Schweiz
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epa04049358 A photograph made available on 31 January 2014 shows the Robert C. Byrd Green Bank Telescope (C), the largest steerable radio telescope in the world, at dawn in Green Bank, West Virginia, USA, 30 January 2014. To protect the observatory from radio interference, the Federal Communications Commission designated 13,000 miles (20,921 km) surrounding the facility as a National Radio Quiet Zone, where wireless communications such as radio, cell phone, and wi-fi are severely restricted.  EPA/JIM LO SCALZO

Green Bank, West Virginia: Hier lebt man ohne WLAN – freiwillig oder nicht. Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

Kommentar

Strahlen-Phobiker, geht doch nach Green Bank! Aber bitte lasst eure Kinder in der WLAN-Zone zurück

In Zürich sollen Kindergärten und Schulen ans WLAN. Politiker und Eltern wollen das verhindern – und sehen nicht, dass sie mit ihren irren Ängsten einer ganzen Generation den Anschluss verwehren.



In Zürich sollen Schulen und Kindergärten mit drahtlosem Internet versorgt werden. Das ist eigentlich keine Neuigkeit und schon gar kein Aufreger. Es ist eine Selbstverständlichkeit. Es geht um den Ausbau der Infrastruktur in unserem Land. Dazu gehören drahtlose Telefon- und Internet-Zugänge in Schulen, Zügen, Büros, auf Ämtern – und in Kindergärten. 

Doch das WLAN hat es manchmal schwer – ungerechtfertigter Weise. Es gibt eine Hand voll Menschen, die von sich behaupten, «elektrosensibel» zu sein. Die glauben, «Elektrosmog», der von Sendern ausgehe, mache uns krank. Sie ignorieren dabei, dass es bis heute keinen einzigen Beweis dafür gibt – weder ist je bei einem Menschen «Elektrosensibilität» nachgewiesen worden, noch gibt es Studien, die eindeutig nachweisen, dass Elektrosmog dem Menschen schadet.

Als Mutter von zwei Kindern ist es mir daher lieber, meine Sprösslinge lernen den Umgang mit Computer, Tablet und Smartphone auf vernünftige und zeitgemässe Weise – im Kindergarten, in der Schule, daheim. Ich möchte, dass sie mit den modernsten Geräten lernen, und diese sind nun mal auf das mobile Internet ausgerichtet.

Was nützt es den Emmas, Finns und Noahs, wenn sie mit veralteten Geräten aus der Kabel-Generation üben und irgendwann buchstäblich den Anschluss verlieren? Oder die Schule mit ihren alten Kisten zur Lachnummer wird?

Kommt hinzu, dass die wenigsten Emmas, Finns und Noahs ausserhalb der Schule in strahlenfreien Umgebungen leben. Ihre Eltern haben, wie die meisten Menschen in unserer Generation, ein Handy in der Hosentasche und eine Wohnung, die mit WLAN ausgestattet ist. (Und wir schalten es nachts noch nicht einmal aus!) 

Auch das Argument, WLAN lenke die Kinder vom Unterricht ab, weil sie ständig auf dem Handy herumfummeln, ist leicht zu entkräften. Natürlich sollen Kindergärtler zeichnen oder Lernspiele machen und nicht auf einem Smartphone herumspielen. Primarschüler sollen nicht chatten und den Computer ständig auf dem Pult haben, sondern die Geräte als Lehrmittel, Arbeitsinstrumente und Aufgabenhilfe nutzen. Lehrpläne definieren deren Einsatz im Klassenzimmer und jede Schule kann die Geräte auf dem Pausenplatz nach Gutdünken verbieten oder sie einziehen. 

Es gibt einen Ort in den USA, er heisst Green Bank und liegt in West Virginia. Dort müssen die Menschen ohne Wifi und Handy leben, weil das All mit einem empfindlichen Radioteleskop ausspioniert wird, und deshalb in der Umgebung staatlich verordnete Funkstille herrscht. Ein paar «WLAN-Geschädigte» haben sich freiwillig dorthin verzogen. Es wäre der ideale Ort für Politiker und Eltern aus der Schweiz, die moderne Technik an Schulen verhindern wollen.

Ihre Kinder sollten sie aber besser hier in der «WLAN-Zone» zurück lassen, damit diese noch etwas von der modernen Welt und deren Vorzügen mitbekommen.  

So lachen wir heute über die Technik von gestern: Mit diesen Symbolbildern wurde in den 90ern das Internet illustriert

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    Alle Leser-Kommentare
  • smsb 14.03.2015 21:59
    Highlight Highlight Warum Kinder bestrahlen, wenn schon Mehlwürmer kaputt gehen?
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    #
    • zigi97 14.01.2016 00:54
      Highlight Highlight Bei diesem Versuch wurden mehrere Einflussfaktoren ausser Acht gelassen. Bei den empfindlichen Mehlwürmer können durchaus auch scheinbar kleine Sachen wie Form und Material der Gefässe, Beleuchtung oder Luftzirkulation einen Einfluss haben. Die Probengrösse ist klein. Ausserdem sagt sie selbst, dass sie dieses Ergebnis erzielen wollte, sie könnte es also unbewusst beeinflusst haben. In die Auswertung der Ergebnisse habe ich keinen Einblick, eine Signifikanz wäre zu prüfen. Die Ergebnisse sind somit wissenschaftlich nicht relevant und müssten von einem unabhängigen Team reproduziert werden.
    • zigi97 14.01.2016 01:01
      Highlight Highlight Ausserdem geht aus dem Video nicht hervor, dass sie irgendwie verifiziert hat, dass ihr Keller wirklich abgeschirmt ist. Diese Information hat sie scheinbar blind von ihrem "Baubiologen" übernommen oder sie hat einfach mit ihrem Handy festgestellt, dass sie keinen Empfang hat. Wlan ist dabei ja bei weitem nicht die einzige "Strahlung" bzw elektromagnetische Welle. diese werden auch z.B. von Stromkabeln (oder auch vom erwähnten dlan) verursacht. Ausserdem hat die sog. kosmische Hintergrundstrahlung, die überall vorhanden ist, dieselbe Wellenlänge wie Wlan. (2/2)
  • malu 64 14.03.2015 08:16
    Highlight Highlight Aber ja, nur das virtuelle Leben zählt, damit man sich mit den Kollegen online unterhalten kann.
    Abenteuer sind virtuell auch besser, man wird nicht schmutzig und muss nicht nach draussen gehen.
    • goschi 14.03.2015 08:26
      Highlight Highlight Nein, nur der stumpfe Populismus zählt.
      Simplifizierung und Ignoranz sind für Sie offenbar besser als eine sachliche Herangehensweise und Offenheit gegenüber dem Zeitgeist.
    • EvilBetty 14.03.2015 10:36
      Highlight Highlight Sollte das 64 in ihrem Nickname Ihr Jahrgang sein, ist Ihre Einstellung ganz schön traurig. Sollte es Ihr Alter sein, ist es genau so traurig, aber nachvollziehbarer.
  • Der Tom 13.03.2015 19:58
    Highlight Highlight Für alle Tablet gehören nicht in den Kindergarten rufer. Ihr habt vielleicht noch nicht mit bekommen, dass es mittlerweile tatsächlich ein sogenanntes Internet der Dinge gibt. Internet gehört zur Grundversorgung. Ausserdem gilt je besser der Empfang umso geringer die sogenannte Strahlung.
  • */* 13.03.2015 18:32
    Highlight Highlight Die Autorin hat Ahnung von Computern. Ob ich die Bedienung eines Geräts oder Software über Ethernet-Kabel oder WLAN erlerne, ist doch egal! Kinder müssen die Grundlagen erlernen, nicht "Mein Tablet ist besser als dein Desktop-Computer, weil ich hab WLAN!". Solange nicht gerade an einem Amiga oder mit Windows 95 geübt wird, sollte die Welt in Ordnung sein.
  • MM 13.03.2015 18:30
    Highlight Highlight Echt jetzt? Im Kindergarten "den Umgang (...) auf vernünftige und zeitgemässe Weise" lernen?!

    Ein Tablet zum ersten Geburtstag, und zum zweiten gibt's dann das iPhone 27s mit Abo: Infinity Plus Me Xtra Freedom XXL für 200 Franken pro Monat.
    Da braucht es ja gar kein Wi-Fi mehr!

    Etwa so stell ich mir das vor, wenn ich dann mal Vater bin.

    Im Ernst: Wi-Fi gehört zum Alltag – und zur Allnacht wird es abgestellt. (Ja, das tu ich wirklich.)
    Aber im Kindergarten? Das finde ich doch ziemlich übertrieben, auch wenn ich von den Geschichten mit der Elektrosensibilität recht wenig halte.
    • Sabina Sturzenegger 14.03.2015 10:20
      Highlight Highlight Ich habe nirgends gesagt, dass jedes Kind ein Handy braucht. Aber: Im Kindergarten ist es nicht etwa so, dass die Kinder nur spielen und nur draussen sind. (Auch wenn das viele glauben. Es war auch nie so...) Heute müssen die Kinder gewisse Lernspiele (z. B. Aximo) machen – ob man das gut findet oder nicht, sei mal dahingestellt. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass sie das auf einem Tablet machen...
  • Haaz 13.03.2015 18:24
    Highlight Highlight Hands down, ich bin sehr für die Digitalisierung jedoch bin ich der Meinung, dass Tablets und das Internet zum lernen erst ab der Primarschule verwendet werden sollte. Ich finde im Kindergarten sollen die Kinder rum rennen und mit anderen Kindern spielen. Wollen die Eltern, dass ihr Kind bereits im Kindergartenalter sich für die Schule vorbereitet, sollen Sie mit dem Kind zusammen Lernplatformen im Internet erforschen z.B. www.khanacademy.org

    Zur Strahlung... welche Strahlung ich kann keine sehen.
    • goschi 13.03.2015 18:32
      Highlight Highlight Sie verstehen aber schon, worum es hier geht?
      Es geht nicht darum, jedem kind die malstifte wegzunehmen und dafür ein Tablet in die Hand zu drücken, es geht daum Schulen und Kindergärten auf den Stand der Technik zu bringen und nicht absichtlich aus purer Sturheit, Dummheit und Angst vor der Neuzeit von jeder Möglichkeit absolut auszuschliessen.

      Es geht NUR um WLAN in den Schulen/Kindergärten, nicht mehr...

      Aber ok, ich lehne auch den bau eines Wasserkraftwerks ab, weil durch den so erzeugten Strom evtl. jemand ungesundes Fertigessen in der Mikrowelle zubereiten könnte.
  • little_miss_trouble 13.03.2015 18:19
    Highlight Highlight Versteh absolut nicht warum Kindergärnter Wlan brauchen??! Umgang erlernen, ja! Aber warum schon 3 verschiedene elektronische Geräte wenn man knapp bis 20 zählen kann? Ich hoffe meine Kinder dürfen mal mit Holzbauklötzen und Waldhüsli aufwachsen.
  • Motztüte 13.03.2015 17:52
    Highlight Highlight Weshalb sollen Kindergarten-Kinder den Umgang mit Computern lernen? Damit sie auf die spätere Berufswelt perfekt vorbereitet sind. Ergo ein rein wirtschaftlicher Gedanke. In der Analogie würde das bedeuten: Will mein Sohn Polizist werden, darf er im Kindergarten mit einer Knarre spielen...
    Zur vorgeblichen Schädlichkeit der Strahlung: Grundsätzlich harmlos - für Erwachsene. Bei Kindern fehlen die Studien. Und: Wer zum ersten Mal mit Strahlung ein Spiegelei gebrutzelt hat, wird mit der Autorin nicht übereinstimmen ( siehe auch: Journal of Microscopy and Ultrastructure)
    • goschi 13.03.2015 18:09
      Highlight Highlight Aha, so einfach ist die Welt...

      Komisch, ich benötige beruflich den PC nur minimal, mal hier ne Mail, mal da eine Excel-Liste, mal dort ein SAP-Eintrag.

      Privat aber, huiiiii, da bin ich fast rund um die Uhr im Internet, auf meist mehreren Kanälen und Geräten parallel, ich benötige es zur Weiterbildung (Technik- und Wissenspodcasts yay!), zur Unterhaltung (Spiele, ich liebe sie) als Ratgeber (wieso kotzten mich meine Kinder gerade an?) und vieles mehr, ohne Internet will ich nicht mehr leben.

      Wieso sollte ich meine Kinder krampfhaft und vollständig von dieser Welt fernhalten?
    • Motztüte 13.03.2015 18:39
      Highlight Highlight goschi, NIEMAND verlangt, dass Du Deine Kinder "krampfhaft und vollständig" von dieser Welt fern hältst. Tatsache ist aber, dass in den Schulgemeinden die "Vorbereitung auf das Berufsleben" häufig als Grund für die Ausrüstung mit Computern angeführt wird.
      Und was Du mit dem Internet so alles anstellst - wohlan. Aber: Du bist kein Kind.
      Und übrigens: Die Industrie, ihre Apologeten und unkritische Schurnis postulierten über Jahrzehnte die Gefahrlosigkeit der TV-Strahlung - bis dann plötzlich eine Schutzverordnung nötig wurde....
    • zigi97 14.01.2016 01:09
      Highlight Highlight Ich sehe den Zusammenhang zwischen der Auswirkung von Elektromagnetischer Strahlung auf die Pfanne mit dem Spiegelei und der auf den Körper nicht ganz.
      Die Pfanne muss mit sehr viel höherer Leistung bestrahlt werden um genug Wärme zu erzeugen. Ausserdem hat die Pfanne einen viel geringeren elektrischen Widerstand als der Körper. Die Strahlung des wlans kann zwar auf den Körper auch thermische Auswirkungen haben, die sind aber aufgrund der geringen Leistung nur minimal und zu vernachlässigen.
  • Peter Wolf 13.03.2015 17:51
    Highlight Highlight Endlich ein Text, der sich abhebt von der üblicherweise in den Medien unkritisch transportierten Hysterie gegenüber nicht-ionisierenden Strahlen. Wirkungen von elektromagnetischen Wellen auf den Körper sind klar nachgewiesen als Erwärmungseffekte abhängig von Leistung und zunehmend mit steigender Frequenz). Bei WLAN (maximal 100 mW) ist das kein Thema. Elektrosensibilität aber ist - das haben verschiedenste Studien nachgewiesen - ins Reich der Einbildung zu verweisen. Da gibt es Leute, die behaupten, schon wegen einer Empfangsantenne (keine Ausstrahlung!) nicht mehr schlafen zu können ...
  • Ilovepies 13.03.2015 17:32
    Highlight Highlight Wen kümmert schon wlan. Googelt mal die frequenzbänder die uns immer umgeben und stärker, weit stärker, als wlan sind. Also bitte, diese diskussion ist aus der gesundheitsperspektive ein witz.
  • navaboremos 13.03.2015 16:33
    Highlight Highlight absolut doofer und naiver artikel.
    erstens dürfen menschen selber wählen in welcher umgebung und wie sie ihr kind erziehen.
    zweitens gibt es tausende beispiele für dinge die früher nicht bewiesen waren und heute für selbstverständlich schädlich gelten. beispiel? asbest.
    ich selber brauche den wlan und das internet täglich und gebe den "wlan sensiblen" auch nicht recht. und doch ist es naiv über etwas zu urteilen oder verurteilen, was eben nicht bewiesen ist.
    • smoe 13.03.2015 18:02
      Highlight Highlight In den Letzten 30 Jahren sind um die 25'000 wissenschaftliche Artikel zum Thema biologische Effekte und medizinische Anwendung von nicht ionisierender Strahlung veröffentlich worden. Es gibt keinen Beweis für gesundheitliche Schäden durch elektromagnetische Felder.

      Es ist nicht naiv zu sagen, Wlan sei unbedenklich, sondern pseudowissenschaftliche oder esoterische Schar­la­ta­ne­rie, die Ängste gewisser Leute zu schüren, um entsprechende Gegenmittel, Therapien oder Geräte zu verkaufen.

      Und ihr Beispiel Asbest ist denkbar schlecht. Gesundheitliche Folgen wurden bereits im Jahr entdeckt, in dem der Boom dessen Einsatzes begann. Nur hat es fast ein Jahrhundert gedauert, bis es verboten wurde.
    • EvilBetty 13.03.2015 18:07
      Highlight Highlight Ja schon. Es kann aber nicht sein dass wegen EIN PAAR Esoterik- und anderen gestörten der Fortschritt aufgehalten wird. Sollten alle in Psychotherapie weil sie offensichtlich unter einer Angsstörung leiden und aus der kommt man allein nicht raus.
    • Motztüte 13.03.2015 18:23
      Highlight Highlight @smoe: Absolut einverstanden: Die "Hilfsmittel" gegen "Elektrosomog" und dergleichen sind pure Scharlatanerie sowie Abzocke im Sinne der Esoteriker. Daraus aber abzuleiten, dass es keine schädlichen Auswirkungen der Strahlungen auf Kinder gäbe, ist ebenso naiv und unwissenschaftlich, taugt allenfalls als Glaubensbekenntnis - mehr nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • el_chef 13.03.2015 16:24
    Highlight Highlight also im kindergarten w lan ist sogar ohne phobie übertrieben, die kinder sollen doch draussen spielen anstatt ans handy zu gehen. das gleiche gilt teils auch für die primarschüler, die sollen lieber ihr 1*1 lernen anstatt handygames zu spielen
    • goschi 13.03.2015 16:51
      Highlight Highlight WLAN kann zu mehr dienen als nur "handygames" zu spielen...
    • christianlaurin 13.03.2015 17:17
      Highlight Highlight Und das ist das Problem mit vielen heutzutage. Sie denken immer noch das jemand ohne Internet Leben kann. Ja es geht wie ohne Wasser oder Elektro. Aber das Leben ist viel schwieriger. Ich verwende das Internet für fast alles. Mann kann es nicht mehr weg denken.
    • EvilBetty 13.03.2015 20:05
      Highlight Highlight christianlaurin: gibt halt ewig gestrige die das Netz noch immer für eine Modeerscheinung halten, die dann schon wieder vorbei geht. Das Internet ist das Tor zur Welt. Und je früher die Kinder lernen diese Tor zu nutzen umso besser. Meine Kinder (3+5) lieben es genauso mit dem iPad zu spielen wie draussen in Pfützen zu springen oder mit dem Velo rum zu fräsen. Balance und das richtige Mass sind, wie bei allem, der Schlüssel. Ich konnte mit 5 noch nicht wnglisch bis zehn zählen, mein Grosser kanns, dank englischer Spielsoftware.
  • saukaibli 13.03.2015 16:22
    Highlight Highlight Danke, schön dass ich nicht allein mit dieser Meinung bin. Ich musste auch schon mit einer Bekannten diskutieren. Die wollte unbedingt kein WLAN zu Hause wegen den Strahlen, aber telefoniert dauernd mit ihrem DECT-Telefon, das viel stärker strahlt als jeder normale WLAN-Router.
    • Motztüte 13.03.2015 17:57
      Highlight Highlight Nun, dann haben Sie die einschlägigen Studien entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Und ich schreibe nicht von irgendwelchem Eso-Quatsch. Die "International Agency for Research on Cancer (IRIC)" - Teil der WHO - hält Wlan-Strahlung für potentiell krebserregend _bei Kindern_. Dabei bezieht sich die IRIC auf diverse Studien. Allerdings gibt es noch keine Langzeitstudien (+20 Jahre). Das heisst, dass die Kinder für ein Experiment benutzt werden. Bei Erwachsenen - auch mir - ist mir das egal. Bei Kindern nicht.
    • Motztüte 14.03.2015 12:48
      Highlight Highlight @chuck norris: Darf ich Ihren Kindern einen alten Röhrenbildschirm schenken? :-p
  • who cares? 13.03.2015 16:10
    Highlight Highlight Elektrosensibilität halte ich auch für Humbug und den Umgang mit der Technik in der Schule lernen finde ich ebenfalls wichtig, jedoch sollte man die Kinder im Kindergartenalter noch anders beschäftigen...
    • goschi 13.03.2015 16:53
      Highlight Highlight Das eine schliesst das andere doch nicht aus.

      Nur weil man Kindern die Möglichkeiten geben will die moderne Technik bieten kann, bedeutet dies nicht gleich, dass sie nur noch mit aufgesetzter VR-Brille Kellerluft gefilterte atmen und nie mehr die Sonne sehen.

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