Schweiz
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Mit Klassenkampf-Jargon knackt man das Ständemehr nicht. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Ohne die Fehler der Initianten hätte es die Wohnbau-Vorlage (wohl) geschafft

Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» ist trotz des populären Themas gescheitert. Die Initianten tragen daran eine Mitschuld. Nun müssen die Anstrengungen auf kommunaler Ebene verstärkt werden.



Lange sah es positiv aus für die Volksinitiative des Mieterinnen- und Mieterverbandes, die den gemeinnützigen Wohnungsbau fördern will. In den Umfragen schnitt sie gut ab, denn das Thema beschäftigt viele im Land. Trotzdem wurde sie am Ende abgelehnt. Man könnte es sich einfach machen und auf den typischen Verlauf von Volksinitiativen vorab aus der linken Ecke verweisen.

Dennoch hat man das Gefühl, dieses Nein hätte sich vermeiden lassen. Denn das Thema geht uns alle an. Man kann «nicht nicht wohnen», wie die unermüdliche Jacqueline Badran zu sagen pflegt. Wir alle brauchen ein Dach über dem Kopf, ausgenommen vielleicht die schrägen Vögel, die freiwillig im Wald campieren oder im Wohnwagen leben.

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Gleichzeitig ist der Boden eine limitierte Ressource. Man kann allenfalls in die Höhe bauen, aber Wolkenkratzer nach US-Vorbild passen nicht in die Schweiz. Es ist deshalb falsch, das Wohnen dem Spiel der Marktkräfte auszusetzen. Wiederholt gab es Anläufe, die in der Verfassung verankerte Kostenmiete durch die Marktmiete zu ersetzen. Sie sind alle gescheitert.

Ohne Not angreifbar gemacht

Dennoch sind die Wohnkosten vorab in den Städten stark gestiegen. Verantwortlich dafür sind nicht nur die Zuwanderung und unsere gestiegenen Ansprüche, wie Bürgerliche und Wirtschaftsvertreter gerne behaupten. Pensionskassen und andere renditehungrige Anleger drängen in den Immobilienmarkt und treiben die Preise hoch.

Die von der Initiative angestrebte Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus etwa durch ein Vorkaufsrecht wäre ein probates Gegenmittel. Warum ist sie trotzdem gescheitert? Die Hauptschuld tragen die Initianten, sie haben sich ohne Not angreifbar gemacht. Das betrifft den geforderten Anteil von zehn Prozent. Er riecht nach Quote, was bei vielen bürgerlichen Stimmberechtigten reflexartig auf Ablehnung stösst.

Und wer nur kam auf die Idee, den Slogan «Spekulanten stoppen!» zu verwenden? Mit solchen Klassenkampf-Parolen kann man die Leute im Zürcher Stadtkreis 4 oder im Genfer Pâquis-Viertel begeistern. Eine Volksinitiative aber braucht zwingend das Ständemehr und damit eine gewisse Akzeptanz in ländlichen und kleinstädtischen Regionen. Dort ist das Wohnungsproblem weniger akut.

Keine «Reichenghettos»

Die Initiative ist weg, das Problem aber bleibt. Die gute Nachricht ist, dass sich durchaus etwas tut. Wo der Leidensdruck gross ist, wächst auch der Druck des Stimmvolks auf die Behörden. Selbst in stockbürgerlichen Steuerparadiesen wie Zug oder Schwyz wird der Bau günstiger Wohnungen gefördert, weil ihnen sonst der Mittelstand wegbricht und sie zu «Reichenghettos» verkommen.

In der Stadt Zürich soll bis 2050 ein Drittel der Mietwohnungen gemeinnützig sein. Selbst die SBB, die über besonders viele «Filetstücke» an bester Lage verfügt, sieht sich mit der Forderung konfrontiert, mehr günstigen Wohnraum zu errichten. Diesen Weg gilt es weiterzugehen, denn es ist naheliegend und sinnvoll, die Anstrengungen vorab auf kommunaler Ebene zu verstärken.

Über den Widerstand der Bürgerlichen in solchen Fällen kann man sich nur wundern. Hohe Wohnkosten schmälern die Kaufkraft, was sich auf den Wirtschaftskreislauf auswirkt. Und wenn Pensionskassen zu Preistreibern auf dem Immobilienmarkt werden, um ihre Renten finanzieren zu können, bleibt den Leuten weniger Geld für den Aufbau einer dritten Säule.

37 Wohnungsinserate, die jeden Mieter abschrecken

In der Stadt wohnen ist nicht billig

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 10.02.2020 19:04
    Highlight Highlight Da fehlt mir noch die Lüge von den zusätzlichen Kosten, die sogar im Abstimmungsbüchlein gestanden ist.
    Eigentlich müsste wegen dieser (möglicherweise gezielten und manipulativen) Fehlinformation der StimmbürgerInnen das Abstimmungsergebnis für ungültig erklärt werden!
    Wobei ich nicht glaube, dass mit den richtigen Informationen das Abstimmungsergebnis anders herausgekommen wäre.
    Einer satten Mehrheit von Häusle-BesitzerInnen in ländlichen Kantonen ist das Problem von fehlendem preisgünstigen Wohnungsraum in den Städten völlig fremd.
    Es ist ein wenig wie mit dem Wolf, nur umgekehrt...
  • Torben 28 10.02.2020 16:33
    Highlight Highlight Hä? Wie soll denn die Nachfrage der Pensionskassen an Renditeobjekten (d.h. nach Eigentum) die Mieten in die Höhe treiben?! In meinem Block wohnt zumindest keine Pensionskasse. Habe auch noch nie von 100 Studenten gehört, die ein MFH in Zürich für ihre WGs kaufen wollten und dann von einer PK überboten wurden.

    Dass die PKs nichts mit den hohen Mieten in den Städten zu tun haben, sieht man ja auf dem Land, wo genug günstige Wohnungen freistehen. Die haben ja auch die PKs gebaut.

    Correlation not equal causation. Journalistenjob not equal Recht, jeden Seich zu schreiben.
    • Shlomo 10.02.2020 18:17
      Highlight Highlight Dein Beitrag ist mehr als wirr.
      PKs kaufen nicht eine Wohnung sonder ganze Häuser.
      Und welcher Student kauft ein Haus? WTF?
  • homo sapiens melior 10.02.2020 14:54
    Highlight Highlight NEIN-Sager hier, die auch Mieter sind?

    Von SVP und FDP sind im Parlament Initiativen hängig, die Mieten verteuern und Mieterschutz lockern wollen.
    Dabei werden laut CS-Experten die Mieter heute schon betrogen. Leute, ihre bezahlt pro Jahr 14 Milliarden zu viel Miete. 14 Milliarden! Die Vermieter betrügen euch um 14 Milliarden Franken! Und ihr sagt Nein.
    Bin nur noch am Kopfschütteln .......

    (Ähnlich blöd wie die 4. Ferienwoche, die ihr euch habt ausreden lassen. Weil ihr die verlogene Panikmache der Bürgerlichen geglaubt habt, die CH-Wirtschaft würde dann zusammenbrechen.)
    • Liselote Meier 10.02.2020 16:53
      Highlight Highlight Der Schweizerbürger in seiner Mehrheit will wohl das Abgezockt wird, weil er der Hoffnung ist, selber mal Abzocker zu werden.
    • Shlomo 10.02.2020 18:20
      Highlight Highlight Tja, der durchschnittliche Schweizer ist halt nicht wirklich klug wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Schweizer auch nur einen IQ von 100 hat.
  • Sherlock.H 10.02.2020 14:31
    Highlight Highlight "Es ist deshalb falsch, das Wohnen dem Spiel der Marktkräfte auszusetzen. "
    "Pensionskassen und andere renditehungrige Anleger drängen in den Immobilienmarkt und treiben die Preise hoch."
    "Wiederholt gab es Anläufe, die in der Verfassung verankerte Kostenmiete durch die Marktmiete zu ersetzen. Sie sind alle gescheitert."

    Etwas stimmt hier nicht. Bei einer eingeschränkten Rendite und wenn der Wohnungsmarkt nicht dem freien Spiel der Märkte unterliegt, werden keine renditehungrigen Anleger kommen.

    Generell bleibt die Frage, wer denn in Immobilien investieren soll, wenn es kaum Rendite gibt.
  • redeye70 10.02.2020 08:56
    Highlight Highlight Habe die Initiative auch abgelehnt. Dieser Klassenkampfjargon ist soo 20. Jahrhundert, damit kommt man nicht mehr in die Kränze. Das Problem trifft nur die Städte also sollen die es auch selber richten, dafür braucht es nicht ein nationales Gesetz. Das abschreckende Beispiel Schwedens mit einem stark regulierten Wohnmarkt zeigt die grossen Schwächen einen solchen Systems auf.
  • LaPalomaOhe 09.02.2020 23:27
    Highlight Highlight Es ist eine europäische Krankheit sich für Minderheiten jedweder Art zu Recht einzusetzen, dabei aber die Schwächsten der Gesellschaft hinten runterfallen zu lassen.
    Wie krank das ist, sieht man an Deutschland: über 4 Millionen Kinder die sich nicht wehren können leben offiziell (...) unter der Armutsgrenze, Anderen werden Milliarden hinterher geworfen. Die Verhältnismäßigkeiten sind irgendwie durcheinander. Ich habe mit eigenen Augen in D Kinder in sogenannten Hotelunterbringungen (Obdachlosenasylen) gesehen, es ist unfassbar.
  • Don Alejandro 09.02.2020 22:33
    Highlight Highlight "Hohe Wohnkosten schmälern die Kaufkraft, was sich auf den Wirtschaftskreislauf auswirkt." Ja genau. Nur hat man dieses Argument von den Initanten fast nie gehört. Bei rund 4.5 Millionen Wohnungen, berechnet man median "renditebereinigt" rund CHF 1000.- pro Einheit und Monat kommt man auf CHF 54 Milliarden pro Jahr.
  • WHYNOT 09.02.2020 22:18
    Highlight Highlight ...zum guten Glück wurde diese sozialistische Initiative verworfen
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 09.02.2020 21:33
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem darin, dass diese Initiative in urbanen Gebieten ein vernünftiger Schritt hätte sein können, in ländlichen Regionen aber völlig quer in der Landschaft steht. Als "Ländler" hat man vielleicht wirklich Verständnis für die Not städtischer Mieter, aber man fragt sich, wie das aussehen soll mit 10% gemeinnützigem Wohnraum, wenn so schon nicht bewohnt werden kann, was die Pensionskassen alles aufbauen.
    • Herr Ole 10.02.2020 03:20
      Highlight Highlight Ist ja auch nicht so, dass die 10% für jede Gemeinde einzeln gelten. Sondern eben insgesamt für die Schweiz.
    • Shlomo 10.02.2020 06:40
      Highlight Highlight Einer mehr, welcher den Text nie gelesen hat. Niergends stand was zu einer Quote pro Gemeinde.
    • Lami23 10.02.2020 08:43
      Highlight Highlight Und da zeigt sich das Problem. Der 10% Schreck.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Immodommi 09.02.2020 19:34
    Highlight Highlight "Renditehungrige Anleger treiben die Mieten hoch". Das ist einfach Schwachsinn, sorry. Die Anleger treiben die Kaufpreise hoch, an den Mieten ändert sich dadurch aber gar nichts: die Renditen werden einfach kleiner, da höhere Preise. Dies kann man in jeder seriösen Publikation zum Thema Immobilien nachlesen. Übrigens: In den Städten sind die (Brutto)Renditen längst unter 3% gesunken. Jeder vernüftige Genossenschaft berechnet eine Kostenmiete, die nicht mehr weit von 3% der Anschaffungskosten liegt.
    • Shlomo 10.02.2020 06:41
      Highlight Highlight Also, beim heutigen Referenzzinssatz siend Renditen über 2% illegal
    • Immodommi 10.02.2020 08:30
      Highlight Highlight Also lieber Shlomo, ich habe mir soeben den Geschäftsbericht der grössten Baugenossenschaft in Zürich, der ABZ angeschaut per 31.12.2018):
      Mietzinseinnahmen: CHF 63 Mio., Anlagewert der Immobilien (nach Abschreibungen): CHF 944 Mio.
      Rendite: 6.7%
      Du kannst mir das sicher erklären...
    • Aithria 10.02.2020 10:23
      Highlight Highlight Ist's denn legal?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dop_forever 09.02.2020 19:17
    Highlight Highlight Wieso soll man eine Initiative unterstützen, wenn man weiss, dass in den Städten Reiche Genossenschaftswohnungen nutzen? Wollen wir denen noch mehr Geld in den "A..." stecken? Es sind ja nicht nur die Armen, die davon profitieren. Es bräuchte da schon vorher Regelungen, die Besserverdienende und Vermögende von Genossenschaftswohnungen verbannen. Problem gelöst!
    • Shlomo 10.02.2020 18:22
      Highlight Highlight Sorry, erstens reinste Neiddebatte und zweitens stimmts nicht.
  • El Vals del Obrero 09.02.2020 19:17
    Highlight Highlight Auch in einem Wohnwagen wohnt man, darum heisst er ja Wohnwagen :)
  • Fklroo 09.02.2020 19:07
    Highlight Highlight Also es ist klar zu sehen, dass die Mietpreise jeweils unerklärlich hoch angesetzt sind...aber in unserer Gemeinde hat niemand Interesse an den günstigen Wohnungen, da sie evtl. noch den 90er-Look mit sich tragen oder nicht perfekt gelegen sind. Die überteuerten Neubauten gehen dafür sofort weg.
    Da fragt man sich manchmal schon, wer alles Teil des Problems ist.
  • Hayek1902 09.02.2020 19:00
    Highlight Highlight Nein, die Initiative is einfach nur müll ubd hätte es nicht einmal in einer gelenkten demokratie wie venezuela geschafft.
    • Shlomo 10.02.2020 06:44
      Highlight Highlight Ou ein Hayek fan.
    • Aithria 10.02.2020 10:27
      Highlight Highlight "gelenkte Demokratie" und wir leben also in einer ungelenkten oder in einer ungelenken?
  • Uglyman 09.02.2020 18:53
    Highlight Highlight Es liegt an den Initianten. Wie bei anderen Initiativen von links wird ein Schlagfertiger Titel gewählt, der erweist sich beim näheren Hinschauen als Mogelpa kung. Die Glaubwürdigkeit der Argumente sind gering. Ablehnen wird so leicht gemacht!
  • Pascal1917 09.02.2020 16:53
    Highlight Highlight "...Wolkenkratzer nach US-Vorbild passen nicht in die Schweiz."

    Wieso denn bitte nicht?!
    Das wäre zumindest eine praktische Lösung für das Problem.
    • Shlomo 09.02.2020 17:09
      Highlight Highlight Nein ist es nicht. Die Flächenausnutzung ist nicht besser und es ist um Welten teurer.
    • Snowy 09.02.2020 18:21
      Highlight Highlight Ein Wolkenkratzer ist bezüglich Flächenausnutzung schlechter...?

      Das musst Du mir erklären.
    • Shlomo 09.02.2020 19:26
      Highlight Highlight @Snowy, die Fläche zwischen den Gebäuden wird grösser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • benn 09.02.2020 16:33
    Highlight Highlight Ja die wähler sind schon ziemlich dämlich, ich habe versucht den mietern zu helfen, schade, aber mir egal, ich wohne im eigenheim, aktuell 550 chf hypokosten, für die nächsten 15 jahre dann knalle ich den rest auf den tisch und wohne kostenlos!
    • Maragia 09.02.2020 17:04
      Highlight Highlight weil ja die hypokosten alles sind :D
    • benn 09.02.2020 17:21
      Highlight Highlight Nein sicher nicht aber miete dieses objekts wären 2800 ohne nk. also mit 2250 im monat zahle ich die investitionen mit einem lächeln und ziehe sie noch von den steuern ab und armotisiere die nächsten 15 jahre. Und dank euch hat sich in den vergangenen 10 jahren seit ich gekauft habe der immobilienwert um 35% erhöht, vielen dank an die vielen mieter die sich um teure wohnungen schlagen, und dies wie man heute gesehen hat noch freiwillig!
    • p4trick 09.02.2020 18:30
      Highlight Highlight @benn ich hoffe für dich dass du nicht ernsthaft eine 15jährige fix Hypothek abgeschlossen hast :O
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alcedinidae 09.02.2020 16:25
    Highlight Highlight Vielleicht war der Slogan auf Französisch besser, die Welschen haben die Initiative zumindest gut verstanden? Ich glaube es liegt eher daran, dass in der Schweiz immer noch sehr viele ein eigenes Haus haben und denen sind die Mieter halt ein bisschen egal.
    • dorfne 09.02.2020 18:14
      Highlight Highlight Den Bauern auf dem Land sind die Mieter auch egal. Nur deren Steuern interessieren. Davon werden ja die Subventionen für die Bauernfamilien finanziert.
    • skisandtrail 09.02.2020 18:46
      Highlight Highlight Dorfne, bitte geh sonstwo weinen.. die pööösen bauern machen grob gerechnet grad mal 3% der Schweizer bevölkerung aus.. hätte wohl das Resultat nicht auf die andere Seite gekippt
    • ursus3000 09.02.2020 19:47
      Highlight Highlight @dorfne ist sonst noch wer schuld ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Random Striker 09.02.2020 16:12
    Highlight Highlight Den Initianten die Schuld in die Schuhe zu schieben verfehlt den Ursprung des Problems. Auch wenn es, wie Frau Badran selber anerkennt, gewisse Ideologen gab, die sich mit dem Schlachtruf gegen Spekulanten schliesslich durchgesetzt haben.

    Unter den Haupttreibern der Preise befinden sich der Steuerabzug für Hypothekarschulden, und das Schweizer Hypothekarmodell, wo sich fast jeder bis über sie Ohren mit Schulden eindecken kann, die nie mehr zurückgezahlt werden müssen. Preisblasen sind damit vorprogrammiert. Und unseren lieben Nachbarn in Frankreich zeigen vor, wie es anders gehen würde.
    • Shlomo 09.02.2020 17:19
      Highlight Highlight Das Problem löst sich hoffentlich, wenn die Zinsen steigen.
      Dann gibts ganz viele leere Häuser auf dem Land. Nur werden wir dann mal wieder die Banken retten müssen.
    • dorfne 09.02.2020 18:15
      Highlight Highlight @Slomo. Und die Mieten steigen dann definitiv ins Unbezahlbare.
    • Dr no 09.02.2020 19:06
      Highlight Highlight @random striker: es gibt nichts aus frankreich was sich als vorbild eignen. Würde. Gar nichts
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 09.02.2020 15:56
    Highlight Highlight Es ist wirklich eine Schande, dass sich der Vorwurf der „Kosten für den Steuerzahler“ so hartnäckig hält und die Bürgerlichen diese Lüge auch noch mit frivoler Leichtigkeit weiterverbreiten. Zurzeit kann sich der Bund mit Negativzinsen verschulden. Jedes vergebene Darlehen ist also komplett tubelisicher verdientes Geld für den Steuerzahler. Keine Kosten!
  • Ueli_DeSchwert 09.02.2020 15:53
    Highlight Highlight "...ausgenommen vielleicht die schrägen Vögel, die freiwillig im Wald campieren..."

    Nur ist das in den meisten Kantonen bzw. Gemeinden nicht mal gestattet. Ich kenne einzelne Personen, die das gerne machen würden. Aber in der Schweiz geht das nicht...
  • Hoci 09.02.2020 15:53
    Highlight Highlight Treffend geschroeben, obwohlichnicjt finde dass die Initianten Fehler gemacht haben ausser mehr Kampagnen zu schalten und die Lügen der bürgerlichen zu entlarven.
    Immobilen sind im aktuellen Niedrigzins Markt einfach sehr extrem begehrt als Spekulationsobjekt/ Geldmaschine.
  • Roblock 09.02.2020 15:46
    Highlight Highlight Wenn eine Initiative derart klar abgelehnt wird, liegt's wahrscheinlich nicht nur am falschen Slogan.
    • Matterhorn 09.02.2020 17:06
      Highlight Highlight ...sondern an der Dummheit der Stimmbürger!
    • dorfne 09.02.2020 18:09
      Highlight Highlight Ich geh davon aus, dass sich die Stimmbürgerinnen nicht nur über Slogans informieren.
    • Roman h 09.02.2020 21:33
      Highlight Highlight Man sieht es bei jeder Abstimmung von den linken.
      Es wird krankhaft nach einem Grund für das nein gesucht.
      Das viele Leute die Initiative nicht wollten ist aber nie der Grund.
      Alle sind dumm
      Man hat nicht richtig informiert
      Alle anderen lügen
      Mal angenommen ein Sportler würde das machen.
      Ball war schlecht
      Schnee nicht gut
      Eine fliege hat genervt
      Jeder würde dann sagen, er sucht nach einer Ausrede.
      Man verliert eine Abstimmung, weil die Mehrheit das nicht will.
      Alles andere sind ausreden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThePower 09.02.2020 15:40
    Highlight Highlight Ich fass es nicht dass das abgelehnt worden ist. Scheinbar hat die Mehrheit der Leute in diesem Land zuviel Geld..🙈
    • Hoci 09.02.2020 15:55
      Highlight Highlight Nein hat sie nicht. Dennalle habengerade Geld verschwendet, sowas machen nochtmal die Reichen.na ja Banken und Immobilienhaie haben profitiert, sonst niemmand. Und wie der Artikelaufzeigt, nicht maldie.
    • p4trick 09.02.2020 15:57
      Highlight Highlight Oder sie haben die Konsequenzen verstanden im Gegensatz zu dir
    • Dr no 09.02.2020 19:09
      Highlight Highlight Warum ? Als eigenheimbesitzer ist das für mich egal. Und wie gesagt es gibt kein menschenrecht auf eine günstige wohnung an einem bestimmten ort. Die anspruchshaltung nervt!
  • TanookiStormtrooper 09.02.2020 15:26
    Highlight Highlight Wann ist je eine Linke Initiative durchgekommen?
    • Hansdamp_f 09.02.2020 15:46
      Highlight Highlight Es braucht eben mehrheitsfähige Lösungen, gemeinsam mit der Mitte. Nur die eigene Klientel bedienen, ist zum Scheitern verurteilt.
    • aglaf 09.02.2020 15:58
      Highlight Highlight Heute. Im Kanton Schaffhausen. Eine Initiative von der JUSO.
    • dorfne 09.02.2020 18:11
      Highlight Highlight Alles was von links kommt wird verworfen, auch wenn man/frau sich dabei ins eigene Fleisch schneidet. Immer mehr Menschen verschulden sich weil sie mit dem Lohn Krankenkasse und Miete nicht mehr zahlen können.
  • caspervsworld 09.02.2020 15:24
    Highlight Highlight Wenn "Spekulanten stoppen" jetzt schon als "Klassenkampf Parole" gesehen wird 🤦‍♂️
  • actualscientist 09.02.2020 15:13
    Highlight Highlight Ja der Slogan war nicht gut gewählt. Die Quote war vermutlich auch nicht die Beste idee. Aber das Problem bestand meiner meinung auch aus den Desinformationskampagne mit den 120 millionen mit Christa Markwalder und Konsorten. Hätten sich die Stimmbürger 10 minuten mehr Zeitgenommen als nur das kleie rote Büchlein zu lesen hätten meines Erachtens auch mehr dafür gestimmt. Trotz der Quote war eine sehr gute Initiative die allen ausser den grossen Immobilienbesitzer genptzt hätte. Das Problem des ausverkaufes des Schweizer Bodens bleibt nun bestehen.
    • Hirngespinst 09.02.2020 16:59
      Highlight Highlight Vom "kleinen roten Büchlein" erwarte ich aber schon, dass es die Botschaft der jeweiligen Initiative verständlich rüberbringt.
    • Immodommi 09.02.2020 19:39
      Highlight Highlight Erklär mir bitte, weshalb Schweizer Boden (insbesondere Wohbinnobilien/Wohnungen) ausverkauft werden?
    • redeye70 10.02.2020 09:09
      Highlight Highlight Das kleine rote Büchlein lese ich nie. Es gibt bessere und ausgewogenere Mittel sich zu informieren.
  • Mutbürgerin 09.02.2020 14:56
    Highlight Highlight In Zürich hat es mit 25% den höchsten Anteil an Genossenschaftswohnungen und trotzdem die höchsten Mieten. Besser kann man nicht dokumentieren, dass die Initiative völliger Schwachsinn ist. Man könnte aber auch wie ein Klimawissenschaftler argumentieren und eine Korrelation sehen. Je höher der Genossenschaftswohnungsanteil, desto höher die Mieten.
    • p4trick 09.02.2020 15:59
      Highlight Highlight Plus wohnen in diesen Genossenschafts Wohnung selten die welche es wirklich nötig hätten. Und genau darum ist es gut dass diese sinnlose Initiative abgeschmettert wurde
    • Shlomo 09.02.2020 16:18
      Highlight Highlight @Mutbürgerin: dass nennt man dann Scheinkorrelation.
    • loquito 09.02.2020 16:26
      Highlight Highlight Hahaha. Im Kontext ZH ist eben ganz klar ersichtlich, dass Genossenschaftswohnungen stets günstiger sind als normale Wohnungen.... Was Sie schriwben ist einfach Blödsinn
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 09.02.2020 14:54
    Highlight Highlight ...ausgenommen vielleicht die schrägen Vögel, die freiwillig im Wald campieren oder im Wohnwagen leben.

    Alles ok,
    ich frage mich aber manchmal ob es nicht grad umgekehrt ist.

    Die Leute rackern sich ab wegen einer noch grösseren Wohung, enden mit mehr putzen und mehr Sorgen und vergessen das sie da leben.
  • Majoras Maske 09.02.2020 14:40
    Highlight Highlight Ich hab erst gestern Abend mit einem Kumpel über die Initiative gesprochen und das einzige, dass er über die Initiative wusste, war das sie eine Quote von 10% fordert (für was auch immer genau). Statt den Spekulanten-Slogen hätten die Initianten ihre Kampagne besser dafür genutzt zu informieren, was die Initiative konkret will. Schade, es hätte durchaus ein "Ja" geben können, wenn man die Leute besser erreicht hätte.
    • TanookiStormtrooper 09.02.2020 15:56
      Highlight Highlight Unsinn, linke Initiativen sind eigentlich immer zum scheitern verurteilt.
      Ausserdem sollte man sich als Wähler sowieso informieren, um was es bei der Abstimmung so geht. Das Recht abstimmen zu dürfen ist ein Privileg, da muss man sich die Zeit nehmen und sich selber informieren. Was da auf den Plakaten steht ist eigentlich egal, fragen sollte man sich nur, wer die Plakate bezahlt und warum.
    • Ueli_DeSchwert 09.02.2020 16:21
      Highlight Highlight @Tanooki ich nehme an, das mit den Plakaten beziehst du auf Politwerbung im allgemeinen Sinn, von Links bis Rechts und von Social- bus Printmedien.
    • Garp 09.02.2020 16:34
      Highlight Highlight Ich hoffe Du hast viel Geld gespendet, damit eine breite Informationskampagne möglich gewesen wäre.

      Die Kampagne war nicht gut geführt, das stimmt, aber es hat auch mit Medienversagen zu tun. Da wurde sehr verwirrlich und auch falsch informiert. Statt von Krediten, wurde von Subentionen geredet usw. . Statt den Gewinn für die Gemeinden aufzuzeigen, wurde von Bundessubventionen gesprochen. Dann immer das Wort Quote hochgehalten in Medien. Das Wort Quote ist immer ein Schreckgespenst für die Mehrheit.

      Es liegt nicht nur an den Initianten. Falsche Worte im Abstimmungsbüchlein und von Gegnern.
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