Schweiz
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Thementag «Blackout»: Wenn die Schweiz plötzlich keinen Strom mehr hätte
Tagesschau Moderator Franz Fischlin wird im fiktionalen Dokumentarfilm „Blackout“ unverhofft zur Stimme der Krise.

Copyright: SRF/Oscar Alessio
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Bild: srf

Harndrang und Harry-Potter-Akkus: Das ist «Blackout» auf SRF



Dies ist der 2. Januar. In Zürich arbeitet niemand. Fast niemand. Nur ein paar Menschen im Fernsehen. Und in der watson-Redaktion ungefähr vier Stück. Mindestens zwei davon sind vom Sport. Zwischen dem Fernsehen und watson gibt es heute keine Verständigung. Sonst hätte watson nämlich nicht vergessen, dass das Fernsehen heute seinen Thementag «Blackout» macht. Gut, vielleicht hat es watson auch einfach nicht interessiert.

Der publizistische Sexappeal eines fiktiven Stromausfalls ist etwa so gross wie der eines unbösen Clowns.

Doch dann sehen die zwei, die nicht vom Sport sind: Mist, der «Blackout»-Seich trendet auf Twitter! Nicht so wie eine «Tatort»-Folge natürlich. Nicht mit 33 neuen Tweets pro Sekunde. Aber so mit 5 pro Minute. Das ist für die Schweiz, wo gefühlte 27 Menschen überhaupt wissen, was Twitter ist, beinahe sowas wie ein Rekord. Hilfe, wir müssen handeln! Und deshalb seid ihr jetzt hier, liebe Freundinnen und Freunde der tadellosen Strom- und Netzversorgung. Mitten drin in meinem etwa dreistündigen Experiment «Wir schauen ‹Blackout›». 

Blackout

Bild: screenshot srf

Ich schwöre, ich gebe mir Mühe. Ich schaue mir mehrere Sequenzen der Dokufiction «Blackout» an. Der Vorspann ist sehr schön! Fast könnte er eine skandinavische Krimiserie einleiten! Schauspieler und prominente SRF-Menschen (okay, vor allem Franz Fischlin, also eigentlich nur Franz Fischlin) spielen einen mehrtägigen Stromausfall in ganz Europa.

Derweil auf Twitter:

Die Dokufiction ist jetzt kein filmisches Meisterwerk, man hätte das auch einfach Michael Steiner geben können, er hätte einen ausgezeichneten Film im Stil von «Grounding» gemacht, und es hätte 63 Tweets pro Zehntelssekunde abgesetzt. Aber egal.

Ich lerne: Die Schweizer Bevölkerung, also nicht die wichtigen Fachmenschen an essentiellen Schaltstellen, sondern die ganz normalen Leute, sind entweder schwanger, alt oder süchtig. Logischerweise macht ihnen der Stromausfall grosse Sorgen, doch zum Glück besitzen sie Tablets mit Akkus, die drei Tage lang nonstop halten. Es müssen sowas wie die Harry Potters unter den Akkus sein. Wo kann man die kaufen? Eine Schwangere muss aus einem stehen gebliebenen Lift befreit werden. 

Unterdessen lassen sich ausserhalb der Dokufiction, in der richtigen Welt des 2. Januars, die SRF-Moderatorin Kathrin Hönegger und der Psychoanalytiker Peter Schneider in einem Lift einsperren. Sie muss aufs WC. Er hat Hilfsmittel dabei. 

Nein, dieser Teebecher gehört Herrn Brotz

Aber hier geht es irgendwie um die Hilfsmittel

Machen die das jetzt? Leider ist es live, leider kann man das nicht zurückspulen. Was genau ist die Flüssigkeit im Becher, die Frau Hönegger kurz vor 17 Uhr trinkt???

Okay, back to Blackout, der Dokufiction. Das Fiese ist: Rechts vom Bildschirm empfiehlt mir SRF Videos, die ich alle viel lieber schauen möchte. Sie heissen: «Weiblicher Sex-Tourismus», «Zucker – das moderne Gift», «So sieht ein Tattoo auch nach Jahrzehnten noch schön aus», «Nacktfestival: Die Meinungen gehen auseinander» und «Stefanie Heinzmann lüftet ihr düsteres Tattoo-Geheimnis».

Ein Stück Arm von Stefanie Heinzmann

Blackout

Bild: screenshot srf

Hmmm, nur mal schnell ein bisschen Tattoos schauen ... Stefanie Heinzmann ist wirklich eine Menschin mit Abgründen, Grundgütiger! Als Teenie träumte sie von Amputation und liess sich einen riesigen einbeinigen Talisman auf die Rippen tätowieren. Der alte Mann mit den Tattoos «nach Jahrzehnten» ist da konventioneller. Er mag's eher schön mit Fischen und Frauen.

Ein Stück Arm des alten Mannes

Blackout

Bild: screenshot srf

Frau Hönegger will aufs WC, aha. Dann hat sie also noch nicht ... «In Frankreich will jetzt eine Frau einen Roboter heiraten», sagt Peter Schneider. «Medium shit», sagt Frau Hönegger und hat Schiss, dass ihr Blinddarm kaputt ist.

Peter Schneider hat auf YouTube gelernt, wie man einen Blinddarm rausoperiert, er traut sich das zu.

In der Dokufiction zeigen sie Tiere und ihre Probleme. Sie sind wirklich gross. Eigentlich die grössten, die es zu sehen gibt. Kühe müssen notgeschlachtet werden, weil die Melkmaschinen nicht mehr laufen. Im Zoo frieren die Tiere aus warmen Ländern, draussen ist es enorm kalt. Mona Vetsch warnt die Autofahrer im Radio vor Glatteis. 

Blackout

Bild: screenshot srf

Rechts von der Dokufiction locken noch immer die Sex-Touristinnen ... Nur ein bisschen! Schwedinnen und Japanerinnen verlustieren sich auf Bali ... Es ist warm dort. Die Menschen sind tätowiert oder auch nicht ... 

Frau Hönegger sagt etwas von «blasen». Herr Schneider sagt: «Mein Gott, bist du begabt.» Leute, wo sind wir! Ach ja, Service pubic. Pardon, public. Pardon ...

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In der Dokufiction ist der Strom wieder da, aber Franz Fischlin sagt, es sei naiv, zu glauben, dass jetzt alles wieder so sei wie früher. Ich merke, wie ich Franz Fischlin alles glaube. Besonders, dass er sich nach mehreren Tagen Durcharbeiten auf ein «neus Hömmli» freut. Fernsehen ist eine Macht.

Frau Hönegger und Herr Schneider liegen jetzt Kopf an Kopf nebeneinander im Lift. Sie muss immer noch aufs WC. Er ein bisschen. Er: «Ich sehe was, was du nicht siehst und das leuchtet gelblich.» Sie: «Meine Blase.» Er: «Eher geht der Krug zum Brunnen als dass deine Blase platzt.» Dann zitiert er «Macbeth» und erfüllt seinen Bildungsauftrag. Und wir verabschieden uns hiermit von der temporären «Blackout»-Berichterstattung.

Der Thementag «Blackout» geht jetzt noch bis 22 Uhr weiter.

Die SRF-«Tagesschau»-Moderatoren seit den 60er Jahren:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Yolo 03.01.2017 14:26
    Highlight Highlight Dann zitiert er «Macbeth» und erfüllt seinen Bildungsauftrag. <= ich hau mich weg
  • dmark 03.01.2017 12:30
    Highlight Highlight Blackout...Wohl dem, der ein paar Panels auf dem Dach und einen Akkupack im Keller hat, sowie ebenso über gute alte klassische Funkgeräte verfügen kann. Und ein wenig Blei im Haus kann auch nicht schaden.
  • Big-Blue 03.01.2017 08:33
    Highlight Highlight Also der Roman "Blackout" von Marc Elsberg war wesentlich spannender und wohl auch realitätsgetreuer. Kann das Buch nur empfehlen.
    • azoui 03.01.2017 11:04
      Highlight Highlight Ich hab das Buch letztes Jahr begonnen, jedoch nie fertig gelesen. Mag Deine Empfehlung nicht teilen.
    • Basilisk 04.01.2017 14:35
      Highlight Highlight Wirklich ein Top Buch! Absolut empfehlenswert.
  • bastardo 03.01.2017 08:01
    Highlight Highlight sie hat tatsächlich "menschin" geschrieben!
  • BaDWolF 03.01.2017 01:05
    Highlight Highlight Im Grunde doch eine interessante Sendung, doch im gleichen Atemzug zu verkünden, das mobilnetz würde "sofort" zusamenbrechen und direkt auf eine vorwarn app zu verweisen hat mich leicht irritiert.
    • Töfflifahrer 03.01.2017 06:14
      Highlight Highlight Na ja, die App ist ja auch nicht als Notfall App gedacht! sondern als Vorbereitung und zur Sensibilisierung.
    • BaDWolF 03.01.2017 10:19
      Highlight Highlight Okay okay ;)
    • SemperFi 03.01.2017 12:50
      Highlight Highlight Die App dient neben der Vorbereitung auch für alle anderen Szenarien, bei denen der Mobilfunk nicht zwingend flächendeckend zusammenbricht.
  • sambeat 02.01.2017 23:37
    Highlight Highlight Ich möchte folgendes kundtun:
    Diese Sendung war definitiv gar nicht so schlecht! Und: Twitter wird von den meisten komplett überbewertet!
    Wer Ereignisse nur nach twitter bewertet, steht einfach am falschen Platz
  • Luca Brasi 02.01.2017 22:48
    Highlight Highlight War die Zusammenstellung des Notvorrats eine "versteckte" Werbung für coop? Ich sah irgendwie überall den coop-Schriftzug. ;)
    • fabian.sigrist 03.01.2017 00:45
      Highlight Highlight Hat jemand im Chat auch gefragt. SRF antwortete dass man angeblich auf alle Marken Rücksicht genommen hat. ;)
    • R&B 03.01.2017 08:56
      Highlight Highlight Dafür gab es einen etwa 2-minütigen Beitrag über die Produktionskette der Migros-Bäckerei
  • Thinktank 02.01.2017 22:43
    Highlight Highlight Leider kein Nonsensethema, sondern Staatspropaganda. Wir werden auf die Energiewende eingestimmt.
    • Fabio74 03.01.2017 07:00
      Highlight Highlight Quatsch. Ausser wir folgen weiter blind der Atomlobby und bleiben Angsthasen, die sich jeder Innovation verweigern
    • dmark 03.01.2017 12:21
      Highlight Highlight Innovation Lagerfeuer? :D
    • SemperFi 03.01.2017 12:57
      Highlight Highlight Wieso Staatspropaganda? Das verstehe ich nicht. Wo sehen Sie den Zusammenhang mit der Energiewende? Das Szenario Blackout kann uns schon heute treffen und die Folgen wären massiv. Und der Vorbereitungsstand der Schweizer Bevölkerung ist gelinde gesagt erbärmlich. Das gilt leider für andere Szenarien auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Likos 02.01.2017 22:36
    Highlight Highlight Die grösste Sorge eine Schweizers beim Stromausfall, ist wohl die Frage wie er trotzdem zur Arbeit kommt. :P

    Das sich jeder darauf vorbereitet kann man aber sowieso nicht verlangen, man kann ja nicht jede 50qm Wohnung mit Vorräten und Dieselaggregaten vollstopfen. Bei einem so dicht besiedelten Land muss der Staat sowas sauber organisieren können.
    • Töfflifahrer 03.01.2017 06:18
      Highlight Highlight Leider gibt es bei Katastrophen jeder Art zuerst immer eine Chaos Phase, diese zu überbrücken ist das Ziel und das muss jeder für sich selbst tun. Erst nach einer Weile, ca. 3 Tage, ist es möglich einen "Notbetrieb" aufzunehmen, das ist aber nun wirklich nichts Neues!
    • SemperFi 03.01.2017 13:01
      Highlight Highlight Das ist eben die gern gelebte Vollkasko-Mentalität: der Staat soll ja nichts von mir erwarten, sondern mich in Frieden lassen bis es tätscht, dann aber alles für mich organisieren, schliesslich zahle ich ja Steuern. Hier wäre Eigenverantwortung gefragt.
  • Töfflifahrer 02.01.2017 22:35
    Highlight Highlight Was bitte gibt es denn nun wieder zu motzen?
    Das Thema wurde gut aufgearbeitet und die möglichen Konsequenzen nicht verniedlicht. Was mich überrascht hat ist, dass solche Black-Outs eher von einem Überschuss an Stromeinspeisung entstehen als von einem Mangel. Das Problem ist wohl eher die Komplexität des Netzes. Wenn es hilft mal nachzudenken was bei einem Ausfall des Stroms über mehrer Tage passieren kann und was man selber vorsorgen kann ist ein grosses Ziel wohl erfüllt. Um den Rest müssen sich die Volkstreter kümmern und dies auf Europäischer Ebene.
    Für mich, gute Sendung.
  • Barracuda 02.01.2017 21:54
    Highlight Highlight Tja, wenn man sich hauptsächlich nach Twitter richtet, hat man nicht automatisch die wirklich relevanten und spannenden Geschichten. Über die Qualität will ich erst gar nicht reden. Nur soviel... Dass ihr tatsächlich einen Tweet von einem kleinkarierten Motzbürger veröffentlicht, der einen absolut plumpen und populistischen Billag-Dünnpfiff von sich gibt, spricht auch nicht für euch. Der Thementag, der vor allem die Bevölkerung sensibilisieren soll, hat das Ziel zu 100 % erreicht. Die schauspielerische Leistung ist hier nicht relevant. Wenigstens hat das SRF die Hausaufgaben gemacht...
    • The Writer Formerly Known as Peter 02.01.2017 23:12
      Highlight Highlight ***** Kommentar! Sehe ich auch so. Ein spannendes Thema das gut aufbereitet worden ist. Dieses Szenario ist allemal realistischer wie fiktive Feinde die in grosser Zahl in das Gebiet der Eidgenossenschaft einströmen.
    • Prinz Eisenherz 03.01.2017 14:46
      Highlight Highlight Für mich war das ein Märchen. Es tut mir jeder leid, der das ernst nimmt.


      Jeder darf natürlich in Angst und Panik ausbrechen, zu welchem Thema auch immer.
  • DerRaucher 02.01.2017 21:23
    Highlight Highlight Gute Idee, Amateurhaft umgesetzt. SRF wie es leibt und lebt.
  • lilie 02.01.2017 20:51
    Highlight Highlight Finde den Artikel zwar amüsant geschrieben, aber zum falschen Thema.

    Das Thema Blackout ist wichtig. Vor 30 Jahren haben wir uns auf nukleare Angriffe vorbereitet, die (zum Glück) nie kamen - ein Stromausfall ist hingegen viel wahrscheinlicher und mit den terroristischen Attacken zu einer realen Bedrohung geworden.

    Ich jedenfalls habe mir vorgenommen, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen - watson ist ja nicht die einzige Informationsquelle im Netz. ;)
  • Olmabrotwurst 02.01.2017 20:43
    Highlight Highlight Achtung Schwarzmaler: ist das extra eine live schaltung um mehr zuschauer zu locken.. und als ich schnell durch zappte landete ich in einer notfallplanung.. muss ich jetzt Angst haben?
    • sambeat 02.01.2017 23:38
      Highlight Highlight Ach, Du wieder...
    • Olmabrotwurst 03.01.2017 10:28
      Highlight Highlight Ich weiss^^ ich liebe es aber diese community ein wenig aufzumischen...
  • Grave 02.01.2017 20:41
    Highlight Highlight Jaja jetzt alles schön ins lächerliche ziehen und dann am tag X die ersten sein die rumjammern und die läden stürmen um hamsterkäufe zu tätigen und nur noch für sich selbst shauen.
  • TanookiStormtrooper 02.01.2017 20:30
    Highlight Highlight Hat Frau Meier schlechte Laune, weil sie heute arbeiten muss, oder ist es noch ein Restkater von der Neujahrsfeier? Erst schreibt sie Sherlock schlecht und jetzt auch noch "srfBlackout"...

    Ich hoffe ja insgeheim auf "srfFallOut" so mit doppelköpfigen Kühen und mutierten Innerschweizern. :D
    • exeswiss 04.01.2017 03:08
      Highlight Highlight lass ins innerschweizer da "raus"...
  • SVARTGARD 02.01.2017 20:17
    Highlight Highlight Harry Potter hat Harndrang? Immer laufen
    Lassen.
  • R&B 02.01.2017 20:10
    Highlight Highlight Ich finde diese Sendung sehr gut gemacht, weil sie an Hand des Filmes anschaulich zeigt, wie die Situation für den Bürger sein würde und weil richtige Experten dieses Thema mit Gredig diskutieren. Top-Umsetzung!
    • Scaros_2 02.01.2017 22:11
      Highlight Highlight Bullshit

      Hätten wir kein Strom mehr. Also so richtig, dann wäre das grösste Thema, das nach rund 20 Tagen die Kernkraftwerke in eine Kernschmelze laufen und unsereins ein grosses Problem hätte.
    • fabian.sigrist 03.01.2017 00:48
      Highlight Highlight Wieso gehst du überhaupt direkt von 20 Tagen aus? Und sowieso, für die Kühlung der AKWs ist für einige Tage durch die Betreiber gesorgt. Danach werden wohl Alternativen bereitstehen, der Bund verfügt ja über Treibstoffreserven für einige Monate.
    • Felynx 03.01.2017 09:33
      Highlight Highlight weil ein Blackout riesige Gebiete betrifft und sehr schwierig ist einfach wieder so einzuschalten! da muss mann zuerst alles galvanisch vom netz trennen und dann nach und nach eins nach dem andern wieder einschalten, dies klingt zwar ziemlich einfach ist es aber nicht.
  • 7immi 02.01.2017 20:09
    Highlight Highlight nun ja, nur weil nicht grad jeder das handy zückt und darüber twittert, ist es ja nicht schlecht. ich zum beispiel twittere nicht, wenn ich einen guten film sehe (ja, ich gehöre zu den glücklichen 27 die twitter kennen).
    ich finde es sehr wichtig, dass man über solche themen spricht. unsere gesellschaft ist extrem stromabhängig und wird es immer mehr. nur wenige denken weiter und treffen vorkehrungen. man wird ja auch schräg angeschaut, wenn man sich als "notvorratbesitzer" outet. dies zeugt davon, dass dieses szenario und dessen diskussion durchaus wichtig, aktuell und realistisch ist.
  • Alnothur 02.01.2017 19:55
    Highlight Highlight Über die schauspielerische Leistung des mehrteiligen "Spielfilms" kann man tatsächlich geteilter Meinung sein. Aber gopfertami, da kommt endlich mal sinnvolle Information auf unserem Sender, mit Experten und mit Mitarbeitern aus entsprechenden Gremien, und so ganz verkehrt ist auch der "Spielfilm" nicht, der wohl nebenbei weniger gekostet hat als eine "Glanz & Gloria"-Mistfolge. Und genau darüber wird dann gejammert.
  • thestruggleisreal 02.01.2017 19:43
    Highlight Highlight whaat? haaaha - der seich trended😂
  • Didihu 02.01.2017 19:33
    Highlight Highlight Ich weiss gar nicht was das Problem ist, bei mir zu Hause hat es Strom wie immer😜
  • DerHans 02.01.2017 18:27
    Highlight Highlight Beim SRF wünscht man sich jeden Tag einen Blackout.
    • SemperFi 02.01.2017 21:44
      Highlight Highlight Für Leute wie Sie gibt es ja mit Schweiz 5 oder RTL2 genug gehaltvolle Alternativen. Lassen Sie doch uns einfachen Gemütern unseren Spass.
    • Käsebrötchen 02.01.2017 21:53
      Highlight Highlight made my day :-D

Bauern jammern wegen der Dürre – doch sie erfüllen kein einziges Klimaziel des Bundes

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