixx: damit dürften Sie insofern falsch liegen, als dass sowohl die Wirtschaft als auch der Wohlstand in China enorm am steigen sind (insbesondere der Wohlstand ist ja noch nichtmal annähernd auf unserem Niveau). Der CO2-Ausstoss der Chinesen dürfte also (selbst bei grösster Anstrengungen in Nachhaltigkeit) in einigen Jahren ein vielfaches betragen...

      Aber (umso mehr:) die Sichtweise von Sebanimon ist einfach vom Hinterwäldler-Stammtisch, sorry!

      @Sebanimon: wir müssen den CO2-Ausstoss zu senken, um das Klima auf der Erde zu retten. Es ist der einzige Planet, auf dem wir leben können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CaptainGetsYou 23.08.2019 13:31
    Highlight Highlight Es ist nicht so das mich das neue Ziel nicht freuet aber ich frage mich ob es in knapp 30 Jahren nicht zu spät ist....

    Die USA, Asien wie auch Russland sollten genau so ergeizig sein beim retten unserer Erde da diese 3 Weltmächten den grössten Einfluss haben.
    Nicht nur das CO2 Ziel sollten diese Länder im Auge behalten auch die verschmutzung der Ozeane und den bewussteren Umgang mit den Ressourcen sollten sie nicht ignorieren.

    Ich hoffe der Bundesrat bittet diese Länder alle an einem gemeinsamen Stickt zu ziehen. Handelskrieg hin oder her.
    Ist die Erde einmal am Ende sind wir es genauso.
    • Dario4Play 23.08.2019 15:03
      Highlight Highlight Naja hat das pariser abkommen nicht genau das versucht?
  • ubu 23.08.2019 13:28
    Highlight Highlight Das ist bei Weitem nicht ehrgeizig genug. Physik verhandelt nicht und die Zahlen sind eindeutig: Wir müssen bis 2030 runter auf netto null.
    • providens 23.08.2019 14:02
      Highlight Highlight Träumen ist erlaubt, aber der gesunde Menschenverstand sollte erhalten bleiben ...
    • Forest 23.08.2019 15:34
      Highlight Highlight Da in vielen Bereichen die Alternativen fehlen oder das Kapital ist netto 0 bis 2030 unmöglich.
  • zaphod67 23.08.2019 13:27
    Highlight Highlight "Zur Diskussion steht anscheinend das Ziel netto null bis 2050. Auslöser war ein Bericht des Uno-Klimabeirats (IPCC) von letztem Oktober."

    Was hat das dann bitte mit den 'Klimastreiks' zu tun?
  • sunshineZH 23.08.2019 13:19
    Highlight Highlight Gut zu wissen...dann muss ich mich immer mehr beeilen mit meiner Entscheidung ob V8 oder V10 😄
    • Platon 23.08.2019 13:55
      Highlight Highlight @SunshineZH
      Kauf bitte den V10, davon profitieren wir bei vollkommener Kostenwahrheit alle, ausser natürlich du. Das Geld wird nämlich zurückverteilt.
      https://www.svazurich.ch/internet/de/home/firmen/co2-abgabe.html
    • Forest 23.08.2019 15:27
      Highlight Highlight @platon

      Lies nochmals den zweitletzten Satz ;-) Als Importeur kann man bestimmt die Abgabe umgehen.
    • Platon 23.08.2019 16:19
      Highlight Highlight @Forest
      Von was redest du? Von meiner Hypothetischen Abgabe auf Benzin, die ich mir wünsche? Schön, dass du schon weisst, wie die ausgestaltet ist😂
  • Schönbächler 23.08.2019 13:15
    Highlight Highlight Die Neoliberalisten sorgen dafür dass die menschen noch mehr unter Stress stehen. Sie sollen pendeln, länger, effizienter, schneller arbeiten und älter werden. Gleichzeitig fordern unser Bundesrat null bis 2050. Was für eine Paradoxe Politik und noch paradoxere Gesellschaft wir in Mitteleuropa doch haben.
  • Gipfeligeist 23.08.2019 13:12
    Highlight Highlight Ich finde, dass es an der Zeit ist, netto-null 2050 nicht als ehrgeiziges, sondern als absolut notwendiges Ziel anzusehen.

    Nur weil wir netto kein CO2 ausstossen, haben wir noch nicht das Problem der endlichen Ressourcen gelöst. Je früher wir uns in den A* treten, desto besser!
  • DocShi 23.08.2019 13:12
    Highlight Highlight Zitat:... er (der Bundesrat) prüfe im Lichte dieser Erkenntnisse...

    Diese Erkenntnisse sind der Politik seit spätestens 1984 bekannt. Nannte sich das Pariser Abkommen!
    • Ueli_DeSchwert 23.08.2019 14:14
      Highlight Highlight Genau. Und das Pariser Abkommen definiert bereits Netto Null bis 2050. Also wäre der Titel eher "Bundesrat entscheidet, sich an das Pariser Abkommen zu halten"
  • Adi E. 23.08.2019 13:10
    Highlight Highlight Das ist doch wie zu sagen: "Die Schweiz kommt bei der nächsten WM ins Finale" Das Ziel ist schön und gut, aber realistisch betrachtet wird's wahrscheinlich höchstens 1/8 bis maximal 1/4-Finale. Bin gespannt wie man das versucht umzusetzen...
  • Mitel 23.08.2019 13:01
    Highlight Highlight Mit dem CO2-Gesetz wollte man mind. eine Reduktion von 20% bis 2020 erreichen. Diese wird man voraussichtlich verfehlen. Jetzt will man die Ziele bis 2050 mit bis -85% noch mit netto null übertreffen.

    Im August 2049 kommen dann die Ziele mit netto null -20% und niemand fragt sich, warum die ursprünglichen Ziele nicht eingehalten wurden.
    👍
  • Francine Berset 23.08.2019 13:01
    Highlight Highlight Netto Null wird 2050 bei vielen von Euch auf dem Steuerrechnung stehen. Anstelle immer neue Steuern. Durch die weitere Verteuerung des Produktionsstandort CH/EU werden die Investitionen weiter sinken und die Abwanderung grosser Firmen weiter gehen und die etablierten müssen reagieren oder schliessen. Der ganze Klima-Hype ist ausschliesslich in Europa das Topthema. Das ganze klima-Theater wird in Asien mit wohlwollen beobachtet und wird belächelt, sogar Witze gemacht. Glaubt ihr wirklich hier, dass die Steuereinnahmen gegen CO2 eingesetzt wird?!
    • Platon 23.08.2019 13:53
      Highlight Highlight @Francine
      Informieren kostet übrigens nichts... Kurze Frage: Weisst du wer die heutige CO2-Abgabe bezahlt? Nein, sie steht nicht bei dir auf der Steuerrechnung. Weisst du per Zufall, wo das Geld hinfliesst? Nein, natürlich nicht, sonst würdest du auch keinen solche Unsinn verzapfen. Das Geld findet sich bei dir in deiner Prämienverbilligung! Unglaublich, nicht wahr? Die Leute profitieren also von der Klimapolitik, du auch! Und dies erst noch bei normalem Wirtschaftswachstum!
      https://www.svazurich.ch/internet/de/home/firmen/co2-abgabe.html
  • Rechi 23.08.2019 13:01
    Highlight Highlight Mich interessiert nicht was man alles machen soll. Ich möchte endlich erfahren WIE das geschehen soll!
    • Platon 23.08.2019 13:49
      Highlight Highlight @Rechi
      Die Lösung ist recht simpel. Schon jetzt gibt es verschiedene Verfahren Erdöl synthetisch herzustellen, jedoch noch viel zu teuer, wie beim Laborfleisch. Gelingt der technologische Durchbruch, muss man nur noch die fossilen Brennstoffe aus der Erdkruste da lassen wo sie sind und wir haben CO2-neutrale fossile Brennstoffe. Zusammen mit immer effizienterem Verbrauch ect. reduzieren wir ebenfalls, was im übrigen schon heute wirtschaftsverträglich gelungen ist. Dann kann man noch CO2 aus der Luft filtern und lagern et voilà, schon können wir das Rad der Zeit sogar zurückdrehen.
  • TheWall_31 23.08.2019 12:42
    Highlight Highlight Netto Null wird niemals funktionieren. Niemals.
    • Aurum 23.08.2019 13:20
      Highlight Highlight *Netto* Null ist absolut möglich. *Netto* Null heisst nicht *Null*! - Das heisst nur, dass man kein weiteres CO2 z.B. aus der Erde pumpt und in die Atmosphäre entlässt.
    • Platon 23.08.2019 13:45
      Highlight Highlight @TheWall_31
      Natürlich ist Netto-Null möglich. Es gibt schon jetzt allerhand verschiedene Verfahren Erdöl zu synthetisieren. Ökonomisch muss nur dafür gesorgt werden, dass der technologische Durchbruch bei synthetischem Erdöl gelingt und das Öl aus dem Boden so verteuert wird, dass nur noch synthetisches verwendet wird. Problem gelöst und im Prinzip ziemlich simpel.
      Hinzu kommen noch verschiedene Verfahren CO2 aus der Luft zu filtern, die uns ebenfalls noch Puffer ermöglichen. Die Welt ist voller Lösungen, man muss sie nur fördern und zwar jetzt!
  • Fabio Haller 23.08.2019 12:29
    Highlight Highlight Solche geheimen Ziele können ruhig noch öfters kommen!
  • Nonkonformist 23.08.2019 12:29
    Highlight Highlight Wie kommt der Bundesrat dazu solch einen Schwachsinn zu beschliessen? Wer hat ihm den Auftrag dafür gegeben? Das Volk wird solche absurden Pläne nie mittragen. Es ist unwirksam, unnötig und vier zu teuer.
    • Hzwo 23.08.2019 13:51
      Highlight Highlight Sogar fünf zu teuer
    • Safuhr 23.08.2019 15:10
      Highlight Highlight Nicht wir entscheiden, sondern die Natur
  • Thor_Odinson 23.08.2019 12:27
    Highlight Highlight Ich finde das Ziel gut, aber noch besser wäre jetzt oder schon gestern was geändert. Denn in 21 Jahren passiert noch viel Umweltverschmutzung...
  • ingmarbergman 23.08.2019 12:27
    Highlight Highlight 2050 viel zu spät. Netto null bis 2030 soll das Ziel sein.
    Auch wenn wir das dann nicht ganz schaffen und es vielleicht erst 2035 wird.

    Aber es muss JETZT voll gehandelt werde.

    Wenn ich mit dem Auto auf eine Wand zufahre, dann gehe ich auch voll auf die Bremsen und sage nicht „Ach ne, bis zur Wand bremsen schaffe ich sowieso nicht, also setze ich mir lieber einen Bremsweg, der realistisch ist und den ich auch erreichen kann.“
    • Aurum 23.08.2019 13:20
      Highlight Highlight Tja, die wand lässt sich leider nicht verschieben. Schöner vergleich!
  • Platon 23.08.2019 12:27
    Highlight Highlight Hmm ein bürgerlicher Bundesrat beschliesst angeblich heimlich ein neues Ziel, das den Klimaaktivisten näher kommt. Dabei handelt es sich nur um ein Ziel, ohne konkrete Massnahmen. Jeder der bis drei Zählen kann weiss, was das bedeutet. Die Bürgerlichen versuchen der grünen Welle den Wind aus den Segeln zu nehmen. Fallt bei dieser Augenwischerei nicht rein! Solange FDP und SVP nicht aus dem Parlament gewählt werden am 20. Oktober ist noch nichts im trockenen!!!
  • Kay Hug (1) 23.08.2019 12:25
    Highlight Highlight Bringt jedoch nur was wenn jeder Aspekt angegangen wird. Schon alleine der Transport von Import und Exportgütern ist eine schwierige Sache wenn man sich nicht zu 100% selbst versorgen kann, was heutzutage so gut wie kein Land mehr kann.
  • THEOne 23.08.2019 12:23
    Highlight Highlight jaaaa.... co2 steuer... jaaaa... steuern haben schon immer umweltprobleme gelöst.
    *sarkasmusOFF*
    der strom kommt trotzdem noch aus den akws,
    benziner wirds auch die nächsten 20jahre noch geben müssen, da unser stromnetz jetzt schon am anschlag ist ohne viel eautos.
    flieger werden ebenfalls noch min 20 jahre mit kerosin fliegen etc etc etc.
    wenigstens nicht so eine verblendete vorgabe wie die glp (2030)
    • sunshineZH 23.08.2019 13:20
      Highlight Highlight Genau so ist es 👍
    • Aurum 23.08.2019 13:23
      Highlight Highlight Diese Vorgabe kommt nicht von der GLP, sondern von der Wissenschaft (übrigens die selbe Wissenschaft, die dir das schreiben deines Kommentars unter diesem Artikel ermöglicht), die uns 2030 als harte Grenze vor dem Klimakollaps, sprich lostreten von unaufhaltbaren Kettenreaktionen, prognostizierte.
    • THEOne 23.08.2019 13:48
      Highlight Highlight @ aurum
      geb ich dir recht.
      meinte eigentlich auch nicht vorgabe, sondern forderung....
      was es eigentlich noch absurder macht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kay Hug (1) 23.08.2019 12:20
    Highlight Highlight Bin ich voll dafür. Hab auch kein Problem mit den meisten Abstrichen wie zb. ner Fleischrationierung.
    • Pafeld 23.08.2019 12:44
      Highlight Highlight Wenn von Fleischrationierung die Rede ist, haben die meisten Leute immer grad Bilder im Kopf von langen, unbritischen Schlangen um eine halbe Wurst für den Sonntagsschmaus abzukriegen. Versuchen wir es doch mal Stufenweise:
      - Einmal Fleisch pro Mahlzeit
      - Einmal Fleisch pro Tag
      - Einen fleischlosen Tag pro Woche
      - Mehrere fleischlose Tage pro Woche
      - Einmal Fleisch pro Woche
      - Weniger als 3 mal Fleisch im Monat
      - Weniger als 3 mal Fleisch im Jahr
      - Veggie

      Klingt schwierig? Finde deine Position und gehe eine nach unten. Wenn sich alle daran halten, wäre es schon fast geschafft.
    • plop 23.08.2019 13:35
      Highlight Highlight Pafeld, sehr schön Ihre Aufstellung!

      ich hoffe, sie wird hier von vielen wahrgenommen ...
  • fdsa 23.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Wird auch langsam Zeit, dass was geschieht. Jetzt muss man es nur noch hinkriegen, dass alle an einem Strang ziehen. Dies wird aber mit Trump und anderen sehr schwer. Ich hoffe der Bundesrat investiert all ihr Energie und Ressourcen anderen Ländern ein Vorbild zu sein. Ich sehe im Moment für die Welt, ausser es geschieht eine Wende, SCHWARZ.
    Ich hoffe die SVP sieht irgendwann auch ein, dass es unserem Planeten schlecht geht. Die Lösungswege können und sollen ausseinander gehen, aber ich kann bei bestem Willen nicht verstehen, wie man den Klimawandel immernoch herunterspielen kann. http://D
    • THEOne 23.08.2019 15:17
      Highlight Highlight eine lösung finden mit trump, putin, dem chinatyp, den regenwaldabholztyp, ganz afrika und den ganzen ölförderstaaten...?
      dein gedanke ist ja schön, aber das werden wir alle nicht mehr erleben.
      und von unserem BR brauchst schon garnix erwarten... die ziehen eh allesamt den schwanz ein wenn einer jener vertreter der grossen mal aufn tisch haut
  • marcog 23.08.2019 12:13
    Highlight Highlight Endlich mal ein ehrgeiziges Ziel. Aber da reichen aber 10Rappen Steuern pro Liter Bezin/Kerosin nie und nimmer! Und falls die Autos nun alle elektrisch fahren sollen, brauchen wir aber ganz schnell ganz viele neue Kraftwerke, welche auch im Winter Strom abliefern (sowie ein etwas leistungsfähigeres Stromnetz).
    • ingmarbergman 23.08.2019 12:30
      Highlight Highlight Auf allen (!) Dächern der Schweiz Solaranlagen und in den Kellern Batterien (Tesla hat schon Produkte auf dem
      Markt und die Konkurrenz zieht mit).
      So ist der ganze Stromverbrauch der Schweiz gedeckt.
      Es ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens (und dass die bürgerlichen Parteien sich lieber von der Öl-Lobby bezahlen lassen, als dass für die Bürger Politik gemacht wird.)
    • Temanu 23.08.2019 12:54
      Highlight Highlight Genau neue Kernkraftwerke (!), denn Gas und Kohle würden nur noch mehr COs bringen und Wasser ist bald ausgereizt und natürlich Solar und Wind (eine Turbine vor das Haus von jedem Ökoterrortisten). Und bitte: Einwohnerzahl auch wieder auf Stand 1990 zurück (6.8 Millionen). Mit 2 Mio mehr wie heute kann das nicht funktionieren...
    • mugichopf 23.08.2019 13:03
      Highlight Highlight Bei der ganzel Klimadebatte habe ich einfach Angst, dass es am Schluss die falschen sind, die daran glauben müssen... Was bringt es wenn ich 10 Rappen mehr zahle pro Liter Benzin aber ein Kernkraftwerk in Taiwan jährlich mehr als 30'000 Tonnen CO^2 pro Jahr ausstösst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Me, my shelf and I 23.08.2019 12:08
    Highlight Highlight Ehrgeizig? Absolut nötig und noch die schwächstmögliche Option.
  • Freddy Blütteler 23.08.2019 12:06
    Highlight Highlight Toll... ich bin dabei. Wer noch?
    • Freddy Blütteler 23.08.2019 20:01
      Highlight Highlight Nun... für die Langsamen: Es ist eigentlich nicht schwierig zu kapieren... wenn nicht bald mal etwas konkretes passiert, dann musst du sogar gar keine Steuern bezahlen, weil es die Menschheit so nicht mehr geben wird. Selbst ein Virus ist nicht so dämlich und tötet seinen Wirt in dem er lebt.

Greta Thunberg nimmt am Klimagipfel in Lausanne teil

Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg nimmt vom 5. bis zum 9. August am Klimagipfel «Smile for Future» in Lausanne teil. Zum Treffen werden mehr als 450 junge Menschen aus 37 europäischen Ländern erwartet.

Die 16-jährige Thunberg, aus deren Schulstreik eine internationale Klimaprotestbewegung mit Hunderttausenden Anhängern geworden ist, werde neben dem Nobelpreisträger Jacques Dubochet in Lausanne anwesend sein, teilten die Organisatoren des Gipfels am Montag mit.

An der Universität …

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